The Flow

Es ist einfach nur schön hier. Ich gehe nach der Arbeit schnell an den See und lasse meine Gedanken beim Blick auf das Wasser und die Berge einfach schweifen – es ist magisch. Besonders, wenn die Sonne scheint und die Oberfläche glitzert. See, Flüsse und das Meer ziehen die Menschen überall an. Instinktiv wissen wir, dass Wasser uns gesund und glücklich macht, Stress reduziert und Ruhe bringt.

Die bemerkenswerten Auswirkungen von Wasser auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind tatsächlich belegbar. Die Forschung zeigt, wie die enge Beziehung zum Wasser das menschliche Gehirn formt. Es kommt wahrscheinlich auch nicht von ungefähr, dass See uns Seele etymologisch dem gleichen Wortstamm entspringen.

Schon unsere Vorfahren wussten um die Kraft des Wassers und haben die heilende Wirkung erkannt. Das gilt für die gestalterische Ausrichtung unserer Häuser, wo schon zu Zeiten der alten Römer und auch bei Hildegard von Bingen fließendes Wasser zum Teil der Ausstattung gehörte. Sie hatten die reinigende und beruhigende Wirkung erkannt und nutzten sie täglich.

Gerade in der momentanen Zeit genieße ich den Luxus neben der stressigen Zeit auf der Baustelle hinterher meine persönliche Auszeit zu haben und ans Wasser gehen zu können. Hier tanke ich auf, lasse los und fühle mich einfach frei und unbeschwert.

Versteh mich nicht falsch, denn ich liebe meinen Job und gerade jetzt, wo meine Balkone fliegen lernen, sprich der Abbruch richtig Fahrt aufnimmt fühle ich mich richtig wohl. Ich komme, trotz der ganzen Kuriositäten, die passieren, gerade voll auf Betriebstemperatur. Ich liebe das und ich arbeite daran, dass wir die Dinge richtig gut abwickeln. Es bewegt sich was und die Tage sind so produktiv und spannend.

Viele lächeln immer noch, wenn sie mich als Frau dort auf dieser großen Baustelle sehen, aber ich kann mir nichts Schöneres vorstellen und ich arbeite gerne mit den ganzen Menschen dort. Ich wollte auch nie etwas anderes machen und ich finde es wahnsinnig aufregend zu sehen wie die Dinge ablaufen und die Menschen sich über das Ergebnis freuen. Raus aus den Schubladen – raus aus dem Schubladendenken. Frauen sind heute auf den Baustellen etwas ganz Alltägliches und das ist toll.

Ich habe im Augenblick genau das Leben, dass ich mir gewünscht habe und ich liebe die Herausforderung, die sich mir jeden Tag stellt. Das bringt mich weiter und ich nehme es gerne an und entwickele mich. Besonders stolz bin ich, wenn man dann auch sieht wie gut die Dinge laufen und das auch zeigt. Für Viele ist das immer noch komisch, denn sie schauen lieber auf die Dinge, die nicht gut laufen und versuchen damit die negativen Dinge in den Vordergrund zu stellen. Das ist schade, denn es zieht die Menschen nur runter und will sie klein machen. Im Gegenteil, wenn wir wollen, dass die Dinge erfolgreich laufen, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass die Menschen erfolgreich sind und sie loben und ihnen Anerkennung zollen.

Viele sind Anerkennung einfach nicht gewöhnt. Denn wir messen uns immer am vermeintlich größten Erfolg der Anderen und dabei schleicht sich immer wieder der Gedanke ein: „Ich habe das Lob erst verdient, wenn…“ Doch ohne Anerkennung können wir uns nicht entwickeln und leben. Der Wunsch, Bestätigung zu bekommen für das, was wir sind und tun, ist so wichtig wie essen und trinken. Wenn wir damit gefüttert werden, dann entwickeln wir uns weiter und können unser volles Potential entfalten.

Um die Motivation zu halten, muss man sich gegenseitig feiern. Lob von anderen hilft, den Glauben in sich zu finden und Durststrecken zu überstehen. Ich kann das und ich kann etwas bewirken. Wenn man dann einmal zweifelt, dann erinnert man sich an diese Momente zurück und merkt auf einmal wieviel Kraft man eigentlich hat – im Rückblick auch auf die Dinge, die man bisher geleistet hat.

Viele Menschen sind leider sehr schlecht darin Anerkennung und Lob zu teilen und die Leistung von anderen Menschen anzuerkennen und sie zu unterstützen und zu fördern. Gerade wenn wir uns einen Partner suchen, der uns den Rücken stärkt, uns uneingeschränkt unterstützt, pusht und motiviert, dann wachsen wir und räumen unsere Selbstzweifel aus dem Weg. Wir kümmern uns gegenseitig umeinander. Diese Kraftinseln tun gut und sind nötig. Deshalb sollten wir uns einfach gegenseitig bejubeln und die Erfolge feiern und sie nicht einfach unter den Teppich kehren.

Gutes Feedback tut sein Übriges, damit wir uns weiter verbessern können. Es ist nicht schlimm, wenn uns Jemand anderes sagt wie wir noch besser und noch erfolgreicher werden können. Wenn wir das nicht haben, dann können wir uns auch nicht entwickeln und wachsen.

Hab keine Angst vor Kritik – im Gegenteil, sie zeigt, dass Jemand anders es gut mit dir meint und dich unterstützen will. Auch wenn du manchmal denkst, dass die Welt gegen dich ist und du es nie Jemandem wirklich recht machen kannst – konzentrier dich auf dich selbst. Schau dir an womit der Andere vielleicht recht hat und dann mach dein Ding. Es liegt an dir, ob du die Kritik annimmst und dich verbesserst und weiterentwickelst oder ob du so weitermachst wie bisher. Es liegt ganz allein bei dir, ob du weiterkommen und glücklich sein willst oder nicht.

Natürlich gibt es auch die andere Seite, dass die Menschen dich immer weiter mit den negativen Dingen so lange nerven bis du automatisch in eine Abwehrhaltung gehst. Ich hoffe immer, dass es nicht dazu kommt und der Partner das erkennt und es dann auch mal gut sein lässt. Kritik ist gut, aber wenn man sie angebracht hat, liegt es an Jedem selbst ob er  sie annimmt oder eben nicht.

Halte dich auch selbst mit Lob nicht zurück, denn damit hilfst du den Anderen. Am Anfang ist das immer noch ein wenig ungewöhnlich und verwirrend, aber es gibt demjenigen, der das Lob bekommt sofort einen kleinen Energieschub. Ich arbeite daran, das mehr in meinem Leben zu etablieren. Denn so können wir uns gegenseitig stärken anstatt immer nur mit dem Finger auf den Anderen zu zeigen und nur das vermeintlich negative hervorzuheben. Das tut uns nicht gut und es bringt uns auch nicht weiter.

Sich gegenseitig feiern macht einfach Spaß und manchmal ist es auch einfach, denn immer wenn ich tolle Projekte oder Bilder auf Instagram oder LinkedIn sehe like ich es, lasse gerne ein tolles Kommentar da und teile es. So kann man sich gegenseitig unterstützen und den Anderen feiern. Am Anfang fühlt es sich oft noch komisch an, wenn man so viele positive Kommentare bekommt und man auch für Andere sichtbarer wird. Doch nimm es an und lass dich drauf ein, es ist gut und es bringt dich weiter.

Ich schaue auch nicht mehr neidisch auf Andere. Ich habe mein eigenes Leben und Niemand hat das durchgemacht, was ich alles erlebt habe. Deshalb steht es auch niemandem zu mich dafür zu verurteilen oder sich ein Urteil über mich zu erlauben. Ich mache das auch nicht bei Anderen – dazu habe ich auch gar keine Zeit.

Ich liebe es, wenn wir uns und unsere Erfolge feiern und stolz darauf sind, was wir erreicht haben. Besonders cool finde ich es, wenn Frauen sich gegenseitig unterstützen und supporten – damit werden wir unschlagbar. Ich habe ein Netzwerk aus Frauen in der Immobilienwirtschaft und das ist einfach großartig. Allein der Austausch untereinander macht so viel Spaß, aber auch die gemeinsamen Veranstaltungen und Events sind toll. Zwar ist das in der letzten Zeit nicht immer persönlich möglich gewesen und ich freue mich darüber, dass die Dinge langsam besser werden und ich die Menschen auch wieder treffen kann.

Ich habe die ganze Zeit ein halbwegs normales Leben gehabt und die Einschränkungen habe ich nur am Rande mitbekommen – ehrlich, dafür bin ich einfach dankbar. Ich kann auch nicht verstehen, dass die Menschen den ganzen Tag nur rumsitzen und Jogging Hosen tragen.

Ich liebe es mich auszutauschen und ich habe viele tolle Menschen in meinem Leben, die die ganze Zeit präsent sind, auch wenn wir uns gerade nicht treffen können. Deshalb nehme ich die Feste wie sie kommen und erhalte mir meine Lebensfreunde, Abenteuerlust, einen Schuss Unbekümmertheit und das Vertrauen in mich, dass sich das alles für mich ganz wunderbar ausgeht.

Ich liebe mein Leben, mit all den tollen Dingen und Tatsachen, dass es gut läuft. Ich liebe es fast noch mehr, wenn Hindernisse oder Katastrophen auftauchen – dann komme ich so richtig auf Betriebstemperatur. Versteh mich nicht falsch, ich mag es, wenn alles gut ist und die Dinge funktionieren. Aber wenn das nicht mehr der Fall ist, dann wird es spannend und es entwickelt sich etwas ganz Wunderbares. Es ist diese Spannung, die mich dazu bringt über meine Grenzen zu gehen, mich zu entwickeln und ganz wunderbare Dinge zu erleben. Das Beste ist dann, wenn man es dann genau so hinbekommt wie es sein soll und man das Feiern kann und die Leistung anerkannt wird. Das verleiht mir im wahrsten Sinne Flügel und ich bin unendlich stolz und dankbar.

Ich bin nicht der Typ, der mit einem langweiligen, stupiden Leben klarkommt, wo der Höhepunkt ein neues Möbel im Bad ist. Immer wenn Herausforderungen in dein Leben treten trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die einen jammern wie schlimm alles ist und bemitleiden sich selbst, beschweren sich über die allgemeine Lage und im Besonderen über ihre persönliche Situation. Sie sehen nur die negativen Dinge, umgeben sich nur mit negativen Menschen und jammern. Anstatt die Situation zu nutzen und Dinge, für die man sonst keine Zeit oder keinen Antrieb hatte umzusetzen.

Die Anderen verlassen ihre Komfortzone, stellen sich der Herausforderung, fokussieren sich auf ihre Person und ihre Ziele und machen mit ihren Fähigkeiten, ihrer Kreativität und ihrer Stärke nicht nur das Beste aus der Situation, sondern erschaffen Imperien. Eine gute Freundin hat gerade ihr Schmucklabel gegründet und sie geht ab wie eine Rakete. Neben ihrem Mann, der ihr neben seinem Job, den Rücken freihält, unterstützt sie andere Frauen und supportet wie eine Wahnsinnige junge Frauen, die sich trauen sich selbstständig zu machen. Genau das brauchen wir.

Deshalb freue ich mich schon auf den Sommer, wenn wir gemeinsam am See sitzen und das Leben genießen können. Dabei feiern wir uns, das Leben und die Liebe.

So machen wir das. Ich hab dich lieb.

Keep smiling

Es ist einfach wunderbar. Es ist Februar, die Sonne scheint auf meine Terrasse und ich trinke ganz entspannt meinen Tee und lese ein Buch. Nachdem in der letzten Woche noch Schnee im Garten lag sind jetzt die schönsten Frühlingstemperaturen draußen. Es macht einfach gute Laune und ich genieße die Zeit, die ich draußen verbringen kann. Man muss einfach lächeln und gut drauf sein.

Selbst in meiner Wohnung ist der Frühling ausgebrochen. Ich habe eine ganze Blumenwiese auf meinem Esstisch stehen – in den buntesten Farben und gut riechend. Das gefällt mir.

Das allerbeste ist aber, dass ich den See direkt vor der Tür habe und ich liebe es jeden Tag mindestens einmal dorthin zu gehen. Es ist das größte Geschenk, das ich bekommen habe, denn ich liebe es am und auf dem Wasser zu sein. Ich bin dann einfach im Hier und Jetzt, ich lasse los und ich entspanne mich. Es wird Zeit, dass die Temperaturen wirklich wärmer werden und ich auch wieder schwimmen gehen kann. Aber es ist auch heute schön gewesen, denn ich konnte schon segeln gehen. Sich den Wind und die Sonne um die Nase wehen zu lassen ist einfach unschlagbar.

Egal, was in der Woche oder den einzelnen Tagen auch passiert ist, wenn ich an den See gehe und einfach auf das Wasser schaue entspanne ich mich – es ist mein persönliches Yoga. Ich kann mich nur dem Wasser und den Wellen hingeben, alles andere für den Moment ausblenden und innerlich zur Ruhe kommen. Ich konzentriere mich auf mich selbst und ich lasse die Dinge, wie die Wellen, einfach fließen. Anschließend kehre ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück in meine Wohnung.

Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass ich aus dem ganzen Chaos einen wunderbaren Weg gegangen bin und ich bin erst am Anfang. Denn ich habe noch viel vor in den nächsten Jahren und ich liebe diese Herausforderung. Ich habe einiges einstecken müssen, mich manchmal neu sortieren müssen und geduldig sein müssen, aber ich habe ganz tolle Menschen in meinem Leben und an meiner Seite und ich bin wirklich stolz darauf und unglaublich dankbar. Allein der Gedanke an diese gut gemischte Gang lässt mich schmunzeln und ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Treffen mit ihnen.

Besonders dankbar bin ich den Menschen, die mir zeigen wie ich mich entwickeln kann und die mich schon seit Ewigkeiten begleiten.

Es gibt auch Menschen, die einfach spinnen. Neulich hat mich eine Frau angeschrieben, um mir zu erklären, dass ich nichts weiter wäre als ein platter F*** für ihren Bekannten wäre. Was soll ich dazu sagen..?Oh man, ich kann nur sagen, dass sie einfach spinnt und keine Ahnung hat, was er wirklich alles macht und wie er tickt. Aber das mache ich nicht zu meinem Problem, sondern genieße mein Leben einfach weiter.

Wichtig ist, dass ich am Ende die Wahrheit kenne und mich nicht von diesen Lügen runterziehen lasse. Man kann Lügen für andere schön anmalen, sie mit Selbstmitleid, früheren negativen Erfahrungen ausschmücken, aber es bleibt immer noch eine Lüge – egal wie laut man gerade dabei schreit.

So ist es auch mit der Wahrheit. Sie ändert sich nicht und du kannst trotz deiner Probleme glücklich sein. Es kommt immer darauf an, wie du damit umgehst, wieviel Aufmerksamkeit du ihnen schenkst und was du daraus machst. Ein guter Indikator, um zu schauen wieviel Raum du dem Ganzen gibst ist zu schauen wieviel du darüber redest. Meine Freundinnen, die sich sowas dann immer wieder anhören dürfen, sagen dann einfach Stop, jetzt reicht es. Das bedeutet, dass ich mich auskotzen durfte, alles rauslassen konnte und jetzt geht das Leben wieder weiter – und zwar ohne das große Drama.

Die Wahrheit ist, du bist frei! Frei von allem! Wenn Du vom ganzen Herzen sagen kannst: scheiß drauf! Na, und?

Ich treffe meine Entscheidungen für mich und für mein Leben und das ist gut so. Denn ich entscheide, was mich glücklich macht und was nicht. Ich mache die Dinge, die ich liebe und für die ich brenne und ich bin gut dabei. Auf weniger lasse ich mich nicht ein, denn dann bin ich unglücklich und das ist auch nicht gut.

Dieses Brennen in meinem Herzen ist es, was mich antreibt. Deshalb gehe ich voran und lasse mich auf diese verrückten Dinge ein. Egal, was auch passiert oder wem es nicht gefällt. Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass ich anders bin, dann hätte er mich anders gemacht. Ich hoffe, er hatte Spaß an seinem Tun, denn ich finde, dass er das ganz wunderbar hinbekommen hat. Bei dir übrigens auch, denn auch du bist so krass, so einzigartig und in deiner Art einfach perfekt.

Es ist die Art wie du lächelst, dich bewegst, du mit den Menschen umgehst, du mit mir einfach verrückte Dinge machen kannst, wie du nachdenkst oder dich einfach mal komplett wegträumst. Es ist dieses ganze Zusammenspiel und die Welt braucht Menschen wie uns. Ich liebe es mich mit Menschen zu umgeben, die vor Freude, Kraft, Talent, Lebensfreude und Genuss nur so strotzen. Ich liebe es Menschen dabei zuzusehen wie sie ihrer Leidenschaft folgen.

So und nicht anders will ich das. Lieben heißt aber nicht nur für etwas brennen und immer voran gehen, sondern lieben heißt auch annehmen. Den Partner zum Beispiel mit all seinen Facetten und Marotten. Es gibt nichts besseres und ich bin dankbar dafür, denn ich darf mich so immer wieder neu entwickeln und mir dieser Liebe bewusst sein. Ihn zu lieben ist etwas ganz Wunderschönes und es fühlt sich einfach gut an, geborgen. Bei diesem tollen Mann hat es mich voll erwischt und ich bin dankbar dafür. Liebe muss nichts beweisen und sie muss auch nichts erklären. Dieser tolle Typ inspiriert mich, gibt mir Kraft und lässt mich mutig sein. Dank ihm habe ich immer wieder neue Ziele und lasse mich auf die Dinge ein. Aber ich lasse mich auch nicht mehr auf halbherzige Kompromisse ein, entweder ganz oder gar nicht. Mit weniger gebe ich mich nicht mehr zufrieden, denn das macht einen auf Dauer nur unglücklich.

Ich lasse mich auf diese Liebe ein. Denn sie stellt alles wieder her, sie ordnet alles, sie deckt das Schlechte zu und macht es unwirksam, sie offenbart das Starke und das Echte, sie heilt, sie macht frei, sie ist die Vollkommenheit, die Wahrheit. Es ist kein Kampf, es ist der Flow – einfach so!

Es geht nicht um das, was du kannst oder tust. Das Geheimnis liegt darin, wer wir sind. Zu leben heißt nicht zu warten, bis der Sturm vorüber zieht, sondern es zu genießen und sich darauf einzulassen. Es gibt hunderte von Ausreden, Entschuldigungen, Gründen und Hindernissen, warum man gerade jetzt nicht so richtig leben kann. Aber genau deshalb kann man sich eben nicht so richtig freuen, denn man ist immer gefangen in der schlechten Laune des Anderen oder auch der eigenen. Wie blöd! Aber Leben heißt nicht frei von Hindernissen sein, sondern richtig auf sie zu reagieren.

Ich weiß genau, dass die Hindernisse manchmal sehr groß und sehr wichtig aussehen, sehr überzeugend und sehr laut. Jeder hat Herausforderungen. Jeder. Wenn du keine hast, bist du entweder bereits tot oder führst so ein langweiliges Leben, dass es nicht mal den Feind vom Hocker haut. Außerdem bringt die ständige Vergleicherei nix als Frust.

Das bedeutet aber auch, dass man den Mut haben muss sich mit sich selbst und den Dingen auseinander zu setzen, sie anzugehen und wirklich etwas zu ändern – sich wirklich darauf einlassen. Das ist aber viel schwieriger, als in seinen gewohnten Umständen zu bleiben und alles beim Alten zu lassen. Doch glücklich ist man damit nicht und besser macht es unser Leben auch nicht. Sich mit Nebensächlichkeiten abzulenken und zu glauben, dass uns andere Menschen glücklich machen ist ein Trugschluss.

Das, was einen aus seiner Komfortzone rausgehauen hat, mag schmerzhaft, unerwartet oder katastrophal sein. Aber man hat es in der Hand, aus dieser Situation einen seiner größten Siege zu machen: Indem man das alles großartig meistert, die Schwierigkeiten überwindet, und hinterher strahlender und stärker ist als jemals zuvor.

Man fällt mal hin, und dann jammert man, aber dann steht man wieder auf, wie wenn nichts gewesen wäre, und richtet seinen Fokus ganz neu. Man überwindet ein Hindernis nach dem anderen, und ist hinterher stärker und strahlender, als jemals zuvor – und genau dafür braucht es die eigene Person, die eigene Art, die eigenen Talente, das eigene Wesen. Deshalb liebe ich Herausforderungen und ich liebe es mich durch sie immer weiter zu entwickeln.

Es ist einfach wunderbar. Lass dich drauf ein, zieh es durch, bleib dabei, fokussier dich und vertrau auf dich und deine Fähigkeiten. Ich hab dich lieb.

Hier und Jetzt

Ich liebe mein Leben und ich liebe all die verrückten Dinge, die gerade passieren. Ich habe voll Bock darauf und es ist spannend und manchmal auch ziemlich anstrengend. Dieses Jahr ist toll und ich mache es noch so viel besser – ich liebe das. Auch wenn mich viele schon für verrückt erklärt haben und meinen, dass ich auch einen entspannteren Job machen könnte, aber ich liebe diese Herausforderung.

Ich habe das spannendste Projekt ever gerade und es macht einfach nur Spaß. Okay, zumindest wenn die Dinge gut laufen und alle mitmachen, aber genau das ist ja die Herausforderung – einfach kann Jeder. Ich habe ein Ziel und ich rocke das jetzt. Die ersten Hürden sind genommen und auf der Baustelle ist der erste große Meilenstein gerade begonnen worden. Ich bin so stolz darauf und es wird gut werden. Die Vision ist gestartet.

Jede Vision hat dieselben Eltern: Den Zustand und die Zuversicht. Der Glaube an das Gute liegt tief in unseren Genen verankert und danach streben wir. Schwieriger ist da schon der Zustand, denn er führt uns immer wieder die Situation an sich vor Augen und die gefällt uns manchmal einfach nicht. Wie gut oder schlecht ein Zustand ist oder wir ihn empfinden hängt von dem Blickwinkel umd vom Ausgangspunkt der Betrachtung ab. Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns dabei auch von unseren Gefühlen leiten lassen, wo wir eigentlich einen kühlen Kopf bräuchten. Denn Gefühle sind meistens nicht objektiv, sondern emotional und sie sind tief in uns verankert und basieren auf unseren Erfahrungen – auch den negativen. Die Hoffnung ändert sich, wenn sich unsere Gefühle änden, der Zustand aber bleibt wie er ist, ganz einfach und klar.

Der Zustand bleibt, wie er ist, wenn wir nichts ändern. Die Hoffnung ändert sich, wenn der Zustand bleibt, wie er ist. Nur den Wunsch zu pflegen, dass die Welt eine bessere und die Zukunft eine schönere wird, lässt die Zuversicht mit der Zeit verkümmern. Ein Hoffen ohne Handeln wird zur Hoffnungslosigkeit.

Den mutigen gehört die Welt. Auch wenn ich Plattitüden sonst ja nicht so mag, aber es stimmt. Wenn wir mutig sind, uns aus unserer Komfortzone herausbewegen und die Dinge machen, dann sind wir erfolgreich. Ja, es ist ein Risiko und ja, es kann anders werden, als wir uns das vielleicht gewünscht, erhofft oder vorgestellt haben. Aber das ist es wert, denn meistens ist es wunderschön. Wenn es vielleicht doch mal anders laufen sollte, dann hat es den Vorteil, dass man neue Erfahrungen macht und sich entwickelt. Das ist doch toll. Ich liebe das, denn meistens ergeben sich dabei viel bessere Dinge, als man eigentlich mal geplant hatte – auch wenn das manchmal auf den ersten Blick noch nicht sofort ersichtlich ist.

Du bist wunderschön. Du bist ein kreatives Genie. Du bist wahrhaftig. Du bist unendlich wertvoll. Du wirst geliebt. Du liebst frei und bedingungslos zurück. Dein Leben ist ein kostbares Abenteuer. Du bist gut. Du hast eine tolle Zeit. Du bist wunderbar.

Wie fühlt es sich an diese Dinge über sich selbst zu lesen? Spiegeln sie dich und dein Leben wider? Oder ist es komisch, ungewohnt und irgendwie verstörend. Wie wir darauf reagieren zeigt, wie wir in unserem Leben reagieren. Aber es ist das, was uns ausmacht. Im Übrigen stimmt alles davon, was ich über dich geschrieben habe – du hast dir nur irgendwann in deinem Leben das Gegenteil einreden lassen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind: wunderschöne, einzigartige, liebenswerte, schöpferische Genies. Und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern.

Um erfüllt zu leben, brauchst du eine gesunde, positive Beziehung zur Tugend deines Erfolgs und auch zu dir Selbst. Viele Menschen werten den Erfolg allerdings ab, weil sie ihn nicht haben. Denn kein Ego steht gern nackt und unwissend da. Ich hatte auch mal diese Antihaltung an den Tag gelegt und mich mit weniger zufrieden gegeben. Aber das hat mich weder erfüllt noch glücklich gemacht und so machte ich mich auf und ich versuchte herauszufinden, wie es funktioniert.

Jeder Mensch muss wissen, was er wirklich-wirklich will. Das ist in Wahrheit schon das große Geheimnis dieses Erfolges. Denn jeder Mensch sehnt sich danach zu bekommen, was er wirklich-wirklich will. Mit diesem Wissen kann man sich dafür einsetzen es zu erreichen – sanft, bewusst und effektiv. Es ist dein eigener Weg, niemand außer dir selbst geht ihn. Tu die Dinge, die du aus tiefstem Herzen willst und lass dich bitte auch von Niemandem aus dem Tritt bringen, nur weil du anders agierst oder lebst. Es geht um dein eigenes Glück und nicht um das der Anderen. Ich arbeite gerne und ich liebe meinen Job, auch wenn viele Menschen andere Prioritäten setzen. Es ist mein Leben und ich liebe es.

Ich bin stolz darauf, wenn ich etwas erschaffe und ein Projekt erfolgreich bearbeiten und abschließen kann. Es ist wie die Siegerehrung beim Sport, wenn man seine Medaille bekommt. Ich bekomme zwar keine Medaillen, aber ich habe mir ein neues Auto gegönnt. Das ist meine Belohnung und es macht einfach Spaß. Vor allem habe ich das ganz alleine geschafft und bin von Niemandem abhängig – ein großartiges Gefühl.

Erfolg regt deine Entwicklung an. Er lockt dich aus der Komfortzone. Er macht dich sichtbar. Er lässt dich neue Wahrheiten über dich entdecken. Erfolg in dem, was du liebst, weitet deinen Geist, durchflutet dich mit Ekstase und lässt dich still werden.

Mich macht kaum etwas so glücklich wie der Anblick eines Menschen, der für sein Ding brennt und sein gesamtes Potential dafür mutig und entschlossen in die Waagschale wirft. Diese bewusste Selbstverwirklichung im Geist und in unseren Taten. Diese schöpferische Kraft zieht tolle Menschen in dein Leben und die haben Spaß mit dir. Du verdienst es die schönste und beste Version von dir selbst zu sein.

Ein Mensch, der nicht weiß, was er will oder wie er es bekommt, nervt. Er raubt einem mit seiner Unklarheit Energie. Er macht gerne andere für sein Unglück verantwortlich, ist neidisch auf die, die ihr Ding durchziehen und verbreitet lieber negative Nachrichten, als aktiv die Welt zu verschönern.

In meinem Leben durchlebte etliche Höhen und Tiefen, sowohl im Sport wie auch im Beruf. Mein Studium lief nicht so wie ich es mir wünschte und ich hatte ein ganz anderes Leben, mit anderen Prioritäten – glücklich war ich nicht. Als ich das endlich mal erkannte, wand ich mich noch wie ein Aal, denn ich wollte nichts ändern – es war doch okay so. Doch eine ungestüme Kraft trieb mich zurück in meine Welt und mein Leben, mein Drang nach Wirken und Wissen ist noch lange nicht gestillt. Ich fühlte mich ungeduldig zerrieben – zwischen großen Ideen auf der einen Seite und meinen begrenzten Ressourcen auf der anderen Seite. Ich wollte unbedingt vorwärts kommen und die Dinge selbst gestalten und glücklich sein.

Ich habe einen Weg gefunden die Handbremse zu lösen, die Kraft in mir zu befreien und in die richtige Bahn zu lenken – die sich richtig anfühlt. Ich nahm mir diverse Vorbilder und versuchte von ihnen zu lernen und mich zu entwickeln. Heute bin ich bin nicht nur erfolgreich, ich fühle mich auch so. Ich habe meine Berufung in der Architektur und der Bauwirtschaft gefunden und ich lebe sie auch. Ich liebe es mich in diesem Bereich immer weiter zu entwickeln, neues zu lernen und neue Leute zu treffen und mein Netzwerk zu erweitern. Besonders viel Spaß habe ich daran immer wieder mit jungen Menschen zu arbeiten und sie auszubilden und ihnen zu helfen sich zu entwickeln.

Es ist die Fähigkeit immer wieder neu herauszufinden, was ich wirklich-wirklich will und dann mein gesamtes Potential sanft, bewusst und effektiv dafür einzusetzen, dass ich es auch bekomme. Das Verständnis dafür ist wichtig. Denn wenn du verstehst, was in deinem Leben passierst, dann bist du dir darüber bewusst was gerade passiert und wie du hierher gekommen bist.

Sinn ergibt sich, wenn du tust was du wirklich-wirklich willst. Wenn die Dinge dich berühren, dann bist du auf dem richtigen Weg. Ohne diesen Sinn laufen die Dinge oft ins Leere, denn dann steht man nicht wirklich zu sich selbst und den Dingen, die man will und braucht – es fehlt das innere Brennen.

Erfolg heißt, dass du deinen Weg gehst um das zu bekommen, was du wirklich-wirklich willst. Diese Erfahrung wird dich stärken und dir helfen weiter zu kommen. Wenn wir nicht erkennen können, wo wir uns auf unserer Reise gerade befinden, wenn wir nicht verstehen wie wir hierher gekommen sind und was gerade passiert, dann irritiert uns das. Wir fühlen uns unsicher, verwirrt, gestresst und verunsichert. Wenn das, was geschieht, für uns ohne Wert ist, kommt uns die Motivation abhanden. Das innere Feuer erlischt. Nach einer Weile fühlen wir uns traurig und leer. Wenn wir keinen Weg sehen, unsere Herausforderungen gut zu bewältigen und das zu bekommen, was uns wichtig ist, dann wächst der Frust.

Auch ist man seinen Kindern kein gutes Vorbild mehr. Denn wenn man einen Job nur macht um etwas zu tun zu haben, mit dem man aber nicht glücklich ist, dann sollte man es lieber lassen. Das ist der Punkt, um mutig zu sein und sich den Dingen zu stellen, die einen wirklich bewegen. Die Zeiten sind im Augenblick genau richtig, um die Dinge noch mal auf den Prüfstand zu stellen. Ist das Konzept deines Lebens, deiner Beziehung oder auch deines Business wirklich das, was dich glücklich macht oder würdest du eigentlich lieber etwas anderes machen. Wenn du mal erfolgreicher Unternehmer einer florierenden Franchisekette sein wolltest, warum bist du jetzt in deinem kleinen Laden unglücklich? Weil es nicht das ist, was du wirklich-wirklich willst. In Beziehungen ist das ähnlich, denn wenn du nicht glücklich mit den Dingen bist und nicht das lebst, was du wirklich willst, dann wird es schwierig und du immer unbefriedigter. Macht das Sinn für dich?

Das Leben, das du heute führst ist das Ergebnis deiner Gedanken aus den letzten Jahren. Deine Gedanken werden Wirklichkeit. Dein Denken kann alles in deinem Leben beeinflussen. Deine Gedanken können dich innerhalb von Sekunden aus dem Paradies in die Hölle und wieder zurück beamen. Sie können dein Selbstbewusstsein in luftige Höhen heben oder durch die Kellerdecke brechen lassen. Sie beeinflussen stark, wie du dich fühlst und was du ausstrahlst. Sie bestimmen maßgeblich, mit wem du Beziehungen eingehst und auch in welcher Qualität. Deine Gedanken sind Hauptursache dafür, ob du erfolgreich bist oder nicht. Deshalb denke groß und lass dir von Niemandem etwas anderes einreden – es wird gut werden.

Deine Gedanken initiieren deine Handlungen und die wiederum sind es, die die Umstände deines Lebens formen. Viele verdrängen das allerdings lieber. Es gibt keine neutralen Gedanken. Deine bewussten und unbewussten destruktiven Gedanken erzeugen langfristig negative Ergebnisse. Bewusste und unbewusste konstruktive Gedanken erzeugen positive Ergebnisse. Denke neu, verrückt und frei. Kultiviere, was dich stärkt. Lass weg, was dich schwächt. Mehr braucht es nicht.

Alles, was du brauchst ist deine Bereitschaft, immer wieder mutig an den Rand deiner Komfortzone zu treten, lustvoll zu erschauern und dann noch einen Schritt weiterzugehen. Sei mutig, du kannst nicht verlieren – im Zweifelsfall gewinnst du an Erfahrung und innerem Frieden Man kann schon mit wenigen Dingen diese Bereitschaft stimulieren und dann mutig vorangehen. Das funktioniert indem man einen neuen, ungewöhnlichen Gedanken denkt, ein anspruchsvolles Buch liest, sich Ziele steckt, die bisher außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt, einen anderen Weg zur Arbeit wählt, sich mit Menschen außerhalb seines normalen Dunstkreises unterhält.

Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Sei mutig und lass die Bilder von deiner eigenen besten Version zu und mach sie wahr. Wenn sich dein Verständnis von dir selbst verändert, dann verändert sich auch deine Wirklichkeit. Alles hängt immer mit allem zusammen. Deshalb entscheide dich einfach dafür keine begrenzenden Gedanken über dich selbst zu akzeptieren. In dir ist schon alles vorhanden. Lass es zu und lebe das Leben, was du dir wünschst. Sei mutig und lass dich drauf ein. Denke groß und mach deine Träume wahr.

Deine Gedanken werden zu Gefühlen. Deine Gedanken werden zu Handlungen. Deine Gedanken werden deine Wirklichkeit.

Und jetzt noch etwas fürs Herz. Ich habe heute beim Aufräumen einen alten Liebesbrief gefunden und ich finde er passt so wunderbar in diese Welt.

Wenn ich an dich denke, ist es ein schönes Gefühl. Es fühlt sich vertraut und innig an. Es ist gefüllt mit Liebe und Geborgenheit. Du löst in mir Sehnsüchte aus, die ich schon seit langem oder vielleicht sogar schon immer unterdrückt habe. Einfach weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass es dieses Gefühl der Verbundenheit wirklich so gibt.

Wenn ich an dich denke, möchte ich mich fallen lassen, auch ohne zu wissen ob du überhaupt bereit bist mich aufzufangen. Es ist nicht wegen dem was du sagst oder dem was du tust, sondern dem wie ich dich wahrnehme und spüren kann. Mir ist bewusst das das Gefühl, das ich für dich habe, womöglich mehr mit mir selbst zu tun hat als mit dir und dennoch bist du es der es in mir auslösen kann. Selbst denn wenn mein Gefühl eine Illusion ist, liebe ich sie. Denn dadurch fühl ich mich angekommen und bei dir zuhause.

Auch wenn du gar nicht bei mir bist und wir uns erst noch treffen werden, ist es als wärst du schon immer da. Die Distanz zwischen dir und mir ist manchmal unendlich weit und manchmal bist du mir ganz nah. Mein Kopf versucht mir deutlich zu machen, was alles nicht zu dieser perfekten Illusion passt… Doch meinem Herzen ist es egal. Es unterscheidet nicht zwischen Liebe und Liebe, es fühlt nur. Es gibt dem ganzen keinen Namen, es nimmt das Gefühl einfach nur an.

Wenn ich an dich denke erkenne ich in dir einen kleinen Jungen, der noch dabei ist sich auszuprobieren. Er sucht seinen Weg und geniesst all das was er hat, lebt sein Leben frei, ohne Reue und Pflichten. Aber auch ohne Eigenverantwortung.

Wenn ich an dich denke sehe einen Jungen, der sich zu verstecken versucht, am meisten vor sich selbst und dem eigenen Schmerz. Er versucht die Leere in seinen Herzen mit Menschen zu füllen die ihm die kurze Befriedigung und all das Geben was er in dem Moment zu brauchen glaubt. Doch diese Befriedigung fühlt sich nur für den Moment gut an, und nur weil der kleine Junge noch nie echte Liebe erfahren oder erkannt hat. Er sucht nach Wege seine Angst und Verletzbarkeit auszublenden und glaubt frei und glücklich zu sein. Er lässt alles soweit zu, bis niemand über seine Grenze zu kommen versucht. Versucht es jemand, dann läuft der verletzte Junge weg. Doch er wird nie richtig entkommen können, weil nicht die Menschen um ihn herum sein Schmerz sind, sie sind immer nur der Auslöser. Solange er dies nicht erkennt, wird dieser Schmerz nie geheilt werden können.

Wenn ich an dich denke dann sehe ich dass der kleine Junge diese eine Sehnsucht in sich spürst. Die aber verborgen ist und solange verborgen bleibt, bis er aufhört vor seinem eigenen Schmerz und seine eigenen Dämonen davon zu laufen. Erst wenn er gelernt hat, dass sie zu ihm gehören, kann er echte Liebe erkennen und zulassen. Das ist alles was ich mir für dich wünsche wenn ich an dich denke und wie ich dich sehe. Es ist meine eigene Sichtweise wie ich dich liebe und verstehe. Dies ist mir nur deshalb möglich, weil das kleine Mädchen in mir ist, die sich auch in dir wieder erkennt.

Darum liebe ich dich wohl bedingungslos.

So und jetzt genießt euer Leben und seid mutig und glücklich. #staypositive #staytuned

Vollgas

Seiner Leidenschaft folgen. Spaß haben. Seinem Herzen folgen. Durchhalten. Kämpfen. Sich nicht beeinflussen lassen. Nichts auf das Gerede der Anderen geben. Seinem eigenen Traum folgen. Begeistert sein. Hart arbeiten. Diszipliniert sein. Erfolg haben. Vollgas geben.

Ich liebe meinen Job und ich liebe meine Baustellen. Ich mag die Arbeit und es stört mich nicht, dass ich viel arbeite. Ich mag Menschen, die sich entwickeln wollen und die sich in ihre Arbeit stürzen und einfach lieben, was sie tun.

2021 ist ein tolles Jahr und es geht mit Vollgas voran. Ich gebe Vollgas und es macht einfach Spaß. Ich hatte in den letzten Wochen einfach mal Zeit für mich und mal wieder Zeit zum Luft holen. Nach dem kuriosen und wirklich toughen 2020 war es Zeit zur Ruhe zu kommen und die Dinge für das neue Jahr zu sortieren. Es wird gut werden.

Wir Frauen dürfen heute alles sein, was wir wollen. Auch wenn uns das nicht immer in so ganz einfache Positionen bringt. Auf der einen Seite sind wir dankbar für die Emanzipation, leben unsere Potentiale und können Männern gleichgestellt sein. Das war vor einigen Jahren noch anders. Jetzt sind wir Superwoman, wir können alles, dürfen alles, ergattern alles, machen die großen Jobs, managen Kinder und Familie, sind Allrounder, aber vor allem sind wir eins: unabhängig.

Ich weiß die Vorzüge eines Mannes an meiner Seite wirklich zu schätzen und ich liebe es mein Leben mit ihm zu teilen. Aber wir legen heute auch viel Wert darauf, dass wir auch alleine zurechtkommen. Bei dieser Selbstständigkeit, meinem Selbstbewusstsein und dem hohen Funktionsniveau bewege ich mich immer in viel männlichen Energien. Sanftheit und Weiblichkeit kommt irgendwie immer erst danach. Eigentlich schade, dass es so ist, denn ich bin eine sehr weiche Person. Besonders zarte Wäsche hat es mir immer wieder angetan, auch wenn man das auf der Baustelle nicht mitbekommt. Dort geht es um den Job und die Funktion, privat gebe ich mich dem gerne hin.

In meinem Leben habe ich schon immer ein ziemlich hohes Funktionsniveau gehabt, ich habe schon als Teenager als Schwimmtrainerin gejobbt, habe danach im Leistungssport tolle Erfolge feiern dürfen und arbeite jetzt in meinem Traumjob als Architektin und Projektleiterin. Geht nicht – gibt’s nicht. Besonders in meinem derzeitigen Projekt, der größten Sanierungsbaustelle in der Schweiz – eine wirklich coole Aufgabe. Ich bin zielstrebig, selbstbewusst, taff und kontrolliert. Am liebsten mache ich die Dinge selbst. Ich habe aber in den letzten Jahren an meiner Effektivität und Teamfähigkeit gearbeitet und ich liebe es mit vielen Leuten zu arbeiten und sie zu führen. Dieses Jahr steht viel an und es macht einfach nur Spaß – es geht mit Vollgas voran.

Ich liebe Beziehungen mit Menschen. Ohne diese Beziehungen gehe ich ein. Es geht darum mich mit ihnen zu verbinden, sie zu fühlen, mich mit ihnen zu entwickeln. Einfach mich mit ihnen austauschen.

Aber es ist manchmal auch ein Balanceakt, denn so sehr ich es liebe eine Macherin zu sein, genauso mag ich es, im Privaten, die Verantwortung einfach mal abzugeben und mich einfach nur hingeben. Nicht das ich immer tue, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man einfach mal loslassen kann.

Es ist vielmehr so, dass viele Frauen mit männlichen Energien verbunden sind. Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln, zielgerichtet oder mit sehr viel Struktur an die Sache herangehen. Die weiblichen Energien sind eher die passiven, hingebungsvollen, kreativen, empfänglichen und erschaffenden. Die weibliche Seite ist eher weich und sanft. Ja, ich kann das ziemlich gut für mich behalten, aber ich bin ein echtes Mädchen. Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es beide Anteile miteinander in Einklang zu bringen, sie bewusst, sinnvoll und intuitiv richtig zu leben und zu verstehen.

Ich glaube fest daran, dass das Leben für uns immer das Beste bereithält. Das bedeutet nicht, dass alles, was uns passiert, immer gut und schön ist.

Es braucht manchmal auch ein paar Schicksalsschläge und Herausforderungen, damit wir unsere Persönlichkeit wieder mehr entwickeln und reifen lassen können. Auch in Verbindung mit anderen Menschen. Es kommen immer wieder die verschiedensten Menschen in unser Leben – manchmal lehren sie uns etwas über uns oder unser Leben. Es fühlt sich bei ihnen immer direkt so an, als würde man sie schon ewig kennen, als wäre da schon eine Verbindung. Ich sage immer, das ist eine Seelenverbindung. Es geht nicht darum das perfekte Gegenstück zu finden in diesem Menschen oder denjenigen zu finden, der sich am Besten in mein Leben fügt. Es sind meistens Menschen, die einem das Leben komplett durcheinander werfen oder überhaupt nicht mit einem kompatibel sind – zumindest auf den ersten Blick. Es hat trotzdem einen Grund, warum diese Menschen genau jetzt in meinem Leben sind. Es geht darum, dass man daran arbeitet und sich weiterentwickelt – auch miteinander.

Ich habe schon viel zu oft diesen Kindergarten erlebt und dann hat man sich mehrfach getrennt und immer wieder gemeint, dass es beim nächsten Mal endlich das letzte Mal ist – so ein Quatsch. Ich bin stolz darauf, dass ich mein Leben alleine rocke und mir mein Auto alleine leisten kann. Klar, ich kenne genügend Mädels, die sich ihr Leben und ihre Autos von ihren Partnern finanzieren lassen und es ihnen am Ende einfach nur darum geht. Ich bin stolz darauf, dass ich unabhängig bin und meine Liebe ganz einfach ist. Ich liebe, weil ich meinen Partner liebe. Ich bin ehrlich damit und ich stehe dazu.

Lustig sind auch Freunde, die immer wieder sagen, dass ich bitte nicht posten soll, wenn ich mal bei ihnen war – als würde ich sowas jemals tun. Aber sein wir ehrlich, ich bin sowieso alle regelmäßig vor Ort und treffe ihn gerne mal zum Quatschen oder auf ein Glas Wein. Aber was geht das den Rest der Welt an…?

Erfolg bedeutet für mich, dem nachgehen dürfen, was mein Herz mir sagt.

Erfolg ist für jeden Einzelnen Definitionssache. Jeder muss sich für sich selber fragen, was Erfolg für ihn bedeutet. Für viele ist Erfolg ein toller Kontostand oder ein dickes Auto. Für andere ist es aber auch ein persönlich erreichtes Ziel.

Es gibt diese besonderen Momente, in denen ich einfach weiß, dass ich glücklich, erfolgreich und gesund bin. Weil ich genau das tun kann, was mir mein Herz sagt. Erfolg ist das, was folgt, wenn du dir selbst folgst.

Erfolg bedeutet für mich, dem nachgehen zu dürfen, was mein Herz mir sagt. Und wie schön ist es nach all den Erfolgen, Kämpfen und Erfahrungen bei jemandem anzukommen. Am Ende des Tages im Arm von jemanden zu liegen, der bei all dem Kampf und all dem Erfolg auch deine kleine, weiche Seite erkennt. Der sieht, wie viel Anstrengung der Erfolg auch kostet und wieviel Herausforderung es manchmal ist, immer positiv zu denken. Jemand, der dir einfach mal Entscheidungen abnimmt und sich stark und schützend an deine Seite stellt. Der Anderen klarmacht, dass hier jetzt eine Grenze ist und ich beschützt werde. Niemanden, der nur online anwesend ist oder einen monetären Vorteil daraus zieht oder ein Auto bzw. Geschenke bekommt. Ich finde es wunderbar, diese Fürsorge zu bekommen und ich bin wirklich dankbar dafür. Auch wenn ich nie wirklich klein und bedürftig war. Ich kann schon gut für mich alleine sorgen.

Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt seiner Leidenschaft zu folgen, sich darauf einzulassen und alles anzunehmen, was kommt. Mutig sein. Vollgas geben.

Sich darauf einzulassen erfordert sehr viel Vertrauen und Mut. Es ist wichtig, dass man einen Menschen findet, der einen in seinem ganzen Facettenreichtum annehmen kann. Jemanden, bei dem man leuchten und wachsen darf und der sich nicht bedroht fühlt, nur weil man über sich selbst hinauswächst. Solche Menschen sind Gold wert.

Ich habe angefangen mich von Menschen zu entfernen, die mit sich selbst immer innere Konflikte haben, die wegrennen oder austeilen anstatt nachzudenken und innezuhalten. Menschen, die aufgeben und erwarten, dass andere sich ändern anstatt zu kämpfen und bei sich selber anfangen, verlagern ihre unerfüllten Bedürfnisse nur auf ihr Umfeld. Das Problem ist, dass die Liebe dieser Menschen immer nur an Bedingungen geknüpft ist – sie ist nicht frei von Erwartungen. Liebe reicht an dieser Stelle nicht aus für eine glückliche Beziehung. Besonders dann nicht, wenn man sie kauft.

Eine starke Frau ist einzigartig. Sie macht alles auf ihre eigene Art und Weise, anders als alle anderen. Und Abschied nehmen ist keine Ausnahme. Sie ist nicht die Art von Frau, die du versuchen solltest, zu manipulieren oder ihr was vorzumachen. Weil sie deine Absichten genau durchschauen und dich aufgeben wird, bevor du es merken kannst. Sie wird dich in dem Moment verlassen, in dem sie sich unerwünscht oder ungeliebt fühlt. In dem Moment, in dem sie sieht, dass du sie für selbstverständlich hältst oder dich in der Beziehung nicht anstrengst. In dem Moment, in dem sie merkt, dass du sie nicht verdient hast, oder dass du sie zurückhältst.

Ich habe beim letzten Mal schon meine Lieblingsspezies, die Alpha-Männer erwähnt. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Sie machen mich glücklich und sie sind einfach wunderbar.

Meistens werden Alpha-Männer damit in Verbindung gebracht, zu laut zu sein, zu dominieren und zu denken, dass sie die Welt regieren. Aber das ist nicht wahr. Echte Alpha-Männer sind das totale Gegenteil. Sie sind bodenständig. Sie sind mitfühlend. Sie sind echte Gentlemen. Sie haben gleichzeitig sanfte und maskuline Seiten, was sie zu großartigen Partnern macht, die sich perfekt an jede Situation anpassen können. Wenn du einen Alpha-Mann findest, zögere keine Sekunde, ihn zu behalten. Er wird dich mit all seiner Kraft beschützen, und er wird dich von ganzem Herzen lieben. Ein Typ mit Alpha-Eigenschaften ist sowohl ein Einhorn als auch der Traum jeder Frau. Es ist wirklich schwer, ihn zu finden und es ist wirklich einfach, ihn zu behalten.

Alpha-Männer glauben an sich, selbstbewusst und sie glauben, dass sie alles erreichen können, wenn sie sich genug bemühen. Sie geben beim ersten Hindernis nicht auf, weil sie glauben, dass es für jedes Problem immer eine Lösung gibt. Du musst nur genauer hinsehen. So wie sie an sich selbst glauben, so glauben sie auch an andere.

Alpha-Männer sind entschlossen. Wenn sie sich entscheiden, etwas zu tun, tun sie es einfach. Wenn sie fest entschlossen sind, dich zu erobern, werden sie nie aufgeben, bis sie es geschafft haben. Und wenn sie es tun, werden sie nicht aufhören, weil sie dich haben. Sie sind entschlossen, ständig neue Wege zu finden, um die Beziehung zu verbessern und ein Lächeln auf dein Gesicht zu zaubern.

Alpha-Männer sind leidenschaftlich. Sie werden keinen Sex mit dir haben, nur weil sie es wollen. Sie werden Liebe mit dir machen, wie es noch nie jemand zuvor getan hat. Sie sind bis auf die Knochen leidenschaftlich, was sich in jedem einzelnen Aspekt ihres Lebens zeigt. Sie wollen alles richtig und mit besonderer Sorgfalt machen, was dich überraschen und dir klar machen wird, dass es sich hierbei um genau das handelt, was dir die ganze Zeit gefehlt hat.

Mit so einem Mann an deiner Seite bewegt sich mein Leben vorwärts, es ist immer was los und ich fühle mich einfach aufgehoben. Ich kenne genügend Leute, die ihr Glück und ihre Lebensfreude immer nur von außen beziehen. Durch diese Bestätigung versuchen sie den inneren Mangel auszugleichen. Viel Spaß dabei – aber nicht mit mir.

Ich mache es mir selbst recht und ich liebe ganz einfach. Es ist einfach wunderbar und ich bin dankbar immer wieder aufs Neue die Schmetterlinge zu spüren. Ich darf ganz einfach zufrieden mit mir und meinem Leben und meinen Liebsten sein.

Ich liebe das und ich liebe das Leben. Es ist zu kurz um sich mit negativen Menschen aufzuhalten. Ich freue mich und ich bin dankbar für die tollen Menschen in meinem Leben. Ihr seid die Besten. Ich mache mir keine Gedanken wie die Dinge funktionieren und ob ich auch wirklich jeden glücklich mache – ich bin doch da und gebe Vollgas in diesem Jahr

Und ich nehme sie alle mit und wir gehen gemeinsam voran.

Go for it

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer alles weiter und weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich sogar mehrere große Baustellen – jedenfalls beruflich – gleichzeitig und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er es sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt
hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein. Klar ist ein Sonnenuntergang am Meer atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“

Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch!

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich
aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen! Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich
dabei zu sehen!

Magic Times

Kannst du dich noch daran erinnern wie du als Kind staunend die Weihnachtszeit erlebt hast. Ich finde sie heute noch magisch und habe viel Spaß. Als Kind waren diese kurzen Tage immer etwas Besonderes, vor allem wenn wir im Dezember dann endlich den langersehnten und heißgeliebten Adventskalender im Zimmer hängen hatten, den meine Mutter immer liebevoll befüllt hat. Mit jedem Säckchen kamen wir dem Heiligen Abend einen Tag näher. Deshalb habe ich auch heute noch Adventskalender.

Ganz faszinierend waren die Winter, in denen es schon Schnee hatte und wir uns draußen gegenseitig in Schneeballschlachten schlugen und beim Rodeln vergnügten. Anschließend wenn es dunkel wurde, wir drinnen einen leckeren Bratapfel bekamen und es draußen dann immer ganz ruhig wurde, dann glitzerte Schnee mit den Sternen um die Wette. Es war die Zeit der Heimlichkeiten und der Überraschungen. Jeder neue Tag fühlte sich aufregend an und mit jedem Tag wuchs die Spannung ein kleines Stückchen mehr. Es war ein wunderbarer Zauber, der dem Ganzen innewohnte und uns träumen ließ. Das Herz voller Freude und wir glaubten einfach, dass das Leben magisch ist und keine Grenzen kennt.

Im Laufe der Jahre wurden viele Menschen desillusioniert und das Leben forderte mit seinen Verantwortlichkeiten, Problemen, Schwierigkeiten seinen Tribut. Viele sind einfach genervt, gestresst und kaputt. Sie haben zu nichts mehr Lust, keine Ziele und Perspektiven mehr. Aber das ist einfach falsch. Denn der Zauber des Lebens und des Glücks ist nach wie vor da. Im Gegenteil, jetzt ist das Leben eigentlich noch viel magischer, atemberaubender, ehrfurchtsvoller und aufregender als noch in unserer Kindheit. Ich glaube ganz fest daran und ich lebe genau das – du kannst das auch.

Das Schöne in dieser magischen Zeit war nämlich, dass wir einfach im Hier und Jetzt waren und die Dinge einfach genossen haben. Besonders, wenn wir uns dann auf den nächsten Tag gefreut haben. Wir hatten einfach immer die Vorstellung, dass es am nächsten Tag eine weitere wunderbare Überraschung geben würde. Genau das ist der Unterschied zu heut, denn die meisten Menschen erwarten immer das Schlimmste oder nur negative Dinge. Es ist das Gesetz der sich selbsterfüllenden Prophezeiung, dass es dann auch wirklich ein mieser Tag wird.

Es ist die innere Haltung, die Attitude, auf die es ankommt. Jeder kann in seinem Job glücklich sein. Ich liebe meine Arbeit sehr – auch wenn man immer wieder mit Existenzängsten, Selbstzweifeln, und Niedergeschlagenheit zu kämpfen hat. Aber das ist absolut nichts dramatisch Schwieriges oder Unüberwindbares. Denn ich kann das und du kannst das auch. Ich kann da so richtig aufräumen und einmal gründlich durchfegen und dann ist mal wieder Ordnung im Büro und Hirn. Um diesen ganzen Brei aus Minderwertigkeit, Existenzängsten und Selbstzweifeln innerhalb kürzester Zeit loszuwerden solltest du folgendes tun. Denk und sprich nur positiv von deinem Job, deinen Kollegen und dir.

Ich bin immer wieder begeistert, dankbar, glücklich und fasziniert, dass ich das Alles jeden Tag machen darf und mit so vielen, besonderen und recht unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten darf. Nichtsdestotrotz gibt es auch in meinem Job Herausforderungen, fast unüberwindbar scheinende Schwierigkeiten, stressige Situationen und jede Menge Dinge, mit denen ich mich auseinandersetzen muss, aber am liebsten nicht will, weil sie unangenehm sind.

Aber damit genau diese negativen Dinge nicht überhand nehmen und meinen Tag vergiften, entscheide ich mich immer wieder an die ganzen positiven Dinge zu denken und auch darüber zu sprechen – sowohl von den Herausforderungen, den Kollegen und dem ganzen Unternehmen. Klar, ist man auch mal genervt und entmutigt, aber ich treffe diese Entscheidung in die positive Richtung immer wieder. Und wieder. Und wieder.

Denn wenn man sich wirklich auf dieses negative Hamsterrad, das einen jeden Tag wieder holen will, einlässt, dann vergisst man wie großartig es doch eigentlich im Leben ist. Die Begeisterung für die Projekte ist es, was den Motor am Laufen hält – lässt diese nach, am Anfang meist ganz unmerklich, dann wird es anstrengend und zäh. Lass dich nicht darauf ein, du bist großartig und die Dinge laufen gut.

Deshalb ist es wichtig die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den Moment zu genießen. Bleibe im hier und jetzt und zieh es einfach durch – du wirst sowieso Gegenwind bekommen. Willst du glücklich sein, dann musst du auf alles Vergangene Schlechte einfach scheißen. Vergiss es. Vergiss es einfach. Wenn man das nicht tut, dann wird der Ausgangspunkt immer so eine Mischung aus Pessimist und Schwarzseher sein. Das bringt dich nicht weiter und macht auch keinen Spaß.

Enorm wichtig ist es sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Stories anderer zu ignorieren. In jeder Position gibt man immer sein Bestes. Man arbeitet so gut, dass man sich selbst jederzeit auch buchen würde.

Startet man etwas Neues, dann ist ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sein einzigartiges Talent, in die Idee und den Erfolg der Sache essentiell. Und darüber hinaus braucht man eine große Portion Gottvertrauen, was bedeutet, dass man fest davon ausgeht, dass sich alles für einen fügt, alles auf einen wartet, alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenkommt, und das Ende noch überraschend schön ist. Man merkt zwar genau, was in der Welt los ist, aber noch viel mehr, was in der eigenen Welt los ist. Und was dort los ist, entscheidet man ganz alleine.

Wenn man Risiken scheut, dann wird keinen Erfolg haben. Man muss Dinge wagen, sich in Projekte reinstürzen, von der Klippe springen, einen Einsatz wagen, und manchmal alles auf eine Karte setzen, selbst, wenn es absolut schief gehen könnte. Die Risikobereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung dafür, überhaupt etwas zustande zu bringen. Risiko bedeutet, etwas ganz Neues zu wagen, etwas, das es bisher nicht gegeben hat – sonst ist es kein Risiko. Alles, was es schon mal gab und sich bewährte, ist einerseits natürlich safe, hat aber kein Potenzial für Großartigkeit. So unsicher es sich manchmal anfühlen mag, das Risiko ist ein sehr wichtiger Teil des Erfolgs. Wer nur auf sicherem Terrain läuft, mag sich zwar erfolgreich nennen, aber in Wirklichkeit spielt er sich selbst etwas vor. Wer dagegen das Risiko nicht scheut, der erlebt auch was. No risk, no fun!

Inmitten all der Herausforderungen, all der vermeintlich verpassten Chancen, all dem Ärger und Zukunftsängsten kann es leicht passieren, dass man den Spaß an dem Ganzen verliert. Dann funktioniert man nur noch und erledigt die Dinge zwar – aber die Freude an der Sache ist weg. Versteh das nicht falsch, denn es gibt in absolut jeder Branche Dinge, die keinen Spaß machen – nicht alles liegt einem.

Aber nur, wenn du dir diesen Spaß an der Sache erhältst, um neue Wege zu gehen, um neues zu erschaffen, an der Kreativität, an neuen Lösungen und an jedem neuen Tag, der neue, ungeahnte Möglichkeiten bietet, dann wirst du diese Leichtigkeit haben. Unterschätze diesen Spaß niemals, denn er inspiriert dich und hilft dir beim Durchhalten.

Wer nichts macht, macht keine Fehler. Wer keine Fehler macht, lernt nichts dazu. Wer nichts dazu lernt, stirbt dumm. Und das kann man unmöglich wollen! Stell‘ dir vor, du wärst im Alter von 50 Jahren genauso dumm wie mit 30 Jahren! Wer erfolgreich ist, macht eigentlich keine Fehler im klassischen Sinne, sondern geht einen Weg, bei dem man herausfindet, was funktioniert und was nicht. Ich habe schon so viel herausgefunden und nichts davon finde ich tragisch.

Fehler zu machen bedeutet nur herauszufinden, was klappt und was man lieber lassen sollte. Das sollte für einen so selbstverständlich sein wie der Kaffee am Morgen, ganz normal, überhaupt nicht wild und sogar positiv. Vielleicht geht sogar tatsächlich alles den Bach runter und man muss ganz von vorne anfangen, aber auch das packst man und zwar ohne den negativen „Ich bin gescheitert.“- Stempel auf der Stirn. Tausend Mal lieber etwas ausprobiert und in den Sand gesetzt, als nie aus der Komfortzone gewagt und vor Langeweile gestorben. Und dumm dazu. Alles, was man sich innerlich selbst vorwirft ist reine Selbstsabotage und das bringt einen einfach nicht weiter. Man blockiert sich selbst.

Es nutzt rein gar nichts, wenn man sich immer wieder mit seinen Gedanken im Kreis dreht. Steig aus diesem Karussell einfach mal aus und genieße das hier und jetzt. Auch wenn man sich über Dinge sorgt, die noch in der Zukunft liegen kommt man keinen Schritt weiter. Denn oft entwickeln sie sich ganz anders, als man es erwartet hat. Versteh mich nicht falsch, es ist wichtig zu wissen wo die Reise hingehen soll, aber oft entwickeln sich die Dinge unterwegs noch ganz anders. Geh deinen Weg, vertrau auf dein Ziel und ganz besonders auf dich selbst.

Nimm dir Zeit auch mal wieder zur Ruhe zu kommen und einen Moment durchzuschnaufen. Die Weihnachtszeit ist mit ihrem Jahresende immer etwas besonderes und ich liebe es draußen am See spazieren zu gehen, die Sonne zu genießen und mir heiße Maroni und einen Glühwein zu gönnen. Das ist magisch und vor allem Luxus pur, in dieser kuriosen Zeit.

Wenn man dann aus der Kälte wieder reinkommt, sich bei einem Tee aufwärmt und einen Bratapfel mit Marzipan, Nüssen und Vanillesoße nach Omas Rezept macht, dann ist die Welt einfach nur schön. Vor allem ist ein heißer Bratapfel auch immer etwas, was bei mir ganz schöne Errinnerungen an meine Kindheit und meine Familie hervorruft. Ich bin einfach dankbar dafür.

Genieße die Zeit, entspann dich und schau auf das vor dir liegende Jahr. Aber dazu können wir uns ja beim nächsten Mal austauschen

Du bist toll, ich hab dich lieb.

in this times

Bist du bereit für ein glückliches Leben oder bist du lieber das kleine Kind vorm Süßigkeitenregal, dass mal wieder rumzickt, schreit und tobt, weil es nicht bekommt, was es gerade will. Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr. Lieber schmeißen wir uns wie ein kleines Kind auf den Boden und zicken rum.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen. Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten. Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut! Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich aufzustehen.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Seiner Leidenschaft folgen. Spaß haben. Seinem Herzen folgen. Durchhalten. Kämpfen. Sich nicht beeinflussen lassen. Nichts auf das Gerede der Anderen geben. Seinem eigenen Traum folgen. Begeistert sein. Hart arbeiten. Diszipliniert sein. Erfolg haben.

Ich liebe meinen Job und ich liebe meine Baustellen. Ich mag die Arbeit und es stört mich nicht, dass ich viel arbeite. Ich mag Menschen, die sich entwickeln wollen und die sich in ihre Arbeit stürzen und einfach lieben, was sie tun.

Ich weiß die Vorzüge eines Mannes an meiner Seite wirklich zu schätzen und ich liebe es mein Leben mit ihm zu teilen. Aber wir legen heute auch viel Wert darauf, dass wir auch alleine zurechtkommen. Bei dieser Selbstständigkeit, meinem Selbstbewusstsein und dem hohen Funktionsniveau bewege ich mich immer in viel männlichen Energien. Sanftheit und Weiblichkeit kommt irgendwie immer erst danach. Eigentlich schade, dass es so ist, denn ich bin eine sehr weiche Person. Besonders zarte Wäsche hat es mir immer wieder angetan, auch wenn man das auf der Baustelle nicht mitbekommt. Dort geht es um den Job und die Funktion, privat gebe ich mich dem gerne hin.

In meinem Leben habe ich schon immer ein ziemlich hohes Funktionsniveau gehabt, ich habe schon als Teenager als Schwimmtrainerin gejobbt, habe danach im Leistungssport tolle Erfolge feiern dürfen und arbeite jetzt in meinem Traumjob als Baumanagerin. Geht nicht – gibt’s nicht. Ich bin zielstrebig, selbstbewusst, taff und kontrolliert. Am liebsten mache ich die Dinge selbst. Ich habe aber in den letzten Jahren an meiner Effektivität und Teamfähigkeit gearbeitet und ich liebe es mit vielen Leuten zu arbeiten und sie zu führen.

Ich liebe Beziehungen mit Menschen. Ohne diese Beziehungen gehe ich ein. Es geht darum mich mit ihnen zu verbinden, sie zu fühlen, mich mit ihnen zu entwickeln. Einfach mich mit ihnen austauschen. Ich liebe Weihnachten, denn es macht mir einfach Spaß zu kochen, den Tisch schön zu dekorieren und dann mit Leuten, die mir wichtig sind und die ich liebe den Abend zu genießen. Einfach zusammen sein, keinen Stress haben und die Zeit miteinander genießen – das ist für mich das grösste Geschenk.

Aber es ist manchmal auch ein Balanceakt, denn so sehr ich es liebe eine Macherin zu sein, genauso mag ich es, im Privaten, die Verantwortung einfach mal abzugeben und mich einfach nur hingeben. Nicht das ich immer tue, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man einfach mal loslassen kann.

Es ist vielmehr so, dass viele Frauen mit männlichen Energien verbunden sind. Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln, zielgerichtet oder mit sehr viel Struktur an die Sache herangehen. Die weiblichen Energien sind eher die passiven, hingebungsvollen, kreativen, empfänglichen und erschaffenden. Die weibliche Seite ist eher weich und sanft. Ja, ich kann das ziemlich gut für mich behalten, aber ich bin ein echtes Mädchen. Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es beide Anteile miteinander in Einklang zu bringen, sie bewusst, sinnvoll und intuitiv richtig zu leben und zu verstehen.

Ich glaube fest daran, dass das Leben für uns immer das Beste bereithält. Das bedeutet nicht, dass alles, was uns passiert, immer gut und schön ist.

Es braucht manchmal auch ein paar Schicksalsschläge und Herausforderungen, damit wir unsere Persönlichkeit wieder mehr entwickeln und reifen lassen können. Auch in Verbindung mit anderen Menschen. Es kommen immer wieder die verschiedensten Menschen in unser Leben – manchmal lehren sie uns etwas über uns oder unser Leben. Es fühlt sich bei ihnen immer direkt so an, als würde man sie schon ewig kennen, als wäre da schon eine Verbindung. Ich sage immer, das ist eine Seelenverbindung. Es geht nicht darum das perfekte Gegenstück zu finden in diesem Menschen oder denjenigen zu finden, der sich am Besten in mein Leben fügt. Es sind meistens Menschen, die einem das Leben komplett durcheinander werfen oder überhaupt nicht mit einem kompatibel sind – zumindest auf den ersten Blick. Es hat trotzdem einen Grund, warum diese Menschen genau jetzt in meinem Leben sind. Es geht darum, dass man daran arbeitet und sich weiterentwickelt – auch miteinander.

Ich habe schon viel zu oft diesen Kindergarten erlebt und dann hat man sich mehrfach getrennt und immer wieder gemeint, dass es beim nächsten Mal endlich das letzte Mal ist – so ein Quatsch. Ich bin stolz darauf, dass ich mein Leben alleine rocke und mir mein Auto alleine leisten kann. Klar, ich kenne genügend Mädels, die sich ihr Leben und ihre Autos von ihren Partnern finanzieren lassen und es ihnen am Ende einfach nur darum geht. Ich bin stolz darauf, dass ich unabhängig bin und meine Liebe ganz einfach ist. Ich liebe, weil ich meinen Partner liebe. Ich bin ehrlich damit und ich stehe dazu.

Lustig sind auch Freunde, die immer wieder sagen, dass ich bitte nicht posten soll, wenn ich mal bei ihnen war – als würde ich sowas jemals tun. Aber sein wir ehrlich, ich bin sowieso alle zwei Wochen beruflich vor Ort und treffe ihn gerne mal zum Quatschen oder auf ein Glas Wein auf dem schönen, grauen Sofa – das ist so bequem. Aber was geht das den Rest der Welt an…?

Erfolg bedeutet für mich, dem nachgehen dürfen, was mein Herz mir sagt.

Erfolg ist für jeden Einzelnen Definitionssache. Jeder muss sich für sich selber fragen, was Erfolg für ihn bedeutet. Für viele ist Erfolg ein toller Kontostand oder ein dickes Auto. Für andere ist es aber auch ein persönlich erreichtes Ziel.

Es gibt diese besonderen Momente, in denen ich einfach weiß, dass ich glücklich, erfolgreich und gesund bin. Weil ich genau das tun kann, was mir mein Herz sagt. Erfolg ist das, was folgt, wenn du dir selbst folgst.

Und am Besten ist es dann, nach all den Erfolgen, Kämpfen und Erfahrungen bei jemand anzukommen. Am Ende des Tages im Arm von jemandem zu liegen, der bei all dem Kampf und all dem Erfolg auch deine kleine, weiche Seite erkennt. Der sieht, wie viel Anstrengung der Erfolg auch kostet und wieviel Herausforderung es manchmal ist, immer positiv zu denken. Jemand, der einfach da ist und sich kümmert. Das ist einfach Glück.

Ich bin davon überzeugt, dass es sich lohnt seiner Leidenschaft zu folgen, sich darauf einzulassen und alles anzunehmen, was kommt. Mutig sein.

Du machst das toll. Weiter so!

New week, new chance

Es ist schon kurios wie die Wirtschaft die „Black-Friday-Week“ für unglaubliche Schnäppchen propagiert. Jeder ist vollkommen angefixt und versucht überall eines der angeblichen Schnäppchen zu ergattern. Das lohnt sich bei einigen ausgewählten und leider auch stark limitierten Dingen vielleicht, aber ansonsten macht man einfach nur Umsatz bei den Händlern – besonders wenn man weiß wie sie kalkulieren. Deshalb bin ich dankbar, dass es seit gut drei Jahren jetzt auch die sogenannte „White-Week“ gibt. Hierbei geht es um Nachhaltigkeit und die Umwelt. Gerade startet mal wieder ein tolles Projekt zur Reinigung der Ozeane.

Macella Hansch ist mit ihrem Projekt everwave zur Befreiung der Meere vom Plastik unterwegs. Gestartet hat das alles mit einer Vision und der Überlegung wie man mit einem einer großen Plattform, die auf den Weltmeeren schwimmt und Plastik herausfiltert und so die Meere reinigen und den Plastikmüll einsammeln kann. Es ist wunderbar, dass die Meere und das Wasser wieder sauber werden und wir es weiterhin zum schwimmen, segeln und surfen nutzen können. Inzwischen hat sie mit ihrem Team das Projekt auch ausgeweitet und Modelle für Flüsse entwickelt. Dort werden Stationen eingesetzt, die die Plastikpartikel rausfiltern und das Wasser so von den Mikroplastiken befreien.

Doch dann hat sie bemerkt, dass man früher ansetzten muss. Sie hat das Projekt sogar noch weiterentwickelt und von der Säuberung der Meere umgewandelt zu einem wahnsinnigen Projekt. Allein Plastik aus den Meeren zu holen, bekämpft Symptome, aber nicht die Ursache. Also begann sie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen, der die Ursache – uns Menschen – mit bedenkt und sich in den natürlichen Kreislauf unserer Umwelt einfügt. Sie arbeitet daran, dass schon Schüler begreifen wie sie weniger Plastik verwenden und so dafür sorgen, dass es nicht mehr in dem gigantischen Umfang benötigt und hergestellt wird. Es beginnt mit der Umweltbildung in Schulen, dem Abfangen des Plastikmülls in den Flüssen und der anschließenden Nutzung als wertvolle Ressource. Technologische Innovation und ökologische Inspiration – all das ist miteinander verbunden. Die Natur ist ein unerschöpflicher Kreislauf.

Es gibt für Jeden die Möglichkeit sich dabei zu engagieren. Entweder in einer Organisation oder schon daheim im Haushalt. Es fängt schon im Kleinen an. Wir können nachhaltige Waschmittel ohne Tenside und ohne Mikropartikel verwenden. Wir können auf Plastikverpackungen verzichten.

Putzmittel findet man in fast jedem Haushalt. Doch die meisten handelsüblichen Produkte belasten die Umwelt und produzieren viel Müll. Immerhin verkaufen Hersteller immer mehr Nachfüllpackungen, um so den Nachkauf von großen Plastikflaschen zu vermeiden. Das ist zwar ein guter Ansatz, doch das junge Unternehmen Everdrop geht einen Schritt weiter. Hinter Everdrop stecken Putztabletten, so groß wie etwa ein Pfefferminzbonbon.

Herkömmliche Putzmittel aus der Sprühflasche bestehen zu einem Großteil aus Wasser – einer Ressource, zu der jeder von uns Zugang hat. Bei den Putzmittel-Tabs von Everdrop ist das nicht der Fall. Sie enthalten hochdosierte, trockene Inhaltsstoffe in Tablettenform, die einfach zu Hause in Leitungswasser aufgelöst werden.

Der entscheidende Vorteil: Dadurch wird CO2 gespart, da das verdünnte Putzmittel leichter von der Fabrik zum Händler und in die Wohnung transportiert werden kann. Außerdem wird Plastikmüll verringert, denn im Gegensatz zu flüssigem Putzmittel werden die Tabs in recycelbaren Papierumschlägen geliefert und in wiederverwendbaren Sprühflaschen aus recyceltem PET aufgelöst. Das ist bedeutend nachhaltiger und hilft der Umwelt.

Ich finde auch den #circularmonday, als Gegenpart zum Cybermonday total cool. Statt sich mit „Fast-Fashion“ zu Dumping-Preisen einzudecken lässt sich die Nachhaltigkeit viel cooler zelebrieren. Statt sich immer wieder mit billigen Klamotten die Schränke vollzumachen solltest du lieber schauen was noch in deinem Kleiderschrank oder in der Abstellkammer ist und wie du es mit tollen, nachhaltigen Teilen wirklich aufpimpen und zu etwas ganz Besonderem machen kannst.

Schon klar, dass es auch kleine eco-faire Labels gibt, die jetzt bei der großen Sale-Woche vorm Blackfriday mitmachen. Und viele Menschen, die sparen müssen und deshalb lange auf spezielle Angebote warten. Fair enough! Nur genug ist eben auch genug. Und billig, wenn unnötig, leider trotzdem teuer. Wer jetzt zuschlagen will, sollte überlegen, wie dringend das Schnäppchen wirklich gebraucht aka mindestens 30 mal getragen wird. Sonst vielleicht einfach ausleihen? Mir hilft: zwei Mal drüber schlafen. Und cool finden, nicht auf das System reinzufallen. Und das gute alte Motto reduce, reuse, recycle. Wohin denn sonst auf mittlere Sicht mit dem ganzen Zeug?

Die 2017 gestartete Aktion von @circularmonday, die damals noch #WhiteMonday hieß, ist die Gegenbewegung zum #BlackFriday – der Auftakt der Vorweihnachtszeit und Höhepunkt unserer heutigen Konsumgesellschaft. Anstatt aber wie verrückt Schnäppchen zu jagen, rufen die Gründer*innen des Circular Monday zum bewussten, gezielten Konsum von kreislauffähigen Produkten auf. Konsum per se ist nichts Schlechtes – wir finden nämlich, dass Verzicht nicht unser Ressourcenproblem löst. Allerdings muss die Kreislauffähigkeit eines Produkts schon beim Produktdesign mitgedacht werden. Und: Alle verarbeiteten Materialien müssen natürlich gesund für Mensch und Umwelt sein.

Beim Circular-Monday geht es darum, dass die Dinge nicht einfach weggeworfen werden, wenn man sie nicht mehr braucht oder sie versucht zu recyceln. Es geht vielmehr darum, dass man sich bewusst macht, was man wirklich braucht und die Gegenstände von Anfang an so konzipiert werden, dass sie als Kreislauf funktionieren. Man kann die Stoffe nach der Nutzung später wieder als Rohstoff verwenden bzw. die einzelnen Komponenten wieder zerlegen und so neu nutzen.

Das macht es für mich so extrem spannend und in der Baubranche ist das sogenannte Craddle to Craddle genau das Kreislaufmodell, was die Stoffe von der Wiege bis zur Neige nutzt und sie dann der Wiederverwendung zuführt. Schon auf der letzten Baustelle, ein Umbau, wurden Teile des bestehenden Material wiederverwendet. Es gibt inzwischen schon einige Verfahren wie man den alten Stahlbeton abbrechen, trennen, aufbereiten und mit neuem Beton wiederverwenden kann. Für den Stahl gilt dasselbe, denn den kann man einschmelzen und für neue Stähle wieder formen. Es ist eine neue Aufgabe zu schauen, was man mit den Materialien alles machen kann und wie man sie weiter verwenden kann. Das ist der richtige Umgang mit den Ressourcen.

Die Bekleidungsindustrie könnte heute aufhören zu produzieren und wir hätten trotzdem noch genügend Klamotten für die nächsten Zwanzig Jahre. Versteh mich nicht falsch, ich gehe auch gerne mal einkaufen, aber inzwischen weiß ich, was alles in meinem Schrank ist und wie ich es verwenden kann. Ich habe tausende von Kombinationsmöglichkeiten, ohne dass ich jemals was Neues kaufen müsste. Doch ich sage immer, dass ich die Wirtschaft mit meinem Geld auch gerne am Laufen halte – nur schaue ich jetzt genauer hin. Warum brauche ich zwanzig bis dreißig schwarze oder graue Jeans, von den blauen mal ganz abgesehen. Ich bräuchte monatelang nicht waschen bis ich das alles durch hätte. Es geht vielmehr darum mit welchen Teilen man die bestehende Garderobe erweitern und neu mischen kann.

Was passiert mit den alten Teilen? Tragt ihr sie so lange bis sie nur noch als Putzlappen dienen oder werden sie nach einer Saison als uncool aussortiert und hoffentlich in einem Second-Hand-Laden einer neuen Besitzerin übergeben. So leben sie weiter. Inzwischen werden sogar gute Kleider wieder neu aufgearbeitet und als Rohstoffe für neue Teile verwendet.

Mode, die nur eine Saison hält ist deshalb viel teurer als ein Teil, dass ihr jahrelang tragen könnt. Es ist so so cool wenn man direkt ein kleines Event für sich selbst macht, sich tolle Dinge aus seinem Kleiderschrank aussucht und sie immer wieder zu neuen Outfits kombiniert. Es braucht bloss ein paar Basics und schon hat man für mindestens vier verschiedene Anlässe ein tolles Ensemble. Man kann es sogar ausprobieren und es fotografieren – dann vergisst man es nicht so schnell.

Wenn ich dann feststelle, dass ich noch was brauche, dann habe ich eine Liste und kann in der Stadt gezielt nach tollen Teilen schauen, denn ich habe jetzt die Möglichkeit auf die richtige Qualität zu schauen und dem ganzen einen anderen Rahmen zu geben. Ich schaue gezielt in der Stadt nach solchen Sachen und nicht online. Denn vor Ort kann ich die Sachen anfassen, die Qualität beurteilen und schauen wie sie verarbeitet sind. Noch dazu erhalte ich mir die tollen Läden mit ihrem Charme und der netten Beratung. Ich liebe es in meinen Jeansladen zu kommen und der Verkäufer weiß genau welche Größe ich habe und kann mir die Jeans zeigen , die ich toll finde. Ich brauche mich nicht alleine durch irgendwelche Stapel zu wühlen oder mich mit Onlinebildern zufrieden geben.

Es kann also jeder was tun, auch wenn es manchmal nur eine Kleinigkeit ist. Aber wenn jeder nur eine Kleinigkeit macht, dann wird das schon ziemlich groß.

Ich habe dich lieb und ich mach mit. #bettertogether

Freaky Friday

Es ist dieses Strahlen, ganz tief aus uns und unserem Inneren heraus, was Einen so besonders macht. Im Sommer sieht man es besonders schön, denn durch das gute Wetter, die viele Sonne, die warmen Temperaturen und die tolle Zeit, die wir Alle hatten, leuchten wir aus uns heraus. Jede einzelne Pore leuchtet und strahlt – man ist praktisch von einem magischen Schimmer umgeben. Aber auch jetzt bei den magischen Lichtern der Weihnachtszeit, die seit dieser Woche in Zürich strahlen umgibt uns wieder dieser magische Schimmer. Dieses Strahlen, in dieser verrückten Zeit ist es umso schöner diese Momente zu genießen. Es ist in diesem Jahr eine ganz besondere Zeit und sie macht uns zu etwas ganz Besonderem.

Es ist ein einzigartiger, wunderbarer Schimmer, der aus uns herauskommt und uns eine tolle Aura verleiht. In den meisten Fällen bekommen wir das gar nicht mit, aber andere Menschen um uns herum bemerken es. Es ist auch diese tiefe Entspanntheit und Zufriedenheit, die uns in uns Selbst ruhen lässt und auch unser Umfeld entspannt. Es geht Einem gut, man hat gute Laune und Spaß.

Mir geht es gerade so, denn ich genieße diese Zeit jetzt einfach. Besonders daran ist, dass sie komplett entschleunigt wurde – besonders im privaten Bereich. Man muss sich nicht mehr aufreiben, weil Alle gleichzeitig etwas von einem wollen. Man darf auch mal in Ruhe auf der Treppe sitzen und den Ingwertee trinken. Es ist eine Zeit zum Genießen und Runterkommen. Es ist ein Geschenk und ich nehme es gerne an und genieße die Zeit mit besonderen Menschen. Ich habe ja beim letzten Mal schon davon geschwärmt wie entspannt es ist, wenn man in sich ruhend die Dinge betrachten und erleben kann. In mir selbst angekommen sein.

Einfach einatmen und wieder ausatmen. Es gibt so Orte, an denen man sich zu 100 % man Selbst fühlt. Ich hoffe, dass das Jeder kennt und auch so einen Ort hat. Bei mir hat dieser Ort immer etwas mit Wasser zu tun, das hilft mir total. Denn wenn ich am Ufer des Sees sitze und meinen Blick darüber schweifen lasse, dann kann ich total entspannen – es ist praktisch wie Meditation für mich.

Ich kann mich dem voll hingeben und meinen Gedanken einfach Raum geben. Ich höre auf mich ständig im Kreis zu drehen, konzentriere mich auf das Wasser und die Wellen und lasse dann den Blick entspannt in die Berge schweifen. Das ist das Wunderbare an diesem See, man hat die Berge gleich dabei und auf den Gipfeln liegt sogar noch Schnee. Ich bin angekommen und es tut einfach gut.

Es hat etwas mit positivem Denken und einem wunder entspannten Gefühl zu tun, dass es gerade so ist. Man ist einfach gut drauf und das strahlt man auch aus – es geht mir gut. Auch heute, wo die Sonne wieder weg ist, bin ich trotzdem gut drauf. Auch wenn es mal nicht so schön ist oder einige Dinge nicht so gut laufen – es kommt wieder, ich glaube daran.

Klar, ich gehe sehr gerne in den See, aber alleine schon die Möglichkeit zu haben am Wasser zu sein ist ein Geschenk, für das ich dankbar bin. Es erdet mich und gibt mir Kraft und Energie. Auch wenn ich den Segelbooten auf dem See zusehe geht mir das Herz auf, denn auch das Segeln ist eine Leidenschaft von mir. Ich bin umso dankbarer, dass ich am letzten Wochenende selbst mal wieder auf einem Boot sein durfte und die Nase in den Wind halten konnte.

„Fragt euch, was für euch selbst wirklich wichtig ist und habt dann den Mut euer Leben um diese Antwort herum aufzubauen.“ Das beschreibt es einfach alles so unglaublich gut, oder? Seid mutig und vor allem ehrlich zu euch selbst.

Gute Dinge brauchen ihre Zeit. Manchmal muss man jeden Schritt zwei oder auch drei Mal gehen, manchmal treten Dinge auf, die man nicht vorhergesehen hätte und manchmal laufen die Dinge genauso, wie man es sich wünscht. Ich musste mich schon so manches Mal in Geduld üben, bevor die Dinge so kamen, wie ich es gerne wollte.

Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, man etliche Male einen Schritt vor und zwei zurück macht, ist es dennoch so wichtig, dass man weitermacht. Oft sieht man bei anderen immer nur das, was an der Oberfläche ist… das schöne, gut gelungene, positive, erfolgreiche. Was sie dafür jahrelang getan haben, was sie täglich opfern, das sieht man meistens nicht. Daher ein kleiner Appell an uns alle: Wir sitzen alle in einem Boot, es ist normal, dass unser Leben und unser Beruf nicht gradlinig verläuft, sondern eher einer Gebirgskette von Höhen und Tiefen gleicht. Es ist absolut normal, dass es bessere und schlechtere Zeiten gibt. Das ist wirklich bei Jedem so. Auch wenn es gerade schwierig ist: Glaubt an euch und lasst euch nicht unterkriegen. Ihr seid super, so wie ihr seid und schafft auch schwierige Zeiten!

Kennt ihr solche Tage, an denen man einfach unfassbar platt und nachdenklich ist? Man hat viel im Kopf, denkt nach und spielt Szenarien hunderte Male im Kopf ab? Genau dann ist es wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und mit seinem Gedankenkarussell im Kopf zurechtzukommen. Es ist wichtig, manche Dinge nicht 1000 Mal und zu sehr zu überdenken, sondern das ein oder andere Mal aus einer Bauchentscheidung zu entscheiden. Vertraut euch selbst! Meistens weiß man selbst schon, was richtig ist und das gewisse Gefühl zeigt einem den Weg oder wie man seinem Ziel näher kommt. Macht euch also nicht zu viel Gedanken – ihr schafft das schon

Worauf wartest du? Auf das grüne Männchen an der Ampel? Schau genau hin, denn es kommt immer wieder, aber wenn du nicht den ersten Schritt machst, wirst du nicht vorwärts kommen. Also los, mach dein Ding und zieh es durch. Schraube niemals deine Erwartungen an dich und dein Leben herunter, bloß weil sie für irgendjemand anderen unbequem sind!

Es geht um dein Leben und nicht um das der Anderen. Viele glauben immer noch, dass sie sich nur wohl fühlen, wenn sie dafür bezahlen dürfen – Joggen mit dem Personal-Trainer, gutes Essen, Quality Time mit Partner oder Kindern, Zeit am Wasser oder in der Natur, … was auch immer Freude bereitet. Oft glaubt man nur dann ein besonders authentisches Leben zu führen, wenn man dafür bezahlt. Möglichst viel Zeit mit den Dingen zu verbringen, die uns mit Freude und Dankbarkeit erfüllen – das bekommst du gratis.

Nur ist es uns nicht möglich, unser Leben ausschließlich nach dem Lustprinzip umzugestalten. Dass dies auf Dauer auch nicht besonders Sinn erfüllt ist und nach einer gewissen Anfangseuphorie auch nicht allein seligmachend ist, kannst Du alleine an den vielen depressiven Multimillionären und Celebritys erkennen. Genuss alleine ist auf Dauer nicht stark genug, um unserem Leben ein tiefes Sinnerleben hinzuzufügen.

Lass dir nicht einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist toll und du meisterst die Dinge ganz wunderbar. Klar, es läuft nicht immer alles gerade und so wie man es vielleicht gerne hätte. Aber das ist okay und manchmal muss man dem Ganzen einfach ein wenig Zeit und Raum geben bis die Dinge wieder richtig funktionieren. Bis dahin umgebe ich mich mit Freunden und genieße die Zeit und die Gespräche mit ihnen oder gehe einfach mal shoppen.

Lange Jahre meines Lebens konnten mich die kleinsten Dinge aus der Bahn werfen. Wo andere Felsen in der Brandung waren, war ich ein Sandkorn, das hin und her gewirbelt wurde bei jedem Wellengang. Auch heute erscheinen mir manche Kleinigkeiten als Großigkeiten, mache ich aus manchen Eintagsfliegen unsterbliche Elefanten, bin ich frustriert und angepisst, zögerlich, unruhig, mitunter fahrig. Aber eben nur noch manchmal, nicht permanent. Für mich ein großer Gewinn an Lebensqualität.

Auch bei mir war das nicht anders und ich hatte wirklich jahrelang damit zu kämpfen – am Meisten habe ich gegen mich Selbst gekämpft. Das hat sich inzwischen gebessert, denn ich weiß definitiv wer ich bin und was ich kann und auch wohin ich will. Meistens zumindest, denn im Augenblick ist mein neues Leben hier noch so unwirklich. Ich habe es wirklich alles geschafft und ich bin so unglaublich stolz darauf und auch auf mich. Das darf ich auch sein und du darfst das auch sein – das feiern wir jetzt.

Erhalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn es gerade mal wieder nicht so läuft, wie du es gerne hättest. Dieser unglaubliche Glow, tief in dir, der dich selbst und Alle um dich herum strahlen lässt. Lass ihn dir von Niemandem nehmen und lass dir auch von Niemandem einreden, dass du nicht gut genug bist. Du bist wunderbar! Lauf einfach mal in den Abendstunden in Ruhe durch die hell erleuchtete Stadt und lass den Zauber auf dich wirken – es ist einfach toll.

Ich hoffe, dass ihr mitmacht und eure Träume und Ziele angeht.

Denn dann habt auch ihr dieses wunderbare, innere Strahlen, dass so gut ist und soviel Spaß macht. Sei mutig und zieh es einfach durch – genieß es. Du bist toll. Ich hab dich lieb.

Relax yourself

Im Augenblick ist es einfach total irre, denn während sich für die Einen die Welt gerade gefühlt langsamer dreht uns alles so durcheinander, manchmal schon unkontrollierbar, wirkt, dreht sie sich bei den Anderen rasend schnell weiter. Es kommen immer neue Stolpersteine dazu, die mich wieder ein paar Extrarunden drehen lassen. Bei mir geht es ganz klar voran und das kann echt anstrengend sein – aber ich liebe das.

Man spürt, dass sich vieles verändert. Wie nimmst du das wahr? Die Nähe fehlt, die Angst wächst, es spaltet sich gefühlt gerade auch energetisch etwas. Ich hab in letzter Zeit oft beobachtet, wie die Menschen sich im Supermarkt oder auf der Straße so „grundlos“ beschimpfen und auf der anderen Seite gibt es viele, die bewusst die Energie oben halten und Gutes an Menschen weitergeben, die zum Beispiel nicht so stark sind oder die es härter trifft. Es gab wohl noch nie eine Zeit, in der es uns förmlich alle so im „Kollektiv“ erreicht. Und genau deshalb denke ich immer, sollten wir viel mehr zusammen halten und so oder so das Beste aus der Situation machen. Mir tut es um viele Existenzen mehr als leid und ich versuche im Kleinen, so gut ich kann, meinen Beitrag zu leisten und zu supporten, wo ich kann (lokale Läden in meinem Viertel oder bei guten Freunden, Bekannten etc.)

Ich bin dankbar, wenn ich Menschen wie meine Nachbarin um mich habe, die eine innere Ruhe und Schönheit ausstrahlt. Sie ist so ganz in sich ruhend, mit sich im Reinen und sie gibt das auch an ihr Umfeld weiter. Ich bin manchmal wirklich neidisch darauf, vor allem wenn mein Temperament mal wieder mit mir durchgeht und die negativen Gefühle die Oberhand gewinnen.

Doch das hat mich auch wieder zum Innehalten gebracht und ich habe geschaut wie ich weiter an mir arbeiten und auch diese innere Ruhe finden kann. Ich bin in letzter Zeit nicht gut mit meinen Routinen gewesen und habe nicht gut gehaushaltet mit meinen Kräften, habe länger geschlafen und die grundsätzlichen Dinge ein wenig vernachlässigt. Sie hat mich wieder dazu gebracht, dass ich schaue, dass es mir gut geht. Dazu gehören auch meine täglichen Routinen am Morgen, die nur mir gehören und mir ein Stück Ruhe schenken. Bei jedem können diese Routinen anders aussehen, aber ich finde es wichtig, dass wir uns die Zeit für uns nehmen und gut für uns sorgen.

Ich habe einen guten Freund, der jeden Morgen ins Fitness geht und sein Training durchzieht. Das finde ich wahnsinnig und ich habe einen großen Respekt davor, denn er ist echt diszipliniert. Ich habe mein Training früher auch immer vor der Arbeit absolviert. Nur kriege ich das jetzt, aufgrund der Baustelle, nicht hin – ansonsten müsste ich schon um vier Uhr morgens trainieren. Aber ich finde es gut, wenn er diese Routine durchzieht und es motiviert mich, dass ich meinen Hintern auch wieder hoch kriege morgens. Ich schaue, dass ich nachdem ich aufgestanden bin, wieder meine täglichen Yogaübungen zu machen. Anschließend geht es in Ruhe in die Dusche und dann trinke ich meinen Tee, während ich die Termine für den Tag durchgehe und die Prioritäten sortiere. Nebenbei genieße ich den Sonnenaufgang und wenn ich genügend Zeit habe sogar direkt am See. Das ist mein persönlicher Luxus jeden Tag, den ich habe und genießen kann.

So habe ich das Gefühl, dass ich mich gut vorbereitet habe und die Dinge in der Hand habe und mich nicht von ihnen bestimmen lasse. Es macht so viel aus, wie man den Tag startet. Ob in Hetze und auf den letzten Drücker einfach raus aus der Tür und zur Arbeit. Oder wenn man den Tag in Ruhe beginnt, sich Zeit für sich selbst nimmt und sich positiv darauf einstimmt.

Ich glaub fest daran, dass wir irgendwann wieder zusammen singen lachen und tanzen können… und unsere Unbeschwertheit und die Lebenslust zurückbekommen. Ich bin weiterhin optimistisch und hoffe, dass wir auch alle etwas Gutes aus dieser Zeit für uns mitnehmen sei es, dass eben nicht alles selbstverständlich ist, was wir so lange als selbstverständlich gesehen haben…

Manchmal gibt es Momente, in denen wir uns nicht gut fühlen, ins Stocken geraten und nichts scheint so zu laufen, wie wir es möchten. Genau dann ist es wichtig, das, was da ist, anzuerkennen und ins Handeln zu kommen.

Vor ein paar Wochen noch habe ich damit gehadert, wenn man mich grundlos abgelehnt hat – auch wenn man mich nicht kennt – das fühlt sich einfach doof an. Aber ganz ehrlich, ich lasse es sein, und zwar egal ob du mich kennst oder nicht. Wer mich nicht kennt, kann machen was er will und wer mich kennt weiß wie ich wirklich bin. Ich zwinge Niemanden mich gut zu finden, es reicht schon wenn du hier meinen Blog liest. Ich liebe mein Leben und du solltest das auch tun.

Ich lebe mein Leben nach meinen eigenen Maßstäben und nicht nach denen der Anderen. Ich gehe auch Niemandem mehr aus dem Weg und ich höre auf mich zu verstecken, weder hier in Zürich noch in Konstanz. Ich lebe mein Leben und jeder ist eingeladen mich dabei zu begleiten. Vor allem liebe ich es mich mit guten Freunden und neuen Leuten zu umgeben und mich auszutauschen. Das macht soviel Spaß und es öffnet den Geist und lässt dich wachsen. Ich gehe raus in die Welt und ich will sie verändern. Ich will lieben und ich will Spaß haben, ganz klar, mit dir.

Deshalb kümmere ich mich jetzt auch erstmal um mich und mein Glück und meine innere Ruhe. Vielleicht kennst du das auch, dass du einfach aus dem Takt kommst, die Dinge sich hochpotenzieren und auf einmal hast du das Gefühl, dass du nicht mehr atmen kannst. Hör auf damit! Mach dich nicht verrückt und atme einfach, immer ein und aus. Es ist so einfach.

Hör auf dich verrückt zu machen, wie du auf andere wirkst oder was sie von dir denken. Wenn jemand über dich Quatsch erzählt, dann ist das sein Problem und nicht deins. Spätestens, wenn du mit deinem Wesen überzeugst – und vertrau mir, das wirst du – werden die Anderen sehen, wer der eigentliche Idiot ist. Sei dir einfach selbst treu und schau auf dich. Es spielt keine Rolle solange du die Person bist, die du sein willst.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich.

Weil du etwas ganz Besonderes bist. Lass dir von Niemandem etwas anderes einreden. Und weil du etwas ganz Besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich.  Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei. Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet. Liebe gibt dir Kraft und sie hilft dir in der Dunkelheit.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen. Ich habe dich lieb.