Dinge, die du in deinem Leben garantiert nicht brauchst.

Marie Kondo’s Besteller hat weltweit für ein Umdenken und eine Begeisterung für’s Aufräumen und Wegwerfen gesorgt, denn je weniger Zeug um einen herum, umso weniger Stress. Kurz zusammengefasst, behalte nur die Sachen, die du a) wirklich brauchst, oder die dich b)glücklich machen.

Und auch, wenn ich persönlich spätestens beim esoterischen Teil ausgestiegen bin, bin ich davon überzeugt, dass das Grundprinzip allgemein stimmt: je weniger Kram – umso einfacher, schöner, leichter, entspannter und in Folge dessen erfüllter, glücklicher und erfolgreicher das Leben. Und was für den Kleiderschrank gilt, gilt für den Kopf. Zumindest erlebe ich das selbst genau so.

Obwohl mein Haushalt ordentlich ist, bin ich garantiert keine Haushalts-Aufräum-Expertin. Ich kann allerdings was ganz anderes, nämlich euch in meine Welt mitnehmen, in der es ganz wenig Kram gibt und ausnahmslos alles, was sich darin befindet schön, stark, leicht, effektiv und voller Wertschätzung und Lebensfreude ist.

Das andere braucht man alles nämlich nicht, wenn du das aber nicht weißt, behältst du es aus Gewohnheit. Diese Dinge belasten dich, rauben deine Lebenslust, deckeln deine Persönlichkeit, und lassen dich klein, gewöhnlich und mittelmäßig sein. Meine Frage an dich heute lautet: Hast du bereits ein Leben gewählt, in dem es normal ist, dass man sich ständig mit Dingen beschäftigt, die einen nicht weiter bringen, und in Kram involviert, dass einen nichts angeht? Oder hast du genug von Mittelmaß, Kleinkram-Denke und einer Last, die eigentlich niemals deine war, dich aber beinahe erdrückt? Hast du dich mit einem Leidensdruck in bestimmten Lebensbereichen abgefunden, oder sogar resigniert? Erträgst du vieles einfach nur noch mangels Alternativen?

Ich kenne das alles nicht. Ich kenne nur ein Leben, das leidenschaftlich und gleichzeitig locker ist. Stark und trotzdem weich. Voller Durchsetzungskraft und natürlicher Autorität und trotzdem nicht unnahbar oder kühl. Einfach und trotzdem immer erfolgreich. Lustig ohne Ende und gleichzeitig nicht naiv. Anziehend und trotzdem nicht der Fußabstreifer von allen. Spontan und trotzdem immer auf den Punkt. Genau so ist mein Alltag und genau dahin kann ich dich mitnehmen.

Der Weg dahin führt nur und ausschließlich über die Liebe. Ohne Liebe ist alles Dreck, ganz egal, wie schön es nach außen glänzt.

Vieles wird für deinen Verstand herausfordernd oder verrückt sein, und manchmal wirst du dich ganz fruchtbar über mich ärgern, und am liebsten gegen-argumentieren wollen – ich verstehe das sehr gut. Und deshalb ist das Allerwichtigste: vertraust du mir? Je mehr du mir vertraust, umso schneller wirst du alles Eklige und Schwere los sein, umso schneller entdeckst du diese neue, wunderschöne, unbekannte, aufregende Leben der Liebe.

Selbstzweifel. Oder, wie ich sie intern am liebsten nenne: „Die Fucking Selbstzweifel.“ Selbstzweifel, Sich selbst Hinterfragen, Unsicherheit, Relativierung – ich hasse jedes einzelne aus dieser Verwandtschaft. Das, was für die Meisten von euch so normal klingt, wie die erste Tasse Kaffee am Morgen, ist in Wirklichkeit das nackte Grauen. Selbstzweifel sind wie ein Wurm, der ständig an den schönsten Früchten knabbert, die du eigentlich genießen solltest. Selbstzweifel machen dir alles, was du an Schönem erreicht hast, klein und madig. Selbstzweifel sind wie eine Hundeleine, die dich nur bis zu einem gewissen Grad vorwärts gehen lässt, denn was weißt du schon, ob du zu noch Größerem in der Lage bist? Selbstzweifel sind der Killer jeder ungehemmter Lebensfreude, der Räuber aller absoluten Stärke und Durchschlagspower und nennen wir das Kind beim Namen: Selbstzweifel sind der Teufel.

Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie zerstörerisch, wie hemmend, und wie dein Potenzial begrenzend Selbstzweifel sind.

„Bin ich eine gute Mutter? Hätte ich es vorher lieber erlauben sollen?“ „War das die richtige Entscheidung, diese Wohnung zu nehmen?“ „Schaffe ich diese Aufgabe im Job überhaupt?“ „Sollte ich meinem Partner mehr Zuwendung schenken oder ihm mehr Freiraum lassen? Bin ich überhaupt gut genug für ihn?“ „War der Umzug eine gute Idee, oder hätte ich noch warten sollen?“ „Bin ich schön/dünn/witzig/eloquent/smart/kreativ genug?“ „Ich sollte viel strenger, nachgiebiger, lockerer, entspannter, resoluter, selbstsicherer sein.“ „Ich müsste eigentlich viel mehr… und stattdessen weniger… „

Ich weiß ganz genau, wie sehr es viele von euch lieben, sich ständig selbst zu hinterfragen, dauernd an euch selbst zu grübeln und sich selbst ständig zu relativieren – das ist nämlich in unserem Kulturkreis En Vogue, gilt als Zeichen von Bildung und Bescheidenheit. Dass man unzulänglich ist und sich dessen allezeit bewusst, gilt als sympathisch und menschlich – in christlichen Kreisen ist es quasi die Norm, weil „Ich bin ein Sünder, und nicht besser als alle anderen, und ich mache ständig Fehler, aber Gott liebt mich trotzdem.“ Selbstzweifel fromm ausgedrückt: ganz großes Dämonen-Kino.

Absolutes von Sich Überzeugt sein dagegen ist suspekt und manchmal sogar gefährlich. Und ehrlich gesagt ist es das auch, denn wenn jemand nicht korrekturfähig ist, kann das schlimm enden – in der Menschenwelt muss man also fähig sein, sich ständig zu hinterfragen oder hinterfragen zu lassen. Außerdem ist so ein „Von sich Selbst überzeugt Sein“ im Grunde arrogant und anmaßend.

Mir ist absolut bewusst, dass jeder von uns (inklusive mir selbst) sich in seiner Persönlichkeitsentwicklung noch auf dem Weg befindet und natürlich machen wir alle dabei Fehler. Und natürlich kann und soll man sie auch korrigieren dürfen, ist ja klar! Aber darüber hinaus muss das Bewusstsein für die Großartigkeit deiner Person, das Wissen über deine Einzigartigkeit und die Begeisterung darüber, dass du du bist und genau richtig so alles andere bei Weitem überschatten. Sonst ist alles unsicher, anstrengend und ätzend.

Ich sage dir, wie ich es mache. Ich erlaube mir nicht den kleinsten Selbstzweifel. Ich vertraue bombenfest, dass die Liebe mich führt. Ich muss es nicht im Hirn wissen, ich muss nichts kapiert haben, ich bin davon überzeugt, denn sie lenkt jedes meiner Schritte, sie führt mich zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort mit den richtigen Menschen zusammen. Jeder Satz, den ich sage, passt. Jede Handlung, die ich tue, sitzt. Jeder Schritt, den ich gehe, ist genau der Richtige. Jede Herausforderung, die sich mir in den Weg stellt, bin ich in der Lage, hervorragend zu meistern – ob mein Verstand und meine Gefühle das momentan auch so sehen, oder nicht, ist mir dabei vollkommen egal.

Und über all dem vertraue ich zu 100%, dass mit mir, meiner Herzenshaltung und meiner Person alles passt.

Und noch eins habe ich beschlossen und zwar ist jede Entscheidung, die ich treffe, ist richtig. Egal, ob ich etwas von der Materie verstanden habe, egal, wie viele Optionen es sonst gegeben hätte, egal, wie verlockend Alternativen aussehen. Alles, was ich entschieden habe, ist genau das Richtige. Du kannst dir nicht im Entferntesten vorstellen, was für eine Lebensqualität das ist! Du glaubst überhaupt nicht, welchen Schwung, welche Sicherheit und welchen Spaß man infolgedessen hat!

Sich mit aufgeschobenen Entscheidungen und nicht endenden Alternativen herumzuschlagen ist nicht für mich. Was wäre Gott für ein Arschloch, wenn wer mir ein Leben zur Verfügung stellen würde, in dem ich mühsam herausfinden muss, was für mich das Beste ist? Wie so eine Art Ratespiel mit Hindernissen und Prüfungen – nein, Danke, nicht für mich. Ich weiß in ganz vielen Dingen nicht Bescheid, also entscheide ich, in dem absolut festen Vertrauen, dass es die einzig beste Entscheidung ist. Mangels Alternativen, weil für mich ist alles quasi idiotensicher safe.

Was wäre Gott für ein Arsch, wenn er dich erst leiten würde, wenn du „so weit bist“? Das wäre ja sonst so ein Glücksritter-Leben, in dem man hofft, dass man sich irgendwie richtig verhält, und am Ende dafür belohnt wird. Oder so eine Art Parcours, in dem man die Klippen umschiffen muss, um am Ende den Preis zu bekommen. Was für eine beschissene Aussicht! Und wie riskant und unsicher das Ganze! So ist das für eine Liebesbotschafterin nicht. Ganz egal, in welchem Entwicklungsschritt du dich befindest – vollkommen egal! – du vertraust, dass du immer und überall geführt bist. Genau dann brauchst du doch die Liebe! Egal, wo du gerade bist: du kannst immer, immer, immer vertrauen, dass du genau jetzt und hier und in dieser speziellen persönlichen Herausforderung, in der du dich gerade befindest, exakt präzise richtig entscheidest. Du richtest dich dabei weder nach deinen Erfahrungen noch nach den Ratschlägen anderer.

Denn Erfahrungen können wir jetzt nicht berücksichtigen – das war ja noch in der Vergangenheit und wir leben schließlich im Jetzt. Ist doch jetzt egal, was damals war, da haben wir gerade keine Zeit für. Diese neue Liebe ist wie ein neues Leben, nananananaaaaaa….

Jeder, der dir Selbstzweifel vermittelt – lauf weg, so schnell du kannst. Jeder, der dir dauerhaft das Gefühl vermittelt, nicht richtig zu sein, nicht gut genug, nicht smart genug, nicht dünn genug, nicht hübsch genug, keine gute Mutter, keine gute Partnerin, nicht wasauchimmergenug zu sein – sollte nicht länger in deiner Nähe sein. Jedem, der dir den Eindruck gibt – selbst unterschwellig! Selbst dann! – nicht vollwertig zu sein, einfach nicht wirklich zu passen – höre ihm nicht zu. Jeder, der dich in Frage stellt, deine Motive, deine Persönlichkeit an sich, deine Art – und dich stattdessen immer irgendwie unsicher, zögerlich und klein macht – verbringe keine Zeit mit ihm. Ganz egal, wie „gut“ und wie „ich mache mir ja nur Sorgen“ und „ich kenne dich doch, du hast noch nie… und schon immer…“ – er es meint.

Für dich gilt ab sofort: Selbstzweifel gibt es nicht länger in deiner Welt. Die brauchst du nicht und sie machen nicht glücklich.

Du gehst vorwärts, gibst Vollgas, feierst deine Person und dein Leben in jedem Augenblick, überwindest Schwierigkeiten, liebst alle um dich herum – und das alles mit dem stärksten Rückhalt des ganzen Universums: Liebe. Bei dir kann nichts schief gehen.

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