New week, new chance

Es ist schon kurios wie die Wirtschaft die „Black-Friday-Week“ für unglaubliche Schnäppchen propagiert. Jeder ist vollkommen angefixt und versucht überall eines der angeblichen Schnäppchen zu ergattern. Das lohnt sich bei einigen ausgewählten und leider auch stark limitierten Dingen vielleicht, aber ansonsten macht man einfach nur Umsatz bei den Händlern – besonders wenn man weiß wie sie kalkulieren. Deshalb bin ich dankbar, dass es seit gut drei Jahren jetzt auch die sogenannte „White-Week“ gibt. Hierbei geht es um Nachhaltigkeit und die Umwelt. Gerade startet mal wieder ein tolles Projekt zur Reinigung der Ozeane.

Macella Hansch mit ihrem Projekt zur Befreiung der Meere vom Plastik. Gestartet hat das alles mit einer Vision und der Überlegung wie man mit einem einer großen Plattform, die auf den Weltmeeren schwimmt und Plastik herausfiltert und so die Meere reinigen und den Plastikmüll einsammeln kann. Es ist wunderbar, dass die Meere und das Wasser wieder sauber werden und wir es weiterhin zum segeln und surfen nutzen können. Inzwischen hat sie mit ihrem Team das Projekt auch ausgeweitet und Modelle für Flüsse entwickelt. Dort werden Stationen eingesetzt, die die Plastikpartikel rausfiltern und das Wasser so von den Mikroplastiken befreien.

Doch dann hat sie bemerkt, dass man früher ansetzten muss. Sie hat das Projekt sogar noch weiterentwickelt und von der Säuberung der Meere umgewandelt zu einem wahnsinnigen Projekt. Allein Plastik aus den Meeren zu holen, bekämpft Symptome, aber nicht die Ursache. Also begann sie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der die Ursache – uns Menschen – mit bedenkt und sich in den natürlichen Kreislauf unserer Umwelt einfügt. Sie arbeitet daran, dass schon Schüler begreifen wie sie weniger Plastik verwenden und so dafür sorgen, dass es nicht mehr in dem gigantischen Umfang benötigt und hergestellt wird. Es beginnt mit der Umweltbildung in Schulen, dem Abfangen des Plastikmülls in den Flüssen und der anschließenden Nutzung als wertvolle Ressource. Technologische Innovation und ökologische Inspiration – all das ist miteinander verbunden. Die Natur ist ein unerschöpflicher Kreislauf.

Es gibt für Jeden die Möglichkeit sich dabei zu engagieren. Entweder in einer Organisation oder schon daheim im Haushalt. Es fängt schon im Kleinen an. Wir können nachhaltige Waschmittel ohne Tenside und ohne Mikropartikel verwenden. Wir können auf Plastikverpackungen verzichten.

Putzmittel findet man in fast jedem Haushalt. Doch die meisten handelsüblichen Produkte belasten die Umwelt und produzieren viel Müll. Immerhin verkaufen Hersteller immer mehr Nachfüllpackungen, um so den Nachkauf von großen Plastikflaschen zu vermeiden. Das ist zwar ein guter Ansatz, doch das junge Unternehmen Everdrop geht einen Schritt weiter. Hinter Everdrop stecken Putztabletten, so groß wie etwa ein Pfefferminzbonbon.

Herkömmliche Putzmittel aus der Sprühflasche bestehen zu einem Großteil aus Wasser – einer Ressource, zu der jeder von uns Zugang hat. Bei den Putzmittel-Tabs von Everdrop ist das nicht der Fall. Sie enthalten hochdosierte, trockene Inhaltsstoffe in Tablettenform, die einfach zu Hause in Leitungswasser aufgelöst werden.

Der entscheidende Vorteil: Dadurch wird CO2 gespart, da das verdünnte Putzmittel leichter von der Fabrik zum Händler und in die Wohnung transportiert werden kann. Außerdem wird Plastikmüll verringert, denn im Gegensatz zu flüssigem Putzmittel werden die Tabs in recycelbaren Papierumschlägen geliefert und in wiederverwendbaren Sprühflaschen aus recyceltem PET aufgelöst. Das ist bedeutend nachhaltiger und hilft der Umwelt.

Ich finde auch den #circularmonday, als Gegenpart zum Cybermonday total cool. Statt sich mit „Fast-Fashion“ zu Dumping-Preisen einzudecken lässt sich die Nachhaltigkeit viel cooler zelebrieren. Statt sich immer wieder mit billigen Klamotten die Schränke vollzumachen solltest du lieber schauen was noch in deinem Kleiderschrank oder in der Abstellkammer ist und wie du es mit tollen, nachhaltigen Teilen wirklich aufpimpen und zu etwas ganz Besonderem machen kannst.

Schon klar, dass es auch kleine eco-faire Labels gibt, die jetzt bei der großen Sale-Woche vorm Blackfriday mitmachen. Und viele Menschen, die sparen müssen und deshalb lange auf spezielle Angebote warten. Fair enough! Nur genug ist eben auch genug. Und billig, wenn unnötig, leider trotzdem teuer. Wer jetzt zuschlagen will, sollte überlegen, wie dringend das Schnäppchen wirklich gebraucht aka mindestens 30 mal getragen wird. Sonst vielleicht einfach ausleihen? Mir hilft: zwei Mal drüber schlafen. Und cool finden, nicht auf das System reinzufallen. Und das gute alte Motto reduce, reuse, recycle. Wohin denn sonst auf mittlere Sicht mit dem ganzen Zeug?

Die 2017 gestartete Aktion von @circularmonday, die damals noch #WhiteMonday hieß, ist die Gegenbewegung zum #BlackFriday – der Auftakt der Vorweihnachtszeit und Höhepunkt unserer heutigen Konsumgesellschaft. Anstatt aber wie verrückt Schnäppchen zu jagen, rufen die Gründer*innen des Circular Monday zum bewussten, gezielten Konsum von kreislauffähigen Produkten auf. Konsum per se ist nichts Schlechtes – wir finden nämlich, dass Verzicht nicht unser Ressourcenproblem löst. Allerdings muss die Kreislauffähigkeit eines Produkts schon beim Produktdesign mitgedacht werden. Und: Alle verarbeiteten Materialien müssen natürlich gesund für Mensch und Umwelt sein.

Beim Circular-Monday geht es darum, dass die Dinge nicht einfach weggeworfen werden, wenn man sie nicht mehr braucht oder sie versucht zu recyceln. Es geht vielmehr darum, dass man sich bewusst macht, was man wirklich braucht und die Gegenstände von Anfang an so konzipiert werden, dass sie als Kreislauf funktionieren. Man kann die Stoffe nach der Nutzung später wieder als Rohstoff verwenden bzw. die einzelnen Komponenten wieder zerlegen und so neu nutzen.

Das macht es für mich so extrem spannend und in der Baubranche ist das sogenannte Craddle to Craddle genau das Kreislaufmodell, was die Stoffe von der Wiege bis zur Neige nutzt und sie dann der Wiederverwendung zuführt. Schon auf der letzten Baustelle, ein Umbau, wurden Teile des bestehenden Material wiederverwendet. Es gibt inzwischen schon einige Verfahren wie man den alten Stahlbeton abbrechen, trennen, aufbereiten und mit neuem Beton wiederverwenden kann. Für den Stahl gilt dasselbe, denn den kann man einschmelzen und für neue Stähle wieder formen. Es ist eine neue Aufgabe zu schauen, was man mit den Materialien alles machen kann und wie man sie weiter verwenden kann. Das ist der richtige Umgang mit den Ressourcen.

Die Bekleidungsindustrie könnte heute aufhören zu produzieren und wir hätten trotzdem noch genügend Klamotten für die nächsten Zwanzig Jahre. Versteh mich nicht falsch, ich gehe auch gerne mal einkaufen, aber inzwischen weiß ich, was alles in meinem Schrank ist und wie ich es verwenden kann. Ich habe tausende von Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass ich jemals was Neues kaufen müsste. Doch ich sage immer, dass ich die Wirtschaft mit meinem Geld auch gerne am Laufen halte – nur schaue ich jetzt genauer hin. Warum brauche ich zwanzig bis dreißig schwarze oder graue Jeans, von den blauen mal ganz abgesehen. Ich bräuchte monatelang nicht waschen bis ich das alles durch hätte. Es geht vielmehr darum mit welchen Teilen man die bestehende Garderobe erweitern und neu mischen kann.

Was passiert mit den alten Teilen? Tragt ihr sie so lange bis sie nur noch als Putzlappen dienen oder werden sie nach einer Saison als uncool aussortiert und hoffentlich in einem Second-Hand-Laden einer neuen Besitzerin übergeben. So leben sie weiter. Inzwischen werden sogar gute Kleider wieder neu aufgearbeitet und als Rohstoffe für neue Teile verwendet.

Mode, die nur eine Saison hält ist deshalb viel teurer als ein Teil, dass ihr jahrelang tragen könnt. Es ist so so cool wenn man direkt ein kleines Event für sich selbst macht, sich tolle Dinge aus seinem Kleiderschrank aussucht und sie immer wieder zu neuen Outfits kombiniert. Es braucht bloss ein paar Basics und schon hat man für mindestens vier verschiedene Anlässe ein tolles Ensemble. Man kann es sogar ausprobieren und es fotografieren – dann vergisst man es nicht so schnell.

Wenn ich dann feststelle, dass ich noch was brauche, dann habe ich eine Liste und kann in der Stadt gezielt nach tollen Teilen schauen, denn ich habe jetzt die Möglichkeit auf die richtige Qualität zu schauen und dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben. Ich schaue gezielt in der Stadt nach solchen Sachen und nicht online. Denn vor Ort kann ich die Sachen anfassen, die Qualität beurteilen und schauen wie sie verarbeitet sind. Noch dazu erhalte ich mir die tollen Läden mit ihrem Charme und der netten Beratung. Ich liebe es in meinen Jeansladen zu kommen und der Verkäufer weiß genau welche Größe ich habe und kann mir die Jeans zeigen , die ich toll finde. Ich brauche mich nicht alleine durch irgendwelche Stapel zu wühlen oder mich mit Onlinebildern zufrieden geben.

Es kann also jeder was tun, auch wenn es manchmal nur eine Kleinigkeit ist. Aber wenn jeder nur eine Kleinigkeit macht, dann wird das schon ziemlich groß.

Ich habe dich lieb und ich mach mit. #bettertogether

Freaky Friday

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. Im Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben. Aber auch jetzt bei den magischen Lichtern der Weihnachtszeit, die seit dieser Woche in Zürich strahlen umgibt uns wieder dieser magische Schimmer. Dieses Strahlen, in dieser verrückten Zeit ist es umso schöner diese Momente zu genießen. Es ist in diesem Jahr eine ganz besondere Zeit und sie macht uns zu etwas ganz Besonderem.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich genieße diese Zeit jetzt einfach. Besonders daran ist, dass sie komplett entschleunigt wurde – besonders im privaten Bereich. Man muss sich nicht mehr aufreiben, weil Alle gleichzeitig etwas von einem wollen. Man darf auch mal in Ruhe auf der Treppe sitzen und den Ingwertee trinken. Es ist eine Zeit zum Genießen und Runterkommen. Es ist ein Geschenk und ich nehme es gerne an und genieße die Zeit mit besonderen Menschen. Ich habe ja beim letzten Mal schon davon geschwärmt wie entspannt es ist, wenn man in sich ruhend die Dinge betrachten und erleben kann. In mir selbst angekommen sein.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, das hilft mir total. Denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen – es ist praktisch wie Meditation für mich.

Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunder entspannten Gefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Es geht um dein Leben und nicht um das der Anderen. Viele glauben immer noch, dass sie sich nur wohl fühlen, wenn sie dafür bezahlen dürfen – Joggen mit dem Personal-Trainer, gutes Essen, Quality Time mit Partner oder Kindern, Zeit am Wasser oder in der Natur, … was auch immer Freude bereitet. Oft glaubt man nur dann ein besonders authentisches Leben zu führen, wenn man dafür bezahlt. Möglichst viel Zeit mit den Dingen zu verbringen, die uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllen – das bekommst du gratis.

Nur ist es uns nicht möglich, unser Leben ausschließlich nach dem Lustprinzip umzugestalten. Dass dies auf Dauer auch nicht besonders Sinn erfüllt ist und nach einer gewissen Anfangseuphorie auch nicht allein seligmachend ist, kannst Du alleine an den vielen depressiven Multimillionären und Celebritys erkennen. Genuss alleine ist auf Dauer nicht stark genug, um unserem Leben ein tiefes Sinnerleben hinzuzufügen.

Lass dir nicht einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist toll und du meisterst die Dinge ganz wunderbar. Klar, es läuft nicht immer alles gerade und so wie man es vielleicht gerne hätte. Aber das ist okay und manchmal muss man dem Ganzen einfach ein wenig Zeit und Raum geben bis die Dinge wieder richtig funktionieren. Bis dahin umgebe ich mich mit Freunden und genieße die Zeit und die Gespräche mit ihnen oder gehe einfach mal shoppen.

Lange Jahre meines Lebens konnten mich die kleinsten Dinge aus der Bahn werfen. Wo andere Felsen in der Brandung waren, war ich ein Sandkorn, das hin und her gewirbelt wurde bei jedem Wellengang. Auch heute erscheinen mir manche Kleinigkeiten als Großigkeiten, mache ich aus manchen Eintagsfliegen unsterbliche Elefanten, bin ich frustriert und angepisst, zögerlich, unruhig, mitunter fahrig. Aber eben nur noch manchmal, nicht permanent. Für mich ein großer Gewinn an Lebensqualität.

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar! Lauf einfach mal in den Abendstunden in Ruhe durch die hell erleuchtete Stadt und lass den Zauber auf dich wirken – es ist einfach toll.

Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Relax yourself

Im Augenblick ist es einfach total irre, denn während sich für die Einen die Welt gerade gefühlt langsamer dreht uns alles so durcheinander, manchmal schon unkontrollierbar, wirkt, dreht sie sich bei den Anderen rasend schnell weiter. Es kommen immer neue Stolpersteine dazu, die mich wieder ein paar Extrarunden drehen lassen. Bei mir geht es ganz klar voran und das kann echt anstrengend sein – aber ich liebe das.

Man spürt, dass sich vieles verändert. Wie nimmst du das wahr? Die Nähe fehlt, die Angst wächst, es spaltet sich gefühlt gerade auch energetisch etwas. Ich hab in letzter Zeit oft beobachtet, wie die Menschen sich im Supermarkt oder auf der Straße so „grundlos“ beschimpfen und auf der anderen Seite gibt es viele, die bewusst die Energie oben halten und Gutes an Menschen weitergeben, die zum Beispiel nicht so stark sind oder die es härter trifft. Es gab wohl noch nie eine Zeit, in der es uns förmlich alle so im „Kollektiv“ erreicht. Und genau deshalb denke ich immer, sollten wir viel mehr zusammen halten und so oder so das Beste aus der Situation machen. Mir tut es um viele Existenzen mehr als leid und ich versuche im Kleinen, so gut ich kann, meinen Beitrag zu leisten und zu supporten, wo ich kann (lokale Läden in meinem Viertel oder bei guten Freunden, Bekannten etc.)

Ich bin dankbar, wenn ich Menschen wie meine Nachbarin um mich habe, die eine innere Ruhe und Schönheit ausstrahlt. Sie ist so ganz in sich ruhend, mit sich im Reinen und sie gibt das auch an ihr Umfeld weiter. Ich bin manchmal wirklich neidisch darauf, vor allem wenn mein Temperament mal wieder mit mir durchgeht und die negativen Gefühle die Oberhand gewinnen.

Doch das hat mich auch wieder zum Innehalten gebracht und ich habe geschaut wie ich weiter an mir arbeiten und auch diese innere Ruhe finden kann. Ich bin in letzter Zeit nicht gut mit meinen Routinen gewesen und habe nicht gut gehaushaltet mit meinen Kräften, habe länger geschlafen und die grundsätzlichen Dinge ein wenig vernachlässigt. Sie hat mich wieder dazu gebracht, dass ich schaue, dass es mir gut geht. Dazu gehören auch meine täglichen Routinen am Morgen, die nur mir gehören und mir ein Stück Ruhe schenken. Bei jedem können diese Routinen anders aussehen, aber ich finde es wichtig, dass wir uns die Zeit für uns nehmen und gut für uns sorgen.

Ich habe einen guten Freund, der jeden Morgen ins Fitness geht und sein Training durchzieht. Das finde ich wahnsinnig und ich habe einen großen Respekt davor, denn er ist echt diszipliniert. Ich habe mein Training früher auch immer vor der Arbeit absolviert. Nur kriege ich das jetzt, aufgrund der Baustelle, nicht hin – ansonsten müsste ich schon um vier Uhr morgens trainieren. Aber ich finde es gut, wenn er diese Routine durchzieht und es motiviert mich, dass ich meinen Hintern auch wieder hoch kriege morgens. Ich schaue, dass ich nachdem ich aufgestanden bin, wieder meine täglichen Yogaübungen zu machen. Anschließend geht es in Ruhe in die Dusche und dann trinke ich meinen Tee, während ich die Termine für den Tag durchgehe und die Prioritäten sortiere. Nebenbei genieße ich den Sonnenaufgang und wenn ich genügend Zeit habe sogar direkt am See. Das ist mein persönlicher Luxus jeden Tag, den ich habe und genießen kann.

So habe ich das Gefühl, dass ich mich gut vorbereitet habe und die Dinge in der Hand habe und mich nicht von ihnen bestimmen lasse. Es macht so viel aus, wie man den Tag startet. Ob in Hetze und auf den letzten Drücker einfach raus aus der Tür und zur Arbeit. Oder wenn man den Tag in Ruhe beginnt, sich Zeit für sich selbst nimmt und sich positiv darauf einstimmt.

Ich glaub fest daran, dass wir irgendwann wieder zusammen singen lachen und tanzen können… und unsere Unbeschwertheit und die Lebenslust zurückbekommen. Ich bin weiterhin optimistisch und hoffe, dass wir auch alle etwas Gutes aus dieser Zeit für uns mitnehmen sei es, dass eben nicht alles selbstverständlich ist, was wir so lange als selbstverständlich gesehen haben…

Manchmal gibt es Momente, in denen wir uns nicht gut fühlen, ins Stocken geraten und nichts scheint so zu laufen, wie wir es möchten. Genau dann ist es wichtig, das, was da ist, anzuerkennen und ins Handeln zu kommen.

Vor ein paar Wochen noch habe ich damit gehadert, wenn man mich grundlos abgelehnt hat – auch wenn man mich nicht kennt – das fühlt sich einfach doof an. Aber ganz ehrlich, ich lasse es sein, und zwar egal ob du mich kennst oder nicht. Wer mich nicht kennt, kann machen was er will und wer mich kennt weiß wie ich wirklich bin. Ich zwinge Niemanden mich gut zu finden, es reicht schon wenn du hier meinen Blog liest. Ich liebe mein Leben und du solltest das auch tun.

Ich lebe mein Leben nach meinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen der Anderen. Ich gehe auch Niemandem mehr aus dem Weg und ich höre auf mich zu verstecken, weder hier in Zürich noch in Konstanz. Ich lebe mein Leben und jeder ist eingeladen mich dabei zu begleiten. Vor allem liebe ich es mich mit guten Freunden und neuen Leuten zu umgeben und mich auszutauschen. Das macht soviel Spaß und es öffnet den Geist und lässt dich wachsen. Ich gehe raus in die Welt und ich will sie verändern. Ich will lieben und ich will Spaß haben, ganz klar, mit dir.

Deshalb kümmere ich mich jetzt auch erstmal um mich und mein Glück und meine innere Ruhe. Vielleicht kennst du das auch, dass du einfach aus dem Takt kommst, die Dinge sich hochpotenzieren und auf einmal hast du das Gefühl, dass du nicht mehr atmen kannst. Hör auf damit! Mach dich nicht verrückt und atme einfach, immer ein und aus. Es ist so einfach.

Hör auf dich verrückt zu machen, wie du auf andere wirkst oder was sie von dir denken. Wenn jemand über dich Quatsch erzählt, dann ist das sein Problem und nicht deins. Spätestens, wenn du mit deinem Wesen überzeugst – und vertrau mir, das wirst du – werden die Anderen sehen, wer der eigentliche Idiot ist. Sei dir einfach selbst treu und schau auf dich. Es spielt keine Rolle solange du die Person bist, die du sein willst.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich.

Weil du etwas ganz Besonderes bist. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden. Und weil du etwas ganz Besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich.  Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei. Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet. Liebe gibt dir Kraft und sie hilft dir in der Dunkelheit.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen. Ich habe dich lieb.

#trusttheprocess

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer immer alles weiter weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich ein riesiges Projekt und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter – wir rocken das.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Prozesse laufen ordentlich ab, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt. Ich kann warten, das habe ich schon einige Male hinbekommen und am Schluss wird es richtig gut.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er es sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.

Learn to dance

Einmal die Musik ganz laut aufdrehen, den Beat fühlen und einfach drauflostanzen – genau das brauche ich jetzt. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint und das Leben ist einfach schön. Besonders, wenn man Menschen darin hat, die einen lieben, gut tun und mit denen man verbunden ist. Einfach fühlen, dass man im Hier und Jetzt ist. Spaß haben und das Leben genießen. Am Liebsten würde ich auch noch eine große Diskokugel aufhängen und dich mitnehmen. Einfach lachen, sich in den Armen halten, knutschen, tanzen und das Leben genießen. Lass dir den Spaß in deinem Leben nicht nehmen. Tanze einfach drauf los.

Wovon träumst Du? Oder, wenn Dir dazu nichts einfällt: Was würdest Du gern im nächsten Leben tun? Aber das ist doch der falsche Ansatz. Denn du lebst jetzt, hier und du hast auch nicht unendlich Zeit. Die ganze Sache kann so schnell zu Ende sein.

Und dennoch mühen wir uns pausenlos ab, fühlen uns verpflichtet, einen Weg zu gehen, der nichts mit uns zu tun hat und unseren Wünschen, Träumen, einer Bestimmung, wenn ihr es so wollt. Wir machen jahrelange Ausbildungen, studieren auf Bachelor, Master und auf Teufelkommraus. Wir zwängen uns in Lebensläufe, die sich irgendwelche Arschlöcher in den Personalbüros von McKinsey, Bosten Consulting Group, BMW, Lufthansa, KPMG ausdenken, zwängen uns in die engsten Jacken aus Praktika, Topnoten, Auslandssemestern, berufsbegleitenden Seminaren. In Zwangsjacken
also.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte, wie ich bin?!

Vielleicht hast du Angst, nicht weit genug zu kommen. Vielleicht denkst du, du würdest scheitern und müsstest dann für immer mit einer vernichtenden Schmach leben. Dich für immer schämen vor dir und den Anderen, die dir ja schon von vornherein gesagt haben, dass es Unsinn sei, was du da vor hast, dass dein Leben, wie es jetzt ist, doch sicher und absolut akzeptabel wäre – bleib doch‘ einfach an diesem Schreibtisch in diesem Büro sitzen, sagen sie, du musst nur diese innere Stimme ausschalten, die nach dir ruft, die dich dahin führen will, wo du mehr erleben, mehr bewegen, mehr du selbst sein kannst.

Gehe heute den ersten Schritt und dein Herz, dein Mund, deine Arme und deine Augen werden sich wieder öffnen – und mit ihnen neue Türen. Gehe heute den ersten Schritt und das Leben wird dir gehören.

Folge der Freude, nicht der Angst.

Die Gedanken sind frei. In der Art, wie wir uns zu den Dingen stellen, liegt die größte Freiheit des Menschen. Diese bleibt uns immer (solange wir bei ungetrübtem Bewusstsein sind). Manchmal können wir an bestimmten Aspekten unseres Lebens im Außen nichts verändern. Bei einer schweren Krankheit etwa. Oder dem Verlust eines geliebten Menschen: Wir können
uns nicht mehr an ihn ankuscheln, nicht mehr seine Nähe genießen, nicht mehr
(oder nur noch einseitig) mit ihm reden. Unsere letzte verbliebene Freiheit
liegt in der Haltung, die wir dieser unveränderlichen Situation gegenüber einnehmen.

Zum Beispiel, indem wir unseren Fokus verlagern. Weg von dem Verlust, den wir erlitten haben, hin zu einer tiefen Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, die wir mit diesem Menschen erleben durften. Denn das Schicksal kann uns nichts nehmen, was es zuvor nicht gegeben hat. Damit beziehen wir neu Stellung; verändern unsere Einstellung. Denn wir verlieren Niemanden, nur weil sie gerade mal nicht in unserer Nähe ist. Wir sind immer miteinander verbunden.

„Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man es gerne gewesen wäre“, schrieb George Eliot. Auch, wenn wir uns manche Umstände anders wünschen würden.

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein hässliches (oder gar keines – hatte ich auch schon. Das ist echt mies.). Klar ist ein Sonnenuntergang am See atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“ Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch! Das ist doch ein Grund einfach mal zu tanzen und Spaß zu haben, das Leben zu feiern.

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich
aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen! Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich dabei zu sehen! Und jetzt drehen wir die Musik nochmal auf und tanzen.

Bleib positiv

Das Jahr 2020 ist für viele Leute ein Jahr der Veränderungen. Ich kann ein Lied davon singen, denn ich habe sowohl Job, damit verbunden auch das Land und mein ganzes soziales Umfeld gewechselt. Das Ganze auch noch mitten in der angespannten Situation der Pandemie. Ich hatte am Anfang noch keine Ahnung, wann ich jemals in die Schweiz wechseln würde, wie das Alles funktionieren könnte und wie ich jemals eine Wohnung bekommen könnte. Kurzum, es gab ein Wochenende, an dem ich einmal kurz neben der Spur und ein wenig am Durchdrehen war – die ganzen Beschränkungen und Unsicherheiten hatten mich gefangen genommen. Ich habe mich zuhause eingeigelt und hätte am Liebsten alles beim Alten gelassen, denn das kannte ich und da habe ich mich schließlich auch ganz wohl mit gefühlt. Aber das Hinschmeißen entspricht nicht mir und meinem Leben.

Gottseidank habe ich gute Freundinnen, die mir das nicht haben durchgehen lassen. Sie waren geduldig mit mir, haben sich in Ruhe alles angehört und mir dann einen gehörigen Tritt in den Hintern gegeben. Sie haben mich bestärkt, mir Mut gemacht und mir klargemacht, dass die Dinge sich alle regeln würden. Was soll ich sagen, sie hatten recht! Ich konnte wie geplant meinen Job wechseln, ganz problemlos und mich schon vorher mit dem Team verbinden – zumindest online und dann auch tageweise vor Ort. Ich habe eine wunderbare Wohnung bekommen und durfte den Sommer hier direkt am See genießen.

Das ist einfach genial, ich gehe aus dem Haus und bin schon am See. Wasser hatte schon immer eine große Bedeutung für mich. Ich liebe es und ich bin mein hatte mein ganzes Leben damit zu tun. Erst beim Schwimmen, dann beim Segeln und jetzt am See. Ich liebe dieses Element einfach.

Aber Wasser ist noch so viel mehr, nicht nur als Mittel gegen den Durst. Flüsse galten als heilige Orte, für alte Heilmethoden wie Ayurveda ist es ein Symbol für Erneuerung und Harmonie. Noch heute suchen wir im Urlaub besonders gern am Wasser Frieden, Entspannung und Klarheit. Jedenfalls haben Gewässer etwas an sich, das uns anzieht. Bewusst oder unbewusst. Irgendwas macht es mit uns, wenn auf die weite Oberfläche eines Sees schauen oder dem Meeresrauschen zuhören.

Forscher haben inzwischen beeindruckende Nachweise gefunden, wie gut Aufenthalte an Gewässern unserem Gehirn tatsächlich tun. Wasser entspannt den Geist. Tagein, tagaus überfluten uns Informationen. Vor allem sinnlose und unwichtige. Am Wasser zu sein befreit unser überfordertes Gehirn von dieser Überstimulation.

Zum einen, weil dort visuell und akustisch zwar etwas passiert – die Wellen bewegen sich und platschen – aber eben weniger und einfacheres als in der hektischen Stadt, in einem Gerümpelzimmer, am Computer oder vorm Fernseher, wo unsere Augen und Ohren Tausende von Details verarbeiten müssen.

Zum anderen wegen der Farbe Blau, die für uns Menschen eine ganz besondere Rolle spielt. Marketingpsychologen haben schon vor Jahrzehnten erforscht, wie uns Blaues anzieht, weil es Ruhe auslöst, Heilung begünstigt und Gefühle von Offenheit, Tiefe und Weisheit sowie Zufriedenheit mit dem Moment hervorruft.

Wasser versetzt uns in einen meditativen Zustand. „Der kleine Torben möchte im Smaland abgeholt werden“, so die Durchsage im Ikea. Aber ich, die kleine Kerstin, möchte nicht vom Strand abgeholt werden. Ich könnte stundenlang dasitzen und einfach auf den Fluss oder den See oder das Meer schauen, die Bewegungen verfolgen, die uns auf so sanfte Weise faszinieren. Nachweislich bringt uns das ohne Mühe in einen Zustand der Meditation, von Fokus und Achtsamkeit. Und das wiederum verringert den Stress, befreit uns zumindest von milden Formen von Angst, Depressionen und Schmerzen, bringt uns mentale Klarheit und lässt uns hinterher besser schlafen. Wenn man am Wasser sitzen kann wird man einfach ruhig und hört auf einmal viel klarer seine innere Stimme und seine wahren Gefühle. Viele halten das nicht aus.

Wasser lässt uns verbunden fühlen. Während wir uns am Wasser aufhalten und in einen erholsamen, versunkenen Zustand gelangen, treten oft besondere Emotionen auf. Wir staunen und atmen die Weite ein. Wir fühlen uns verbunden mit uns selbst wie auch mit der Natur; mit etwas, das ewiger und größer ist als wir selbst. Das gibt uns Kraft und neues Vertrauen.

Wasser macht uns kreativer. Durch den Entzug vom Übermaß an Informationen wechselt unser Gehirn in das sogenannte Default Mode Netzwerk („Ruhezustandsnetzwerk“), eine Gruppe von Hirnregionen wird aktiviert, sodass wir unsere Gedanken besser schweifen lassen, tagträumen und fantasieren können. Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen und knüpft neue, unerwartete Verbindungen – was extrem wichtig ist für Kreativität.

Das gibt mir ganz neue Kraft und ich bin dankbar, dass ich es genießen darf. Hätte ich mich meinen negativen Gedanken hingegeben und mich weiter von ihnen runterziehen lassen, dann säße ich jetzt immer noch in meiner kleinen Wohnung in Stuttgart. Versteh mich nicht falsch, ich habe mein Leben dort genossen und viel Spaß gehabt – aber glücklich war ich am Ende nicht mehr. Ich wollte raus und ich wollte mich weiter entwickeln. Ich habe es richtig gemacht, indem ich mich meinen Ängsten gestellt – ich habe mein ganzes Leben und meine berufliche Existenz in Frage gestellt – und es umgesetzt habe. Ich bin nicht in meinem Elend sitzen geblieben und habe mich selbst bemitleidet. Dazu hatte ich auch gar keine Chance.

Ich glaube, dass ich nur deshalb wirklich glücklich hier bin, weil ich mich auf meine tiefen Schatten und Ängste eingelassen habe. Das führt einen zu deiner wahren Stärke – stark und zerbrechlich in einer Person zu sein bedeutet wahres persönliches Wachstum. Schwach zu sein und Schwäche zuzulassen, macht uns am Ende zu einer großartigen Persönlichkeit. Weil die je mehr wir alles sind, was wir tief im Inneren sind – desto mehr spüren wir die Verbindung zu unserem wahren Selbst und dadurch zu unserem vollen Potenzial. Wir können so viel mehr sein, wenn wir es wagen, wir selbst zu sein.

In der heutigen Zeit ist wichtig, dass wir positiv bleiben und uns von dem ganzen Irrsinn nicht runterziehen lassen. Ich finde es wichtig, dass wir Respekt vor der Situation und dem Umgang mit den Dingen haben, aber wir müssen aufhören uns selbst verrückt zu machen. Das Gute ist, dass wir Alle eine positive Einstellung haben können. Allerdings müssen wir es auch wollen.

Ich habe grundsätzlich eine relativ positive Einstellung und lasse mich nicht so schnell runterziehen. Aber ich weiß auch wie schwer es in manchen Situationen sein kann gelassen und positiv zu bleiben. Doch rumzicken oder wie ein Trauerkloß rumlaufen hilft auch nicht weiter. Ich meine jetzt nicht, dass man Schicksalsschläge oder Schmerzen einfach weglachen soll – die gehören zum Leben leider dazu, aber es geht um die grundsätzliche Einstellung im Leben.

Eine Metapher von Mark Aurel. Mark Aurel, römischer Kaiser und der letzte bedeutende Vertreter des Stoizismus, sagte einmal, dass jeder Mann – egal ob Herrscher oder Soldat, arm oder reich – letztlich nur ein Stein sei (richtig gelesen: ein Stein, so ein kleines, graues Ding vom Straßenrand). Er sagte: „Wirf‘ den Stein in Luft. Er wird nichts gewinnen, wenn er nach oben fliegt, und auch nichts verlieren, wenn er wieder nach unten fällt. Er bleibt, was er ist: ein Stein.“ Klar sind wir wertvoller und lebendiger als Steine, doch das Prinzip bleibt: Nach oben oder nach unten, wir bleiben, was wir sind.

Lass uns Steine sein. Du bist nicht das Scheitern, Du bist auch nicht der Erfolg. Das sind bloß Resultate äußerer Umstände, die Du nicht immer selbst in der Hand hast. Da pfuschen Dir der Zufall rein, braucht’s die Tonne Glück, zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort zu sein, spielt das Wohlwollen von anderen oftmals eine Rolle.

Was du dagegen sein kannst, ist der Versuch. Das Weitermachen. Das Nicht-Aufgeben, Nicht-Unterkriegen-Lassen. Oder das Suchen nach einer Alternative, nach einem neuen Ziel, wenn Du glaubst, Dich verrannt zu haben. Ein anderer Job. Eine andere Wohnung. Vielleicht sogar ein anderer Partner (oder eine andere Partnerin). Das sind Entscheidungen, die du bewusst treffen kannst. Mach dich nicht verrückt und genieß die Dinge einfach. Auch wenn sie nicht ganz so toll erscheinen, aber du hast die einmalige Chance sie zu erleben – wer kann das schon.

Ansonsten bist du einfach du – und damit genau richtig. Pass auf dich auf.

Traumhaft

Sich die eigenen Träume zu erfüllen ist für mich entscheidend für ein glückliches Leben. Es sind die Dinge, die tief drin in einem Selbst schlummern, die in unserem Herzen brennen und die einen manchmal frustrieren. Denn lieber gehen wir auf Nummer sicher, sind so wie andere uns sehen wollen und bleiben den Dingen treu, die uns bisher ausgemacht haben. Aber glücklich macht es uns nicht. Deswegen wünsche ich mir für Jeden, dass er seine Träume lebt und glücklich ist und seine Herzenswünsche wahr macht.

Ich habe deshalb vor Jahren damit aufgehört Dinge zu machen, die mir nicht entsprachen und habe mich in die Welt hinaus gewagt. Eigentlich habe ich vorher schon Mut bewiesen, denn ich habe das gemacht, was mich glücklich macht und bin zum Trotz aller Architektin geworden. Es war ein langer Weg dahin, bis ich begriffen habe, dass ich für mein Glück selbst verantwortlich bin und mir selbst treu bleiben muss. Damals hat Niemand mehr dran geglaubt, dass ich mein Studium beende und endlich Häuser baue. Vielmehr sahen mich Alle als Mutti zuhause mit Kindern und einem kleinen Teilzeitjob – ganz ehrlich, wenn mein Partner nicht diesen verheerenden Unfall gehabt hätte, dann wäre es vielleicht auch so gekommen. Nein, ganz so wäre es nicht gewesen, denn er hat mich immer unterstützt und hat schon damals dafür gesorgt, dass ich die Dinge tue, die ich liebe und mich dabei unterstützt. Als wir noch in der Schule waren ist er schon immer bei meinen Wettkämpfen im Schwimmbad vorbeigekommen und hat mich unterstützt – einfach so. Damals waren wir noch nicht mal zusammen, aber genau das macht es aus. Einfach den Anderen bei seinen Zielen unterstützen, das habe ich gelernt dabei. Doch das Schicksal wollte scheinbar etwas anderes für mich und nachdem ich mich wieder berappelt hatte gab es nur eine Option – ich werde Architektin.

Ich kann dir eins sagen, sie haben es mir nicht leicht gemacht damals und ich war immer wieder kurz davor alle hinzuschmeißen und etwas anderes zu machen. Aber das hat sich einfach nicht richtig angefühlt und ich habe es deshalb habe ich beschlossen etwas zu ändern und es durchgezogen. Ich habe das Ruder rumgerissen und ich liebe jeden Tag, den ich so leben darf.

Die größte Macht, die du im Leben hast, ist die Macht, dich zu entscheiden. Es ist die enorme Kraft, die du entwickelst, wenn du lernst für dich einzustehen! Kennst du das Gefühl, dass du ständig das Gefühl hast, nicht allem und jedem um dich herum gerecht zu werden? Es ist so wichtig, sich von diesem ständig schlechten Gewissen zu lösen. So viele Menschen haben Schuldgefühle. Die meisten davon sind nicht berechtigte, oft schon chronische Schuldgefühle, die ihr Leben unfassbar stark beeinflussen. Wir entschuldigen uns für gefühlt alles, haben das Gefühl anderen Menschen nicht gerecht zu werden oder ihnen zur Last zu fallen. Wir halten uns anderen gegenüber klein und nehmen Dinge oft persönlich. Mit der Zeit können diese negativen Gefühle zu unserer Identität werden.

Doch es ist Zeit, dass wir uns jetzt neu aufstellen und die Dinge positiv annehmen und auch angehen. Ich entschuldige mich nicht mehr für die Dinge, die mir am Herzen liegen, nur weil es Anderen nicht so passt. Es ist mein Leben und ich muss es leben und Niemand sonst. Ich stehe zu den Dingen und den Menschen, die ich liebe und ich verstecke mich nicht. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du zu dir und den Dingen stehst, die du liebst – ohne Kompromisse.

Es kann so einfach sein im Leben und doch machen wir es uns immer wieder gegenseitig schwer. Da ist man mit Menschen befreundet und nur weil die Freundin durchdreht machen sie die Welle macht, blockieren einen und tun so als würde man sich nicht mehr kennen. Das lustige daran ist doch nur, dass die Freundin dann gar nicht mitbekommt, wenn man sich trotzdem trifft, die Profile wieder entsperrt, wieder miteinander Kontakt hat und anschließend so tut als wäre nichts gewesen. Sowas hat garantiert Jeder schon mal erlebt. Wer sowas macht ist ein echt armes Würmchen. Vor allem ist es sowieso sinnlos, denn wir sind sowieso miteinander verbunden. Es ist schade, wenn man das vor dem Partner verbergen und sich so klein machen muss. Der Andere merkt sowieso, wenn man ihm etwas vormacht oder Geheimnisse hat.

Denn Menschen, die immer bei Anderen die Schuld für ihr eigenes Elend oder ihre miese Stimmung suchen, die braucht Niemand in seinem Leben. Die ziehen einen Selbst nur runter und man beschäftigt sich mehr mit ihnen als mit sich und seinem eigenen Leben. Von daher finde ich es gut, wenn sie das so machen. Ich liebe es mit Menschen verbunden zu sein und ich bin dankbar für Jeden, der gerne Teil meines Lebens ist. Aber ich zwinge auch niemanden das zu sein und bin glücklich, wenn ich dieses negative Chaos nicht mitmachen muss. Besonders wenn die Mädels bei ihren Kerlen wieder angelaufen kommen, weil es gerade mal wieder Geschenke geben könnte, dann sind sie immer besonders nett und anhänglich, wenn sie sonst auch gerne mal Stress machen.

Aber das machen wir jetzt nicht, denn wir haben uns lieb und ich bin so dankbar, dass ich mich mit sowas nicht herumschlagen muss. Ich denke, dass man immer miteinander reden und die Dinge miteinander machen sollte. Es hat keinen Sinn verbrannte Erde zu hinterlassen, denn früher oder später sieht man sich eh wieder miteinander konfrontiert. Ich habe gelernt, dass man Dinge ordentlich zu Ende bringen sollte, sonst holen sie einen früher oder später eh wieder ein. Das ist sozusagen ein Gesetz. Vor allem blockierst du dich selbst damit, auch wenn es sich für dich gerade vollkommen entspannt anfühlt. Deine Ziele erreichst du nur, wenn du mit dir und deinem Leben im Einklang bist und dich die negativen Dinge nicht immer wieder runterziehen. Es sind nämlich nicht die Worte, die andere Menschen beeinflussen, sondern unsere Taten. Menschen merken, wenn man ihnen etwas vormacht oder Geheimnisse hat.

Deshalb bin ich so stolz darauf, wenn Freunde sich in dieser Zeit mutig in neue Projekte oder Läden wagen. Vor allem bin ich stolz darauf, wenn ich Teil des ganzen sein darf und bei der Umsetzung unterstützen und die Konzepte mit vorantreiben kann. Das fühlt sich einfach toll an und sie bereichern unser Leben. Ich finde es toll mich in den neuen Läden umzuschauen, in Ruhe zu shoppen und sie damit zu unterstützen. Cool hat es auch eine gute Freundin von mir gemacht, die mit ihrem Schmucklabel einen tollen Onlineshop hat und jetzt zusätzlich einen Showroom hat, wo man sich die Klunker auch in echt anschauen, sich beraten lassen und dann kaufen kann. Das ganze Konzept ist mit soviel Liebe zum Detail aufgezogen worden und der Laden wunderschön eingerichtet. Sie ist der Wahnsinn, denn neben der ganzen Arbeit, die das mit sich zieht, dem ganzen Chaos mit Hygiene und so musste sie auch noch einen riesigen Wasserschaden im gerade fertigen Showroom ertragen und das ganze Konzept neu aufstellen bzw. auslagern. Aber sie liebt ihr Label und macht das Beste aus der Situation – sie beschwert sich nicht, sondern sie lebt das einfach. Deshalb fühle ich mich einfach wohl, wenn ich zu ihr gehe und dort einkaufe.

Das macht es so erfolgreich, denn die Leute fühlen sich dort wohl, sie werden wertgeschätzt und sie rennen ihr die Bude ein. Das ist so toll und es ist ihr Herzblut, was da drinsteckt. Sie hat sich diesen Traum erfüllt und sie lebt ihn. Besonders schön ist es, dass selbst ihr Mann total hinter ihr steht und ihr den Rücken freihält und sich auch um die Kinder kümmert. Ich finde es so schön, wenn man sich gegenseitig unterstützt und ich bin gerne dabei und helfe mit.

Für mich zeigt sich da nur mal wieder ganz klar, dass es deine eigene Entscheidung ist, ob du weiter dranbleibst, an den Herausforderungen wächst, dich durchbeißt, auch wenn es gerade nicht einfach bzw. echt anstrengend ist und immer wieder einen Weg findest, der sich für dich persönlich richtig anfühlt. So, dass „Dranbleiben“ Spaß macht. Und du nachher vor allem stolz auf dich sein kannst! Umso leichter fallen dir deine Entscheidungen – jeden Tag aufs Neue. Mach dich glücklich.

Das Schöne daran ist, dass es ganz alleine deine Entscheidung ist, ob du glücklich bist oder nicht. Es hat nur mit dir selbst zu tun und mit Niemandem sonst. Klar, der Partner an deiner Seite ist toll, aber wenn du mit dir und deinem Leben nicht glücklich bist, dann wirst du es auf Dauer mit deinem Partner auch nicht sein. Es werden sich immer wieder negative Nuancen einschleichen, die sich zu hochdramatischen Ausbrüchen hochstilisieren und am Ende einen faden Beigeschmack bringen. Es sind die oberflächlichen Gefühle, die dich kurz auf die positive Welle setzen, die dich anschließend aber umso tiefer fallen lässt.

Nur was man aus tiefstem Herzen will, wird man auch schaffen. Ansonsten bleibst du hinter deinem Potential zurück. Wenn du überzeugt bist von dem, was du kannst und was du möchtest, wirst du mit dieser Ausstrahlung andere Menschen anstecken. Wenn du dich deinen Selbstzweifeln und Ängsten hingibst, verlaufen viele Situationen negativ. Es macht einen Unterschied wie du dich verkaufst.

Jetzt sind wir Alle gefragt, wollt ihr in Schockstarre verharren oder aber mit offenem Visier in die Zukunft gehen, euch mit euch beschäftigen und euch weiterentwickeln? Schon die Darwin’schen Evolutionstheorie hat es beschrieben – überleben wird der, der sich am besten anpasst – Survival of the Fittest. Positives zieht Positives an.

Ein Kumpel hat sich neulich beschwert, dass die Leute nicht mehr in seinen Laden kommen und viel online kaufen. Ja, dann mach halt einen richtig coolen Onlineshop, du bist doch auch ständig online. Vor allem, wenn man dann nur bei Kumpels oder Freunden im Laden wirklich nett und zuvorkommend ist, dann geht auch Niemand dort gerne einkaufen. Wozu soll ich dort Geld ausgeben, wenn man nicht nett zu mir ist..?

Dein Potential nicht zu ignorieren, ist jedoch das größte Geschenk, das du dir machen kannst. Wenn du wirklich erfolgreich und glücklich mit dem sein möchtest, was dein Herz dir sagt, dann musst du dein Leben selbst in die Hand nehmen und dich nicht mehr von anderen abhängig machen. Dieses Feuer in dir ist dein Antrieb. Dein eiserner Wille. Dein Leitfaden. Deine Motivation. Deine Liebe. Deine Freude. Das brauchst du um jeden Morgen wieder aufzustehen und es durchzuziehen. Es wird dich jeden Tag wieder herausfordern und immer wieder wirst du denken, dass du es nicht schaffst und alle anderen besser sind – das stimmt nicht. Du bist die Beste und du machst das.

Wenn du dich entscheidest, die beste Version von dir selbst zu sein und dir erlaubst dein Feuer wirklich in die Welt zu tragen. Ich bin es wert glücklich zu sein. Vielleicht bedeutet das manchmal, weniger Sicherheit oder mehr Sprunghaftigkeit in den Gefühlen, auch mal eine Phase aushalten zu müssen. Doch ganz ehrlich: Das ist alles temporär. Wenn du beginnst, das in die zu suchen, was du immer im Außen gesucht hast, wirst du Seiten an die entdecken, die du niemals erwartet hättest. Dein pures Ich. Niemand sagt, dass das leicht ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich immer und immer wieder neu für sich selbst zu entscheiden.

Ich weiß wie schwer es ist auszubrechen. Vor allem im Bezug auf das, was andere von dir halten und über dich sagen. Es ist dein Leben. Dein eigenes. Und am Ende solltest du darauf zurückblicken und dankbar sein. Dir selbst. Wir erleben die größte Entwicklung, wenn wir uns unseren eigenen Abgründen stellen. Wenn wir uns fallenlassen in das, was uns Angst macht. Wenn wir zulassen, was wir nicht fühlen wollen und trotzdem sensibel genug sind, unsere eigenen Grenzen zu halten.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Viel zu oft in unserem Leben machen wir uns klein, lassen uns von vorgefertigten Interpretationen die Möglichkeiten verbauen. Wir zweifeln, anstatt zu glauben, wir sind ängstlich, obwohl wir vertrauen sollten. Sich selbst anzuzweifeln und sich hinter der Angst zu verstecken, ist eine der unnötigsten Angelegenheiten des Menschen.

Und ja, ich weiß, ich sollte das Wort „müssen“ eher durch „dürfen“ ersetzen. Ich darf. Und das ist soviel schöner. Doch in diesem Fall muss ich dich wirklich enttäuschen. Du musst wirklich wollen. Denn wo kein Wille, da ist auch kein Weg.

So machen wir das jetzt. Traumhaft #bettertogether

Magic Moment

Die Sonnenstrahlen spiegeln sich auf dem Wasser und es sieht aus als ob kleine Sterne am tanzen sind. Die Wellen, die Weite, das Rauschen des Wassers und gleichzeitig die Stille – einfach am Ufer sitzen und genießen. Seit diesem Sommer habe ich das und es fühlt sich einfach nur gut an. Wenn man morgens an den See geht, noch nichts los ist, nur die Natur und die Sonne da sind, dann ist das magisch und der beste Start in den Tag, den man haben kann. Es ist das pure Glück, denn man ist bei sich selbst, mit sich im Reinen und im Hier und Jetzt. Ich habe so viele Jahre davon geträumt dieses Glück zu haben und nun darf ich es erleben.

Darum geht es im Leben. Diese magischen Momente genießen, wenn man ganz bei sich ist, die Weite und das Wasser vor sich hat und die Sonne mit ihren goldenen Stahlen langsam auf- oder rotgold untergehen sieht. Oder man ist auf dem Berg und kann das ganze Schauspiel dort erleben. Es ist unglaublich und es ist wunderschön. Ich bin dann ganz bei mir und genieße einfach den Augenblick. Es gibt nur mich – hier und jetzt. Ich denke nicht an die Dinge, die bereits hinter mir liegen und die mich stressen oder die Sorgen von morgen. Nur ich und mein ganz persönlicher magic moment.

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“, sagte schließlich schon Buddha. Wer meditiert, der versucht sich mit seinem Atem im Hier und Jetzt zu verankern. In den sozialen Medien versuchen wir Momente unseres Lebens auf Bildern einzufrieren. Das Leben im Augenblick ist uns offenbar wichtig geworden. Gerade in Zeiten, in denen das Leben gefühlt ständig seine Geschwindigkeit erhöht, sehnen wir uns nach offenbar nach mehr Leben im Moment. Aber noch während wir uns abmühen, das Menschenmöglichste aus unseren Momenten herauszuquetschen, rinnen sie uns durch die Finger. Immer wenn wir den Augenblick bewusst erleben wollen, ist er schon zu einer Erinnerung geworden, im selben Moment, in dem wir darüber nachdenken. Und nicht nur das. Selbst wenn wir uns vornehmen, jede Sekunde eines Erlebnisses auszukosten und für die Ewigkeit in unserem Hirn einzubrennen, haben wir nach einer gewissen Zeit doch das meiste davon vergessen, weil unser Gehirn unermüdlich aussortiert und wir ohnehin nur einen gewissen Teil der Realität überhaupt wahrnehmen.

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Ja, es ist gerade nicht einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten. Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in Frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und dieser wunderbare Mann ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Gerade in diesen Zeiten tut es gut und es ist wichtig. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Erlebst du noch oder erinnerst du schon? Mit dem Zwiespalt zwischen Erinnern und Erleben haben sich schon einige Psychologen auseinander gesetzt und recht Bemerkenswertes herausgefunden. In Studien stellten sie fest, dass unser Gehirn das Erleben einer Situation mitunter völlig anders bewertet als die daran geknüpfte Erinnerung. Zum Beispiel, dass die Dauer eines Ereignisses auf die Erinnerung nahezu keinen Einfluss hat. Das bedeutet, es ist – zumindest im Nachhinein – relativ egal, wie lange sich der Zahnarzt mit deiner Wurzelbehandlung Zeit lässt oder wie lange diese schlimme mündliche Prüfung dauert. Genau so wenig spielt es für die Qualität deiner Erinnerung eine Rolle, ob du dein leckeres Eis schnell oder langsam isst, ob du auf der Party bis zum Schluss da warst, und sogar wie lange der Sex mit deinem neuen aufregenden Partner dauert (unabhängig davon wie gut oder schlecht dieser ist).

Demnach neigen Menschen offenbar dazu, Ereignisse nach zwei Kriterien zu bewerten:

  1. Danach, welches der allerbeste oder der allerschlimmste Moment war.
  2. Danach, wie das Ereignis endete.

Wenn sich Mütter nach den bestialischen Schmerzen einer Geburt positiv an dieses Ereignis erinnern, dann könnte das daran liegen, dass all die Schmerzen mit dem positiven Erlebnis, ihr Kind im Arm zu halten, endeten. Genauso kann es passieren, dass wir einen zweiwöchigen Strandurlaub in schlechter Erinnerung behalten, wenn wir auf dem Rückflug unseren Koffer verlieren, das Flugzeug verpassen oder mitten im Urlaub eine heftige Magen-Darm-Grippe ausstehen müssen. Andererseits könnte ein Heiratsantrag in der zweiten Urlaubshälfte dazu führen, dass wir den selben vermeintlichen Horrortrip als Traumurlaub in unserer Erinnerung abspeichern.

Fürs Überleben waren vor allem zwei Dinge wichtig: 1. Ging es gut aus? Und 2.: Was konnte schlimmstenfalls geschehen? Aber auch, wenn es nicht ums nackte Überleben geht, werden diese Erinnerungen und Geschichten doch am Ende alles sein, was wir haben, oder? Irgendetwas müssen wir ja zu erzählen haben, wenn wir steinalt mit den anderen Alten im Schaukelstuhl um die Wette schaukeln und unser Leben gelebt haben.

Es ist so wichtig, dass man immer man selbst bleibt und auch zu sich selbst steht – sich nicht für andere verbiegt. Wenn ich ich selbst bin, kann ich mich nicht verlieren. Ein kleiner Satz, aber er steckt voller Wahrheit. Denn die Dinge sortieren sich praktisch wie von selbst im Leben – was nicht zu mir und meinem Leben passt verschwindet schnell wieder. Platz für Neues wird geschaffen, das Andere ist kein Verlust, sondern eher eine Befreiung und das tut einfach gut. Manchmal muss man allerdings ein paar Runden drehen, bevor man das erkennt. Deshalb folge ich einfach meiner Intuition, meinem Bauchgefühl und genieße die Dinge total. Sich selbst kann man nicht verlieren – niemals. An solche Gesetze im Leben glaube ich ganz fest, denn sie sind kraftvoll und sie geben uns unsere Stärke.

…manchmal können wir kurz fliegen, uns gut fühlen – bis zu den Sternen. Doch wir werden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Immer. Irgendwann. Weil Glück eine Momentaufnahme ist und kein allgegenwärtiger Zustand, nicht konservierbar. Er kommt und verschwindet, kommt und geht wieder. Erinnert uns, dass es ihn gibt, zeigt uns, wie wunderschön er sein kann und manchmal bleibt er länger, manchmal nur kurz. Oft so, wie wir es annehmen, wie sehr wir ihn willkommen heißen und dann zieht er weiter. Damit er nicht selbstverständlich wird. Damit wir ihn wertschätzen. Den magic Moment. Er ist wertvoll und nicht von Dauer – doch er kommt immer wieder. Mal kommt er im Kleinen und mal im Großen. Deshalb genieße die Höhe, den Flug und lerne den Fall zu lieben. Er gehört dazu und gibt dir Boden unter den Füßen, erinnert dich daran WER DU BIST. Mit all deiner Kraft und Liebe.

Eine wunderbare Frau, die ihr Leben liebt und Spaß daran hat. Ich stelle mich dabei auch den Schwierigkeiten, die der Weg einfach so mit sich bringt und die das Ganze erst spannend machen. Ich setze mich in diesen Durststrecken dann immer wieder mit mir und meinem Leben auseinander und habe so die Chance die Dinge eventuell ein wenig nachzujustieren oder auch zu optimieren. Ich bin dankbar für die Hilfe oder den Input und ich nehme es an und arbeite damit.

Es ist mein Leben und ich habe die Verantwortung dafür – ich allein. Das ist das Beste daran, denn ich allein habe die Chance es auch zu ändern, eine neue Richtung festzulegen oder andere Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. Niemand zwingt mich die Dinge als gegeben hinzunehmen.

Ich liebe Herausforderungen und ich stelle mich ihnen. Auch wenn es manchmal ganz schön viel ist und ich nicht weiß, was ich eigentlich zuerst tun soll. Aber genau das ist der Zeitpunkt, wo ich mich klar definiere, meine Prioritäten festlege und Spaß habe. Wenn alles immer glatt laufen würde, dann wäre das Leben total langweilig. Versteh mich nicht falsch, Niemand sollte sich extra in irgendwelche Schwierigkeiten bringen, das kann jeder Depp. Es geht darum, aus seiner Komfortzone zu kommen, sich den Herausforderungen zu stellen, sie zu sortieren und Entscheidungen zu treffen. Dabei helfen einem die vorher definierten Prozesse – sie bilden sozusagen die Leitplanken auf dem Weg und geben Sicherheit.

Erst wenn man sich den Herausforderungen stellt, hat man die Chance sich zu entwickeln, Stehvermögen, Entschlossenheit und Persönlichkeit zu bilden. Man bleibt nicht liegen, wenn man mal fällt und gibt sich seinem Schicksal hin – man steht auf und zieht es durch. Vielleicht dauert es etwas länger und scheint einfach unerreichbar – manchmal muss man einfach nur vertrauen und an sich arbeiten. Dann geht es weiter und die Dinge kommen zu einem.

Es braucht Mut das zu tun, aber das Leben belohnt die Mutigen. Das ist genau die richtige Einstellung, denn das ist viel schwieriger als alles beim Alten zu lassen und mich immer zu beschweren wie doof das Leben doch ist. Das schönste Gefühl überhaupt ist es, wenn man die Schwierigkeiten und widrigen Umstände überwunden hat und sein Ziel erreicht hat. Genießt es und prägt es euch genau ein, denn der Weg zum nächsten Ziel ist lang… Sich zwischendurch immer mal wieder bewusst zu machen, was man schon alles erreicht hat hilft einem durchzuhalten und sich immer wieder neu zu motivieren. Einfach die Magie des Augenblicks genießen

Gerade in diesen Zeiten, seid lieb zueinander und füreinander da.

#positivemind

Dankbar und nachdenklich, traurig und glücklich zugleich. Was für ein Jahr, was ein Weltschmerz, welche Ungerechtigkeit, welche Wunder, wieviel Liebe, welch intensive Zeit, die man kaum schafft zu erfassen. Doch ich bin wirklich reich beschenkt worden in diesem Jahr, denn ich durfte unglaubliche Erfahrungen machen – in allen Bereichen meines Lebens. Dafür bin ich wirklich dankbar, denn sie haben mich auf eine ganz neue Ebene, ja in ein ganz neues Leben, katapultiert.

Es ist schon irre wie sehr man sich doch an seinen eigenen Trott und auch besonders an die Bequemlichkeit gewöhnt. Vor allem auch wie man sich mit dem ganzen Kram einfach begnügt und sich nicht weiter entwickelt. Wunderbar, wenn man dann vom Leben mal wieder so richtig durchgeschüttelt wird und sich neu sortieren muss. Denn der normale Trott ist nicht gerade gut und wir sollten uns immer wieder überprüfen und uns selbst auf den Prüfstand stellen. Sind wir wirklich da wo wir hinwollen oder ist es gerade einfach nur bequem.

Dazu gehört auch, dass man sich damit auseinandersetzt mit wer man eigentlich sein will und wer nicht. Es ist immer wieder schwierig sich mit den Dingen auseinanderzusetzen und dann auch zu entscheiden, dass man in seinem Leben etwas ändern muss. Denn das ist unbequem und macht auch nicht immer Spaß. Ja, klar aber man wird mit dem belohnt, was uns wirklich glücklich macht. Die Dinge passieren nicht einfach so, man muss immer etwas dafür tun und sich bewegen.

Auch mit welchen Personen man sich umgibt spielt eine große Rolle. Denn was will ich? Mache ich mich klein und suche mir lieber Freunde, die nur rumhängen und auf das Leben warten oder geht es voran, weil mich die Leute fordern und ich an mir arbeiten muss. Ich stehe auf Menschen, die mich fordern und auch herausfordern und die mir ein gutes Gefühl geben. Ich bin dankbar für die tollen Menschen, die mein Leben mit mir teilen.

Die Verantwortung dafür tragen wir ganz allein. Niemand außer uns selbst ist für unser Leben verantwortlich und auch für unser Glück und unsere Liebe. Denn wenn wir andere brauchen um wirklich glücklich zu sein, dann werden wir es nie. Wir lassen uns immer wieder von Menschen beeinflussen und sind mit allen und überall vernetzt. Das führt manchmal auch zu einem Overkill oder die Menschen drehen einfach durch.

Menschen, die ein erfolgreiches Leben führen – egal ob das eine glückliche Familie, eine befriedigende Arbeit, Gesundheit, finanzielle Sicherheit oder die Freiheit, ihre Träume zu verwirklichen bedeutet – bringen in der Regel bestimmte persönliche Eigenschaften mit sich. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebenszufriedenheit haben Psychologen zwei wichtige Eigenschaften identifiziert: Intelligenz und Selbstdisziplin. Wie sich Intelligenz dauerhaft steigern lässt, haben sie noch nicht herausgefunden. Aber sie haben entdeckt wie wir uns selbst wieder besser in den Griff bekommen können.

Willenskraft ermöglicht es uns, uns selbst und die Gesellschaft, im Kleinen wie im Großen zu verändern. Der Wille gibt uns die Kraft weiterzumachen oder wenn er geschwächt wird, die Beherrschung verlieren. Alles gesteuert durch die mentale Energie. Der Wille ist wie ein Muskel der ermüdet, wenn er überstrapaziert wird, aber sich durch Training auch langfristig stärken läßt.

Viele unserer persönlichen oder gesellschaftlichen Probleme hängen mit mangelnder Selbstdisziplin zusammen: zwanghafter Konsum, Verschuldung, Gewalt, schlechte schulische Leistungen, mangelnde Produktivität beim Arbeiten, Alkohol- oder Drogenkonsum, ungesunde Ernährung, mangelnde sportliche Betätigung, chronische Angst, Jähzorn etc.

Menschen mit guter Selbstdisziplin scheint es besser möglich, stabile und befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Sie zeigen mehr Empathie und sind eher in der Lage, Dinge aus der Sicht des Anderen zu sehen. Sie sind emotional gefestigter und neigen zu weniger Angst, Depressionen, Paranoia, Psychosen, zwanghaften Verhaltensweisen, Essstörungen, Alkoholproblemen und anderen Leiden. Sie reagieren weniger Häufig mit Ärger und werden seltener aggressiv, weder verbal noch psychisch.

Der erste Schritt der Selbstdisziplin liegt in einem klaren Ziel. Dabei ist das wichtigste, dass wir uns die richtigen Ziele setzen und ihnen auch die entsprechende Zeit geben. Denn wenn wir uns einfach nur Ziele setzen ohne wirklich dahinter zu stehen oder dafür zu brennen, dann können wir es im Grunde auch gleich sein lassen.Wenn man etwas nur ein wenig will, dann ist es schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Dabei ist es gut wenn wir uns Ziele für die nächste Zeit, aber auch für die Zukunft setzen. So bleiben wir nicht zwischendurch auf der Strecke und haben beim erreichen der kleinen Zwischenziele immer wieder ein Hoch, was uns für die weiteren Schritte der großen Ziele motiviert. Das schafft immer wieder die Prioritäten, die für unser Leben wichtig sind. Nur wenn wir uns dessen auch wirklich bewußt sind und wir diese Dinge auch wirklich leben haben wir die Möglichkeit unsere Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Sich das immer wieder bewußt zu machen hilft uns stark zu bleiben und an unseren Zielen festzuhalten.

Wir haben so die Möglichkeit entspannt zu bleiben und uns nicht von Kleinigkeiten aus dem Tritt bringen zu lassen. Wenn wir unser Gehirn dazu bringen können sich kleine Ziele vorzunehmen und umzusetzen, dann schaffen wir auch die größeren Dinge problemlos. Es geht darum, sich dem immer wieder zu stellen und die Dinge durchzuziehen. Den Muskel Willenskraft immer wieder zu steigern und schwieriger zu machen.

Selbstdisziplin in dem einen Bereich, den wir gerade trainieren, wirkt sich auch auf andere Bereiche aus und erweitert so den Fokus. Dann sind wir glücklich mit uns und unserem Leben.

Dann sind wir auch in Verbindung zu uns selbst, zu unserem tiefen Inneren, zu unserer Seelenessenz, zu dem was uns ausmacht. Ich glaube es war nie wichtiger, als in der heutigen Zeit, auf sich „Acht zu geben“ auf sich selbst aufzupassen. Sich nicht ständig zu vergleichen und dadurch das chronische Gefühl zu füttern „nicht gut genug zu sein“ „nicht zu genügen“.

Ich glaube es ist wichtig, bewusst zu entscheiden was wir in unseren Kopf, in unsere Gedanken lassen und uns genauso bewusst von Dingen zu lösen, die uns nicht gut tun und triggern. Es wird Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern wer wir sind und lernen, mehr und mehr auf die innere Stimme zu hören. Denn sie möchte gehört werden. Deine inneren Stimme wahrzunehmen, ist eine Frage der Achtsamkeit – ihr auch zu folgen, eine Frage des Mutes.

Wenn du in dir selbst Liebe findest, wenn du dich mit Menschen verbindest, wenn du dich geborgen fühlst, wenn du diese Energie versprühst, wenn du es ehrlich meinst und wenn du dein Glück gerne teilst. Wenn du voran gehst, aber auch mal verweilst.

In dir selber Ruhe finden kannst, öfter deine innere Mitte erlangst. Den Wellen des Lebens positiv entgegen siehst – wenn Sturm kommt nicht direkt fliehst. Die Zuversicht auch dann noch bei dir bleibt, obwohl grad alles in die falsche Richtung treibt. Wenn du Geduld behalten kannst, auch wenn dir jemand auf der Nase rum tanzt. Das ist nicht einfach und du brauchst deine ganze Stärke das auszuhalten, ich kann ein Lied davon singen. Wenn ich es schaffe belohne ich mich auch mit meiner Lieblingslakritze von Bülow, die ich gottseidank direkt im Paradies, in Konstanz, krieg.

Wenn du Leichtigkeit erlebst und immer wieder nach vorne gehst. Ich glaub dann bist du schon ziemlich mittendrin, im Kreislauf für den sogenannten Sinn für ein positives Leben. In dem wird es natürlich von allem etwas geben, ein Mix aus guten und schlechten Tagen, aus kleinen und großen Plagen, aus Antworten und offenen Fragen. Das Leben in seiner Polarität, wo es letztendlich nur darum geht, welche Bewertung wir ihm schenken, mit welcher Einstellung wir denken.

Denn der Blickwinkel ist das Geheimnis von Glück, dann erkennst du es Stück für Stück. Also hol es dir zurück: das Gefühl, dass auch du es verdienst, dass du Dein Leben aus tiefstem Herzen liebst, indem du ihm selbst eine gute Note gibst. Auch wenn es richtige Tiefen gab. Ja – vielleicht nimmst du sie mit ins Grab.

Aber in der Zeit die dir auf der Erde noch bleibt, wird es allerhöchste Zeit das Beste aus allem rauszuholen, dich auch mal mehr zu belohnen. Denn eins ist klar: Wir kommen hier eh nicht lebend raus, doch wir füllen unser Leben aus – entweder mit einer sorgenvollen Zeit oder mit etwas mehr Gelassenheit. Die schönen Tage schenken uns Freude, die schlechten Tage Erfahrungen, die schlimmsten Tage Lektionen und die besten Tage Erinnerungen! Jeder Tag ist kostbar.

Es richtig gut und groß machen. Darum geht es im Leben und sich der Herausforderung stellen, das ist wichtig. Es geht um den Weg, den wir gehen. Der macht uns am Ende glücklich. Begnüg dich nicht mit Kleinigkeiten oder Mittelmaß, strebe nach den großen Dingen. Auf dem Weg dorthin werden viele Dinge in deinem Leben passieren und sie werden dich weiterbringen und wachsen lassen. Hab Spaß dabei.

Und jetzt geh raus, genieß das Leben und sei glücklich.

Wild hearts don´t break – they burn

Den Mutigen gehört die Welt und auch die schönsten Geschichten beginnen mit Mut. Dem Mut, den ersten Schritt zu tun und dann die Ausdauer zu haben und dranzubleiben und es durchzuziehen. Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Weil die schönsten Geschichten mit Mut beginnen geht es manchmal einfach nur darum über seinen eigenen Schatten zu springen. Mut ist der Zauber, der Träume wahr werden lässt.

Gerade durfte ich bei einem guten Freund den Weg in seinen neuen Laden begleiten. Er hat in den ganzen Corona-Chaos beschlossen sich zu vergrößern und sein Sortiment auszubauen. Das ist wirklich mutig und ich bin verdammt stolz auf ihn, denn er zeigt mir immer wieder, dass man nur weiterkommt, wenn man mutig ist und Risiken eingeht. Es geht um die Entwicklung und das Streben nach neuen Zielen. Das ist es, was es so Besonders macht, mich antreibt und immer wieder ungeduldig werden lässt. So wie Jeder etwas ganz Besonderes ist, der einen Traum in sich trägt, den er erreichen möchte.

Nur was man aus tiefstem Herzen will, wird man auch schaffen. Ansonsten bleibst du hinter deinem Potential zurück. Wenn du überzeugt bist von dem, was du kannst und was du möchtest, wirst du mit dieser Ausstrahlung andere Menschen anstecken. Wenn du dich deinen Selbstzweifeln und Ängsten hingibst, verlaufen viele Situationen negativ. Es macht einen Unterschied wie du dich verkaufst.

Glaube an dich. An deine Fähigkeiten. Tritt mit einer Selbstsicherheit auf, die andere überzeugt. Es wird nicht immer einfach sein, aber mit Kampfgeist, Willen, Disziplin, Selbstbewusstsein und Kreativität übersteht man auch die Durststrecken. Das ist gerade in der jetzigen Zeit wichtig. Wer sich jetzt einfach mit einem Wein auf dem Sofa verkriecht und Trübsal bläst, der hat es nicht besser verdient. Ja, es können Hindernisse und Probleme auftauchen, aber das gehört dazu. Lass dich von sowas doch nicht abbringen.

Dein Potential nicht zu ignorieren, ist das größte Geschenk, das du dir machen kannst. Wenn du wirklich erfolgreich und glücklich mit dem sein möchtest, was dein Herz dir sagt, dann musst du dein Leben selbst in die Hand nehmen und dich nicht mehr von anderen abhängig machen.

Dieses Feuer in dir ist dein Antrieb. Dein eiserner Wille. Dein Leitfaden. Deine Motivation. Deine Liebe. Deine Freude. Das brauchst du um jeden Morgen wieder aufzustehen und es durchzuziehen. Es wird dich jeden Tag wieder herausfordern und immer wieder wirst du denken, dass du es nicht schaffst und alle anderen besser sind – das stimmt nicht. Du bist die Beste und du machst das.

Ich mag dich. Ja dich! Ganz egal warum du das hier liest, ob aus Neugier, ehrlichem Interesse oder einfach nur weil du gerade nichts Besseres zu tun hast. Ich freue mich, dass wir uns hier treffen und beim nächsten Mal treffen wir uns dann auf einen Kaffee oder ein Glas Wein. Vielleicht erzählst du mir dann ganz tolle Dinge aus deinem Leben und ich lerne auch ein Stück von dir kennen, denn du bist wirklich okay.

So gehe ich durch die Welt und ich lasse mich auch nicht davon abbringen. Ich fühle mich wohl mit mir und mit meinem Leben und ich habe Spaß dabei. Ich brenne darauf mit Menschen zusammen zu sein und mit ihnen durchs Leben zu gehen und zu sehen wie sie ihr Potential entwickeln und glücklich sind..

Eigentlich hast du es dir in deinem Leben gerade bequem gemacht, alles läuft, du bist irgendwie „zufrieden“. Nicht wirklich glücklich, aber zufrieden. Und dann kommt plötzlich dieser Schauer. Diese unberechenbare Kälte, die sich langsam in deinem Brustkorb, um dein Herz herum, ausbreitet. Ein Gefühl, das uns überfordert.

Ich denke, das hat mit Sehnsucht zu tun. Eigentlich sehnen wir uns danach Sicherheit und Schutz zu erfahren. Eigentlich wollen wir uns einlassen und anvertrauen. Doch die Kraft, mit der uns Gefühle immer wieder einholen, ist manchmal so bedrohlich, dass wir Angst haben sie zuzulassen. Wir vermeiden Gefühle. Wir drücken sie weg. Denn das ist manchmal viel einfacher als sie zuzulassen und auszuhalten. Denken wir. Wenn wir eine Vermeidungsstrategie nutzen, dann richtet sich unser Leben danach aus, nicht verletzt zu werden.

Von was in deinem Leben hättest du gerne mehr? Selbstvertrauen? Freiheit? Aufmerksamkeit? Anerkennung? Geh und gib es dir! Oft wünschen wir uns von anderen Menschen Bewunderung. Warum? Weil wir sie uns selbst nicht geben können. Denn Hand aufs Herz: Von dem, was in uns verstärkt vorhanden ist, brauchen wir von unserem Umfeld nichts mehr. Geh raus und hol dir, was du dir wünschst und gib dich nicht mit weniger zufriden – du bist das wert!

Wenn du dich entscheidest, die beste Version von dir selbst zu sein und dir erlaubst dein Feuer wirklich in die Welt zu tragen. Ich bin es wert glücklich zu sein. Vielleicht bedeutet das manchmal, weniger Sicherheit oder mehr Sprunghaftigkeit in den Gefühlen, auch mal eine Phase aushalten zu müssen. Doch ganz ehrlich: Das ist alles temporär. Wenn du beginnst, das in dir zu suchen, was du immer im Außen gesucht hast, wirst du Seiten an die entdecken, die du niemals erwartet hättest. Dein pures Ich. Niemand sagt, dass das leicht ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich immer und immer wieder neu für sich selbst zu entscheiden.

Ich weiß wie schwer es ist auszubrechen. Vor allem im Bezug auf das, was andere von dir halten und über dich sagen. Es ist dein Leben. Dein eigenes. Und am Ende solltest du darauf zurückblicken und dankbar sein. Dir selbst. Wir erleben die größte Entwicklung, wenn wir uns unseren eigenen Abgründen stellen. Wenn wir uns fallenlassen in das, was uns Angst macht. Wenn wir zulassen, was wir nicht fühlen wollen und trotzdem sensibel genug sind, unsere eigenen Grenzen zu halten.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Viel zu oft in unserem Leben machen wir uns klein, lassen uns von vorgefertigten Interpretationen die Möglichkeiten verbauen. Wir zweifeln, anstatt zu glauben, wir sind ängstlich, obwohl wir vertrauen sollten. Sich selbst anzuzweifeln und sich hinter der Angst zu verstecken, ist eine der unnötigsten Angelegenheiten des Menschen.

Und ja, ich weiß, ich sollte das Wort „müssen“ eher durch „dürfen“ ersetzen. Ich darf. Und das ist soviel schöner. Doch in diesem Fall muss ich dich wirklich enttäuschen. Du musst wirklich wollen. Denn wo kein Wille, da ist auch kein Weg.

Meine Eltern haben mir in meiner Jugend immer den Raum gelassen, dass ich die Dinge tun konnte, die ich wirklich geliebt habe. So habe ich neben dem Schwimmsport, den ich auf recht hoher Ebene, im Leistungszentrum, betrieben habe auch mein Ziel Architektin zu werden, verfolgen dürfen. Das hat mir ein Selbstbewusstsein geschenkt, dass ich erst später wirklich kennenlernte und was mir auf meinem Weg geholfen hat durchzuhalten. Ich durfte Grenzen durchbrechen und mich immer wieder für mich selbst entscheiden. Ich durfte anecken, das hat meine Persönlichkeit geformt. Ich durfte anders sein und auch mal gegen den Strom schwimmen. Doch heute muss ich sagen, all die kleinen Entscheidungen anders zu sein, haben meine Persönlichkeit geformt. Ich weiß, was ich kann, ich weiß, was ich nicht kann und ich weiß, wie weit ich gehen kann. In mir schlummerte immer etwas Besonderes, ich bin nie den einfachen Weg gegangen. Aber all diese kleinen Entscheidungen haben mein Leben bereichert. Ich habe gelernt Situationen besser einschätzen zu können, abzuwägen.

Mir hat es in meinem Leben viel Selbstbewusstsein, Sicherheit und ein gutes Gefühl für mich und meine Grenzen gegeben, die Situation immer wieder neu einschätzen zu können. Es ist mein Ding, meins ganz allein und es hat nicht mit dir zu tun. Denn tief in mir drin brennt ein Feuer und zeigt mir den Weg. Hört sich gerade ziemlich archaisch an, ist es aber gar nicht. Denn ich liebe mich und mein Leben und ich gehe diesen Weg wirklich gerne und ich liebe die Dinge, die ich tue.

Lass dich drauf ein und genieß es. Ich hab dich lieb