Happy Birthday

Vor ein paar Tagen feierte ich meinen Geburtstag und das war so cool. Denn nach einem Termin saß ich mittags mit zwei Freundinnen im Il Boccone in Konstanz, genossen unser Lunch und erzählten uns gegenseitig die Highlights und Pannen der vergangenen Geburtstage. Diese Geschichten, wenn das Geburtstagskind vor lauter Aufregung die ganze Feierei nicht mehr erträgt, heulend zusammenbricht, und alle seine 4-Jährigen Gäste anschreit oder Gäste bzw. Familie einfach durchdrehen. Das ist im Nachhinein übrigens sehr, sehr lustig. Allerdings wirklich nur im Nachhinein, wie meine eigene Geschichte, die ich seit Jahren vergessen habe, und die mir plötzlich wieder einfiel. Denn lustig fand ich das an diesen Tagen nicht, es war echt schwierig.

Eine Leidensgeschichte, wohlgemerkt, denn früher gab es für mich keinen schlimmeren Tag im Jahr als meinen eigenen Geburtstag. Ich hatte bereits eine Woche davor riesige Angst vor dem Tag, fand meistens alles doof und brauchte zwei weitere Tage, um mich davon zu erholen. Kein Scherz! Das Ganze war ein widerliches Gemisch aus nicht genau definierbaren Erwartungen meinerseits, wie der Tag zu sein hatte und der garantierten Enttäuschung bzw. der Angst vor ebendieser. Ich kann noch nicht mal genau sagen, was ich alles erwartete, jedenfalls war alles falsch, alles zu wenig, alles zutiefst deprimierend und vor allem Dingen ein einziger Krampf. Und was für ein Frust für alle Beteiligten, inklusive meiner Familie! Denn egal, was sie taten – es war ja doch alles falsch, alles zu wenig, usw. Das alles machte einen Selbst so unfrei und unglücklich.

Auch wenn ich immer noch das Geburtstagskind bin, dass sich wahnsinnig über tolle Geschenke freut. Ich liebe es einfach Geschenke auszupacken, ich zelebriere das regelrecht. Das Highlight ist dann eine Marzipantorte mit einer coolen Füllung, auch wenn ich sonst nicht der Kuchentyp bin, das muss sein. Und Blumen, besonders Sonnenblumen, die gehören einfach dazu. Ja, ich liebe dieses ganze Paket und ich habe das immer wieder erwartet. Besonders habe ich aber erwartet, dass die Menschen, die ich liebe an diesem Tag an meiner Seite sind und mit mir feiern. Doch genau diese Erwartungen sind dann immer wieder gescheitert. Nie kam es so, wie ich es mir gewünscht habe und irgendwann habe ich es gehasst Geburtstag zu haben. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und den Tag einfach vorbeigehen lassen.

Doch mit der Zeit hat sich das verloren und die Dinge haben sich inzwischen neu entwickelt. Diesmal habe ich mich riesig auf meinen Geburtstag gefreut und war so aufgeregt und vergnügt wie eine 5-Jährige, die nicht nur alles bekommt, was sie sich gewünscht hat, sondern ein regenbogenfarbenes Einhorn obendrauf. Lustigerweise gab es gerade dieses Jahr nichts großartig Aufregendes und Überraschendes, denn eigentlich hatte Keiner wirklich Zeit und auch die Familie war weit weg. Aber das tat meiner Freude keinen Abbruch, ganz im Gegenteil! Ich verbrachte den Tag am See und ließ es mir einfach gutgehen. Ich kaufte mir selbst ein wunderschönes Geburtstagsoutfit und Geburtstagsunterwäsche. Mit den Mädels ging es Mittagessen und anschließend zum Segeln auf den See, bei strahlendem Sonnenschein. Ich freute mich über jeden einzelnen Glückwunsch wie ein Schneekönig und hätte mir am liebsten eine Glitzerkrone mit „Birthday Girl“ aufgesetzt.

Das Wetter war so traumhaft, dass ich einfach am See blieb, schwimmen ging und mit einem alten Freund den Abend genoss. Es war traumhaft und einfach entspannt. Ich war einfach nur dankbar. Nicht nur wegen dem Tag in Konstanz, dem Segeln oder den Mädels, sondern dass es mich überhaupt auf dieser Welt gibt. Oh man, was ein Glück!

Ich bin überzeugt davon, dass viele von den eigenen Vorstellungen so gefangen sind, dass sie bei Dingen, die nicht so laufen, wie sie es sich eben wünschen, zutiefst deprimiert sind. Das kann wie in meinem Fall nur ein einziger Tag wie der Geburtstag sein und wenn man ehrlich ist, weiß man, dass es nur dieser eine Scheißtag ist. Das überlebt man schon.

Es kann aber auch der eigene Hochzeitstag sein, denn da hätte es nämlich mehr Blumen gebraucht. Und der Bräutigam hätte eine gefühlvolle Rede vorbereiten sollen. Und außerdem hätte die Hochzeit wie auf sämtlichen Wedding-Blogs von einem zarten Unschärfe-Schleier von vorne bis hinten mit romantischer Atmosphäre umweht worden sein sollen. Leider war sowohl die Rede, als auch Unschärfe dem Bräutigam scheißegal, und nun sitzt man da und heult. Und ist davon überzeugt, ein Arschloch geheiratet zu haben.

Oder man hat so eine Art Lebensentwurf, und der kommt nicht so zustande, wie man sich das idealerweise gewünscht hat, denn man wollte mit 30 Jahren bereits 2 Kinder haben, und ein Reihenhaus mit einem zur Couch farblich passenden Labrador. Nun stellt sich heraus, dass man keine Kinder bekommen kann. Oder der Mann ist fremdgegangen, und man wird geschieden. Oder geht pleite, oder verliert den Job, oder hat selbst mit 40 noch weder Haus, noch Mann, noch einen Dackel. Oder es passiert etwas Unerwartetes und alles, was man denken kann, ist, dass man sich das so definitiv nicht vorgestellt hat. Man sich das aber ganz anders gewünscht hat oder es einfach anders laufen sollte. Jetzt sitzt man eben da und ist todunglücklich.

Deshalb scheiß drauf. Wenn du dir nichts Konkretes vorstellst, sondern beschließt, alles zu genießen, ganz egal, was kommt – dann kann dich keine Wunschvorstellung limitieren.
Das war sowieso viel zu klein gedacht – für dich passt nur Freiheit in jedem Bereich, sonst nichts. Und das beinhaltet auch Freiheit von irgendwelchen Lebensentwürfen, im Großen und Kleinen, und die Möglichkeit, ganz unabhängig davon jede Sekunde zu genießen.

Diese Freiheit bedeutet auch, dass man auf einmal von den schönsten Dingen überrascht wird, ohne vorher gewusst zu haben, wie schön sie sind – wie mit einer spontanen Einladung zum Segeln für’s Birthday Girl. Man sich einfach nur drauf einlassen und Spaß haben.

Happy Birthday to me!

Zwei Asse

Ich muss an dieser Stelle einmal Danke sagen, denn ich hatte die letzten Tage mal wieder Zeit wunderbare Menschen zu treffen. Die mich manchmal besser kennen als ich mich selbst und die einfach mein Ass im Ärmel sind. Eine Trumpfkarte, die ich immer ausspielen kann, und die absolut jedes Mal gewinnt.

Genauer gesagt, sind es zwei Asse und Trumpfkarten und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber sie sind die besten, schönsten und tollsten Menschen, die man sich denken kann und ich bin dankbar, dass sie meine Freundinnen sind. Dabei habe ich sie nicht einmal andauernd um mich, im Gegenteil, die eine wohnt in meiner alten Heimat und die andere unten am See. Ein See, den ich liebe und an und auf dem ich so wahnsinnig gerne bin. Ich bin schließlich eine echte Wasserratte, die für ihr Leben gerne schwimmt, segelt, paddelt oder das Leben dort einfach genießt.

Doch ich schweife ab, denn es geht um schließlich um die Beiden und auch wenn ich sie viel zu wenig sehe so sind wir doch so eng miteinander verbunden. Die Eine kenne ich schon mein halbes Leben und sie ist neben einer Freundin inzwischen schon ein Teil meiner Familie geworden. Sie kennt mich und mein Leben wie kein Anderer und das ist gut so, denn ich fühle mich dort einfach gut aufgehoben. Besonders weil ich mit ihr über wirklich alles reden kann, selbst nachts um drei Uhr ist das kein Thema. Über Männer, das Leben , die Liebe, den Job oder die Familie.

Wenn sie einen Raum betritt, wird sie stets von einer ganz besonderen Atmosphäre begleitet und jeder spürt sofort, dass alles gut ist. Sie verbreitet so mühelos eine wunderbare Stimmung um sich und das tut sie ganz ohne Absicht oder bewussten Entschluss. Man fühlt sich gut bei ihr und bei jedem um sie herum. Man fühlt sich einfach wohl in ihrer Nähe, denn in ihrer Gegenwart werden keine Unsicherheit, Selbstzweifel oder Minderwertigkeit verbreitet.

Man kann sie nicht täuschen, denn sie erkennt meistens sofort, was mit einer Person los ist. Das wunderbare ist, dass sie vollkommen unbeeindruckt ist von allem äußeren Auftreten ist und kann ziemlich schnell sagen, was sie bei anderen Personen empfindet. Sie ist dabei nicht beeinflusst von eigenen Emotionen oder Erfahrungen, lässt sich Null von den Meinungen anderer beeindrucken, sondern weiß es einfach intuitiv.

Bei ihr bekomme ich sofort ein Feedback oder eine positive Rückmeldung. Ja, sie ist auch kritisch und sagt mir was nicht in Ordnung ist, aber vor allem gibt sie mir das Gefühl, dass ich gut bin und die Dinge richtig mache. Ich bin toll und das muss ich leben.

Dann ist da noch die Andere, die vom See. Ich kenne keine Person, die so beständig und dauerhaft einfach nur gut drauf ist – so voller aufrichtiger Lebensfreude, innerem Glück, und absoluten Entspanntsein und das obwohl sie eine riesige Familie hat. Und dieses Glück wiederum atmet sie aus und ein und macht das in einer so unbekümmerten Art und Weise, dass jeder davon automatisch auch glücklich wird. Sie ist frei von den Meinungen anderer, und das ist gleichzeitig sehr angenehm. Ihre Grundsubstanz ist tiefstes, grenzenloses Gottvertrauen.

Das ist so tief in ihrer Persönlichkeit verankert, dass sie sich durch absolut keine Situation oder Umstand aus der Ruhe bringen lässt, und – falls sie Nachts um 12 geweckt werden würde – im vollsten Brustton der Überzeugung sagen könnte: „Mach dir keine Sorgen. Das wird alles ganz wunderbar passen.“ Oder morgens um 6 Uhr. Oder nachmittags um 4.
Unsere Beziehung ist geprägt von aufrichtiger Wertschätzung und grenzenloser Liebe – sie hebt meine Persönlichkeit beständig hervor und weist mich immer und immer wieder darauf hin, wer ich wirklich bin.

Während alle anderen inmitten von Herausforderungen und Problemen wie aufgeschreckte Kaninchen hektisch umherrennen, bleibt sie völlig gelassen und sortiert die Dinge einfach.

Und zack! Alles dreht sich in einem Augenblick.

Sie ist durch schlimme Umstände und Schwierigkeiten nicht zu beeindrucken, schaut sich das alles genau an – und vernichtet anschließend durch einen einzigen Satz jede Art von Zweifel, Grübeln, Sorgen oder Zukunftsangst. Das hat eine solche Wirkung, dass man voller Hochachtung und fast schon ehrfürchtig ihr danken will. Sie macht das einfach so, mit einem Schulterzucken und einem lustigen Satz, der alles entschärft und alles Unüberwindbare ganz leicht und einfach macht.

Diese Beiden in meinem Leben zu haben ist ein echter Gewinn. Sie sind absolute Geheimwaffen, verfehlen niemals ihr Ziel, treffen immer ins Schwarze und beseitigen alles Schlechte, Komische und Verkrampfte  –  sie machen das einfach nebenher, während sie eigentlich ihr Leben feiern. Oder sich die Nägel lackieren. Ich bin so voller Ehrfurcht, Respekt und Dankbarkeit, wie man es nur sein kann angesichts dieser überragenden Persönlichkeiten, die ich in meinem Leben haben darf.

Egal, wie schlimm, herausfordernd und unlösbar die Situation in deinem Leben auch aussehen, aber du bleibst gelassen, und vertraust, dass alles gut wird. Du drehst nicht durch, wirst panisch, und googelst irgendwelche Symptome, sondern bleibst gelassen, und vertraust. Wenn du Tomatensamen sähst, wirst du Tomaten ernten – du kannst dir noch so viele Sorgen machen, noch so sehr bangen und hoffen, und beten und tun – daraus werden trotzdem keine Elefanten oder Einhörner wachsen. Es werden – oh, Wunder! – Tomaten. Genau so einfach ist es. Also renn nicht auf den Acker und zerre an den zarten grünen Blättchen, weil noch keine Tomaten zu sehen sind – sei nicht nervös oder voreilig.

Das wird schon alles. Du entspannt dich jetzt und weißt, dass alles, was du an Liebe und Vertrauen investiert hast, wird irgendwann die schönsten Früchte tragen.

Danke

#Abgerechnet wird am Strand

Einer der hässlichsten und manipulativsten Hashtags der Social Media-Kanäle steht meist unter Bildern sehr schlanker, sehr durchtrainierter Menschen, die stolz ihren Bauch in die Kamera halten oder ihren Po. Die damit suggerieren wollen, „Na, wartet, ihr Couchpotatoes, Donut-Liebhaber und Sportverweigerer – wartet, bis ihr euch ausgezogen habt. Dann bekommt ihr die Rechnung.“

Und das ist leider erst mal wahr, denn da, wo keine Spanx, Tailliengürtel, Wallekleider und sämtliche vorteilhafte Kleidungsstücke die Figur umspielen, da zeigt sich das schonungslose Ergebnis aller Pushups, Kniebeugen und Protein-Shakes – oder aber auch aller Cokes, Käsepizzas und süßen Teilchen vom Bäcker. Die Substanz. Ab da gilt keine Ausrede, kein Vertrösten und kein Schönreden, es ist wie es ist und lässt sich leider bis übermorgen auch nicht mehr ändern. Deshalb schwitzen und pushen und kniebeugen viele wie wild in der Gegend, damit man – wenn alles andere wegfällt – das Ergebnis bewundern kann, und jeder anerkennend „WOW“ nickt.

Und genau so ist es mit den inneren Dingen. Ob man eine „WOW“-Persönlichkeit ist, zeigt sich nicht nur am Strand, sondern an den Umständen. Es zeigt sich, wenn alles Äußere, was einen bisher so bestätigt, gepusht, bejubelt, motiviert oder emotional aufgeladen hat, wegfällt. Wenn die aktuellen Situation im Leben keinesfalls schön, positiv oder beglückend ist – und man trotzdem gut drauf ist. Völlig unbeeindruckt steht man da und weiterhin vertraut man darauf, dass sich alles bestens entwickelt. Das ist im Prinzip dasselbe wie bei den Strandfanatikern, die alles tun um bestmöglich in Shape zu sein.

Sie bauen Muskelmasse auf. Und Kondition. Und optimieren ihre Ernährung.

Beim Muskelaufbau gilt folgendes. Will man unbedingt starke, definierte Oberarme haben, dann gibt es ganz spezielle Geräte und Übungen, die sich ausdrücklich dafür eignen. Wenn man diese wiederholt, dann bekommt man das allerbeste Ergebnis. Bei manchen Übungen dagegen trainiert man irgendwie alles, und bekommt schöne Oberarme ganz nebenbei quasi.

Genau so ist es mit der Persönlichkeitsentwicklung, denn durch viele Umstände wird man ganz gezielt trainiert.

Man übt am allerbesten, frei von Minderwertigkeit zu sein, wenn man sich dagegen entscheidet, während andere auf einen herabschauen. Man trainiert ganz gezielt, keine Einsamkeit zu dulden, wenn einen über Wochen oder Monate keiner anruft, besucht, oder sich um einen kümmert. Eine bessere Technik für finanzielle Unabhängigkeit als beim leeren Konto der Existenzangst und den Sorgen zu widerstehen, gibt es nicht. Und manchmal bricht förmlich alles zusammen, und man muss sich vollkommen auf die Liebe verlassen, weil es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt – und dabei trainiert man eigentlich alles.

So gesehen kann man jeden Umstand und jede Herausforderung wortwörtlich sportlich nehmen – wenn diese vorbei ist, wirst man absolut fit und gut definiert in diesem Bereich sein. Und glaube mir, da lohnt sich jede Entscheidung und jeder Schritt nach vorne! Das ist Tausend mal mehr wert als ein flacher Bauch oder strammer Hintern! Hat man erstmal Muskelmasse aufgebaut, dann verbrennt die auch im Nichtstun Kalorien – verrückt! Und so ist es mit der Persönlichkeit, denn ist erstmal Substanz da, kann man sich wirklich entspannen – auch bei Nichtstun wird man stärker, gelassener, freudiger, erfolgreicher. Kein Scherz.

Ebenso wichtig ist die Kondition. Denn Ausdauer trägt nicht nur ebenso zum Kalorienverbrennung bei, sondern steigert allgemein die Leistungsfähigkeit und das Durchhaltevermögen – eine gesunde Basis für alle Aufbauübungen.

Und genau so ist es mit deiner Persönlichkeit, denn 99,9% der Dinge, die wirklich schön, stark, attraktiv, kostbar sind brauchen Zeit. Man braucht Geduld und Ausdauer, bis man sie tatsächlich erlebt! Es ist ein Prozess, um den kommt man einfach nicht herum, denn ein flacher Bauch geht auch nicht in 3 Tagen, starke Persönlichkeit nicht in 3 Wochen.

Man darf sich nur nicht verwirren oder entmutigen lassen, wenn man scheinbar keine kurzfristigen Resultate sieht. Die Persönlichkeit verändert sich schon noch, da braucht man einfach Geduld! Das wäre sonst, wie wenn jemand nach 6 Wochen Joggen sagen würde, dass er nur ein Kilo abgenommen hat und das alles nichts bringt. Und aufgibt.

Das Wichtigste für dich ist also dranbleiben – mag der Umstand noch so lange anhalten, und die Herausforderungen kein bisschen kleiner werden. Es wird, es wird, es wird. Glaub mir, es wird sich verändern und zwar so lange wie man entspannt bleibt, man sich nicht beeindrucken lässt und nicht frustriert ist. Es wird werden. Es ist wie beim Ausdauertraining, und man ist hinterher fit und gelassen bei allem Möglichen, und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Beim Bikini-Body spielt Ernährung eine absolut entscheidende Rolle. Sie soll ausgewogen sein, nur beste, hochwertige Zutaten enthalten – und dann gezielt mit Proteinshakes und – pulvern noch zusätzlich pushen. Dabei meiden die Sportler minderwertige Lebensmittel und Junk Food wie der Teufel das Weihwasser.

Und exakt so ist es bei der eigenen Persönlichkeit. Wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, muss man sich möglichst optimal ernähren. Das bedeutet, dass man sich nur mit Menschen umgeben wird, die einem gut tun, einen inspirieren und einen positiv herausfordern. Andere, die einen dauerhaft runterziehen und negativ machen, auf die verzichtet man. Man wird genau filtern, was man zu sich nimmt und auch wie oft: welche Bücher man liest, welchen Liedern man zuhört, welchen Accounts und Blogs man folgt, usw. Das ist quasi die innere Nahrung, und was rein kommt, baut die Substanz und das zeigt sich dann irgendwann.

#abgerechnetwirdamstrand. Weißt du, was der Einsatz der Sportler ist? Sie stehen morgens eine Stunde früher auf, um bei Wind und Wetter zu ihrem Studio zu fahren. Oder trainieren nach Feierband, obwohl sie stundenlang gearbeitet haben. Sie ziehen sich in der stinkenden Umkleidekabine um, trinken ihr pulvriges, eklig schmeckendes Proteinzeugs, sie schwitzen und stemmen und machen und tun – und vieles davon ist einfach nur anstrengend, nicht glamourös, macht keinen Spaß in der Sekunde, und keiner klatscht dabei Applaus. Aber wenn sie dann ihren flachen Bauch auf Ibiza spazieren tragen – dann würden viele am liebsten doch applaudieren.

Und genau so ist es bei einem Selbst, denn all die Entscheidungen, die man trifft – nur für sich, wo keiner dabei ist und einem gratuliert, wie toll man doch ist – die sehen nicht so spektakulär, fancy, glamourös aus. Wenn man sich weigert, sich selbst zu bemitleiden. Und entscheidet, zu lieben, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Oder vertraut, dass alles gut wird, obwohl es gerade einfach scheiße aussieht. Wenn man sich entspannt, obwohl alles nach Druck und Stress schreit und Entscheidungen außerhalb der Komfortzone trifft. Wenn man nicht mit der breiten Masse schwimmt, sondern größer träumt und nötigen Schritte tut. All das sieht und würdigt niemand.

Aber irgendwann, da stehst du am Strand deines Lebens, und jeder – absolut Jeder wird deine Substanz sehen. Die wird schöner, stärker und strahlender sein, als alles andere – und jeder wird sie genießen, dir selbst inklusive. Die eigene Substanz: pure Liebe, Stärke und Freiheit.

Geh raus, lass dich drauf ein und zieh es durch.

Darum bin ich nicht die Schweiz

Was andere Menschen über dich denken, geht dich nichts an. Dieser Satz ist wirklich existenziell und er hat eine wirklich tiefe Substanz. Das zu verinnerlichen, garantiert einem den größten Genuss und die höchste Lebensqualität, und zwar in allen möglichen Alltagssituationen. Nennen wir es beim Namen, denn es bedeutet Freiheit unabhängig von Lob und Tadel zu sein. Und etwas Schöneres, als frei zu sein, gibt es nicht. Will man ein außergewöhnliches, erfülltes Leben leben, wird das niemals außerhalb der Freiheit stattfinden.

Und weil dieser Lifestyle nicht von Heute auf Morgen kommt, wird man sich das noch sehr oft bewusst machen müssen. Das Hirn reagiert leider immer wieder ziemlich selbstgefällig, denn die Probleme sind auch nichts Neues. Es gibt im Grunde immer dasselbe Drama, immer denselben Stress, immer dasselbe Gejammer. Aber die Wahrheit ist stärker als Lüge, die Liebe ist stärker als Angst, Neu schlägt Alt. Dieses emotionale Auf und Ab wird verschwinden und dann ist es nur noch schön, dauerhaft schön.

Kritik ist leider üblich und kein Grund zur Sorge. Wenn jeder mit der eigenen Lebensweise einverstanden ist, einen gut findet und einen mag, dann ist das Leben eine weichgespülte, langweilige Soße, und man ist der Harmloseste auf diesem Planeten. Dann erlebt man zwar kaum Kritik, allerdings erlebt man dann insgesamt kaum etwas.

Und das kann es nicht gewesen sein. Man ist doch nicht auf der Welt, um ein Standardleben zu leben, über die Runden zu kommen, und alles richtig zu machen. Das Aufregende, das Erfüllende, das Außergewöhnliche – das wartet außerhalb der Angst, außerhalb der Komfortzone, außerhalb der Bestätigung der breiten Masse. Ist klar, sonst würde es jeder leben.

Es ist aber nicht so. Die Meisten leben Tagein, Tagaus den Trott. Eines ist klar, denn es ist nicht üblich, unbeeindruckt von Lob und Tadel zu sein. Abhängig davon zu sein ist so weit verbreitet, dass es quasi normal ist.

Wenn man einmal es wagt etwas anderes zu tun, dann hagelt es Missgunst und Ablehnung, man wird ziemlich kritisch beäugt. Doch das braucht einen kein bisschen zu verunsichern oder zu verwirren. Wenn man also jedes Mal darauf reagiert, wird das Leben sehr turbulent werden. Also kann man entweder aufhören, außergewöhnliche Schritte zu gehen und wieder mit der breiten Masse schwimmen, damit alle beruhigt sind oder man lernt, frei von Lob und Tadel zu sein. Die eigene Wahl. Aber man darf hinterher nicht jammern, dass das Leben insgesamt so semi-erfüllend war.

Je enger die emotionale Bindung, umso größer die Beeinflussung. Je näher einem jemand steht, und je mehr er einem bedeutet, umso stärker wird es einen pushen, oder runterziehen, was er von einem hält. Man sollte keinesfalls daran arbeiten, ihm zu gefallen und alles richtig zu machen. Bei manchen reicht es schon, wenn sie von wildfremden Menschen kritisiert werden – in Zeiten von Social Media ein weitverbreitetes Phänomen. Ein paar kritische Bemerkungen da, ein negativer Kommentar hier, und schon wird sich gerechtfertigt, verteidigt und erklärt – und man ist in die Sache involviert. Aber wenn es einen nichts angeht, was andere über einen denken, dann kann man die Zeit, in der man sich ärgert, stattdessen einfach in etwas Schönes, Inspirierendes investieren.

Die eigene Energie ist viel zu kostbar, die eigene Lebenszeit viel zu wertvoll, die eigene Persönlichkeit viel zu groß, um sich auf eine solche Ebene zu begeben. Man ist zu groß für Ablehnung, zu groß für miese Kritik, zu groß für Neid, Hass und Missgunst.

Und selbst, wenn man jedes Recht dazu hätte, sich zu involvieren, sollte man darauf verzichten. Man verzichtet völlig auf jede Involvierung seinerseits – man muss nichts richtig stellen, man muss nichts erklären, man muss nichts rechtfertigen. Man vertraut darauf, dass die Wahrheit immer stärker ist. Und zu seiner Zeit wird alles wunderbar für einen geklärt werden, ganz ohne Stressen und Bemühen und Dinge klären wollen. Und es wird sich zum eigenen Vorteil klären, versprochen! Aber wie und was und wann geht einen nichts an – bis es so weit ist, hier muss man sich einfach gedulden. Das ist das Schwerste daran.

Partner. Kinder. Eltern. Chef. Freunde. Kunden. Egal von wem es kommt….

Man hat zuallererst eine Verantwortung sich selbst gegenüber. Man hört zuallererst immer auf sein Herz – und erst dann auf die anderen.

Es ist ganz einfach, denn wenn das, was derjenige sagt oder tut, einen klein macht, einen unter Druck bringt, einem ein schlechtes Gewissen macht, einen verunsichert und verwirrt, alles kompliziert und unüberwindbar macht, einen deprimiert und entmutigt, einen seines Schwungs oder seiner Lebensfreude beraubt, einen als unfähig, dumm, oder gar böse dastehen lässt – dann geht einen das nicht an. Egal, wie logisch es sich anhört, egal, ob es vordergründig stimmt und vor allem, egal wer es sagt.

Es kann ansonsten die liebste Person überhaupt sein, und sie kann es noch so gut meinen, und, aber all das spielt keine Rolle. Wenn man nur eine einzige Sache hinkriegen könnte, dann wäre es folgende, dass du zuerst auf dein Herz hörst und dann erst auf andere Menschen. Selbst, wenn diese Menschen einem ganz nahe stehen.

Denn am Ende des Tages ist es dein Leben, dein Herz, dein Traum, deine Lebensfreude, deine Power, die zählen. Und du hast zuallererst die Verantwortung dafür. Man kann unmöglich nur dann ein schönes Leben haben, wenn keins der Kinder gerade auf einen sauer ist oder die Freundin/Schwiegermutter nicht beleidigt oder der Mann zufrieden mit der Gesamtsituation.  Man kann gerne Klarheit schaffen und ab da ist man für nichts mehr zuständig. Weder für Mann, noch für Kinder, noch für Freundin.

Man ist sehr wohl kritikfähig. Schau, ich mache im Grunde nichts anderes, als dir ständig zu sagen, wo es bei dir überall nicht passt – und du bist hinterher weder depressiv noch down, sondern ganz im Gegenteil gepusht, glücklich und dankbar. Für Kritik, wohlgemerkt! Weil die Liebe zwar klar ist, aber niemals entmutigend. Obwohl sie eine Kurskorrektur vornimmt, hat sie einen solchen Schwung und Power, dass man hinterher sich nichts Schöneres hätte vorstellen können, und vor Glück heulen könnte. Wenn ich dich korrigiere, bist du hinterher freier, mutiger und leichter, anstatt verunsicherter.

Gott braucht nicht den Teufel, um einem etwas beizubringen. Keiner musst einem Angst machen, einen unter Druck setzen, oder einen leiden lassen, damit man etwas Gutes lernt – das ist weit unter der eigenen Würde. Die Liebe macht das auf Augenhöhe, in der größten Wertschätzung und Respekt zugleich. Ich kann das ein bisschen schwer ausdrücken, weil man das nur unbewusst wahrnimmt – aber der Unterschied könnte nicht größer sein.

Jedem macht es etwas aus, wenn andere einen nicht mögen oder ablehnen, denn jeder will beliebt sein. Diese Emotionen sind nachvollziehbar, und werden einem immer wieder auf einem Silbertablett angeboten werden. Aber man kann jedes Mal wieder aufs Neue entscheiden ob man sich darauf einlässt.

Deshalb sollte man zuallererst sich selbst lieben und darauf scheißen, ob das jetzt erwidert wird oder nicht. Jeder Mensch, der einen liebt, einen wertschätzt, und der an der eigenen Seite sein soll, wird einem automatisch obendrauf hinzugefügt. Versprochen. Ganz ohne Zutun und Gefallen wollen! Wie von magischer Hand wird man die besten Freunde, den liebevollsten Partner, die genialsten Kunden, Kollegen, Mitarbeiter haben – und wenn das bei einem noch nicht so ist, dann ist es nicht der eigene Job, sich darum zu kümmern. Das kommt schon noch. Und genau deshalb ist das Leben so leicht! Jeder entscheidet sich immer und immer wieder, dass es ist egal, was andere von einem denken. Man legt fest, dass es für einen in jedem Bereich geil wird, ohne dass man irgendwas oder gar irgendwem hinterherrennen muss. Und genauso ist es dann auch.

Es geht nicht darum wie man sich dabei fühlt. Nein, ich beschließe einfach, dass es mir nichts ausmacht – die Gefühle folgen dann schon. Die müssen irgendwann einsehen, dass man nicht einknickt, früher oder später. Würde man warten, bis man sich so fühlt, würde hier gar nichts laufen! Ich beschließe es, und mache einfach weiter, wie wenn nichts wäre.

Lieber das Schlechte ignorieren, als sich im Schlechten baden. Es würde einem enorm guttun, wenn man das ganze Drama etwas ignorieren würde und sich stattdessen auf seine Kernkompetenzen besinnen würde. Liebe, Lebensfreude, Genuss. Der Umstand will unbedingt die ganze Aufmerksamkeit, also entzieht man sie ihm ganz bewusst.

Es ist überlebenswichtig ist, frei von Lob und Tadel zu sein. Frei von Bestätigung oder Ablehnung der anderen zu sein, ist die größte Garantie dafür, dass man als Persönlichkeit seine Einzigartigkeit bewahrt. Die Individualität eines jeden ist seine größte Stärke. Es gibt absolut niemanden auf diesem Planeten, der dieselbe Kombination aus Talenten, Charaktereigenschaften und Ausdrucksmöglichkeiten hat. Keiner mag exakt dieselben Dinge wie man selbst, kann sich genauso freuen wie man selbst, und hat dieselbe Art, Probleme zu lösen, wie man selbst sie hat.

Schaffen es die Meinungen anderer, einen zu beeinflussen, dann wird man seiner größten und schönsten Fähigkeit beraubt – oder zumindest gemindert. Und deshalb gibt es für einen nur eine einzige Möglichkeit: Es geht dich nichts an. Nicht dein Bier, nicht dein Business, nicht deine Abteilung, nicht deine Angelegenheit. Du machst es dir einfach immer wieder bewusst: nicht deine Sache.

Wirst man von einer Person immer und immer wieder und dauerhaft kritisiert, ist ihre Nähe garantiert nicht der richtige Ort für einen. Es mag einem zwar egal sein, aber warum solltest man sich mit so jemanden umgeben?

Ich trage die Outfits, die ich tragen will – ist mir egal, ob andere das für passend oder unpassend halten. Ich wohne so, wie ich wohnen will – ob andere das beklatschen, oder „viel zu weiß“ finden, ist mir egal. Ich esse so lecker, und so gut, und so viel, wie ich essen will – keiner darf sich ein Urteil darüber erlauben. Ich tanze so viel, wie ich jeden Tag tanzen will, und schreibe die Texte, wie ich sie schreiben möchte, und lache so laut und so oft und bin so begeistert wie ich es nur sein will, ich liebe so hemmungslos und stark, wie ich will, und drücke diese Liebe genau so aus, wie ich will, ich lege die Regeln für mein Leben fest, und genieße jede Sekunde so sehr, wie ich es nur will – und Keiner kann mich vom Gegenteil überzeugen. Meckern kann man bekanntlich immer, auf andere herabschauen und sie kritisch beurteilen ist leicht.

Man sollte sich über jede Situation freuen, in der man keine positive Bestätigung bekommt – einen schnelleren Freiheits-Booster wird man kaum finden. Sei froh, wenn nicht jeder Applaus klatscht, nicht jeder anerkennend nickt, und einen nicht hypt – das pusht nämlich ansonsten nur die eigene Gefühlswelt, baut aber keine echte Persönlichkeit. Die Zuneigung der anderen kann nämlich von heute auf morgen weg sein – und dann? Dann ist man ganz schnell fertig mit der Welt, und am Boden zerstört.

Aus diesem Grund ist ein früher Ruhm, Erfolg und große Beliebtheit eher kontraproduktiv, so bestätigend es für die eigenen Gefühle sein mag. Wenn das so ist, dann achte einfach darauf, dass die eigene Lebensfreude nicht durch Geschenke, Liebesbekundungen, WhatsApps, Likes, Follower, Kommentare, Erfolg, Aufträge, Kunden, etc. bezogen wird. Ablehnung ist für die Emotionen dagegen unangenehm, bietet aber die beste Möglichkeit, zu üben, wirklich unabhängig davon zu sein. Nur dann kann man seinem Verstand, der laut „Jemand mag mich nicht, und es macht mir etwas aus!“ schreit, und sich dabei wie eine Diva aufführt, Einhalt gebieten. Deshalb beurteile ich jede solche Herausforderung als positiv, krempele die Ärmel hoch, und hole zu einem Schlag aus. Darum werde ich niemals so neutral wie die Schweiz sein, kein Menschengefaller, nicht everybody’s darling, und nicht Miss Beliebt 2019.

Und ob das jemand sonst auch so sehen kann, oder nicht, geht dich einfach nichts an. Hab einfach Spaß und mach dein Ding

Das Beste rausholen

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.

Werde größer!