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Ein Ort zum Träumen

Es wird definitiv Herbst. Auch wenn ich Glück hatte und das letzte Wochenende noch im Bikini verbringen und im See schwimmen konnte, jetzt ist es vorbei. Es regnet, die Tage werden kürzer und es wird richtig kalt. Es ist Zeit die dickeren Sachen wieder aus dem Schrank zu holen, sich mit guten Büchern und Tee einzudecken und am Sonntag in die Therme zu gehen.

Aber ich genieße auch diese Zeit, denn es macht Spaß mit einem guten Buch den Nachmittag auf der Couch zu verbringen, sich einfach einkuscheln und nebenbei einen guten Tee trinken. Menschen, die mich gut kennen wissen, dass ich Tee liebe und gerne guten Tee kaufe. Den besten gibt es übrigens im Teehaus in Stuttgart West. Dort kann man sogar an richtigen Teezeremonien teilnehmen und ich kaufe dort immer meinen grünen Tee und auch den schwarzen Darjeeling – auch wenn es mich jedes Mal ein Vermögen kostet. Es gibt nichts Besseres als sich an einem regnerischen Tag eine Kanne Tee zu kochen und dann mit einer Decke auf dem Sofa eingekuschelt in gutes Buch lesen. Ich tauche dann einfach ab in eine andere Welt und genieße es meine Gedanken auf Reisen zu schicken und zu träumen.

Das Gleiche gilt für eine Auszeit in der Therme. Dort kann man sich im warmen Wasser einfach treiben lassen und anschließend in der Sauna nochmal vom Sommer träumen. Es gibt nichts Besseres als den Tag so verbringen zu können. Man kann wie im Sommer einfach im Bikini rumlaufen und es ist wunderbar warm. Draußen ist es dagegen nasskalt und unangenehm, vielleicht sogar nicht mal richtig hell. Deshalb macht die Therme soviel Spaß. Ein besonderes Highlight ist bei der Therme in Konstanz, dass man direkt über dem See ist und die Aussicht ist traumhaft dort. Es ist wirklich, wie in einer anderen Welt und man fühlt sich manchmal wie in einem Kokon – warm und geborgen. Es fühlt such frei und leicht an und es macht Spaß dort zu sein.

Es sind genau diese kleinen Auszeiten, die es einfach schön machen – gerade jetzt, wenn man nicht mehr den ganzen Tag draußen verbringen kann, weil es regnet und stürmt. Man kann sich einfach mal rausbeamen aus dem ganz normalen Wahnsinn, der einen den ganzen Tag beschäftigt und umtreibt. Das Schöne ist, dass es nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper guttut. Es ist eine aktive Erholung, die nach den ganzen Anstrengungen, einfach wichtig ist. Der Körper und der Geist können zur Ruhe kommen und entspannen.

Auch mit der besten Freundin oder dem besten Freund ein paar wunderbare Stunden verbringen, Tee trinken und über alles reden, was einem gerade wichtig ist. Oder auch mit dem Partner einfach kuschelnd auf dem Sofa liegen und ein wenig gemeinsame Zeit genießen. Sich einfach festhalten und den Anderen genießen, die Nähe und die Wärme. Das sind die Momente, die ich einfach genieße und die ich wie die Luft zum Atmen in meinem Leben brauche und liebe.

Denn das sind die Momente, die mir wieder klar machen, dass ich meinen Weg gehe und nur die Dinge tue, die ich liebe. Ich weiß, dass manche Menschen das nicht immer gut finden und mich deswegen nicht mögen oder verstehen, aber das ist okay. Denn ich fühle mich einfach wohl damit und das reicht. Ich muss es nicht Jedem recht machen, nur mir selbst.

Es ist so wichtig, dass wir uns immer wieder davon frei machen, was im Außen geschieht und mehr Platz für die Stimme lassen, die in uns lebt. Dem Kompass vertrauen, der weiß wo es lang geht und unseren Mut zusammennehmen, diesen Weg auch zu gehen – komme was wolle. Befrei dich von den Erwartungen und Meinungen anderer und geh den Weg, der sich für dich richtig und sinnvoll anfühlt!

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Träume von den Dingen, die du willst, atme kurz durch und sammle deine Kraft und und dann geh raus und hol sie dir.

Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Jetzt ist die Chance das Beste aus uns und unserem Business herauszuholen und die richtigen Dinge auf den Weg zu bringen. Die positiven Dinge sehen und annehmen. Aber genau deshalb versuche ich aktiv daran zu arbeiten und die Dinge abzustimmen. Sich jetzt mutig mit den Dingen und vielleicht auch Schwächen auseinanderzusetzen ist genau richtig, denn so kommen wir voran. Jetzt zeigen sich die Dinge, die wir immer wieder nach hinten schieben und meinen, dass wir sie nicht brauchen – sie sind unsere Schwäche.

Für die, die immer noch zögern – jetzt ist eure Chance und die nutzt ihr jetzt auch endlich. Denn mehr Zeit bekommt ihr nicht. Es geht schließlich um uns und unser Leben. Ja, es ist nicht immer einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will. Deshalb die kleine Auszeit nehmen und sich einfach auf sich selbst, das eigene Leben und die eigenen Träume konzentrieren.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und ich bin dankbar dafür. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Deshalb nimm dir Zeit für dich und deine Träume, räume ihnen großzügig Platz ein, genieße sie und mach sie wahr. Ich hab dich lieb.

Forget the rules #2

Man lehrt uns Regeln zu befolgen und das zu tun, was alle anderen auch tun, und in gewisser Weise bekommen wir gesagt, was ein erfolgreiches Leben wäre. Das ist die List, der goldene Köder, den wir alle schlucken. Aber es geht um dich und um deine Träume und deine Liebe – Dinge, für die du im Herzen brennst. Nur wenn du dein Schicksal bzw. deinen Weg in die Hand nimmst und deinen Träumen folgst wirst du frei sein.

Es ist schön, wenn es immer so einfach ginge. Wenn man einfach seinen Kopf ausstellen könnte und einfach das tun könnte, worauf man gerade Lust hat. Dinge, die man sich sonst nicht traut und bei denen man permanent nachdenkt ob sie gut und richtig sind. Eine gute Freundin sagte neulich, dass sie einfach nicht der Kopfmensch ist und die Dinge einfach macht – während die Anderen noch nachdenken. Ihr Erfolg gibt ihr recht und es macht Spaß ihr dabei zuzusehen und zu lernen. Ich bin so unfassbar stolz auf sie und freue mich mit ihr und für sie, denn sie wird nicht nur heiraten, sondern sie macht auch eine tolle Karriere. Gerade hat man ihr die Leitung der Niederlassung in ihrem neuen Job angeboten und das ist wirklich der Wahnsinn.

Sie denkt gar nicht tausendmal darüber nach was alles auf sie zukommt und was das für Auswirkungen hat. Nein, sie lässt sich darauf ein, ordnet die Dinge und steckt Grenzen ab. Wenn es zu viel wird holt sie sich Unterstützung oder teilt Dinge neu ein. Genau darauf kommt es an, dass man sich auf Neues einlässt, seine Grenzen kennt und sich gegebenenfalls Unterstützung holt. Essentiell dabei ist aber auch wie man mit der ganzen Situation umgeht.

Denn die Erfahrungen zu machen, die das Leben uns bietet, ist unausweichlich. Aber ob man sie genießt oder erleidet, ist jedermanns eigene Wahl. Und diese Entscheidung ist die Grundlage, nicht die Folge, für ein glückliches oder unglückliches Leben. Ich habe mich dafür entscheiden die Dinge positiv zu betrachten und mich den Herausforderungen zu stellen. Besonders glaube ich an meine Träume und das Gefühl ganz tief in mir drinnen – es zeigt mir den richtigen Weg.

Es ist wie Magie, wenn man am Wasser sitzen und er Sonne beim Untergehen zusehen kann. Wer Glück hat sieht noch das letzte Aufblitzen, bevor sie vollkommen versinkt und mit dem türkisen See verschmilzt. Das ist wie die schöne Erinnerung an das Erleben mit guten Freunden und durch das kleine Fenster der Erinnerung kann man nochmal einen Blick auf die tollen Erlebnisse werfen – wie ein Paradies. Alles ist möglich, wenn man es von ganzem Herzen will.

Ich hatte das große Glück in den letzten Tagen Dominik Neidhard treffen zu dürfen, der bei uns einen Vortrag gehalten hat. Er ist Segler und Sieger des Americas Cup, der bedeutendsten Regatta, die man segeln kann. Bei dieser Regatta geht es einfach ums Siegen und um die Ehre und der Sieg ist der Traum eines jeden Seglers. Aber der Weg dorthin ist einer der schwersten, die man sich vorstellen kann. Durch die Wellen und den Wind ist man den Elementen der Natur ausgeliefert, die man zwar beherrschen aber niemals bezwingen kann. Neben dem Können, dem Team und dem Material braucht es also auch noch eine gehörige Portion Glück – ein paar Millionen, die die Sponsoren bzw. Teameigner zur Verfügung stellen mal eben nicht erwähnt.

Das schafft man nicht allein, nur im Team. Aber vor allem schafft man es nicht, wenn man nicht voll und ganz hinter der Mission steht, denn es wird einem Alles abverlangt und am Ende ist man froh, wenn man ankommt. Wenn du dir nicht sicher bist, dass du es wirklich willst solltest du lieber zu Hause bleiben und auf der Couch ein Glas Wein trinken. Nur dann beschwer dich bitte auch nicht bei mir, dass dein Leben einfach Scheiße ist.

Man kann sich auf Dauer nicht selbst belügen. Wenn man sich mit sich und seinem Leben nicht wohl fühlt, dann kommt das ziemlich schnell an die Oberfläche – auch wenn man die Fehler eher bei den Anderen sieht, als bei Einem selbst.

Mut wird vom Leben belohnt und wer sich der Veränderung stellt und es auf seine Weise lebt, der bekommt ein unglaubliches Geschenk. Wer immer nur das tut, was alle von ihm erwarten und was ihm beigebracht wurde, ohne dass er dabei glücklich ist, der macht einfach was falsch. Sich den Dingen zu stellen kann einem eine Heidenangst einjagen, aber wenn man seinem Instinkt nicht folgt, immer alles mitmacht und mit sich machen lässt und seine Träume aufgibt, dann werden einen die Seelenqualen, die man für den Rest seiner Tage ausstehen muss, weil man nicht mehr erfahren kann, ob es wirklich die richtige Entscheidung war diesen Weg zu gehen, hundert Mal schlimmer sein, als der Schmerz, den man unterwegs durchmacht. Ja, es kann schiefgehen und man kann einen Misserfolg erleiden – ja und? Das gehört zum Leben dazu. Man lernt daraus, entwickelt sich weiter, macht Erfahrungen und nimmt neue Erlebnisse und Menschen in seinem Leben mit – das ist das Leben. Erfahrungen zu machen, die das Leben einem bietet ist unausweichlich. Ob du es genießt oder leidest ist deine eigene Wahl.

Lass deine Angst zu, denn sie ist ein Teil des Lebens. Zweifel sind ebenso ein Teil des Lebens. Manchmal gehört es auch zu, Leben sich völlig verloren zu fühlen. Aber damit ist das Leben gewiss nicht zu Ende. Es ist lediglich der Anfang von etwas Größerem – noch mal verschnaufen, sich orientieren und dann los.

Jede Veränderung macht nun mal auch immer Angst. Aber nur allein kann man herausfinden, was man wirklich will und was man erwartet. Es ist deine Entscheidung, ganz allein. Triff sie oder du wirst unglücklich sein. Auch wenn die Dinge am Anfang nicht einfach sind, vielleicht sogar schmerzvoll – der Erfolg am Ende wird dich belohnen. Andere kann man nicht verändern, man kann ihnen etwas beibringen – aber ändern kann man sie nicht. Solange man sich gegenseitig respektiert und zueinander steht, bleibt auch die Liebe. Wer andere braucht um sich selbst zu bestätigen oder sein Leben dadurch einen Sinn zu geben, der kann es auch seinlassen. Der wird gelebt und er tut mir einfach nur leid.

Ein falsches Leben zu führen ist nicht nur traurig, sondern auch verschwendet. Leben bedeutet Veränderung. Das sollte man annehmen und nicht dagegen kämpfen. Versuch herauszufinden, was du wirklich willst und dann zieh los und hol es dir. Es ist oft die Angst vor dem Unbekannten, die und daran hindert etwas Neues anzufangen. Wir haben Angst, dass wir unserer Freiheit und Liebe beraubt werden – dabei ist das gar nicht so. Wir tragen die Liebe immer in uns und das macht uns frei. Die Angst existiert sowieso nur in unserem Kopf.

Unmöglich ist ein Wort, dass die Schwachen so gerne heranziehen, damit sie in der Sicherheit ihrer Welt bleiben können. Unmöglich ist keine Tatsache, es ist eine innere Haltung, manchmal sogar eine Rechtfertigung. Nichts ist unmöglich. Wer ein Leben ohne Träume führt, der führt ein Leben ohne Sinn und ohne Inhalt. Er verwaltet einfach nur und räumt die Dinge von links nach rechts. Hör auf damit und fang endlich an dein Leben zu leben. Egal, was alle anderen dazu sagen.

Freiheit bedeutet auch, dass man so lebt, wie man leben wollte, und dass man immer weiter nach Antworten sucht. Man muss Geist und Herz vollständig den Situationen öffnen, die das Leben einem bietet und man muss Entscheidungen treffen, indem man auf sein Herz hört. Freiheit bedeutet aber nicht, dass man dazu immer von Ort zu Ort ziehen muss, es gibt auch Zeiten, in denen man Schönes und Neues direkt vor Ort erlebt. Mach es einfach und genieß es. Ich tue das auch immer, wenn ich auf dem See bin und mir den Wind beim Segeln um die Nase wehen lasse – es gibt nichts bessesres. Vor allem, wenn man einfach nur vor die Tür gehen braucht und schon am Wasser ist.

Manchmal braucht es keine Worte. Die Erinnerung, die man mit sich nimmt, wird ein Leben lang bleiben. Ich hab es in mir und ich hab dich lieb.

Wünsch dir was

Wenn man aus einem imaginären Bestellkatalog frei wählen könnte und damit sich die Ausstattung seines Lebens zusammenbauen könnte, das wäre es doch, oder? Das ist so wunderbar, komplett ohne irgendwelche Begrenzungen oder Einschränkungen und nur du alleine könntest entscheiden, was du haben willst. Es gibt Niemanden, der dir Vorschriften macht oder dich einschränkt – alles liegt in deiner Hand und alles ist möglich.

Setz dich hin und mach eine Liste mit deinen ganzen Träumen. Was willst du? Eine Yacht, ein Traumhaus mit Garten, eine vergoldete Uhr mit Brillanten, ein Leben im Luxus, Urlaube in St. Moritz und an der Côte d’Azur, Stars in deinem Freundeskreis, eine eigene Firma oder der Posten eines Geschäftsführers eines der führenden Unternehmen in der Branche oder ein Olympiasieg, … Ich könnte die Liste endlos fortsetzen, denn es gibt alle Möglichkeiten.

Du musst jetzt alle deine Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen aufrufen und den Katalog abarbeiten. Stell sie zusammen und mach eine Liste davon. Trau dich, auch wenn du denkst, dass es sich eigentlich um ein Luftschloss handelt, das macht nichts. Die Luftschlösser von heute sind meist die irdischen Paläste von morgen, also mach es einfach. Das fühlt sich doch einfach nur toll an, wenn man ich vorstellt, dass man all diese Dinge wirklich erreicht hat. Dieses positive Gefühl, das nimmst du jetzt ganz tief in dir auf, denn es gibt dir unendlich viel Kraft. Sowohl beim Durch halten, wenn es mal zäh wird zwischendurch, aber auch in deinem normalen Alltag. Das positive Gefühl willst du schließlich haben und vor allem willst du dein Ziel erreichen.

Es ist diese Sehnsucht in dir drin, die dich weiter antreibt, dich beim Durchhalten unterstützt und dir Kraft gibt dein Ziel bzw. deinen Traum zu erreichen. Dieses positive nach vorne schauen ist enorm wichtig, denn du kannst den vergangenen Tag sowieso nicht mehr ändern oder beeinflussen. Aber du kannst dafür arbeiten, dass der nächste Tag besser wird. Das bekommst du besonders gut hin, wenn du dir lebhaft und beharrlich vorstellst, wie dieser Tag werden soll.

Das Leben ist nämlich kein Spiel, bei dem man direkt nach jeder Niederlage sofort auf Reset drücken kann und alles beginnt von vorne. Stell dir mal vor wie tragisch es wäre, wenn du niemals dein Ziel erreichen dürftest. Deshalb solltest du umso mehr daran setzen, dass sich deine Wünsche erfüllen. Lass dir von Niemandem, ich wiederhole wirklich Niemandem, deine Träume kaputt machen. Halte daran fest und geh deinen Weg. Das ist manchmal nicht einfach und du wirst es nicht immer Jedem recht machen dabei, aber das ist auch gar nicht deine Aufgabe. Lass dich nicht beirren und geh deinen Weg – es wird dich nicht Jeder verstehen und auch nicht Jeder auf diesem Weg begleiten. Aber vertrau mir, die wirklich wichtigen Menschen werden immer Teil deines Lebens sein und immer wieder zu dir kommen. Gönn dir einfach eine kleine Pause und genieß die Zeit mit neuen Menschen, die auch ein Teil dieses Weges sind.

Ich habe auch Menschen in meinem Leben, die immer ein Teil davon sein werden. Einen guten Freund hatte ich einige Jahre nicht gesehen und sind wir wieder zusammen. Wir treffen uns regelmäßig, ich kaufe bei ihm ein, wir gehen gemeinsam Essen und reden bei einem Glas Wein über Gott und die Welt. Das ist einfach wunderbar und ich fühle mich wohl dabei. Auch ich musste mich entwickeln und die Dinge auf eine andere Weise erleben, bevor wir wieder miteinander konnten. Diese Dinge gehören zum Leben dazu. Hör auf dein Bauchgefühl und lass es manchmal einfach gut sein – die Dinge brauchen eben ihre Zeit.

Für professionelle Sportler ist es eine Selbstverständlichkeit, das sie das angestrebte Ziel so intensiv wie möglich visualisieren. Sie lassen in ihrem Kopf regelrecht einen Film ablaufen, wie sie ihre Leistung bringen und ihr Ziel erreichen. Erträume dir die Dinge, die du in deinem Leben haben bzw. erreichen möchtest. Schau nicht einfach zu, sondern nimm die aktive Rolle des Handelnden ein und konzentrier dich auf dein Ding. Schau nicht zu den Anderen, die haben anderen Träume, Voraussetzungen und Leben – du musst dich auf dich konzentrieren.

Den Träumen müssen allerdings auch Taten folgen, sonst bleiben es Schaumwölkchen, die einfach wieder verpuffen, wenn man sich nicht um sie kümmert. Niemand ist alleine durchs Träumen ans Ziel gelangt, das mach dir bitte klar.

Viele Menschen leben einfach in den Tag hinein, machen das, was sie immer tun, denken kaum an ihre Zukunft und verfolgen keine echten Ziele. Klar, man kann das Leben auch einfach so nehmen wie es gerade kommt oder wird vielleicht von Anderen für deren Ziele eingespannt. Werde nicht Jemand, der nur auf die Umstände um ihn herum reagiert und dann etwas tut – mach es jetzt und mach das, was du willst und was dich glücklich macht.

Stell dir vor du sitzt in einem Motorboot und willst losfahren. Da du aber kein Ziel festgelegt hast, solltest du gar nicht erst starten, denn dann kannst du höchstens eine Weile ziellos im Kreis fahren oder sogar auf Grund laufen. Selbst ein schnelleres Boot und mehr PS helfen dir nicht bei deinem Problem. Wenn du dich nicht entscheidest und eine Richtung festlegst, wirst du nicht vorankommen. Nur wenn du deine Ziele klar vor Augen hast, kannst du sie auch erreichen. Egal wie groß das Ziel ist, du wirst es erreichen.

Wichtig ist, dass du dich bei deinen Zielen nicht verzettelst, ihnen Prioritäten gibst und sie auch so lebst. Mach dir klar, was du wirklich wirklich willst. Das ist das allerwichtigste dabei. Wenn du Dinge nur halbherzig willst oder weil Andere das so wollen, dann wirst du sie niemals als deine eigenen Ziele ansehen und mit dieser Intensität, die nötig ist, verfolgen. Wenn du nicht voll und ganz dahinter stehst und nicht dafür brennst, dann setzt dich bitte noch einmal hin und schaue es dir genau an. Nur wenn das Feuer in dir brennt hast du die Kraft den Weg wirklich zu gehen.

Ziele müssen klar formuliert, definiert und messbar sein. Lege auf dem Weg dorthin einzelne Schritte fest, die du unternehmen wirst, um dieses Ziel zu erreichen. Diese Zwischenziele helfen dir sich dem großen Ziel zu nähern. Es bringt unglaublich viel Kraft und positive Energie, wenn man ein kleines Ziel, auf dem Weg zu seinem Großen, erreicht.

Viele Menschen wundern sich immer wieder, warum sie ihr angebliches Ziel nicht erreichen. Aber wie willst du „ich werde Karriere machen“ oder „ich werde mehr Sport treiben“ oder „ich will glücklich sein“ auch erreichen. Hier ist nicht klar definiert, wie die Karriere oder der Sport konkret aussehen soll. Was bedeutet für dich Glück? Erst eine konkrete Zielsetzung, wie zum Beispiel welche Sportart du genau machen möchtest und auch wie oft oder welche Karrierestufe du in welchem Job erreichen möchtest, hilft dir dabei, dorthin zu gelangen und die Dinge wirklich umzusetzen.

Lass nicht zu, dass du von der Angst bestimmt wirst, dass du deine Ziele nicht sofort erreichst oder andere Menschen das nicht gut finden. Wenn du deine Ziele konsequent verfolgst, dann wirst du sie auch erreichen. Du wirst stolpern, scheitern und manchmal wirst du denken, dass du niemals dein Ziel erreichen wirst – aber ich verspreche dir, dass du es schaffen wirst. Du bist gut und du brennst dafür. Hindernisse, Fehler und Misserfolge gehören nun mal dazu. Sie sind am Ender genau das, was da Erreichen des Ziels noch wertvoller macht. Du hast nicht aufgegeben, dich überwunden, den widerständen getrotzt und du hast es geschafft. Ich bin so unglaublich stolz auf dich und das solltest du auch sein.

Es sind deine Wünsche und Sehnsüchte, die zu deinen Zielen werden und die du jetzt erreicht hast. Niemand anders hat das geschafft und das ist wunderbar.

Bleibe positiv dabei, egal wie düster es vielleicht auch gerade aussieht. Nimm die Dinge als Chance an und lerne daraus. Ob wir unsere Ziele erreichen hängt in erster Linie von uns selbst ab, denn wer an sich und seine Ziele glaubt und eine positive Einstellung dazu hat wird es schaffen. Wer das ganze negativ sieht, in jedem Hindernis einen persönlichen Angriff wittert, wird verlieren.

Du hast es also selbst in der Hand wie dein Leben läuft. Das ist im Job und auch in jeder Beziehung so. Wer immer nur das Schlimmste in allem sieht, keine Ziele hat und sich nicht entwickeln möchte, der muss damit klarkommen, wenn er nicht glücklich mit den Dingen wird. Vor allem wird sich so niemals etwas vorwärts bewegen.

Das Leben ist ein ständiges Kommen und Gehen von Erfolg und Misserfolg, das ist leider so. Niemand kann ständig glücklich und erfolgreich sein. Aber das ist auch gut so, denn sonst würden wir uns selbst nicht weiter entwickeln und weiter zu machen. Ich habe mich entschieden die Dinge positiv zu sehen und es zu genießen. Negativ zu sein bringt mir keinen Vorteil, das hat mir die Vergangenheit deutlich gezeigt.

Ich mach es so, genieße die Dinge und hab dich lieb.

Change it #1

Leben bedeutet Veränderung. Ein so einfacher Spruch, der doch so anstrengend sein kann. Denn Veränderungen bedeuten auch immer Anstrengungen und neue Wege gehen. Wege, die noch unbekannt sind, wo man sich erstmal neu orientieren muss und die ganz neue Dinge mit sich bringen. Es bedeutet ganz einfach Stress und runter von der Couch in der Comfortzone. Deshalb tu das, wovor du Angst hast und die Angst schwindet. Sich dem stellen und der Gefahr, die meistens gar keine wirkliche ist, in die Augen schauen.

Denn nur wer sich bewegt, spürt auch die Fesseln, die einem seine Grenzen klar aufzeigen. Das ist wie bei den Elefanten, denen man schon als Baby mit einer Kette beigebracht hat, wieweit sie sich bewegen dürfen. Sie haben sich so sehr an diese Begrenzung gewöhnt, dass man ihnen als ausgewachsenen Elefanten nur noch ein dünnes Seil anlegen muss und sie bewegen sich nur im Rahmen dessen. Es sind die antrainierten Dinge und Gedanken, die und einschränken.

Da sind sie wieder unsere Gewohnheiten, denn nichts anderes ist es. Auch sie halten uns in unserem Umkreis gefangen und hindern uns über den Tellerrand hinaus zu schauen. Auf der anderen Seite geben sie uns auch Sicherheit, denn es ist ein gewohnter Ablauf, der oft schon automatisch abläuft und uns durch die Automatisation weniger Kraft und Anstrengungen kostet wie das Neue.

Doch das Leben schickt einem immer wieder kleine Stolpersteine. Ob es jetzt ein neues Projekt ist, neue Kollegen, ein kaputter Reifen oder eine neue Wohnung in einer neuen Stadt. Wir müssen uns dann erstmal sortieren, die Dinge klären und schauen, was wir tun. Bei dem platten Reifen ist es ganz einfach, denn man besorgt sich einen neuen. Andere Dinge, wie neue Projekte oder Kollegen sind schon ein wenig schwieriger, denn die muss man erstmal annehmen, sich einarbeiten und den Kontakt herstellen, aber auch das wird – es ist nur nicht ganz so einfach wie einen neuen Reifen zu kaufen.

Es ist die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit, die uns immer wieder weiterstreben lässt. Wir wollen glücklich und geborgen sein und uns wohlfühlen. Reflektierte Menschen schauen sich regelmäßig an wo sie stehen und wo sie hinwollen und überlegen sich was zu tun ist. Die Anderen sitzen auf der Couch, trinken Wein und essen Chips. Sie bleiben in ihrem Hamsterrad und geben dem Rest der Welt die Schuld für ihr Elend. Ich gebe es zu, ich sitze auch mal entspannt auf der Couch und trinke einen Wein, aber ich will weiterkommen und mich entwickeln. Nach einer anstrengenden Phase genieße ich die Zeit, wie jetzt gerade, und schnaufe mal durch.

Sind meine Sinne mal wieder ordentlich vernebelt von all dem Stress und den vielen Eindrücken, die jeden Tag auf mich einströmen, dann suche ich mir einen stillen Moment, atme tief ein und beim Ausatmen bin ich gedanklich schon wieder am Wasser und lasse meine Gedanken einfach fließen. Damit schaffe ich es mich aus meinem inneren Hamsterrad zu befreien, dem zwanghaften Kreisen der Gedanken den Stecker zu ziehen. Es breitet sich eine angenehme Ruhe aus.

Jeder kann sich das bewusst machen und es mit dem für seine Seele maßgeschneidertem Schlüssel kontrollieren. Es sind die individuellen Orientierungsmarken, die uns Frieden, Stabilität und Gelassenheit schenken.

Da ich diesen Sommer den See einfach genießen darf, bleibe ich bei dem Beispiel. Langsames Schwimmen mit aus dem Wasser gerecktem Kopf ist und macht schwer. Doch kraftvolles Gleiten macht frei. Den Kopf ins Wasser tauchen, bewusst atmen und einfach vorwärts Gleiten, das macht meinen Kopf frei. Es ist schon ein Automatismus bei mir, wenn ich die ersten Züge mache, dann achte ich auch das Wasser und meinen Körper, ich höre auf die restliche Welt zu betrachten.

Ebenso ist es, wenn ich auf dem Boot meine Nase in den Wind halte und mich darauf konzentriere weiter am Wind zu bleiben. Oder am Ufer zu sitzen und einfach dem Wasser und den Wellen bzw. auch den Bergen meine Aufmerksamkeit zu schenken und einfach loszulassen. Am Wasser habe ich diesen Automatismus auch sofort. Das war schon immer so, aber seit ich das erste Mal die Niagara-Fälle in Amerika erlebt habe, ist es ganz normal geworden. Es war ein so irres Erlebnis diese Massen an Wasser einfach beim Fließen zu erleben, diese unglaubliche Energie. Das hat es mir angetan und seitdem bin ich von Wasser einfach noch mehr fasziniert. Umso schöner, dass ich dabei einfach abschalten und mich dieser Energie hingeben kann.

Sich voll drauf einlassen auf das, was wir tun, egal, ob beruflich oder privat. Es ist so leicht gesagt und doch so mühsam, wenn man es tun muss. Denn es ist ja irgendwie immer etwas, das stört. Der Partner, der rummuffelt, der Stau, in dem wir stehen, der Kollege, der anderer Ansicht ist. Wir reden uns dann gerne ein, dass es sowieso nicht geht.

Aber genau jetzt müssen wir auf den roten Stop-Button drücken, uns da rausnehmen, schauen was wir eigentlich wollen und was wirklich unsere Haltung ist. Lass den Partner weiter muffeln, der Stau wird sich auch wieder auflösen und der Kollege darf gerne eine eigene Meinung haben. Wichtig ist, was du willst und wie du mit der Situation umgehst. Ich konzentriere mich einfach auf mich und nicht auf alle Anderen um mich herum, warum auch? Was will ich und wie geht es mir damit? Ich habe mit meinem Leben schon genug zu tun und ich habe schließlich noch viel vor.

Viele fangen dann an den Aufstand zu proben und versuchen die Dinge, um jeden Preis durchzusetzen. Aber Widerstand gegen das, was ist, bringt nichts. Ich habe das auch schon etliche Male durch, wollte mit dem Kopf unbedingt durch die Wand, habe getobt, bin laut geworden und habe die Welt und die Menschen darin verflucht. Aber was hat mir das gebracht – stimmt, gar nichts. Im Gegenteil, es ging mir auch noch richtig schlecht damit und ich habe mich klein, unbedeutend und ungeliebt gefühlt. So ein Bullshit! Lass dich auf die Dinge des Lebens ein und auch auf die Veränderungen, die es mit sich bringt oder die es schon gibt.

Wenn ich die Dinge als gegeben annehme, dann werde ich mich darauf einstellen, gegebenenfalls meine Pläne ändern, neue Wege finden und zufrieden und glücklich sein. Wenn ich mich aber dagegen stemme, mich aufrege, beschwere, versuche Widerstand zu leisten, dann produziere ich meistens viel Wind. Der kostet mich eine Menge Energie, macht mich aggressiv, unglücklich und lässt mich letzten Endes mit einem Ohnmachtsgefühl zurück.

Ich bin immer noch nicht perfekt darin, die Dinge einfach anzunehmen. Besonders mit allen Konsequenzen. Vor allem, wenn gerade meine Pläne durchkreuzt werden, fällt es mir schwer gelassen zu bleiben und die Dinge zu nehmen wie sie eben sind – aber ich bin auf einem guten Weg.

Hingabe bedeutet, einzutauchen in den Fluss des Lebens. Annehmen, was da so vorbeigeschwommen kommt. Was aber nicht heißt, dass man kampflos vor sich hinvegetiert. Es geht nur mit den Menschen und den Dingen, die einem zur Verfügung stehen und nicht mit Utopien. Ich versuche einen Weg zu finden, damit umzugehen, wenn ich gerade mal überfordert bin und die Dinge wieder auf meine Weise zu sehen. In der Gegenwart bleiben. Nicht in Utopien verfallen und die Dinge einfach genießen – egal wie ungeplant sie auch waren. Im Zweifelsfall gehe ich noch eine Runde schwimmen oder segeln, mache meinen Kopf frei und versuche meinen Weg wieder zu finden.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Das ist einfach wahr. Denn die meisten lassen sich einfach mit dem Strom treiben, haben keine eigene Meinung und keine Ziele und geben dem Rest der Menschheit Schuld an ihrem Unglück. Ich schwimme nur zu gerne gegen den Strom und ich habe verdammt viel Spaß dabei.

Unsere tiefen, oft verschütteten Wünsche und unsere innere Stimme weisen uns die Richtung, aber nicht den exakten Weg. Klar, hätte ich gerne wie im Navi den kürzesten Weg, aber so funktioniert das Leben eben nicht. Die Richtung mag klar sein, aber das Ziel kann sich verschieben. Deshalb müssen wir uns auf diese Autokorrektur einlassen. Es gibt genügend Menschen, die wissen, dass ich das hasse, wie die Pest, aber ich habe gelernt locker zu bleiben und mich darauf einzulassen.

Auch wenn es mal wieder anders kommt nehme ich die Dinge an und ich genieße sie. Oft sind es Dinge, mit denen ich im Leben nicht gerechnet oder erwartet hätte – quasi ein Geschenk. Du musst das nur erkennen und dich darauf einlassen.

Ich hab dich lieb.

#mylife #dreaming

Wie viele haben schon mal mit dem Gedanken gespielt alles aufzugeben, sein Hab und Gut zu verkaufen, nur das Nötigste zu behalten und einen Camper-Bus zu kaufen mit dem man am Meer entlangfährt. Wenn man Bock hat macht man Halt, holt sein Surfbrett heraus und genießt den Ritt in den Wellen. Für viele Menschen ist dies ein Traum und sie lieben es sich dem hinzugeben, wenn die Dinge in ihrem Leben mal nicht so laufen wie geplant oder wie es ihnen gefällt. Einfach alles aufgeben und keine Verpflichtungen mehr haben. Gott, was müssen die für ein langweiliges Leben führen.

Ich liebe mein Leben und die Dinge darin – ich lebe meinen Traum. Ich tue das, was mir Spaß macht und ich entwickele mich weiter und es geht mir verdammt gut damit. Aber das ist auch mein Leben und es hat nichts mit deinem zu tun. Wenn du gerne die Dinge unterdrückst, die dir Spaß machen oder jeden Tag einen Job machst, der dich nicht wirklich erfüllt, dann überlege mal, was du wirklich willst und ob du so glücklich bist.

Lass dich nicht davon abhalten, nur weil andere Menschen anderer Meinung sind. Viele Menschen haben nicht deine Ansichten, deine Prinzipien und andere Vorstellungen vom Leben und Träume. Mach nicht den Fehler und versuche ihr Leben zu leben, nur weil es von außen ganz nett aussieht und vielleicht ganz gut zu funktionieren scheint. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst, wirst du niemals glücklich werden damit.

Ich liebe die Faszination der Baustellen und alles, was damit zu tun hat und es wird mich auch nie wieder loslassen. Das hat es nicht, seit ich das erste Mal auf einer Baustelle gearbeitet habe. Das ist mein Leben und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen dafür. Viele Menschen verstehen nicht, dass ich lieber diesen Job mache, als daheim auf der Couch zu sitzen und den ganzen Tag vor mich hin zu gämmeln und Wein zu trinken. Ich habe das für mich angenommen und ich arbeite daran so gut zu sein, wie ich kann und noch besser.

Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist und man nicht von Jedem verstanden wird. Manchmal ist man dadurch einsam oder hat Angst. Aber ehrlich gesagt, das sind oft nur kleine Momente, wenn ich mich mal wieder viel zu sehr von meinem Umfeld beeinflussen lasse und mich nicht mehr auf mich und mein Leben konzentriere. Träume sind dazu da, um verwirklicht zu werden, merk dir das bitte!

Verfolge das Ziel deines Traumes, auch wenn er am Anfang noch in weiter Ferne liegt. Aber mit jedem Schritt, den du machst, wirst du ihm näher kommen. Es wird dich Zeit, Kraft und Geduld kosten, aber es lohnt sich auf jeden Fall und du wirst noch mehr zurückbekommen.

Menschen, die an ihren Misserfolgen festhalten, sich in ihrem Elend suhlen, sind meisten nicht in der Lage ihre Ziele zu erreichen. Fehler, Stolpersteine und Misserfolge sind der Weg zum Ziel, auch wenn es nicht einfach ist, weh tut und sich einfach nicht schön anfühlt. Ein Wellenreiter wird nicht auf dem Brett geboren, er übt jeden Tag und er versucht bei jeder Welle, egal wie groß oder klein sie ist, sein Bestes und kommt damit seinem Ziel immer näher und eines Tages wird er die perfekte Welle reiten und im Tunnel sein. Bis dahin wird er viel Wasser schlucken und immer wieder von seinem Brett fallen – glaub mir, ich habe es probiert. Mit jedem Mal, das du wieder aufsteht, es erneut probierst und stehen bleibst, auch wenn es nur für einen kleinen Moment ist, wirst du wachsen und dich entwickeln. Du wirst mehr Selbstvertrauen haben, deine Technik wird sich verbessern und du wirst entspannter werden und routinierter. Denn schließlich hast du Erfolg gehabt, auch wenn es nur für einen kleinen Augenblick war.

Aber genau dieser Augenblick macht den Unterschied aus, denn du hast dich überwunden, dich mutig der Aufgabe gestellt und du hast es durchgezogen – du kannst verdammt stolz auf dich sein.

Lass nicht zu, dass Menschen, die dich und dein Leben nicht verstehen dir deinen Traum kaputt machen. Geh deinen Weg und vor allem geh ihn mit den Menschen, die dich lieben und dich immer unterstützen werden. Alle anderen sind nur Wegbegleiter für einen Augenblick. Genieße die Zeit mit ihnen und lass dich von ihnen inspirieren oder unterstützen, aber lass nicht zu, dass sie dich von deinem Weg abbringen.

Vor allem vertrau auf dein Gefühl und lass zu, dass dich Menschen mal ein Stück alleine gehen lassen. Wenn es die richtigen sind, dann kommen sie wieder. Ich habe das auch bei mir und ich hasse es eigentlich, wenn Menschen einfach so verschwinden. Inzwischen weiß ich aber, dass es gut ist, denn so habe ich die Möglichkeit mich auf meine Weise zu entwickeln – manchmal wird ihr Einfluss sonst zu stark und das passt dann nicht mehr zu meinen Träumen. Vor allem aber weiß ich, dass die wirklich wichtigen Menschen in meinem Leben immer da sind, auch wenn man das nicht sofort sieht.

So ist es mir auch mit meinem ehemaligen Trainer gegangen. Wir hatten ein wirklich tolles Verhältnis und er hat mich immer unterstützt und gefördert, aber dann kam eine Zeit, in der wir getrennte Wege gegangen sind. Heute sind wir wieder eng verbunden und ich kaufe bei ihm ein, wir gehen gemeinsam essen und haben viel Spaß miteinander. Ich freue mich, dass wir diese Verbundenheit wieder haben und es macht mich stolz. Noch stolzer macht es mich, wenn er mir sagt, dass ich mich zu einer wunderbaren Frau und Persönlichkeit entwickelt habe. Ich habe alles richtig gemacht und ich liebe es umso mehr. Es hat sich gelohnt, dass ich eine Zeit alleine gegangen bin und ich bin umso dankbarer für den Austausch, den wir heute miteinander haben. Wahrscheinlich hätte ich mich sonst von ihm unterstützen lassen und die Dinge nicht auf meine Weise gemacht. Ich sage nicht, dass es einfacher war dadurch, im Gegenteil, aber es hat mir und meiner Entwicklung gut getan. Trotzdem ist es manchmal wichtig, dass man seinen Stolz herunterschluckt und sich von Anderen helfen lässt, auch das trägt zur Entwicklung bei.

Manchmal muss man für seinen Traum sein Leben, so wie es war loslassen und sich auf neue Dinge einlassen. Ich habe mich für die neuen Ziele hier in der Schweiz auf ein ganz neues Leben und ein ganz neues berufliches Umfeld eingelassen. Ich habe mein altes Leben hinter mir gelassen und lebe jetzt in einer vollkommen neuen Welt. Als kleines Plus habe ich die Wohnung an diesem wunderbaren See bekommen und ich liebe das. Neben dem See gibt es die Berge, in denen man super Touren machen kann. Ich habe das Glück und in meinem neuen Team ist sogar eine ausgebildete Klettertrainern, die es immer auf die Berge zieht. Ich habe also ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Ich habe lange an meinem Leben und den Menschen in Deutschland gehangen und habe am Anfang gedacht, dass es Wahnsinn ist, dass ich das hier alles mache. Ich habe hier ganz neu angefangen und es ist schon manchmal komisch, aber es ist genau das, was ich will und es fühlt sich einfach gut an. Außerdem sind die Menschen, die wichtig sind in meinem Leben immer noch da. Es kommt nicht darauf an, dass sie nebenan wohnen, auch wenn das wirklich einfacher ist. Denn mal eben gemeinsam einen Kaffee oder Wein trinken ist nicht, aber wenn ich sie brauche sind sie für mich da.

Es ist mein Glück und es ist mein Leben und ich lasse mich nicht auf weniger ein und ich bin dankbar dafür. Du kannst das auch, lass dich nicht auf weniger ein und zieh es durch.

Hab dich lieb

Mein Ding

Wer braucht schon Champagner? Diese Frage habe ich mit einer guten Freundin am letzten Wochenende eingehend diskutiert. Denn wir hatten zum einen den wunderbaren Bodenseesecco und auch den Zürischum zum Vergleich. Zusätzlich haben wir auch im Storchen, einem wunderbaren Hotel in Zürich, den Champagner getestet. Ja, es ist schon gut dort, aber es ist vielmehr das Ambiente und das Place-to-be anstatt den eigentlichen Getränken. Es ist das ganze Paket und es macht einfach Spaß das Leben und den Lifestyle dort zu genießen.

Champagner braucht man nur, wenn er wirklich gut schmeckt und er was kann. Da ist er auch nicht anders wie die vielen tollen Schaumweine, die nun mal nicht aus der Champagne kommen und deshalb nicht diesen Titel tragen. Viele nehmen lieber die „teuren“ Marken aus dem Supermarkt statt eines wirklich tollen Schaumweins, der auch noch super schmeckt. Zum Einzug hat mein Cousin mir ein wirklich edles Tröpfchen spendiert und er weiß wovon er spricht, denn neben einem eigenen Restaurant in Hannover hat er auch eine Ausbildung als Sommelier genossen und versteht sein Handwerk. Allerdings sagt er auch immer: „Trink bitte, was dir gefällt und nicht nur, weil es einen Namen hat und teuer ist. Nur so ist es wirklich gut für dich.“ Recht hat er und ich liebe ihn dafür und weil er mir das schenkt, was mir schmeckt und nicht das, was einen großen Namen hat.

Ich kann mich nicht beschweren über mein Leben hier, denn ich darf das Leben am See mit schwimmen und segeln genießen, treffe Freunde und gehe mit ihnen aus und ich darf meinen Job machen. Kurzum, ich liebe es einfach und ich bin dankbar für dieses Geschenk. „Wenn du jeden Tag machst, was du liebst, dann brauchst du nie wieder arbeiten.“ Das hat in ähnlicher form Konfuzius schon gesagt und es stimmt. Ich liebe diesen Job einfach, auch wenn es manchmal schon anstrengend werden kann. Mir geht es gut damit und das ist das Wichtigste. Es ist gerade eine kuriose Zeit in meinem Leben, wahrscheinlich geht es jedem so. Aber bei mir ist durch das hohe Arbeitspensum, den Umzug und die ganzen Dinge, die noch mit diesem Wechsel zu tun hatten, einiges durcheinandergeraten. Zumindest kam es mir am Anfang so vor, dabei haben sich nur die Prioritäten geändert bzw. neu sortiert.

Meine Regeln sehe ich dabei immer als meine Leitplanken und orientiere mich daran. Trotzdem kann es sein, dass ich, weil es gefühlsmäßig einfach passt, mal etwas ganz anderes mache. Aber nicht nur Regeln oder auch keine Regeln sind wichtig in unserem Leben, sondern auch Gewohnheiten. Denn erst formen wir unsere Gewohnheiten und dann werden wir von unseren Gewohnheiten geformt.

Gewohnheiten sind ein zweischneidiges Schwert, entweder bringen sie uns in kleinen Schritten konsequent an unser Ziel oder sie halten uns permanent davon ab, weiter nach vorne zu kommen. Je nachdem wie wir sie ausrichten. „Die Macht der Gewohnheit“ oder „der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ heißt es immer. Und tatsächlich, die Strahlkraft der Gewohnheit auf unser Leben ist enorm. Sowohl die guten als auch die schlechten, können großen Einfluss ausüben auf:

– unsere Gesundheit
– unsere finanzielle Situation
– unsere Leistungsfähigkeit und Produktivität im Job
– unser Glück und unsere Lebensfreude

Ich glaube jeder kennt es und hält deshalb auch gerne an seinen eingefahrenen Gewohnheiten fest oder sieht sie als extrem wichtig an – sie geben einem Sicherheit und Beständigkeit. Dabei ist es so wichtig den Blick auch mal zu wechseln und sich auf neue Dinge einzulassen. Ich habe mir auch mein Morgen- und Abendritual so angewöhnt, dass es mir schwer fällt davon abzuweichen. Ich nehme mir morgens ganz bewusst Zeit für mich, trinke meinen Tee und bereite mich auf den Tag vor, notiere meine To-Do´s und lege die Prioritäten fest. Dann geht es unter die Dusche und anschließend mache ich mich fertig und frühstücke ich kurz, bevor ich auf die Baustelle oder ins Büro fahre. Wenn ich viel zu tun habe schaffe ich es nicht mehr zum Sport abends und in der letzten Zeit, durch die viele Reiserei und das Packen vor dem Umzug, habe ich das eh total vernachlässigt. Es ist einiges durcheinander gekommen und auch morgens im Hotel haben die Dinge nicht so funktioniert wie ich es gerne gehabt hätte. Aufgrund von Corona gab es nicht mal ein richtiges Frühstück, sondern meist nur ein Paket zum Mitnehmen. Ich habe das geliebt, denn es war einfach praktisch. Aber die Zeit, die ich sonst für mich habe, habe ich nicht so genutzt, weil die Abläufe andere waren. Es entsprach nicht meinen normalen Gewohnheiten und deshalb war ich dann oft nicht so effektiv wie sonst.

Auf der anderen Seite habe ich hier in Zürich die Möglichkeit den See zu genießen, zu schwimmen oder einfach am Wasser zu sitzen und meine Seele baumeln zu lassen. Ich kann hier ganz anders entschleunigen oder runterkommen, nach einem stressigen Tag, und das Leben einfach genießen. Ich sitze nicht mehr komplett genervt oder müde daheim und drehe mich gedanklich im Kreis. Ich versuche endlich wieder meinen eigenen Regeln zu folgen und etabliere auch neue Gewohnheiten für mich.

Daher ist es so wichtig, dir immer wieder deine Ziele bewusst zu machen und zu reflektieren – welche der Dinge, die du dir angewöhnt hast und die schon automatisch ablaufen, bringen dich wirklich nach vorne und welche halten dich eher auf. Nur durch kleine Veränderungen können wir schon soviel mehr wachsen. Welche Gewohnheit kannst du jetzt schon verändern?

Ich finde es einfach so spannend, was unsere Gedanken mit uns machen können – in die eine oder andere Richtung: sie können uns stärken und nach vorne bringen, wachsen lassen und dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen oder eben ins genaue Gegenteil umschlagen und uns klein halten, so dass wir auf der Stelle stehen bleiben.

Ich lasse mich drauf ein und ich setzte mich mit den Dingen in meinem Leben auseinander. Wenn ich richtig erfolgreich bin und wieder einen Schritt nach vorne gemacht habe belohne ich mich dafür und feiere es. Ob nun mit Champagner, Prosecco oder einem Drink mit Freunden am See spielt keine Rolle – Hauptsache ist, dass du dir diesem Schritt bewusst wirst und es genießt.

Der Kopf spielt dabei die entscheidende Rolle, denn hier beginnt der Mut, aber auch die Angst. Weil wir Angst vor bestimmten Konsequenzen haben bleiben wir lieber auf der Stelle stehen als uns dem zu stellen. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Ja, man kann scheitern – na und? Dann hast du zumindest herausgefunden wie es nicht geht und jetzt stehst du auf und machst es besser. Ich habe das schon etliche Mal durchmachen dürfen und es hat mich jedes Mal neu herausgefordert. Ja, du kannst dein ganzes Geld verlieren oder einen Freund oder Ansehen oder eine Sache, die dir wirklich am Herzen liegt. Ja, aber du machst weiter und du wirst besser und du wirst es schaffen dein Ziel zu erreichen. Ich tue das auch. Dann hat man eben mal ein wenig Leerlauf, ein kleineres Budget oder weniger Menschen in seinem Leben. Aber glaub mir, was du einmal hattest, kannst du immer wieder haben, du weißt ja, wie es geht. Bei den Dingen, die noch nicht dazu gehören, musst du eben noch weiterarbeiten.

Es ist eine spannende Sache, dass wir unsere Gedanken selber kreieren und einen Einfluss darauf haben, sobald wir sie uns bewusst machen. Das Thema Mindset und Gedanken ist wichtig, denn da geht es genau um die Bewusstmachung dessen, wieviel wir doch beeinflussen können und wie wir dadurch mehr in unsere Kraft kommen und unsere Ziele erreichen.

Dabei sollte Jedem immer bewusst sein, dass er auf sein tiefstes Inneres hört und darauf, was man wirklich will. Nur weil alle Anderen es wollen bedeutet es noch lange nicht, dass es gut ist. Das ist wie beim Champagner, nur weil Champagner draufsteht muss er dir nicht schmecken. Ich mag andere Sachen viel lieber und dazu stehe ich auch.

Ich stehe zu mir und meinem Leben und den Dingen, die ich liebe. Ich mache da auch keine Kompromisse mehr. Aber ich helfe Anderen gerne ihre Träume und Wünsche wahr zu machen. Besonders Spaß macht es sich gegenseitig zu unterstützen und zu supporten. Jenseits von Neid und Vergleich, das lohnt sich eh nicht, denn schließlich geht Jeder seinen eigenen Weg. Es tut einfach gut sich gegenseitig zu bestärken, gemeinsam zu wachsen und nach vorne zu gehen. Ich verstehe Menschen nicht, die zu stolz sind miteinander zu sprechen oder sich zu unterstützen. Gemeinsam sind wir stärker, mutiger und es macht einfach mehr Spaß.

Ich habe einen Freund, dem es peinlich ist, wenn ich die Beiträge seines Unternehmens like – seine Freundin findet das nicht toll. Ganz ehrlich, wie bescheuert ist das und vor allem auch kindisch. In Zeiten wie diesen hält man zusammen, unterstützt sich und kauft bei Freunden und Bekannten ein. Ich mache da keine Ausnahme und ehrlich, der Freundin erzählen wir einfach nicht, dass ich da war und was eingekauft habe. Selbst schuld, aber so einen Quatsch mache ich nicht mit.

Ich gehe meinen Weg und ich freue mich dich auf deinem zu treffen – Synergien bilden und mal ein gutes Gläschen trinken. Denk immer dran, dein Glück ist deine Entscheidung – ich habe dich lieb!

Forget the rules– Love and never regret

Sich einfach nicht mehr an die Regeln halten. Einfach mal Dinge tun, die man sonst nicht tut, über den Tellerrand hinausschauen und über die eigenen Grenzen gehen. Ich meine dabei nicht illegale oder asoziale Dinge, sondern einfach die gängigen Regeln im Leben mal gut sein lassen und es anders machen. Einfach die Dinge tun, die man wirklich liebt und mit den Menschen zusammen sein, die einem gut tun und die man liebt. Mutig sein, dazu stehen und sich nicht auf weniger einlassen.

Warum soll man Abends im Dunkeln nicht mal Schwimmen gehen – auch wenn man gerade keinen Badeanzug dabei hat. Oder die ganze Nacht durchfeiern, obwohl man am nächsten Tag wieder arbeiten muss. Oder einfach mal die Chaneltasche kaufen, obwohl man dann weiß, dass dafür die nächsten Monate wirklich sparsam sein muss. Oder einfach mal einen Tag ans Meer fahren und nur genießen. Oder wieder Leute treffen, die man eigentlich nie wieder treffen wollte in seinem Leben und mit ihnen entspannt einen Wein trinken. Es ist einfach schön.

Ich habe es getan und ich habe festgestellt, dass es mir einfach gut tut. Ich halte mich nicht mehr an die gängigen Regeln, die jeder kennt und in seinem Leben hat – ich habe meine eigenen Regeln und sie machen mich glücklich. Das heißt jetzt nicht, dass ich der Revoluzzer vor dem Herrn bin, im Gegenteil, ich habe nicht vor gegen alles zu sein. Aber ich habe für mich festgestellt, dass ich mein Leben nach meinem eigenen Plan lebe und deshalb auch eigene Regeln habe. Eine gute Freundin sagt immer: „Die wichtigsten Regeln sind deine eigenen.“ Tue, was du liebst und lass dich nicht auf weniger ein, denn das macht dich einfach nicht glücklich.

Ich kann dich gut sehen, wie du da sitzt und überlegst – abwägst. Noch ein bisschen mehr überlegst, zweifelst und dich fragst: Ist das richtig? Ist das der richtige Weg? Ist das der falsche Weg? Wird das funktionieren? Was, wenn nicht? Vielleicht brauch’ ich ja noch … Eine neue Idee. Oder mehr Wissen. Die „richtige“ Strategie. Mehr Selbstvertrauen. Mehr Ausbildungen. Mehr Netzwerk. Und während du über dein Business nachdenkst und über dein Angebot und über deine Strategie und über deine Inhalte und über alles – tust du nichts. Denn du bist zu sehr mit Denken beschäftigt.

Sei mutig und hab keine Angst. Du glaubst, dass du nichts falsch machst, wenn du nichts machst – aber ehrlich, das bringt sich auch nicht einen Schritt weiter an dein Ziel. Ich habe weiß Gott schon einige Fehler gemacht und ich werde auch noch einige machen, aber ich komme voran und ich habe Spaß in meinem Leben, denn ich mache die Dinge, die ich wirklich liebe. Das wichtigste ist aber, dass ich mich weiter entwickele und voran komme.

Ich habe euch schon erzählt, dass ich meine Baustellen und das ganze Management, was damit zu tun hat liebe und jeden Tag genieße. Klar, gibt es zwischendurch auch mal Dinge, die einfach zäh sind, aber das gehört dazu und es ist umso schöner, wenn man dann wieder in die Spur kommt. Zusätzlich lebe ich jetzt endlich an einem wunderbaren See, den ich jeden Tag genießen kann. Ich liebe es im Wasser zu sein und meinen Kopf einfach frei zu machen, genauso wie auf einem Segelboot zu sein und meine Nase in den Wind zu halten. Hier in Zürich kommen noch die wunderbaren Berge hinzu und es lässt sich hier wirklich gut aushalten. Es ist eine unglaublich schöne Stadt und es hat eine unglaubliche Lebensqualität hier.

Hätte ich nicht den Mut gehabt, noch einmal neu anzufangen und mich auf eine neue Stadt und neue Leute einzulassen, dann säße ich jetzt noch in meiner kleinen Wohnung, mitten in Stuttgart und hätte noch nicht einmal einen Balkon, auf dem ich den Sommer genießen könnte. So sitze ich abends mit Freunden in meinem Garten und lasse es mir gutgehen.

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich es mache, wie ich all das geschafft habe, was meine „Strategie“ war und ist. Ich habe es erreicht, weil ich meinen Regeln gefolgt bin! Regeln, die nicht jeder hat.

# Tu’s auf deine Weise. Ich habe so viele Dinge in meinem Leben ausprobiert und schon mit den unterschiedlichsten Menschen zusammengearbeitet, dass ich festgestellt habe, dass ich nur glücklich bin, wenn ich die Dinge tue, für die ich wirklich brenne und die ich liebe. Wenn ich Dinge tue, die nicht meinem Bauchgefühl entsprechen oder mich nicht erfüllen, dann kann ich es auch sein lassen oder es ist unglaublich kräftezehrend und langwierig. Nichts ist schlimmer, als wenn man immer nur für die Wochenenden lebt, wo man frei hat und nicht für die Dinge, die man jeden Tag tut.

Viele Menschen wollten mir schon erklären, was für mich am Besten ist und wie ich es am Besten tue, aber das hat mir nicht wirklich geholfen. Erst wenn ich es so mache, wie es für mich am Besten passt, dann ist es gut und wird für alle Anderen noch besser. Es geht um mich und deshalb tue ich es auf meine Art und Weise.

# Tu, was du willst. Ich habe einige Male probiert, mir einen Erfolgs- und einen Lebensplan zu erstellen und hab sie immer wieder in die Tonne geschmissen. Denn es war mir zu steif, zu eng, zu stur. So viele schwören darauf, dass man diese Dinge haben „muss“. Ich hab sie nicht und bin in vielen Bereichen erfolgreicher als die meisten. Wenn du normale Erfolge willst, mach normale Sachen. Wenn du grandiose Erfolge willst, tu’s auf deine Art!

# Start before you’re ready. Ich tu so viel, wofür ich innerlich noch gar nicht bereit bin, einfach weil ich weiß, dass es richtig ist. Ich lerne nur durchs Tun. Ich bin mutig und ich mache es, auch wenn ich manchmal noch nicht weiß wie es genau funktionieren kann. Ich werde nur besser durch die Erfahrungen. Ideen sind nutzlos, solange du sie nicht umsetzt! Ich lasse mich auf Fehler ein und ich lerne daraus. Es ist wie bei Edison und der Glühlampe, erst nach dem tausensten Versuch brachte er sie zum Leuchten. Er hat sich von seinem Scheitern nicht entmutigen lassen, sondern hat an sich und seinen Erfolg geglaubt. Die Erfahrungen haben ihn weitergebracht und ihn andere Dinge erleben lassen.

# Pfeif auf „perfekt“. Ich habe weder eine perfekte Webpage noch perfekte Salesmails noch perfekte Webinare noch perfekte Launches noch perfekte was auch immer. Ich tue die Dinge einfach. Auch dann, wenn noch nicht alles fertig ist. Ich tu es immer wieder. Und genau deshalb komm ich so schnell voran. Wenn ich warte, bis alles perfekt ist, kann ich wahrscheinlich in Pension gehen.

# Hab Spaß. Je mehr Spaß du bei den Dingen hast, die du tust, desto mehr Spaß haben auch die anderen. Mein Credo: Werde zum begeisterungsfähigsten Menschen, den du kennst. Ernsthaft – je mehr Spaß du hast, desto mehr Erfolg wirst du haben! Denn ich glaube daran, dass Business Spaß macht. Ich alles erreichen und schaffen kann, was ich will, ich die Dinge genau richtig mache, ich stets die richtigen Entscheidungen treffe, ich jederzeit neue Limits setzen kann, mein Mindset zu über 80 % für meinen Erfolg entscheidend ist.

Was ist schon perfekt? Es gibt weder den einen richtigen Weg noch die eine perfekte Strategie. Doch ich lerne immer wieder von Menschen, die bereits erreicht haben, was ich möchte. Sie inspirieren mich. Zeigen mir Wege. Motivieren mich. Helfen mir, laufend neue Level zu erreichen. Mein Potenzial noch mehr auszuleben. Lass dich darauf ein und zieh es durch. Es geht schließlich um dein Geld, Einfluss, Spuren, Ängste, Limits, Partnerschaften und deine Ziele.

Ich liebe mein Leben und die Dinge, die mit mir zu tun haben. Ich liebe meine Familien, meine Freunde, Kollegen und dich auch. Es macht keinen Sinn, Dinge zu tun, die man nicht liebt und die Einem auch nicht guttun. Dinge, die man nicht mag, haben nichts zu tun in deinem Leben, denn sie blockieren einen nur und halten ab, von den Dingen, die wichtig sind.

Ich bereue nicht, was ich getan habe – im Gegenteil. Genau diese Dinge habe ich meistens ziemlich bewusst getan und ich liebe sie umso mehr. Das gilt für den beruflichen Teil und auch für die Liebe. Zwar habe ich dann oft Erfahrungen sammeln dürfen, die mich nicht immer glücklich gemacht haben, zumindest sah es am Anfang immer so aus. Doch am Ende wurde es meistens noch besser als ich es erwartet habe.

In dem Moment, wo ich nichts tue, geht auch nicht vorwärts. Dessen muss man sich immer bewusst sein. Ich habe ein tolles Leben und ich habe die Möglichkeit endlich wieder mein ganzes erspartes Geld unter die Leute zu bringen. Ich bin der Meinung, die Wirtschaft muss definitiv unterstützt werden. Deshalb gehe ich raus, bummele durch die Stadt, lasse mich gerne treiben und genieße es spontan einen Kaffee oder Wein trinken zu gehen oder mir auch mal wieder neue Wäsche zu gönnen.

In Zeiten wie diesen muss man die Wirtschaft unterstützen und sein Geld auch weiter fließen lassen. Aber auch junge und nachhaltige Projekte unterstütze ich gerne. Ich habe mir zum Ziel genommen, neben den Spenden, die jeden Monat von meinem Konto abgehen, auch andere Menschen in ihren Projekten zu unterstützen. Dazu schaue ich einmal im Quartal bei #startnext auf dem Portal und unterstütze dort ein Projekt. Es handelt sich bei #startnext um eine Crowdfunding Community für Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Vordenker*innen und kreative Menschen stehen oft vor den gleichen Herausforderungen: Die Idee bekannt machen, Unterstützer*innen gewinnen und das erforderliche Kapital einsammeln. Dort wird Gründer*innen, Erfinder*innen und Kreativen die Möglichkeit, ihre Ideen und Projekte vorzustellen, mit der Unterstützung von vielen Menschen zu finanzieren und eine Community aufzubauen.

Ich unterstütze gerne nachhaltige und soziale Projekte. Auf dem Portal von #startnext habe ich neben einer Fotografin, die einen Bildband über die Feuerwehr macht, auch ein Projekt unterstützt, bei dem nachhaltige Mode hergestellt wird. Es ist super, dass man dabei Kleidung recycelt und hier in Europa produziert. Ich bin ein Teil davon und ich freue mich, wenn sie es schaffen ihre Kleidung dauerhaft zu produzieren und in den Geschäften zu etablieren.

Salzwasser heißt das Projekt und sie wollen einen weiteren Stein umdrehen und nachhaltigere Sweater anbieten. Bio-Baumwolle zu nutzen, reicht dazu nicht aus. Es muss ganzheitlicher gedacht werden und weniger Ressourcen verwendet werden. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird recycelte Baumwolle verwendet und durch einen innovativen Upcycling-Prozess ohne künstliche Faser verstärkt. 100% Naturfaser, 50% Bio-Baumwolle, 50% recycelte Baumwolle aus Verschnittresten. Hochwertig und ohne Qualitätsverluste.

Auch meine neue Wäsche hat eine Linie, die einen Teil aus recycelten Garnen herstellen. Gerade bei der Schwimmmode ist das toll, denn die Teile sehen auch noch super aus.

Va bene, folgende Szene: Du bist mit deinen italienischen amici am Strand auf Sardinien, die Sonne geht unter, und du stehst am Rand des Felsens, den du gerade erklommen hast und schaust auf das glitzernde Wasser unter dir — “Tre! Due! Uno” — Und Sprung! Möge das Abenteuer beginnen. Die letzten Sommerwochen sind angebrochen, jetzt geht es für uns darum, intensiv zu leben und jede einzelne Minute voll auszukosten. Passend für aktive Tage und aufregende Nächte, in den warmen Farben der blauen Stunde. Genau so sollten wir es einfach genießen. Ich liebe es einfach.

Hab Spaß und genieß dein Leben nach deinen Regeln. Ich hab dich lieb!

Focus on

Love, Peace and Happiness – so sollte man derzeit meinen. Wenn man die Welt betrachtet, dann kann einem gerade ganz anders werden. Ich bin froh, dass ich, auch wenn mich das Alles schon bewegt, ich immer noch versuche das Ganze mit ein wenig Abstand zu betrachten. Denn wahrscheinlich ist die wirkliche Lektion dieser Zeit nicht ein Virus, sondern die Frage, ob wir bereits stark genug sind, reif mit Andersdenkenden umzugehen.

Die Gemüter sind gerade überall sehr erhitzt. Der geistige Graben der Meinungsverschiedenheit zieht sich quer durch Familien und Freundschaften. Viele Beziehungen werden gerade einer großen Belastungsprobe ausgesetzt. Besonders schlimm finde ich, dass das ganze so im Focus steht. Es geht gerade nicht mehr um uns selbst und unser Leben, wir schauen lieber was die Anderen gerade tun und propagieren.

In der Vergangenheit haben die idealistisch geprägten Systeme nicht funktioniert, denn am Ende gab es immer wieder Bespitzelungen, Verleumdungen und Verfolgung. Das das nicht gut ausgegangen ist zeigt die Geschichte immer wieder. Können wir es bereits besser? Können wir, egal, woran wir glauben, einen friedlichen und respektvollen Umgangston wahren? Es ist sowohl psychologisch als auch hirnphysiologisch absolut verständlich, warum es für uns…

– so wichtig ist, zu denken, wir würden verstehen, was passiert

– so bequem ist, uns mit gleichdenkenden Menschen zu umgeben

– so einfach ist, ängstlich bis aggressiv auf Andersdenkende zu reagieren.

Für unser Gehirn bedeutet die Tatsache, dass der Mensch neben uns die Welt komplett anders interpretiert, eine existentielle Infragestellung unserer Realität. Deshalb reagiert es mit Stress. Das war schon immer so. Deshalb waren Menschen schon immer bereit, im Namen “der” Wahrheit in den Krieg zu ziehen. Können wir es besser? Können wir das, was wir in den letzten Jahrzehnten über friedvolle Kommunikation, Wahrnehmungspsychologie, erfolgreiche Manifestation,… gelernt haben, auch hier, im realen Stresstest anwenden und nicht nur in einem Seminar?

Denn wenn es überhaupt eine universelle Wahrheit gibt, dann die: Wir haben alle auf einer tiefen Ebene keine f*cking Ahnung, was in diesem hochkomplexen Universum abgeht. Es braucht Mut, sich dieser radikalen Unsicherheit zu stellen, um so auf einer essenziellen Ebene, jenseits von Konzepten, Sicherheit zu finden. Diese Krise konfrontiert uns alle mit Kontrollverlust. Sie drückt uns allen unsere emotionalen Stressknöpfe. Es ist leichter und unreif, die andere Seite schlechtzureden.

Es ist schwerer und reif, die andere Seite als den eigenen Schatten wahrzunehmen und zu integrieren. Ich bin kein Fantast. Wir werden für viele große Herausforderungen neue Lösungen finden müssen. Doch wie wird uns das wohl besser gelingen? Gegen- oder miteinander? Wir brauchen einander. Und egal, wie sehr uns Ideen zu trennen scheinen, was uns verbindet, ist mehr. Deshalb richte den Fokus wieder auf dich und dein Leben.

2020 ist für alle von uns bis hierher nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Korrekt! 2020 war für viele von uns das herausforderndste Jahr ihres Lebens. Korrekt! Eine Rückkehr zur Normalität ist nicht in Sicht. Korrekt!

Dennoch kann und will ich das Jammern und das Sich-gegenseitig-die-Schuld-geben nicht mehr hören. Das ist eine Beleidigung deiner und meiner Intelligenz! Ja, du bist vielleicht in die Knie gegangen. Doch nun ist es höchste Zeit, dich wieder zu erheben und konstruktiv in den Ring zu steigen. Jetzt erst Recht! Bist du bereit für ein Wunder? Bist du bereit, dieses verrückte 2020 in den größten Sieg deines Lebens zu verwandeln?

Fang damit an deine einzelnen Meilensteine herunterzubrechen und halte sie im Blick:

Herunterbrechen in einzelne Meilensteine!

Geh die Dinge in einzelnen Schritten an und lass dich nicht dadurch verunsichern, weil das große Ziel noch so weit entfernt scheint. Es ist näher als du denkst, du musst nur mutig sein und es angehen.

Eiserner Fokus!

Schau auf dich und dein Ziel und nicht auf die Anderen. Jeder macht die Dinge anders und hat sein eigenes Tempo – lass dich dadurch nicht verunsichern, du bist gut so wie du bist und es hat einen Grund warum dein Tempo ein anderes ist. Das kann davon abhängen, was dir wirklich, wirklich wichtig ist und auch was für Erfahrungen du schon gemacht und welche Dinge du erlebt hast.

Gewohnheiten!

Mach aus deinen Schritten, die du gehst Gewohnheiten und Routinen. Dann fallen dir die nächsten Schritte leichter.

Planung & Struktur!

Mach einen Plan und strukturiere das Ganze indem du Prioritäten setzt. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Wichtig ist, dass du weißt wo du hinwillst und wie du deine Ziele erreichen kannst und willst – dann hast du den größten Schritt dazu schon getan. Jetzt geht es nur noch darum dran zu bleiben.

Visualisierung & Affirmation!

Helfen dir ungemein auf dem Weg zum Ziel, wenn es mal wieder zäh wird und du die Geduld verlierst oder glaubst, dass du es niemals schaffen wirst. Glaub mir, das kenne ich nur zu gut. Aber lass dich davon nicht beeinflussen, denn der größte Feind bei der Erreichung deiner Ziele sind deine negativen Gedanken. Deshalb übe jeden Tag mit einer Visualisierung wie du dein Ziel erreichst, nimm dir dafür Zeit und stell es dir in allen Farben vor.

Countability Partner*in!

Du bist nicht allein. Wenn du nicht weiterkommst hol dir Hilfe von Menschen, die das Ziel, das du dir gesteckt hast, schon einmal erreicht haben. Ein Mentor wird dir Hilfestellung geben können und du kannst dich mit jemandem austauschen, der direkt im Thema ist. Schau dich um, wer sowas schon erreicht hat und geh auf die Person zu. Die Meisten helfen gerne und geben ihr Wissen weiter.

Achtsamkeit!

Sei achtsam mit dir und deinem Leben. Konzentrier dich auf die Dinge die dir wichtig sind und nimm dir regelmäßig Auszeiten, um dich wieder neu zu sortieren und die Dinge auf Stand zu bringen. Du bist toll und du wirst das schaffen.

Lass dir ab sofort von Niemandem mehr etwas Anderes einreden. Ich kann diese ganzen Theorien einfach nicht mehr hören. Wir haben gerade eine Zeit in der es endlich möglich ist, den Fokus auf uns und unser Leben zu legen und das sollten wir jetzt nutzen. Ich mag meine Zeit gar nicht mit dem ganzen Quatsch verschwenden, der da gerade durch die Medien geistert und von Allen gehyped wird. Das ist nicht mein Fokus. Tu mir einfach den Gefallen und konzentrier dich auf dich und dein Leben und die Dinge, die wichtig für dich sind.

Ich lasse mich auch darauf ein und ich habe Spaß und lasse mich nicht stressen. Ich habe die Dinge in meinem Leben neu sortiert und ich habe mein Leben hier in Zürich neu ausgerichtet. Ich liebe mein Leben hier, sogar den ganz normalen Alltag – ehrlich. Ich liebe und ich werde geliebt und dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich liebe es schon morgens diese unglaubliche Energie zu spüren, voller Vorfreude auf den Tag. Ich bin hier in meinem Leben, meiner Arbeit auf der Baustelle und im Büro, der See, die Berge, die Menschen um mich herum, die tollen Dinge, die ich erleben darf. Denn jeder Tag ist ein einziges Abenteuer, eine total schöne Angelegenheit, ein Highlight eben. Die Umstände sind wie sie eben sind und manchmal auch nicht so schön, aber das ist nicht mein Fokus. Es ist meine Entscheidung und deshalb konzentriere ich mich auf das Schöne, das Ermutigende, das Lebendige.

Es ist immer das Beschäftigen mit den Problemen, das Durchdenken, das immer wieder im Kreis drehen und sich dann fragen, warum das ausgerechnet immer mir passieren muss, das einen ausbremst und kleiner werden lässt. Man wird durch Schuldsuche, schauen bei Anderen, beschäftigen mit Problemen nicht groß, stark und strahlend. Solange man glaubt, dass man sowieso nichts dagegen machen kann, wird man sich immer von den Umständen bestimmen lassen und niemals über den Dingen stehen. Solange du anderen Menschen erlaubst dein Denken und Fühlen zu kontrollieren, wird es ein ewiges auf und ab sein. Dieser Wellengang wird dich enorm viel Kraft kosten. Ich liebe das Wasser und die Wellen, aber man muss es sich auch nicht unnötig schwer machen.

Lass dich auf dich und dein Leben ein. Sortiere die Dinge und zieh sie durch und tue, was du liebst. Ich ziehe es auch durch, auch wenn es manchmal schon komisch ist und ich nicht sicher bin – ich lasse mich nicht aus dem Takt bringen. Aber es wird gut und ich lasse es krachen, ich lebe die Dinge und nehme sie ganz intensiv mit, ich liebe das. Ich weiß, dass es mein Leben ist und das es zu mir passt – für mehr bin ich nicht zuständig.

Lass dich nicht immer unter deinen Standard drücken indem du dir von Anderen einreden lässt, was gut für dich ist und was nicht – was wissen die schon. Genieß dein Leben und gib dich ganz hin, vertau auf dich und dein Gefühl und geh weiter, anstatt dir deinen Hintern auf der Couch platt zu sitzen. Immer locker und entspannt, unbeeindruckt von der Meinung Anderer, voller Kreativität und Ideen, mit Humor und Entspanntheit, Lebenslust und Spaß an der Sache – genauso machen wir das jetzt.

Das wird gut – ich hab dich lieb.

Let it glow

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. In diesem Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich hatte das große Glück, dass ich ein paar wunderschöne Wochen hier am See verbringen und es einfach genießen durfte. Ich habe die Abende entspannt am See verbracht und bin Schwimmen und Segeln oder SUP-fahren gegangen. Anschließend habe ich gechillt am See oder im Garten gesessen und habe den Sonnenuntergang genossen. Ich liebe es meine Zeit draußen verbringen zu können. Die Sonne lässt uns einfach Strahlen und das hilft ungemein, denn egal was auch gerade kommt es ist einfach viel entspannter und macht Spaß.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunderbaren Sommergefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist und der Sommer eine Pause macht, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Besonders das Sitzen am Wasser entspannt mich total – sozusagen meine Meditation. Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte. Deshalb ist das Ziel auch klar definiert, dass ich ein eigenes Boot besitzen werde.

Im Augenblick hört sich das selbst in meinen Ohren noch ziemlich utopisch an, aber vor ein paar Jahren hätte auch noch jeder gelacht, wenn ich ihm erklärt hätte, dass ich in Zürich leben und arbeiten werde und eine wunderbare Wohnung am See haben würde. Jetzt bin ich hier und es ist immer noch unglaublich was Alles passiert ist im letzten Jahr. Von daher glaube ich auch daran, dass mein Boot kommt und ich viel Spaß darauf haben werde.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Deshalb zurück zu meinem Boot. Noch ist es nur ein Traum, einige sagen sogar ein Hirngespinst. Denn die kommen damit, wie ich mir das Ganze leisten will und wo ich einen Liegeplatz bekomme und was ich im Winter mache, denn da muss es untergestellt und überholt werden. Das findet sich.

Jetzt muss ich erst einmal schauen, dass ich wieder regelmäßig aufs Wasser komme und mir den Wind um die Nase wehen lasse. Auch kann ich bis dahin nochmal testen was ich wirklich für ein Boot haben möchte. Am Anfang wird es sicher erstmal eine kleine Dehler werden und nicht gleich eine Bavaria mit allem Schnickschnack. Aber warum eigentlich nicht? Es macht schließlich Spaß und ich möchte diesen Spaß in meinem Leben haben.

Also schaue ich einfach mal wie es funktioniert, dass ich an so ein wunderbares Boot komme bzw. in den Genuss komme damit zu fahren. Das macht richtig Spaß und es wird gut werden. Warte ab.

Da ich jetzt schon Mal hier bin kann ich mich auch in Ruhe nach einem Boot umsehen und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann schon im nächsten Jahr auf dem See wieder. Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Segel setzen

„Wir können nicht immer den Wind bestimmen, der unser Leben beeinflusst, aber wir können die Segel setzen und bestimmen in welche Richtung es geht.“ Ja, genauso ist es. Viele beschweren sich immer wieder, dass sie es so schwer haben und alles gegen sie ist. Aber etwas tun, wollen die wenigsten – sie erwarten immer, dass Andere alles für sie tun.

In meinem Leben hatte ich schon so oft Wind von vorne und ehrlich gesagt liebe ich das – im Leben und auch beim Segeln auf dem Wasser. Denn gerade heute hat mir ein wunderbarer Mann einen ganz tollen Sonntag beschert. Ich hatte endlich mal wieder die Gelegenheit segeln zu gehen und es war wirklich toll, denn es war richtig schöner Wind, ein wenig Sonne und sehr viel Spaß. Ich konnte meine Nase einfach mal wieder in den Wind halten, mich um die Segel kümmern und meinen Kopf frei machen. Ich liebe das Segeln und das Wasser, besonders an einem so tollen Tag wie heute – es hat einfach gepasst.

Aber genau das ist das Schöne an Tagen wie diesen – auf einmal tritt das völlig unerwartete in dein Leben und bringt ein Geschenk mit. Bei mir war es heute die Fahrt auf dem Boot. Solche Momente sind einfach zum Genießen da, man kann sie weder hinterfragen noch kann man das Steuern. Ich habe den Besitzer des Bootes schon vor ein paar Tagen kennengelernt – ich schwimmend im Wasser und er segelnd auf dem See, so kamen wir ins Gespräch. He made my day.

Auf der anderen Seite gibt es genug Stress in unserem Leben und Wind von vorne, mit dem wir dann professionell umgehen müssen. Diesen Stress finden einige als Belastung, für Andere ist er kaum der Rede wert, weil sie ihn positiv annehmen. Bestimmte Dinge, die andere Menschen als Stress empfinden gehören für mich einfach zum Leben dazu, ich habe sie akzeptiert und ich kann damit arbeiten. Ich nehme mich nicht ganz so wichtig dabei und ich versuche immer wieder einen anderen Ausgleich zu haben. Ich kann mich im und auf dem Wasser total entspannen – mein Kopf kann dann einfach ausschalten und ich bin einfach nur bei mir und dem Wasser.

Ein ehemaliger Professor von mir, der ein leidenschaftlicher Segler ist hat einmal gesagt: „Wenn es gerade richtig übel aussieht und du nicht mehr weiterweißt, dann fahr raus aufs Meer – am besten bei ordentlich Wind. Wenn du dann kenterst, einmal klatschnass bist und dir nur noch kalt ist, dann ist dein Kopf wieder resettet und klar.“ Er hatte recht, denn man freut sich dann nur noch auf trockene Klamotten und etwas Warmes zu trinken. Die Dinge sortieren sich neu und bekommen auch andere Prioritäten – oft ändert sich die Perspektive, mit der man das Ganze betrachtet. Das hilft und man stellt auf einmal ganz neue Möglichkeiten fest. Das kann ein anderer Kontakt sein, der Einem weiterhelfen kann oder es findet sich eine ganz neue Möglichkeit, an die man vorher gar nicht gedacht hatte. Ja, genau das bringt einen weiter.

Es ist wie beim Training, wenn man bis an seine Grenzen, vielleicht sogar ein wenig darüber hinaus, geht und anschließend entspannt, dann wachsen die Muskeln. So ist es auch im Leben, man wächst an den Dingen. Aber man sollte wirklich bewusst damit umgehen und die Schritte umsetzen. Einfach machen, durchhalten und weitermachen. Du schaffst das.

Ich kann es immer nur wieder runterbeten: sich den Dingen stellen, daran wachsen und sich auch nicht zu schade sein mal um Hilfe zu bitten. Ich kann die Welt auch nicht immer alleine retten, ich brauche Hilfe von Menschen, die mich kennen und die Dinge auch besser können als ich. Das gehört dazu, ich liebe alles was mit Bauen, Architektur und Design zu tun hat, aber ich scheitere daran Kleider zu nähen. Ich habe einfach nicht die Geduld dafür und ich kann es nicht. Klar, ich könnte es lernen und dann machen. Aber ich habe eine gute Freundin, die das gelernt und hinterher sogar studiert hat, die kann das wesentlich besser als ich und deshalb begebe ich mich da immer in ihre wissenden Hände, wenn ich mal was brauche. Dafür stricke ich total gerne, besonders Schals. Die sind sogar so toll, dass du sie bei mir bestellen könntest. Spaß beseite, jeder hat seine Sachen, die er richtig gut kann und das reicht vollkommen aus. Wenn man allerdings unzufrieden mit sich und seinem Leben ist, dann sollte man die Dinge einfach mal auf den Prüfstand stellen.

Eine gute Bekannte hat zwar ein eigenes Geschäft, aber wirklich glücklich ist sie nicht damit. Sie wollte sich unbedingt selbstständig machen und allen beweisen, dass sie es hinkriegt. Aber inzwischen ist sie von den Kunden nur noch genervt und irgendwie läuft es auch nicht so richtig. Es ist schwierig, denn sie hat sich ein wenig verrannt und will immer noch allen beweisen, dass sie es schafft. Aber ändern will sie auch nichts, besonders nicht ihre Einstellung. Sie hat keine Leidenschaft bei dem, was sie tut und deshalb kann sie mit den Durststrecken nicht umgehen. Sie hat auch kein Ziel, auf das sie hinarbeiten kann – sie lässt sich einfach treiben und gibt allen Anderen die Schuld, weil es nicht gut läuft bei ihr.

Aber manchmal muss man einfach mutig sein und sich den Dingen stellen und auch mal eine Entscheidung treffen im Leben, die vielleicht nicht so bequem ist. Ja, das ist stressig und es macht auch keinen Spaß, aber es bringt dich weiter.

Das ist so, wie wenn eine Buchhalterin auf einmal Unterwäsche verkaufen soll. Das ist nicht ihr Ding, denn sie liebt Zahlen und mit denen kommt sie wunderbar klar, sie ist strukturiert und sie hat die Dinge voll im Griff. Mit den Kunden sich auseinanderzusetzen ist einfach nicht ihr Ding und es macht ihr keinen Spaß, besonders die Art wie die Kunden im Laden agieren mag sie nicht. Sie kommt besser in einem Büro klar, wo sie mit den Zahlen, Bestellungen oder dem Controlling umgeht – das ist ihre Welt. Klar, sie hatte sich in den Kopf gesetzt, dass sie allen beweisen wollte, dass sie auch coole Wäsche verkaufen kann, denn die findet sie einfach toll. Aber verkaufen, besonders mit Kunden, ist immer nochmal so ein Ding, was man wirklich mögen und können muss.

Ich habe das früher in einem Fitness-Studio auch mal gemacht. Aber ich kann ehrlich sagen, dass es auch nicht mein Ding ist, ich brenne da einfach nicht für. Aber ich musste ein paar Jahre da durch und ich hatte nur eine Chance, denn entweder ich ändere meine Einstellung zu den Kunden und dem Verkaufen oder ich muss mir einen anderen Job suchen. Ich habe, da mein Chef wirklich an mich geglaubt hat, das durchgezogen und an meiner Einstellung gearbeitet. Es war eine wirklich harte Schule und einige Kunden haben es mir wirklich schwer gemacht, aber ich habe durchgehalten und ich wurde am Ende belohnt. Denn als ich aufgehört habe, bevor ich nach Stuttgart gezogen bin habe ich eine tolle Abschiedsparty bekommen – danke nochmals dafür.

Es sind die kleinen Dinge, die es am Ende ausmachen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Erfahrungen, die ich dort mit den Menschen sammeln durfte, haben mich wirklich geprägt und es hat Spaß gemacht mich zu entwickeln. Seitdem liebe ich es mich immer weiter zu entwickeln, neue Felder und Orte zu entdecken und zu wachsen. Ich habe mir auch nicht immer die einfachsten Dinge und Projekte ausgesucht oder bekommen – im Gegenteil. Manchmal habe ich gedacht, ob die einfach spinnen, weil sie mich vollkommen überfrachten damit. Aber ich habe den Dingen getrotzt, durchgehalten, Fehler gemacht und daraus gelernt und tolle Menschen in meinem Leben gehabt und ich habe sie teilweise auch heute noch, die mich bestärkt, unterstützt und gefördert haben.

Deshalb bin ich jetzt hier in Zürich und ich liebe den See hier direkt vor meiner Haustür. Es gibt nicht schöneres einfach kurz über die Straße zu gehen und in den See zu springen oder wie heute den Luxus zu haben ihn vom Boot aus genießen zu dürfen. Es war einfach genial und ich liebe das Segeln total. Ich bin so dankbar, dass ich vor zwei Jahren schon mein Patent auf dem Bodensee gemacht habe. So habe ich die Freiheit mir auch mal ein Boot ausleihen und frei sein zu können.

Ich nehme mir diese Auszeiten viel zu selten und denke immer, dass ich noch wichtigere Dinge zu erledigen habe. Aber ich habe den Vorsatz es zu genießen und mir auch meine Auszeiten zu nehmen, wenn es geht. Abends, nach der Arbeit gibt es bei den heißen Temperaturen nichts Besseres als einfach die Klamotten in die Ecke zu schmeißen, den Bikini anzuziehen und in den See zu springen. Okay, du hast mich ertappt, ich schmeiße meine Klamotten nicht einfach in die Ecke, sie landen ordentlich auf einem Stuhl bzw. im Wäschesack.

Ich habe mich aus meiner Comfort-Zone herausgewagt und ich bin in einem neuen Land und ich fange nochmal neu an. Naja, nicht ganz, denn die Firma ist dieselbe, es ist nur ein anderer Standort. Aber der Rest ist neu und das ist die Herausforderung. Es fühlt sich gut an und es macht Spaß. Klar hätte ich alles beim Alten lassen können und immer so weitermachen, aber es hat mich nicht mehr glücklich gemacht dort. Diese unerwarteten Dinge, wie heute das Segeln, machen mich glücklich. Es sind die kleinen Dinge, auf die es ankommt.

Danke Allen, die bisher auf der Reise dabei waren und Spaß mit mir hatten – hab euch lieb.