Focus on

Love, Peace and Happiness – so sollte man derzeit meinen. Wenn man die Welt betrachtet, dann kann einem gerade ganz anders werden. Ich bin froh, dass ich, auch wenn mich das Alles schon bewegt, ich immer noch versuche das Ganze mit ein wenig Abstand zu betrachten. Denn wahrscheinlich ist die wirkliche Lektion dieser Zeit nicht ein Virus, sondern die Frage, ob wir bereits stark genug sind, reif mit Andersdenkenden umzugehen.

Die Gemüter sind gerade überall sehr erhitzt. Der geistige Graben der Meinungsverschiedenheit zieht sich quer durch Familien und Freundschaften. Viele Beziehungen werden gerade einer großen Belastungsprobe ausgesetzt. Besonders schlimm finde ich, dass das ganze so im Focus steht. Es geht gerade nicht mehr um uns selbst und unser Leben, wir schauen lieber was die Anderen gerade tun und propagieren.

In der Vergangenheit haben die idealistisch geprägten Systeme nicht funktioniert, denn am Ende gab es immer wieder Bespitzelungen, Verleumdungen und Verfolgung. Das das nicht gut ausgegangen ist zeigt die Geschichte immer wieder. Können wir es bereits besser? Können wir, egal, woran wir glauben, einen friedlichen und respektvollen Umgangston wahren? Es ist sowohl psychologisch als auch hirnphysiologisch absolut verständlich, warum es für uns…

– so wichtig ist, zu denken, wir würden verstehen, was passiert

– so bequem ist, uns mit gleichdenkenden Menschen zu umgeben

– so einfach ist, ängstlich bis aggressiv auf Andersdenkende zu reagieren.

Für unser Gehirn bedeutet die Tatsache, dass der Mensch neben uns die Welt komplett anders interpretiert, eine existentielle Infragestellung unserer Realität. Deshalb reagiert es mit Stress. Das war schon immer so. Deshalb waren Menschen schon immer bereit, im Namen “der” Wahrheit in den Krieg zu ziehen. Können wir es besser? Können wir das, was wir in den letzten Jahrzehnten über friedvolle Kommunikation, Wahrnehmungspsychologie, erfolgreiche Manifestation,… gelernt haben, auch hier, im realen Stresstest anwenden und nicht nur in einem Seminar?

Denn wenn es überhaupt eine universelle Wahrheit gibt, dann die: Wir haben alle auf einer tiefen Ebene keine f*cking Ahnung, was in diesem hochkomplexen Universum abgeht. Es braucht Mut, sich dieser radikalen Unsicherheit zu stellen, um so auf einer essenziellen Ebene, jenseits von Konzepten, Sicherheit zu finden. Diese Krise konfrontiert uns alle mit Kontrollverlust. Sie drückt uns allen unsere emotionalen Stressknöpfe. Es ist leichter und unreif, die andere Seite schlechtzureden.

Es ist schwerer und reif, die andere Seite als den eigenen Schatten wahrzunehmen und zu integrieren. Ich bin kein Fantast. Wir werden für viele große Herausforderungen neue Lösungen finden müssen. Doch wie wird uns das wohl besser gelingen? Gegen- oder miteinander? Wir brauchen einander. Und egal, wie sehr uns Ideen zu trennen scheinen, was uns verbindet, ist mehr. Deshalb richte den Fokus wieder auf dich und dein Leben.

2020 ist für alle von uns bis hierher nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Korrekt! 2020 war für viele von uns das herausforderndste Jahr ihres Lebens. Korrekt! Eine Rückkehr zur Normalität ist nicht in Sicht. Korrekt!

Dennoch kann und will ich das Jammern und das Sich-gegenseitig-die-Schuld-geben nicht mehr hören. Das ist eine Beleidigung deiner und meiner Intelligenz! Ja, du bist vielleicht in die Knie gegangen. Doch nun ist es höchste Zeit, dich wieder zu erheben und konstruktiv in den Ring zu steigen. Jetzt erst Recht! Bist du bereit für ein Wunder? Bist du bereit, dieses verrückte 2020 in den größten Sieg deines Lebens zu verwandeln?

Fang damit an deine einzelnen Meilensteine herunterzubrechen und halte sie im Blick:

Herunterbrechen in einzelne Meilensteine!

Geh die Dinge in einzelnen Schritten an und lass dich nicht dadurch verunsichern, weil das große Ziel noch so weit entfernt scheint. Es ist näher als du denkst, du musst nur mutig sein und es angehen.

Eiserner Fokus!

Schau auf dich und dein Ziel und nicht auf die Anderen. Jeder macht die Dinge anders und hat sein eigenes Tempo – lass dich dadurch nicht verunsichern, du bist gut so wie du bist und es hat einen Grund warum dein Tempo ein anderes ist. Das kann davon abhängen, was dir wirklich, wirklich wichtig ist und auch was für Erfahrungen du schon gemacht und welche Dinge du erlebt hast.

Gewohnheiten!

Mach aus deinen Schritten, die du gehst Gewohnheiten und Routinen. Dann fallen dir die nächsten Schritte leichter.

Planung & Struktur!

Mach einen Plan und strukturiere das Ganze indem du Prioritäten setzt. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Wichtig ist, dass du weißt wo du hinwillst und wie du deine Ziele erreichen kannst und willst – dann hast du den größten Schritt dazu schon getan. Jetzt geht es nur noch darum dran zu bleiben.

Visualisierung & Affirmation!

Helfen dir ungemein auf dem Weg zum Ziel, wenn es mal wieder zäh wird und du die Geduld verlierst oder glaubst, dass du es niemals schaffen wirst. Glaub mir, das kenne ich nur zu gut. Aber lass dich davon nicht beeinflussen, denn der größte Feind bei der Erreichung deiner Ziele sind deine negativen Gedanken. Deshalb übe jeden Tag mit einer Visualisierung wie du dein Ziel erreichst, nimm dir dafür Zeit und stell es dir in allen Farben vor.

Countability Partner*in!

Du bist nicht allein. Wenn du nicht weiterkommst hol dir Hilfe von Menschen, die das Ziel, das du dir gesteckt hast, schon einmal erreicht haben. Ein Mentor wird dir Hilfestellung geben können und du kannst dich mit jemandem austauschen, der direkt im Thema ist. Schau dich um, wer sowas schon erreicht hat und geh auf die Person zu. Die Meisten helfen gerne und geben ihr Wissen weiter.

Achtsamkeit!

Sei achtsam mit dir und deinem Leben. Konzentrier dich auf die Dinge die dir wichtig sind und nimm dir regelmäßig Auszeiten, um dich wieder neu zu sortieren und die Dinge auf Stand zu bringen. Du bist toll und du wirst das schaffen.

Lass dir ab sofort von Niemandem mehr etwas Anderes einreden. Ich kann diese ganzen Theorien einfach nicht mehr hören. Wir haben gerade eine Zeit in der es endlich möglich ist, den Fokus auf uns und unser Leben zu legen und das sollten wir jetzt nutzen. Ich mag meine Zeit gar nicht mit dem ganzen Quatsch verschwenden, der da gerade durch die Medien geistert und von Allen gehyped wird. Das ist nicht mein Fokus. Tu mir einfach den Gefallen und konzentrier dich auf dich und dein Leben und die Dinge, die wichtig für dich sind.

Ich lasse mich auch darauf ein und ich habe Spaß und lasse mich nicht stressen. Ich habe die Dinge in meinem Leben neu sortiert und ich habe mein Leben hier in Zürich neu ausgerichtet. Ich liebe mein Leben hier, sogar den ganz normalen Alltag – ehrlich. Ich liebe und ich werde geliebt und dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich liebe es schon morgens diese unglaubliche Energie zu spüren, voller Vorfreude auf den Tag. Ich bin hier in meinem Leben, meiner Arbeit auf der Baustelle und im Büro, der See, die Berge, die Menschen um mich herum, die tollen Dinge, die ich erleben darf. Denn jeder Tag ist ein einziges Abenteuer, eine total schöne Angelegenheit, ein Highlight eben. Die Umstände sind wie sie eben sind und manchmal auch nicht so schön, aber das ist nicht mein Fokus. Es ist meine Entscheidung und deshalb konzentriere ich mich auf das Schöne, das Ermutigende, das Lebendige.

Es ist immer das Beschäftigen mit den Problemen, das Durchdenken, das immer wieder im Kreis drehen und sich dann fragen, warum das ausgerechnet immer mir passieren muss, das einen ausbremst und kleiner werden lässt. Man wird durch Schuldsuche, schauen bei Anderen, beschäftigen mit Problemen nicht groß, stark und strahlend. Solange man glaubt, dass man sowieso nichts dagegen machen kann, wird man sich immer von den Umständen bestimmen lassen und niemals über den Dingen stehen. Solange du anderen Menschen erlaubst dein Denken und Fühlen zu kontrollieren, wird es ein ewiges auf und ab sein. Dieser Wellengang wird dich enorm viel Kraft kosten. Ich liebe das Wasser und die Wellen, aber man muss es sich auch nicht unnötig schwer machen.

Lass dich auf dich und dein Leben ein. Sortiere die Dinge und zieh sie durch und tue, was du liebst. Ich ziehe es auch durch, auch wenn es manchmal schon komisch ist und ich nicht sicher bin – ich lasse mich nicht aus dem Takt bringen. Aber es wird gut und ich lasse es krachen, ich lebe die Dinge und nehme sie ganz intensiv mit, ich liebe das. Ich weiß, dass es mein Leben ist und das es zu mir passt – für mehr bin ich nicht zuständig.

Lass dich nicht immer unter deinen Standard drücken indem du dir von Anderen einreden lässt, was gut für dich ist und was nicht – was wissen die schon. Genieß dein Leben und gib dich ganz hin, vertau auf dich und dein Gefühl und geh weiter, anstatt dir deinen Hintern auf der Couch platt zu sitzen. Immer locker und entspannt, unbeeindruckt von der Meinung Anderer, voller Kreativität und Ideen, mit Humor und Entspanntheit, Lebenslust und Spaß an der Sache – genauso machen wir das jetzt.

Das wird gut – ich hab dich lieb.

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