Ein Ort zum Träumen

Es wird definitiv Herbst. Auch wenn ich Glück hatte und das letzte Wochenende noch im Bikini verbringen und im See schwimmen konnte, jetzt ist es vorbei. Es regnet, die Tage werden kürzer und es wird richtig kalt. Es ist Zeit die dickeren Sachen wieder aus dem Schrank zu holen, sich mit guten Büchern und Tee einzudecken und am Sonntag in die Therme zu gehen.

Aber ich genieße auch diese Zeit, denn es macht Spaß mit einem guten Buch den Nachmittag auf der Couch zu verbringen, sich einfach einkuscheln und nebenbei einen guten Tee trinken. Menschen, die mich gut kennen wissen, dass ich Tee liebe und gerne guten Tee kaufe. Den besten gibt es übrigens im Teehaus in Stuttgart West. Dort kann man sogar an richtigen Teezeremonien teilnehmen und ich kaufe dort immer meinen grünen Tee und auch den schwarzen Darjeeling – auch wenn es mich jedes Mal ein Vermögen kostet. Es gibt nichts Besseres als sich an einem regnerischen Tag eine Kanne Tee zu kochen und dann mit einer Decke auf dem Sofa eingekuschelt in gutes Buch lesen. Ich tauche dann einfach ab in eine andere Welt und genieße es meine Gedanken auf Reisen zu schicken und zu träumen.

Das Gleiche gilt für eine Auszeit in der Therme. Dort kann man sich im warmen Wasser einfach treiben lassen und anschließend in der Sauna nochmal vom Sommer träumen. Es gibt nichts Besseres als den Tag so verbringen zu können. Man kann wie im Sommer einfach im Bikini rumlaufen und es ist wunderbar warm. Draußen ist es dagegen nasskalt und unangenehm, vielleicht sogar nicht mal richtig hell. Deshalb macht die Therme soviel Spaß. Ein besonderes Highlight ist bei der Therme in Konstanz, dass man direkt über dem See ist und die Aussicht ist traumhaft dort. Es ist wirklich, wie in einer anderen Welt und man fühlt sich manchmal wie in einem Kokon – warm und geborgen. Es fühlt such frei und leicht an und es macht Spaß dort zu sein.

Es sind genau diese kleinen Auszeiten, die es einfach schön machen – gerade jetzt, wenn man nicht mehr den ganzen Tag draußen verbringen kann, weil es regnet und stürmt. Man kann sich einfach mal rausbeamen aus dem ganz normalen Wahnsinn, der einen den ganzen Tag beschäftigt und umtreibt. Das Schöne ist, dass es nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper guttut. Es ist eine aktive Erholung, die nach den ganzen Anstrengungen, einfach wichtig ist. Der Körper und der Geist können zur Ruhe kommen und entspannen.

Auch mit der besten Freundin oder dem besten Freund ein paar wunderbare Stunden verbringen, Tee trinken und über alles reden, was einem gerade wichtig ist. Oder auch mit dem Partner einfach kuschelnd auf dem Sofa liegen und ein wenig gemeinsame Zeit genießen. Sich einfach festhalten und den Anderen genießen, die Nähe und die Wärme. Das sind die Momente, die ich einfach genieße und die ich wie die Luft zum Atmen in meinem Leben brauche und liebe.

Denn das sind die Momente, die mir wieder klar machen, dass ich meinen Weg gehe und nur die Dinge tue, die ich liebe. Ich weiß, dass manche Menschen das nicht immer gut finden und mich deswegen nicht mögen oder verstehen, aber das ist okay. Denn ich fühle mich einfach wohl damit und das reicht. Ich muss es nicht Jedem recht machen, nur mir selbst.

Es ist so wichtig, dass wir uns immer wieder davon frei machen, was im Außen geschieht und mehr Platz für die Stimme lassen, die in uns lebt. Dem Kompass vertrauen, der weiß wo es lang geht und unseren Mut zusammennehmen, diesen Weg auch zu gehen – komme was wolle. Befrei dich von den Erwartungen und Meinungen anderer und geh den Weg, der sich für dich richtig und sinnvoll anfühlt!

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Träume von den Dingen, die du willst, atme kurz durch und sammle deine Kraft und und dann geh raus und hol sie dir.

Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Jetzt ist die Chance das Beste aus uns und unserem Business herauszuholen und die richtigen Dinge auf den Weg zu bringen. Die positiven Dinge sehen und annehmen. Aber genau deshalb versuche ich aktiv daran zu arbeiten und die Dinge abzustimmen. Sich jetzt mutig mit den Dingen und vielleicht auch Schwächen auseinanderzusetzen ist genau richtig, denn so kommen wir voran. Jetzt zeigen sich die Dinge, die wir immer wieder nach hinten schieben und meinen, dass wir sie nicht brauchen – sie sind unsere Schwäche.

Für die, die immer noch zögern – jetzt ist eure Chance und die nutzt ihr jetzt auch endlich. Denn mehr Zeit bekommt ihr nicht. Es geht schließlich um uns und unser Leben. Ja, es ist nicht immer einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will. Deshalb die kleine Auszeit nehmen und sich einfach auf sich selbst, das eigene Leben und die eigenen Träume konzentrieren.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und ich bin dankbar dafür. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Deshalb nimm dir Zeit für dich und deine Träume, räume ihnen großzügig Platz ein, genieße sie und mach sie wahr. Ich hab dich lieb.

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