New week, new chance

Es ist schon kurios wie die Wirtschaft die „Black-Friday-Week“ für unglaubliche Schnäppchen propagiert. Jeder ist vollkommen angefixt und versucht überall eines der angeblichen Schnäppchen zu ergattern. Das lohnt sich bei einigen ausgewählten und leider auch stark limitierten Dingen vielleicht, aber ansonsten macht man einfach nur Umsatz bei den Händlern – besonders wenn man weiß wie sie kalkulieren. Deshalb bin ich dankbar, dass es seit gut drei Jahren jetzt auch die sogenannte „White-Week“ gibt. Hierbei geht es um Nachhaltigkeit und die Umwelt. Gerade startet mal wieder ein tolles Projekt zur Reinigung der Ozeane.

Macella Hansch mit ihrem Projekt zur Befreiung der Meere vom Plastik. Gestartet hat das alles mit einer Vision und der Überlegung wie man mit einem einer großen Plattform, die auf den Weltmeeren schwimmt und Plastik herausfiltert und so die Meere reinigen und den Plastikmüll einsammeln kann. Es ist wunderbar, dass die Meere und das Wasser wieder sauber werden und wir es weiterhin zum segeln und surfen nutzen können. Inzwischen hat sie mit ihrem Team das Projekt auch ausgeweitet und Modelle für Flüsse entwickelt. Dort werden Stationen eingesetzt, die die Plastikpartikel rausfiltern und das Wasser so von den Mikroplastiken befreien.

Doch dann hat sie bemerkt, dass man früher ansetzten muss. Sie hat das Projekt sogar noch weiterentwickelt und von der Säuberung der Meere umgewandelt zu einem wahnsinnigen Projekt. Allein Plastik aus den Meeren zu holen, bekämpft Symptome, aber nicht die Ursache. Also begann sie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der die Ursache – uns Menschen – mit bedenkt und sich in den natürlichen Kreislauf unserer Umwelt einfügt. Sie arbeitet daran, dass schon Schüler begreifen wie sie weniger Plastik verwenden und so dafür sorgen, dass es nicht mehr in dem gigantischen Umfang benötigt und hergestellt wird. Es beginnt mit der Umweltbildung in Schulen, dem Abfangen des Plastikmülls in den Flüssen und der anschließenden Nutzung als wertvolle Ressource. Technologische Innovation und ökologische Inspiration – all das ist miteinander verbunden. Die Natur ist ein unerschöpflicher Kreislauf.

Es gibt für Jeden die Möglichkeit sich dabei zu engagieren. Entweder in einer Organisation oder schon daheim im Haushalt. Es fängt schon im Kleinen an. Wir können nachhaltige Waschmittel ohne Tenside und ohne Mikropartikel verwenden. Wir können auf Plastikverpackungen verzichten.

Putzmittel findet man in fast jedem Haushalt. Doch die meisten handelsüblichen Produkte belasten die Umwelt und produzieren viel Müll. Immerhin verkaufen Hersteller immer mehr Nachfüllpackungen, um so den Nachkauf von großen Plastikflaschen zu vermeiden. Das ist zwar ein guter Ansatz, doch das junge Unternehmen Everdrop geht einen Schritt weiter. Hinter Everdrop stecken Putztabletten, so groß wie etwa ein Pfefferminzbonbon.

Herkömmliche Putzmittel aus der Sprühflasche bestehen zu einem Großteil aus Wasser – einer Ressource, zu der jeder von uns Zugang hat. Bei den Putzmittel-Tabs von Everdrop ist das nicht der Fall. Sie enthalten hochdosierte, trockene Inhaltsstoffe in Tablettenform, die einfach zu Hause in Leitungswasser aufgelöst werden.

Der entscheidende Vorteil: Dadurch wird CO2 gespart, da das verdünnte Putzmittel leichter von der Fabrik zum Händler und in die Wohnung transportiert werden kann. Außerdem wird Plastikmüll verringert, denn im Gegensatz zu flüssigem Putzmittel werden die Tabs in recycelbaren Papierumschlägen geliefert und in wiederverwendbaren Sprühflaschen aus recyceltem PET aufgelöst. Das ist bedeutend nachhaltiger und hilft der Umwelt.

Ich finde auch den #circularmonday, als Gegenpart zum Cybermonday total cool. Statt sich mit „Fast-Fashion“ zu Dumping-Preisen einzudecken lässt sich die Nachhaltigkeit viel cooler zelebrieren. Statt sich immer wieder mit billigen Klamotten die Schränke vollzumachen solltest du lieber schauen was noch in deinem Kleiderschrank oder in der Abstellkammer ist und wie du es mit tollen, nachhaltigen Teilen wirklich aufpimpen und zu etwas ganz Besonderem machen kannst.

Schon klar, dass es auch kleine eco-faire Labels gibt, die jetzt bei der großen Sale-Woche vorm Blackfriday mitmachen. Und viele Menschen, die sparen müssen und deshalb lange auf spezielle Angebote warten. Fair enough! Nur genug ist eben auch genug. Und billig, wenn unnötig, leider trotzdem teuer. Wer jetzt zuschlagen will, sollte überlegen, wie dringend das Schnäppchen wirklich gebraucht aka mindestens 30 mal getragen wird. Sonst vielleicht einfach ausleihen? Mir hilft: zwei Mal drüber schlafen. Und cool finden, nicht auf das System reinzufallen. Und das gute alte Motto reduce, reuse, recycle. Wohin denn sonst auf mittlere Sicht mit dem ganzen Zeug?

Die 2017 gestartete Aktion von @circularmonday, die damals noch #WhiteMonday hieß, ist die Gegenbewegung zum #BlackFriday – der Auftakt der Vorweihnachtszeit und Höhepunkt unserer heutigen Konsumgesellschaft. Anstatt aber wie verrückt Schnäppchen zu jagen, rufen die Gründer*innen des Circular Monday zum bewussten, gezielten Konsum von kreislauffähigen Produkten auf. Konsum per se ist nichts Schlechtes – wir finden nämlich, dass Verzicht nicht unser Ressourcenproblem löst. Allerdings muss die Kreislauffähigkeit eines Produkts schon beim Produktdesign mitgedacht werden. Und: Alle verarbeiteten Materialien müssen natürlich gesund für Mensch und Umwelt sein.

Beim Circular-Monday geht es darum, dass die Dinge nicht einfach weggeworfen werden, wenn man sie nicht mehr braucht oder sie versucht zu recyceln. Es geht vielmehr darum, dass man sich bewusst macht, was man wirklich braucht und die Gegenstände von Anfang an so konzipiert werden, dass sie als Kreislauf funktionieren. Man kann die Stoffe nach der Nutzung später wieder als Rohstoff verwenden bzw. die einzelnen Komponenten wieder zerlegen und so neu nutzen.

Das macht es für mich so extrem spannend und in der Baubranche ist das sogenannte Craddle to Craddle genau das Kreislaufmodell, was die Stoffe von der Wiege bis zur Neige nutzt und sie dann der Wiederverwendung zuführt. Schon auf der letzten Baustelle, ein Umbau, wurden Teile des bestehenden Material wiederverwendet. Es gibt inzwischen schon einige Verfahren wie man den alten Stahlbeton abbrechen, trennen, aufbereiten und mit neuem Beton wiederverwenden kann. Für den Stahl gilt dasselbe, denn den kann man einschmelzen und für neue Stähle wieder formen. Es ist eine neue Aufgabe zu schauen, was man mit den Materialien alles machen kann und wie man sie weiter verwenden kann. Das ist der richtige Umgang mit den Ressourcen.

Die Bekleidungsindustrie könnte heute aufhören zu produzieren und wir hätten trotzdem noch genügend Klamotten für die nächsten Zwanzig Jahre. Versteh mich nicht falsch, ich gehe auch gerne mal einkaufen, aber inzwischen weiß ich, was alles in meinem Schrank ist und wie ich es verwenden kann. Ich habe tausende von Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass ich jemals was Neues kaufen müsste. Doch ich sage immer, dass ich die Wirtschaft mit meinem Geld auch gerne am Laufen halte – nur schaue ich jetzt genauer hin. Warum brauche ich zwanzig bis dreißig schwarze oder graue Jeans, von den blauen mal ganz abgesehen. Ich bräuchte monatelang nicht waschen bis ich das alles durch hätte. Es geht vielmehr darum mit welchen Teilen man die bestehende Garderobe erweitern und neu mischen kann.

Was passiert mit den alten Teilen? Tragt ihr sie so lange bis sie nur noch als Putzlappen dienen oder werden sie nach einer Saison als uncool aussortiert und hoffentlich in einem Second-Hand-Laden einer neuen Besitzerin übergeben. So leben sie weiter. Inzwischen werden sogar gute Kleider wieder neu aufgearbeitet und als Rohstoffe für neue Teile verwendet.

Mode, die nur eine Saison hält ist deshalb viel teurer als ein Teil, dass ihr jahrelang tragen könnt. Es ist so so cool wenn man direkt ein kleines Event für sich selbst macht, sich tolle Dinge aus seinem Kleiderschrank aussucht und sie immer wieder zu neuen Outfits kombiniert. Es braucht bloss ein paar Basics und schon hat man für mindestens vier verschiedene Anlässe ein tolles Ensemble. Man kann es sogar ausprobieren und es fotografieren – dann vergisst man es nicht so schnell.

Wenn ich dann feststelle, dass ich noch was brauche, dann habe ich eine Liste und kann in der Stadt gezielt nach tollen Teilen schauen, denn ich habe jetzt die Möglichkeit auf die richtige Qualität zu schauen und dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben. Ich schaue gezielt in der Stadt nach solchen Sachen und nicht online. Denn vor Ort kann ich die Sachen anfassen, die Qualität beurteilen und schauen wie sie verarbeitet sind. Noch dazu erhalte ich mir die tollen Läden mit ihrem Charme und der netten Beratung. Ich liebe es in meinen Jeansladen zu kommen und der Verkäufer weiß genau welche Größe ich habe und kann mir die Jeans zeigen , die ich toll finde. Ich brauche mich nicht alleine durch irgendwelche Stapel zu wühlen oder mich mit Onlinebildern zufrieden geben.

Es kann also jeder was tun, auch wenn es manchmal nur eine Kleinigkeit ist. Aber wenn jeder nur eine Kleinigkeit macht, dann wird das schon ziemlich groß.

Ich habe dich lieb und ich mach mit. #bettertogether

Freaky Friday

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. Im Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben. Aber auch jetzt bei den magischen Lichtern der Weihnachtszeit, die seit dieser Woche in Zürich strahlen umgibt uns wieder dieser magische Schimmer. Dieses Strahlen, in dieser verrückten Zeit ist es umso schöner diese Momente zu genießen. Es ist in diesem Jahr eine ganz besondere Zeit und sie macht uns zu etwas ganz Besonderem.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich genieße diese Zeit jetzt einfach. Besonders daran ist, dass sie komplett entschleunigt wurde – besonders im privaten Bereich. Man muss sich nicht mehr aufreiben, weil Alle gleichzeitig etwas von einem wollen. Man darf auch mal in Ruhe auf der Treppe sitzen und den Ingwertee trinken. Es ist eine Zeit zum Genießen und Runterkommen. Es ist ein Geschenk und ich nehme es gerne an und genieße die Zeit mit besonderen Menschen. Ich habe ja beim letzten Mal schon davon geschwärmt wie entspannt es ist, wenn man in sich ruhend die Dinge betrachten und erleben kann. In mir selbst angekommen sein.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, das hilft mir total. Denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen – es ist praktisch wie Meditation für mich.

Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunder entspannten Gefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Es geht um dein Leben und nicht um das der Anderen. Viele glauben immer noch, dass sie sich nur wohl fühlen, wenn sie dafür bezahlen dürfen – Joggen mit dem Personal-Trainer, gutes Essen, Quality Time mit Partner oder Kindern, Zeit am Wasser oder in der Natur, … was auch immer Freude bereitet. Oft glaubt man nur dann ein besonders authentisches Leben zu führen, wenn man dafür bezahlt. Möglichst viel Zeit mit den Dingen zu verbringen, die uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllen – das bekommst du gratis.

Nur ist es uns nicht möglich, unser Leben ausschließlich nach dem Lustprinzip umzugestalten. Dass dies auf Dauer auch nicht besonders Sinn erfüllt ist und nach einer gewissen Anfangseuphorie auch nicht allein seligmachend ist, kannst Du alleine an den vielen depressiven Multimillionären und Celebritys erkennen. Genuss alleine ist auf Dauer nicht stark genug, um unserem Leben ein tiefes Sinnerleben hinzuzufügen.

Lass dir nicht einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist toll und du meisterst die Dinge ganz wunderbar. Klar, es läuft nicht immer alles gerade und so wie man es vielleicht gerne hätte. Aber das ist okay und manchmal muss man dem Ganzen einfach ein wenig Zeit und Raum geben bis die Dinge wieder richtig funktionieren. Bis dahin umgebe ich mich mit Freunden und genieße die Zeit und die Gespräche mit ihnen oder gehe einfach mal shoppen.

Lange Jahre meines Lebens konnten mich die kleinsten Dinge aus der Bahn werfen. Wo andere Felsen in der Brandung waren, war ich ein Sandkorn, das hin und her gewirbelt wurde bei jedem Wellengang. Auch heute erscheinen mir manche Kleinigkeiten als Großigkeiten, mache ich aus manchen Eintagsfliegen unsterbliche Elefanten, bin ich frustriert und angepisst, zögerlich, unruhig, mitunter fahrig. Aber eben nur noch manchmal, nicht permanent. Für mich ein großer Gewinn an Lebensqualität.

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar! Lauf einfach mal in den Abendstunden in Ruhe durch die hell erleuchtete Stadt und lass den Zauber auf dich wirken – es ist einfach toll.

Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Relax yourself

Im Augenblick ist es einfach total irre, denn während sich für die Einen die Welt gerade gefühlt langsamer dreht uns alles so durcheinander, manchmal schon unkontrollierbar, wirkt, dreht sie sich bei den Anderen rasend schnell weiter. Es kommen immer neue Stolpersteine dazu, die mich wieder ein paar Extrarunden drehen lassen. Bei mir geht es ganz klar voran und das kann echt anstrengend sein – aber ich liebe das.

Man spürt, dass sich vieles verändert. Wie nimmst du das wahr? Die Nähe fehlt, die Angst wächst, es spaltet sich gefühlt gerade auch energetisch etwas. Ich hab in letzter Zeit oft beobachtet, wie die Menschen sich im Supermarkt oder auf der Straße so „grundlos“ beschimpfen und auf der anderen Seite gibt es viele, die bewusst die Energie oben halten und Gutes an Menschen weitergeben, die zum Beispiel nicht so stark sind oder die es härter trifft. Es gab wohl noch nie eine Zeit, in der es uns förmlich alle so im „Kollektiv“ erreicht. Und genau deshalb denke ich immer, sollten wir viel mehr zusammen halten und so oder so das Beste aus der Situation machen. Mir tut es um viele Existenzen mehr als leid und ich versuche im Kleinen, so gut ich kann, meinen Beitrag zu leisten und zu supporten, wo ich kann (lokale Läden in meinem Viertel oder bei guten Freunden, Bekannten etc.)

Ich bin dankbar, wenn ich Menschen wie meine Nachbarin um mich habe, die eine innere Ruhe und Schönheit ausstrahlt. Sie ist so ganz in sich ruhend, mit sich im Reinen und sie gibt das auch an ihr Umfeld weiter. Ich bin manchmal wirklich neidisch darauf, vor allem wenn mein Temperament mal wieder mit mir durchgeht und die negativen Gefühle die Oberhand gewinnen.

Doch das hat mich auch wieder zum Innehalten gebracht und ich habe geschaut wie ich weiter an mir arbeiten und auch diese innere Ruhe finden kann. Ich bin in letzter Zeit nicht gut mit meinen Routinen gewesen und habe nicht gut gehaushaltet mit meinen Kräften, habe länger geschlafen und die grundsätzlichen Dinge ein wenig vernachlässigt. Sie hat mich wieder dazu gebracht, dass ich schaue, dass es mir gut geht. Dazu gehören auch meine täglichen Routinen am Morgen, die nur mir gehören und mir ein Stück Ruhe schenken. Bei jedem können diese Routinen anders aussehen, aber ich finde es wichtig, dass wir uns die Zeit für uns nehmen und gut für uns sorgen.

Ich habe einen guten Freund, der jeden Morgen ins Fitness geht und sein Training durchzieht. Das finde ich wahnsinnig und ich habe einen großen Respekt davor, denn er ist echt diszipliniert. Ich habe mein Training früher auch immer vor der Arbeit absolviert. Nur kriege ich das jetzt, aufgrund der Baustelle, nicht hin – ansonsten müsste ich schon um vier Uhr morgens trainieren. Aber ich finde es gut, wenn er diese Routine durchzieht und es motiviert mich, dass ich meinen Hintern auch wieder hoch kriege morgens. Ich schaue, dass ich nachdem ich aufgestanden bin, wieder meine täglichen Yogaübungen zu machen. Anschließend geht es in Ruhe in die Dusche und dann trinke ich meinen Tee, während ich die Termine für den Tag durchgehe und die Prioritäten sortiere. Nebenbei genieße ich den Sonnenaufgang und wenn ich genügend Zeit habe sogar direkt am See. Das ist mein persönlicher Luxus jeden Tag, den ich habe und genießen kann.

So habe ich das Gefühl, dass ich mich gut vorbereitet habe und die Dinge in der Hand habe und mich nicht von ihnen bestimmen lasse. Es macht so viel aus, wie man den Tag startet. Ob in Hetze und auf den letzten Drücker einfach raus aus der Tür und zur Arbeit. Oder wenn man den Tag in Ruhe beginnt, sich Zeit für sich selbst nimmt und sich positiv darauf einstimmt.

Ich glaub fest daran, dass wir irgendwann wieder zusammen singen lachen und tanzen können… und unsere Unbeschwertheit und die Lebenslust zurückbekommen. Ich bin weiterhin optimistisch und hoffe, dass wir auch alle etwas Gutes aus dieser Zeit für uns mitnehmen sei es, dass eben nicht alles selbstverständlich ist, was wir so lange als selbstverständlich gesehen haben…

Manchmal gibt es Momente, in denen wir uns nicht gut fühlen, ins Stocken geraten und nichts scheint so zu laufen, wie wir es möchten. Genau dann ist es wichtig, das, was da ist, anzuerkennen und ins Handeln zu kommen.

Vor ein paar Wochen noch habe ich damit gehadert, wenn man mich grundlos abgelehnt hat – auch wenn man mich nicht kennt – das fühlt sich einfach doof an. Aber ganz ehrlich, ich lasse es sein, und zwar egal ob du mich kennst oder nicht. Wer mich nicht kennt, kann machen was er will und wer mich kennt weiß wie ich wirklich bin. Ich zwinge Niemanden mich gut zu finden, es reicht schon wenn du hier meinen Blog liest. Ich liebe mein Leben und du solltest das auch tun.

Ich lebe mein Leben nach meinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen der Anderen. Ich gehe auch Niemandem mehr aus dem Weg und ich höre auf mich zu verstecken, weder hier in Zürich noch in Konstanz. Ich lebe mein Leben und jeder ist eingeladen mich dabei zu begleiten. Vor allem liebe ich es mich mit guten Freunden und neuen Leuten zu umgeben und mich auszutauschen. Das macht soviel Spaß und es öffnet den Geist und lässt dich wachsen. Ich gehe raus in die Welt und ich will sie verändern. Ich will lieben und ich will Spaß haben, ganz klar, mit dir.

Deshalb kümmere ich mich jetzt auch erstmal um mich und mein Glück und meine innere Ruhe. Vielleicht kennst du das auch, dass du einfach aus dem Takt kommst, die Dinge sich hochpotenzieren und auf einmal hast du das Gefühl, dass du nicht mehr atmen kannst. Hör auf damit! Mach dich nicht verrückt und atme einfach, immer ein und aus. Es ist so einfach.

Hör auf dich verrückt zu machen, wie du auf andere wirkst oder was sie von dir denken. Wenn jemand über dich Quatsch erzählt, dann ist das sein Problem und nicht deins. Spätestens, wenn du mit deinem Wesen überzeugst – und vertrau mir, das wirst du – werden die Anderen sehen, wer der eigentliche Idiot ist. Sei dir einfach selbst treu und schau auf dich. Es spielt keine Rolle solange du die Person bist, die du sein willst.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich.

Weil du etwas ganz Besonderes bist. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden. Und weil du etwas ganz Besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich.  Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei. Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet. Liebe gibt dir Kraft und sie hilft dir in der Dunkelheit.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen. Ich habe dich lieb.

#trusttheprocess

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer immer alles weiter weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich ein riesiges Projekt und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter – wir rocken das.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Prozesse laufen ordentlich ab, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt. Ich kann warten, das habe ich schon einige Male hinbekommen und am Schluss wird es richtig gut.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er es sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.