From zero to hero

Ich mag bei den meisten Dingen eine hohe Toleranzschwelle haben. Das führt dazu, dass ich viele Alltagsthemen sehr entspannt sehe und es nicht so tragisch ist, wenn etwas nicht optimal läuft. Es gibt aber einen Bereich, bei dem ich mich dazu entschieden habe, eine Nulltoleranz-Strategie zu fahren – hier bin ich streng konsequent und lasse mir persönlich keine anderen Optionen offen. Null Toleranz gegenüber fremden Energien und das bedeutet alles, was mich nicht aufbaut, inspiriert, ermutigt, zum Lachen bringt, herausfordert, weiterbringt, pusht, genießen und vor Freude glucksen lässt. Das will ich nicht haben. Alles, was mich bedrückt, mir die Perspektive raubt, mich entmutigt, ängstigt, langweilt, mich klein macht – weg damit.

Situationen oder Umstände kann ich nicht unbedingt sofort ändern, aber was sich in meinem Kopf abspielt, darüber entscheide ich selbst und zwar nur ich selbst. Und ich habe mich entschieden, für Liebe und Freude. Etwas anderes kommt mir nicht ins Haus.

Nun ist es natürlich so, dass der eine oder andere Umstand das genaue Gegenteil von Freude und Begeisterung hervorrufen möchte. Ist doch klar, denn wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits tot oder hat sich so in seiner Bequemlichkeitszone eigerichtet, dass er sich auch gleich lebendig begraben lassen könnte.

Ich verlasse ich mich auf die Liebe, dann bin ich einfach immer auf der Siegerseite. Egal, was kommt. Sollte ich dennoch etwas anderes als Vertrauen und Liebe in meinem Kopf entdecken, dann mache ich kurzen Prozess, denn das lasse ich nicht einfach mit mir machen. Ich finde, dass jeder Tag viel zu kostbar ist, mein Leben zu kostbar, mein Sein zu kostbar dafür ist.

Also fahre ich eine Nulltoleranzstrategie. Ich weigere mich, mich bedrückt zu fühlen. Ich lasse es nicht zu, dass irgendetwas oder irgendjemand mir die Freunde und Energie raubt. Mag der Verstand seine Argumente runterleiern und mögen die Gefühle verrückt spielen, ist mir echt so egal! Ich stehe innerlich auf und mache kurzen Prozess! Ich greife konsequent durch und lasse mir das nicht bieten! Mag mein Küchenfußboden nicht perfekt sein und meine Sockenschublade chaotisch, aber Chaos in meinem Inneren lasse ich einfach nicht zu.

Wenn du die Liebe bist, dann liebst du dich selbst so stark, dass du dir zu schade dafür bist, dich von äußeren Dingen runterziehen zu lassen. Ist doch klar, denn wie soll es durch dich anderen gut gehen, wenn es dir selbst nicht gut geht? Nein, dein Leben ist wie im Himmel, so auf Erden. Und im Himmel ist man immer gut drauf.

Ein Auf und Ab ist doch ganz normal im Leben meinen Viele. Mal gewinnt man, mal verliert man, so ist es nun mal. Mag ja sein, dass es bei anderen auch so ist, bei der breiten Masse mit Sicherheit. Aber was geht’s dich an, wie es anderen schlecht geht?! Wieso willst du einen niedrigen, miesen Standard der anderen als Rechtfertigung dafür nehmen, selbst schlechte Laune zu haben?

Es ist nicht normal, dass du vor einem Gespräch Angst hast, dass dir ein Termin Bauchdrücken verursacht, dass dir den Montag ein mulmiges Gefühl gibt, dass du morgens mit Angst wach wirst, dass dich etwas dauerhaft stresst, überfordert, ängstigt, bedrückt, oder traurig macht.

Ich bin ganz sicher nicht bescheuert oder naiv, ich habe für mich nur einen anderen Standard definiert, weil ich ein vollkommen anderes, neues Leben habe. Ein Leben, in dem ich über die Dinge entscheide, anstatt sie über mich. Ein Leben, in dem es kein „komisches, mulmiges Gefühl“ im Bauch gibt. Ein Leben, das keine Verzweiflung, Leid oder Unsicherheit kennt. Ein Leben, in dem Dinge wie Mangel oder Selbstzweifel gar nicht vorhanden sind.

Und dieses Leben ist innen und die Umstände außen. Ich glaube einfach dem Innen mehr als dem Außen, das ist schon alles. Und wenn mir mein Verstand und meine Gefühle also vermitteln wollen, dass es all dieses Schlechte sehr wohl gibt, dann mache ich eine Ansage. Das geht so nicht, nicht bei mir!

Ich will niemals, dass man den niedrigen Standard anderer als Ausrede dafür benutzt, selbst ein mittelmäßiges Leben zu führen. Das, was andere an Schlechtem in ihrem Leben dulden, muss noch lange nicht für uns gelten. Und mein Standard heißt ganz einfach, null Toleranz.

Praktisch spreche ich und tanze und lache und spreche und ignoriere und tanze. Alles in willkürlicher Reihenfolge und absolut ohne Plan. Praktisch sieht es so aus, dass ich mir laut hörbar die Wahrheit sage. Wollen mir die Gefühle zum Beispiel aufgrund einer stressigen Situation Druck vermitteln, dann sage ich laut zu mir selbst: „Alles läuft wunderbar zeitlich ab. Ich schaffe es mit Freude und Leichtigkeit, während sich die Dinge wie von selbst fügen. Ich lasse mich nicht hetzen oder unter Druck setzen, mir geht es leicht von der Hand – weg mit dem Druck!“ Irgendsowas, ich hab da nichts einstudiert. Ist ja auch keine Methode, sondern ich will das eben nicht tolerieren, das ist schon alles.

Und dann ignoriere ich die Gefühle und glaube meinen Worten einfach mehr! Und werde nicht schon wieder 3 Minuten später hektisch und treibe alle an, weil ich den Druck noch verspüre oder es immer noch nach sehr viel Arbeit aussieht. Praktisch sieht es so aus, dass ich tanze. Ich habe herausgefunden, dass egal, wie dramatisch eine Situation ist, diese an Schrecken verliert, wenn ich wild und ausgelassen tanze. Zu sehr, sehr lauter, energischer Musik. Wenn ich tanze, dann drücke ich schon mal körperlich Freude und Leichtigkeit aus. Und auf einmal ist das Riesendrama nicht mehr so wild. Kein Scherz! Es klappt. Wichtigist, dass es nicht reicht die Musik nur anzuhören. Ihr müsst dazu tanzen! Ganz doll wild durch die Gegend!

Geht das Komische nicht gleich weg, ignoriere ich es einfach. Diese miesen Energien lieben es geradezu, sich in den Mittelpunkt zu stellen, den Tag zu beherrschen, einen Schatten auf alles zu werfen, so, dass man sich an fast nichts mehr freuen kann. Sie lieben, lieben, lieben deine Aufmerksamkeit! Je weniger du das Drama also anschaust, umso weniger Macht hat es über dich.

Geht das komische Gefühl nicht weg, dann bleibst du locker und entschieden und vertraust darauf, dass alles gut wird. Schau, setzt dich selbst niemals unter Druck, egal, welcher Art. Es geht nie um eine Leistung – du musst keinem was beweisen, weder dir selbst, noch mir gegenüber. Das alles ist ein Prozess und zwar ein schöner. Schaue immer nur auf den Augenblick, wo es geklappt hat – und wenn es nur 5 Minuten waren! Lass dich nicht entmutigen, sondern bleib dran! Alles andere ist nicht wichtig, denn das wird sich sowieso verändern.

Du bist einfach entspannt und weißt mit Sicherheit: mit dir passt es einfach. Du hast alle Zeit der Welt, du wirst sehen, wie du Schritt für Schritt täglich stärker, freier und glücklicher bist.

TURN UP THE MUSIK UND TURN DOWN THE DRAMA!
Und der andere Mist: NULL TOLERANZ!

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