Wie das Leben so ist

Manchmal ist es kurios wie die Dinge sich entwickeln. Gerade denkt man noch ganz entspannt, dass es alles seinen Weg geht und ´Peng´ schon knallt es. Dabei muss das nicht mal etwas negatives sein, sondern kann auch ganz positiv ausfallen.

Bei mir ist das ganze Jahr so gelaufen und es geht auch gerade so weiter, sowohl beruflich als auch privat. Gerade wenn man glaubt, dass es mal wieder ein wenig ruhiger wird geht es wieder weiter.

Freunde, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne wollen auf einmal nichts mehr von mir wissen. Dabei ist jetzt schon klar, dass wir uns schneller wiedersehen als wir denken. Das ist immer so.

Oder die Hochschule, ich hatte geschworen nie wieder einen Fuss über diese Schwelle zu setzen und jetzt werde ich dort Dozentin. All die Gefühle, die ich damals leben und aushalten musste kamen alle wieder hoch. Es war wirklich ein komisches Gefühle, aber es war gut es jetzt zu neutralisieren.

Das Leben ist kein Wunschkonzert und man muss sich einfach drauf einlassen und die Dinge einfach genießen.

Ich habe gelernt meinem Instinkt zu vertrauen und die Dinge durchzuziehen. Wenn Dinge noch nicht abgeschlossen sind, dann kommen sie sowieso wieder in mein Leben zurück, egal wie ich das dann finde. Vor allem meinem Bauchgefühl kann ich immer vertrauen, auch wenn ich manchmal ganz anders denke. Es kommt immer wie es sich auch anfühlt, auch wenn ich es am Anfang nicht wirklich glaube.

Die Wahrnehmung ist das, was man intuitiv spürt, noch bevor sich der Verstand einschaltet, und einem 3 Erklärungen liefert. Die Wahrnehmung ist ein inneres Gespür, Bauchgefühl – nicht eine Meinung oder eine Stimmungsschwankung oder Laune. Die Fähigkeit, etwas intuitiv zu spüren, ist ein Geschenk. Alles, was man wertschätzt, nimmt automatisch an Bedeutung und Größe im eigenen Leben zu. Das, worauf man seinen Fokus richtest, wird von alleine stärker.

Manchmal ist dieses Gefühl auch getrübt, dann haben einem andere Menschen beeinflusst und man richtet sich eher nach deren Meinung, als nach dem eigenen Gefühl. Das fühlt sich dann oft falsch oder orientierungslos an und man ist mit der ganzen Situation nicht glücklich.

Da hilft dann nur eins, man muss sich auf sich selbst besinnen, Abstand nehmen und einfach in sich hineinhören und feststellen wo man steht und was man will. Nur dann wird man wieder glücklich. Vor allem ist wichtig, dass man sich nicht verunsichern lässt und seinem Gefühl folgt, denn darauf kann man sich immer verlassen. Andere Menschen werden das immer wieder in Frage stellen, aber das ist unwichtig.

Immer wieder stellt sich die Frage warum gerade einem selbst diese ganzen Dinge passieren und manchmal macht es einen wirklich fertig. Aber wer sagt denn, dass alles schlecht ist. Nur wir selbst legen das fest und deshalb sind wir auch selbst verantwortlich wie wir damit umgehen. Jeder geht mit diesen Situationen individuell um und das ist auch gut so, denn wir sind alle verschieden.

Da einen die Menschen in unserem Umfeld immer wieder beeinflussen und damit auch die eigene Wahrnehmung beeinflussen ist es wichtig, dass man darauf achtet mit wem man sich umgibt. Negative Menschen ziehen einen immer wieder runter und das bringt Niemanden weiter. Wie oft und mit wem man seine Zeit verbringt, ist eins der allerwichtigsten Dinge im Leben, also sollte man darauf ganz besonders achten.

Deshalb ist es wichtig, dass wir in den Dingen die positiven Seiten sehen und sie in den Vordergrund stellen. Denn dann hat man Spaß daran zu arbeiten und mit neuem Elan die Dinge voran zu bringen. Was passiert, wenn man zum Beispiel einen Rückschlag erleidet oder sich eine neue Wohnung suchen muss, liegt an einem Selbst. Denn versinke ich in Selbstmitleid oder gehe ich die Dinge an und freue mich auf neue Räume und neue Möglichkeiten.

Es ist wichtig, dass man sich mit den Dingen auseinandersetzt und an sich arbeitet, Dinge passieren nie einfach so – es gibt immer einen Grund. Die Frage ist nur, was man daraus macht und ob man bereit ist sich darauf einzulassen.

Angst vor der neuen Situation zu haben ist nicht schlimm, im Gegenteil, es gehört dazu. Wenn es anders wäre würde es einen auch nicht weiterbringen. Je schlimmer es sich anfühlt umso wichtiger ist es endlich eine Entscheidung zu treffen. Egal wie man sich entscheidet, es wird wunderbar. Denn man hat eine Entscheidung getroffen und man hat sich überwunden und das ist super. Das Schlimmste im Leben was man tun kann ist sich von der Angst lähmen zu lassen und nichts zu tun. Man kann nur gewinnen. Vor allem geht es endlich wieder weiter.

Und wenn man einen Fehler macht – herzlichen Glückwunsch! Es gibt im Leben nichts besseres als Fehler zu machen. Das ist eine Erfahrung und das ist gut so. Das gehört einfach dazu und es macht einen stärker.

Wenn man an Dingen festhält, die einen nicht glücklich machen ist es an der Zeit loszulassen. Die Entscheidung sich darauf einzulassen ist das Schwerste, denn man glaubt, dass man danach gar nichts mehr hat, aber das ist Quatsch. Denn an etwas festzuhalten, was einen nicht glücklich macht, bringt einen nicht weiter.

Keiner, der an etwas festhält, wird dauerhaft glücklich sein. Genießen, wenn alles wunderbar läuft, kann jeder. Das Leben ist nicht unberechenbar. Das Leben ist kein Kampf. Das Leben ist ein riesengroßes, sehr spannendes, und wunderschönes Abenteuer.

Ich weiß, dass es sich nicht immer so anfühlt, und nicht immer so aussieht, aber das macht nichts. Es wird alles gut!

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