Du hast die Wahl

Du bist niemals in einer ausweglosen Situation. Nie. Egal, was man bisher erlebt hat und ungeachtet der momentanen Sachlage. Denn man hat jede Sekunde die Wahl: leben oder gelebt werden. Gelebt zu werden ist so leicht, denn Angebote gibt es genügend. Sobald man sich gedanklich um eine Sache dreht, sobald sie Einfluss auf die Tagesstimmung hat, sobald ein Umstand viel Raum in deinem Kopf beansprucht – wird man von ihm gelebt. Es ist kaum vorstellbar, von welchen Dingen die Menschen gelebt werden!

Sie lassen sich von ihrem Partner und seinen Launen leben. Einige lassen sich sogar von ihrem Ex-Partner leben, der hält sie schön beschäftigt oder sie werden vom momentanen Stand ihres Kontos gelebt. Manche leben ihre Firma – egal, ob sie der Chef oder nur Angestellter sind. Viele lassen sich von ihren Kindern leben – wenn alles mit den Kindern gut läuft, sind sie happy. Klappt es weniger oder gibt es ernste Schwierigkeiten, schon ist es vorbei mit der Unbeschwertheit. Bei einigen entscheidet ihr eigener Körper über ihren Tag, haben sie Schmerzen oder Beschwerden, ist der Tag gelaufen. Einige leben ihr Hobby, ihren Blog und die Meinung der Leser, ihr Haustier, das Wetter, sogar der Wochentag.

Man kann auch übrigens von positiven Dingen gelebt werden! Vom schönen Haus, toller Partnerschaft, vom Karrieresprung, neuem Auto, Baby, etc. Das ist aber auch nur eine Variante des Oberen. Es ist kein Unterschied. Das ist ein umständliches Leben, denn man richtet sich dabei nur nach den Umständen und reagierst lediglich auf äußere Situationen und ist ein Spielball der Umstände. Aber das will man nicht und dafür ist man auch nicht auf dieser Welt.

Keiner sagt, dass es keine Herausforderungen gibt. Umstände kommen und gehen, mal sind sie unscheinbar, mal wirklich herausfordernd. Aber sich gedanklich darum zu drehen, sich Sorgen zu machen, die Zukunft in düstersten Farben auszumalen oder gar am Sinn des Lebens zu zweifeln hat einen doch bisher auch nicht weitergebracht. Es gibt ein Leben, das darüber ist. Eine Energie, die einen aus all dem heraushebt und einen darüber stellt. Weit über die Umstände, ganz hoch über die gedanklichen Beschäftigungsangebote. Der Weg ist Liebe.

Und man hat die Wahl, denn man kann sich dieser Liebe anvertrauen oder weiterhin versuchen, mit allem alleine klar zu kommen. Man kann ihr den ersten Platz einräumen und sich für sie entscheiden oder sich weiter im Gedankenkarusell drehen. Aber mal unter uns: hast du es nicht einfach satt? Denn der Weg darüber hinaus ist so beschwingt, so leicht, so inspirierend, so geladen mit Freude und Energie. Während man die Liebe genießt, ordnet sie die Dinge für einen, sie bestimmt die äußeren Umstände, alles richtet sich nach einem aus und einem selbst fällt es meistens gar nicht so auf, weil man sich einfach darauf einlässt.

Man hat jeden Tag die Wahl und kann sich immer wieder neu entscheiden. Für sich und sein Leben, für sein Glück und die Dinge, die im Leben wichtig sind. Dann lebt man das einfach und lässt sich nicht weiter ablenken. Jedes Leben ist anders und andere Menschen machen die Dinge nun mal anders. Ein Vergleich lohnt sich hier nicht.

Du hast immer die Wahl. Immer! Lass dir niemals erzählen, dass deine Situation ausweglos ist – ganz egal, wie ausweglos es gerade aussieht. Lass dir nicht erzählen, dass du ein besonders schwerer Fall bist, dass du die berühmte Ausnahme bist, bei der es nicht klappt. Lass dir nicht einreden, dass auf dich nur Armut, Krankheit, Liebeskummer, Einsamkeit, Misserfolg und Pech warten. Wenn der Umstand dich so zulabert, und dir dauernd seine Schreckensvisionen vor Augen malt, dann ist hier deine Wahl.

Du bist unendlich stark. Du bist viel stärker als du denkst. Du bist die berühmte Ausnahme, bei der alles klappt und sich alles zum Guten wendet. Du bist der Glückspilz der Nation. Du bist die personifizierte Liebe. Du brauchst nichts von außen, um glücklich und erfüllt zu sein. Du bist immer entspannt und voller Freude – nichts bringt dich aus der Ruhe. Du bist schön, stark, frei, kreativ, voller Attraktivität, Leidenschaft und Power. Du tust allen gut, die dir begegnen. Deine Vergangenheit zählt nicht, deine Zukunft ist gesichert. Dein Leben nimmt ständig zu an Liebe, Freude, Genuss und Erfolg. Dir ist nichts unmöglich. Du bist der Inbegriff von Leben.

Hör mal, du hast die Wahl. Ist ein freies Land hier und es kann dich keiner zwingen, dich scheiße zu fühlen. Aber es kann dich keiner dazu bewegen, länger das Opfer der Umstände zu sein, wenn du kein Opfer sein willst.

In der Vergangenheit gibt es nichts Gutes, nichts, das einen weiterbringen würde, nichts Inspirierendes oder Kreatives – Vergangenheit ist quasi verbrauchte Energie. Deshalb ist es so wichtig im hier und jetzt zu leben und die frische Energie mitzunehmen. Deshalb hören wir jetzt mal auf uns selbst zu bemitleiden und lassen uns einfach auf die Dinge ein. Je positiver man denkt, umso positiver entwickeln sich die Dinge. Man muss sich drauf einlassen und es zulassen und locker bleiben.

Wir sind viel zu kostbar um gelebt zu werden. „Bedeutet es, dass ich mich gar nicht um die Dinge kümmere?“ Nein, keinesfalls! Man ist äußerst zielgerichtet und effektiv und dabei stets erfolgreich. Man packt die Dinge an und erledigst alles, was ansteht. Aber man lässt sich gedanklich nicht damit beschäftigen oder gar runterziehen. Wenn man alleine nicht weiter kommt, dann ist man groß genug Hilfe anzunehmen.

Die Umstände werden sich verändern und man muss einfach Geduld haben. Du kannst dich immer entscheiden. Immer. Du hast die Wahl. Der beste Zeitpunkt dazu ist jetzt.

Das Leben ist schön

Ich liebe den Alltag. Ehrlich! Ich mag es, schon morgens ganz früh diese unendliche Energie in mir zu spüren, ich liebe es, voller Vorfreude auf den Tag zu sein, ich mag den Blick in den Spiegel, selbst, wenn ich meine Augen kaum aufkriege, ich lieb die Gegenwart und die Schönheit der Menschen um mich herum – morgens wortkarg, verschlafen und so zum Anbeißen süß, mittags voller Neuigkeiten, bisschen aufgekratzt und nicht minder süß, ich liebe die alltäglichen kleinen und großen Dinge, einfaches gutes Essen, auf das sich alle freuen, kreative Arbeit, den Humor der Teenies und ständiges Lachen, ich liebe es, überall wo ich hingehe, die Lebensfreude und das Glück fließen zu lassen, ich fühle mich so wohl in meiner Haut, wenn ich mit mir alleine bin, ich genieße es, unterwegs zu sein und von vielen Menschen umgeben, ich bin glücklich und brauche nicht mal einen Grund dafür – ich liebe jede Sekunde des Alltags, so sieht’s aus.

Das Wochenende lieb ich auch, da gibt’s keinen Unterschied. Ich finde, dass jeder Tag ein einziges Abenteuer ist, eine Schatzsuche, ein Highlight, eine aufregende und enorm schöne Angelegenheit! Klar gibt es in den Umständen manchmal die Dinge, die weniger schön sind, einen herausfordern oder einfach nerven. Aber das ist nicht mein Fokus. Das meiste nehme ich überhaupt nicht als Herausforderung wahr! Ich konzentriere mich einfach auf das Starke, das Schöne, das Ermutigende, das Lebendige. Ab und zu ist es eine bewusste Entscheidung, in den meisten Fällen fällt es mir aber kaum auf.

Stärke bringt Stärke hervor. Schönheit bringt Schönheit hervor. Liebe bringt Liebe hervor. Inspiration bringt Inspiration hervor.

Es ist nicht die Beschäftigung mit Problemen, Leid, Abgründen und Missständen, die einen stark, kühn, strahlend und energiegeladen macht. Es ist nicht das Analysieren und Durchdenken, das Grübeln und Besprechen, das Austauschen über Herausforderungen. Es ist nicht das Zusammensein mit Menschen, die „dieselben Probleme wie ich haben… die verstehen wenigstens, wie es mir geht.“. Ich weiß, die Versuchung ist groß, aber damit gibt man dem Problem erst das eigentliche Gewicht. Oft ist der Umstand nicht so bedeutend, außer, man gibt ihm Bedeutung. Im Denken, Sprechen und dem Stellenwert, den es zeitlich bei einem haben darf.

Solange man glaubt, dass man nichts dagegen machen kann, wird man immer unter den Umständen leben, anstatt über den Dingen zu stehen. Es wird sich nichts ändern. Solange man den Umständen, anderen Menschen oder Fremd-Energien freiwillig erlaubt, sein Denken und sein Fühlen zu kontrollieren und zu bestimmen, wird es ein ewiges Auf und Ab. Und glaub mir: das ist unheimlich anstrengend und raubt einem so viel Kraft! Kraft, die man in viel genialere Dinge investieren könntest, da gibt es doch jeden Tag so viel zu genießen und zu entdecken!

Ich lasse die Dinge einfach an mir arbeiten und ich lasse mich drauf ein. Auch wenn es mir manchmal suspekt vorkommt. Ich kann mich schon mal freuen, es krachen lassen, jede Sekunde ganz intensiv erleben, die Anderen mitreißen und begeistern. Ich weiß ja, dass alles bei mir passt und was nicht passt, dafür bin ich nicht zuständig.

Willst du andere stark machen? Dann sei einfach stark. Willst du andere glücklich machen? Dann sei einfach selbst glücklich. Willst du andere inspirieren? Dann sei eine Inspiration.

Glaub mir: du bist es bereits, du hast nur keine Ahnung davon, weil du so viel Scheiß mit dir herumschleppst und dich mit so viel Scheiß beschäftigst! Und dann hängst du dauernd mit Menschen zusammen, die im demselben Dreck herumwühlen.

Ich hab’s satt, wenn man ständig unter seinen Standard geht und einen irgendwas bedrückt, quält, kleinmacht und nicht sein Potenzial ausschöpfen lässt – ich hab’s einfach so satt! Ob ich nun sympathisch bin oder nicht, ist mir auch egal.

Hier ist die Abteilung außergewöhnliches, extremes, wunderschönes Leben! Sich einfach mal drauf einlassen, so richtig reinfallen lassen und die Dinge machen lassen. Es einfach genießen, so feste, dass man gar nicht mehr weiß wo oben und unten ist und man nur noch selbst übrig bleibt, stark, strahlend, heftig und wunderschön!

Man braucht sich nur hinzugeben, zu vertrauen und immer weiter zu gehen, anstatt stehen zu bleiben. Jetzt mach einmal im Leben etwas Außergewöhnliches, indem man jemanden glaubt und sich einfach drauf einlässt. Das macht einen größer, schöner und stärker. Es setzt einen frei und inspiriert die Augen zu öffnen, um die Sicht wieder klar zu machen.

Es ist wichtig sich nicht mehr auf komische, schwache, jämmerliche, armselige, sich selbst in Zweifel ziehende Energien einzulassen. Auch, wenn sie sich als deine eigenen Gedanken verkleiden. Immer locker und entspannt, immer unbeeindruckt von den Meinungen anderer, immer voller Kreativität und Ideen, immer mit Humor und Lebenslust, immer locker. Ich weiß, etwas einseitig mit der Lockerheit, aber bei dem ganzen Krampf, den man bisher veranstaltet hat, muss jetzt etwas Gegengewicht gesetzt werden. Das passt schon so.

So machen wir das jetzt. Das wird richtig gut.

Be great

Ein gesunden Selbstbewusstsein ist die Grundlage für alles, denn man freut sich an am Leben im Allgemeinen und an sich selbst im Speziellen, die Arbeit läuft einem leicht von der Hand und man ist erfolgreich, die Menschen sind glücklich in der eigenen Nähe und alles fällt einem scheinbar mühelos zu.

Ist das Selbstbewusstsein dagegen am Boden, ist alles irgendwie schwer und anstrengend, nichts will richtig klappen und man ist down. Man kämpft so vor sich hin, ist uninspiriert und fühlt sich unbedeutend.

Ich verrate dir, wie du Tag für Tag dein Selbstbewusstsein untergräbst bis es kaum noch vorhanden ist und das sogar ganz oft, ohne sich dessen bewusst zu sein, ohne irgendwelche böse Absicht, sondern ganz unwissend. Wenn du Wert darauf legst, dass dein Selbstbewusstsein als Teppichbelag dient, weil es so sehr am Boden liegt, dann ist das hier die beste Anleitung überhaupt.

Wie man sein Selbstbewusstsein zerstört ist einfach, denn man muss nur darüber nachdenken, was alles nicht läuft. Am besten eignen sich dazu die Nächte, weil man da wenig von anderen Dingen abgelenkt ist und zur Not klappt es aber auch tagsüber hervorragend. Vielleicht ist das Konto gerade leer, man findet keinen Partner, egal, wie sehr man sich bemüht, die Wohnsituation ist ungewiss, jemand hat einem großen Schaden zugefügt oder gesundheitliche Probleme machen sich breit.

Sind die Umstände gerade im Großen und Ganzen passend? Man wird garantiert etwas finden, das nicht optimal ist. Vielleicht nervt die Arbeitskollegin oder man kann sich keinen Urlaub leisten oder die Oberschenkel sind dick? Ich verspreche dir, jeder findet etwas, wenn er nur ausdauernd genug überlegt!

Sollte man tatsächlich seine Probleme für eine Zeitlang vergessen, gibt es sichere Abhilfe von außen. Denn ganz bestimmt flattert demnächst eine Rechnung ins Haus, um einen an seine miesen Finanzen zu erinnern oder der Teenager flippt so richtig schön aus und stellt in Null Komma Nix die gesamte Erziehung in Frage. Manchmal reicht es schon, wenn einen keiner anruft und zwar tage- und wochenlang und schon grübelt man, warum man so einsam ist. Oder man wird kaum beachtet und zwar von Menschen, deren Aufmerksamkeit einem wichtig ist. Egal, woher die Erinnerung-an-Schwierigkeiten kommt, man sollte dem Problem immer genügend Raum im Kopf und genügend Zeit im Alltag geben. Nur auf diese Weise wird es richtig schön groß und überschattet deine Persönlichkeit. Denn wer bist du schon, wenn es bei dir so schlecht läuft?

Doch das kann man sehr wohl vermeiden. Bei Problemen gilt folgende Vorgehensweise und die braucht nicht viel Zeit. Gibt es gerade eine Lösung? Falls ja, dann löse das Problem. Falls nein, dann höre auf, dich damit zu beschäftigen und vertraue, dass die Lösung zur richtigen Zeit kommt. Weigere dich entschieden, dich länger als nötig dem Problem zu widmen.

Das bedeutet nicht, dass es immer leicht ist, im Gegenteil. Denn das Problem wird alles in seiner Macht stehende tun, um dir zu beweisen, dass es stärker ist als du, dass du absolut überfordert, unfähig, und viel zu klein und zu schwach bist, um es zu lösen. Das ist das Ziel des Ganzen. Das gräbt sich dann tief in dein Bewusstsein ein und dementsprechend fühlt man sich. Nämlich unfähig, klein und schwach.

Deshalb hat man gar keine andere Wahl als dem entschieden und vehement entgegen zu wirken. Das geht so, man identifiziert sich Null mit dem Problem. Man ist nicht die, die keinen Mann halten konnte und auch nicht der, der nicht richtig Geld verdient und schon gar nicht die, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegt.

Es sei denn man will das noch ewig so weitermachen, ansonsten sollte man das Ganze hier und heute beenden und sich nicht länger über seine Umstände, Erfahrungen oder darüber, was bei einem alles nicht klappt, definieren. Man legt das jetzt für das eigene Leben ganz neu fest, ungeachtet des Umstandes, der ganz laut schreit. Und ja, schreien, das kann er. Wie so ein wildgewordener Dreijähriger in seiner schönsten Trotzphase mitten vor dem Süßigkeitenregal.

Stattdessen legt man fest, dass man pure Stäte ist. Ebenso wie Überlegenheit und Größe und Würde. Kein Problem und kein Umstand wird einen vom Gegenteil überzeugen können. Man steht wie eine deutsche Eiche und hält an sich und dem, was man bereits festgelegt hat, stand. Obwohl sich das Problem noch kein bisschen verändert hat und es nicht „schon besser geworden ist“. Man bleibt dabei, ist die Allerstärkste und kann alles, was sich einem entgegenstellt, mit Leichtigkeit lösen. Man überwindet jede Schwierigkeit und wird nur noch stärker und selbstbewusster dadurch. Man geht durch Umstände hindurch wie ein Elefant durch eine Ameisenstrasse, völlig unbeeindruckt. Man tanzt im Regen, lacht im Sturm und man fliegt, während alle anderen am Boden bleiben.

Auf Gefühle kann man da gerade keine Rücksicht nehmen, denn die machen Panik, drehen hohl und reagieren nur auf die Umstände. Eins kann ich dir nämlich versprechen: die Gefühle werden einem über Kurz oder Lang folgen und man wird die Stärke tatsächlich auch fühlen. Und dann wird der Umstand folgen und wird sich lösen.

Und was übrig bleibt, ist ein Bewusstsein, welches da heißt: ich bin die Stärkste. Die Souveräne. Die, die nichts stoppen kann. Die, die jede Schwierigkeit mit Freude überwindet.

Und das ist das schönste und gesundeste Selbstbewusstsein überhaupt!
Lass dir nichts anderes einreden

Sei selbstbewusst

Selbstbewusstsein. Ich mag dieses Wort. Es bedeutet nämlich: ich bin mir selbst meines Seins bewusst. Es drückt aus, dass einem klar ist, wer man ist – seine Persönlichkeit ist so gefestigt, dass man ganz genau weißt: das bin ich. Und das. Und dann bin ich noch das. Je klarer und genauer man das nämlich weiß, also je mehr man sich bewusst ist, wer man ist, je stärker folglich das Selbstbewusstsein ausgeprägt ist, umso schöner, leichter, entspannter und gleichzeitig erfolgreicher und schöner ist das Leben.

Warum das so ist? Weil man als logische Folge davon ganz genau weiß, wenn ich das hier bin, dann bin ich jenes dort auf keinen Fall. Man macht sich keine Gedanken darüber, was dieser und jener über einen denkt oder meint, man ist nicht manipulierbar und stehst fest in sich. Wie eine deutsche Eiche. Man macht sich keinen Kopf um Dinge, die einen nichts angehen und kann die Zeit, die man aufgrund dessen gewonnen hat, optimal nutzen. Zum Eis essen zum Beispiel oder zum Kleiderschrank aufräumen oder zum Knutschen – so Dinge eben, die tatsächlich sinnvoll sind.

Ist das Selbstbewusstsein allerdings nicht besonders ausgeprägt, dann wird alles sehr anstrengend. Man ist unsicher und immer wieder orientierungslos und vertraut mehr auf den Rat anderer als auf das, was das Herz einem sagt. Bei manchen Menschen wurde das Selbstbewusstsein sogar systematisch zerstört, durch bestimmte Umständekonstellationen und Erfahrungen mit anderen Personen.

Um sein Selbstbewusstsein zu zerstören braucht man nur einen ganz simplen Trick anwenden. Vergleiche dich mit anderen, aber nicht etwa mit Gisele Bündchen oder Bill Gates, sondern mit welchen, die dir zumindest etwas ähneln. Wie zum Beispiel die ehemaligen Schulkameraden, was haben diese geschafft im Gegensatz zu dir? Bestimmt eine glänzende Karriere als Großkonzernvorstand oder Gründer einer Online-Plattform hingelegt, während es bei einem selbst leider nur für den Schreibtisch-Job gereicht hat. Oder man ist gerade auf Arbeitssuche und nichts klappt, obwohl es die 30te Bewerbung war.

Man kann sich aber auch mit einer beliebigen Person in seinem Alter vergleichen, diese hat 2 Kinder, ein abbezahltes Reihenhaus und einen Labrador und man selbst? Eine Etagenwohnung, ein Fahrrad und noch nicht mal einen Hamster, der ist nämlich aus unerklärlichen Gründen innerhalb von 2 Wochen gestorben. Man kann dir nichts anvertrauen.

Auch sehr schön, suche jemanden, der in einer ähnlichen Branche wie du arbeitet und schaue dir genau an, wo er beruflich besser abschneidet als du. Vielleicht wurde er sogar erst vor Kurzem in der Firma angestellt und ist trotzdem erfolgreicher als du. Du dagegen schuftest Tag und Tag, aber dein Einsatz wird nicht beachtet.

Vielleicht läuft das Vergleichen auf einer flacheren Ebene ab, die aber jedes Mal sehr zuverlässig funktioniert: nehme dazu dein Äußeres – anything goes! Fange bei Bauch Beine Po an und ende bei der Anzahl der Falten oder Pickel, klappt super. Du wirst ganz sicher jemanden finden, der noch schöner, jünger, schlanker ist als du.

Schaue dir diese Menschen also genau an und tue dann Folgendes: vergleichen, vergleichen, vergleichen. Ich garantiere dir, dass dein Selbstbewusstsein so platt wie eine Flunder sein wird. Wie eine plattgefahrene Flunder. Und jetzt unter uns: wer will schon einer Flunder ähneln? Und was ist an einem schwachen, unstabilen und unsicheren Menschen attraktiv – jemandem, der selbst nicht so recht weiß, wer er ist, was er will, und wohin mit sich?

Doch das kann man auch vermeiden und auch hierfür ist das Gegenmittel ganz einfach. Ich sag Folgendes dazu, denn so einzigartig, wie du es bist, so einzigartig ist auch dein Lebensweg. Du kannst ihn weder an jemand anderem messen, noch darfst du einen Maßstab anlegen. Das ist nämlich höchst entmutigend und sogar zerstörerisch.

Wer ein außergewöhnliches Leben leben möchte, der muss einen außergewöhnlichen Weg gehen. Einen Weg, den so zuvor vielleicht noch niemand gegangen ist. Dieser Weg wird mitunter von Herausforderungen geprägt sein, denn eins weiß ich ganz sicher: jeder Person, deren Herz für neue, große und starke Dinge brennt, die diese Welt eventuell verändern könnten, werden Steine in den Weg gelegt. Und zwar so, dass sie im Vergleich mit Anderen scheinbar kaum etwas Zustande bringt. Ihr wird alles und jeder als Vergleich angeboten, nur damit sie sich hinterher minderwertig, schwach und verunsichert fühlt. War ja einfach.

Du fällst nicht auf diesen Trick ein! Diesen Gefallen tust du keinem. Deine Persönlichkeit ist viel zu kostbar, deine Einzigartigkeit zu edel, um in einen Wettbewerb mit anderen zu treten. Das ist deiner einfach nicht würdig, – für so einen Mist haben wir einfach keine Zeit.

Sich mit anderen zu messen bringt einen kein Stück weiter, sondern lenkt den Fokus von deinem speziellen, einzigartigen Lebensweg ab. Und dieser ist für jeden präzise und perfekt vorbereitet. Darauf kannst man sich absolut verlassen. Ich versichere dir, aus den verrücktesten, schlimmsten und schrägsten Umständen und Situationen kann etwas Großartiges entstehen. Etwas, dass diese ganze Welt verändert, etwas, dass unendlich viele Menschen glücklich macht, etwas, dass alles auf den Kopf stellt. Also was willst du mit einem abbezahlten Reihenhaus und einem Labrador?

Du vertraust zu 100%, dass die richtigen Dinge zu richtigen Zeit bei dir passieren. Dass du die richtigen Menschen zum perfekten Zeitpunkt triffst und an dein Ziel kommst. Und du entspannst dich vollkommen, weil du dich darauf verlässt. Und so kannst du locker bleiben. Du genießt deinen Weg. Du freust dich über dein Leben. Du wertschätzt deine Persönlichkeit.  Du liebst deine Energie, deine Art, dein Herz, deine Berufung, deine Art und Weise, durch’s Leben zu gehen.

Mit Vorbildern ist das so eine Sache, denn alles, was einen bei anderen inspiriert und einen weiterbringt, einen beschwingt und einen in einer schönen Art und Weise pusht, nimmt man mit Dankbarkeit und Wertschätzung auf. Alles, was einen entmutigt, einen klein und unbedeutend scheinen lässt, einen verunsichert und einen ins Grübeln bringt, einen stresst und einen zu Hauruck-Aktionen verleitet, lehnt man entschieden ab.

Das ist hier kein Wettlauf, es gibt keinen Kuchen, der unter den Schnellsten und Stärksten aufgeteilt wird. Ich weiss, dass dieses Denken sehr weit verbreitet ist und dementsprechend praktiziert wird, so dumm bin ich nicht. Aber das ist nicht nur unglaublich stressig, kräftezehrend und ein bisschen hässlich. Es hat nämlich nichts mit Größe, Großartigkeit und Vertrauen zu tun. Also hat es nichts mit dir zu tun.

Deshalb muss man sich weigern. Man muss sich immer weigern und zwar immer und immer wieder, wenn man damit konfrontiert wird. Und das wird man, das garantiere ich. Man sollte es ein bisschen wie eine Art Training sehen, denn je öfter man sich weigert, umso fester wird das Selbstbewusstsein. Und dieses Bewusstsein lautet: Für dich steht alles bereit. Für dich laufen die Dinge anders – ganz egal, wie viele um dich herum kämpfen und machen und tun. Dir fällt alles zum richtigen Zeitpunkt zu. Dir liegt alles zu Füßen – während du einfach nur locker bleibst. Du vertraust, dass für dich alles bestens passen wird. Das wird gut werden.

Keine Ausreden mehr

Ich kenne niemanden, der es gernhat, wenn er von anderen belogen wird. Ist auch verständlich! Aber wisst ihr, was noch viel schlimmer ist? Wenn man sich selber belügt. Das geschieht jedes Mal, wenn man Ausreden zur Hand nimmt: warum bei dir dieses und jenes nicht klappt, warum du nicht in der Lage bist, dich zu ändern, warum bei dir dies und das immer wieder schief läuft, usw. Ausreden haben die Eigenschaft, dass wenn man oberflächlich hinhört man durchaus als Reaktion darauf mit dem Kopf nicken könnte: „Ja, das verstehe ich… na klar. In deiner Situation.“

In deiner Situation soll heißen: in deiner besonders schlimmen, aussichtslosen, katastrophalen, noch nie dagewesenen, unmöglich zu lösenden Situation, da würde ich auch verzweifeln und in den Wald zum Sterben gehen wollen. Mal ehrlich. Doch, das verstehe ich.

Aber angenommen mal, man entlarvt die Ausrede als Lüge, nur mal angenommen. Soll ich euch sagen, was dann passiert? Man ist leicht schockiert, dass man sich so lange hat verarschen lassen und zwar von sich selbst! Man kann jede Ausrede einfach mal als Wahrheit formulieren und siehe da, es ist ganz leicht, sie zu überwinden. Es gibt jetzt ein paar Beispiele, an ganz einfachen, täglichen Dingen. Machen wir es konkret.

Es fällt schwer, ordentlich im Haushalt zu sein. Klar, es gibt eben Typen von Menschen, die sind quasi strukturiert auf die Welt gekommen. Man hat aber immer Chaos um sich herum. Da kann man nix machen, es ist halt so. Heute ist es schon zu spät zum Aufräumen, hier liegt zu viel herum, da lohnt sich das Anfangen gar nicht mehr, erst musst du Kleiderbügel besorgen, so schlimm ist diese Ecke gar nicht. Das verstehe ich.

Man könnte aber auch genauso sagen: „Ich bin einfach faul. Weder ich selbst, noch meine Familie sind es mir wert, in einer ordentlichen Umgebung zu leben. Meine eigene Faulheit steht für mich im Vordergrund. Ich bin zu bequem, um täglich etwas Zeit für eine schöne Umgebung zu investieren – lieber lebe ich im Dreck.“ Und, hört sich das scheiße an? Gut so. Denn man kann sich doch wohl nicht von der Faulheit bestimmen lassen. Wäre doch gelacht, wenn man sich von einer absolut schwachen, minderen Energie den Alltag bestimmen lässt. Bitte.

Es fällt einem schwer, mal wirklich zu entspannen. Man funktioniert nur, alles muss erledigt sein, alles stets perfekt, keiner kann es besser als du und deshalb delegiert man wenig, man kommt nicht zu Ruhe, bevor alles tip top ist, überall muss es 100%tig sein, man kannt nicht wirklich genießen, man ist wie getrieben. Na ja, man hat aber auch viel zu tun, oder? Klar, das verstehe ich.

Man könnte aber auch genauso sagen: „Ich bin mir selbst nicht wertvoll genug, um meinem Körper Ruhephasen zu gönnen. Ich liebe meine Familie nicht genug, um zu garantieren, dass ich lange fit und gesund bleibe und nicht mit einem Burnout oder Dauermigräne zusammenbreche. Da sind mir blitzblanke Fußböden wichtiger. Der Perfektionismus zählt für mich mehr als entspannter Alltag, in dem ich einfach genieße.“

Und, Mist oder? Man weiß genau, wie kostbar das Leben ist und wie wichtig es ist, dass man lange fit und zufrieden bleibt und einem ist auch klar, dass man seine Kinder nur eine kurze Zeit bei sich hat, bevor sie das Haus verlassen und deshalb will man jeden Augenblick auskosten und genießen! Und das geht nun mal nicht, wenn man wie getrieben ist! Das kann es wirklich nicht sein!

Es fällt einem schwer, Gewicht zu verlieren. Obwohl man deutliches Übergewicht hat und sich von Herzen wünscht schlanker zu sein. Man hat es schließlich schon so oft probiert und was war? Bestimmt liegt es einfach an deinem Stoffwechsel, schweren Knochen und der Veranlagung. Man isst eigentlich fast gar nichts den ganzen Tag und nimmt trotzdem nicht ab, genau. Man könntet aber auch einfach ganz ehrlich sagen: „Ich bin nicht in der Lage, um über meinen Körper zu bestimmen. Ich bin willenlos dem Zucker und dem Fett ausgeliefert – eine einzige Packung Marsriegel ist stärker als ich.“ Das kann doch nie und niemals sein! Man ist unendlich stärker und absolut fähig, über seinen Körper zu herrschen!

Es fällt einem schwer regelmäßig Sport zu treiben. Vor ein paar Wochen sagte ein Freund zu mir folgenden Satz: „Wenn du morgens aufstehst, dann trinke ein Glas Wasser, zieh deine Turnschuhe an und lauf los und komm erst nach 20 Minuten wieder.“ Ich dachte leicht schockiert: „Also, das werde ich doch wohl noch hinkriegen“ Von da an stand ich auf und lief los, jeden 2. Tag. Viele sind gerne ein konsequenter Sportverweigerer und unheimlich kreativ darin, Gründe zu erfinden, warum sie keine Zeit, Lust oder Gelegenheit haben sich sportlich zu betätigen.

Seit diesem Satz aber wurde mir auf einen Schlag klar: alles nur Ausreden. Ich belüge mich selbst mit schönster Regelmäßigkeit. Jedes Mal also, wenn solche Gedanken kamen, ihr wisst schon: „heute ist das Wetter mies, ich habe keine Zeit, keine Lust, kann ich auch noch morgen machen, drehte ich den Spieß um und machte mir deutlich klar: Ausrede. Ausrede. Wieder Ausrede, wie viele Ausreden kann man erfinden? Es ist beinahe schon eine Zirkusnummer, denn ich kann mich in meine eigene Vorstellung setzten und mich von den Ausreden unterhalten lassen, so vielfältig sind sie!

Man könnte dann nämlich mal wenigstens ehrlich sein und direkt sagen: „Ich bin mir selbst nicht wichtig genug, dass mein Körper fit und gesund ist. Mein Leben ist so bedeutungslos, dass es egal ist, ob ich irgendwann Rückenprobleme bekomme oder es kaum schaffe, die Treppen hoch zu kommen. Alles andere hat für mich Priorität, als meinen Körper leistungsfähig und gesund zu halten.“ Ähm… erschreckend, oder? Will man wirklich so von sich selbst denken?

Man hat Ideen und Träume, was seine Zukunft anbetrifft und eigentlich will man dieses und jenes erreichen und hat so viele Ziele, nur bisher ist nichts passiert. Das liegt aber nicht an einem selbst, sondern das hat viele Gründe! Man hat keine Zeit, kein Geld, keine Möglichkeiten, keine Partner, keinen Laden, keine Gelegenheit. Klar, verständlich.

Oder man ist mal ehrlich und sagst ganz einfach: „Ich benutze jede nur mögliche Ausrede, um nicht anfangen zu müssen. Alles nehme ich als Hinderungsgrund – ich denke klein und schwach von mir. Ich bin nicht in der Lage, Schwierigkeiten zu überwinden, und gebe bei jeder kleinen Herausforderung auf. Ich liebe mich selbst nicht genug, als dass ich die Angst überwinde, und meinen Traum lebe. Außerdem bin ich zu faul, um kleine Schritte zu machen.  Da warte ich lieber, bis eines Tages eine Million Euro vom Himmel fallen.“ Das will man nicht ernsthaft von sich sagen wollen, oder? Eine Nacktschnecke könnte so von sich selbst denken, okay. Das würde ich verstehen.

Man hat Angst. Angst, dass man seinen Partner verlieren könnte, dass alle krank werden könnten, dass man seinen Job verliert und keinen neuen findet, dass man mittellos oder einsam wird, dass man sein Leben nicht auf die Reihe kriegt, dass aus seinen Kindern nichts wird, dass sein Geschäft pleitegeht, usw. Man hört aber auch stets schlimme Nachrichten, und man weiß noch genau, wie es damals Onkel Hans schlimm getroffen hat. Welche Garantie gibt es, dass es einen nicht trifft? Mal gewinnt mal, man verliert man. Klar, verstehe ich.

Oder aber man gesteht sich ein: „Ich glaube der Angst mehr als der Liebe. Ich vertraue Gott gar nicht, und lebe weiterhin wie ein Hund. Ich lasse mich von den Umständen, Ängsten und Sorgen beherrschen. Mein Fall ist gar nicht anders. Ich bin insgesamt nur schwach und unfähig.“

Absolut lächerlich. Hat es dich hier und da etwas unangenehm gepikst? Oder fühlst du dich leicht verärgert oder gar auf den Schlips getreten von mir? Ausreden schätzen es gar nicht, als solche entlarvt zu werden! Da werden die schon mal stinkig! Schließlich ist deine Situation ganz besonders aussichtslos, richtig?

Vor ein paar Wochen hatte ich mit einer größeren Herausforderung zu tun. Mir ging es wirklich beschissen, ab und zu musste ich deshalb weinen. Eine gute Freundin, die das mitbekam konnte es gar nicht fassen und fing an zu lachen. Als ich sie deshalb entsetzt anschaute wurde es nur schlimmer. Ich fand das gar nicht zum Lachen und meinte nur, dass ich es sowieso nicht schaffen würde. Sie sah mich nur an und meinte, dass es die lahmste Ausrede wäre, die sie von mir gehört hätte. Ich wäre schließlich stark und bräuchte deswegen nicht zu weinen. Vor allem sollte ich aufpassen, dass ich in meinem Selbstmitleid nicht ertrinke. Ich weiß, dass einige von euch mit Sicherheit verletzt wären, wenn jemand angesichts schlimmer Umstände so mit euch reden würde. Viel schöner ist es doch, wenn man einfach: „Na klar, das verstehe ich…“ sagt.

Oder aber man hört auf, sich selbst zu verarschen und sagt gerade aus: Ich kann mich doch nicht von einem Umstand so beherrschen lassen. Ich lasse mir nicht von etwas Äußerem meine Lebensfreude rauben. Ich bin stärker als alles andere. Die Liebe selbst lebt in mir, da hat Angst keinen Platz. Ich liebe und schätze mich so wert, dass ich auf meine Gesundheit und meinen Körper achte. Ich habe mein Leben im Griff und lasse mich nicht von Depression, Passivität und Faulheit bremsen. Mein Leben ist wichtig, deshalb achte ich auf mich und meine Umgebung. Ich bin so kostbar, dass ich keinem Menschen oder Dingen nachweine, die mich nicht verdient haben. Ich bin in der Lage, alle Schwierigkeiten zu überwinden, und hinterher noch stärker zu sein. Ich bin frei und bleibe frei. Ich bin so glücklich, wie man nur glücklich sein kann!

Alles andere sind nur lahme Ausreden.

Mach es noch besser

Es gibt noch weitere Eigenschaften, die zunächst ganz und gar nicht glamourös wirken, aber ohne die man im Leben nicht weit kommt. Zumindest nicht dahin, wo man gerne hinmöchte, nämlich in ein erfolgreiches, erfülltes Leben ohne finanzielle Sorgen. Einige werden den folgenden Charakterzug bereits mit der sprichwörtlichen Muttermilch aufgesaugt haben und für andere wird es eher unbequem. Auch diesmal gilt, nicht einfach nur im Kopf merken, sondern aufsaugen und direkt ins Herz.

Diesmal geht es um Fleiß. Die Medien zeigen leider ein teilweise verzerrtes Bild der Realität, denn dort wird man scheinbar entdeckt und kann mit teils geringen Fähigkeiten bekannt werden. Manchmal reicht dazu nur das Aussehen oder teilweise skurriles Verhalten, auf jeden Fall wird man innerhalb kürzester Zeit ein Prominenter und verdient durch Nichtstun seinen Lebensunterhalt.

Deshalb gleich am Anfang mal zum Mitschreiben, will man im Leben etwas erreichen, dann sollte man solche Menschen einfach vergessen. Vergiss‘ es einfach. Es lohnt sich nicht auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken warum bei ihnen dies oder das so oder so ähnlich ist. Man braucht es nicht zu analysieren und sollte sich nicht mal im Ansatz ihren Lebensweg wünschen.

Ohne Fleiß kein Preis. Damit meine ich aber nicht, dass man sich alles im Leben verdienen muss. Nein, ich glaube einfach, dass Fleiß an sich etwas sehr Schönes und Erfüllendes ist und ohne ihn man es nicht weit bringen wird. Ja, es gibt Menschen, die wenig oder gar nicht arbeiten und es vielleicht auch gar nicht müssen. In den meisten Fällen waren diese Menschen bereits im Vorfeld so fleißig, dass sie jetzt andere für sich arbeiten lassen können oder ihre Eltern waren sehr fleißig oder die Eltern der Eltern. Egal, denn echter Erfolg hatte ein Samenkorn und daraus wuchs der Baum, von dessen Früchten sich noch die Enkel ernähren. Eine wunderbare Sache!

Fleiß hat ein wirklich unsexy Image und sollte einem eine Freundin ins Ohr flüstern, dass „dieser Junge echt fleißig ist“, so wird man sich vermutlich nicht die Kleider vom Leib reißen, sollte man ihm das nächste Mal begegnen. Dabei wird es dieser Mann vermutlich weit bringen im Leben. Fleißig zu sein, bedeutet, sich ein Ziel zu setzen und es zu erreichen, ungeachtet der momentanen Laune und unabhängig davon, ob man „gerade Bock hat“.

In unserer Gesellschaft wird Chillen, Entspannen, Ausruhen sehr hoch gehalten. Das ist auch alles wichtig und hat sicher seinen Platz, aber manche chillen nur und wundern sich dann, dass nix vorangeht. Einige sind überzeugt, dass ihnen der Erfolg eines Tages einfach in den Schoß fällt, ihre Zeit wird noch kommen. Sie vergessen dabei völlig, dass, was ihnen jetzt anvertraut wurde (ihr Samenkorn), in die Erde einzupflanzen und es täglich zu hegen und zu pflegen. Und dann wird sich gewundert, dass kein Baum zu sehen ist.

Glaub mir, es gibt nur wenige Bäume, die laufen können. Mir ist bis heute keiner begegnet, wenn ich recht überlege. Es wird kein Baum kommen oder gar vom Himmel fallen, wenn du keinen eingepflanzt hast und dich fleißig um ihn gekümmert.

Und jetzt erzähle ich dir etwas, denn es ist schön, fleißig zu sein. Und es ist nicht schön, immer nur abzuhängen, irgendwie ist der Mensch nicht dazu gemacht. Gestern las ich auf Instagram einen wunderschönen Satz: „created to create“.

Genauso ist es! Man hat so viele Fähigkeiten, Gaben und Talente, dass es eine Schande ist, wenn man diese vergeudet und anstatt etwas mit ihnen anzustellen, auf dem Sofa hockt, sich dauernd zum Kaffee trifft, tagelang im Bett liegt oder mit Freunden abhängt und die Zeit verrinnt. Ich weiß, in Deutschland wird Wasser gespart und auch sonstige Ressourcen werden nicht verschwendet, der echte Skandal ist aber, dass viele Menschen mit minderwertigen Fernsehserien oder sinnlosen Telefongesprächen ihre Lebenszeit verschwenden. Warum gibt es dagegen keine Kampagnen? Warum sagt es nie jemand, dass Fleiß sexy ist, stattdessen gibt es unzählige Werbemittel für Wellness-,Entspannungs-, Auszeittechniken, Wochenenden, etc.

Fleißig zu sein, bedeutet, auch mal die Unlust zu überwinden und einfach was auf die Reihe zu kriegen. Dinge anzupacken, anstatt immer nur darüber zu reden und zu träumen. Fleißig zu sein, bedeutet, etwas zu Ende zu machen und ein vorzeigbares Ergebnis abzuliefern und das Ganze in einer realistischen Zeitspanne. Fleißig zu sein, heißt: da ist mein Ziel – das ziehe ich durch – und höre nicht auf, weil gerade ein gutes Lied im Radio kommt, meine Serie anfängt, ich lieber mit der Freundin telefoniere und überhaupt keine Lust mehr habe. Kennt jeder zu gut.

Fleißig zu sein, bedeutet, eine Beständigkeit an den Tag zu legen und nicht wegen jeder Befindlichkeit sofort die Segel zu streichen und eine Auszeit zu nehmen. Hier eine Zigarette, da ein Kaffee, hier eine Pause, hier noch 5 Blogs zu lesen und ist nicht schon Zeit für’s Mittagessen? Man ist zwar beschäftig, aber mit nichts Produktiven und wundert sich dann, dass nichts wirklich vorangeht? Ich sag’s noch deutlicher: Das Gegenteil von Fleiß ist Faulheit.

Und mal ehrlich: wer will mit einem Mann zusammen sein, der einfach nur faul ist? Das ist mal unsexy! Ich glaube, dass die Meisten von uns mehr tun könnten. Allerdings müssten sie dafür aber ihre Bequemlichkeitszone verlassen, ihren Hintern bewegen, die Unlust überwinden und die Ablenkungen zur Seite tun. Sie würden sich wundern, wieviel sie schaffen im Leben.

Leider ist das Wort Fleiß so negativ belegt, so voll mit unangenehmen, anstrengenden Dingen, die man eigentlich nicht tun will. Dabei ist es eine so schöne Eigenschaft! Ich genieße es sehr, wenn der Tag erfolgreich war und das schöne Erfülltsein-Gefühl nach getaner Arbeit. Manchmal habe ich die Wahl, ob ich abends noch etwas arbeite oder es sein lasse. Ich bin völlig frei, muss keinem Rechenschaft ablegen und kann entscheiden, ganz wie ich möchte. Und dann denke ich manchmal: „ach komm, jetzt bist du noch mal fleißig.“ Glaub mir, ich habe es nicht ein einziges Mal bereut! Noch nie! Ganz im Gegenteil!

Manche sind zu faul, um abends sich etwas Frisches zu kochen, was ihrem Körper gut tut und vor lauter Faulheit stopfen sie irgendein Fertigzeug in ihren kostbaren Body. Manche sind zu faul für Sport und ihre Unlust hindert sie daran, auch ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben. Manche sind zu faul, um Ordnung zu halten und muten sich und ihrer Familie eine chaotische Umgebung zu. Dabei wäre das mit bisschen Fleiß ganz schnell anders!

Der „innere Schweinehund“ ist eine minderwertige, absolut schwache Energie der Unlust und der Faulheit, die einen daran hindert, sein volles Potenzial zu entfalten. Und nur, weil sie dem einen Namen gegeben haben, zig Bücher darüber geschrieben, wie man das überwindet und zig Techniken erfunden, wie man damit umgeht, deshalb bleibt es trotzdem schwach, klein, und macht einem alles nach!

Mal ehrlich, das ist gar nichts, armselig, lächerlich und kann einem nix. Das überwindet man mit Leichtigkeit und lässt sich auch nicht von einer Ameise in die Knie zwingen. Selbst wenn man es „die innere Schweineameise“ nennen und über sie Bücher schreiben würde. Trotzdem bliebe es eine Ameise, die man mit einem Fingerschnipsen entfernt. So läuft das! Der innere Schweinehund ist nur eine Ausrede für die Schwachen, die eh nicht wollen. Du willst aber und deshalb ist es nicht der Rede wert. Kein Hindernis für dich, nie mehr! Wenn du nur willst.

Ganz wichtig, denn ich schreibe über Fleiß und meine nicht ein Abrackern, von früh bis spät Malochen, sich Abarbeiten aus Angst, sonst im Leben zu nichts zu kommen. Davon rede ich nicht! Ich glaube an ein ausgewogenes Verhältnis aus Arbeit und Freizeit und an einen disziplinierten Alltag, indem man nicht lust- und motivationslos in der Gegend abhängt. Aber das hat nichts mit Stress, Druck, Burnout zu tun, Workaholics haben genauso ein Problem wie die faulen Socken, sie verstecken es nur anders. Ich halte nicht die Arbeitsmoral als einen Wert an sich hoch, ich sage auch nicht „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“.

Wie wäre es stattdessen, wenn man seine Arbeit genießt und schon währenddessen das Vergnügen hat? Das ist ja auch irgendwie die eigene Lebenszeit, ich werde nie verstehen, warum die Menschen sich mehr auf das Wochenende oder den Urlaub freuen, als auf den Rest der Zeit. Klar ist der Alltag anders, aber nicht weniger schön! Eben nur anders. Fleißiger in der Regel.

Erstens: ja, ich habe einen Traumjob. Trotzdem gibt es Dinge, die ich ungern tue.
Soll ich dir verraten, wie ich damit umgehe? Habe ich absolut keine Lust auf etwas, dann entscheide ich mich, Lust zu haben und dann warte ich nicht ab, ob die Lust kommt, sondern lege einfach los. Und es ist immer gut!

Zweitens: Egal, was ich tun muss – ich habe immerhin jemanden in meiner Nähe, den ich wirklich gernhabe. Ich bin ständig mit jemanden zusammen, den ich aufrichtig liebe, genieße und wertschätze, nämlich mich selbst. Und mit mir ist es überall schön, ich mache es durch meine Gegenwart schön. Deswegen fällt es mir so leicht. Bin ja immer da.

Drittens: Wenn man wirklich aufrichtig hasst, was man machen muss, dann sollte man eben was anderes tun. Aber man muss was tun! Und nicht „auf den richtigen Zeitpunkt“ oder „bis Gott etwas tut“ warten. Durch wenn soll Gott denn etwas tun, wenn nicht durch dich?

Eine gute Freundin sagt immer wieder zu mir, dass sie meinen Fleiß bewundert. Ich selbst wundere mich daraufhin jedes Mal, was sie überhaupt damit meint, denn das, was sie als Fleiß sieht, empfinde ich nicht als solches. Zumindest nicht in diesem „ich muss mich überwinden“-Sinne. Ich liebe es einfach, etwas zu schaffen, mir macht es Spaß, was auf die Reihe zu kriegen und wenn ich fleißig bin, dann schaffe ich viel mehr als die Meisten in der Zeit und das kommt dann mir selbst und meiner Familie zu Gute.

In diesem Sinne: Fleiß ist sexy! Und bringt dich entschieden weiter!

Mach es besser

Hier ein weiterer Teil der Eigenschaften, die das Leben von jetzt auf nachher verändern werden und die leider ein verstaubtes, unattraktives Image haben. Völlig zu Unrecht und die so verblüffend simpel und oft auch selten sind, dass die Wenigsten auf die Idee kommen, wie wichtig es ist. Es geht um Dankbarkeit.

Klar, wissen tun wir alle unheimlich viel. Aber Wissen bringt gar nichts, denn man braucht Bewusstsein. Es muss einem einfach bewusstsein, wie unendlich geil das Leben ist, wie beschenkt man ist, wie schön jede Sekunde ist und wie sehr man dafür dankbar sein kann. Wenn es einem bewusst ist, dann wird man ganz automatisch so handeln – ohne Nachdenken, ohne Bemühen, ohne Anstrengung. Deshalb heißt es ja auch Bewusstsein und nicht Bewusstwissen.

Und von Wissen zu Bewusstsein ist ein Prozess. Der Prozess geschieht viel weniger durch Anstrengung und Leistung, sondern viel mehr durch die nötige Energie. Der einfachste Weg zur Dankbarkeit befindet sich gerade auf dem Bildschirm.

Sei dankbar für unser Land, denn in Deutschland gibt es eine Kultur des Schimpfens und des Jammerns über die Regierung im Speziellen, die politischen Verhältnisse im Allgemeinen und was hat der Staat überhaupt alles wieder falsch gemacht. Klar, das macht sich so viel besser auf der Titelseite der Bildzeitung, als zu schreiben, dass man in einem der poltisch stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der ganzen Welt lebt. Ich bin jeden Tag so dankbar für unser Land! Du darfst in einem der reichsten Länder der Welt leben. Ich freue mich über den Frieden. Ich bin dankbar, dass wir nicht um unser Hab und Gut bangen müssen, weil Rebellen es vielleicht willkürlich zerstören, meine Familie umbringen und keinen kümmert es weiter.

Ich bin dankbar für soziale Leistungen und zahle gerne Steuern, denn Steuern zu zahlen heißt doch, dass ich etwas verdiene. Und dass ich etwas verdiene, bedeutet, dass ich Arbeit habe, und Erfolg dabei. Oh wie schön das ist! Deutschland ist ein Land, das es beinahe jedem möglich macht, beruflichen Erfolg aufzubauen und zwar ohne Angst haben zu müssen, dass morgen die Währung entwertet wird oder ein Putsch stattfindet.

Ich bin dankbar für die Krankenversicherung und die Polizei. Mal ehrlich! Habt ihr eine Ahnung, dass es in sehr vielen Ländern nicht ratsam ist, unterwegs mit dem Auto liegen zu bleiben, weil es automatisch bedeutet, dass man überfallen wird?

Ich bin so dankbar für die Möglichkeiten der Bildung, die kulturellen Angebote und den freien Zugang zu ihnen. Deutschland ist einfach ein wundervolles Land, um hier zu leben. Danke für die Freiheit, die wir hier genießen dürfen! Danke für die Möglichkeit, alles zu werden, was man werden möchte! Die meisten laufen durch die Gegend, wie wenn es das Selbstverständlichste der Welt wäre, dass sie Glückspilze hier aufwachsen und leben dürfen, aber es ist ein großes Geschenk und ein Privileg. Denn die allerallermeisten Menschen auf dem Planeten kämpfen um ihr Überleben.

Sei dankbar für jeden Augenblick, denn die meisten Menschen leben nicht bewusst und deshalb ist der Alltag so eine Art Trott für sie. Morgens aufstehen, frühstücken, waschen, joggen, zur Arbeit gehen, Mittag essen, nach Hause kommen, Hausarbeit erledigen, mit den Kindern spielen, Abendessen, ins Bett gehen. Am Wochenende ein Ausflug, im Urlaub für 2 Wochen in die Türkei. Hört sich nach einem wirklich aufregenden Leben an.

Ich sage dir genau, was bei mir anders ist: Wenn ich morgens meine Augen aufmache, dann spüre ich die glatte Bettwäsche und mein unendlich weiches Kissen und ich denke „oh, mein Bett ist das Allerschönste! Au man! So kühl und glatt und ich habe so viel Platz darin!“. Und ich strecke mich noch mal lang und rolle mich hin und her mit Hochgenuss, weil ich ja so viel Platz darin habe. Ich bin fit und darf aufspringen, meine Beine sind gesund und trinke eine Tasse Tee. Der beste Tee auf der ganzen Welt.

Weiß du, was ich damit sagen will, denn ich genieße alles so intensiv und bin so dankbar für das, was die Meisten für absolute Selbstverständlichkeiten halten. Für mich ist das alles nicht selbstverständlich. Für mich ist jedes Detail ein Geschenk! Das, was die meisten nicht mal beachten und außer Acht lassen, koste ich ganz intensiv und bewusst und bin dankbar, dass ich es darf.

Wenn ich essen gehe und es schmeckt wirklich gut, dann versinke ich geradezu in dem Gericht und bedanke mich beim Servicepersonal. Habe ich Kontakt mit einem Menschen, der mich inspiriert, ermutigt, beflügelt hat, schreibe ich ihm garantiert im Nachhinein eine überschwängliche Nachricht oder Mail und bedanke mich herzlich bei ihm. Ich könnte platzen vor Dankbarkeit für Menschen! Es gibt so ein paar Kandidaten, die sind mir hingegeben, sie unterstützen und lieben mich, sie inspirieren mich und ich kann mich zu 100% auf sie verlassen. Ich bin so dankbar, ich könnte schreien!

Es gibt Momente, da habe ich mal keine Lust, zu arbeiten. Da nerven die Baustellen, das Wetter ist mies und Alle irgendwie schräg drauf oder es gibt Zeitdruck oder andere Umstände und auf einmal würde ich am liebsten alles liegen lassen. Doch Trick 17 und dann halte ich kurz inne und mache mir bewusst, dass ich den weltschönsten Job machen darf, den es überhaupt gibt – ich darf das tun, was ich liebe. Boah, wie schön das ist! Innerhalb von Sekunden ist jeder Frust weg, die Leichtigkeit wieder da und ich bin hochmotiviert. Ich bin so dankbar dafür.

Verstehst du, ich bin dankbar für die einfachsten Dinge – dafür, dass ich gesund bin, dass ich leckeres Essen habe, dass ich Auto fahren kann und dadurch mobil bin, usw.. Und ich bin das täglich, wenn ich ins Auto steige. Es gibt doch bewusstseinerweiternde Drogen, mit ihnen erscheint jede Farbe bunter, jede Emotion intensiver, jedes Detail schöner. Aber das kannst du auch haben, nur ohne die Drogen. Indem du dir bewusst machst, wie gut du es hast.

Sei dankbar für das, was du bist und zwar ungeachtet der äußeren Umstände, abgesehen von den Schwierigkeiten und Problemen, egal, ob gerade ein guter oder ein mieser Tag. Siehst du, hier ist der Unterschied, denn man schaut sich zuerst die Umstände an und beurteilt das Leben danach. Ich aber schau mir zuerst mich an. Wie absolut überragend, wunderschön, explosiv, alles verändernd, stark und gleichzeitig zart, alles Schlechte niederwalzend und alles Schöne hervorbringend ist bitteschön dieses Leben in mir bzw. bin ich.

Und aus diesem Blickwinkel verlieren die äußeren Umstände mächtig an Bedeutung für mich.
Die machen eh immer auf Drama, aber ich lasse mich nicht beeindrucken, dafür ist mir mein Leben zu kostbar. Ich meine nicht das Äußere, ich meine einfach nur mein Innerstes.

Das, was du bist, ist absolut einzigartig. Man kann sich jeden Tag so unendlich an sich selbst freuen. Ich habe die allergrößte Freude an mir und bin so dankbar für mich! Die Liebe lebt in mir und die ist immer stark, immer voll, immer alles verändernd, immer exzellent, immer glücklichmachend.

Vergleicherei hindert einen am Meisten daran, dankbar zu sein. Indem man sich mit anderen vergleichst und vermeintlich schlechter abschneidest, wertet man alles, was man ist und alles, was man hat, automatisch ab. „Der hat ein schöneres Auto, die sind ständig auf Reisen, die hat einen Freund und ich nicht, die Kinder von der Freundin können schon und deine noch nicht, die hat immer Glück, ich habe immer Pech, die sieht besser aus, Erfolg im Beruf, und was ist mit mir“ Wer gibt einem das Recht sich selbst abzuwerten? Alles, was man ist, ist kostbar, einzigartig und individuell auf einen zugeschnitten. Keiner darf sich an anderen messen. Was die anderen sind oder nicht sind und was die anderen haben oder nicht haben und was die anderen erreicht haben oder nicht erreicht haben, geht einen nichts an!

Zurück zum Schönen, denn jede Sekunde deines Lebens ist ein Geschenk an dich. Du selbst bist ein Geschenk an diese Welt – einzigartig, anders als der Rest, inspirierend, leicht, beschwingt, sanft und stark zugleich. Du bist dir deines Wertes bewusst und die Dankbarkeit für dich und dein Leben dringt dir aus jeder Pore. Du freust dich so über alles, was du hast und bist, dass es einfach von alleine mehr wird!

Danke für das Schönste im Leben jetzt.

Meine Güte, geht’s uns gut…