Darum bin ich nicht die Schweiz

Was andere Menschen über dich denken, geht dich nichts an. Dieser Satz ist wirklich existenziell und er hat eine wirklich tiefe Substanz. Das zu verinnerlichen, garantiert einem den größten Genuss und die höchste Lebensqualität, und zwar in allen möglichen Alltagssituationen. Nennen wir es beim Namen, denn es bedeutet Freiheit unabhängig von Lob und Tadel zu sein. Und etwas Schöneres, als frei zu sein, gibt es nicht. Will man ein außergewöhnliches, erfülltes Leben leben, wird das niemals außerhalb der Freiheit stattfinden.

Und weil dieser Lifestyle nicht von Heute auf Morgen kommt, wird man sich das noch sehr oft bewusst machen müssen. Das Hirn reagiert leider immer wieder ziemlich selbstgefällig, denn die Probleme sind auch nichts Neues. Es gibt im Grunde immer dasselbe Drama, immer denselben Stress, immer dasselbe Gejammer. Aber die Wahrheit ist stärker als Lüge, die Liebe ist stärker als Angst, Neu schlägt Alt. Dieses emotionale Auf und Ab wird verschwinden und dann ist es nur noch schön, dauerhaft schön.

Kritik ist leider üblich und kein Grund zur Sorge. Wenn jeder mit der eigenen Lebensweise einverstanden ist, einen gut findet und einen mag, dann ist das Leben eine weichgespülte, langweilige Soße, und man ist der Harmloseste auf diesem Planeten. Dann erlebt man zwar kaum Kritik, allerdings erlebt man dann insgesamt kaum etwas.

Und das kann es nicht gewesen sein. Man ist doch nicht auf der Welt, um ein Standardleben zu leben, über die Runden zu kommen, und alles richtig zu machen. Das Aufregende, das Erfüllende, das Außergewöhnliche – das wartet außerhalb der Angst, außerhalb der Komfortzone, außerhalb der Bestätigung der breiten Masse. Ist klar, sonst würde es jeder leben.

Es ist aber nicht so. Die Meisten leben Tagein, Tagaus den Trott. Eines ist klar, denn es ist nicht üblich, unbeeindruckt von Lob und Tadel zu sein. Abhängig davon zu sein ist so weit verbreitet, dass es quasi normal ist.

Wenn man einmal es wagt etwas anderes zu tun, dann hagelt es Missgunst und Ablehnung, man wird ziemlich kritisch beäugt. Doch das braucht einen kein bisschen zu verunsichern oder zu verwirren. Wenn man also jedes Mal darauf reagiert, wird das Leben sehr turbulent werden. Also kann man entweder aufhören, außergewöhnliche Schritte zu gehen und wieder mit der breiten Masse schwimmen, damit alle beruhigt sind oder man lernt, frei von Lob und Tadel zu sein. Die eigene Wahl. Aber man darf hinterher nicht jammern, dass das Leben insgesamt so semi-erfüllend war.

Je enger die emotionale Bindung, umso größer die Beeinflussung. Je näher einem jemand steht, und je mehr er einem bedeutet, umso stärker wird es einen pushen, oder runterziehen, was er von einem hält. Man sollte keinesfalls daran arbeiten, ihm zu gefallen und alles richtig zu machen. Bei manchen reicht es schon, wenn sie von wildfremden Menschen kritisiert werden – in Zeiten von Social Media ein weitverbreitetes Phänomen. Ein paar kritische Bemerkungen da, ein negativer Kommentar hier, und schon wird sich gerechtfertigt, verteidigt und erklärt – und man ist in die Sache involviert. Aber wenn es einen nichts angeht, was andere über einen denken, dann kann man die Zeit, in der man sich ärgert, stattdessen einfach in etwas Schönes, Inspirierendes investieren.

Die eigene Energie ist viel zu kostbar, die eigene Lebenszeit viel zu wertvoll, die eigene Persönlichkeit viel zu groß, um sich auf eine solche Ebene zu begeben. Man ist zu groß für Ablehnung, zu groß für miese Kritik, zu groß für Neid, Hass und Missgunst.

Und selbst, wenn man jedes Recht dazu hätte, sich zu involvieren, sollte man darauf verzichten. Man verzichtet völlig auf jede Involvierung seinerseits – man muss nichts richtig stellen, man muss nichts erklären, man muss nichts rechtfertigen. Man vertraut darauf, dass die Wahrheit immer stärker ist. Und zu seiner Zeit wird alles wunderbar für einen geklärt werden, ganz ohne Stressen und Bemühen und Dinge klären wollen. Und es wird sich zum eigenen Vorteil klären, versprochen! Aber wie und was und wann geht einen nichts an – bis es so weit ist, hier muss man sich einfach gedulden. Das ist das Schwerste daran.

Partner. Kinder. Eltern. Chef. Freunde. Kunden. Egal von wem es kommt….

Man hat zuallererst eine Verantwortung sich selbst gegenüber. Man hört zuallererst immer auf sein Herz – und erst dann auf die anderen.

Es ist ganz einfach, denn wenn das, was derjenige sagt oder tut, einen klein macht, einen unter Druck bringt, einem ein schlechtes Gewissen macht, einen verunsichert und verwirrt, alles kompliziert und unüberwindbar macht, einen deprimiert und entmutigt, einen seines Schwungs oder seiner Lebensfreude beraubt, einen als unfähig, dumm, oder gar böse dastehen lässt – dann geht einen das nicht an. Egal, wie logisch es sich anhört, egal, ob es vordergründig stimmt und vor allem, egal wer es sagt.

Es kann ansonsten die liebste Person überhaupt sein, und sie kann es noch so gut meinen, und, aber all das spielt keine Rolle. Wenn man nur eine einzige Sache hinkriegen könnte, dann wäre es folgende, dass du zuerst auf dein Herz hörst und dann erst auf andere Menschen. Selbst, wenn diese Menschen einem ganz nahe stehen.

Denn am Ende des Tages ist es dein Leben, dein Herz, dein Traum, deine Lebensfreude, deine Power, die zählen. Und du hast zuallererst die Verantwortung dafür. Man kann unmöglich nur dann ein schönes Leben haben, wenn keins der Kinder gerade auf einen sauer ist oder die Freundin/Schwiegermutter nicht beleidigt oder der Mann zufrieden mit der Gesamtsituation.  Man kann gerne Klarheit schaffen und ab da ist man für nichts mehr zuständig. Weder für Mann, noch für Kinder, noch für Freundin.

Man ist sehr wohl kritikfähig. Schau, ich mache im Grunde nichts anderes, als dir ständig zu sagen, wo es bei dir überall nicht passt – und du bist hinterher weder depressiv noch down, sondern ganz im Gegenteil gepusht, glücklich und dankbar. Für Kritik, wohlgemerkt! Weil die Liebe zwar klar ist, aber niemals entmutigend. Obwohl sie eine Kurskorrektur vornimmt, hat sie einen solchen Schwung und Power, dass man hinterher sich nichts Schöneres hätte vorstellen können, und vor Glück heulen könnte. Wenn ich dich korrigiere, bist du hinterher freier, mutiger und leichter, anstatt verunsicherter.

Gott braucht nicht den Teufel, um einem etwas beizubringen. Keiner musst einem Angst machen, einen unter Druck setzen, oder einen leiden lassen, damit man etwas Gutes lernt – das ist weit unter der eigenen Würde. Die Liebe macht das auf Augenhöhe, in der größten Wertschätzung und Respekt zugleich. Ich kann das ein bisschen schwer ausdrücken, weil man das nur unbewusst wahrnimmt – aber der Unterschied könnte nicht größer sein.

Jedem macht es etwas aus, wenn andere einen nicht mögen oder ablehnen, denn jeder will beliebt sein. Diese Emotionen sind nachvollziehbar, und werden einem immer wieder auf einem Silbertablett angeboten werden. Aber man kann jedes Mal wieder aufs Neue entscheiden ob man sich darauf einlässt.

Deshalb sollte man zuallererst sich selbst lieben und darauf scheißen, ob das jetzt erwidert wird oder nicht. Jeder Mensch, der einen liebt, einen wertschätzt, und der an der eigenen Seite sein soll, wird einem automatisch obendrauf hinzugefügt. Versprochen. Ganz ohne Zutun und Gefallen wollen! Wie von magischer Hand wird man die besten Freunde, den liebevollsten Partner, die genialsten Kunden, Kollegen, Mitarbeiter haben – und wenn das bei einem noch nicht so ist, dann ist es nicht der eigene Job, sich darum zu kümmern. Das kommt schon noch. Und genau deshalb ist das Leben so leicht! Jeder entscheidet sich immer und immer wieder, dass es ist egal, was andere von einem denken. Man legt fest, dass es für einen in jedem Bereich geil wird, ohne dass man irgendwas oder gar irgendwem hinterherrennen muss. Und genauso ist es dann auch.

Es geht nicht darum wie man sich dabei fühlt. Nein, ich beschließe einfach, dass es mir nichts ausmacht – die Gefühle folgen dann schon. Die müssen irgendwann einsehen, dass man nicht einknickt, früher oder später. Würde man warten, bis man sich so fühlt, würde hier gar nichts laufen! Ich beschließe es, und mache einfach weiter, wie wenn nichts wäre.

Lieber das Schlechte ignorieren, als sich im Schlechten baden. Es würde einem enorm guttun, wenn man das ganze Drama etwas ignorieren würde und sich stattdessen auf seine Kernkompetenzen besinnen würde. Liebe, Lebensfreude, Genuss. Der Umstand will unbedingt die ganze Aufmerksamkeit, also entzieht man sie ihm ganz bewusst.

Es ist überlebenswichtig ist, frei von Lob und Tadel zu sein. Frei von Bestätigung oder Ablehnung der anderen zu sein, ist die größte Garantie dafür, dass man als Persönlichkeit seine Einzigartigkeit bewahrt. Die Individualität eines jeden ist seine größte Stärke. Es gibt absolut niemanden auf diesem Planeten, der dieselbe Kombination aus Talenten, Charaktereigenschaften und Ausdrucksmöglichkeiten hat. Keiner mag exakt dieselben Dinge wie man selbst, kann sich genauso freuen wie man selbst, und hat dieselbe Art, Probleme zu lösen, wie man selbst sie hat.

Schaffen es die Meinungen anderer, einen zu beeinflussen, dann wird man seiner größten und schönsten Fähigkeit beraubt – oder zumindest gemindert. Und deshalb gibt es für einen nur eine einzige Möglichkeit: Es geht dich nichts an. Nicht dein Bier, nicht dein Business, nicht deine Abteilung, nicht deine Angelegenheit. Du machst es dir einfach immer wieder bewusst: nicht deine Sache.

Wirst man von einer Person immer und immer wieder und dauerhaft kritisiert, ist ihre Nähe garantiert nicht der richtige Ort für einen. Es mag einem zwar egal sein, aber warum solltest man sich mit so jemanden umgeben?

Ich trage die Outfits, die ich tragen will – ist mir egal, ob andere das für passend oder unpassend halten. Ich wohne so, wie ich wohnen will – ob andere das beklatschen, oder „viel zu weiß“ finden, ist mir egal. Ich esse so lecker, und so gut, und so viel, wie ich essen will – keiner darf sich ein Urteil darüber erlauben. Ich tanze so viel, wie ich jeden Tag tanzen will, und schreibe die Texte, wie ich sie schreiben möchte, und lache so laut und so oft und bin so begeistert wie ich es nur sein will, ich liebe so hemmungslos und stark, wie ich will, und drücke diese Liebe genau so aus, wie ich will, ich lege die Regeln für mein Leben fest, und genieße jede Sekunde so sehr, wie ich es nur will – und Keiner kann mich vom Gegenteil überzeugen. Meckern kann man bekanntlich immer, auf andere herabschauen und sie kritisch beurteilen ist leicht.

Man sollte sich über jede Situation freuen, in der man keine positive Bestätigung bekommt – einen schnelleren Freiheits-Booster wird man kaum finden. Sei froh, wenn nicht jeder Applaus klatscht, nicht jeder anerkennend nickt, und einen nicht hypt – das pusht nämlich ansonsten nur die eigene Gefühlswelt, baut aber keine echte Persönlichkeit. Die Zuneigung der anderen kann nämlich von heute auf morgen weg sein – und dann? Dann ist man ganz schnell fertig mit der Welt, und am Boden zerstört.

Aus diesem Grund ist ein früher Ruhm, Erfolg und große Beliebtheit eher kontraproduktiv, so bestätigend es für die eigenen Gefühle sein mag. Wenn das so ist, dann achte einfach darauf, dass die eigene Lebensfreude nicht durch Geschenke, Liebesbekundungen, WhatsApps, Likes, Follower, Kommentare, Erfolg, Aufträge, Kunden, etc. bezogen wird. Ablehnung ist für die Emotionen dagegen unangenehm, bietet aber die beste Möglichkeit, zu üben, wirklich unabhängig davon zu sein. Nur dann kann man seinem Verstand, der laut „Jemand mag mich nicht, und es macht mir etwas aus!“ schreit, und sich dabei wie eine Diva aufführt, Einhalt gebieten. Deshalb beurteile ich jede solche Herausforderung als positiv, krempele die Ärmel hoch, und hole zu einem Schlag aus. Darum werde ich niemals so neutral wie die Schweiz sein, kein Menschengefaller, nicht everybody’s darling, und nicht Miss Beliebt 2019.

Und ob das jemand sonst auch so sehen kann, oder nicht, geht dich einfach nichts an. Hab einfach Spaß und mach dein Ding

Das Beste rausholen

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.

Werde größer!

Go for it

Ich glaube, dass es zu wenig Menschen auf der Welt gibt, die den anderen vorangehen. Die sich was trauen. Die etwas Außergewöhnliches tun, das, was noch nie jemand getan hat. Die die Bequemlichkeits-Zone verlassen, und den Fuß auf neues Terrain stellen. Die eben Dinge tun, die andere nicht tun, und dadurch Dinge erleben, die andere nicht erleben.

Denn die Meisten haben immer wieder Angst, dass es schiefgeht, aber dann geht es eben schief. Immer noch besser, viele Fehler zu machen, und etwas dabei zu erleben und darau zu lernen, als gar nichts zu tun und dumm zu sterben. Lieber zehn Versuche und dann einmal ins Ziel treffen, als nie auch nur den Pfeil in die Hand genommen. Lieber hoch zielen, und darunter treffen, als gar nichts treffen.

Es ist gar nicht schlimm, wenn mal etwas nicht klappt. Überhaupt nicht schlimm. Gar nicht schlimm, wenn was schiefläuft, man auf die Nase gefallen ist, es nicht so funktioniert, wie man gedacht hat. Dann probiert man es eben noch mal oder man macht etwas anderes. Versagen ist nicht schlimm. Es nie versucht zu haben ist viel schlimmer.

Die eigenen Träume sollte man nie an der Größe des eigenen Geldbeutels messen, denn dann träumt man klein, denkt klein, handelt klein und bleibt klein. Wie cool wäre es, wenn es keine finanziellen Begrenzungen gäbe. Was würde man dann alles tun oder noch besser, was könnte man alles tun?

Geld ist nie das Problem.

Der Mangel an Geld ist nur eine Ausrede für Menschen, die sich nichts trauen. Wenn Gott einem einen Traum ins Herz gelegt hat, der lichterloh brennt, und der vielen anderen dient, dann wird er auch das Geld dafür locker machen. Es dauert nur etwas. Das Geld läuft sowieso immer der Vision nach. Also: groß denken – locker bleiben  – weitergehen – Ernte abwarten.

Egal was sie denken. Es gibt immer zwei Gruppen von Menschen. Die einen, die mit Einem den Weg gehen werden. Und diese Menschen stehen schon in den Startlöchern. Das Timing ist unschlagbar! Alles kommt immer genau passend für einen.

Und man wird viele inspirieren, viele ermutigen, viele freisetzen vor Angst, Lustlosigkeit und Gelähmtsein. Das ist so schön, dass es sich nur deshalb lohnt, voran zu gehen. Das ist wie ein Sog, der immer mehr Menschen erfasst, wie ein Magnet zieht man welche zu sich, die einen begleiten, von einem profitieren – und umgekehrt. Auf die konzentrierst man sich. Und diese denken nur das Beste von einem – denn sie lieben einen und glauben an ihn. Und die anderen? Ignorieren ist schon zu viel. Es wird immer welche geben, die ängstlich sind – die alles kritisch beobachten – die jenes und dieses bezweifeln – die von schlechten Erfahrungen berichten können – die dich im Allgemeinen entmutigen, einen bremsen, und das Feuer löschen wollen.

Es geht hier nicht um die Menschen, die mit vernünftigen Dingen kommen, um einem zu helfen, sondern diejenigen, die einen entmutigen. Wenn man nur einmal aus dem Mainstream heraustritt – dann wird man sofort zig Schwarzseher/Kritiker/Besserwisser haben, die einem genaustens versichern werden, warum das alles bei einem nichts werden kann. Damit findet man sich ab und ignoriert es am besten. Man spürt doch genau, wessen Gegenwart einem gut tut, einen inspiriert, einen weiterbringt. Also umgibt man sich mit solchen Menschen.

Dem Rest hört man nicht zu, auch wenn man deshalb auf einmal auch andere Dinge tut als bisher und sich mit anderen Menschen umgibt. Wenn man dann auf Widerstände trifft, dann kann man sicher sein, dass man auf dem richtigen Weg ist. Genau das ist es, was einem immer wieder Angst macht.

Es gibt 365 Stellen in der Bibel, in denen „fürchte dich nicht“ steht – allerdings keine einzige, in der „sei vorsichtig, pass lieber auf… sei nicht zu mutig oder zu kühn…“ steht. Es gibt keinen einzigen Grund, warum man Angst haben sollte. Nicht einen! Jede Situation kann morgen schon wieder völlig anders sein – und nächsten Monat wieder anders. Aber das Leben ist nicht seine Situation! Und man ist nicht hier, um sich um seine Situation zu drehen. Man ist hier, um den Hintern hoch zu kriegen, voller Vertrauen vorwärts zu gehen – und alle anderen mit seinem Feuer automatisch in Brand zu setzen. Und die eigenen Umstände werden auf dem Weg dahin sich ganz oft wie von Geisterhand schon regeln.

 Ausreden bringen einen nicht weiter. Wer so bleiben will, ok, darf er gerne. Allerdings wird sich dann auch nichts ändern und glücklicher wird man auch nicht damit. Einfach mal anfangen, dann kommt der Rest von alleine hinterher.

Ich bin nicht vorsichtig! Ich will so intensiv leben, wie es jeder Augenblick zulässt, ich will alles genießen und auskosten, ich will weiter, tiefer, höher, ich will mehr! Ich will noch viel mehr lieben und stärker und extremer! Ich will noch viel mehr Menschen ermutigen und inspirieren!

Go for it!

Es geht weiter

Wenn du durch die Hölle gehst… GEH WEITER.

Es gibt Zeiten, da scheint einfach alles schief zu laufen, zusammen zu stürzen, nicht zu passen, aus dem Ruder zu geraten. Ja, schlimme Dinge passieren. Nicht immer sind alle nett zu einem. Ab und zu wird’s richtig heftig, manchmal auch über einen längeren Zeitraum hinweg. So ist das Leben. Keiner bleibt vor Herausforderungen verschont, auch wenn man das gerne so hätte.

Auch wenn man gerade mittendrin steckt, vielleicht helfen die folgenden Dinge.

Jede Krise macht einen stärker., bringt einen weiter. Jeder will schließlich das glücklichste Leben haben, das überhaupt möglich ist. Niemand ist gerne mit Mittelmaß zufrieden, oder? Es kann auch nicht immer alles so bleiben wie es gerade ist und man hat auch noch nicht alles erreicht, ansonsten ist man wahrscheinlich schon fast tot. Wenn man keine Veränderungen mehr will, dann kann man schon fast anfangen seinen Sarg zu bestellen, denn nur dann erlebt man keine Veränderungen mehr.

Für jedes Leben gibt es einen gewaltigen, herrlichen, an Größe und Schönheit alle Träume und Vorstellungen bei weiten übersteigenden Plan. Der ist für jeden maßgeschneidert. Tief in seinem Herzen weiß das auch Jeder, nur ignoriert man es leider zu oft. Man spürt dieses Brennen, dieses da muss es mehr geben, dieses Ziehen, diese Sehnsucht des Herzens, die aufkommt, wenn man mal nicht abgelenkt ist. Jeder weiß das.

Die Gedanken drehen vielleicht durch, weil man nicht weiß, wie man aus der Misere je wieder herauskommst, aber Gott dreht nicht durch. Er muss nicht Plan B rausholen. Ihn beeindruckt das Chaos, das der Umstand als Film des Genres Drama bei einem laufen lässt, null.

Jedes Mal, wenn man sich inmitten von Schwierigkeiten für das Gute entscheidet – wird man stärker. Jedes Mal, wenn man sich entscheidet, sich nicht dem Selbstmitleid hinzugeben, nicht herumzujammern, nicht dem Schlechten seine volle Aufmerksamkeit zu geben, nicht der Verzweiflung, den Sorgen der Angst und all dem anderem negativen Müll seinen Glauben zu schenken, sondern stattdessen zu vertrauen – jedes Mal wird man stärker! Und kommt seinem Ziel näher.

Man glaubt immer eine Menge Zeug, das man gar nicht sieht. Das ist einem gar nicht bewusst. Selbstverständlich glaubt man das, was man nicht sieht. Aber nur weil die Umstände wieder mal einen auf Drama machen, deshalb braucht man noch lange nicht darauf reinzufallen.

Man kann vertrauen, auch wenn man nicht weiß wann das Ganze Drama wieder vorbei ist. Aber jede Herausforderung bringt einen weiter. Jeder noch so kleinen Entscheidung des eigenen Herzens, zu vertrauen, obwohl es nicht so aussieht, macht einen unendlich stärker. Damit ist allerdings nicht verbissener, hartherziger, illusionsloser, sondern freier, freudiger, lockerer, liebevoller, krasser, entschiedener, etc. gemeint.

Wenn man also gerade durch die Hölle geht, geht man einfach weiter. Einfach immer weiter gehen.  Deshalb sollte man sich die Umgebung, also die eigenen Umstände nicht zu genau anschauen, sie nicht so genau analysieren, keine Fotos machen und nicht soviel darüber nachdenken. Denn jeder Umstand ist zeitlich begrenzt. Jeder. Er ist bald wieder vorbei. Dann kommt das Beste.

Darauf zu vertrauen und sich nicht entmutigen zu lassen, an der eigenen Persönlichkeit festhalten und weiter an das Gute zu glauben, das ist das Schwerste dabei. Denn das ist wirklich zäh und die eigenen Zweifel und das Zweifeln der Anderen bringen Einen immer wieder ins Wanken.

Man ist verletzlich, dünnhäutig, nimmt alles persönlich und weiß manchmal gar nicht mehr was das eigentlich noch soll. Die Dinge, die man erreichen wollte sind schließlich noch so weit weg, zumindest empfindet man es so. Dabei entwickeln sich die Dinge manchmal auch ganz anderes, als wir es gedacht haben, und dann ist man auf einmal ganz schnell am Ziel.

Gerade die Dinge, die man in der Zeit erlebt prägen einen Selbst und lassen Einen wachsen. Man sieht das zwar nicht in dem Moment, aber in späteren Situationen bleibt man oft viel entspannter und lässt sich auf die Situationen ein. Wenn man sie dann überstanden hat, dann hat man nicht nur die Dinge an sich gemeistert, sondern auch noch den Sieg über sich selbst errungen, weil man sich nicht hat unterkriegen lassen.

Also lasst euch drauf ein und haltet durch. Es geht immer weiter. Vergesst auch nicht Spaß dabei zu haben und das Leben zu genießen.

Locker bleiben

Hätte, würde, könnte, sollte – die Grundlagen der Selbstkritik und der hohen Erwartungen. Ein Hoch auf das Konjunktiv. Viel wichtiger ist an dieser Stelle mehr Gelassenheit. Denn in den allermeisten Fällen lässt sich immer wieder feststellen, dass es doch gut läuft und man sich entspannen sollte. Hört sich einfach an und das ist es auch.

Ganz egal, in welchen Umständen man sich gerade befindest, aber wenn man nicht glücklich mit ihnen ist, dann muss man sie ändern. Und man ist in der Lage, mehr zu ändern, als man glaubt. Man muss überhaupt nicht alles ertragen und mit sich machen lassen, was mit einem so gemacht wird. Man hat sehr vieles in der Hand.

Ist es einem aber momentan nicht möglich, etwas an der Situation zu ändern, dann entscheidet man sich für Hier und Jetzt. Vielleicht ist man plötzlich alleinerziehend, pleite oder beides. Vielleicht ist eine Beziehung unerwartet in die Brüche gegangen, vielleicht musst man im Moment beengt wohnen, hat keine Freunde, ein krankes Kind, keine Arbeit, die einen erfüllt. Man hatte große Pläne und Träume, und jetzt ist alles anders gekommen, und man hadert mit der Situation. So hatte man sich das nicht vorgestellt.

Aber jedes Hadern, Bedauern, Zurückschauen oder sich woanders hin wünschen ist ein garantierter Killer der eigenen Lebensfreude. Hätte, hätte, Fahrradkette. Hat man aber nicht. Man ist jetzt genau hier und deshalb macht man jetzt das Beste daraus.

Ganz egal, wie es aussieht, und wie sehr es anders sein könnte – scheiß drauf. Ganz egal, welche Verkettung der unglücklichen Umstände zu der jetzigen Situation geführt hat – ab sofort keine Vorwürfe mehr, kein beschuldigen von sich selbst oder Anderen. Triff eine Entscheidung. Ab sofort wird jeder Augenblick genossen, im Hier und Jetzt. Nicht in Paris, sondern genau dort, wo man gerade ist.

In meinem Leben lief es immer ganz leicht – und dann kam alles anders. Ich kam mitten in meinem Studium ins straucheln. Alle Anderen machten ihren Abschluss und zogen erfolgreich ins Leben, reisten ins Ausland, feierten Parties, gründeten eigene Büros, schmiedeten Pläne und verwirklichten sie. Ich saß zwischen allen Stühlen und kam nicht vor und nicht zurück. Ich habe mit mir und meinem Leben gehadert.

Aber dann habe ich die Dinge und auch meine verschiedenen Jobs angenommen. Ich habe mich bewusst entschieden die Situation anzunehmen wie sie ist und das Beste daraus zu machen. Ich habe die Herausforderung angenommen und auf einmal hatte ich Spaß dabei. Es hat mir Spaß gemacht und ich habe aufgehört nach Anderen zu schauen. Ich habe mich nicht mehr von anderen Menschen aus dem Konzept bringen lassen. Im Gegenteil, ich hatte das ungeheure Privileg Dinge zu tun und Menschen zu treffen, die ich niemals erlebt hätte, wenn ich damals einfach mein Studium hätte durchziehen können. Ich habe die Entscheidung für mich selbst getroffen und das tue ich bis heute. Auf einmal haben sich die Dinge von ganz allein entwickelt.

Ich habe mein Studium beendet und ich bin heute wirklich glücklich mit meinem Job. Aber ohne diesen Umweg hätte ich mich niemals zu der Person entwickelt, die ich heute bin. Ich habe mich mit mir und meinen Zielen und Wünschen neu auseinandergesetzt und bin nacht Stuttgart gezogen und meinen Traumjob bekommen.

Ich hatte Niemals das Gefühle etwas verpasst zu haben oder etwas falsch gemacht zu haben. Denn es ist mein Leben und ich habe es genossen und schöne, erfüllende Zeit gehabt. Mir wurde eine wunderbare Zeit geschenkt. Ich bin stolz auf mich und mein Leben und bisher haben die Menschen, die in meinem Leben sind, das bisher auch so gesehen. Was Andere darüber denken interessiert mich nicht, denn sie sind diesen Weg nicht gegangen.

Es ist nur diese eine eklige Standard-Wunschvorstellung, die einem so viel raubt: „Studieren-Reisen-Freund-Mann-Hochzeit-Karriere-Eigenheim-Kinder-So-soll-mein-Leben-ablaufen“-Ding. Und was passiert, wenn nicht? Wenn kein Partner in Sicht ist? Die Firma Konkurs anmeldet? Du keine Kinder bekommen kannst? Dein Freund dich betrügt?

Will man dann jahrelang seiner Wunschvorstellung nachtrauern? Nein, auf gar keinen Fall! Man ist im Hier und Jetzt. Man gibt sein Alles, sein Bestes, feiert jeden Augenblick und scheißt auf die Wunschvorstellung. Hätte, könnte, sollte gibt es nicht mehr für einen.

Es ist mein Leben und jetzt ist die allerbeste Zeit für mich.

Man braucht nicht viel um glücklich zu sein, auch wenn man jeden Tag wieder sieht was man noch alles brauchen könnte und haben will. Das Allermeiste braucht man überhaupt nicht. Auch als Genießer schöner Dinge und Verfechter, dass man es sich überall hübsch machen sollte, aber durch überhöhte Konsumwünsche entsteht nur Stress. Auslandsreisen, eine Designertasche, eine teure Wohnungseinrichtung, schicke Kleidung oder ein neues Auto. Aber das ist alles ganz unwichtig! Denn es ist absolut unwichtig ob man in einem teuren Wagen oder den neuesten Klamotten umherfährt oder zweimal im Jahr in den Urlaub fliegt. Wichtig ist, dass man glücklich mit sich und seinem Leben ist und sich nicht stressen lässt.

Armut, Mangel und die Auswirkungen davon mag niemand. Man will das schönste Haus, das beste Auto, und alles, was man sich obendrauf noch wünscht. Aber wenn man dafür seine Lebensqualität opfern muss, um diese Dinge zu erreichen, dann lohnt es sich nicht. Es gibt für alles einen Zeitpunkt – also sollte man sich selbst keinen Stress oder Druck machen, wenn bei einem selbst die Konsumwünsche momentan nicht erfüllt werden können. Es ist nur Zeug. Man kann alles genießen – aber wenn man es nicht hat, kann man trotzdem genießen. Das tut dem Genuss keinen Abbruch. Locker bleiben und sich nicht unter Druck setzen. Sich entspannen, statt frustriert darüber nachzudenken, was einem noch zu seinem Glück fehlt.

Sich an sich selbst freuen und die eigene Einzigartigkeit lieben, dass ist wichtig. Freude daran zu haben wie man ist und die Dinge auf die eigene Weise tun. Das Leben auf die eigene Art leben, so wie man es mag und will, bis ins kleinste Detail. Die eigene Art mögen und sich nicht von Anderen verunsichern lassen. Andere stellen sich die Dinge immer anders vor, deshalb sind sie anders. Aber unser Leben ist gut so wie es jetzt gerade ist. Das hat alles nichts mit Egoismus, Narzissmus oder Selbstverliebtheit zu tun – es ist eine gesunde Sicht, und die einzige Voraussetzung dafür, dass man eine ständige Quelle der Inspiration für andere Menschen ist.

Es geht dabei nicht um richtig oder falsch. Sich auf das Schöne und was großartig läuft zu konzentrieren macht den Unterschied, denn alles andere ist irgendwie so unbedeutend und hat kein Gewicht. Es ist nicht entscheidend, was richtig oder auch falsch läuft. Es geht darum sich mit sich selbst wohl zu fühlen und locker und entspannt zu bleiben. Es ist nicht so wichtig, ob man alles richtig macht, wer bestimmt überhaupt was richtig ist. Es ist wichtig, dass man das liebt, was man tut, vor allem aber auch sich selbst.

Sich selbst nicht verunsichern lassen ist ein Grundstein beim Wohlfühlen mit sich selbst und seinem Leben. Die eigene Art mögen und es egal sein lassen, wenn es jemand anders nicht tut. Was andere über einen denken, geht einen nichts an! Man muss Niemandem Rechenschaft ablegen und sich Keinem erklären, warum man die Dinge tut, wie man sie tut. Man muss es Keinem recht machen oder etwas beweisen, man muss keinem Zeigen, was für eine tolle Person man ist. Egal wie die Erwartungen der eigenen Umgebung auch sind. Manchmal wird Applaus geklatscht, manchmal nicht. Und man tut besser daran, sich überhaupt nicht danach zu richten, wohin das Fähnchen im Wind weht – sonst wird’s ein armseliges Dasein.

Man braucht keine Bestätigung von außen. Wenn sie da ist – schön, wenn keine da ist – auch schön. In dieser Zeit lernt man nämlich, frei davon zu sein. Man folgt seinem Herzen und was andere denken, geht einen nichts an. Das heißt nicht, dass man keiner anderen Meinung zuhören soll – aber immer dann, wenn sie einen verunsichert, die Lebensfreude raubt, und einen klein macht, kann man darauf verzichten.

Man ist inspiriert statt verunsichert. Ermutigt, statt gedämpft oder traurig. Es geht darum sein Leben und sich selbst zu lieben und nicht zu verurteilen. Alles andere kann man vergessen und sich einfach entspannen. Aus Druck, Stress, schlechten Gewissen oder Bedauern ist noch niemals etwas Neues, Kreatives, Echtes, Wertvolles entstanden. Und deshalb ist das alles nichts!

Inspiration beinhaltet für mich den Wortstamm „Spirit“ – und das ist mehr als Verstand, mehr als bloßes Tun, mehr als nur „Dinge richtig machen“ oder „auf die Reihe kriegen“, mehr als Können oder Schaffen. Es ist Sein – und in diesem speziellen Fall: das persönliche Sein.

Das ist schon alles. Alles, was ich mit euch teile, soll euch beflügeln, aufatmen lassen, euch entspannen, euch den Druck rausnehmen. Und ich bin absolut davon überzeugt, dass genau das passiert.

Träumer

Es gibt auf der Welt verschiedene Gruppen von Menschen. Zum einen, diejenigen, die ohne einen Traum im Herzen, ohne Feuer und Leidenschaft leben, und zufrieden sind, wenn sie ihr Leben einfach nur auf die Reihe kriegen, über die Runden kommen, oder wie man halt so sagt. Diese verschwenden ihr Leben meist mit unwichtigem Zeug oder wollen ihre Couch-Comfort-Zone nicht verlassen.

Dann gibt es diejenigen, die einen Traum im Herzen haben oder mehrere, und ihn aufgeben angesichts von Schwierigkeiten, Unvorhergesehenem und Problemen. Oder sie lassen sich ihren Traum rauben von Schwarzsehern und Besserwissern. Diese geben den Traum auf, sobald Umstände oder Hindernisse sich auf dem Weg dahin zeigen, lassen sich entmutigen oder ablenken, und finden sich nach kurzer Zeit wieder in der Mittelmäßigkeit der breiten Masse wieder, für die sie nie bestimmt waren.

Außerdem gibt es diejenigen, deren Herz für etwas brennt, und die einfach vorwärts gehen. Immer nach vorne. Egal, was so kommt, preschen sie vorwärts, lassen sich durch nichts und niemanden aufhalten, und erreichen Ihr Ziel. Sie träumen – aber bleiben nicht dabei stehen, sondern gehen immer weiter Schritte in der richtigen Richtung.

Wenn man einen Traum hat, der im Herzen brennt, dann wird folgendes passieren, es werden Schwierigkeiten kommen, Herausforderungen, Dinge, die dich entmutigen wollen, dir die Lust und Motivation rauben. Das ist normal, wäre ja komisch, wenn der Teufel keine Hindernisse losschicken würde, sobald einer anfängt, richtig groß zu träumen. Wenn das gar nicht passiert, dann sollte man sich hinterfragen, ob man wirklich groß genug träumt.

Herausforderungen sind dazu da überwunden zu werden und zwar mit Leichtigkeit. Nichts und Niemand kann einen stoppen. Nichts und niemand ist stärker und motivierter als man selbst. Keiner auf diesem Planeten! Mögen sich Umstände auftürmen, mögen Schwierigkeiten kommen, möge alles nach in sich zusammenstürzen aussehen – na und. Man stellt sich ihnen mit erhobenem Haupt, man springt wie eine leichtfüßige Elfe darüber, und dann geht man weiter. Einfach immer vorwärts, nicht aufgeben! Nicht zweifeln! Nicht stehen bleiben und heulen! Immer nach vorne.

Wenn man einen Traum hat, dann hat man auch alles zur Verfügung was man dafür braucht oder man bekommt Menschen, die das besitzen. Türen öffnen sich und alles ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Alles fügt sich zusammen, was zusammengehört (Menschen, Finanzen, Partner, Ressourcen).

Das wichtigste dabei ist man selbst und dass man fest daran glaubt, sich den Herausforderungen stellt und immer weitergeht. Einfach immer weiter nach vorne. Im vollsten Vertrauen einfach weiter. Man ist dazu geboren seine Träume wahr werden zu lassen, mit allem, was du bist und hast. Man soll, sollst erleben dürfen, was so richtig zu einem passt, sein Leben maximal auskosten, genießen und alles erleben, was es zu erleben gibt.

Dass es wirklich der Traum ist erkennt man, wenn es einen begeistert, einen in Brand setzt, einen strahlen lässt, das Herz zum Beben bringt und wirklich groß ist. Der Traum hat immer mit anderen Menschen zu tun – ihnen zu dienen, andere glücklich zu machen, anderen zu helfen, ihnen Probleme zu lösen, etc.

Sehen wir ein Haus auf dem Land, einen Sportwagen oder eine Kreuzfahrt, dann handelt es sich um Wünsche und nicht um Träume. Denn was haben andere Menschen davon, es sei denn, man will ein Bed & Breakfast auf dem Land anbieten, damit sie dort in einem besonderen Ambiente zur Ruhe kommen können.

Auf dem Weg zu seinen Träumen wird man aufregende Dinge erleben, man wird sehr intensiv leben, man wird erfahren, stärker werden, größer denken, mehr Menschen glücklich machen, als alle anderen um einen herum. Man wird fliegen, echte Wunder erleben, erfüllt sein und sich freuen wie ein kleines Kind. Man wird überrascht werden vom Glück, wird die spannendsten Menschen kennenlernen, aufregende Orte besuchen und neue Erfahrungen machen, die man sonst nie erlebt hätte. Es wird eine spannende Reise, alleine für diesen Weg dahin lohnt es sich, weiter zu gehen!

Diesen Traum kann man nur selbst träumen. Nur man selbst, mit allem was man ist und allem, was man hat, ist so einzigartig, und so unverwechselbar, und wenn man diesen Traum nicht träumt, und sein Ziel nicht erreichst – dann wird es kein anderer tun! Man ist nicht ersetzbar für diese Welt, nicht austauschbar.

Wichtig ist sich selbst nicht immer einzureden, dass man ängstlich, depressiv, schlecht drauf, und lethargisch ist. Denn das ist man gar nicht. Das komische Zeug wird nach und nach von einem abfallen, und man selbst wird hervorkommen als eine strahlende Schönheit, eine heißglühende Lava, ein Feuersturm, der die Herzen im Vorbeigehen erobert! Auch wenn man sich im Augenblick vielleicht noch nicht so fühlt, es wird gut werden.

Egal, ob man gerade mal entdeckt, was sein Traum sein könnte, oder bereits einige Schritte gegangen ist, oder sich mittendrin, im Chaos befindest. Lass dich nicht aufhalten. Geh einfach weiter. Du wirst alles spielend überwinden, was es zu überwinden gibt. Du wirst dein Ziel erreichen. Du wirst nicht aufgeben, nicht zweifeln und nicht entmutigt sein.

Sei stolz auf dich und lass dich drauf ein. Hab Spaß und genieß es.

Hab Geduld

Das Ziel im Leben sollte es stets sein, sein Leben einfacher, statt komplizierter zu machen, denn Schwierigkeiten hat jeder von uns genug. Vor Herausforderungen und schweren Umständen bleibt keiner verschont – außer, er ist bereits tot, oder führt ein so langweiliges und harmloses Leben, dass er sich eigentlich auch gleich begraben lassen könnte.

Wie alle anderen aber werden wir immer wieder mit Problemen konfrontiert werden, die Stress und Druck verursachen. Zum Beispiel die aktuelle Situation und die ist nun mal genauso, wie sie ist. Mal ist es lauter, mal leiser, je nach Sorte der Herausforderung. Die Aussagen in den eigenen Gedanken und die Gefühle (Sorgen, Ängste, Grübeleien, depressives, entmutigendes Zeug) passen immer schön zum Umstand. Immer wieder drehen die Dinge sich im Kreis.

An diesem Umstand kann man momentan absolut nichts verändern – allerdings kann man selbst jeden Druck und Stress entfernen, wenn man das will. Für einen einzigen Augenblick muss man sich einfach darauf einlassen. Denn das Leben hat ein absolut perfektes, präzises Timing. Alles, was im eigenen Leben geschieht, geschieht zum haarscharf perfekten Zeitpunkt. Nicht vorher, nicht nachher, sondern perfekt. Und wenn man sich darauf verlässt, dann ist auf einen Schlag jeder eklige Druck weg, dass man etwas verpassen könnte. Den richtigen Mann. Die richtige Gelegenheit. Den Sommer. Die Jugend. Das Haus. Den Job. Die einmalige Chance, die nie wiederkommt. Man kann nichts verpassen.

Die richtigen Ereignisse passieren immer zur richtigen Zeit.Auch wenn in der heutigen Zeit durch Reizüberflutung seitens Social Media ganz schnell der Eindruck entstehen kann, dass man muss regelmäßig auf Events sein, auf Reisen gehen, bestimmte Labels tragen, bestimmte Konsumgüter  besitzen, 3 Kinder haben und mindestens ein Loft besitzen muss. Niemals zuvor hatte man einen so großen Einblick in das vermeintlich glamouröse Leben von anderen.

Wenn einen das, wenn auch nur unterschwellig, unter Druck bringt, dann muss man sich jetzt einfach mal eines klarmachen: Man muss gar nix! Weder mit Mitte 20 zig Länder bereits haben, noch mit Mitte 30 geheiratet, noch mit Mitte 40 eine Familie gegründet haben. Man muss nicht auf Fancy Events präsent sein, man muss nicht das neueste Taschenmodell ausführen, man muss nicht zig Follower haben, man muss nichts darstellen, und keinen beeindrucken. Sowas muss man einfach nicht!

Die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist dagegen absolut unfotogen,  unspektakulär, unscheinbar, und auf Fotos absolut nicht glamourös. Es ist aber das Schönste, Kostbarste, und Glamouröseste aller Zeiten, alles, was einen wirklich interessieren sollte und alles, was wirklich erstrebenswert und tatsächlich wunderschön ist. Jede Entscheidung gegen Selbstmitleid, die man trifft – obwohl einem gerade so viel Leid geschieht. Jede Entscheidung gegen Mangel – obwohl das Konto vielleicht gerade mies aussieht. Jede Entscheidung gegen depressive Gedanken – obwohl einem alle dafür passenden Umstände wie auf dem Silbertablett serviert wurden. All das ist unendlich wichtig – und genau diese Erlebnisse verändern alles.

Reisen, Events, Kinder, Handtaschen: alles wird dann genau zum richtigen  Zeitpunkt zu dir kommen. Nicht zu früh, und niemals zu spät. Man muss keinem etwas beweisen, und keinen beeindrucken. Das, was man gerade jetzt ist, ist gerade jetzt perfekt.

Die richtigen Menschen kommen immer zur richtigen Zeit. Auch wenn man immer wieder daran hadert oder zweifelt. Man braucht sich niemals um Freunde kümmern – die richtigen Menschen werden immer zur richtigen Zeit mit einem in Kontakt treten. Das ist dann so überraschend, wunderschön, so beglückend, und so passend, wie man es niemals zuvor erträumen könnte. Und so lange braucht man keinen. Egal, wie überzeugend die Situation gerade danach verlangt und wie sehr die Einsamkeit schreit.

Man läuft niemals einem Mann nach, heult ihm nicht nach, und buhlt nicht um seine Aufmerksamkeit. Keine Kompromisse, keine emotionalen  Spielchen, keine Sehnsüchte, keine Romantik-Schmonzetten, und ewig in den Gefühlen schwelgen. Wenn man um Liebe kämpfen muss, dann ist es die unterste Schiene, quasi der Bodensatz der Selbstverachtung. Keiner muss um Liebe kämpfen – sie wird einem geschenkt. Obendrauf, ganz ohne einen Verdienst, ohne Liebesbeweise oder Erwartungen. Hat man aber das Gefühl, dass man um die Liebe kämpfen muss, dann ist man auf der falschen Seite. Jetzt heißt es, ganz schnell zurück zur Würde und Selbstachtung.

Und dann wird einem der richtige Mensch garantiert begegnen – man kann ihn nicht verpassen. Jede Beziehung, die aus einem gewissen Druck entsteht, aus der Angst, alleine zu sein, aus dem Wunsch, nicht mehr länger Single zu bleiben, usw., ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Und diesen Stress kann man nicht ernsthaft wollen. Auf der anderen Seite ist es im Übrigen so, dass genau die richtigen Menschen das eigene Leben wieder verlassen – oder man trennt sich bewusst von ihnen. Das versetzt sollte einen aber kein bisschen ins Grübeln, sondern erfüllt einen mit einer tiefen Gewissheit, dass alles perfekt passt.

Die richtigen Aufträge oder Jobs kommen zur richtigen Zeit. Als Unternehmer muss man sich klarmachen, dass es immer reichen wird. Es ist immer genügend da und mehr als man braucht, damit man andere noch beschenken kann. Man sollte sich nicht selbst versklavenund schuften wie ein Tier. Man arbeitet nicht hart, man arbeitet gern und hat Spaß bei dem was man tut. Und exzellent. Professionell. Leidenschaftlich. Inspiriert. Aber nicht hart.

Man freut sich über jeden Auftrag, den man bekommt und auch über jeden, den man nicht bekommt, denn alles passt immer perfekt. Jeder, der mit einem zusammenarbeiten darf, wird genau dann auf der Bildfläche erscheinen, wenn er erscheinen soll. Und so lange bleibt man ganz entspannt. Wichtig ist sich durch finanzielle Disaster oder andere Katastrophen nicht durcheinanderbringen zu lassen und sich deswegen Sorgen zu machen. Vertraue darauf, dass alles zur richtigen Zeit kommt.

Dasselbe gilt übrigens für alle Festangestellten – jeder Karriereschritt, jede Beförderung, jeder Jobwechsel wird perfekt passend auf einen zukommen, und auf einen warten. Man kann ihn nicht verpassen! Man muss sich keinen Stress machen, nichts manipulieren oder tricksen, sich nicht in den Vordergrund spielen oder sich listig Vorteile beschaffen. Alles zur richtigen Zeit, man braucht nichts pushen. Ansonsten hat man nur jede Menge Stress und es kommt nichts dabei heraus.

Man hat nichts verpasst. Ganz egal, wie sehr das danach aussieht, und wie weit man zurückblickt, und wie oft und überzeugend das nach „Ach, hätte ich nur damals…“ auch ist. Ganz im Gegenteil! All diese Dinge erlebt man, Menschen begegnet man und Gelegenheiten bekommt man während man vorwärts geht. Aber gehen muss man schon, das wird keiner für einen tun. Und wenn man nicht vom Sofa hochkommt, und Dinge aktiv anpackt, dann wird du überhaupt keinem begegnen, rein gar nichts auf die Beine stellen, und keine einzige Gelegenheit oder Auftrag bekommen. Nur, dass das klar ist!

Mache dir um Himmels Willen keinen Druck, dass du keinen Druck empfinden sollst! Das passiert nach und nach, Schritt für Schritt wird dieser eklige Stress dein Leben verlassen – aber die Entscheidung dafür musst du jetzt treffen.

Sei geduldig und lass dich auf die Dinge in deinem Leben ein.