Go for it

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer alles weiter und weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich sogar mehrere große Baustellen – jedenfalls beruflich – gleichzeitig und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er es sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt
hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein. Klar ist ein Sonnenuntergang am Meer atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“

Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch!

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich
aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen! Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich
dabei zu sehen!

Magic Times

Kannst du dich noch daran erinnern wie du als Kind staunend die Weihnachtszeit erlebt hast. Ich finde sie heute noch magisch und habe viel Spaß. Als Kind waren diese kurzen Tage immer etwas Besonderes, vor allem wenn wir im Dezember dann endlich den langersehnten und heißgeliebten Adventskalender im Zimmer hängen hatten, den meine Mutter immer liebevoll befüllt hat. Mit jedem Säckchen kamen wir dem Heiligen Abend einen Tag näher. Deshalb habe ich auch heute noch Adventskalender.

Ganz faszinierend waren die Winter, in denen es schon Schnee hatte und wir uns draußen gegenseitig in Schneeballschlachten schlugen und beim Rodeln vergnügten. Anschließend wenn es dunkel wurde, wir drinnen einen leckeren Bratapfel bekamen und es draußen dann immer ganz ruhig wurde, dann glitzerte Schnee mit den Sternen um die Wette. Es war die Zeit der Heimlichkeiten und der Überraschungen. Jeder neue Tag fühlte sich aufregend an und mit jedem Tag wuchs die Spannung ein kleines Stückchen mehr. Es war ein wunderbarer Zauber, der dem Ganzen innewohnte und uns träumen ließ. Das Herz voller Freude und wir glaubten einfach, dass das Leben magisch ist und keine Grenzen kennt.

Im Laufe der Jahre wurden viele Menschen desillusioniert und das Leben forderte mit seinen Verantwortlichkeiten, Problemen, Schwierigkeiten seinen Tribut. Viele sind einfach genervt, gestresst und kaputt. Sie haben zu nichts mehr Lust, keine Ziele und Perspektiven mehr. Aber das ist einfach falsch. Denn der Zauber des Lebens und des Glücks ist nach wie vor da. Im Gegenteil, jetzt ist das Leben eigentlich noch viel magischer, atemberaubender, ehrfurchtsvoller und aufregender als noch in unserer Kindheit. Ich glaube ganz fest daran und ich lebe genau das – du kannst das auch.

Das Schöne in dieser magischen Zeit war nämlich, dass wir einfach im Hier und Jetzt waren und die Dinge einfach genossen haben. Besonders, wenn wir uns dann auf den nächsten Tag gefreut haben. Wir hatten einfach immer die Vorstellung, dass es am nächsten Tag eine weitere wunderbare Überraschung geben würde. Genau das ist der Unterschied zu heut, denn die meisten Menschen erwarten immer das Schlimmste oder nur negative Dinge. Es ist das Gesetz der sich selbsterfüllenden Prophezeiung, dass es dann auch wirklich ein mieser Tag wird.

Es ist die innere Haltung, die Attitude, auf die es ankommt. Jeder kann in seinem Job glücklich sein. Ich liebe meine Arbeit sehr – auch wenn man immer wieder mit Existenzängsten, Selbstzweifeln, und Niedergeschlagenheit zu kämpfen hat. Aber das ist absolut nichts dramatisch Schwieriges oder Unüberwindbares. Denn ich kann das und du kannst das auch. Ich kann da so richtig aufräumen und einmal gründlich durchfegen und dann ist mal wieder Ordnung im Büro und Hirn. Um diesen ganzen Brei aus Minderwertigkeit, Existenzängsten und Selbstzweifeln innerhalb kürzester Zeit loszuwerden solltest du folgendes tun. Denk und sprich nur positiv von deinem Job, deinen Kollegen und dir.

Ich bin immer wieder begeistert, dankbar, glücklich und fasziniert, dass ich das Alles jeden Tag machen darf und mit so vielen, besonderen und recht unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten darf. Nichtsdestotrotz gibt es auch in meinem Job Herausforderungen, fast unüberwindbar scheinende Schwierigkeiten, stressige Situationen und jede Menge Dinge, mit denen ich mich auseinandersetzen muss, aber am liebsten nicht will, weil sie unangenehm sind.

Aber damit genau diese negativen Dinge nicht überhand nehmen und meinen Tag vergiften, entscheide ich mich immer wieder an die ganzen positiven Dinge zu denken und auch darüber zu sprechen – sowohl von den Herausforderungen, den Kollegen und dem ganzen Unternehmen. Klar, ist man auch mal genervt und entmutigt, aber ich treffe diese Entscheidung in die positive Richtung immer wieder. Und wieder. Und wieder.

Denn wenn man sich wirklich auf dieses negative Hamsterrad, das einen jeden Tag wieder holen will, einlässt, dann vergisst man wie großartig es doch eigentlich im Leben ist. Die Begeisterung für die Projekte ist es, was den Motor am Laufen hält – lässt diese nach, am Anfang meist ganz unmerklich, dann wird es anstrengend und zäh. Lass dich nicht darauf ein, du bist großartig und die Dinge laufen gut.

Deshalb ist es wichtig die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Moment zu genießen. Bleibe im hier und jetzt und zieh es einfach durch – du wirst sowieso Gegenwind bekommen. Willst du glücklich sein, dann musst du auf alles Vergangene Schlechte einfach scheißen. Vergiss es. Vergiss es einfach. Wenn man das nicht tut, dann wird der Ausgangspunkt immer so eine Mischung aus Pessimist und Schwarzseher sein. Das bringt dich nicht weiter und macht auch keinen Spaß.

Enorm wichtig ist es sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Stories anderer zu ignorieren. In jeder Position gibt man immer sein Bestes. Man arbeitet so gut, dass man sich selbst jederzeit auch buchen würde.

Startet man etwas Neues, dann ist ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sein einzigartiges Talent, in die Idee und den Erfolg der Sache essentiell. Und darüber hinaus braucht man eine große Portion Gottvertrauen, was bedeutet, dass man fest davon ausgeht, dass sich alles für einen fügt, alles auf einen wartet, alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenkommt, und das Ende noch überraschend schön ist. Man merkt zwar genau, was in der Welt los ist, aber noch viel mehr, was in der eigenen Welt los ist. Und was dort los ist, entscheidet man ganz alleine.

Wenn man Risiken scheut, dann wird keinen Erfolg haben. Man muss Dinge wagen, sich in Projekte reinstürzen, von der Klippe springen, einen Einsatz wagen, und manchmal alles auf eine Karte setzen, selbst, wenn es absolut schief gehen könnte. Die Risikobereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung dafür, überhaupt etwas zustande zu bringen. Risiko bedeutet, etwas ganz Neues zu wagen, etwas, das es bisher nicht gegeben hat – sonst ist es kein Risiko. Alles, was es schon mal gab und sich bewährte, ist einerseits natürlich safe, hat aber kein Potenzial für Großartigkeit. So unsicher es sich manchmal anfühlen mag, das Risiko ist ein sehr wichtiger Teil des Erfolgs. Wer nur auf sicherem Terrain läuft, mag sich zwar erfolgreich nennen, aber in Wirklichkeit spielt er sich selbst etwas vor. Wer dagegen das Risiko nicht scheut, der erlebt auch was. No risk, no fun!

Inmitten all der Herausforderungen, all der vermeintlich verpassten Chancen, all dem Ärger und Zukunftsängsten kann es leicht passieren, dass man den Spaß an dem Ganzen verliert. Dann funktioniert man nur noch und erledigt die Dinge zwar – aber die Freude an der Sache ist weg. Versteh das nicht falsch, denn es gibt in absolut jeder Branche Dinge, die keinen Spaß machen – nicht alles liegt einem.

Aber nur, wenn du dir diesen Spaß an der Sache erhältst, um neue Wege zu gehen, um neues zu erschaffen, an der Kreativität, an neuen Lösungen und an jedem neuen Tag, der neue, ungeahnte Möglichkeiten bietet, dann wirst du diese Leichtigkeit haben. Unterschätze diesen Spaß niemals, denn er inspiriert dich und hilft dir beim Durchhalten.

Wer nichts macht, macht keine Fehler. Wer keine Fehler macht, lernt nichts dazu. Wer nichts dazu lernt, stirbt dumm. Und das kann man unmöglich wollen! Stell‘ dir vor, du wärst im Alter von 50 Jahren genauso dumm wie mit 30 Jahren! Wer erfolgreich ist, macht eigentlich keine Fehler im klassischen Sinne, sondern geht einen Weg, bei dem man herausfindet, was funktioniert und was nicht. Ich habe schon so viel herausgefunden und nichts davon finde ich tragisch.

Fehler zu machen bedeutet nur herauszufinden, was klappt und was man lieber lassen sollte. Das sollte für einen so selbstverständlich sein wie der Kaffee am Morgen, ganz normal, überhaupt nicht wild und sogar positiv. Vielleicht geht sogar tatsächlich alles den Bach runter und man muss ganz von vorne anfangen, aber auch das packst man und zwar ohne den negativen „Ich bin gescheitert.“- Stempel auf der Stirn. Tausend Mal lieber etwas ausprobiert und in den Sand gesetzt, als nie aus der Komfortzone gewagt und vor Langeweile gestorben. Und dumm dazu. Alles, was man sich innerlich selbst vorwirft ist reine Selbstsabotage und das bringt einen einfach nicht weiter. Man blockiert sich selbst.

Es nutzt rein gar nichts, wenn man sich immer wieder mit seinen Gedanken im Kreis dreht. Steig aus diesem Karussell einfach mal aus und genieße das hier und jetzt. Auch wenn man sich über Dinge sorgt, die noch in der Zukunft liegen kommt man keinen Schritt weiter. Denn oft entwickeln sie sich ganz anders, als man es erwartet hat. Versteh mich nicht falsch, es ist wichtig zu wissen wo die Reise hingehen soll, aber oft entwickeln sich die Dinge unterwegs noch ganz anders. Geh deinen Weg, vertrau auf dein Ziel und ganz besonders auf dich selbst.

Nimm dir Zeit auch mal wieder zur Ruhe zu kommen und einen Moment durchzuschnaufen. Die Weihnachtszeit ist mit ihrem Jahresende immer etwas besonderes und ich liebe es draußen am See spazieren zu gehen, die Sonne zu genießen und mir heiße Maroni und einen Glühwein zu gönnen. Das ist magisch und vor allem Luxus pur, in dieser kuriosen Zeit.

Wenn man dann aus der Kälte wieder reinkommt, sich bei einem Tee aufwärmt und einen Bratapfel mit Marzipan, Nüssen und Vanillesoße nach Omas Rezept macht, dann ist die Welt einfach nur schön. Vor allem ist ein heißer Bratapfel auch immer etwas, was bei mir ganz schöne Errinnerungen an meine Kindheit und meine Familie hervorruft. Ich bin einfach dankbar dafür.

Genieße die Zeit, entspann dich und schau auf das vor dir liegende Jahr. Aber dazu können wir uns ja beim nächsten Mal austauschen

Du bist toll, ich hab dich lieb.

Shopping-Girl

Jedes Jahr ist es wieder dasselbe. Der Einkaufsmarathon zur Weihnachtszeit wird Ende November mit dem sogenannten Black-Friday eingeleitet. Es beginnt der Run auf die Geschäfte und die Konsumschlacht geht los. Ich merke immer wieder, dass dieses ganze Theater nicht meins ist und auch nicht wirklich war.

Ich finde es schrecklich in überfüllte Geschäfte zu gehen, wo sich die Kunden gegenseitig die Schnäppchen aus den Händen reißen – ich kann da einfach nichts mit anfangen. Wer mich wirklich kennt, weiß, dass dieser „Schnäppchen-Wahn“ einfach nicht meins ist – es passt auch nicht zu mir.

Versteht mich nicht falsch, ich mag materielle und schöne Dinge. Ich habe meistens auch nicht gerade den günstigsten Geschmack. Jeden Tag erfreue ich mich immer wieder an dem speziell für mich gefertigten Ring, den ich von einer kleinen Goldschmiede aus meiner Heimatstadt habe und der mich schon mein halbes Leben begleitet. Dieser Ring hat schon so viele Dinge mit mir erlebt und er erinnert mich immer wieder daran, wie mein Weg verlaufen ist.

Es ist also keinesfalls so, dass ich mich an materiellen Dingen nicht erfreuen kann. Und ich mag die Shopping-Bummel mit Freundinnen wahnsinnig gern. Wenn wir einfach einen ganzen Tag durch die Geschäfte ziehen und zwischendurch lecker Essen gehen und miteinander Spaß haben. Wir kaufen uns einen Kaffee und quatschen und machen einfach „Mädchen-Kram“. Das macht viel mehr Spaß als nur vorm Rechner zu sitzen und sich alleine bunte Bilder anzuschauen.

Ich verurteile auch keine Sales. Denn viele Menschen können sich so auch die Dinge leisten, die sie schon lange auf ihrer Wunschliste haben. Nur diesen absoluten Sale-Wahnsinn, den wir vom Offline-Black-Friday oder dann auch von Cyber-Monday kennen – damit kann ich gar nichts anfangen.

Die Menschen schauen gerade im Augenblick viel online nach Schnäppchen oder auch nach den Superschnäppchen, weil sie meinen dadurch etwas zu sparen. Sie schauen oft nicht, was sie wirklich brauchen oder wo es herkommt.

Ich war leider noch nie Diejenige, die sogenannte „Fast-Fashion“ gekauft hat. Also Dinge, die möglichst billig produziert und dann auch so verkauft werden. Diese Sachen halten meist auch nur ein paar Wochen und müssen dann entsorgt und ersetzt werden. Das ist einfach nicht mein Ding, denn alleine der Aufwand sofort wieder loszugehen und die Teile nochmal zu kaufen nervt mich einfach.

Ich habe mein Geld immer lieber in Teile investiert, die von guter Qualität waren und die mir gefielen – ich halte die Wirtschaft da schon ordentlich am Laufen. Trends waren mir da nicht so wichtig und ich bin eben nicht das Fashion-Victim vor dem Herrn (oder auch keine Modebloggerin). Ich mache mein Ding – auch mal etwas exklusiver. Ich kaufe nach Qualität und meinem Stil entsprechend und nicht nur anhand eines Trends. Und ich will noch viel nachhaltiger einkaufen und auch zukünftig noch viel mehr Wert darauf legen.

Ich mag es direkt in die Geschäfte zu gehen, mich gut beraten lassen und mit den Menschen zu reden – das gehört für mich dazu. Außerdem kann man die Qualität nur vor Ort wirklich prüfen und schauen ob die Farben, Formen und Größen wirklich zu einem passen. Ich liebe Geschäfte, in denen man sich gut aufgehoben fühlt und die Inhaber selbst hinter dem stehen, was sie verkaufen. Da merkt man, dass man nicht nur eine Zahl ist, sondern man geschätzt wird und das unterstütze ich sehr gerne.

Ich habe Freundinnen, die sich in großen Versandhäusern immer eine Auswahl bestellen, es daheim probieren und die Dinge, die nicht passen oder ihnen nicht gefallen wieder retournieren. Ehrlich, das ist mir viel zu viel Aufwand das alles wieder zu verpacken und es macht auch nicht soviel Spaß. Vor allem bin ich wirklich anfällig, wenn es eine gute Verkäuferin ist, die mich vielleicht schon Jahre kennt, die mir dann noch Sachen empfiehlt, auf die ich im Leben nicht angesprungen wäre, wenn ich sie nur so auf dem Bügel gesehen hätte. Ja, ich bin gerne Opfer….

Das ist eine Qualität des Shoppens, die man nur bekommt, wenn man in die Geschäfte geht, sich Zeit nimmt und Spaß daran hat. Wenn man einfach in den Laden stürmt, nur auf das Schnäppchen fixiert ist und sofort wieder geht, hat man weder selbst noch der Händler etwas davon.

Nicht nur das Stöbern in den kleinen Geschäften macht mir besonders viel Spaß, sondern auch, dass ich die Menschen dahinter unterstütze. So sind die Käufe überhaupt nicht anonym und es ist ein schönes Erlebnis vor Ort – es fühlt sich gut an. Da ist das Tragen nach dem Kaufen gleich doppelt so schön.

Das Jahresende naht und deshalb wird es bei Vielen wieder hektisch. Beruflich und privat. Nach dem „Was? Es ist schon Dezember?” kommt meist sofort das „Was? Diese Woche ist schon Weihnachten?”. Die Zeit scheint im Dezember nur so zu verfliegen und irgendwie ist die Vorweihnachtszeit so oft gar nicht so besinnlich, wie wir sie uns immer vorstellen. Doch gerade in der heutigen Zeit sollte man sich Zeit nehmen, die Dinge genießen, Schöne Erlebnisse haben und es ruhiger angehen lassen.

Der wichtigste Punkt ist, dass man nicht dem irren Geschenke-Stress verfällt. Ich mache meist eine Liste mit Menschen, die mir am Herzen liegen und die ich gerne beschenken möchte. Dann überlege ich worüber sich die Person wohl freuen wird und wo ich es bekomme. Anschließend mache ich mich in aller Ruhe daran, die Dinge zu besorgen. Denn mich nervt nichts mehr, als wenn ich Dinge auf den letzten Drücker in überfüllten Läden besorgen muss.

Die einzige Ausnahme war immer der Einkauf mit meinem Papa, wenn wir einen Tag vor Heiligabend den Fisch für unser Weihnachtsessen abgeholt haben. Wir sind dann immer noch ein Fischbrötchen essen gegangen und haben uns ein wenig durch die Stadt treiben lassen – oft brauchte er dann auch noch eine Kleinigkeit für meine Mutter. Das war irgendwie immer etwas besonderes und in dem Fall auch nicht stressig – im Gegenteil, wir hatten unseren Spaß zusammen.

Und nie vergessen: Es zählt nicht das perfekte Geschenk, sondern dass es liebevoll ausgewählt wurde. Fragt doch mal Freunde nach dem schönsten Geschenk aus den letzten Jahren. Ich wette, es war nicht das teuerste oder aufwändigste Geschenk.

Ein großer Faktor wenn es um weniger Stress in der Vorweihnachtszeit geht: Die Job-To-Dos. Irgendwie scheint es jedes Jahr wieder doch so, als müsste alles vor Weihnachten noch fertig werden. Spoiler: Es gibt auch noch einen Januar nach dem Dezember. Also wirklich wichtige Dinge, wie zum Beispiel Rechnungen, die für 2020 sind, ganz oben auf die To-Do Liste schreiben. Aber auch überlegen, was vielleicht nicht unbedingt noch vor Weihnachten „reingequetscht” werden muss und das kommt dann auf die To-Do Liste für Januar.

Oft haben wir nämlich nur das Gefühl, dass wirklich alles noch fertig gemacht werden muss, dabei können einige Dinge auch ganz in Ruhe im neuen Jahr erledigt werden. Ich spreche da aus Erfahrung…

So vieles ist zu tun. So viel zu erledigen. Auch wenn Weihnachten dieses Jahr wohl kleiner ausfällt, wir vielleicht nicht mit Allen zusammen sein können, soll doch ein schönes Essen auf den Tisch. Ich liebe es in Ruhe zu kochen und dann an einem schön geschmückten Tisch zu essen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Damit ich nicht in letzter Minute den Supermarkt leerkaufen muss, habe ich schon die Hauptgerichte vorbestellt, muss sie also nur noch abholen und schaue für den Rest in einer Gemüsescheune vorbei. Das macht Spaß und unterstützt den Erzeuger direkt.

Oder wenn es gerade viel wird mit Beruf, Haushalt, Kids kann vielleicht die Freundin dabei helfen, dass ein freier Nachmittag möglich ist, um das ein oder andere zu erledigen. Vielleicht muss die Schwester mit den drei Kids nicht auch noch das Geschenk für die Eltern besorgen, nur weil das immer schon so war. Wir müssen uns nur umschauen und uns gegenseitig helfen.

Und ganz wichtig: Zwischendurch immer einmal tief durchatmen und kurz mal raus an die frische Luft.

Lass dich drauf ein, genieß die Zeit und geh einkaufen! Ich hab dich lieb.

#supportyourlocal

in this times

Bist du bereit für ein glückliches Leben oder bist du lieber das kleine Kind vorm Süßigkeitenregal, dass mal wieder rumzickt, schreit und tobt, weil es nicht bekommt, was es gerade will. Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr. Lieber schmeißen wir uns wie ein kleines Kind auf den Boden und zicken rum.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen. Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten. Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut! Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich aufzustehen.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Seiner Leidenschaft folgen. Spaß haben. Seinem Herzen folgen. Durchhalten. Kämpfen. Sich nicht beeinflussen lassen. Nichts auf das Gerede der Anderen geben. Seinem eigenen Traum folgen. Begeistert sein. Hart arbeiten. Diszipliniert sein. Erfolg haben.

Ich liebe meinen Job und ich liebe meine Baustellen. Ich mag die Arbeit und es stört mich nicht, dass ich viel arbeite. Ich mag Menschen, die sich entwickeln wollen und die sich in ihre Arbeit stürzen und einfach lieben, was sie tun.

Ich weiß die Vorzüge eines Mannes an meiner Seite wirklich zu schätzen und ich liebe es mein Leben mit ihm zu teilen. Aber wir legen heute auch viel Wert darauf, dass wir auch alleine zurechtkommen. Bei dieser Selbstständigkeit, meinem Selbstbewusstsein und dem hohen Funktionsniveau bewege ich mich immer in viel männlichen Energien. Sanftheit und Weiblichkeit kommt irgendwie immer erst danach. Eigentlich schade, dass es so ist, denn ich bin eine sehr weiche Person. Besonders zarte Wäsche hat es mir immer wieder angetan, auch wenn man das auf der Baustelle nicht mitbekommt. Dort geht es um den Job und die Funktion, privat gebe ich mich dem gerne hin.

In meinem Leben habe ich schon immer ein ziemlich hohes Funktionsniveau gehabt, ich habe schon als Teenager als Schwimmtrainerin gejobbt, habe danach im Leistungssport tolle Erfolge feiern dürfen und arbeite jetzt in meinem Traumjob als Baumanagerin. Geht nicht – gibt’s nicht. Ich bin zielstrebig, selbstbewusst, taff und kontrolliert. Am liebsten mache ich die Dinge selbst. Ich habe aber in den letzten Jahren an meiner Effektivität und Teamfähigkeit gearbeitet und ich liebe es mit vielen Leuten zu arbeiten und sie zu führen.

Ich liebe Beziehungen mit Menschen. Ohne diese Beziehungen gehe ich ein. Es geht darum mich mit ihnen zu verbinden, sie zu fühlen, mich mit ihnen zu entwickeln. Einfach mich mit ihnen austauschen. Ich liebe Weihnachten, denn es macht mir einfach Spaß zu kochen, den Tisch schön zu dekorieren und dann mit Leuten, die mir wichtig sind und die ich liebe den Abend zu genießen. Einfach zusammen sein, keinen Stress haben und die Zeit miteinander genießen – das ist für mich das grösste Geschenk.

Aber es ist manchmal auch ein Balanceakt, denn so sehr ich es liebe eine Macherin zu sein, genauso mag ich es, im Privaten, die Verantwortung einfach mal abzugeben und mich einfach nur hingeben. Nicht das ich immer tue, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man einfach mal loslassen kann.

Es ist vielmehr so, dass viele Frauen mit männlichen Energien verbunden sind. Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln, zielgerichtet oder mit sehr viel Struktur an die Sache herangehen. Die weiblichen Energien sind eher die passiven, hingebungsvollen, kreativen, empfänglichen und erschaffenden. Die weibliche Seite ist eher weich und sanft. Ja, ich kann das ziemlich gut für mich behalten, aber ich bin ein echtes Mädchen. Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es beide Anteile miteinander in Einklang zu bringen, sie bewusst, sinnvoll und intuitiv richtig zu leben und zu verstehen.

Ich glaube fest daran, dass das Leben für uns immer das Beste bereithält. Das bedeutet nicht, dass alles, was uns passiert, immer gut und schön ist.

Es braucht manchmal auch ein paar Schicksalsschläge und Herausforderungen, damit wir unsere Persönlichkeit wieder mehr entwickeln und reifen lassen können. Auch in Verbindung mit anderen Menschen. Es kommen immer wieder die verschiedensten Menschen in unser Leben – manchmal lehren sie uns etwas über uns oder unser Leben. Es fühlt sich bei ihnen immer direkt so an, als würde man sie schon ewig kennen, als wäre da schon eine Verbindung. Ich sage immer, das ist eine Seelenverbindung. Es geht nicht darum das perfekte Gegenstück zu finden in diesem Menschen oder denjenigen zu finden, der sich am Besten in mein Leben fügt. Es sind meistens Menschen, die einem das Leben komplett durcheinander werfen oder überhaupt nicht mit einem kompatibel sind – zumindest auf den ersten Blick. Es hat trotzdem einen Grund, warum diese Menschen genau jetzt in meinem Leben sind. Es geht darum, dass man daran arbeitet und sich weiterentwickelt – auch miteinander.

Ich habe schon viel zu oft diesen Kindergarten erlebt und dann hat man sich mehrfach getrennt und immer wieder gemeint, dass es beim nächsten Mal endlich das letzte Mal ist – so ein Quatsch. Ich bin stolz darauf, dass ich mein Leben alleine rocke und mir mein Auto alleine leisten kann. Klar, ich kenne genügend Mädels, die sich ihr Leben und ihre Autos von ihren Partnern finanzieren lassen und es ihnen am Ende einfach nur darum geht. Ich bin stolz darauf, dass ich unabhängig bin und meine Liebe ganz einfach ist. Ich liebe, weil ich meinen Partner liebe. Ich bin ehrlich damit und ich stehe dazu.

Lustig sind auch Freunde, die immer wieder sagen, dass ich bitte nicht posten soll, wenn ich mal bei ihnen war – als würde ich sowas jemals tun. Aber sein wir ehrlich, ich bin sowieso alle zwei Wochen beruflich vor Ort und treffe ihn gerne mal zum Quatschen oder auf ein Glas Wein auf dem schönen, grauen Sofa – das ist so bequem. Aber was geht das den Rest der Welt an…?

Erfolg bedeutet für mich, dem nachgehen dürfen, was mein Herz mir sagt.

Erfolg ist für jeden Einzelnen Definitionssache. Jeder muss sich für sich selber fragen, was Erfolg für ihn bedeutet. Für viele ist Erfolg ein toller Kontostand oder ein dickes Auto. Für andere ist es aber auch ein persönlich erreichtes Ziel.

Es gibt diese besonderen Momente, in denen ich einfach weiß, dass ich glücklich, erfolgreich und gesund bin. Weil ich genau das tun kann, was mir mein Herz sagt. Erfolg ist das, was folgt, wenn du dir selbst folgst.

Und am Besten ist es dann, nach all den Erfolgen, Kämpfen und Erfahrungen bei jemand anzukommen. Am Ende des Tages im Arm von jemandem zu liegen, der bei all dem Kampf und all dem Erfolg auch deine kleine, weiche Seite erkennt. Der sieht, wie viel Anstrengung der Erfolg auch kostet und wieviel Herausforderung es manchmal ist, immer positiv zu denken. Jemand, der einfach da ist und sich kümmert. Das ist einfach Glück.

Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt seiner Leidenschaft zu folgen, sich darauf einzulassen und alles anzunehmen, was kommt. Mutig sein.

Du machst das toll. Weiter so!

New week, new chance

Es ist schon kurios wie die Wirtschaft die „Black-Friday-Week“ für unglaubliche Schnäppchen propagiert. Jeder ist vollkommen angefixt und versucht überall eines der angeblichen Schnäppchen zu ergattern. Das lohnt sich bei einigen ausgewählten und leider auch stark limitierten Dingen vielleicht, aber ansonsten macht man einfach nur Umsatz bei den Händlern – besonders wenn man weiß wie sie kalkulieren. Deshalb bin ich dankbar, dass es seit gut drei Jahren jetzt auch die sogenannte „White-Week“ gibt. Hierbei geht es um Nachhaltigkeit und die Umwelt. Gerade startet mal wieder ein tolles Projekt zur Reinigung der Ozeane.

Macella Hansch ist mit ihrem Projekt everwave zur Befreiung der Meere vom Plastik unterwegs. Gestartet hat das alles mit einer Vision und der Überlegung wie man mit einem einer großen Plattform, die auf den Weltmeeren schwimmt und Plastik herausfiltert und so die Meere reinigen und den Plastikmüll einsammeln kann. Es ist wunderbar, dass die Meere und das Wasser wieder sauber werden und wir es weiterhin zum schwimmen, segeln und surfen nutzen können. Inzwischen hat sie mit ihrem Team das Projekt auch ausgeweitet und Modelle für Flüsse entwickelt. Dort werden Stationen eingesetzt, die die Plastikpartikel rausfiltern und das Wasser so von den Mikroplastiken befreien.

Doch dann hat sie bemerkt, dass man früher ansetzten muss. Sie hat das Projekt sogar noch weiterentwickelt und von der Säuberung der Meere umgewandelt zu einem wahnsinnigen Projekt. Allein Plastik aus den Meeren zu holen, bekämpft Symptome, aber nicht die Ursache. Also begann sie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der die Ursache – uns Menschen – mit bedenkt und sich in den natürlichen Kreislauf unserer Umwelt einfügt. Sie arbeitet daran, dass schon Schüler begreifen wie sie weniger Plastik verwenden und so dafür sorgen, dass es nicht mehr in dem gigantischen Umfang benötigt und hergestellt wird. Es beginnt mit der Umweltbildung in Schulen, dem Abfangen des Plastikmülls in den Flüssen und der anschließenden Nutzung als wertvolle Ressource. Technologische Innovation und ökologische Inspiration – all das ist miteinander verbunden. Die Natur ist ein unerschöpflicher Kreislauf.

Es gibt für Jeden die Möglichkeit sich dabei zu engagieren. Entweder in einer Organisation oder schon daheim im Haushalt. Es fängt schon im Kleinen an. Wir können nachhaltige Waschmittel ohne Tenside und ohne Mikropartikel verwenden. Wir können auf Plastikverpackungen verzichten.

Putzmittel findet man in fast jedem Haushalt. Doch die meisten handelsüblichen Produkte belasten die Umwelt und produzieren viel Müll. Immerhin verkaufen Hersteller immer mehr Nachfüllpackungen, um so den Nachkauf von großen Plastikflaschen zu vermeiden. Das ist zwar ein guter Ansatz, doch das junge Unternehmen Everdrop geht einen Schritt weiter. Hinter Everdrop stecken Putztabletten, so groß wie etwa ein Pfefferminzbonbon.

Herkömmliche Putzmittel aus der Sprühflasche bestehen zu einem Großteil aus Wasser – einer Ressource, zu der jeder von uns Zugang hat. Bei den Putzmittel-Tabs von Everdrop ist das nicht der Fall. Sie enthalten hochdosierte, trockene Inhaltsstoffe in Tablettenform, die einfach zu Hause in Leitungswasser aufgelöst werden.

Der entscheidende Vorteil: Dadurch wird CO2 gespart, da das verdünnte Putzmittel leichter von der Fabrik zum Händler und in die Wohnung transportiert werden kann. Außerdem wird Plastikmüll verringert, denn im Gegensatz zu flüssigem Putzmittel werden die Tabs in recycelbaren Papierumschlägen geliefert und in wiederverwendbaren Sprühflaschen aus recyceltem PET aufgelöst. Das ist bedeutend nachhaltiger und hilft der Umwelt.

Ich finde auch den #circularmonday, als Gegenpart zum Cybermonday total cool. Statt sich mit „Fast-Fashion“ zu Dumping-Preisen einzudecken lässt sich die Nachhaltigkeit viel cooler zelebrieren. Statt sich immer wieder mit billigen Klamotten die Schränke vollzumachen solltest du lieber schauen was noch in deinem Kleiderschrank oder in der Abstellkammer ist und wie du es mit tollen, nachhaltigen Teilen wirklich aufpimpen und zu etwas ganz Besonderem machen kannst.

Schon klar, dass es auch kleine eco-faire Labels gibt, die jetzt bei der großen Sale-Woche vorm Blackfriday mitmachen. Und viele Menschen, die sparen müssen und deshalb lange auf spezielle Angebote warten. Fair enough! Nur genug ist eben auch genug. Und billig, wenn unnötig, leider trotzdem teuer. Wer jetzt zuschlagen will, sollte überlegen, wie dringend das Schnäppchen wirklich gebraucht aka mindestens 30 mal getragen wird. Sonst vielleicht einfach ausleihen? Mir hilft: zwei Mal drüber schlafen. Und cool finden, nicht auf das System reinzufallen. Und das gute alte Motto reduce, reuse, recycle. Wohin denn sonst auf mittlere Sicht mit dem ganzen Zeug?

Die 2017 gestartete Aktion von @circularmonday, die damals noch #WhiteMonday hieß, ist die Gegenbewegung zum #BlackFriday – der Auftakt der Vorweihnachtszeit und Höhepunkt unserer heutigen Konsumgesellschaft. Anstatt aber wie verrückt Schnäppchen zu jagen, rufen die Gründer*innen des Circular Monday zum bewussten, gezielten Konsum von kreislauffähigen Produkten auf. Konsum per se ist nichts Schlechtes – wir finden nämlich, dass Verzicht nicht unser Ressourcenproblem löst. Allerdings muss die Kreislauffähigkeit eines Produkts schon beim Produktdesign mitgedacht werden. Und: Alle verarbeiteten Materialien müssen natürlich gesund für Mensch und Umwelt sein.

Beim Circular-Monday geht es darum, dass die Dinge nicht einfach weggeworfen werden, wenn man sie nicht mehr braucht oder sie versucht zu recyceln. Es geht vielmehr darum, dass man sich bewusst macht, was man wirklich braucht und die Gegenstände von Anfang an so konzipiert werden, dass sie als Kreislauf funktionieren. Man kann die Stoffe nach der Nutzung später wieder als Rohstoff verwenden bzw. die einzelnen Komponenten wieder zerlegen und so neu nutzen.

Das macht es für mich so extrem spannend und in der Baubranche ist das sogenannte Craddle to Craddle genau das Kreislaufmodell, was die Stoffe von der Wiege bis zur Neige nutzt und sie dann der Wiederverwendung zuführt. Schon auf der letzten Baustelle, ein Umbau, wurden Teile des bestehenden Material wiederverwendet. Es gibt inzwischen schon einige Verfahren wie man den alten Stahlbeton abbrechen, trennen, aufbereiten und mit neuem Beton wiederverwenden kann. Für den Stahl gilt dasselbe, denn den kann man einschmelzen und für neue Stähle wieder formen. Es ist eine neue Aufgabe zu schauen, was man mit den Materialien alles machen kann und wie man sie weiter verwenden kann. Das ist der richtige Umgang mit den Ressourcen.

Die Bekleidungsindustrie könnte heute aufhören zu produzieren und wir hätten trotzdem noch genügend Klamotten für die nächsten Zwanzig Jahre. Versteh mich nicht falsch, ich gehe auch gerne mal einkaufen, aber inzwischen weiß ich, was alles in meinem Schrank ist und wie ich es verwenden kann. Ich habe tausende von Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass ich jemals was Neues kaufen müsste. Doch ich sage immer, dass ich die Wirtschaft mit meinem Geld auch gerne am Laufen halte – nur schaue ich jetzt genauer hin. Warum brauche ich zwanzig bis dreißig schwarze oder graue Jeans, von den blauen mal ganz abgesehen. Ich bräuchte monatelang nicht waschen bis ich das alles durch hätte. Es geht vielmehr darum mit welchen Teilen man die bestehende Garderobe erweitern und neu mischen kann.

Was passiert mit den alten Teilen? Tragt ihr sie so lange bis sie nur noch als Putzlappen dienen oder werden sie nach einer Saison als uncool aussortiert und hoffentlich in einem Second-Hand-Laden einer neuen Besitzerin übergeben. So leben sie weiter. Inzwischen werden sogar gute Kleider wieder neu aufgearbeitet und als Rohstoffe für neue Teile verwendet.

Mode, die nur eine Saison hält ist deshalb viel teurer als ein Teil, dass ihr jahrelang tragen könnt. Es ist so so cool wenn man direkt ein kleines Event für sich selbst macht, sich tolle Dinge aus seinem Kleiderschrank aussucht und sie immer wieder zu neuen Outfits kombiniert. Es braucht bloss ein paar Basics und schon hat man für mindestens vier verschiedene Anlässe ein tolles Ensemble. Man kann es sogar ausprobieren und es fotografieren – dann vergisst man es nicht so schnell.

Wenn ich dann feststelle, dass ich noch was brauche, dann habe ich eine Liste und kann in der Stadt gezielt nach tollen Teilen schauen, denn ich habe jetzt die Möglichkeit auf die richtige Qualität zu schauen und dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben. Ich schaue gezielt in der Stadt nach solchen Sachen und nicht online. Denn vor Ort kann ich die Sachen anfassen, die Qualität beurteilen und schauen wie sie verarbeitet sind. Noch dazu erhalte ich mir die tollen Läden mit ihrem Charme und der netten Beratung. Ich liebe es in meinen Jeansladen zu kommen und der Verkäufer weiß genau welche Größe ich habe und kann mir die Jeans zeigen , die ich toll finde. Ich brauche mich nicht alleine durch irgendwelche Stapel zu wühlen oder mich mit Onlinebildern zufrieden geben.

Es kann also jeder was tun, auch wenn es manchmal nur eine Kleinigkeit ist. Aber wenn jeder nur eine Kleinigkeit macht, dann wird das schon ziemlich groß.

Ich habe dich lieb und ich mach mit. #bettertogether

Freaky Friday

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. Im Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben. Aber auch jetzt bei den magischen Lichtern der Weihnachtszeit, die seit dieser Woche in Zürich strahlen umgibt uns wieder dieser magische Schimmer. Dieses Strahlen, in dieser verrückten Zeit ist es umso schöner diese Momente zu genießen. Es ist in diesem Jahr eine ganz besondere Zeit und sie macht uns zu etwas ganz Besonderem.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich genieße diese Zeit jetzt einfach. Besonders daran ist, dass sie komplett entschleunigt wurde – besonders im privaten Bereich. Man muss sich nicht mehr aufreiben, weil Alle gleichzeitig etwas von einem wollen. Man darf auch mal in Ruhe auf der Treppe sitzen und den Ingwertee trinken. Es ist eine Zeit zum Genießen und Runterkommen. Es ist ein Geschenk und ich nehme es gerne an und genieße die Zeit mit besonderen Menschen. Ich habe ja beim letzten Mal schon davon geschwärmt wie entspannt es ist, wenn man in sich ruhend die Dinge betrachten und erleben kann. In mir selbst angekommen sein.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, das hilft mir total. Denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen – es ist praktisch wie Meditation für mich.

Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunder entspannten Gefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Es geht um dein Leben und nicht um das der Anderen. Viele glauben immer noch, dass sie sich nur wohl fühlen, wenn sie dafür bezahlen dürfen – Joggen mit dem Personal-Trainer, gutes Essen, Quality Time mit Partner oder Kindern, Zeit am Wasser oder in der Natur, … was auch immer Freude bereitet. Oft glaubt man nur dann ein besonders authentisches Leben zu führen, wenn man dafür bezahlt. Möglichst viel Zeit mit den Dingen zu verbringen, die uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllen – das bekommst du gratis.

Nur ist es uns nicht möglich, unser Leben ausschließlich nach dem Lustprinzip umzugestalten. Dass dies auf Dauer auch nicht besonders Sinn erfüllt ist und nach einer gewissen Anfangseuphorie auch nicht allein seligmachend ist, kannst Du alleine an den vielen depressiven Multimillionären und Celebritys erkennen. Genuss alleine ist auf Dauer nicht stark genug, um unserem Leben ein tiefes Sinnerleben hinzuzufügen.

Lass dir nicht einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist toll und du meisterst die Dinge ganz wunderbar. Klar, es läuft nicht immer alles gerade und so wie man es vielleicht gerne hätte. Aber das ist okay und manchmal muss man dem Ganzen einfach ein wenig Zeit und Raum geben bis die Dinge wieder richtig funktionieren. Bis dahin umgebe ich mich mit Freunden und genieße die Zeit und die Gespräche mit ihnen oder gehe einfach mal shoppen.

Lange Jahre meines Lebens konnten mich die kleinsten Dinge aus der Bahn werfen. Wo andere Felsen in der Brandung waren, war ich ein Sandkorn, das hin und her gewirbelt wurde bei jedem Wellengang. Auch heute erscheinen mir manche Kleinigkeiten als Großigkeiten, mache ich aus manchen Eintagsfliegen unsterbliche Elefanten, bin ich frustriert und angepisst, zögerlich, unruhig, mitunter fahrig. Aber eben nur noch manchmal, nicht permanent. Für mich ein großer Gewinn an Lebensqualität.

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar! Lauf einfach mal in den Abendstunden in Ruhe durch die hell erleuchtete Stadt und lass den Zauber auf dich wirken – es ist einfach toll.

Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Relax yourself

Im Augenblick ist es einfach total irre, denn während sich für die Einen die Welt gerade gefühlt langsamer dreht uns alles so durcheinander, manchmal schon unkontrollierbar, wirkt, dreht sie sich bei den Anderen rasend schnell weiter. Es kommen immer neue Stolpersteine dazu, die mich wieder ein paar Extrarunden drehen lassen. Bei mir geht es ganz klar voran und das kann echt anstrengend sein – aber ich liebe das.

Man spürt, dass sich vieles verändert. Wie nimmst du das wahr? Die Nähe fehlt, die Angst wächst, es spaltet sich gefühlt gerade auch energetisch etwas. Ich hab in letzter Zeit oft beobachtet, wie die Menschen sich im Supermarkt oder auf der Straße so „grundlos“ beschimpfen und auf der anderen Seite gibt es viele, die bewusst die Energie oben halten und Gutes an Menschen weitergeben, die zum Beispiel nicht so stark sind oder die es härter trifft. Es gab wohl noch nie eine Zeit, in der es uns förmlich alle so im „Kollektiv“ erreicht. Und genau deshalb denke ich immer, sollten wir viel mehr zusammen halten und so oder so das Beste aus der Situation machen. Mir tut es um viele Existenzen mehr als leid und ich versuche im Kleinen, so gut ich kann, meinen Beitrag zu leisten und zu supporten, wo ich kann (lokale Läden in meinem Viertel oder bei guten Freunden, Bekannten etc.)

Ich bin dankbar, wenn ich Menschen wie meine Nachbarin um mich habe, die eine innere Ruhe und Schönheit ausstrahlt. Sie ist so ganz in sich ruhend, mit sich im Reinen und sie gibt das auch an ihr Umfeld weiter. Ich bin manchmal wirklich neidisch darauf, vor allem wenn mein Temperament mal wieder mit mir durchgeht und die negativen Gefühle die Oberhand gewinnen.

Doch das hat mich auch wieder zum Innehalten gebracht und ich habe geschaut wie ich weiter an mir arbeiten und auch diese innere Ruhe finden kann. Ich bin in letzter Zeit nicht gut mit meinen Routinen gewesen und habe nicht gut gehaushaltet mit meinen Kräften, habe länger geschlafen und die grundsätzlichen Dinge ein wenig vernachlässigt. Sie hat mich wieder dazu gebracht, dass ich schaue, dass es mir gut geht. Dazu gehören auch meine täglichen Routinen am Morgen, die nur mir gehören und mir ein Stück Ruhe schenken. Bei jedem können diese Routinen anders aussehen, aber ich finde es wichtig, dass wir uns die Zeit für uns nehmen und gut für uns sorgen.

Ich habe einen guten Freund, der jeden Morgen ins Fitness geht und sein Training durchzieht. Das finde ich wahnsinnig und ich habe einen großen Respekt davor, denn er ist echt diszipliniert. Ich habe mein Training früher auch immer vor der Arbeit absolviert. Nur kriege ich das jetzt, aufgrund der Baustelle, nicht hin – ansonsten müsste ich schon um vier Uhr morgens trainieren. Aber ich finde es gut, wenn er diese Routine durchzieht und es motiviert mich, dass ich meinen Hintern auch wieder hoch kriege morgens. Ich schaue, dass ich nachdem ich aufgestanden bin, wieder meine täglichen Yogaübungen zu machen. Anschließend geht es in Ruhe in die Dusche und dann trinke ich meinen Tee, während ich die Termine für den Tag durchgehe und die Prioritäten sortiere. Nebenbei genieße ich den Sonnenaufgang und wenn ich genügend Zeit habe sogar direkt am See. Das ist mein persönlicher Luxus jeden Tag, den ich habe und genießen kann.

So habe ich das Gefühl, dass ich mich gut vorbereitet habe und die Dinge in der Hand habe und mich nicht von ihnen bestimmen lasse. Es macht so viel aus, wie man den Tag startet. Ob in Hetze und auf den letzten Drücker einfach raus aus der Tür und zur Arbeit. Oder wenn man den Tag in Ruhe beginnt, sich Zeit für sich selbst nimmt und sich positiv darauf einstimmt.

Ich glaub fest daran, dass wir irgendwann wieder zusammen singen lachen und tanzen können… und unsere Unbeschwertheit und die Lebenslust zurückbekommen. Ich bin weiterhin optimistisch und hoffe, dass wir auch alle etwas Gutes aus dieser Zeit für uns mitnehmen sei es, dass eben nicht alles selbstverständlich ist, was wir so lange als selbstverständlich gesehen haben…

Manchmal gibt es Momente, in denen wir uns nicht gut fühlen, ins Stocken geraten und nichts scheint so zu laufen, wie wir es möchten. Genau dann ist es wichtig, das, was da ist, anzuerkennen und ins Handeln zu kommen.

Vor ein paar Wochen noch habe ich damit gehadert, wenn man mich grundlos abgelehnt hat – auch wenn man mich nicht kennt – das fühlt sich einfach doof an. Aber ganz ehrlich, ich lasse es sein, und zwar egal ob du mich kennst oder nicht. Wer mich nicht kennt, kann machen was er will und wer mich kennt weiß wie ich wirklich bin. Ich zwinge Niemanden mich gut zu finden, es reicht schon wenn du hier meinen Blog liest. Ich liebe mein Leben und du solltest das auch tun.

Ich lebe mein Leben nach meinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen der Anderen. Ich gehe auch Niemandem mehr aus dem Weg und ich höre auf mich zu verstecken, weder hier in Zürich noch in Konstanz. Ich lebe mein Leben und jeder ist eingeladen mich dabei zu begleiten. Vor allem liebe ich es mich mit guten Freunden und neuen Leuten zu umgeben und mich auszutauschen. Das macht soviel Spaß und es öffnet den Geist und lässt dich wachsen. Ich gehe raus in die Welt und ich will sie verändern. Ich will lieben und ich will Spaß haben, ganz klar, mit dir.

Deshalb kümmere ich mich jetzt auch erstmal um mich und mein Glück und meine innere Ruhe. Vielleicht kennst du das auch, dass du einfach aus dem Takt kommst, die Dinge sich hochpotenzieren und auf einmal hast du das Gefühl, dass du nicht mehr atmen kannst. Hör auf damit! Mach dich nicht verrückt und atme einfach, immer ein und aus. Es ist so einfach.

Hör auf dich verrückt zu machen, wie du auf andere wirkst oder was sie von dir denken. Wenn jemand über dich Quatsch erzählt, dann ist das sein Problem und nicht deins. Spätestens, wenn du mit deinem Wesen überzeugst – und vertrau mir, das wirst du – werden die Anderen sehen, wer der eigentliche Idiot ist. Sei dir einfach selbst treu und schau auf dich. Es spielt keine Rolle solange du die Person bist, die du sein willst.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich.

Weil du etwas ganz Besonderes bist. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden. Und weil du etwas ganz Besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich.  Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei. Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet. Liebe gibt dir Kraft und sie hilft dir in der Dunkelheit.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen. Ich habe dich lieb.

#trusttheprocess

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer immer alles weiter weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich ein riesiges Projekt und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter – wir rocken das.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Prozesse laufen ordentlich ab, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt. Ich kann warten, das habe ich schon einige Male hinbekommen und am Schluss wird es richtig gut.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er es sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.

Learn to dance

Einmal die Musik ganz laut aufdrehen, den Beat fühlen und einfach drauflostanzen – genau das brauche ich jetzt. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint und das Leben ist einfach schön. Besonders, wenn man Menschen darin hat, die einen lieben, gut tun und mit denen man verbunden ist. Einfach fühlen, dass man im Hier und Jetzt ist. Spaß haben und das Leben genießen. Am Liebsten würde ich auch noch eine große Diskokugel aufhängen und dich mitnehmen. Einfach lachen, sich in den Armen halten, knutschen, tanzen und das Leben genießen. Lass dir den Spaß in deinem Leben nicht nehmen. Tanze einfach drauf los.

Wovon träumst Du? Oder, wenn Dir dazu nichts einfällt: Was würdest Du gern im nächsten Leben tun? Aber das ist doch der falsche Ansatz. Denn du lebst jetzt, hier und du hast auch nicht unendlich Zeit. Die ganze Sache kann so schnell zu Ende sein.

Und dennoch mühen wir uns pausenlos ab, fühlen uns verpflichtet, einen Weg zu gehen, der nichts mit uns zu tun hat und unseren Wünschen, Träumen, einer Bestimmung, wenn ihr es so wollt. Wir machen jahrelange Ausbildungen, studieren auf Bachelor, Master und auf Teufelkommraus. Wir zwängen uns in Lebensläufe, die sich irgendwelche Arschlöcher in den Personalbüros von McKinsey, Bosten Consulting Group, BMW, Lufthansa, KPMG ausdenken, zwängen uns in die engsten Jacken aus Praktika, Topnoten, Auslandssemestern, berufsbegleitenden Seminaren. In Zwangsjacken
also.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte, wie ich bin?!

Vielleicht hast du Angst, nicht weit genug zu kommen. Vielleicht denkst du, du würdest scheitern und müsstest dann für immer mit einer vernichtenden Schmach leben. Dich für immer schämen vor dir und den Anderen, die dir ja schon von vornherein gesagt haben, dass es Unsinn sei, was du da vor hast, dass dein Leben, wie es jetzt ist, doch sicher und absolut akzeptabel wäre – bleib doch‘ einfach an diesem Schreibtisch in diesem Büro sitzen, sagen sie, du musst nur diese innere Stimme ausschalten, die nach dir ruft, die dich dahin führen will, wo du mehr erleben, mehr bewegen, mehr du selbst sein kannst.

Gehe heute den ersten Schritt und dein Herz, dein Mund, deine Arme und deine Augen werden sich wieder öffnen – und mit ihnen neue Türen. Gehe heute den ersten Schritt und das Leben wird dir gehören.

Folge der Freude, nicht der Angst.

Die Gedanken sind frei. In der Art, wie wir uns zu den Dingen stellen, liegt die größte Freiheit des Menschen. Diese bleibt uns immer (solange wir bei ungetrübtem Bewusstsein sind). Manchmal können wir an bestimmten Aspekten unseres Lebens im Außen nichts verändern. Bei einer schweren Krankheit etwa. Oder dem Verlust eines geliebten Menschen: Wir können
uns nicht mehr an ihn ankuscheln, nicht mehr seine Nähe genießen, nicht mehr
(oder nur noch einseitig) mit ihm reden. Unsere letzte verbliebene Freiheit
liegt in der Haltung, die wir dieser unveränderlichen Situation gegenüber einnehmen.

Zum Beispiel, indem wir unseren Fokus verlagern. Weg von dem Verlust, den wir erlitten haben, hin zu einer tiefen Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit, die wir mit diesem Menschen erleben durften. Denn das Schicksal kann uns nichts nehmen, was es zuvor nicht gegeben hat. Damit beziehen wir neu Stellung; verändern unsere Einstellung. Denn wir verlieren Niemanden, nur weil sie gerade mal nicht in unserer Nähe ist. Wir sind immer miteinander verbunden.

„Es ist nie zu spät, so zu sein, wie man es gerne gewesen wäre“, schrieb George Eliot. Auch, wenn wir uns manche Umstände anders wünschen würden.

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein hässliches (oder gar keines – hatte ich auch schon. Das ist echt mies.). Klar ist ein Sonnenuntergang am See atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“ Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch! Das ist doch ein Grund einfach mal zu tanzen und Spaß zu haben, das Leben zu feiern.

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich
aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen! Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich dabei zu sehen! Und jetzt drehen wir die Musik nochmal auf und tanzen.

Bleib positiv

Das Jahr 2020 ist für viele Leute ein Jahr der Veränderungen. Ich kann ein Lied davon singen, denn ich habe sowohl Job, damit verbunden auch das Land und mein ganzes soziales Umfeld gewechselt. Das Ganze auch noch mitten in der angespannten Situation der Pandemie. Ich hatte am Anfang noch keine Ahnung, wann ich jemals in die Schweiz wechseln würde, wie das Alles funktionieren könnte und wie ich jemals eine Wohnung bekommen könnte. Kurzum, es gab ein Wochenende, an dem ich einmal kurz neben der Spur und ein wenig am Durchdrehen war – die ganzen Beschränkungen und Unsicherheiten hatten mich gefangen genommen. Ich habe mich zuhause eingeigelt und hätte am Liebsten alles beim Alten gelassen, denn das kannte ich und da habe ich mich schließlich auch ganz wohl mit gefühlt. Aber das Hinschmeißen entspricht nicht mir und meinem Leben.

Gottseidank habe ich gute Freundinnen, die mir das nicht haben durchgehen lassen. Sie waren geduldig mit mir, haben sich in Ruhe alles angehört und mir dann einen gehörigen Tritt in den Hintern gegeben. Sie haben mich bestärkt, mir Mut gemacht und mir klargemacht, dass die Dinge sich alle regeln würden. Was soll ich sagen, sie hatten recht! Ich konnte wie geplant meinen Job wechseln, ganz problemlos und mich schon vorher mit dem Team verbinden – zumindest online und dann auch tageweise vor Ort. Ich habe eine wunderbare Wohnung bekommen und durfte den Sommer hier direkt am See genießen.

Das ist einfach genial, ich gehe aus dem Haus und bin schon am See. Wasser hatte schon immer eine große Bedeutung für mich. Ich liebe es und ich bin mein hatte mein ganzes Leben damit zu tun. Erst beim Schwimmen, dann beim Segeln und jetzt am See. Ich liebe dieses Element einfach.

Aber Wasser ist noch so viel mehr, nicht nur als Mittel gegen den Durst. Flüsse galten als heilige Orte, für alte Heilmethoden wie Ayurveda ist es ein Symbol für Erneuerung und Harmonie. Noch heute suchen wir im Urlaub besonders gern am Wasser Frieden, Entspannung und Klarheit. Jedenfalls haben Gewässer etwas an sich, das uns anzieht. Bewusst oder unbewusst. Irgendwas macht es mit uns, wenn auf die weite Oberfläche eines Sees schauen oder dem Meeresrauschen zuhören.

Forscher haben inzwischen beeindruckende Nachweise gefunden, wie gut Aufenthalte an Gewässern unserem Gehirn tatsächlich tun. Wasser entspannt den Geist. Tagein, tagaus überfluten uns Informationen. Vor allem sinnlose und unwichtige. Am Wasser zu sein befreit unser überfordertes Gehirn von dieser Überstimulation.

Zum einen, weil dort visuell und akustisch zwar etwas passiert – die Wellen bewegen sich und platschen – aber eben weniger und einfacheres als in der hektischen Stadt, in einem Gerümpelzimmer, am Computer oder vorm Fernseher, wo unsere Augen und Ohren Tausende von Details verarbeiten müssen.

Zum anderen wegen der Farbe Blau, die für uns Menschen eine ganz besondere Rolle spielt. Marketingpsychologen haben schon vor Jahrzehnten erforscht, wie uns Blaues anzieht, weil es Ruhe auslöst, Heilung begünstigt und Gefühle von Offenheit, Tiefe und Weisheit sowie Zufriedenheit mit dem Moment hervorruft.

Wasser versetzt uns in einen meditativen Zustand. „Der kleine Torben möchte im Smaland abgeholt werden“, so die Durchsage im Ikea. Aber ich, die kleine Kerstin, möchte nicht vom Strand abgeholt werden. Ich könnte stundenlang dasitzen und einfach auf den Fluss oder den See oder das Meer schauen, die Bewegungen verfolgen, die uns auf so sanfte Weise faszinieren. Nachweislich bringt uns das ohne Mühe in einen Zustand der Meditation, von Fokus und Achtsamkeit. Und das wiederum verringert den Stress, befreit uns zumindest von milden Formen von Angst, Depressionen und Schmerzen, bringt uns mentale Klarheit und lässt uns hinterher besser schlafen. Wenn man am Wasser sitzen kann wird man einfach ruhig und hört auf einmal viel klarer seine innere Stimme und seine wahren Gefühle. Viele halten das nicht aus.

Wasser lässt uns verbunden fühlen. Während wir uns am Wasser aufhalten und in einen erholsamen, versunkenen Zustand gelangen, treten oft besondere Emotionen auf. Wir staunen und atmen die Weite ein. Wir fühlen uns verbunden mit uns selbst wie auch mit der Natur; mit etwas, das ewiger und größer ist als wir selbst. Das gibt uns Kraft und neues Vertrauen.

Wasser macht uns kreativer. Durch den Entzug vom Übermaß an Informationen wechselt unser Gehirn in das sogenannte Default Mode Netzwerk („Ruhezustandsnetzwerk“), eine Gruppe von Hirnregionen wird aktiviert, sodass wir unsere Gedanken besser schweifen lassen, tagträumen und fantasieren können. Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen und knüpft neue, unerwartete Verbindungen – was extrem wichtig ist für Kreativität.

Das gibt mir ganz neue Kraft und ich bin dankbar, dass ich es genießen darf. Hätte ich mich meinen negativen Gedanken hingegeben und mich weiter von ihnen runterziehen lassen, dann säße ich jetzt immer noch in meiner kleinen Wohnung in Stuttgart. Versteh mich nicht falsch, ich habe mein Leben dort genossen und viel Spaß gehabt – aber glücklich war ich am Ende nicht mehr. Ich wollte raus und ich wollte mich weiter entwickeln. Ich habe es richtig gemacht, indem ich mich meinen Ängsten gestellt – ich habe mein ganzes Leben und meine berufliche Existenz in Frage gestellt – und es umgesetzt habe. Ich bin nicht in meinem Elend sitzen geblieben und habe mich selbst bemitleidet. Dazu hatte ich auch gar keine Chance.

Ich glaube, dass ich nur deshalb wirklich glücklich hier bin, weil ich mich auf meine tiefen Schatten und Ängste eingelassen habe. Das führt einen zu deiner wahren Stärke – stark und zerbrechlich in einer Person zu sein bedeutet wahres persönliches Wachstum. Schwach zu sein und Schwäche zuzulassen, macht uns am Ende zu einer großartigen Persönlichkeit. Weil die je mehr wir alles sind, was wir tief im Inneren sind – desto mehr spüren wir die Verbindung zu unserem wahren Selbst und dadurch zu unserem vollen Potenzial. Wir können so viel mehr sein, wenn wir es wagen, wir selbst zu sein.

In der heutigen Zeit ist wichtig, dass wir positiv bleiben und uns von dem ganzen Irrsinn nicht runterziehen lassen. Ich finde es wichtig, dass wir Respekt vor der Situation und dem Umgang mit den Dingen haben, aber wir müssen aufhören uns selbst verrückt zu machen. Das Gute ist, dass wir Alle eine positive Einstellung haben können. Allerdings müssen wir es auch wollen.

Ich habe grundsätzlich eine relativ positive Einstellung und lasse mich nicht so schnell runterziehen. Aber ich weiß auch wie schwer es in manchen Situationen sein kann gelassen und positiv zu bleiben. Doch rumzicken oder wie ein Trauerkloß rumlaufen hilft auch nicht weiter. Ich meine jetzt nicht, dass man Schicksalsschläge oder Schmerzen einfach weglachen soll – die gehören zum Leben leider dazu, aber es geht um die grundsätzliche Einstellung im Leben.

Eine Metapher von Mark Aurel. Mark Aurel, römischer Kaiser und der letzte bedeutende Vertreter des Stoizismus, sagte einmal, dass jeder Mann – egal ob Herrscher oder Soldat, arm oder reich – letztlich nur ein Stein sei (richtig gelesen: ein Stein, so ein kleines, graues Ding vom Straßenrand). Er sagte: „Wirf‘ den Stein in Luft. Er wird nichts gewinnen, wenn er nach oben fliegt, und auch nichts verlieren, wenn er wieder nach unten fällt. Er bleibt, was er ist: ein Stein.“ Klar sind wir wertvoller und lebendiger als Steine, doch das Prinzip bleibt: Nach oben oder nach unten, wir bleiben, was wir sind.

Lass uns Steine sein. Du bist nicht das Scheitern, Du bist auch nicht der Erfolg. Das sind bloß Resultate äußerer Umstände, die Du nicht immer selbst in der Hand hast. Da pfuschen Dir der Zufall rein, braucht’s die Tonne Glück, zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort zu sein, spielt das Wohlwollen von anderen oftmals eine Rolle.

Was du dagegen sein kannst, ist der Versuch. Das Weitermachen. Das Nicht-Aufgeben, Nicht-Unterkriegen-Lassen. Oder das Suchen nach einer Alternative, nach einem neuen Ziel, wenn Du glaubst, Dich verrannt zu haben. Ein anderer Job. Eine andere Wohnung. Vielleicht sogar ein anderer Partner (oder eine andere Partnerin). Das sind Entscheidungen, die du bewusst treffen kannst. Mach dich nicht verrückt und genieß die Dinge einfach. Auch wenn sie nicht ganz so toll erscheinen, aber du hast die einmalige Chance sie zu erleben – wer kann das schon.

Ansonsten bist du einfach du – und damit genau richtig. Pass auf dich auf.