Focus on

Love, Peace and Happiness – so sollte man derzeit meinen. Wenn man die Welt betrachtet, dann kann einem gerade ganz anders werden. Ich bin froh, dass ich, auch wenn mich das Alles schon bewegt, ich immer noch versuche das Ganze mit ein wenig Abstand zu betrachten. Denn wahrscheinlich ist die wirkliche Lektion dieser Zeit nicht ein Virus, sondern die Frage, ob wir bereits stark genug sind, reif mit Andersdenkenden umzugehen.

Die Gemüter sind gerade überall sehr erhitzt. Der geistige Graben der Meinungsverschiedenheit zieht sich quer durch Familien und Freundschaften. Viele Beziehungen werden gerade einer großen Belastungsprobe ausgesetzt. Besonders schlimm finde ich, dass das ganze so im Focus steht. Es geht gerade nicht mehr um uns selbst und unser Leben, wir schauen lieber was die Anderen gerade tun und propagieren.

In der Vergangenheit haben die idealistisch geprägten Systeme nicht funktioniert, denn am Ende gab es immer wieder Bespitzelungen, Verleumdungen und Verfolgung. Das das nicht gut ausgegangen ist zeigt die Geschichte immer wieder. Können wir es bereits besser? Können wir, egal, woran wir glauben, einen friedlichen und respektvollen Umgangston wahren? Es ist sowohl psychologisch als auch hirnphysiologisch absolut verständlich, warum es für uns…

– so wichtig ist, zu denken, wir würden verstehen, was passiert

– so bequem ist, uns mit gleichdenkenden Menschen zu umgeben

– so einfach ist, ängstlich bis aggressiv auf Andersdenkende zu reagieren.

Für unser Gehirn bedeutet die Tatsache, dass der Mensch neben uns die Welt komplett anders interpretiert, eine existentielle Infragestellung unserer Realität. Deshalb reagiert es mit Stress. Das war schon immer so. Deshalb waren Menschen schon immer bereit, im Namen “der” Wahrheit in den Krieg zu ziehen. Können wir es besser? Können wir das, was wir in den letzten Jahrzehnten über friedvolle Kommunikation, Wahrnehmungspsychologie, erfolgreiche Manifestation,… gelernt haben, auch hier, im realen Stresstest anwenden und nicht nur in einem Seminar?

Denn wenn es überhaupt eine universelle Wahrheit gibt, dann die: Wir haben alle auf einer tiefen Ebene keine f*cking Ahnung, was in diesem hochkomplexen Universum abgeht. Es braucht Mut, sich dieser radikalen Unsicherheit zu stellen, um so auf einer essenziellen Ebene, jenseits von Konzepten, Sicherheit zu finden. Diese Krise konfrontiert uns alle mit Kontrollverlust. Sie drückt uns allen unsere emotionalen Stressknöpfe. Es ist leichter und unreif, die andere Seite schlechtzureden.

Es ist schwerer und reif, die andere Seite als den eigenen Schatten wahrzunehmen und zu integrieren. Ich bin kein Fantast. Wir werden für viele große Herausforderungen neue Lösungen finden müssen. Doch wie wird uns das wohl besser gelingen? Gegen- oder miteinander? Wir brauchen einander. Und egal, wie sehr uns Ideen zu trennen scheinen, was uns verbindet, ist mehr. Deshalb richte den Fokus wieder auf dich und dein Leben.

2020 ist für alle von uns bis hierher nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Korrekt! 2020 war für viele von uns das herausforderndste Jahr ihres Lebens. Korrekt! Eine Rückkehr zur Normalität ist nicht in Sicht. Korrekt!

Dennoch kann und will ich das Jammern und das Sich-gegenseitig-die-Schuld-geben nicht mehr hören. Das ist eine Beleidigung deiner und meiner Intelligenz! Ja, du bist vielleicht in die Knie gegangen. Doch nun ist es höchste Zeit, dich wieder zu erheben und konstruktiv in den Ring zu steigen. Jetzt erst Recht! Bist du bereit für ein Wunder? Bist du bereit, dieses verrückte 2020 in den größten Sieg deines Lebens zu verwandeln?

Fang damit an deine einzelnen Meilensteine herunterzubrechen und halte sie im Blick:

Herunterbrechen in einzelne Meilensteine!

Geh die Dinge in einzelnen Schritten an und lass dich nicht dadurch verunsichern, weil das große Ziel noch so weit entfernt scheint. Es ist näher als du denkst, du musst nur mutig sein und es angehen.

Eiserner Fokus!

Schau auf dich und dein Ziel und nicht auf die Anderen. Jeder macht die Dinge anders und hat sein eigenes Tempo – lass dich dadurch nicht verunsichern, du bist gut so wie du bist und es hat einen Grund warum dein Tempo ein anderes ist. Das kann davon abhängen, was dir wirklich, wirklich wichtig ist und auch was für Erfahrungen du schon gemacht und welche Dinge du erlebt hast.

Gewohnheiten!

Mach aus deinen Schritten, die du gehst Gewohnheiten und Routinen. Dann fallen dir die nächsten Schritte leichter.

Planung & Struktur!

Mach einen Plan und strukturiere das Ganze indem du Prioritäten setzt. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Wichtig ist, dass du weißt wo du hinwillst und wie du deine Ziele erreichen kannst und willst – dann hast du den größten Schritt dazu schon getan. Jetzt geht es nur noch darum dran zu bleiben.

Visualisierung & Affirmation!

Helfen dir ungemein auf dem Weg zum Ziel, wenn es mal wieder zäh wird und du die Geduld verlierst oder glaubst, dass du es niemals schaffen wirst. Glaub mir, das kenne ich nur zu gut. Aber lass dich davon nicht beeinflussen, denn der größte Feind bei der Erreichung deiner Ziele sind deine negativen Gedanken. Deshalb übe jeden Tag mit einer Visualisierung wie du dein Ziel erreichst, nimm dir dafür Zeit und stell es dir in allen Farben vor.

Countability Partner*in!

Du bist nicht allein. Wenn du nicht weiterkommst hol dir Hilfe von Menschen, die das Ziel, das du dir gesteckt hast, schon einmal erreicht haben. Ein Mentor wird dir Hilfestellung geben können und du kannst dich mit jemandem austauschen, der direkt im Thema ist. Schau dich um, wer sowas schon erreicht hat und geh auf die Person zu. Die Meisten helfen gerne und geben ihr Wissen weiter.

Achtsamkeit!

Sei achtsam mit dir und deinem Leben. Konzentrier dich auf die Dinge die dir wichtig sind und nimm dir regelmäßig Auszeiten, um dich wieder neu zu sortieren und die Dinge auf Stand zu bringen. Du bist toll und du wirst das schaffen.

Lass dir ab sofort von Niemandem mehr etwas Anderes einreden. Ich kann diese ganzen Theorien einfach nicht mehr hören. Wir haben gerade eine Zeit in der es endlich möglich ist, den Fokus auf uns und unser Leben zu legen und das sollten wir jetzt nutzen. Ich mag meine Zeit gar nicht mit dem ganzen Quatsch verschwenden, der da gerade durch die Medien geistert und von Allen gehyped wird. Das ist nicht mein Fokus. Tu mir einfach den Gefallen und konzentrier dich auf dich und dein Leben und die Dinge, die wichtig für dich sind.

Ich lasse mich auch darauf ein und ich habe Spaß und lasse mich nicht stressen. Ich habe die Dinge in meinem Leben neu sortiert und ich habe mein Leben hier in Zürich neu ausgerichtet. Ich liebe mein Leben hier, sogar den ganz normalen Alltag – ehrlich. Ich liebe und ich werde geliebt und dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich liebe es schon morgens diese unglaubliche Energie zu spüren, voller Vorfreude auf den Tag. Ich bin hier in meinem Leben, meiner Arbeit auf der Baustelle und im Büro, der See, die Berge, die Menschen um mich herum, die tollen Dinge, die ich erleben darf. Denn jeder Tag ist ein einziges Abenteuer, eine total schöne Angelegenheit, ein Highlight eben. Die Umstände sind wie sie eben sind und manchmal auch nicht so schön, aber das ist nicht mein Fokus. Es ist meine Entscheidung und deshalb konzentriere ich mich auf das Schöne, das Ermutigende, das Lebendige.

Es ist immer das Beschäftigen mit den Problemen, das Durchdenken, das immer wieder im Kreis drehen und sich dann fragen, warum das ausgerechnet immer mir passieren muss, das einen ausbremst und kleiner werden lässt. Man wird durch Schuldsuche, schauen bei Anderen, beschäftigen mit Problemen nicht groß, stark und strahlend. Solange man glaubt, dass man sowieso nichts dagegen machen kann, wird man sich immer von den Umständen bestimmen lassen und niemals über den Dingen stehen. Solange du anderen Menschen erlaubst dein Denken und Fühlen zu kontrollieren, wird es ein ewiges auf und ab sein. Dieser Wellengang wird dich enorm viel Kraft kosten. Ich liebe das Wasser und die Wellen, aber man muss es sich auch nicht unnötig schwer machen.

Lass dich auf dich und dein Leben ein. Sortiere die Dinge und zieh sie durch und tue, was du liebst. Ich ziehe es auch durch, auch wenn es manchmal schon komisch ist und ich nicht sicher bin – ich lasse mich nicht aus dem Takt bringen. Aber es wird gut und ich lasse es krachen, ich lebe die Dinge und nehme sie ganz intensiv mit, ich liebe das. Ich weiß, dass es mein Leben ist und das es zu mir passt – für mehr bin ich nicht zuständig.

Lass dich nicht immer unter deinen Standard drücken indem du dir von Anderen einreden lässt, was gut für dich ist und was nicht – was wissen die schon. Genieß dein Leben und gib dich ganz hin, vertau auf dich und dein Gefühl und geh weiter, anstatt dir deinen Hintern auf der Couch platt zu sitzen. Immer locker und entspannt, unbeeindruckt von der Meinung Anderer, voller Kreativität und Ideen, mit Humor und Entspanntheit, Lebenslust und Spaß an der Sache – genauso machen wir das jetzt.

Das wird gut – ich hab dich lieb.

Let it glow

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. In diesem Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich hatte das große Glück, dass ich ein paar wunderschöne Wochen hier am See verbringen und es einfach genießen durfte. Ich habe die Abende entspannt am See verbracht und bin Schwimmen und Segeln oder SUP-fahren gegangen. Anschließend habe ich gechillt am See oder im Garten gesessen und habe den Sonnenuntergang genossen. Ich liebe es meine Zeit draußen verbringen zu können. Die Sonne lässt uns einfach Strahlen und das hilft ungemein, denn egal was auch gerade kommt es ist einfach viel entspannter und macht Spaß.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunderbaren Sommergefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist und der Sommer eine Pause macht, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Besonders das Sitzen am Wasser entspannt mich total – sozusagen meine Meditation. Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte. Deshalb ist das Ziel auch klar definiert, dass ich ein eigenes Boot besitzen werde.

Im Augenblick hört sich das selbst in meinen Ohren noch ziemlich utopisch an, aber vor ein paar Jahren hätte auch noch jeder gelacht, wenn ich ihm erklärt hätte, dass ich in Zürich leben und arbeiten werde und eine wunderbare Wohnung am See haben würde. Jetzt bin ich hier und es ist immer noch unglaublich was Alles passiert ist im letzten Jahr. Von daher glaube ich auch daran, dass mein Boot kommt und ich viel Spaß darauf haben werde.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Deshalb zurück zu meinem Boot. Noch ist es nur ein Traum, einige sagen sogar ein Hirngespinst. Denn die kommen damit, wie ich mir das Ganze leisten will und wo ich einen Liegeplatz bekomme und was ich im Winter mache, denn da muss es untergestellt und überholt werden. Das findet sich.

Jetzt muss ich erst einmal schauen, dass ich wieder regelmäßig aufs Wasser komme und mir den Wind um die Nase wehen lasse. Auch kann ich bis dahin nochmal testen was ich wirklich für ein Boot haben möchte. Am Anfang wird es sicher erstmal eine kleine Dehler werden und nicht gleich eine Bavaria mit allem Schnickschnack. Aber warum eigentlich nicht? Es macht schließlich Spaß und ich möchte diesen Spaß in meinem Leben haben.

Also schaue ich einfach mal wie es funktioniert, dass ich an so ein wunderbares Boot komme bzw. in den Genuss komme damit zu fahren. Das macht richtig Spaß und es wird gut werden. Warte ab.

Da ich jetzt schon Mal hier bin kann ich mich auch in Ruhe nach einem Boot umsehen und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann schon im nächsten Jahr auf dem See wieder. Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Segel setzen

„Wir können nicht immer den Wind bestimmen, der unser Leben beeinflusst, aber wir können die Segel setzen und bestimmen in welche Richtung es geht.“ Ja, genauso ist es. Viele beschweren sich immer wieder, dass sie es so schwer haben und alles gegen sie ist. Aber etwas tun, wollen die wenigsten – sie erwarten immer, dass Andere alles für sie tun.

In meinem Leben hatte ich schon so oft Wind von vorne und ehrlich gesagt liebe ich das – im Leben und auch beim Segeln auf dem Wasser. Denn gerade heute hat mir ein wunderbarer Mann einen ganz tollen Sonntag beschert. Ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit segeln zu gehen und es war wirklich toll, denn es war richtig schöner Wind, ein wenig Sonne und sehr viel Spaß. Ich konnte meine Nase einfach mal wieder in den Wind halten, mich um die Segel kümmern und meinen Kopf frei machen. Ich liebe das Segeln und das Wasser, besonders an einem so tollen Tag wie heute – es hat einfach gepasst.

Aber genau das ist das Schöne an Tagen wie diesen – auf einmal tritt das völlig unerwartete in dein Leben und bringt ein Geschenk mit. Bei mir war es heute die Fahrt auf dem Boot. Solche Momente sind einfach zum Genießen da, man kann sie weder hinterfragen noch kann man das Steuern. Ich habe den Besitzer des Bootes schon vor ein paar Tagen kennengelernt – ich schwimmend im Wasser und er segelnd auf dem See, so kamen wir ins Gespräch. He made my day.

Auf der anderen Seite gibt es genug Stress in unserem Leben und Wind von vorne, mit dem wir dann professionell umgehen müssen. Diesen Stress finden einige als Belastung, für Andere ist er kaum der Rede wert, weil sie ihn positiv annehmen. Bestimmte Dinge, die andere Menschen als Stress empfinden gehören für mich einfach zum Leben dazu, ich habe sie akzeptiert und ich kann damit arbeiten. Ich nehme mich nicht ganz so wichtig dabei und ich versuche immer wieder einen anderen Ausgleich zu haben. Ich kann mich im und auf dem Wasser total entspannen – mein Kopf kann dann einfach ausschalten und ich bin einfach nur bei mir und dem Wasser.

Ein ehemaliger Professor von mir, der ein leidenschaftlicher Segler ist hat einmal gesagt: „Wenn es gerade richtig übel aussieht und du nicht mehr weiterweißt, dann fahr raus aufs Meer – am besten bei ordentlich Wind. Wenn du dann kenterst, einmal klatschnass bist und dir nur noch kalt ist, dann ist dein Kopf wieder resettet und klar.“ Er hatte recht, denn man freut sich dann nur noch auf trockene Klamotten und etwas Warmes zu trinken. Die Dinge sortieren sich neu und bekommen auch andere Prioritäten – oft ändert sich die Perspektive, mit der man das Ganze betrachtet. Das hilft und man stellt auf einmal ganz neue Möglichkeiten fest. Das kann ein anderer Kontakt sein, der Einem weiterhelfen kann oder es findet sich eine ganz neue Möglichkeit, an die man vorher gar nicht gedacht hatte. Ja, genau das bringt einen weiter.

Es ist wie beim Training, wenn man bis an seine Grenzen, vielleicht sogar ein wenig darüber hinaus, geht und anschließend entspannt, dann wachsen die Muskeln. So ist es auch im Leben, man wächst an den Dingen. Aber man sollte wirklich bewusst damit umgehen und die Schritte umsetzen. Einfach machen, durchhalten und weitermachen. Du schaffst das.

Ich kann es immer nur wieder runterbeten: sich den Dingen stellen, daran wachsen und sich auch nicht zu schade sein mal um Hilfe zu bitten. Ich kann die Welt auch nicht immer alleine retten, ich brauche Hilfe von Menschen, die mich kennen und die Dinge auch besser können als ich. Das gehört dazu, ich liebe alles was mit Bauen, Architektur und Design zu tun hat, aber ich scheitere daran Kleider zu nähen. Ich habe einfach nicht die Geduld dafür und ich kann es nicht. Klar, ich könnte es lernen und dann machen. Aber ich habe eine gute Freundin, die das gelernt und hinterher sogar studiert hat, die kann das wesentlich besser als ich und deshalb begebe ich mich da immer in ihre wissenden Hände, wenn ich mal was brauche. Dafür stricke ich total gerne, besonders Schals. Die sind sogar so toll, dass du sie bei mir bestellen könntest. Spaß beseite, jeder hat seine Sachen, die er richtig gut kann und das reicht vollkommen aus. Wenn man allerdings unzufrieden mit sich und seinem Leben ist, dann sollte man die Dinge einfach mal auf den Prüfstand stellen.

Eine gute Bekannte hat zwar ein eigenes Geschäft, aber wirklich glücklich ist sie nicht damit. Sie wollte sich unbedingt selbstständig machen und allen beweisen, dass sie es hinkriegt. Aber inzwischen ist sie von den Kunden nur noch genervt und irgendwie läuft es auch nicht so richtig. Es ist schwierig, denn sie hat sich ein wenig verrannt und will immer noch allen beweisen, dass sie es schafft. Aber ändern will sie auch nichts, besonders nicht ihre Einstellung. Sie hat keine Leidenschaft bei dem, was sie tut und deshalb kann sie mit den Durststrecken nicht umgehen. Sie hat auch kein Ziel, auf das sie hinarbeiten kann – sie lässt sich einfach treiben und gibt allen Anderen die Schuld, weil es nicht gut läuft bei ihr.

Aber manchmal muss man einfach mutig sein und sich den Dingen stellen und auch mal eine Entscheidung treffen im Leben, die vielleicht nicht so bequem ist. Ja, das ist stressig und es macht auch keinen Spaß, aber es bringt dich weiter.

Das ist so, wie wenn eine Buchhalterin auf einmal Unterwäsche verkaufen soll. Das ist nicht ihr Ding, denn sie liebt Zahlen und mit denen kommt sie wunderbar klar, sie ist strukturiert und sie hat die Dinge voll im Griff. Mit den Kunden sich auseinanderzusetzen ist einfach nicht ihr Ding und es macht ihr keinen Spaß, besonders die Art wie die Kunden im Laden agieren mag sie nicht. Sie kommt besser in einem Büro klar, wo sie mit den Zahlen, Bestellungen oder dem Controlling umgeht – das ist ihre Welt. Klar, sie hatte sich in den Kopf gesetzt, dass sie allen beweisen wollte, dass sie auch coole Wäsche verkaufen kann, denn die findet sie einfach toll. Aber verkaufen, besonders mit Kunden, ist immer nochmal so ein Ding, was man wirklich mögen und können muss.

Ich habe das früher in einem Fitness-Studio auch mal gemacht. Aber ich kann ehrlich sagen, dass es auch nicht mein Ding ist, ich brenne da einfach nicht für. Aber ich musste ein paar Jahre da durch und ich hatte nur eine Chance, denn entweder ich ändere meine Einstellung zu den Kunden und dem Verkaufen oder ich muss mir einen anderen Job suchen. Ich habe, da mein Chef wirklich an mich geglaubt hat, das durchgezogen und an meiner Einstellung gearbeitet. Es war eine wirklich harte Schule und einige Kunden haben es mir wirklich schwer gemacht, aber ich habe durchgehalten und ich wurde am Ende belohnt. Denn als ich aufgehört habe, bevor ich nach Stuttgart gezogen bin habe ich eine tolle Abschiedsparty bekommen – danke nochmals dafür.

Es sind die kleinen Dinge, die es am Ende ausmachen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Erfahrungen, die ich dort mit den Menschen sammeln durfte, haben mich wirklich geprägt und es hat Spaß gemacht mich zu entwickeln. Seitdem liebe ich es mich immer weiter zu entwickeln, neue Felder und Orte zu entdecken und zu wachsen. Ich habe mir auch nicht immer die einfachsten Dinge und Projekte ausgesucht oder bekommen – im Gegenteil. Manchmal habe ich gedacht, ob die einfach spinnen, weil sie mich vollkommen überfrachten damit. Aber ich habe den Dingen getrotzt, durchgehalten, Fehler gemacht und daraus gelernt und tolle Menschen in meinem Leben gehabt und ich habe sie teilweise auch heute noch, die mich bestärkt, unterstützt und gefördert haben.

Deshalb bin ich jetzt hier in Zürich und ich liebe den See hier direkt vor meiner Haustür. Es gibt nicht schöneres einfach kurz über die Straße zu gehen und in den See zu springen oder wie heute den Luxus zu haben ihn vom Boot aus genießen zu dürfen. Es war einfach genial und ich liebe das Segeln total. Ich bin so dankbar, dass ich vor zwei Jahren schon mein Patent auf dem Bodensee gemacht habe. So habe ich die Freiheit mir auch mal ein Boot ausleihen und frei sein zu können.

Ich nehme mir diese Auszeiten viel zu selten und denke immer, dass ich noch wichtigere Dinge zu erledigen habe. Aber ich habe den Vorsatz es zu genießen und mir auch meine Auszeiten zu nehmen, wenn es geht. Abends, nach der Arbeit gibt es bei den heißen Temperaturen nichts Besseres als einfach die Klamotten in die Ecke zu schmeißen, den Bikini anzuziehen und in den See zu springen. Okay, du hast mich ertappt, ich schmeiße meine Klamotten nicht einfach in die Ecke, sie landen ordentlich auf einem Stuhl bzw. im Wäschesack.

Ich habe mich aus meiner Comfort-Zone herausgewagt und ich bin in einem neuen Land und ich fange nochmal neu an. Naja, nicht ganz, denn die Firma ist dieselbe, es ist nur ein anderer Standort. Aber der Rest ist neu und das ist die Herausforderung. Es fühlt sich gut an und es macht Spaß. Klar hätte ich alles beim Alten lassen können und immer so weitermachen, aber es hat mich nicht mehr glücklich gemacht dort. Diese unerwarteten Dinge, wie heute das Segeln, machen mich glücklich. Es sind die kleinen Dinge, auf die es ankommt.

Danke Allen, die bisher auf der Reise dabei waren und Spaß mit mir hatten – hab euch lieb.

The flow

Wenn du dich nicht fühlst, wie du dich fühlen willst – wird alles echt mühsam. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann weißt du, dass der Hauptgrund, warum du nicht tust, was du tun sollst oder kannst, einfach der ist, dass du dich einfach nicht danach fühlst.

Dann bist du müde. Unsicher. Überfordert. Du würdest ja gern, aber es geht nicht. Darf ich dir ein Geheimnis verraten? Ich glaub, es ist eins meiner Größten. Und ich weiß, seitdem mir das bewusst ist, erreiche ich wesentlich mehr. Immer leichter. Immer schneller. Und ohne diese Erkenntnis nun ja … keine Ahnung, wo ich da wäre. Das Geniale daran – du kannst das jederzeit selbst tun, denn das Geheimnis ist …

Es ist eine bewusste Entscheidung wie du dich fühlst – deine Entscheidung!

Klar willst du dich jeden Tag gut fühlen, motiviert und voller Energie. Kaum zu bremsen und grenzenlos stark. Mutig und inspiriert und voll Power – weil du ja weißt, dass du genau dann deine Ziele alle erreichen wirst! Oder? Deshalb hast du selbst jeden Tag die Wahl, was willst du und wie willst du dich fühlen?

Als ich neulich mal wieder ein kleines Tief hatte, hat eine gute Freundin von mir gleich in die Kerbe geschlagen und mir doch erklärt was für ein armer Wurm ich doch wäre. Sie hat mir einfach einen Spiegel vorgehalten, denn ich habe mich selbst demotiviert. Ich habe mir selbst eingeredet wie schlecht einige Dinge gerade laufen und wie schlecht es mir damit geht. Dabei ist das totaler Quatsch, jeder hat ein tolles Leben, auch wenn wir das nicht immer sofort sehen.

Hier in der Schweiz oder auch in Deutschland herrschen weder Hungersnöte oder Kriege, wir haben ein Dach über dem Kopf und werden medizinisch gut versorgt. Ja, im Augenblick mokieren sich einige daran, dass sie mal für ein paar Minuten eine Maske tragen müssen, aber sie verdienen weiterhin Geld und sie sind gesund, also sollte man sich auch nicht ganz so anstellen. In anderen Ländern ist es viel Schlimmer, denn da haben die Menschen weder Geld noch Arbeit und haben auch keine Chance etwas zu ändern. Ja, es hat nicht jeder alles, was er sich wünscht – Reichtum, den perfekten Partner oder auch ein Leben ohne Arbeit – aber das braucht es auch gar nicht.

Wenn du gerade auch mal ein Tief hast, dann sind hier ein paar Motivationssätze, die dich auf jeden Fall nach vorne bringen:

Ich bin megaerfolgreich.
Ich bin superschlank und trainiert.
Ich habe einen flachen, straffen Bauch.
Ich erreiche meine Ziele mit Leichtigkeit.
Ich habe den ganzen Tag über grenzgeniale Energie.
Ich habe eine extrem positive Ausstrahlung.
Ich ziehe exakt die richtigen Menschen an.
Ich ziehe durch, was ich mir vornehme – in Flow!
Ich habe täglich geniale Ideen.
Ich arbeite mit absoluten Traum-Kunden. Hammer!
Ich werde jeden Tag besser und besser.

Es ist mit Absicht ein wenig überspitzt, aber wir wollen ja schließlich das Ultimative erreichen und da sollten auch die Ziele richtig hoch sein. Und genau deshalb fühle ich mich auch so, wie ich will, und genau deshalb geht es auch so leicht. Denn wenn du dich so fühlst, wie du dich fühlen willst, geht alles eben einfach leicht. Du triffst Entscheidungen schneller, du gibst mehr Gas, du ziehst mehr durch, du setzt dir knackigere Ziele, traust dir mehr zu, erreichst mehr.

Weil du im richtigen Flow bist. Weil du in der richtigen Energie bist. Weil du im richtigen Mindset bist.

Und in diesem Mindset fließt alles so viel leichter. Es fließt dir zu. Oder kennst du erfolgreiche Menschen, die sich nicht so fühlen? Die keine Lust auf ihren Erfolg haben und genau deshalb weiterwachsen? Es ist einfach. Lass dich nicht davon abhalten, nur weil sich vielleicht ein paar kleine Steine in deinen Weg legen. Das gehört im Leben dazu, dass manche Dinge nicht so einfach zu erreichen sind.

Nicht ablenken lassen, das ist ganz wichtig. Wenn du dich beim Erreichen deiner Ziele immer wieder durch Kleinigkeiten, eine Laune oder andere Dinge ablenken lässt, dann wirst du es nicht gebacken bekommen. Du wirst dich verzetteln, überfordert sein und dich sinnlos abnutzen, ohne wirklich vom Fleck zu kommen.

Nicht ablenken lassen von Zielen, Fokus auf das, was dich wirklich erfüllt, etwas bedeutet, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Das ist’s, was wir brauchen. Nicht mehr Zeit. Um das zu erreichen nimm dir einfach mal Zeit und schreibe eine Liste mit den fünfundzwanzig wichtigsten Dingen auf, die du in deinem Leben, Job oder einem anderen Bereich erreichen willst. Anschließend gehst du in dich und markierst die fünf Dinge, für die du wirklich brennst und die dir am Herzen liegen. Diese fünf Ziele verfolgst du jetzt, die restlichen zwanzig streichst du – zumindest bis du die fünf erreicht hast, denn sie werden dich nur von der Erreichung deiner Ziele abhalten und das willst du schließlich nicht. Alle Ziele, die nicht zu den fünf Big-Five gehören, sind einfach No-Go´s, Störenfriede oder auch Ablenker, die dich nur von deinen eigentlichen Zielen abhalten wollen.

Lass sie los, ihre Zeit kommt, wenn überthaupt, später. Die anderen Dinge kommen, wenn die Zeit dafür reif ist und du wieder die Kapazitäten dafür frei hast, es ist eigentlich ganz einfach – dann bist du wieder im Flow.

Wenn du deine Ziele erreicht hast, dann feiere sie. Genieße den Augenblick, nimm die Energie mit und sei stolz auf das, was du erreicht hast. Du hast es geschafft, auch wenn es manchmal unglaublich ist, aber du bist wirklich toll.

Ich liebe meine Arbeit und ich bin dankbar für meine Familie und Freunde. Nach meinem Umzug an den schönen Zürichsee bin ich so dankbar für die Dinge hier und ich bin immer noch überwältigt von der Lebensqualität, die ich jetzt habe und genießen darf. Ich sitze abends am See und genieße einfach, nach dem Schwimmen, den Sonnenuntergang und bin immer noch ganz gerührt. Ich kann es noch nicht wirklich glauben, dass ich das jetzt wirklich habe. Aber bis es soweit war habe jahrelang ich in einer Wohnung mitten in Stuttgart gelebt, die nicht mal einen Balkon hatte. Deshalb gib den Dingen Zeit und überlege dir, was du wirklich willst. Bevor ich hierherkam war mir definitiv mein Job so wichtig, dass es mich gar nicht gestört hat keinen Balkon zu haben – ich habe es nicht vermisst. Jetzt will ich nicht mehr ohne diesen See, auch wenn mir mein Job immer noch wahnsinnig wichtig ist. Es war der nächste Schritt und er hat sich definitiv gelohnt.

Sich gegenseitig supporten und gemeinsam Ziele verfolgen, dass ist auch heute noch selten. Deshalb sollten wir das jetzt üben und viel mehr machen. Besonders auch gemeinsam größere Ziele angehen und erfolgreich sein, ohne dabei neidisch auf den Anderen zu sein oder sich immer wieder vergleichen zu müssen. Es ist so einfach, wenn man Hilfe wirklich annimmt und sich von Menschen unterstützen lässt, die wirklich Ahnung haben. Gerade wir Frauen denken immer noch, dass wir alles alleine schaffen müssen, aber genau daran müssen wir arbeiten. Gemeinsam zu wachsen, nach vorne zu gehen und sich gegenseitig zu bestärken, das ist einfach super.

Ich habe inzwischen ein tolles Team, mit tollen Frauen, die wirklich etwas bewegen. Sie machen einen tollen Job und sie rocken auch hier die Baustelle. Auch übergeordnet gibt es tolle Netzwerke für Frauen, in denen man sich gegenseitig supportet und die einem einen ganz tollen Input geben. Ich bin auch wieder in einem Netzwerk aus Frauen der Immobilienwirtschaft und dort gibt es tolle Programme auch die jüngeren Kolleginnen als Mentor zu begleiten. Aber auch die unterschiedlichen Bereiche, aus denen wir kommen sind super, denn sie erweitern meinen Blickwinkel immer wieder und ich fühle mich einfach wohl dabei.

Ich bin der Überzeugung, dass es wichtig ist, dass man auch seinen Partner und seine Freunde ganz offiziell unterstützt und von ihnen supportet wird. Ich finde es wichtig das zu tun und zu zeigen, dass man zueinander steht.

Du machst das richtig gut – hab dich lieb.

Make the difference

Neue Woche, neues Glück, neue Ziele. Alles beginnt bei dir selbst! Du allein entscheidest wie es wird und ob sich was ändert, besonders was sich ändert. Mach den Anfang und zieh es durch. Oder lass es sein und mach weiter in deinem Elend. Was genau willst du? Das sagt sich immer so leicht, aber es wird schon komplizierter, wenn man es mal genauer betrachtet.

Ich kenne das nur zu gut, aber am Wochenende ist mir wieder mal klar geworden wie überpaced ich eigentlich bin. Das ganze Jahr schon laufe ich auf Hochtouren – von einer Baustelle zur anderen und dann eben mal nebenbei noch der neue Job und der Umzug nach Zürich. Deshalb habe ich am Sonntag zum ersten Mal bewusst erlebt, dass ich kaum stillsitzen kann. Ich habe das Chaos in der Wohnung wirklich minimiert und es war traumhaftes Wetter. Aber anstatt es einfach zu genießen und alle Fünfe gerade sein zu lassen habe ich dann noch im Garten rumgewuschtelt, wenn ich nicht gerade im See war. Das ist der pure Luxus – einfach zur Tür raus, über die Straße gehen und in den See hüpfen und zur Erfrischung eine Runde schwimmen. Mir war gar nicht klar wie sehr ich das vermisst habe.

Ich habe immer nur gearbeitet und dabei die Dinge drumherum, wie Sport, Freunde treffen und Hobbies nachgehen, total vernachlässigt. Dabei ist das Wasser die absolut größte Leidenschaft in meinem Leben – neben meinem Job.

Manchmal steht die Welt Kopf. Was mir persönlich immer wieder hilft, ist es die Perspektive zu ändern und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es hat sich in den letzten Tagen ein für mich wichtiges persönliches und auch berufliches Kapitel geschlossen und ich hatte lange den Gedanken, dass es etwas ist, was ich „verliere“. Ich hab mich die letzten Tage nochmal ganz bewusst damit auseinander gesetzt und ich denke jetzt anders darüber. Denn eigentlich würde ich alles wieder genauso machen und ich bin um jeden Moment dankbar, den ich dadurch hatte und ich liebe es umso mehr. Statt einem Verlust fühlt es sich mehr nach „Mehrwert“ an. Auch wenn es vorbei ist und der Schritt nicht leicht war – es hat sich definitiv gelohnt für mich und ich darf so viele wunderbare Erfahrungen, Dinge und Menschen mitnehmen. Durch die Akzeptanz der Dinge können wir in Gedanken wieder mehr Leichtigkeit schaffen, das Leben bringt eben gewisse Challenges mit sich und man kann nicht alles planen. Am Ende zählen all die Momente im Kollektiv – ob immer alles Sinn macht und ob wir es verstehen oder nicht – that´s life. Das Leben ist und bleibt Veränderung. Ich muss da immer an den Satz aus einem Song von Herbert Grönemeyer denken: „Stillstand ist der Tod“ Also ein Hoch auf die Veränderung und dass wir nichts bereuen.

Ich lasse mich gerade voll auf die neuen Dinge ein und ich genieße meinen Sommer am See. Die Dinge sind schließlich das, was ich wollte und deshalb nehme ich sie endlich dankbar an. Ich habe einige Dinge in der neuen Wohnung zu tun und ich liebe es Zürich zu erkunden. Es ist eine so wunderbare Stadt und es macht soviel Spaß hier zu leben.

Auch im Job komme ich jeden Tag ein Stückchen mehr an und das ist wichtig. Auf der anderen Seite ist es gut, dass ich einen Moment durchatmen kann und mich ein wenig orientieren darf. Ich habe noch so viele Eindrücke aus den letzten Monaten, die ich in Ruhe sortiere und mitnehme für die nächsten Herausforderungen. Ich habe so tolle Dinge, mit so unterschiedlichen Menschen erlebt und ich bin einfach dankbar dafür. Ihr seid wirklich toll. Vor allem hat es mich so unglaublich weiter gebracht -beruflich und auch privat und dafür bin ich wirklich dankbar. Das erleben manche Menschen in einigen Jahren nicht.

Strong mind – strong Body. Genau darum geht es und das ist so wichtig für dich. Es hängt immer alles irgendwie zusammen und wir erschaffen alles in unserem Inneren. Unsere innere Transformation zeigt sich auch immer im Außen. Ich meine nicht unbedingt auf deinen Körper bezogen, sondern generell. Trotzdem ist es enorm wichtig, dass du fit bist und dein Körper mit dir Schritt halten kann – ich hatte da wirklich Glück in den letzten Monaten. Wenn du innerlich strahlst, wenn du mit dir im Reinen bist, dann sieht man es auch immer äußerlich! Das wichtigste Projekt, an dem du jemals arbeiten kannst, bist du selbst!! Wenn dein Mindset stimmt, wenn du deine Ziele erreicht und happy mit dir bist, dann ziehst du von deiner Energie her auch wieder ganz andere Dinge an. Es braucht keinen tollen Body, um glücklich zu sein, keine Frage – aber eben auch kein Leben, in dem wir unzufrieden mit gewissen Umständen sind und nichts daran verändern. Ich liebe den Spruch „love it, leave it or change it“ – danach lebe ich seit Jahren. Wenn ich Dinge an mir oder in meinem Leben nicht mag, dann prüfe ich immer, ob und wie ich sie verändern kann und suche nach Lösungen! Was ist die eine Sache, die du gerne verändern würdest?

Die meisten Dinge passieren sowieso bei uns im Kopf. Unsere Gedanken und Glaubenssätze entscheiden am Ende darüber, wie wir handeln und folglich in welche Richtung wir gehen. Und wenn du bisher nicht den für dich richtigen Weg gefunden hast, dann schau jetzt in Ruhe wie du weiterkommst und dein Ziel erreichen kannst. Sei mal wirklich verrückt und kreativ, das wird gut werden. Es kann zum Beispiel mit deinem Job zu tun haben oder auch ein Body-Ziel sein (Sport / Ernährung / Abnehmen). Ich bin davon überzeugt: wir können so ziemlich alles erreichen, wenn wir unsere Gedanken richtig ausrichten.

Atme die Zukunft ein, atme die Vergangenheit aus. Schau nach vorn. Such den Silberstreifen am Horizont. Tu, was du kannst und dann lass los. Die Dinge, die passieren sollen, werden passieren. Die nächsten Schritte werden sichtbar, der Weg wird klar, während du ihn gehst.

Andere sollen dich nehmen wie du bist – oder gar nicht. Sei du selbst. Verbieg dich nicht. Sage immer was du denkst, auch mit zitternder Stimme. Geh deinen Weg, auch ohne die, die dich nicht verstehen. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden – du bist toll, genauso wie du gerade bist.

Entscheide dich, positiv zu sein. Halt deinen Kopf über Wasser. Lass dich nicht runterziehen. Denk daran, dass dich vor allem deine Gedanken glücklich machen – oder unglücklich. Und nimm nicht so persönlich, was passiert, das Allerwenigste hat mit dir zu tun. Deshalb mach dich vor allem nicht selbst verrückt und genieße die Dinge – es ist dein Leben und du musst Keinem etwas beweisen. Hab einfach Spaß und genieß es – auch wenn es noch so anders ist und die Leute dich nicht verstehen.

Deshalb bin ich auch immer dafür, dass man sich gegenseitig unterstützt – besonders wir Frauen. „EMPOWERED WOMAN EMPOWER WOMAN“ Ein Satz mit so viel Power, ich liebe Frauen, die sich gegenseitig supporten – jenseits von Neid und Vergleich. Die gemeinsam wachsen, nach vorne gehen und sich gegenseitig bestärken! Gemeinsam sind wir stärker, mutiger und es macht einfach mehr Spaß. Es tut gut, wenn man sich gegenseitig austauschen und auch unterschiedliche Perspektiven erleben kann.

Lass dich drauf ein und zieh es durch. Ich hab dich lieb.

Urban Deluxe

Es ist einfach cool und es macht so viel Spaß die neuen Dinge hier in Zürich zu entdecken. Besonders toll sind die Tipps von Insidern und Bekannten, die die Stadt schon lange und vor allem auch gut kennen und wissen wo es was gibt. Sie zeigen mir tolle Dinge und Orte, die ich jetzt erkunden und genießen kann.

Es ist einfach genial die einzelnen Viertel Kreise hier zu erkunden und sich die wunderbaren Läden, Museen, Cafés und Restaurants anzusehen und auszuprobieren. Sich einfach treiben lassen, durch die Läden bummeln und wunderschöne Sachen entdecken. Gerade jetzt finde ich auch immer wieder tolle Dinge, die ich für die neue Wohnung ganz dringend brauche. Zumindest vermeintlich brauche, aber ich habe ja auch vor dem Umzug wirklich gut aussortiert und mich von vielem getrennt. Daher ist es mal wieder an der Zeit für etwas Neues.

Was hier ganz schön ist, dass es auch so unterschiedliche Läden gibt. Zum einen gibt es tolle kleine Boutiquen, die megatolle Sachen für mich haben und bei dem Wetter macht das Bummeln gleich richtig viel Spaß. Aber auch anschließend mal in ein Café oder eine Bar zu gehen und einfach eine Auszeit zu genießen ist megatoll.

Richtig cool ist auch der Urban Surf Space in Zürich. Ein richtig cooler Spot, wo man einfach immer gute Laune und ein richtiges Surf-Feeling, mitten in der Stadt hat. Dort kann man surfen oder es auch, unter Anleitung eines Pro, lernen. Es ist einfach nur genial, sich auf das Brett stellen und die Session genießen. Zusätzlich kann man dort wunderbar sitzen, essen und trinken und dem ganzen Treiben zuschauen – einfach die Vibes mitnehmen. Vor allem jetzt im Sommer ist es unglaublich, wenn man sich mit Freunden dort trifft, eine Kleinigkeit isst und noch gemeinsam etwas trinkt. Es ist das pure Urlaubs- und Strandfeeling und ich bin so dankbar, dass es diesen Ort gibt.

Es tut so gut einfach nach vorne zu schauen, die neuen Dinge anzunehmen und es einfach genießen. Am Anfang ist es immer spannend und aufregend und man weiß noch nicht, wie es alles so kommt und was noch passiert – aber genau das ist das Tolle – der Zauber des Anfangs.

Viele sagen jetzt immer, dass ich doch in Deutschland alles hatte, was ich brauchte und dort viel besser aufgehoben war. Ja, vielleicht haben sie sogar recht und wer mir schon etwas länger folgt, der weiß auch, dass mir gerade der berufliche Wechsel in den letzten Wochen wirklich schwergefallen ist. Aber ich habe mich für das Leben und das Projekt hier entschieden, weil es eine echte Herausforderung ist und ich weiß, dass ich am Ende damit glücklich bin.

Gerade weil es so schwer ist, weiß ich tief in mir drinnen, dass es die richtige Entscheidung ist. Denn nur wenn man diese Zweifel und Hindernisse hat, weiß man, dass man auf dem richtigen Weg ist und richtig vorankommt. Alles andere ist viel zu langweilig und bringt mich nicht weiter. Ich habe einem guten Freund gesagt, dass ich für die Erfahrungen, die ich bei diesem Projekt sammeln werden, sogar noch Geld mitbringen würde – so sehr möchte ich es machen. Denn hinterher kann ich wahnsinnig viel davon mitnehmen und wahrscheinlich auch Kriege gewinnen.

Die Meisten, denen ich das erzähle, schlackern nur mit den Ohren und fragen mich dann immer, warum ich mir sowas freiwillig antue – weil es mir einfach Spaß macht! Ich liebe meinen Job und die Baustellen und ich liebe es die Dinge voranzubringen. Wenn ich mich dabei weiter entwickeln darf, dann bin ich umso dankbarer. Klar, gibt es immer wieder Situationen, die nicht so toll finde, die richtig doof sind, mich runterziehen und unglaublich stressen, aber das gehört einfach dazu. Die Begeisterung, die man selbst mitbringt und die im Laufe der Zeit auch mal abnimmt und das Ganze vielleicht sogar zäh werden lässt, die muss man sich immer wieder vor Augen halten.

Deshalb nützt es auch nichts an der Vergangenheit festzuhalten und immer nur auf das zu schauen, was einmal war. Wichtig ist das, was noch kommt und vor allem, was man daraus macht. Das Leben ist nie nur einfach oder schön. Aber ich vertraue darauf, dass die Dinge gut werden und ich Spaß habe. Man muss Dinge wagen im Leben, Risiken eingehen, Einsatz wagen und auch mal alles auf eine Karte setzen – mit dem Risiko, dass es komplett schief gehen könnte – der hat die Chance auf Erfolg.

Fehler gehören dazu. Sie sind nicht schön und sie sind auch nicht erstrebenswert, aber sie gehören dazu. Sie zeigen dir wo du stehst, was du kannst, wo du noch besser werden musst und vielleicht sogar, was du lieber lassen solltest. Wer nie Fehler macht, sich nicht aus seiner Komfortzone bewegt und nie über den Tellerrand hinausschaut, der wird auch niemals zufrieden und erfolgreich sein. Trau dich einfach und zieh es durch, du wirst immer etwas Neues dabei erleben und dich dabei entwickeln.

Ich bin nun mal nicht der Durchschnitt, der sich einfach mit den Dingen zufrieden gibt – wahrscheinlich werde ich das nie können. Ich will besser werden und ich will erfolgreich sein und voran kommen – auch wenn mir manchmal die Geduld dazu fehlt. Ich will immer das große Ganze. Ja, im Augenblick sind viele Dinge nicht einfach und man muss sich in vielen Dingen noch einschränken und Geduld haben, aber das gehört nun mal dazu.

Oder auch scheitern und wieder von vorne anfangen gehört einfach dazu. Wer noch nie in seinem Leben gescheitert ist und alles immer nur vor sich hinplätschern lässt, der hat auch noch nie in seinem Leben wirklich gekämpft. Ich bin so stolz auf den Weg, den ich hinter mir habe – er hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin und an diesen wunderbaren Ort gebracht. Ich habe die Dinge gewagt und ich bin belohnt worden. Manchmal sah es lange nicht so aus, aber dann kam es doch um die Ecke und war gut. Ich bin so unglaublich stolz darauf und Jeder, der etwas wagt, kann das auch auf sich sein. Wer keine Risiken eingeht, wird auch keinen Erfolg haben und nichts erleben.

Es macht einfach nur Spaß sich wieder auf neue Dinge, Orte und Leute einzulassen und neue Wege zu gehen. Es macht einen unglaublichen Spaß neue Dinge zu erleben, neue Möglichkeiten zu erkunden und wieder Nervenkitzel dabei zu spüren. Dieser Spaß ist es, der mich voranbringt und der mir Kraft gibt. Niemand sollte diesen Spaß unterschätzen – er ist einfach wichtig.

Ich sitze manchmal abends da und kann gar nicht glauben, was in den letzten zwei Jahren alles abgegangen ist bei mir. Wenn du mich noch im letzten Sommer gefragt hättest, was ich in diesem Jahr mache – ich hätte mit vielem gerechnet, aber nicht mit dem.

Durch die ganze Corona-Geschichte ist das Ganze dann noch einmal viel irrer und intensiver geworden. Ich hätte auch im Leben nicht damit gerechnet, dass ich heute schon in dieser tollen Wohnung am See sitzen darf, im Gegenteil, ich hatte schon mit dem schlimmsten gerechnet und mich bis Ende des Jahres in einem Hotel oder möblierten Zimmer sitzen sehen. Umso dankbarer bin ich für mein Leben hier in dieser tollen Stadt jetzt.

Es ist wirklich purer Luxus so nah dran zu sein, am Puls der Stadt und alles zu Fuß oder mit dem Rad erkunden zu können. Selbst auf die neue Baustelle oder ins Büro komme ich ohne Problem mit der Tram oder der Bahn. Das ist einfach Lebensqualität.

Der größte Traum ist natürlich der See und die Nähe, die ich zu ihm habe. Ich liebe es dort einfach hineinzuspringen oder mit einem SUP oder Boot drauf rumzufahren. Ich liebe das Wasser und ich bin zutiefst dankbar, dass ich da jetzt leben darf.

Ich lasse mich einfach drauf ein und genieße es. Mach das auch – hab dich lieb.

Lazy summer nights

Es ist so unglaublich schön gerade. Nachdem der Regen am vorletzten Wochenende die Luft ein wenig geklärt hat ist es jetzt wieder Sommer und zwar ein richtig heißer Sommer. Ich liebe das, denn man kann bis spät in die Nacht draußen sitzen, im See schwimmen und die Sonne genießen. Ich laufe den ganzen Tag nur in Bikini, Shorts und Top herum. Es macht einfach Spaß und sein wir ehrlich, bei dem Wetter hat man einfach gute Laune.

Gerade nach einem so schönen sonnigen Wochenende braucht es wirklich Motivation dann wieder ganz normal ins Office zu gehen. Letzte Woche habe ich ja schon einiges zur Motivation geschrieben, aber wirklich wichtig ist auch, ob dir dein Job Spaß macht. Deiner Passion folgen oder ein totes Pferd reiten, was machst du?

Ich habe kürzlich von einem Bekannten eine Übersicht bekommen, was es heißt ein totes Pferd zu reiten und wieviel Anstrengungen die Menschen darauf verwenden, an den Dinge festzuhalten, obwohl sie schon genau wissen, dass es eigentlich vorbei ist.

Zum einen besorgt man sich eine stärkere Peitsche. Man wechselt die Reiter. Man sagt, dass man das schon immer so gemacht hat. Man gründet einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren. Man besucht andere Orte, um zu sehen, wie man tote Pferde dort reitet. Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde. Man bildet eine Task-Force, um das tote Pferd wiederzubeleben. Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen. Man stellt Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an. Man ändert die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist. Und so weiter… ich könnte jetzt noch ein paar Seiten weiter über tote Pferde philosophieren.

Ich bin ja auch Jemand, der ziemlich lange an manchen Dingen festhält. Aber auf der anderen Seite kann ich mich auch umdrehen und die Dinge sein lassen wie sie sind. Tote Pferde gibt es überall, ob im Job, in der Beziehung oder im restlichen Leben. Es gibt Dinge, die funktionieren einfach nicht mehr – egal wie sehr man sich auch einredet, dass am Ende alles gut wird.

Die Frage ist immer, was man wirklich wirklich will. Wenn man die Dinge, die einem Kraft und Energie rauben einfach loslässt und sich auf die Dinge konzentriert, die einem sogar noch Energie geben, dann hat man viel gewonnen. Sich mit den Dingen beschäftigen, die einen weiterbringen und Spaß machen – das ist es. Vor allem muss man mutig sein und sich auf die neuen Dinge einlassen. Ja, es ist neu und unbekannt und man kann auf die Schnauze fallen – ja und? Dann stehst du auf klopfst dir den Staub von den Klamotten und machst weiter. Sei dankbar, dass du diese Erfahrung machen durftest. Das bringt dich weiter und du darfst dich entwickeln.

Wie viele Male hast du dich schon von deinem Partner getrennt und gibst ihm immer wieder eine Chance? Glaubst du wirklich, dass auf einmal alles besser wird? Weshalb sollte es das? Es ändert sich nichts, nur weil es gerade so bequem ist und man es schon kennt.

Im Job ist es das Gleiche. Weshalb machst du die Dinge, mit denen du nicht glücklich und zufrieden bist? Geld kannst du auch mit den Dingen verdienen, die dich glücklich machen. Es ist eine Frage der Einstellung wie lange du dir das antun willst. Wie lange bist du bereit diesen Schmerz auf dich zu nehmen?

Generell gibt es im Leben Dinge, die einfach zu nichts führen – egal wie sehr man es sich auch wünscht. Wichtig ist, dass man das erkennt und es auch mal gut sein lässt. Versteh mich nicht falsch, ich meine nicht, dass du Dinge einfach sein lassen sollst, weil sie nicht einfach sind oder nicht gleich funktionieren. Ich meine die Dinge, die einfach wirklich keine Zukunft haben, dich von deinen eigentlichen Dingen abhalten oder dir einfach nicht guttun – ein sprichwörtlich totes Pferd eben. Wenn du merkst, dass es vorbei ist, dann steig vom „Pferd“ und lass es sein.

Ich habe aber auch eines gelernt in meinem Leben, nämlich, dass man für seinen Erfolg wirklich hart arbeiten muss. Ansonsten braucht man sich nicht wundern, wenn es nicht funktioniert und es einem nicht gut geht. Viele, die sich selbstständig machen denken, dass sie dann viel mehr Freizeit haben. Aber das ist der größte Quatsch, den es gibt – nicht umsonst sagt man, dass man als Selbstständiger Selbst und ständig arbeitet. Wenn man dann etwas macht, was einem nicht wirklich Spaß macht, dann ist man selbst schuld. Ich bin zwar nicht selbstständig, aber ich liebe das, was ich tue und ich tue es aus vollem Herzen. Ich liebe Baustellen – je komplexer und komplizierter, umso lieber. Am Anfang tue ich mir manchmal auch schwer, aber wenn ich es mal geknackt habe, dann bin ich immer Feuer und Flamme.

Genau diesen Moment feiere ich dann auch. Früher habe ich das nie getan, aber inzwischen lasse ich mich drauf ein und ich genieße den Moment. Denn sie sind viel zu selten, wo man das Projekt endlich zu seinem ganz eigenen Ding macht und aus dem Herz heraus agiert. Ja, Ich mache einfach meinen Job, aber ich mache ihn aus vollster Überzeugung und nicht weil ich Jemandem etwas beweisen muss – ich tue das, weil ich es liebe. Ich bin stolz auf das was ich erreicht habe und ich lasse mich auf die neuen Herausforderungen in meinem Leben ein.

Ich liebe auch die lauen Sommernächte, in denen man ewig draußen sitzen kann, entspannt ein Glas Wein trinken und den Sternenhimmel anschauen kann. Was braucht man mehr? Es braucht nicht viel, um es sich einfach gut gehen zu lassen. Aber das Wenige sollte man dann umso mehr genießen, denn es gibt einem so unglaublich viel Kraft und Energie.

Wirklich toll an solchen heißen Tagen sind auch leckere Drinks mit Früchten und Eis drin. Ich liebe es ganz einfach mein Wasser mit Zitronen-, Limetten- oder Grapefuitspalten, frischer Minze und Eiswürfeln zu pimpen. Das alles in einen großen Krug, im Kühlschrank ziehen lassen und dann genießen. Eine super Alternative zu den Fruchtspalten sind auch TK-Früchte, dann braucht man nicht mal Eiswürfel dazu und es sieht immer toll aus.

Ebenso liebe ich Eistee. Nicht diese zuckerige Plörre aus dem Supermarkt, sondern einfach meinen geliebten Darjeeling oder auch jeden anderen Tee in der Kanne kochen, abkühlen und dann mit frischer Zitrone, einem Spritzer Ahornsirup und Eiswürfeln trinken.

Auch supercool, einen Espresso kochen, kurz stehen lassen und dann eine Kugel Vanilleeis dazutun – yummie. Es gibt so tolle Dinge, die einfach nur im Sommer toll sind. Da ich den ganzen Tag auf der Baustelle bin und es dort meistens nicht möglich ist sowas zu machen, habe ich in meiner Wasserflasche, eine ein Liter Alubottle, oft verschiedene Obstpalten, die dem ganzen dann ihren Geschmack geben. So verbrauche ich nicht andauernd irgendwelche Plastikflaschen, Glas geht wegen der Bruchgefahr nicht, und habe meine Erfrischung immer dabei oder kann nachfüllen.

Besonders cool ist es an diesen Tagen nach der Arbeit nach Hause zu kommen, sich in den Badeanzug zu schmeißen und dann in den See stürzen zum Abkühlen. Es gibt nichts Besseres. Vor allem, wenn man diesen Luxus genießen darf und ein so wunderbares Ambiente vor der Nase hat, das einfach ein Traum ist. Ich bin wirklich dankbar, dass ich diesen Schritt gemacht habe und man ihn mir auch ermöglicht hat.

Danke für diese wunderbaren Nächte und diese wunderschöne Umgebung. Genießt das Leben, es ist so schön. Ich hab euch lieb.

#mondaymotivation

Ich glaube das kennt wirklich Jeder – es ist Montag und eigentlich würde man lieber liegenbleiben, den Tag genießen, im See schwimmen gehen und in den Sonnenschein hinausgehen. Stattdessen klingelt der Wecker und es ist nicht mal richtig hell, weil es regnet und man früh auf der Baustelle oder im Büro sein muss. Auch ich habe solche Tage, egal ob ich meinen Job liebe oder nicht.

Vor allem ist in den letzten Monaten soviel passiert, dass ich inzwischen ganz schön platt bin. Doch vor mir liegt ein wunderbares neues Projekt, in das ich schon einsteigen durfte und das jetzt meine ganze Aufmerksamkeit erfordert und das eine wirkliche Herausforderung ist. Wenn ich das rocke, dann gewinne ich nach den Erfahrungen, die ich in diesem Jahr schon sammeln durfte, und denen aus dem neuen Projekt, auch Kriege. Es war eine schöne Zeit in Ulm und ich bin wirklich dankbar, dass ich die Chance hatte Teil dieses tollen, internationalen Teams zu sein und die Dinge voranbringen konnte.

Wie eine Kollegin dort so richtig gesagt hat, ich habe es geschafft dort einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und es richtig gut gemacht zu haben. Es sind meistens die Frauen, die das nicht wirklich begreifen und die den Wert ihrer Arbeit nicht erkennen. Immerhin müssen für eine Nachfolge gleich drei verschiedene Personen eingekauft werden – für einen Job, den ich einfach gemacht habe. Schon kurios. Einer meiner Geschäftsführer nannte es die eierlegende Wollmilchsau, als man einen Nachfolger für mich suchte. Ich wurde als Tier abgestempelt!!! Hahaha

Der Duden sagt folgendes dazu: Eierlegende Wollmilchsau (auch eierlegendes Woll(milch)schwein) ist eine umgangssprachliche Redewendung, mit der etwas (eine Sache, Person oder Problemlösung) umschrieben wird, das „nur Vorteile hat, alle Bedürfnisse befriedigt, allen Ansprüchen genügt“.[1] Die Redensart veranschaulicht diese Idealvorstellung anhand eines imaginären Nutztieres, das als Hybridwesen die Vorzüge verschiedener Tierarten, nämlich von Huhn (Eier legen), Schaf (Wolle liefern), Kuh (Milch geben) und Schwein (Fleisch) in sich vereint.

Dabei habe ich einfach meinen Job gemacht und hatte richtig Spaß dabei. Vor allem konnte ich in diesem spannenden Projekt meine ganzen Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen und das ist super. Ich fand es ganz normal, den ganzen Tag Englisch zu sprechen und mich auch mit Fassaden, Ausbau, Brandschutz und Reinräumen auszukennen, denn das sind Dinge, die ich auch schon in meinen vorherigen Projekten hatte und die mir wirklich Spaß machen. Aber auch der Teamgeist dort hat wirklich gestimmt und ich muss schauen, dass ich das jetzt hierher, in die Schweiz, transportiert bekomme. Denn es liegt an mir selbst wie es wird und nicht an den Umständen.

Deshalb ist es wichtig, dass ich mich darauf einlasse und auch wenn der Motivationslevel mal nicht ganz so hoch ist, die folgenden Dinge angehe.

Mach dein Ding. Tu es einfach. Das Wetter wird nie perfekt sein. Mal ist es zu heiß und mal zu kalt oder zu nass. Aber über den Wolken scheint immer die Sonne. Einfach machen – könnte ja gut werden. Denn viel zu oft glauben wir, dass es nicht gut ist oder wir nicht gut genug sind, aber das ist Quatsch. Du bist genau so gut, wie du bist. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden. Auch wenn du glaubst, dass du dich niemals wirklich integrieren oder so tief ins Projekt eintauchen wirst wie die Anderen, das stimmt nicht. Die Anderen haben andere Erfahrungen machen dürfen und du hast deine gemacht, es ist normal, dass es nicht immer dieselben sind. Denk dran, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden und die anderen hatte über Jahre Zeit da hinein zu wachsen.

Schieb nichts auf. Das bringt erstens nichts, weil man die Dinge trotzdem erledigen muss – nur halt später und dann kommt auch meistens noch der Druck hinzu, dass man sie endlich erledigen muss. Außerdem kommt man so einfach auch in seinen eigenen Flow. Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als wenn ich Leerlauf habe. Dann ist nichts mit mir anzufangen und ich bekomme auch nichts mehr auf die Reihe. Ich bin einfach ein Macher und deshalb brauche ich immer was zu tun und wenn mal nicht soviel los ist, dann schaue ich wie ich an meiner Struktur arbeiten kann. Versteh mich nicht falsch, ich brauche auch mal eine Auszeit oder genieße das Leben am See und in dieser tollen Stadt Zürich, aber ich liebe meinen Job und ich mache ihn einfach gerne.

Hab Spaß. Das ist ganz wichtig, sonst wird das alles nix. Jemand, der an seinem Job keinen Spaß hat, der sollte einfach schauen, was er sonst noch machen möchte. Auf Dauer erfüllt es Niemanden etwas zu tun, was man nicht mag. Es lohnt sich manchmal einfach über den Tellerrand zu schauen und zu sehen, was es sonst noch gibt und was einem liegt. Ich hatte auch mal einen Job und Kollegen, die ich nicht wirklich mochte – aber mein Boss mochte mich und er fand, dass ich dem ganzen mal eine Chance geben sollte. Ich habe damals wirklich hart an mir und meiner Einstellung gearbeitet bzw. arbeiten müssen, aber es hat sich gelohnt. Denn ich habe den Job, den Laden und die Kollegen geliebt  – am Ende hatte ich die tollste Abschiedsfeier, die man sich vorstellen kann.

Sei glücklich. Auch wenn du mir jetzt vielleicht sagst, dass Niemand immer glücklich sein kann, dann kann ich dir nur rechtgeben. Aber es ist eine Sache der Einstellung wie man mit den verschiedenen Situationen umgeht. Denn auch aus den schlimmsten Situationen können wir die Dinge für uns mitnehmen und daran wachsen. Deshalb sieh in den Dingen, die dich am meisten stressen und herausfordern nur das Beste. Sie führen dich am Ende zu den schönsten Plätzen in deinem Leben.

Mir geht es gerade ähnlich, denn ich wollte mein letztes Projekt liebend gerne weiterführen. Aber durch meinen neuen Vertrag bin ich jetzt in der Schweiz verpflichtet und man will hier keine Abstriche machen – ich eigentlich auch nicht. Ich fand das am Anfang total schrecklich und habe mich total dagegen aufgelehnt, aber es hilft sowieso nichts. Außerdem ist es auch Quatsch, denn ich habe mich ja für das Projekt hier entschieden und auch für mein Leben hier. Das mir das Pharmaprojekt und das Team dort in Deutschland so gut passen würde, konnte kein Mensch am Anfang des Jahres absehen. Es ist vor allem auch unfair den neuen Kollegen gegenüber, denn die sind auch ganz toll – das braucht bloß noch Zeit. Besonders die Herausforderung dieses Projektes, bei dem jeder sagt, dass es doch einfach nur langweiliger Wohnungsbau ist, ist viel größer als man denkt. Denn es ist eine energetische Sanierung im laufenden Betrieb. Die Herausforderungen sind also viel größer als bei jedem anderen Projekt, denn es schauen uns mehrere tausend Menschen auf die Finger – jeden Tag. Das ist schon der Wahnsinn und genau das liebe ich so.

Ich habe in den letzten Monaten so unglaublich viele neue Erfahrungen machen und Eindrücke sammeln dürfen und das ist einfach irre, aber mir hat die Schlagzahl viel Spaß gemacht und sie ist genau das, was ich so liebe. Ich habe neben dem Projekt in Ulm auch noch das in Tübingen begleitet, in der Schweiz angefangen zu arbeiten und daneben noch diverse Projekt im Rahmen von Corona, bei uns intern, betreut.

Vor allem, lass dir die Dinge nicht von anderen Menschen einreden oder setze dich selber herab. Du machst einen tollen Job und hast Spaß dabei. Vielleicht geht es mal ein wenig gemächlicher vorwärts, aber das ist vollkommen in Ordnung. Es ist dein Weg und nur du bestimmst wie schnell du bist. Nach dem regnerischen Montag wird es auch wieder besser und die Sonne scheint.

Der Vorteil jetzt ist dieser tolle See, den ich einfach genießen kann und wo ich meine Seele einfach baumeln lassen kann. Es ist wunderschön hier in Zürich und die Stadt hat eine unglaubliche Lebensqualität und ich habe das große Glück, dass ich das jetzt einfach genießen darf. Vor allem habe ich in den nächsten Wochen auch noch genügend Zeit dafür und dafür bin ich gerade total dankbar.

Nach dieser ganzen Schufterei, die sich wirklich gelohnt hat, und nachdem man mich als „Hybrid-Wesen“ bezeichnet hat, habe ich es auch verdient dies ein wenig zu genießen und den Erfolg zu feiern – das machen wir eh viel zu wenig. Ja, es ist noch nicht alles fertig, aber es sind auch die kleinen Schritte, die zählen und die so wichtig sind im Leben. Sie sind meistens viel zu schnell vorbei und dann stellt man sich und sein tun wieder in Frage.

Doch das tun wir jetzt nicht! Wir genießen den Sommer und die tolle Zeit und sind dankbar, dass Montage manchmal auch ein wenig entspannter sein dürfen.

Ich hab dich lieb.