Trust the process

Das Leben ist eine Reise – meine Reise. Wir können das Leben nicht immer kontrollieren, auch wenn wir es sehr gerne wollen. Unser Bewusstsein macht einen nur sehr kleinen Teil unseres Lebens aus, das Unterbewusstsein hat einen viel größeren Einfluss auf uns und unser Leben als wir denken. Deswegen ist es so wichtig Dinge aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein zu holen, sich voller Zuversicht dem Leben hinzugeben und dem Prozess des Lebens zu vertrauen.

Manchmal ist der Weg, den wir gerade gehen nicht sicher und auch nicht ganz klar. Aber manchmal ist das gar nicht wichtig, denn es ist schon alles da – wir müssen uns nur darauf einlassen. Wenn wir das verstehen und vertrauen anstatt immer auf ein Zeichen zu warten, dann haben wir schon viel geschafft. Ich muss mir das auch immer wieder klarmachen. Denn durch das Vertrauen in uns selbst, stellen wir die Weichen für unser Leben und unser Glück.

Es ist so wichtig, dass man immer man selbst bleibt und auch zu sich selbst steht – sich nicht für andere verbiegt. Wenn ich ich selbst bin, kann ich mich nicht verlieren. Ein kleiner Satz, aber er steckt voller Wahrheit. Denn die Dinge sortieren sich praktisch wie von selbst im Leben – was nicht zu mir und meinem Leben passt verschwindet schnell wieder. Platz für Neues wird geschaffen, das Andere ist kein Verlust, sondern eher eine Befreiung und das tut einfach gut. Manchmal muss man allerdings ein paar Runden drehen, bevor man das erkennt. Deshalb folge ich einfach meiner Intuition, meinem Bauchgefühl und genieße die Dinge total. Sich selbst kann man nicht verlieren – niemals. An solche Gesetze im Leben glaube ich ganz fest, denn sie sind kraftvoll und sie geben uns unsere Stärke.

Deshalb gehören auch Fehler dazu. Sie sind wie kleine Wegweiser, die uns sagen wo wir beim nächsten Mal vielleicht anders abbiegen sollten. Manchmal klappt es, manchmal müssen wir die Erfahrung nochmal machen, um ganz sicher zu gehen, dass uns der Weg nicht an das gewünscht Ziel bringt. Im besten Fall sind wir danach klarer und haben die Botschaft verstanden. Fehler sind am Ende nie etwas Schlechtes, sondern ein Feedback auf unsere Handlung. Aktion und Reaktion. Trial and Error. Alles ist Feedback. Das ganze Leben spiegelt so viel über unsere gesamten Handlungen wieder und unsere äußere Umgebung, so wie wir leben, sagt so viel darüber aus, wie es in unserem Inneren aussieht.

Ich liebe Prozesse. Meine Baustellen wickele ich alle so ab. Das Ziel ist klar definiert, man entwickelt gemeinsam den Weg dorthin und kontrolliert dann die Umsetzung. Das ist das sogenannte Lean-Management. Es ist effektiv und es ist nicht nur für die Prozesse und Abwicklungen auf der Baustelle gut, sondern lässt sich auch im normalen Leben wirklich gut einsetzen. Vor allem sind die Vorgänge transparent und zielführend. Wirklich motivierend ist, dass man die Abarbeitung genau verfolgen kann. Man kann also die Fortschritte genau verfolgen und ich finde das total motivierend – zu sehen, dass man immer näher an sein Ziel kommt.

Ja, auch bei klar aufgesetzten Prozessen gibt es immer wieder Rückschläge oder Stolpersteine, aber das gehört dazu. Man nimmt die Lerneinheiten als Teil des Weges an, es geht um die Entwicklung und Verbesserung. So entwickele ich mich immer weiter und ich erhöhe damit mein Level. Das tut einfach gut und ich liebe das.

“Sometimes it’s a taff journey to the heart of happiness – but it’s worth  – every second“ Dieser Satz kam mir gestern irgendwann in den Sinn. Ich glaube, dass glücklich sein weniger mit einem Zustand zu tun hat, als viel mehr mit dem Akzeptieren aller Stationen auf unserer Lebensreise und auch die Schwebephasen als richtig zu entschlüsseln. All die schönen Lebensmomente wie kleine Sterne zu sammeln und daraus deinen eigenen Sternenhimmel zu erschaffen der eben nur sichtbar ist, wenn es auch die Dunkelheit geben darf sonst würden die Sterne nicht so klar funkeln. Die Metapher mag ich irgendwie, ihr kennt es ja.

…manchmal können wir kurz fliegen, uns gut fühlen – bis zu den Sternen. Doch wir werden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Immer. Irgendwann. Weil Glück eine Momentaufnahme ist und kein allgegenwärtiger Zustand, nicht konservierbar. Er kommt und verschwindet, kommt und geht wieder. Erinnert uns, dass es ihn gibt, zeigt uns, wie wunderschön er sein kann und manchmal bleibt er länger, manchmal nur kurz. Oft so, wie wir es annehmen, wie sehr wir ihn willkommen heißen und dann zieht er weiter. Damit er nicht selbstverständlich wird. Damit wir ihn wertschätzen. Den Glücksmoment. Er ist wertvoll und nicht von Dauer – doch er kommt immer wieder. Mal kommt er im Kleinen und mal im Großen. Deshalb genieße die Höhe, den Flug und lerne den Fall zu lieben. Er gehört dazu und gibt dir Boden unter den Füßen, erinnert dich daran WER DU BIST. Mit all deiner Kraft und Liebe.

Eine wunderbare Frau, die ihr Leben liebt und Spaß daran hat. Ich stelle mich dabei auch den Schwierigkeiten, die der Weg einfach so mit sich bringt und die das Ganze erst spannend machen. Ich setze mich in diesen Durststrecken dann immer wieder mit mir und meinem Leben auseinander und habe so die Chance die Dinge eventuell ein wenig nachzujustieren oder auch zu optimieren. Ich bin dankbar für die Hilfe oder den Input und ich nehme es an und arbeite damit.

Es ist mein Leben und ich habe die Verantwortung dafür – ich allein. Das ist das Beste daran, denn ich allein habe die Chance es auch zu ändern, eine neue Richtung festzulegen oder andere Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. Niemand zwingt mich die Dinge als gegeben hinzunehmen.

Ich liebe Herausforderungen und ich stelle mich ihnen. Auch wenn es manchmal ganz schön viel ist und ich nicht weiß, was ich eigentlich zuerst tun soll. Aber genau das ist der Zeitpunkt, wo ich mich klar definiere, meine Prioritäten festlege und Spaß habe. Wenn alles immer glatt laufen würde, dann wäre das Leben total langweilig. Versteh mich nicht falsch, Niemand sollte sich extra in irgendwelche Schwierigkeiten bringen, das kann jeder Depp. Es geht darum, aus seiner Komfortzone zu kommen, sich den Herausforderungen zu stellen, sie zu sortieren und Entscheidungen zu treffen. Dabei helfen einem die vorher definierten Prozesse – sie bilden sozusagen die Leitplanken auf dem Weg und geben Sicherheit.

Bei mir ist es derzeit mein Lebensmittelpunkt, der sich von Deutschland in die Schweiz verschiebt. Hier sind viele Herausforderungen, die ich zu meistern habe und Dinge, die jetzt neue oder andere Prioritäten bekommen. Erst wenn man sich den Herausforderungen stellt, hat man die Chance sich zu entwickeln, Stehvermögen, Entschlossenheit und Persönlichkeit zu bilden. Man bleibt nicht liegen, wenn man mal fällt und gibt sich seinem Schicksal hin – man steht auf und zieht es durch. Vielleicht dauert es etwas länger und scheint einfach unerreichbar – manchmal muss man einfach nur vertrauen und an sich arbeiten. Dann geht es weiter und die Dinge kommen zu einem.

Es braucht Mut das zu tun, aber das Leben belohnt die Mutigen. Das ist genau die richtige Einstellung, denn das ist viel schwieriger als alles beim Alten zu lassen und mich immer zu beschweren wie doof das Leben doch ist. Das schönste Gefühl überhaupt ist es, wenn man die Schwierigkeiten und widrigen Umstände überwunden hat und sein Ziel erreicht hat. Genießt es und prägt es euch genau ein, denn der Weg zum nächsten Ziel ist lang… Sich zwischendurch immer mal wieder bewusst zu machen, was man schon alles erreicht hat hilft einem durchzuhalten und sich immer wieder neu zu motivieren.

Du ziehst es jetzt durch, machst dein Ding, vertraust auf dich und deine Fähigkeiten und genießt jeden Schritt des Weges.

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