Was für eine Zeit

Es gibt für alles eine Zeit. Eine Zeit zu lachen, eine Zeit zu weinen. Es gibt eine Zeit um zu zerbrechen und eine Zeit um zu heilen. Es gibt die Zeit der Angst und des Mutes. Wir brauchen Zeit für Rast und für Abenteuer. Wir wachsen mit der Zeit. Und wir erholen uns. Jede Zeit hat ihre Schatten, ihre Reize und ihre Hoffnungen. Es gibt die Zeit der Liebe. Die Zeit des Abschieds. Und manchmal sogar alles gleichzeitig. Manchmal beginnen wir in Zeiten des Glücks zu zweifeln und manchmal endet der schlimmste Tag mit einem kleinen Lächeln, das für uns die Welt bedeutet. Es gibt eine Zeit des Kampfes und eine Zeit, um nachzugeben. Es gib eine Zeit der Ruhe. Eine Zeit des Aufbruchs. Und manchmal geschieht dies alles gleichzeitig.

Im Moment ist es alles noch so unbeständig und man weiß nie wann es wirklich in den Shutdown geht. Je eher, desto besser denke ich immer. Aber auf der anderen Seite ist es auch gut, dass ich noch ein paar Dinge regeln und vor Ort abstimmen darf. Denn wenn die Baustellen wirklich geschlossen werden, dann ist einiges dafür vorzubereiten. Es ist nicht einfach nur eine Tür, die man abschließt und dann geht. Ich arbeite wirklich viel um die Dinge bestmöglich vorzubereiten und in die Wege zu leiten. Doch es ist an der Zeit, dass ich auch auf mich selbst aufpasse und gut zu mir bin.

Neben der Arbeit nehme ich mir aber auch die Zeit endlich wieder schöne Dinge zu tun, die durch die viele Reiserei gerade wirklich zu kurz gekommen sind. Denn wenn ich nach einer langen Zeit auf der Baustelle abends heimkomme, derzeit bin ich meistens zwei bis drei Tage pro Woche jeweils auf einer anderen Baustelle sprich auch in einer anderen Stadt unterwegs, dann bin ich zu müde um mich noch mit meinen Büchern oder neuen Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren und nachkochen möchte, zu beschäftigen. Ich pendele derzeit zwischen Zürich, Ulm und Stuttgart. Jetzt nach dem Schließen der Grenze eigentlich nur noch zwischen Ulm und Stuttgart und schaue wie es geht. Aber jetzt ist die Zeit ein wenig zur Ruhe zu kommen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und einfach auf sich und seinen Körper zu achten.

Ich versuche mir auch zuhause mein Training zu erhalten und nach wie vor zu trainieren. Ich habe schon immer daheim Yoga gemacht und ich arbeite daran hier endlich wieder eine neue Routine zu etablieren. Auch kann ich mit meinem eigenen Körper endlich wieder trainieren und brauche dafür nur minimale Hilfsmittel, wie einen Medizinball, eine Kettlebell und ein paar Bänder. Das kann Jeder auch zuhause machen und es gibt selbst auf Instagram inzwischen viele Programme, die man einfach ansehen kann und die einen wieder inspirieren.

Der Sport ist wichtig, denn in der momentanen Situation gerät man mit seinen ganzen Gedanken immer wieder in negative Richtungen und ist häufig gereizt. Durch die körperliche Anstrengung kann ich den Stress in meinem Körper abbauen und bin glücklicher und leistungsfähiger.

Glaube nicht alles, was du denkst. Ich kenne es unendlich gut, wenn man sich in seinen eigenen Gedankenmustern verliert. Glaube dir nicht alles, was du denkst. Denn wenn wir uns jeden Gedanken glauben würden, der da so durch deinen Kopf geistert, könntest du vermutlich niemals glücklich werden. Die meisten unserer Gedanken und Gefühle verändern sich nämlich, nachdem du ihnen Raum gegeben hast. Umso mehr wir uns verbieten, so etwas zu denken, desto stärker nehmen sie Raum in dir ein. Das ist das Gesetz der Anziehung. Das ist so, wie wenn ich dir verbieten würde an einen rosa Elefanten zu denken – jeder hat jetzt garantiert das Bild eines rosafarbenen Elefanten vor Augen. Überprüfe dich mal selbst: Verbringst du mehr Zeit mit positiven oder negativen Gedanken?

Nimm deinen negativen Gedanken die Macht über deine Gefühle, denn solche Gedanken machen deine Gefühle. Es kann so erleichternd sein, den Gedankenfluss mit ein bisschen Abstand und Humor zu betrachten. Du wirst sehen, wenn du den Dreh erst mal raushast, kannst du auch über dich selbst schmunzeln.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dein Geist genau das anzieht, was du ausstrahlst. Wenn du dich den ganzen Tag mit negativen Gedanken umgibst, wirst du Negatives ausstrahlen und Negatives anziehen. Menschen mit gleichem Mindset fühlen sich von dir angezogen und suchen deine Nähe.

Deshalb konzentriere sich auf die positiven Dinge und lasse dich drauf ein. Die Menschen und Gelegenheiten kommen in dein Leben und du wirst sehen, wie gut es funktioniert. Menschen, die nur negativ sind brauchst du nicht in deinem Leben.

Durch das viele Fühlen ist es manchmal sehr schwer zu unterscheiden, welche Gefühle eigentlich zu dir selbst und welche zu deinem Gegenüber gehören. Es fällt nicht nur schwer, seine eigenen Grenzen zu halten, sondern es beginnt schon damit, sie überhaupt nur wahrzunehmen. Zu viel fühlen – oder immer zu fühlen – kann etwas sein, was sehr, sehr anstrengend ist. Ich habe das permanente Bedürfnis nach Klarheit und Ehrlichkeit. Freunde, die mir aufrichtig gegenüberstehen und meine Grenzen und Emotionen schätzen und schützen.

Auf der anderen Seite haben diese großen Gefühle auch eine unglaubliche Kraft. Sie sind so besonders und individuell, dass andere sich davon auch sehr schnell angezogen fühlen. Viel fühlen bedeutet auch, dass du eine sehr große Empathie für Stimmungen und Situationen hast. Fühlen bedeutet träumen, Hingabe und vor allem eine starke Verbundenheit zu deinem eigenen Geist. Dir zu erlauben, viel zu fühlen kann das Tor zu einer neuen Welt bedeuten. Denn hinter den vermeintlichen Mauern liegen meist wahre Schätze. Emotionen und Bedeutungen, Leidenschaft und Vertrauen. Vertrauen in deine eigenen Gefühle. Es fühlt sich einfach gut an, besonders wenn man geliebt wird und nicht alleine ist.

Ich habe ein Grundvertrauen in mich selbst und das ist gut so, denn es gibt nur sehr wenige Situationen, in denen ich an mir selbst gezweifelt und zu lange gehadert habe mich selbst festzulegen. Dann hatte ich den Kontakt zu mir selbst verloren. Ich glaube wir kennen alle diese Tage, in denen wir uns einfach platt und überfahren fühlen. Es fühlt sich an, als wäre da eine innere Leere, einfach nichts, keine Substanz in einem selbst, die man greifen kann.

Die Art wie du über dich selbst und dein Leben denkst, ist die Weise, wie du dich selbst behandelst. Fakt ist, dass wir nicht wissen können was ist, bis es soweit ist. Doch wir beginnen zu interpretieren und zu spekulieren. Das beeinflusst unsere Gedanken. Die Fahrt im Karussell beginnt. Aber wir haben auch jederzeit die Chance aus dem Chaos wieder auszusteigen. Wenn wir uns mal wieder vollkommen reinsteigern und schon Schnappatmung bekommen, dann ist es an der Zeit ganz laut Stop zu rufen.

Dass das natürlich nicht immer einfach ist und uns auch oft überfordert, dass es auch Situationen gibt, in denen es nicht anders möglich ist, als sich einem Gefühl hinzugeben, ist auch logisch. Tränen sind mal nötig, um dich zu reinigen. Die Wut zeigt dir, was wichtig ist und auch zweifeln hilft uns manchmal dabei, uns zu vergewissern, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Manchmal fühlt sich sogar Ablehnung erleichternd an. Gefühle sind etwas Wunderbares und sehr, sehr Kostbares. Sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind.

Aber die Gefühle sind niemals negativ, es ist die Bewertung deiner Gedanken. Angst und Wut sind oft Gefühle, die wir als negativ bezeichnen. Doch die Angst ist wertvoll, denn sie zeigt uns den Wert einer Sache. Alles, was wir brauchen oder glauben zu brauche steckt schon längst in uns drin. Wir müssen es nur zulassen und aktivieren.

Es gibt nur eine Sache, die wir uns nicht selbst geben können: sich in die Arme eines anderen Menschen fallenzulassen und beschützt fühlen. Dieses Gefühl ist für mich eines der wunderschönsten der Welt und egal wie sehr wir uns selbst beschützen wollen, wir brauchen dieses Gegenüber. Wir brauchen den Austausch, wollen mit anderen Menschen Verweilen und reifen. Wir wollen gemeinsam Neues erreichen und über uns hinauswachsen. Ich bin dankbar für die Menschen, die in meinem Leben und an meiner Seite sind.

Danke, hab dich lieb

Free your mind

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Ich kenne jetzt einen Mann, der jetzt beim Lesen dieser Sätze einfach nur den Kopf schüttelt. Denn der kennt noch meine Panikattacke vom letzten Wochenende. Ja, es ist gerade eine komplizierte Zeit, aber es liegt an uns was wir daraus machen. Ich habe mich da voll kommen hineingesteigert und mich immer tiefer in diese negative Spirale fallenlassen. Dabei war das gar nicht nötig.

Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Ich habe im Augenblick den Kopf einfach so voll, dass ich kaum abschalten oder mich wirklich fallen lassen kann. Denn jeden Moment bekommt man wieder eine andere negative Nachricht, mit der man umgehen und sie verdauen muss. Ich wirke dann oft spröde oder distanziert, aber eigentlich will ich nur in den Arm genommen und festgehalten werden. Ein wunderbares Gefühl und ich bin dankbar, wenn es so läuft-

Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Das ist das tolle an diesen Krisenzeiten. Viele empfinden sie vielleicht als bedrohlich und wissen nicht wie es beruflich bei ihnen weitergeht. Aber das ist der Punkt, an dem wir mutig sein müssen und uns einfach drauf einlassen müssen. Jetzt ist die Chance das Beste aus uns und unserem Business herauszuholen und die richtigen Dinge auf den Weg zu bringen. Die positiven Dinge sehen und annehmen.

Wir sind gerade intensiv damit beschäftigt Notfallpläne auf den Weg zu bringen um im Ernstfall sofort reagieren zu können. Es geht darum sich Gedanken über die möglichen Szenarien zu machen und dann die erforderlichen Schritte einzuleiten. Wichtig ist mir dabei, dass man die Beteiligten alle abholt und bestmöglich miteinbindet. So sind Alle informiert und haben einen Überblick, was kommt und haben dadurch Sicherheit.

Denn das ist es, was Krisen so schwer macht – diese Unsicherheit. Man weiß nie genau, was alles passiert und vor allem wann und wie lange. Aber genau deshalb versuche ich aktiv daran zu arbeiten und die Dinge abzustimmen. Das gilt für jeden Unternehmer, denn auch wenn man derzeit nicht aktiv arbeiten kann, so habt ihr jetzt die Chance euch mit Neuerungen und Trends auseinanderzusetzen. Dinge, für die man oft keine Zeit hat und deshalb bleiben sie einfach auf der Strecke.

Sich jetzt mutig mit den Dingen und vielleicht auch Schwächen auseinanderzusetzen ist genau richtig, denn so kommen wir voran und können trotz der angespannten Situation agieren und hinterher gestärkt aus der Krise hervorgehen. Jetzt zeigen sich die Dinge, die wir immer wieder nach hinten schieben und meinen, dass wir sie nicht brauchen – sie sind unsere Schwäche. Daran können wir jetzt arbeiten und zum Beispiel endlich einen Onlineshop für unseren Laden einrichten. Nur mal eine Story auf Instagram hochladen oder ein Post bringt keinen Umsatz. Die Leute wissen dann meistens nicht einmal wie sie die Sachen bekommen können oder wie sie bezahlen sollen. Jetzt einen Web-Shop einrichten und die ganzen Klamotten einstellen, inkl. auch Gutscheine. Das ist professionell und man kann die Dinge klar ersehen. Das Highlight des „Outfit oft he day“ kann man dann bei Instagram immer noch einstellen und einen Tagesrabatt gewähren und schon geht’s voran.

So lässt sich die Zeit gut nutzen und man ist immer noch bei seinen Kunden und die merken auch, dass wir an ihnen interessiert sind. Wenn schon keine Einkaufsbummel erlaubt sind, so können wir bei unserm Lieblingsladen trotzdem reinschauen und uns etwas gönnen. Wer dann doch lieber in den Laden gehen möchte hat jetzt die Chance mit einem Gutschein eine Unterstützung zu leisten dann, wenn man wieder richtig hingehen darf, sich vor Ort etwas Schönes auszusuchen. Damit erhalten wir uns unsere Lieblingsläden und haben Spaß. Also schaut mal vorbei im Netz und unterstützt sie.

Für die, die immer noch zögern – jetzt ist eure Chance und die nutzt ihr jetzt auch endlich. Denn mehr Zeit bekommt ihr nicht. Wichtig ist auch die Homepage auf dem Laufenden zu halten und auch schon mal einen Ausblick zu geben was noch alles kommt. Veranstaltungen und neue Marken können dort präsentiert werden. Ich finde es voll cool, dass ich endlich tolle Infos bekomme und das hilft mir gegen diese ganzen miesen Dinge ansonsten. Es geht schließlich um uns und unser Leben.

Ja, es ist gerade nicht einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und dieser wunderbare Mann ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Gerade in diesen Zeiten tut es gut und es ist wichtig. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Gerade in diesen Zeiten, seid lieb zueinander und füreinander da.

Hab dich lieb.

#supportyourlocals

Ich hatte ja beim letzten Mal versprochen, dass ich noch mal ein wenig dazu schreibe wie man die kleinen Unternehmen und Läden im persönlichen Umfeld unterstützen kann. Denn auch jetzt gibt es noch einige Möglichkeiten wie ihr sie unterstützen und somit erhalten könnt. In diesen Tagen sollten wir Alle zuhause bleiben und damit uns und auch alle Anderen schützen. Nur hat nicht jeder die Chance damit sein Business am Laufen zu halten.

Ich würde wie jeder Andere auch gerade am Liebsten in der Sonne liegen, mit Freunden zusammen sein und mein Leben genießen – aber das tun wir jetzt nicht. Wir sitzen soviel wie möglich daheim und hoffen, dass wir damit anderen Menschen helfen können. Für die nötigen Gänge gehen wir in den Supermarkt einkaufen, zur Apotheke oder auch noch zur Arbeit – das ist erlaubt. Aber der Rest sollte wirklich vermieden werden.

Ich kann mich endlich wieder um die Menschen kümmern, die mir wirklich wichtig sind und mit ihnen in aller Ruhe Kontakt haben. Dabei sind wir per Telefon oder social Mediakanäle miteinander verbunden und sprechen auch miteinander. Das ist wunderbar, denn das kommt oft viel zu kurz.

Ich verzichte bewusst auf viel Kontakt, denn je eher wir es schaffen andere Menschen gesund zu lassen umso eher geht es allen wieder gut und unser Leben kann sich wieder normalisieren. Das ist wichtig, denn sonst drehen Alle noch durch.

Es ist einfach eine ganz besondere Zeit und ich genieße sie wirklich. Man kann gerade soviel Neues entdecken und wieder feststellen was einem wirklich wichtig ist. Das macht es so wertvoll. Viele sind verunsichert und ich verstehe das total, besonders wenn man noch nicht absehen kann wie es weiter geht. Aber es ist auch eine Chance für uns. Zu schauen, was wir wirklich wollen und was uns antreibt. In der Ruhe wieder neue Kraft schöpfen und dann mit voller Kraft wieder angreifen.

Derzeit wird man anhand der ganzen Informationsflut und auch den vielen Fake-Nachrichten ja wirklich wahnsinnig. Ja, es ist richtig, dass man sich informieren soll und auch muss, aber den ganzen Tag sich damit zuschütten macht einen wirklich depressiv. Deshalb einfach zwei- bis dreimal am Tag ordentlich informieren – bei den richtigen Stellen. Ich gehe dazu gerne auf die Seite des Robert-Koch-Instituts und schaue mir die Nachrichten im Fernsehen an. Ich habe beschlossen mich trotzdem auf die schönen Dinge zu konzentrieren und das Beste draus zu machen.

Es ist viel besser sich die tollen Nachrichten anzuschauen wie die tolle neue Wohnung, die ich dann in meiner neuen Heimat Zürich haben werde. Ich kann mir jetzt die nächsten Wochen in Ruhe Gedanken machen wie ich sie jetzt einrichte und schon mal schauen was ich noch alles brauche und wie ich das Ganze organisiere. Auch ein Vorteil, wenn man nicht mehr permanent unterwegs und unter Strom ist.

Ich mache einfach Kollagen und versuche anhand des Grundrisses und der Bilder, die ich habe mir das Ganze vorzustellen und zu ordnen. Jetzt habe ich die Zeit meine Gedanken spielen zu lassen und kann schauen was ich noch brauche und wo ich das bekomme. Zwar kann ich online hervorragend schauen, aber kaufen tue ich Möbel oft nur, wenn ich sie mir persönlich angeschaut und auch mal angefasst habe. Sonst kann man die unterschiedlichen Strukturen gar nicht richtig wahrnehmen

Auch Farben kann man eigentlich nur richtig sehen, wenn man sie sich in der Realität anschaut. Daher ist jetzt meine Bitte, dass wir jetzt nicht alles online bestellen und dann im Sommer nicht mehr groß einkaufen müssen. Ja, Viele haben jetzt mehr Zeit, aber das heißt ja nicht, dass man sich in der Langeweile zu Tode shoppen muss und wenn schon, dann nicht bei den großen Onlineriesen, die mit den Bestellungen wahrscheinlich gar nicht mehr hinterher kommen. Wenn ihr einkaufen wollt, dann macht das bei den Geschäften vor Ort, die liefern jetzt auch alle aus oder versenden es per Post.

Bei vielen Läden sind die Inhaber noch erreichbar und können neben der Onlinebestellung auch über Instagram, facebook oder WhatsApp noch Bestellungen annehmen und bearbeiten. In den meisten Fällen zahlt man online. Viele nutzen jetzt auch paypal als Bezahlsystem. Sollten die Läden keinen eigenen Onlineshop haben und ihr wisst, dass ihr dort immer coole Klamotten oder Einrichtungsgegenstände oder Bücher findet, dann kauft dort Gutscheine. Die kann man auch bestellen und sie werden einem sofort per Post zugeschickt. Wenn wir dann wieder raus dürfen dann kannst du dort super shoppen und hast etwas Schönes für dich. Gutscheine sind auch eine super Lösung, wenn man jemandem einfach eine Freude machen will oder ihn oder sie überraschen möchte.

Ich freue mich schon darauf endlich wieder diese Läden zu besuchen und dort wieder vor Ort einzukaufen. Aber die Zeit kommt auch wieder und bis dahin bleiben wir einfach daheim. Alternativ kann man ja auch schon vorab schauen was man gerne möchte, sich diverse Outfits mal zusammenstellen und dann kaufen, wenn die Läden wieder offen haben. Gerade mit Kindern kann man das optimal machen. Einfach die Klamotten ausdrucken und dann mit einem Foto von euch bzw. den Kindern eine Modenschau machen und stylen.

Das gilt zum einen für normale Läden, aber auch für Restaurants und Bistros. Hier sollte man nicht mehr sitzen und stattdessen lieber den Lieferdienst benutzen oder die Sachen per Take-away mit nach Hause nehmen. Viele dieser Betriebe haben schon ungestellt und ermöglichen diesen Service. Denn das Personal, was sonst im Service war ist jetzt im Lieferdienst. Ich hoffe, dass uns das erhalten bleibt. Auch sollte man sich, wenn man sowieso einen Besuch dort geplant hatte, das Essen gönnen. Machen wir halt daheim das Beste draus. Keiner wird verhungern.

Auch hier kann man statt einem Besuch vor Ort entweder bestellen oder stattdessen einen Gutschein kaufen, den man dann einlöst, wenn das Leben wieder halbwegs normal ist. Es ist gerade eine schwierige Zeit, aber wir sollten das Beste daraus machen und auch an alle Anderen denken. Denn nur zusammen schaffen wir das und deshalb unterstütze ich das.

Im Moment ist es alles noch so unbeständig und man weiß nie wann es wirklich in den Shutdown geht. Je eher, desto besser denke ich immer. Aber auf der anderen Seite ist es auch gut, dass ich noch ein paar Dinge regeln und vor Ort abstimmen darf. Denn wenn die Baustellen wirklich geschlossen werden, dann ist einiges dafür vorzubereiten. Es ist nicht einfach nur eine Tür, die man abschließt und dann geht.

Aber es wird alles werden und wir werden das gemeinsam schaffen.

Bleibt gesund und bleib bitte daheim.

#stayhome

Wenn man die Dinge komplett schwarz sehen möchte und sich anhand der Verfügbarkeit von Klopapier einen Ausblick auf die Lage erlaubt, dann hat man es wirklich nicht verstanden. Ich habe ja bis jetzt noch nicht die leiseste Ahnung wer diese ganzen Massen an Klopapier braucht, aber wenn es zum allgemeinen Wohlbefinden eines jeden Einzelnen beiträgt, dann bitte. Es ist schon spannend was Angst und Ungewissheit alles mit einem anstellen können. Wir haben in der derzeitigen Lage überhaupt keine Ahnung wie unser Leben weiter geht und was das mir uns macht. Das ist zumindest die Ansicht von den meisten Leuten scheinbar. Aber dabei geht es in erste Linie darum, durch soziale Einschränkungen die Verbreitung der Übertragung des Virus einzudämmen und so uns, aber besonders auch unser Umfeld zu schützen. Wir tragen die Verantwortung und es ist Zeit, dass wir sie wahrnehmen. Es ist Menschlichkeit.

Ja, wir sind auf einmal vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Denn es geht nicht mehr um höher, schneller, weiter oder wer hat mehr bzw. das Neueste oder Coolste. Es geht darum wie wir mit uns und der derzeitigen Situation klarkommen und alle heile aus der Sache herauskommen. Vor allem wie gehen wir auf Dauer damit um? Das ist mal was ganz Neues für Viele, denn sie haben auf einmal ganz andere Dinge in ihrem Leben, die eine Rolle spielen. Es ist eine unglaubliche Chance neue Dinge umzusetzen und neue Qualitäten zu etablieren. Es ist neu und spannend und macht Spaß.

Ich glaube aber auch, dass wir uns da vollkommen hineinsteigern und uns Selbst in eine totale Panik versetzen. Ich muss mich auch gerade wieder ein wenig erden und mich mit den alltäglichen Dingen auseinandersetzen, die derzeit noch auf meinem Schreibtisch liegen oder in meinem Umfeld passieren. Es hat sich aufgrund der komplizierten Lage soviel angesammelt, dass ich die nächsten Wochen brauche um das Alles wieder ein wenig zu sortieren. Denn im Moment ist man auf den Baustellen irgendwie nur noch im Krisenmodus – hier fallen Kollegen aus, dort fallen Handwerker weg und auch die ganze Situation bedingt zusätzliche Runden mit allen Beteiligten zur Beruhigung der Lage. Das kann ganz schön an den eigenen Kräften zehren und deshalb ist es besonders wichtig, dass ich mich jetzt ganz egoistisch wieder auf mich selbst konzentriere, das Beste aus der Sache mache und weiterhin Spaß habe. Ja, auch angesichts der ernsten Lage darf man den Spaß am Leben nicht vergessen. Besonders uns Selbst dürfen wir nicht vergessen.

Ich schaue mir nicht mehr jede Nachricht an, die derzeit über die verschiedensten Kanäle verteilt wird. Ich bin da inzwischen wirklich rigoros und ich bin auch entspannter damit. Wenn sich Dinge gravierend ändern, dann bekommt man das sowieso ziemlich schnell mit – im Zweifelsfall meldet sich eine gute Freundin oder meine Familie. Das ist es, was das Ganze so wertvoll macht. In den ganzen Nachrichten ist auch ein Teil Fake mit dabei, der Einen nur noch mehr verunsichern oder in Panik versetzen soll. Das braucht gerade auch kein Mensch.

Da ich statt auf den Baustellen jetzt auch viel im Home-Office mache habe ich mal notiert was wichtig ist, damit das auch ordentlich funktioniert. Viele und auch ich selbst habe am Anfang noch geglaubt, dass Home-Office wirklich unproduktiv ist und eher mit Urlaub zu vergleichen ist, denn amn ist eher abgelenkt und nicht bei der Sache – aber das ist Quatsch. Denn ich habe jetzt die tolle Chance dort zu arbeiten wo ich gerade bin und ich habe großes Glück, dass mein Arbeitgeber das so großzügig unterstützt und ich dadurch eine große Sicherheit haben. Ich kann zwar vor Ort nicht ganz so viel tun, aber im Hintergrund kann ich endlich die ganzen offenen Dinge abarbeiten, die sich in der letzten Zeit angesammelt haben.

Viele haben im Augenblick nicht das Glück ins Home-Office gehen zu können und weiterhin ihrer Arbeit nachgehen zu können und damit ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Gerade der Einzelhandel oder auch Gastronomen haben nicht das Glück. Sie müssen ihre Läden dicht machen und haben statt Einnahmen nur Ausgaben und Kosten. Wer jetzt nicht vorgesorgt hat, muss wirklich kämpfen. Zu dem Thema mache ich nochmal einen eigenen Artikel. Aber ich finde es wichtig, dass man diese Leute mit dem Kauf von Gutscheinen, so haben sie jetzt Geld und ich später ein tolles neues Shirt o.ä., Take-aways oder Lieferservice unterstützt. So haben sie wenigstens ein wenig Support von uns und bleiben und erhalten.

Doch zurück zum Home-Office, denn dazu braucht es ein paar klare Regeln und vor allem Disziplin. Denn wenn man schon daheim ist, dann würde man am liebsten lange schlafen und einfach in den Tag hineinleben. Aber wir sind ja schließlich nicht im Urlaub, sondern wir arbeiten – nur eben nicht im Büro oder vor Ort auf der Baustelle. Als erstes habe ich mir eine Struktur angelegt und feste Zeiten geschaffen – so wie sonst auch. Das ist wichtig, denn so kann man seinen normalen Rhythmus beibehalten und läuft nicht völlig aus dem Ruder. Sich nicht vom Fernseher oder den Nachrichten ablenken zu lassen ist notwendig, denn das hat man auf der Arbeit sonst auch nicht, es längt nur unnötig ab und man schafft sein Pensum nicht.

Damit es gut läuft brauche ich einen guten Arbeitsplatz. Das muss nicht unbedingt ein eigenes Büro sein, es kann auch der große Tisch im Wohnzimmer oder der Schreibtisch im Schlafzimmer sein. Der Platz sollte gutes Licht haben und eine bequeme Sitzmöglichkeit, nichts wo man nach zwanzig Minuten nicht mehr sitzen und sich konzentrieren kann. Vor allem ist wichtig, dass man seinen Laptop und die notwendigen Unterlagen dort auch liegenlassen und mal Pause machen kann. Es nervt, wenn man alles immer hin und her räumen muss, nur will man mal in Ruhe was Essen will.

Damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt, den Pausen. Unbedingt immer wieder zwischendurch eine Unterbrechung haben, den Kopf auslüften und mal frische Luft schnappen. Gerne auch einfach mal mit etwas anderem beschäftigen, sich einen Kaffee oder Tee machen. Ich versuche die Pausen so ähnlich einzuhalten wie sonst auch. Daran bin ich gewohnt und deshalb fällt es mir dann auch leichter mich wieder mit der Arbeit zu beschäftigen. Ausreichend trinken und die Räume zwischendurch mal kurz lüften unterstützen die Konzentration und helfen dir, dich wohl zu fühlen.

Wenn man von zuhause aus arbeitet, dann ist die Gefahr der Ablenkung besonders groß, denn schnell macht man mal die Wäsche oder sitzt vor dem Fernseher oder liest mal kurz das Buch, das man am Vorabend begonnen hat und schon läuft einem die Zeit davon. Daher macht es Sinn seine normalen Routinen beizubehalten, die man sonst auch hat, wenn man in Büro fährt. Da gehört neben der morgendlichen Dusche zu wach werden auch das normale Outfit dazu. Trainingshosen sind zwar bequem, sind aber eher was fürs Workout. Man braucht sich nicht komplett aufzustylen und zu schminken, aber es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man nicht in den alten Schlabberklamotten rumläuft sondern in Jeans und Shirt.

Da wir inzwischen nicht täglich den persönlichen Austausch haben, versuche ich so oft wie möglich regelmäßige Termine mit meinen Kollegen zu haben, um mich mit ihnen abzustimmen und auszutauschen. So wird verhindert, dass die Kommunikation zum Kunden und den Vertragspartnern schief geht, Arbeit weder doppelt noch gar nicht gemacht wird. Hierfür eignen sich neben Telefongesprächen auch Abstimmungen über Chat oder Onlinekonferenzen über Microsoft Teams oder Skype. Man ist virtuell miteinander verbunden und kann auch Inhalte gemeinsam teilen und besprechen.

Das bringt ganz neue Freiheiten des Arbeitens mit sich und ich kann das von verschiedenen Orten aus erledigen. Es braucht zwar eine gewisse Disziplin, aber es bringt auch einige Vorteile mit sich und macht unabhängiger.

Auch die Wege zur Arbeit und nach Hause spart man ein. Ein Vorteil, den man hinterher einfach genießen und mit neuen Dingen füllen kann. Ich habe endlich wieder Zeit für Sport. Auch wenn ich in der derzeitigen Situation gerade nicht ins Studio kann, so kann ich mit Yoga und Laufen oder Radfahren meine Einheiten absolvieren.

Sich jetzt auf die wichtigen Dinge konzentrieren, so wenige Kontakte mit Anderen haben und sie dadurch schützen – das ist jetzt das Beste, was wir tun können. Die Lage wird sich beruhigen und wir nehmen das Beste für uns mit.

Wir können so tolle neue Dinge tun. Neben der Arbeit im Home-Office skypen wir mit Freunden und Bekannten statt sie direkt zu treffen, wir probieren neue Rezepte aus, wir machen Beauty-Programme, wir arbeiten an unsrer Bikini-Figur indem wir uns auf die Matte legen, wir lesen die ganzen Bücher, die wir schon vor Wochen gekauft haben, wir sortieren unsere Schränke und Regale aus.

Wir lassen uns nicht unterkriegen, bleiben positiv, freuen uns jeden Tag über die tollen Dinge in unserem Leben und genießen es, dass wir gerade ein wenig entschleunigen können.

In diesem Sinne bleibt gesund und daheim. So machen wir das.

You go, girl!

Ich habe mich entschieden meine Energien nur noch für gute Dinge einzusetzen. Ich weiß, viele von euch, die das jetzt lesen rollen mit den Augen und meinen ich hätte keine Ahnung vom Leben und es geht wieder nur um esoterischen Kram. Falsch, ich habe schon eine ganze Menge negative Erfahrungen sammeln dürfen und das bleibt im Leben auch nicht aus. Nur habe ich beschlossen, dass ich mich davon nicht komplett aus dem Tritt bringen lasse.

Denn diese Situationen sind wunderbar. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint. Aber genau dann, wenn es richtig schlimm ist und ich mich total überfordert fühle, nicht mehr weiß, was ich eigentlich zuerst machen soll und die Menschen um mich herum alles torpedieren der nur noch ihr eigenes Ding machen – genau dann besinne ich mich auf mich selbst, sortiere die Dinge für mich – ganz ungeachtet der ganzen äußeren Einflüsse – und ziehe es durch. Das Gute dabei ist, dass sich die Dinge in dem Moment ins Gute wandeln. Denn hat man erst einmal einen Plan und richtet seine Energie darauf aus, dann ziehen auch die anderen Umstände mit in die richtige Richtung. So ergeben sich dann auf einmal auch wieder neue Menschen im Umfeld, die einen unterstützen oder einfach helfen können, Termine verschieben sich so, dass man auch wieder Zeit zum durchatmen hat und alles geschieht mit einem positiven Feeling.

Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag mit einer rosaroten Brille herumlaufe und keine negativen Dinge in meinem Leben erlebe. Im Gegenteil, im Augenblick ist es auch bei mir mal wieder ziemlich strange und ich habe mehr um die Ohren, als mir wirklich lieb ist. Aber ich lasse mich nicht mehr darauf ein und auch nicht mehr runterziehen. Ich bin da auch nicht mehr so locker…

Das Erste ist zu schauen, wo man steht und was eigentlich los ist und wo will ich hin. Wenn man diese Punkte für sich selbst schon einmal beantworten kann, dann hat man die größte Hürde eigentlich schon genommen. Denn die Frage ist: Was treibt mich dazu an? Was motiviert mich?

Jetzt einfach mal kurz überlegen warum man das Ganze eigentlich macht? Will ich jemandem etwas beweisen? Meinen Eltern oder der Familie oder meinem Ex? Oder ehemaligen Klassenkameraden? Dass ich es „geschafft“ habe? Will ich mich durch Besitz, tolle Erlebnisse, Kinder, große Projekte, Labels oder ähnlichem profilieren. Will ich den Anderen damit zeigen, dass ich erfolgreicher, besser, herausragender oder schöner?

Oder hat man Angst etwas zu verpassen, zu kurz zu kommen, einsam zu sein, nicht gut genug zu sein, nicht wichtig genug zu sein. Ich könnte das jetzt noch ein Weilchen fortführen, aber ihr habt es schon verstanden. Angst ist ebenso wie Egoismus oder Selbstsucht eine der denkbar schlechtesten Voraussetzungen für die Erreichung deiner Träume oder Ziele. Sie treiben Einen zwar an, aber man ist dabei weder erfüllt noch glücklich. Das ist so wie wenn ich mir einen Partner suche, nur damit ich nicht alleine bin. Ich bin zwar nicht alleine und man hat Jemanden mit dem man sein Leben teilen kann, aber glücklich ist man damit nicht. Ist so.

Liebe, Freude und Genuss sind eine gute Motivation – die lasse ich gelten. Deshalb die negativen, halbherzig eingegangenen Kompromisse entsorgen und sich davon frei machen. Jetzt einfach auf sich selbst konzentrieren und die Dinge in die richtige Richtung ausrichten.

Das bedeutet, dass man konkret wissen sollte, was man eigentlich will. Also wirklich, wirklich will. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was sie eigentlich wollen und haben keine großen Träume und Ziele.

Es kommen dann so Aussagen wie: Ich will mal später sehr erfolgreich werden. Oder ich will mal cool wohnen. Oder ich will mal viel reisen. Einfach nur Gerede, denn so wird man nie etwas erreichen.

Erst wenn du sagst, dass du einen Egg-Chair von Fritz Hansen mit cognacfarbenem Leder haben möchtest, dann kannst du ihn auch bekommen und genießen. Sich einfach nur einen Sessel zu wollen ist nicht zielführend, denn die Auswahl ist riesig. Ich liebe diesen von Arne Jacobsen entworfenen Klassiker und ich genieße es einfach in ihm zu sitzen. Leider kann ich ihn noch nicht mein Eigen nennen, aber ich arbeite daran.

Deshalb trau dich ruhig, mal groß zu träumen! Trau dich ruhig, mal tatsächlich zu sagen, worauf du Lust hättest! Also nicht so „ich bin auch mit einem einfacheren Sessel glücklich….“ – ne, jetzt mal ganz frei und ohne falsche Scham! Was ist dein Herzenswunsch? Wofür schlägt dein Herz? Was willst du in deinem Leben? Wer sich irgendwas wünscht, bekommt irgendwas. Sollten deine Wünsche nicht unbedingt dem Standard entsprechen, dann Glückwunsch. Willkommen im Club.

Mich langweilen Dinge zu Tode, die jeder kann. Ich liebe komplexe Dinge, die zu stressig und anstrengend für andere Menschen sind. Damit fühle ich mich richtig wohl und ich lasse mich voll drauf ein. Mittelmäßiges langweilt mich. Allerdings kommen mit den schwierigen Dingen auch sofort die ersten Hindernisse mit. Glückwunsch! Denn jetzt habe ich die Chance die Dinge so richtig zu rocken. Wenn sie einen so richtig herausfordern, dann ist es am Ende etwas Wunderschönes und Besonderes.

Es ist wichtig, dass man sich das bewusst macht, denn dann wird man weder entmutigt noch überrascht sein, wenn sich Probleme einstellen. Im Gegenteil, es erscheint einem einfach normal und man lässt sich nicht davon beeindrucken.

Dadurch kann man sich auf seine eigenen Stärken konzentrieren und es macht einem wieder richtig Spaß sich den Herausforderungen zu stellen. Das ganze Potential schlummert bereits in dir und diese unglaubliche Energie umgibt dich und treibt dich voran. Es ist die Liebe zu dir selbst und deinem Leben, die dich voller Energie und Lebensfreude durch dein Leben gehen lässt. Sie ist da und sie ist deine innere Kraft, die dich antreibt und supportet.

Liebe und Freude schließen sich nicht aus. Die Umstände oder Situationen kann man nicht sofort und auch nicht unbedingt ändern, aber seine Einstellung dazu. Wenn ich liebe, was ich tue, dann ist alles gut und ich habe Spaß. Die Schwierigkeiten sind dann zwar da, aber ich empfinde sie nicht als so erdrückend, wie sie vielleicht anderen Leuten vorkommen. Merke: was sich in meinem Kopf abspielt kann ich beeinflussen und entscheiden. Und zwar nur ich.

Dafür entscheide ich mich jeden Tag wieder neu und diesen Weg gehe ich. Dieser Weg ist größer als alle Umstände, als alles Leid und mächtiger als jede Not, Mangel oder Traurigkeit. Deshalb gehe ich auf der Siegerseite – egal was kommt! Auf alles Andere lasse ich mich nicht ein, denn ich finde, dass mein Leben zu kostbar dafür ist und ich mich nicht mies fühlen möchte.

Alle Anderen würden uns zwar auch immer gerne erklären was wir fühlen oder tun sollen und uns immer wieder in unsere Grenzen weisen und uns klein machen. Aber ich lasse mich nicht darauf ein. Ich mache mein Ding im Leben und ich habe Spaß dabei. Ich lasse die Lage der Nation ihr Ding machen und arbeite an mir und meinem Leben. Ich liebe es mich den Herausforderungen zu stellen. Ist doch klar, wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits tot oder hat sich so in seiner Bequemlichkeitszone eigerichtet, dass er sich auch gleich lebendig begraben lassen könnte.

„Alles läuft wunderbar zeitlich ab. Ich schaffe es mit Freude und Leichtigkeit, während sich die Dinge wie von selbst fügen. Ich lasse mich nicht hetzen oder unter Druck setzen, mir geht es leicht von der Hand – weg mit dem Druck!“

Lass dich einfach auf dein Leben ein und hab Spaß dabei.

Built it

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer immer alles weiter weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich sogar mehrere große Baustellen – jedenfalls beruflich – gleichzeitig und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er ea sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und  sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Habt Spaß und lasst euch auf euer Leben ein.

#bestlifeever

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein hässliches (oder gar keines – hatte ich auch schon. Das ist echt mies.). Klar ist ein Sonnenuntergang am Meer atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“

Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch!

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen!
Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich dabei zu sehen!

Lass‘ dich nicht gehen

Inmitten des Trubels, in dem man sich befindet, gibt es manchmal Stunden oder gar Tage, an denen absolut nichts vorwärts geht. Und statt aufzuspringen, und die Dinge anzupacken, hängt man schwerfällig und lustlos in der Gegend, bekommt nichts auf die Reihe und würde am liebsten für immer im Bett bleiben. Diese Trägheit klingt zunächst vielleicht nicht weiter tragisch, raubt einem aber kostbare Lebenszeit.

Passivität ist so würdelos. Die Phasen, in denen man schwunglos abhängt, können viele Ursachen haben – treten diese regelmäßig, oft oder gar dauerhaft auf, liegen die Ursachen tiefer, und professionelle Hilfe ist gefragt. Aber ganz egal, ob dauerhaft oder nur ab und zu, nichts davon muss man einfach so hinnehmen und zulassen. Und ganz egal, wie gesellschaftlich akzeptiert das sein mag, weil „jeder hängt mal durch, und hat keinen Bock.“  Passivität ist nicht akzeptabel.

Lethargie kommt immer im 4er-Set, da sind Faulheit, Lustlosigkeit und ein bisschen Melancholie gleich mit dabei. Und all das macht einen unendlich träge, schwer und unmotiviert, spätestens da müssen alle Alarmglocken schrillen. Man würde doch auch keinen Fremden in seinem Haus ein paar seiner schönsten Einrichtungsgegenstände oder seiner liebsten Kleidungsstücke mitnehmen lassen? Ohne zu fragen, wohlgemerkt, einfach so, weil der Dieb das so will? Man würde auf der Stelle Alarm schlagen, und alles tun, damit das nicht passiert.

Ganz genauso ist es mit Lethargie, sie ist ein Dieb, der einem die Lebenslust und -motivation raubt, einen unbeweglich und disziplinlos macht. Man hängt dann ab, konsumierst Serien, Fernsehsendungen oder Bücher im Übermaß, und jeglicher Schwung und Power gehen flöten.

Ich würde mir das nicht länger bieten lassen, denn dafür bist du viel zu groß, viel zu schön, viel zu wichtig! Oder glaubst du etwa, die Königin von England lässt sich gehen, verbringt ganze Nächte vor Netflix, und ist am nächsten Tag wie gerädert, weil sie nicht genügend Schlaf bekommen hat? Ich garantiere dir, dass sie das noch nie getan hat, und zwar aus einem einzigen Grund, sie repräsentiert ein ganzes Land. Sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst, und schläft dementsprechend, isst dementsprechend, kleidet sich dementsprechend und lebt dementsprechend.

Und exakt so ist es bei mir, oder glaubst du, ich würde mich gehen lassen? Ich sage nicht, dass diese Energien es nicht versuchen, ich sage nur, dass ich mich ihnen nicht hingebe. Ich treffe immer und immer wieder eine Entscheidung dagegen, denn ein Leben, in dem man so unmotiviert durchhängt, passt nicht zu mir. Wie würdelos, wie armselig, wie klein – ich will meine Tage nicht mit so einer Energie füllen. Ich habe nicht gesagt, dass man nicht entspannen soll – bitte achte auf meine Wortwahl. Der Unterschied zwischen „Nichts Tun und lethargisch Abhängen.“ und „Nichts Tun und Auftanken.“ ist enorm: bei dem einem ist man hinterher lustlos und unmotiviert, beim anderen erfrischt und voll mit neuen Ideen und Schwung. Was man genau dabei tut oder nicht tut, ist nicht so entscheidend, denn die Atmosphäre dahinter ist der Unterschied.

Wenn man bei einer entspannenden Tätigkeit plötzlich träge, traurig oder insgesamt apathisch wird, dann sollte man auf der Stelle damit aufhören! Spring vom Sofa oder vom Bett auf oder aus der Badewanne, und lass es dir nicht bieten! Anfangs wird es einem vielleicht noch nicht jedes Mal auffallen, weil man sich schon so an diese Soße aus Lustlosigkeit gewöhnt hat, aber nach und nach wird man achtsamer.

Mache es der Lethargie so schwer wie möglich, denn es gibt regelrechte Hochkonjunktur-Zeiten für Passivität.

Sonntage sind bei Lethargie so hoch im Kurs, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: der Sonntagsblues ist ein vorübergehender Stimmungstief, der – je nachdem, wie sehr man ihn lässt – es einen entweder allgemein deprimiert (ob Single oder in einer Partnerschaft, ist dabei im Grunde kein Unterschied) oder es einem mit einem Kit aus Einsamkeit und Niedergeschlagenheit den Sonntag gleich zum Heultag macht.

Feiertage allgemein sind bei Trägheit auch sehr beliebt, vor allem um die Weihnachts- und Neujahrszeit. Das Gemisch aus Schwerfälligkeit, Gleichgültigkeit und Melancholie wird vorwiegend an diesem Tagen serviert und manchmal kommt noch als Dessert Hoffnungslosigkeit dazu.

Nach gewissen Serien oder 4 Stunden Dauerglotzen wirst du garantiert schwerfällig und unmotiviert.

Ok, Folgendes, wenn man jetzt schon weiß, dass an diesen speziellen Tagen mit vermehrten Verkehrsaufkommen an „Ich habe keine Lust auf Nichts.“-Lethargie zu rechnen ist, dann weigert man sich. Man weigert sich, sich diesem Gefühl und dieser Stimmungslage willenlos zu ergeben. Man schaltet die Glotze aus oder Netflix. Man steht vom Bett auf oder vom Sofa und tut entweder etwas Produktives oder entspannt bewusst, indem man ein Beauty-Ritual macht, schwimmen geht oder eine Massage bucht.

Und diese Feierabend- und Nachdem-Urlaub-Nummer, so nachvollziehbar und verständlich sie klingt, aber nichtsdestotrotz: willst du, dass es so bleibt? Wenn man es will – kein Problem. Wenn man es nicht länger will – dann herzlichen Glückwunsch! Es wären dann nämlich täglich an die 3 Stunden Zeit, die man wunderschön, produktiv oder einfach nur erfüllend verbringen könnte. Hier muss man eine feste Entscheidung treffen.  

Immer eins nach dem anderen. Manchmal hat Passivität eine andere Ursache, denn man steht vor so vielen Aufgaben oder Herausforderungen, dass sie einen regelrecht erschlagen oder überfordern und man in Folge dessen einfach gar nichts mehr macht. Man weiß gar nicht, wo beginnen, und überhaupt ist alles zu viel, und bevor es nicht perfekt ist, fangen wir gar nicht erst an. Und außerdem hat sich mittlerweile schon so viel gesammelt, das bringt doch jetzt nichts mehr. Und schon hängt man auf dem Sofa, ist niedergeschlagen und lustlos. In so einem Fall machen wir folgendes: du fängst auf der Stelle an, und machst immer nur eins. Immer schön eins nach dem anderen.

Man stellt sich seinen Aufgaben, übernimmt Verantwortung, zieht den Kopf nicht ein, sondern fängst einfach an. Einfach eine Sache, das schafft man. Und danach macht man das nächste. Und dann wieder das nächste.

Man erlaubt Passivität auf gar keinen Fall, dass sie einen insgesamt lähmt! Nur, weil es nach viel aussieht – man schafft das hervorragend. Man macht einfach nur das, was jetzt möglich ist. Und danach machst man das, was dann möglich ist. Aber alles ist besser, als sich Passivität hinzugeben. Jede noch so kleine Tätigkeit.

Lass dich nicht gehen. Lethargie durchzieht oft viele Lebensbereiche – je nachdem, wie viel Raum man ihr zugesteht, und wie lange man sie bereits im Leben duldet. Natürlich kann man argumentieren, dass man erst nach den tieferen Ursachen suchen soll und das kann man alles gerne zusätzlich tun.  Wenn man die Tendenz dazu bemerkt, dann weigert man sich ganz entschieden. Nicht so halbherzig, sondern richtig nachdrücklich oder gar empört, dass sich so eine miese Energie überhaupt in die eigene Nähe wagt!

Man räumt sein Zimmer auf. Man zieht sich hübsch an (manchmal ist die Lethargie so lange anwesend, wie man seinen Pyjama trägt.). Man pflegt seine Nägel. Man zahlt seine Rechnungen rechtzeitig.  Man kocht sich etwas Gutes. Man achtet auf sich als das, was man ist, so sehr, dass du es für einen ganz anders entscheidest. Merke: du alleine kannst entscheiden, wie dein Leben aussehen soll und du bist solchen Stimmungen überhaupt nicht willenlos ausgeliefert.

Vernachlässige dich nicht – oder besser ausgedrückt: erlaube der Lethargie nicht, deine Lebensbereiche zu bestimmen. Das ist deiner absolut nicht würdig! Auch für den Feierband würde ich eine Entscheidung treffen, die da lautet: „Ich habe noch genügend Energie und Lust, etwas Produktives oder Erfüllendes zu machen.“

Zuerst deine Entscheidung – dann erst die Ergebnisse. Warte also nicht, bis du erst die Lust hast – da kannste warten bis in alle Ewigkeit. Du musst übrigens dabei auch gar nicht erst bis zum Sonntag oder nächsten Feiertag warten, denn wenn du jetzt hoch motiviert bist, dann packe im Anschluss gleich eine Sache an. Ob es deine Schublade, liegengelassene Rechnungen, oder ein neuer Haarschnitt ist, ist dabei ganz egal – Hauptsache etwas, das du bisher vernachlässigt hast.

Mach es einfach.