Your own fire

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Die schönsten Geschichten beginnen mit Mut. Manchmal geht es einfach nur darum über seinen eigenen Schatten zu springen.

Dank der Corona Pandemie wurden die Olympischen Spiele, die in diesem Jahr stattfinden sollten, auf das nächste Jahr verschoben. Es ist ein Ereignis, das eigentlich alle vier Jahre stattfindet und es für die Athleten das Größte. Angesichts der Umstände ist die Absage in diesem Jahr nur richtig, denn der Virus und seine Auswirkungen werden uns noch einige Monate begleiten. Unter diesen Umständen ist ein solches Großereignis nicht umsetzbar. Ich freue mich, dass man sich entschieden hat es nicht ausfallen zu lassen, sondern nur um ein Jahr verschoben hat.

Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich im 2. Jahrtausend v. Chr. Die Zählung nach Olympiaden war ein Zeitmaß im gesamten antiken Griechenland. „Olympiade“ ist somit – entgegen einem heute weit verbreiteten Irrtum – nicht synonym mit „Olympische Spiele“, sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen beginnt.

Ich liebe die Olympischen Spiele, mit ihrem eigenen Feuer. Schon als kleines Mädchen habe ich jedes Jahr die zwei Wochen alles aufgesaugt, was ich im Fernsehen zu sehen bekam. Später, während meiner sportlichen Karriere im Schwimmen, habe ich es dann richtig aufsaugen und erleben dürfen. Es ist ein so besonderes Ereignis, dass man niemals etwas damit vergleichen kann. Das Besondere ist, dass man also vier Jahre lang auf dieses Ziel hintrainiert und dazu braucht man wirklich einen langen Atem und ordentlich Durchhaltevermögen. Jede Bahn, die ich geschwommen bin und jede Stunde, die ich mit den Vorbereitungen und Wettkämpfen verbracht habe, hat mich geprägt. Es war eine wunderbare Zeit, auch wenn ich sie damals manchmal verflucht habe, weil es nur den Sport gab. In jedem brennt ein Feuer, dass ihn antreibt und ihm die Kraft gibt immer weiterzumachen.

Das gilt nicht nur für Sportler, sondern auch für jede Anderen, der in seinem Leben erfolgreich sein möchte. Das Schwimmen habe ich nach meinen erfolgreichen Jahren an den Nagel gehängt und mich dann auf die Architektur konzentriert. Auch wenn ich die Ringe der Olympischen Spiele auch heute noch im Herzen trage – sie sind etwas ganz Besonderes. So wie Jeder etwas ganz Besonderes ist, der einen Traum in sich trägt, den er erreichen möchte.

Nur was man aus tiefstem Herzen will, wird man auch schaffen. Ansonsten bleibst du hinter deinem Potential zurück. Wenn du überzeugt bist von dem, was du kannst und was du möchtest, wirst du mit dieser Ausstrahlung andere Menschen anstecken. Wenn du dich deinen Selbstzweifeln und Ängsten hingibst, verlaufen viele Situationen negativ. Es macht einen Unterschied wie du dich verkaufst.

Ich bin im Augenblick auf vielen Websites unterwegs und schaue mir auch immer wieder Webshops an, um die kleinen Unternehmen zu unterstützen und dort zu kaufen – nicht bei den großen Onlineriesen. Manchmal ist es erschreckend, dass die Seiten alte Inhalte und auch verschiedene Adressen haben. Das zeugt von wenig Professionalität und ist keine gute Werbung. Auf der anderen Seite bin ich immer wieder begeistert über die vielen, liebevoll gestalteten Seiten, die zum Verweilen und Shoppen einladen. Hier merkt man mit wieviel Herzblut die Inhaber dabei sind.

Glaube an dich. An deine Fähigkeiten. Tritt mit einer Selbstsicherheit auf, die andere überzeugt. Es wird nicht immer einfach sein, aber mit Kampfgeist, Willen, Disziplin, Selbstbewusstsein und Kreativität übersteht man auch die Durststrecken. Das ist gerade in der jetzigen Zeit wichtig. Wer sich jetzt einfach mit einem Wein auf dem Sofa verkriecht und Trübsal bläst, der hat es nicht besser verdient. Es ist eine spannende Zeit und es ist an uns Allen sie anzunehmen und die Herausforderung anzunehmen.

Ja, es ist anstrengend und auch ich arbeite auf Hochtouren. Aber ich stelle mich dem und ich versuche das Beste aus der Situation zu machen, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Ich mache nicht nach dem ersten kleinen Schritten , eine neue Plattform aufzubauen, wieder Halt und gebe mich meinem Elend hin. Nein, ich kämpfe für mich und meinen Job. Ich liebe das und sich jetzt für die kommenden Phasen aufzustellen ist so wichtig, gerade wo soviel geschieht und nichts mehr ist wie vorher. Jetzt stelle ich die Weichen für die kommenden Monate, einen erfolgreichen Re-Start und ich bin dankbar für jede Unterstützung, die ich bekomme. Wer da nicht mitmacht, braucht sich auch nicht beschweren, wenn es später nicht mehr läuft.

Gäbe es keine Winter – würden wir die Sommer nicht zu schätzen wissen! In jeder Krise (Winter), wie bestimmt auch in der Corona Pandemie steckt eine Chance! Hört sich im ersten Augenblick an wie ein abgedroschenes Sprichwort, ist aber mehr als das. Oft erkennen wir erst im Nachhinein, dass wir uns gerade in dieser Zeit bewegen müssen, uns beruflich und persönlich weiter entwickeln und uns anders oder neu ausrichten müssen. Es ist die Zeit sich um Dinge zu kümmern, die man sonst nicht macht, Zeit zu lernen, wie man mit den neuen Umständen umgeht, alt eingefahrenes zu überdenken und den Kopf dabei nicht in den Sand zu stecken! Jetzt gilt es sich darauf zu besinnen warum wir das Ganze begonnen haben und was uns angetrieben hat.

Jetzt sind wir Alle gefragt, wollt ihr in Schockstarre verharren oder aber mit offenem Visier in die Zukunft gehen, euch mit euch beschäftigen und euch weiterentwickeln? Schon die Darwin’schen Evolutionstheorie hat es beschrieben – überleben wird der, der sich am besten anpasst – Survival of the Fittest. Positives zieht Positives an. Der Sommer kommt bald.

Dein Potential nicht zu ignorieren, ist jedoch das größte Geschenk, das du dir machen kannst. Wenn du wirklich erfolgreich und glücklich mit dem sein möchtest, was dein Herz dir sagt, dann musst du dein Leben selbst in die Hand nehmen und dich nicht mehr von anderen abhängig machen.

Dieses Feuer in dir ist dein Antrieb. Dein eiserner Wille. Dein Leitfaden. Deine Motivation. Deine Liebe. Deine Freude. Das brauchst du um jeden Morgen wieder aufzustehen und es durchzuziehen. Es wird dich jeden Tag wieder herausfordern und immer wieder wirst du denken, dass du es nicht schaffst und alle anderen besser sind – das stimmt nicht. Du bist die Beste und du machst das.

Eigentlich hast du es dir in deinem Leben gerade bequem gemacht, alles läuft, du bist irgendwie „zufrieden“. Nicht wirklich glücklich, aber zufrieden. Und dann kommt plötzlich dieser Schauer. Diese unberechenbare Kälte, die sich langsam in deinem Brustkorb, um dein Herz herum, ausbreitet. Ein Gefühl, das uns überfordert.

Ich denke, das hat mit Sehnsucht zu tun. Eigentlich sehnen wir uns danach Sicherheit und Schutz zu erfahren. Eigentlich wollen wir uns einlassen und anvertrauen. Doch die Kraft, mit der uns Gefühle immer wieder einholen, ist manchmal so bedrohlich, dass wir Angst haben sie zuzulassen. Wir vermeiden Gefühle. Wir drücken sie weg. Denn das ist manchmal viel einfacher als sie zuzulassen und auszuhalten. Denken wir. Wenn wir eine Vermeidungsstrategie nutzen, dann richtet sich unser Leben danach aus, nicht verletzt zu werden.

Von was in deinem Leben hättest du gerne mehr? Selbstvertrauen? Freiheit? Aufmerksamkeit? Anerkennung? Geh und gib es dir! Oft wünschen wir uns von anderen Menschen Bewunderung. Warum? Weil wir sie uns selbst nicht geben können. Denn Hand aufs Herz: Von dem, was in uns verstärkt vorhanden ist, brauchen wir von unserem Umfeld nichts mehr.

Wenn du dich entscheidest, die beste Version von dir selbst zu sein und dir erlaubst dein Feuer wirklich in die Welt zu tragen. Ich bin es wert glücklich zu sein. Vielleicht bedeutet das manchmal, weniger Sicherheit oder mehr Sprunghaftigkeit in den Gefühlen, auch mal eine Phase aushalten zu müssen. Doch ganz ehrlich: Das ist alles temporär. Wenn du beginnst, das in die zu suchen, was du immer im Außen gesucht hast, wirst du Seiten an die entdecken, die du niemals erwartet hättest. Dein pures Ich. Niemand sagt, dass das leicht ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich immer und immer wieder neu für sich selbst zu entscheiden.

Ich weiß wie schwer es ist auszubrechen. Vor allem im Bezug auf das, was andere von dir halten und über dich sagen. Es ist dein Leben. Dein eigenes. Und am Ende solltest du darauf zurückblicken und dankbar sein. Dir selbst. Wir erleben die größte Entwicklung, wenn wir uns unseren eigenen Abgründen stellen. Wenn wir uns fallenlassen in das, was uns Angst macht. Wenn wir zulassen, was wir nicht fühlen wollen und trotzdem sensibel genug sind, unsere eigenen Grenzen zu halten.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Viel zu oft in unserem Leben machen wir uns klein, lassen uns von vorgefertigten Interpretationen die Möglichkeiten verbauen. Wir zweifeln, anstatt zu glauben, wir sind ängstlich, obwohl wir vertrauen sollten. Sich selbst anzuzweifeln und sich hinter der Angst zu verstecken, ist eine der unnötigsten Angelegenheiten des Menschen.

Und ja, ich weiß, ich sollte das Wort „müssen“ eher durch „dürfen“ ersetzen. Ich darf. Und das ist soviel schöner. Doch in diesem Fall muss ich dich wirklich enttäuschen. Du musst wirklich wollen. Denn wo kein Wille, da ist auch kein Weg.

Meine Eltern haben mir in meiner Jugend immer den Raum gelassen, dass ich die Dinge tun konnte, die ich wirklich geliebt habe. So habe ich neben dem Schwimmsport, den ich auf recht hoher Ebene, im Leistungszentrum, betrieben habe auch mein Ziel Architektin zu werden, verfolgen dürfen. Das hat mir ein Selbstbewusstsein geschenkt, dass ich erst später wirklich kennenlernte und was mir auf meinem Weg geholfen hat durchzuhalten. Ich durfte Grenzen durchbrechen und mich immer wieder für mich selbst entscheiden. Ich durfte anecken, das hat meine Persönlichkeit geformt. Ich durfte anders sein und auch mal gegen den Strom schwimmen. Doch heute muss ich sagen, all die kleinen Entscheidungen anders zu sein, haben meine Persönlichkeit geformt. Ich weiß, was ich kann, ich weiß, was ich nicht kann und ich weiß, wie weit ich gehen kann. In mir schlummerte immer etwas Besonderes, ich bin nie den einfachen Weg gegangen. Aber all diese kleinen Entscheidungen haben mein Leben bereichert. Ich habe gelernt Situationen besser einschätzen zu können, abzuwägen.

Mir hat es in meinem Leben viel Selbstbewusstsein, Sicherheit und ein gutes Gefühl für mich und meine Grenzen gegeben, die Situation immer wieder neu einschätzen zu können.

Bleibt gesund. #supportyourlocals

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