Rock it, babe!

Nach vorne schauen. Die guten Dinge mitnehmen. Sich auf die neue Situation einlassen. Neue Dinge entwickeln. Definieren, was man wirklich will und die guten Dinge machen. Es planen und Spaß bei der Umsetzung haben. Kämpfen ist toll. Die Dinge und Situationen andersherum betrachten und das Beste mitnehmen und umsetzen. Den Druck rausnehmen und sich einfach darauf einlassen. Bewusste Entscheidungen treffen. Sich gut damit fühlen. Sich der Herausforderung stellen und sie gerne annehmen. Die Dinge als selbstverständlich sehen und es einfach tun.

Die Zeit ist immer noch für viele Menschen schwierig und sie wissen einfach nicht was sie tun sollen und wo der Weg hinführen wird. Ja, es stimmt, die Situation ist gerade kompliziert und viele fühlen sich einfach davon überfordert und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Aber der Augenblick bietet auch wunderbare Chancen.

Doch gerade mittelständische Unternehmen, die sich in Familienbesitz befinden sind genauso betroffen von der Corona-Krise, wie alle anderen Unternehmen auch. Durch das Wegbrechen von Aufträgen und dem Ausbleiben von Einnahmen müssen sie Kurzarbeit anmelden oder gar Entlassungen vornehmen und dies wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrer bisherigen Geschichte.

Doch gerade diese Unternehmen können sich in dieser Zeit als besonders widerstandsfähig erweisen. Denn wo große Konzerne Kredite zurückzahlen und Aktionäre bei der Stange halten müssen, sind viele Mittelständler eher solide ausgestattet und verfügen über Rücklagen und Eigenkapital – und haben oft beste Verbindungen zu verständnisvollen Kreditinstituten (diese werden dank staatlichem Rückhalt garantiert handlungsfähig bleiben). Diese besondere Widerstandsfähigkeit erwächst meines Erachtens nach auch aus dem stets nach vorn gerichtetem Blick eines familiengeführten Unternehmens – dort wird eher in Generationen als in Jahres- oder Quartalsberichten gerechnet.

Investitionen zahlen sich aus. Den vorwärtsdenkenden Firmenlenkern ist es bereits gedämmert, dass es keine Rückkehr mehr zu der bekannten Normalität geben wird, sondern dass es ein „neues Normal“ geben wird. Jeder, der das bereits erkannt hat, wird einen Vorteil haben. Das Motto der Stunde lautet also: Wer überleben will, muss investieren. Es lohnt sich die Dinge jetzt richtig zu rocken und groß zu denken.

Jeder, der das jetzt liest wird mir einen Vogel zeigen und sagen, dass man schauen muss wo man bleibt und sein Geld nicht einfach zum Fenster rausschleudern soll. Aber davon rede ich gar nicht, denn mir geht es um strategische Investitionen, die einem die Zukunft auf lange Sicht gesehen sichern und das Unternehmen breiter aufstellen.

Es gibt gerade eine Menge Chancen, im eigenen Markt oder in der Produkterweiterung zu wachsen. Die überhitzte Personallage der letzten Jahre, in denen man nicht mal einen Klempner für ein verstopftes Rohr bekam, geschweige denn geschulte Produktingenieure oder sonstige Fachkräfte für den Ausbau neuer Kapazitäten, hat sich schlagartig abgekühlt. Wer jetzt den Mut zur Investition aufbringt, kauft günstig ein.

Das gilt auch – oder gerade – für Digitalisierungsinitiativen: Schnelle Zukäufe von strauchelnden Start-ups mit soliden Grundideen und die Einstellung von digitalen Talenten, die im Sturm einen sicheren Hafen suchen, können sich später auszahlen. Ebenso verhält es sich mit der konsequenten Unterstützung der Vertriebsaktivitäten durch die Anschaffung digitaler Tools und zielgerichteter Investitionen in Technologie. So können Außendienstmitarbeiter nicht nur selbst während der Krise verkaufen, sondern auch danach noch wesentlich effizienter und effektiver sein.

Diese Investitionen lohnen sich gleich doppelt. Denn mit dem Einsatz unterstützt man gleichzeitig die Wirtschaft, die nicht ganz so stark einbricht, wie es vielleicht jeder gerade prognostiziert.

Das Beste aus der Zwangspause machen. Es gibt zudem Investitionen, die fast gar kein Geld, dafür aber eine Menge Zeit kosten – die haben viele Unternehmer jetzt in ungewohntem Ausmaß. Seriöses Nachforschen und Nachdenken über die neuen Bedürfnisse von einer sich ändernden Kundschaft – egal ob B2B oder B2C – ist angesagt.

Was ist damit gemeint? Die Digitalisierung des Handels zum Beispiel hat dafür gesorgt, dass Zwischenhändler – über kurz oder lang – das Nachsehen gegenüber Plattformen à la Amazon haben. Moderne Händler können ihren Kunden vor allem schnell, preiswert und per Online-Bestellung liefern. Wer seine Bücher oder Klamotten so ordert, will das früher oder später auch mit den Schrauben für seine Maschinen machen.

Diejenigen Unternehmer, die die veränderten Bedürfnisse erkennen und ihr Unternehmen in den kommenden Monaten umstellen, machen das Beste aus der erzwungenen Verschnaufpause und können mit neuer Kraft und Zielstrebigkeit durchstarten. Sich aus der Krise herauszusparen, wird jedenfalls langfristig nicht zum Erfolg führen. Oder anders: Zur Bestandswahrung hilft nicht das Anbeten der Asche, sondern nur das Nähren des Feuers

In vielen Bereichen ist die Zwangspause auch schon wieder vorüber und es geht darum die Aktivitäten so angenehm wie möglich wieder hochzufahren und die Kunden erneut ins Boot zu bekommen. Das ist ein steiniger Weg gerade, denn die Verunsicherung ist immer noch hoch und es gibt durch die Einschränkungen, die sich aus Verdienstausfällen und Kurzarbeit ergeben, und eher verhaltene Ausgaben.

Es ist trotzdem eine große Chance und wenn man jetzt die richtigen Maßnahmen und Schritte einleitet und umsetzt, dann ist man für die Zukunft gesichert. Ein ordentlicher Restart kann ganz in Ruhe vorbereitet und mit den richtigen Menschen und Dingen recht gut umgesetzt werden. Dies kostet Kraft, Nerven und Durchhaltevermögen, aber es lohnt sich. Die letzten Wochen durften wir ein wenig durchatmen und Kraft tanken. Jetzt ist es an der Zeit die Dinge anzupacken und mutig in die Zukunft zu gehen.

Das Virus ist eine Chance und ich nutze sie. Ich lasse mich darauf ein und ich bereite die nächsten Schritte vor. Die Wohnung in Zürich kann ich noch nicht direkt einrichten, aber ich kann mir schon mal überlegen, was ich noch alles brauche und die Dinge in Ruhe planen. Es macht total viel Spaß zu schauen wie ich die Möbel stellen kann, was ich gerne noch hätte und wo ich es am Besten kaufen kann. Denn gerade jetzt unterstütze ich die lokalen Händler und kaufe die Dinge nicht einfach online.

Ja, ich liebe es einkaufen zu gehen und mich mit Menschen zu treffen. Ich bin im Augenblick zwar noch ein wenig eingeschränkt, aber die ersten Schritte darf ich in dieser Hinsicht wieder machen und dafür bin ich einfach dankbar. Der Rest kommt auch zurück, daran glaube ich ganz fest und ich hab dich lieb.

Ich mag Menschen, die jetzt aufstehen und für ihre Träume und Wünsche kämpfen und nicht den Kopf in den Sand stecken und sich von den negativen Stimmungen runterziehen lassen. Ich unterstütze das wo ich kann und bin mit Rat und Tat dabei. Es ist faszinierend zu sehen wie die Dinge wachsen und es macht Spaß das zu begleiten. Denke groß und zieh es durch. Ich bin da. Hab einfach Spaß dabei.

Rock it, babe!

Stay tuned

Mut wird vom Leben belohnt. Das ist mein absoluter Lieblingsspruch. Auch wenn ich nicht diejenige bin, die sich immer wieder mit irgendwelchen Plattitüden rumschlägt. Aber der hier passt wie die Faust aufs Auge.

Sich einfach drauf einlassen. Die Dinge in die Hand nehmen und aktiv sein. Sich den eigenen Ängsten stellen und machen. Groß denken und auch handeln. Sich nicht aus dem Tritt bringen lassen und Spaß haben. Egal wie die Dinge auch aussehen, rausgehen und mutig machen. Das kann einem Angst machen, denn es sind einige Unbekannte dabei, aber ich habe gelernt, dass es gut wird, wenn man sich drauf einlässt.

Im Augenblick ist das Leben, so wie es vor ein paar Wochen noch war vollkommen auf den Kopf gestellt – zumindest bei den meisten Leuten. Aber wir sind trotzdem immer noch dieselben und müssen uns jetzt daran anpassen. Ich habe es in diesem Fall ein wenig leichter, denn mein Job läuft nach wie vor auf Hochtouren und ich habe aufgrund der zusätzlichen Anforderungen noch mehr auf dem Schirm als bisher. Aber genau das liebe ich – denn das ist jetzt die Zeit, wo die Weichen für die Zukunft gestellt werden und wir die Möglichkeit haben uns mit neuen Leistungsbildern zu etablieren. Es geht darum, dass wir dranbleiben und weitermachen.

Ich sitze nicht die ganze Zeit daheim und weiß vor lauter Langeweile, weil ich nicht mehr zum Sport oder Freunde treffen kann, nicht, wohin mit mir. Ich habe mein Workout ins Wohnzimmer gelegt und arbeite jetzt mit ausgewählten Gewichten oder Bändern bzw. mache Yoga oder gehe joggen. Das ist gut und es fühlt sich hinterher einfach toll an. Ich liebe es auch daheim zu sein und einfach mal das Leben zu genießen, mit Freunden zu sprechen und ein Buch zu lesen. Auch lasse ich es mir nicht nehmen jeden Morgen mit meiner Morgenroutine zu starten. Ich stehe früh auf, genieß die erste Tasse Tee und lasse die Stimmung einfach auf mich wirken. Dann nehme ich mir meinen Tagesplan vor und strukturiere den Tag, bevor ich mich fertig mache und auf die Baustelle fahre.

Nachdem auch ich die ersten Schreckensmomente über die gesamte Situation hinter mir gelassen habe haben sich ganz neue Chancen aufgetan. Ich darf die Zukunft im Unternehmen aktiv mitgestalten und daran arbeiten es für alle Mitarbeiter erleb- und umsetzbar zu machen. Ich bin dankbar, dass ich das Vertrauen bekommen habe und es ist unglaublich, wenn man sieht, was wir in den letzten Wochen alles gerockt haben -ich bin echt stolz darauf.

Ich treffe im Job viele Leute, nicht unbedingt direkt Face to Face, sondern digital und das ist ein wirklicher Gewinn. Es macht total viel Spaß sich mit den ganzen neuen Tools auseinanderzusetzen und neue Strukturen dafür zu erarbeiten. Auch hier heißt es dranbleiben und das Beste mitnehmen. Es ist ganz anders sich in einem Raum zu treffen oder nur über ein Online-Tool. Da herrschen auf einmal ganz neue Regeln und das ist eine spannende Erfahrung. Denn mit diesen Methoden spart man viel Zeit, die man sonst mit den Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Umso mehr sieht man wie die Menschen jetzt in der Krisenzeit reagieren und welche Beziehungen echt sind oder nur auf Sand gebaut sind. Wer steht wirklich zu seinem Partner und wer ist nur in den tollen Zeiten da und nimmt den finanziellen Vorteil mit.

Ich liebe es am Wochenende die Zeit daheim zu verbringen, zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren und einfach ein wenig zu relaxen. Es ist schön mit dem Menschen, den man liebt Zeit zu verbringen und es einfach zu genießen. Auf dem Balkon zu sitzen und gemeinsam die Sonne genießen.

Du hast die Verantwortung. Denn du bist ein Macher und die Welt wird sich weiter bewegen. Vielleicht ein wenig entschleunigt und an der ein oder anderen Stelle ein wenig nachhaltiger, aber es geht voran.

Ich bin dankbar, dass ich ab nächster Woche ganz offiziell wieder in meinen Lieblingsläden einkaufen darf. Ich habe wirklich schöne Erfahrungen gemacht, denn es gab oft die Möglichkeit mit den Inhabern zu sprechen und die Teile zu bestellen oder abzuholen. So habe ich meine Lieblingsjeans von G-Star ganz unproblematisch bekommen, danke Katja für den tollen Service. Wenn ich nächste Woche wieder in Konstanz bin schaue ich direkt bei dir rein.

Ich habe meinen Kollegen auch ein paar Gutscheine für einen wunderbaren Kinderladen geschenkt. Sie haben trotz der Umstände die Stellung gehalten und waren aufgrund der Situation, dass die Kitas und Schulen geschlossen wurden manchmal echt am Limit. Jetzt können sie sich mit ihrer Familie auch mal wieder was Gutes tun und die Läden, die mir am Herzen liegen unterstützen.

Auch der Grieche bei mir um die Ecke hat mich mit leckerem Essen versorgt und es mir schnell vorbeigebracht, wenn es mal wieder später geworden ist. Ich bin dankbar, dass ich auf diese Weise helfen konnte. Das wird auch noch ein wenig andauern und ich bin dankbar, wenn die Menschen, die ich mag und wo ich gerne einkaufen oder Essen gehe die Zeit gut überstehen und mir ihre Läden erhalten bleiben.

Veränderungen sind erst einmal unangenehm. Sich damit auseinanderzusetzen, dass die Dinge sich verändern ist immer schwierig. Denn das Gewohnte muss man verlassen und es macht Angst nicht zu wissen wie genau es weitergeht. Aber genau darin liegt immer wieder die Chance, denn du hast jetzt alle Möglichkeiten.

Liebe ist einfach. Sie kommt aus dem Herzen und muss nicht betteln. Lass dich drauf ein und lass es zu – verkauf dich nicht unter deinem Wert.

Die Gegenwart ist jetzt. Es geht ums Machen – einfach tun. Es geht nicht darum, den anderen Menschen etwas beweisen zu müssen oder unter dem Druck, den uns Andere machen, immer weiter zu streben und dabei unglücklich zu sein. Es geht um dich selbst und um das, was du wirklich liebst und willst. Ja, es kann sein, dass du in dieser Situation eine Entscheidung treffen musst und eventuell dein Leben verändern wirst – aber hey, that´s life. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die derzeitige Situation beschleunigt diesen Prozess, der sich sonst ein wenig länger hingeschleppt hätte, einfach nur ein wenig.

Nimm dir Zeit und überlege dir, was du wirklich-wirklich willst. Nimm dir Zeit die ganzen Vor- und Nachteile in Ruhe abzuwägen und dann mach die ersten Schritte. Ich weiß, dass das nicht einfach ist und ich bin gerne da und halte dir das Händchen. Der erste Schritt ist der schwerste, aber ich verspreche dir, es lohnt sich. Danach wird es leichter und die Dinge werden sich von ganz alleine fügen. Denn sein wir ehrlich, wenn du weißt, was du willst, dann kennst du auch deinen Weg. Auch hier heißt es dranbleiben und die Dinge in Angriff nehmen.

Neue Menschen kommen in dein Leben und es ergeben sich wunderbare Partnerschaften. Nimm die Hilfe an, die dir angeboten wird, das ist kein Zeichen Schwäche, sondern von Stärke. Nur Kleingeister sind eifersüchtig auf Menschen, die den Partner unterstützen oder ihn nach vorne bringen wollen. Lass dich davon bitte nicht beeinflussen – es ist dein Weg und wenn dein Partner das nicht versteht, dann hat er ernsthaft ein Problem.

Diese Entschleunigung hat nur dazu geführt, dass wir uns achtsamer mit uns und unserem Leben auseinandersetzen sollen. Danach geht es spannend und neu weiter – lass dich drauf ein. Genieß die Zeit , sein mutig und hab Spaß.

Bleib gesund!

Werde verrückt

Das kann man in diesen Zeiten ziemlich einfach. Wir werden zugeschüttet mit Informationen und Nachrichten, egal ob wir wollen oder nicht. Gerade in Augenblick kommt man in den Medien nicht mehr an den Auswirkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie um Corona herum. Das kann einem Angst und Bange werden lassen, besonders wenn es die eigene Existenz bedroht. Doch genau jetzt ist es wichtiger denn je sich einen unglaublichen Luxus zu leisten. Gestatte dir selbst, nicht alles wissen zu müssen. Vor allem nicht sofort. Die wichtigen Nachrichten erreichen einen immer, auf den unterschiedlichsten Wegen. Lass dich nicht mehr den ganzen Tag auf allen Kanälen berieseln und entspann dich wieder.

Jeder Mensch hat einen tiefen Zugang zur Weisheit des Lebens. Doch der ist häufig überdeckt mit Pseudowissen. Durch dieses Wissen haben wir das Gefühl die Oberhand zu haben, das Leben zu kontrollieren. Deshalb tun wir selbst dann, wenn wir eigentlich keinen blassen Schimmer haben, immer noch so, als wüssten wir Bescheid und stressen uns damit fürchterlich. Wir fürchten uns vor den Momenten des Nichtwissens. Wir haben Angst davor, dass andere Menschen schlecht von uns denken, wenn wir nicht alles wissen.

Dabei ist Nichtwissen eigentlich unser natürlicher Geisteszustand, denn eigentlich wissen wir so gut wie gar nichts. Nichtwissen ist nicht schlimm. Es ist ein schöpferisches Vakuum und zieht das Neue wahrhaft an. Aus der Stille und Leere des Nichtwisssens werden neue Erkenntnisse und Impulse geboren. Sie kommen tief aus deinem Innern. Du weißt immer alles, was gerade wichtig für dich ist. Mach dich deswegen nicht verrückt, denn alles, was du wissen musst kommt zum richtigen Zeitpunkt zu dir. Hab Vertrauen und Geduld. Ja, ich weiß schon jetzt wer jetzt lacht, denn ich habe es auch nicht so mit der Geduld. Aber ich habe ein Grundvertrauen darin, dass die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu mir, in mein Leben, kommen. Entscheidend ist, dass du weißt, was du wirklich willst.

Alles, was du heute bist, spiegelt nicht wider, wer du wirklich bist, sondern was du über dich glaubst.

Wenn du das Glück hattest, von Eltern großgezogen zu werden, die dir kontinuierlich das Gefühl gaben, ein wertvolles, liebenswertes, fähiges Wesen zu sein, dann hat sich diese Botschaft schon während deiner Kindheit fest in dir verankert. Du musst es nicht mehr bewusst denken, doch deine gesamte Existenz wird auf diesem Weltbild aufbauen. Du traust dir viel zu. Du gehst gern in Beziehungen. Du ziehst Liebe und Erfolg an, denn du hältst dich für ein wertvolles und kompetentes Wesen.

Wenn deine Eltern anders waren, dann haben sie wahrscheinlich mit Kritik und Liebesentzug versucht, dich zu kontrollieren. Da Kinder ihren Eltern blind vertrauen ziehen sie fatale Schlussfolgerungen für sich aus so einem Verhalten. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin falsch“ oder „Ich habe keine Liebe verdient“. Du glaubst, dass deine Beziehungspartner, Gelt oder Gott sind mehr wert als du selbst. Du glaubst um Reichtum zu kämpfen oder dir Liebe verdienen zu müssen. Wenn das Glück mal bei dir anklopft, kannst du es nicht in Ruhe genießen, und in dem Moment in dem du Freude empfindest, springen sofort wieder die Selbstsabotagemuster an. Du machst Beziehungen kaputt, indem du deine Partnerin betrügst oder lebst ein Leben, dass dir eigentlich keinen Spaß macht, du machst Allen etwas vor, nur weil es einfacher ist.

Es ist nicht die Welt, die dich begrenzt. Es ist deine Meinung über dich selbst. Die Person mit den größten Vorurteilen die gegenüber bist du selbst. Das Urteil, das du tief in dir drin über dich getroffen hast, bildet das Fundament für all deine Erfahrungen. Du erlebst deine begrenzten Möglichkeiten und Grenzen, weil du nichts anderes erwartest. Kein Mensch wird als Versager geboren. Aber es erfordert Mut und Kraft es nicht zu sein.

Wenn du erfolgreicher und glücklicher Leben möchtest, gestatte dir ein weiteres, größeres und schöneres Selbstbild. Verändert sich das Verständnis von dir, verändert sich deine gesamte Wirklichkeit. Entscheide dich einfach, keine begrenzenden Gedanken mehr über dich zu akzeptieren. In dir gibt es schlummernde Schätze und du ahnst wahrscheinlich schon, worin diese bestehen.

Es ist niemandem damit gedient, wenn du dich weigerst zu leuchten. Du bist wunderschön – geboren das Wunder des Lebens durch deine atemberaubende Komplexität zu feiern. Lass dein Licht strahlen, indem du dir gestattest, ab jetzt freier, großzügiger und liebevoller über dich zu denken. Wisse wer du bist und wer du sein willst. Hör auf dich an der Vergangenheit zu orientieren, denn die sagt nichts über deine Zukunft aus. Ja, du hast Fehler gemacht und dich falsch verhalten – das tun wir Alle.

Alles beginnt damit, dass du dir erlaubst frei und groß über dich zu denken. Lass dir weder von deiner Vergangenheit, noch von Freunden oder dieser alten, skeptischen Stimme in deinem Kopf weismachen, dass du es nicht kannst.

Du kannst das!

Jedes Mal, wenn du etwas erlebst und tust, was wirklich dir selbst entspricht, dann wirst du Freude empfinden. Es wird sich wunderbar anfühlen und es macht einfach Spaß. Allerding kann unser Verstand die Dinge manchmal verkomplizieren. Wenn wir zuviel über etwas nachdenken, dann wird es meistens nicht klarer, sondern verwirrender. Wir reden uns manche Dinge einfach selbst ein, obwohl sie eigentlich gar nicht so sind.

Klare Menschen sind sexy, im Sinne von attraktiv. Sie ziehen effektiv an, was zu ihnen gehört. Notorisch unklare Menschen nerven – sich selbst und ihre Umgebung. Sie landen immer wieder in Umständen, die sie eigentlich nie wollten. Wenn du dich nach mehr Klarheit sehnst, musst du dir zuerst bewusst machen, dass Unklarheit kein natürlicher, sondern ein antrainierter Zustand ist. Mit dieser Klarheit meine ich deine Fähigkeit, jetzt und hier zu erkennen, was dich stärkt, es zu benennen und dem auch deine Taten folgen zu lassen.

Der Zustand der Klarheit bringt dir deutliche Vorteile. Du kannst dir selbst weniger vormachen. Deine faulen Kompromisse werden offensichtlicher. Du nimmst deine Dummheit und die deiner Mitmenschen deutlicher wahr, das schmerzt. Klarheit ist nicht herdenkompatibel. Ein klarer Mensch bezieht eindeutige Position, er ist sichtbar. Wahrscheinlich wird er dadurch auch häufiger gemocht, aber noch häufiger abgelehnt. Klarheit bewegt, denn sie zwingt dich zu Konsequenzen. Außerdem bekommst du durch Unklarheit nie, was du wirklich willst. Hör auf dich dumm zu stellen.

Der Grund, warum manche Menschen ein langweiliges, enges Leben weit unter ihren Möglichkeiten führen ist, dass sie im Zusammenhang zwischen diesem Augenblick und den langfristigen Konsequenzen nicht erkennen. Dieser Moment, der alles ändern kann – du musst ihn zulassen.

Sei mutig und lass dich drauf ein. Du bist toll.

Erfolg tut gut

Du bist wunderschön. Du bist ein kreatives Genie. Du bist wahrhaftig. Du bist unendlich wertvoll. Du wirst geliebt. Du liebst frei und bedingungslos zurück. Dein Leben ist ein kostbares Abenteuer. Du bist gut. Du hast eine tolle Zeit. Du bist wunderbar.

Wie fühlt es sich an diese Dinge über sich selbst zu lesen? Spiegeln sie dich und dein Leben wider? Oder ist es komisch, ungewohnt und irgendwie verstörend. Wie wir darauf reagieren zeigt, wie wir in unserem Leben reagieren. Aber es ist das, was uns ausmacht. Im übrigen stimmt alles davon, was ich über dich geschrieben habe – du hast dir nur irgendwann in deinem Leben das Gegenteil einreden lassen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind: wunderschöne, einzigartige, liebenswerte, schöpferische Genies. Und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern.

Um erfüllt zu leben, brauchst du eine gesunde, positive Beziehung zur Tugend deines Erfolgs. Viele Menschen werten den Erfolg allerdings ab, weil sie ihn nicht haben. Denn kein Ego steht gern nackt und unwissend da. Ich hatte auch mal diese Antihaltung an den Tag gelegt und mich mit weniger zufrieden gegeben. Aber das hat mich weder erfüllt noch glücklich gemacht und so machte ich mich auf und ich versuchte herauszufinden wie es funktioniert.

Ich nahm die Reise mit vielen besonderen Stationen auf mich und durchlebte etliche Höhen und Tiefen. Mein Studium lief nicht so wie ich es mir wünschte und ich hatte ein ganz anderes Leben, mit anderen Prioritäten – glücklich war ich nicht. Doch eine ungestüme Kraft trieb mich zurück in meine Welt und mein Leben, mein Drang nach Wirken ist noch lange nicht gestillt. Ich fühlte mich ungeduldig zerrieben – zwischen großen Ideen auf der einen Seite und meinen begrenzten Ressourcen auf der anderen Seite.

Ich arbeitete über viele Jahre hart und kam oft auf keinen grünen Zweig. Aber materieller Reichtum kommt und geht. Doch es geht gar nicht um das Geld, sondern um die eigene Verwirklichung. Das klingt jetzt esoterischer als es eigentlich ist. Ich habe einen Weg gefunden die Handbremse zu lösen, die Kraft in mir zu befreien und in die richtige Bahn zu lenken – die sich richtig anfühlt. Ich nahm mir diverse Vorbilder und versuchte von ihnen zu lernen und mich zu entwickeln. Heute bin ich bin nicht nur erfolgreich, ich fühle mich auch so. Ich habe meine Berufung in der Architektur und der Bauwirtschaft gefunden und ich lebe sie auch.

Erfolg ist eine Tugend. Es ist meine Fähigkeit immer wieder frisch herauszufinden, was ich wirklich-wirklich will und dann mein gesamtes Potential sanft, bewusst und effektiv dafür einzusetzen, dass ich es auch bekomme.

Jeder Mensch muss wissen, was er wirklich-wirklich will. Das ist in Wahrheit schon das große Geheimnis dieses Erfolges. Denn jeder Mensch sehnt sich danach zu bekommen, was er wirklich-wirklich will. Mit diesem Wissen kann man sich dafür einsetzen es zu erreichen – sanft, bewusst und effektiv. Es ist dein eigener Weg, niemand außer dir selbst geht ihn. Lass dich bitte auch von Niemandem aus dem Tritt bringen, nur weil du anders agierst oder lebst. Es geht um dein eigenes Glück und nicht um das der Anderen. Ich arbeite gerne und ich liebe meinen Job, auch wenn viele Menschen andere Prioritäten setzen. Es ist mein Leben und ich liebe es. Ich habe auch viele Dinge, die ich neben der Arbeit noch pflege, wie das Segeln im Sommer und das Treffen mit dem Partner und Freunden.

Erfolg regt deine Entwicklung an. Er lockt dich aus der Komfortzone. Er macht dich sichtbar. Er lässt dich neue Wahrheiten über dich entdecken. Erfolg in dem, was du liebst, weitet deinen Geist, durchflutet dich mit Ekstase und lässt dich still werden.

Mich macht kaum etwas so glücklich wie der Anblick eines Menschen, der für sein Ding brennt und sein gesamtes Potential dafür mutig und entschlossen in die Waagschale wirft. Diese bewusste Selbstverwirklichung im Geist und in unseren Taten.

Ein Mensch, der nicht weiß, was er will oder wie er es bekommt, nervt. Er raubt einem mit seiner Unklarheit Energie. Er macht gerne andere für sein Unglück verantwortlich, ist neidisch auf die, die ihr Ding durchziehen und verbreitet lieber negative Nachrichten, als aktiv die Welt zu verschönern. Diese schöpferische Kraft zieht tolle Menschen in dein Leben und haben Spaß mit dir. Du verdienst es die schönste und beste Version von dir selbst zu sein.

Verständnis ist wichtig. Denn wenn du verstehst, was in deinem Leben passierst, dann bist du dir darüber bewusst was gerade passiert und wie du hierher gekommen bist.

Sinn ergibt sich, wenn du tust was du wirklich-wirklich willst. Wenn die Dinge dich berühren, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Erfolg heißt, dass du deinen Weg gehst um das zu bekommen, was du wirklich-wirklich willst. Diese Erfahrung wird dich stärken und dir helfen weiter zu kommen.

Wenn wir nicht erkennen können, wo wir uns auf unserer Reise gerade befinden, wenn wir nicht verstehen wie wir hierher gekommen sind und was gerade passiert, dann irritiert uns das. Wir fühlen uns unsicher, verwirrt, gestresst und verunsichert. Wenn das, was geschieht, für uns ohne Wert ist, kommt uns die Motivation abhanden. Das innere Feuer erlischt. Nach einer Weile fühlen wir uns traurig und leer. Wenn wir keinen Weg sehen, unsere Herausforderungen gut zu bewältigen und das zu bekommen, was uns wichtig ist, dann wächst der Frust.

Auch ist man seinen Kindern kein gutes Vorbild mehr. Denn wenn man einen Job nur macht um etwas zu tun zu haben, mit dem man aber nicht glücklich ist, dann sollte man es lieber lassen. Das ist der Punkt, um mutig zu sein und sich den Dingen zu stellen, die einen wirklich bewegen. Die Zeiten sind im Augenblick genau richtig, um die Dinge noch mal auf den Prüfstand zu stellen. Ist das Konzept deines Lebens oder auch deines Business wirklich das, was dich glücklich macht oder würdest du eigentlich lieber etwas anderes machen. Wenn du mal erfolgreicher Unternehmer einer florierenden Franchisekette sein wolltest, warum bist du jetzt in deinem kleinen Laden unglücklich? Weil es nicht das ist, was du wirklich-wirklich willst.

Das Leben, das du heute führst ist das Ergebnis deiner Gedanken aus den letzten Jahren. Deine Gedanken werden Wirklichkeit. Dein Denken kann alles in deinem Leben beeinflussen. Deine Gedanken können dich innerhalb von Sekunden aus dem Paradies in die Hölle und wieder zurück beamen. Sie können dein Selbstbewusstsein in luftige Höhen heben oder durch die Kellerdecke brechen lassen. Sie beeinflussen stark, wie du dich fühlst und was du ausstrahlst. Sie bestimmen maßgeblich, mit wem du Beziehungen eingehst und auch in welcher Qualität. Deine Gedanken sind Hauptursache dafür, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Deine Gedanken initiieren deine Handlungen und die wiederum sind es, die die Umstände deines Lebens formen. Viele verdrängen das allerdings lieber. Es gibt keine neutralen Gedanken. Deine bewussten und unbewussten destruktiven Gedanken erzeugen langfristig negative Ergebnisse. Bewusste und unbewusste konstruktive Gedanken erzeugen positive Ergebnisse. Denke neu, verrückt und frei.

Kultiviere, was dich stärkt. Lass weg, was dich schwächt. Mehr braucht es nicht.

Alles, was du brauchst ist deine Bereitschaft, immer wieder mutig an den Rand deiner Komfortzone zu treten, lustvoll zu erschauern und dann noch einen Schritt weiterzugehen. Man kann schon mit wenigen Dingen diese Bereitschaft stimulieren und dann mutig vorangehen. Das funktioniert indem man einen neuen, ungewöhnlichen Gedanken denkt, ein anspruchsvolles Buch liest, sich Ziele steckt, die bisher außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt, einen anderen Weg zur Arbeit wählt, sich mit Menschen außerhalb seines normalen Dunstkreises unterhält.

Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Sei mutig und lass die Bilder von deiner eigenen besten Version zu und mach sie wahr. Wenn sich dein Verständnis von dir selbst verändert, dann verändert sich auch deine Wirklichkeit. Alles hängt immer mit allem zusammen.

Deshalb entscheide dich einfach dafür keine begrenzenden Gedanken über dich selbst zu akzeptieren. In dir ist schon alles vorhanden. Lass es zu und lebe das Leben, was du dir wünschst. Sei mutig und lass dich drauf ein. Denke groß und mach deine Träume wahr.

Deine Gedanken werden zu Gefühlen. Deine Gedanken werden zu Handlungen. Deine Gedanken werden deine Wirklichkeit.

Ja, du kannst das!

Ich glaube an dich!

Your own fire

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Die schönsten Geschichten beginnen mit Mut. Manchmal geht es einfach nur darum über seinen eigenen Schatten zu springen.

Dank der Corona Pandemie wurden die Olympischen Spiele, die in diesem Jahr stattfinden sollten, auf das nächste Jahr verschoben. Es ist ein Ereignis, das eigentlich alle vier Jahre stattfindet und es für die Athleten das Größte. Angesichts der Umstände ist die Absage in diesem Jahr nur richtig, denn der Virus und seine Auswirkungen werden uns noch einige Monate begleiten. Unter diesen Umständen ist ein solches Großereignis nicht umsetzbar. Ich freue mich, dass man sich entschieden hat es nicht ausfallen zu lassen, sondern nur um ein Jahr verschoben hat.

Der Ursprung der Olympischen Spiele der Antike liegt vermutlich im 2. Jahrtausend v. Chr. Die Zählung nach Olympiaden war ein Zeitmaß im gesamten antiken Griechenland. „Olympiade“ ist somit – entgegen einem heute weit verbreiteten Irrtum – nicht synonym mit „Olympische Spiele“, sondern bezeichnet den Zeitraum von vier Jahren, der mit den Spielen beginnt.

Ich liebe die Olympischen Spiele, mit ihrem eigenen Feuer. Schon als kleines Mädchen habe ich jedes Jahr die zwei Wochen alles aufgesaugt, was ich im Fernsehen zu sehen bekam. Später, während meiner sportlichen Karriere im Schwimmen, habe ich es dann richtig aufsaugen und erleben dürfen. Es ist ein so besonderes Ereignis, dass man niemals etwas damit vergleichen kann. Das Besondere ist, dass man also vier Jahre lang auf dieses Ziel hintrainiert und dazu braucht man wirklich einen langen Atem und ordentlich Durchhaltevermögen. Jede Bahn, die ich geschwommen bin und jede Stunde, die ich mit den Vorbereitungen und Wettkämpfen verbracht habe, hat mich geprägt. Es war eine wunderbare Zeit, auch wenn ich sie damals manchmal verflucht habe, weil es nur den Sport gab. In jedem brennt ein Feuer, dass ihn antreibt und ihm die Kraft gibt immer weiterzumachen.

Das gilt nicht nur für Sportler, sondern auch für jede Anderen, der in seinem Leben erfolgreich sein möchte. Das Schwimmen habe ich nach meinen erfolgreichen Jahren an den Nagel gehängt und mich dann auf die Architektur konzentriert. Auch wenn ich die Ringe der Olympischen Spiele auch heute noch im Herzen trage – sie sind etwas ganz Besonderes. So wie Jeder etwas ganz Besonderes ist, der einen Traum in sich trägt, den er erreichen möchte.

Nur was man aus tiefstem Herzen will, wird man auch schaffen. Ansonsten bleibst du hinter deinem Potential zurück. Wenn du überzeugt bist von dem, was du kannst und was du möchtest, wirst du mit dieser Ausstrahlung andere Menschen anstecken. Wenn du dich deinen Selbstzweifeln und Ängsten hingibst, verlaufen viele Situationen negativ. Es macht einen Unterschied wie du dich verkaufst.

Ich bin im Augenblick auf vielen Websites unterwegs und schaue mir auch immer wieder Webshops an, um die kleinen Unternehmen zu unterstützen und dort zu kaufen – nicht bei den großen Onlineriesen. Manchmal ist es erschreckend, dass die Seiten alte Inhalte und auch verschiedene Adressen haben. Das zeugt von wenig Professionalität und ist keine gute Werbung. Auf der anderen Seite bin ich immer wieder begeistert über die vielen, liebevoll gestalteten Seiten, die zum Verweilen und Shoppen einladen. Hier merkt man mit wieviel Herzblut die Inhaber dabei sind.

Glaube an dich. An deine Fähigkeiten. Tritt mit einer Selbstsicherheit auf, die andere überzeugt. Es wird nicht immer einfach sein, aber mit Kampfgeist, Willen, Disziplin, Selbstbewusstsein und Kreativität übersteht man auch die Durststrecken. Das ist gerade in der jetzigen Zeit wichtig. Wer sich jetzt einfach mit einem Wein auf dem Sofa verkriecht und Trübsal bläst, der hat es nicht besser verdient. Es ist eine spannende Zeit und es ist an uns Allen sie anzunehmen und die Herausforderung anzunehmen.

Ja, es ist anstrengend und auch ich arbeite auf Hochtouren. Aber ich stelle mich dem und ich versuche das Beste aus der Situation zu machen, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Ich mache nicht nach dem ersten kleinen Schritten , eine neue Plattform aufzubauen, wieder Halt und gebe mich meinem Elend hin. Nein, ich kämpfe für mich und meinen Job. Ich liebe das und sich jetzt für die kommenden Phasen aufzustellen ist so wichtig, gerade wo soviel geschieht und nichts mehr ist wie vorher. Jetzt stelle ich die Weichen für die kommenden Monate, einen erfolgreichen Re-Start und ich bin dankbar für jede Unterstützung, die ich bekomme. Wer da nicht mitmacht, braucht sich auch nicht beschweren, wenn es später nicht mehr läuft.

Gäbe es keine Winter – würden wir die Sommer nicht zu schätzen wissen! In jeder Krise (Winter), wie bestimmt auch in der Corona Pandemie steckt eine Chance! Hört sich im ersten Augenblick an wie ein abgedroschenes Sprichwort, ist aber mehr als das. Oft erkennen wir erst im Nachhinein, dass wir uns gerade in dieser Zeit bewegen müssen, uns beruflich und persönlich weiter entwickeln und uns anders oder neu ausrichten müssen. Es ist die Zeit sich um Dinge zu kümmern, die man sonst nicht macht, Zeit zu lernen, wie man mit den neuen Umständen umgeht, alt eingefahrenes zu überdenken und den Kopf dabei nicht in den Sand zu stecken! Jetzt gilt es sich darauf zu besinnen warum wir das Ganze begonnen haben und was uns angetrieben hat.

Jetzt sind wir Alle gefragt, wollt ihr in Schockstarre verharren oder aber mit offenem Visier in die Zukunft gehen, euch mit euch beschäftigen und euch weiterentwickeln? Schon die Darwin’schen Evolutionstheorie hat es beschrieben – überleben wird der, der sich am besten anpasst – Survival of the Fittest. Positives zieht Positives an. Der Sommer kommt bald.

Dein Potential nicht zu ignorieren, ist jedoch das größte Geschenk, das du dir machen kannst. Wenn du wirklich erfolgreich und glücklich mit dem sein möchtest, was dein Herz dir sagt, dann musst du dein Leben selbst in die Hand nehmen und dich nicht mehr von anderen abhängig machen.

Dieses Feuer in dir ist dein Antrieb. Dein eiserner Wille. Dein Leitfaden. Deine Motivation. Deine Liebe. Deine Freude. Das brauchst du um jeden Morgen wieder aufzustehen und es durchzuziehen. Es wird dich jeden Tag wieder herausfordern und immer wieder wirst du denken, dass du es nicht schaffst und alle anderen besser sind – das stimmt nicht. Du bist die Beste und du machst das.

Eigentlich hast du es dir in deinem Leben gerade bequem gemacht, alles läuft, du bist irgendwie „zufrieden“. Nicht wirklich glücklich, aber zufrieden. Und dann kommt plötzlich dieser Schauer. Diese unberechenbare Kälte, die sich langsam in deinem Brustkorb, um dein Herz herum, ausbreitet. Ein Gefühl, das uns überfordert.

Ich denke, das hat mit Sehnsucht zu tun. Eigentlich sehnen wir uns danach Sicherheit und Schutz zu erfahren. Eigentlich wollen wir uns einlassen und anvertrauen. Doch die Kraft, mit der uns Gefühle immer wieder einholen, ist manchmal so bedrohlich, dass wir Angst haben sie zuzulassen. Wir vermeiden Gefühle. Wir drücken sie weg. Denn das ist manchmal viel einfacher als sie zuzulassen und auszuhalten. Denken wir. Wenn wir eine Vermeidungsstrategie nutzen, dann richtet sich unser Leben danach aus, nicht verletzt zu werden.

Von was in deinem Leben hättest du gerne mehr? Selbstvertrauen? Freiheit? Aufmerksamkeit? Anerkennung? Geh und gib es dir! Oft wünschen wir uns von anderen Menschen Bewunderung. Warum? Weil wir sie uns selbst nicht geben können. Denn Hand aufs Herz: Von dem, was in uns verstärkt vorhanden ist, brauchen wir von unserem Umfeld nichts mehr.

Wenn du dich entscheidest, die beste Version von dir selbst zu sein und dir erlaubst dein Feuer wirklich in die Welt zu tragen. Ich bin es wert glücklich zu sein. Vielleicht bedeutet das manchmal, weniger Sicherheit oder mehr Sprunghaftigkeit in den Gefühlen, auch mal eine Phase aushalten zu müssen. Doch ganz ehrlich: Das ist alles temporär. Wenn du beginnst, das in die zu suchen, was du immer im Außen gesucht hast, wirst du Seiten an die entdecken, die du niemals erwartet hättest. Dein pures Ich. Niemand sagt, dass das leicht ist. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, sich immer und immer wieder neu für sich selbst zu entscheiden.

Ich weiß wie schwer es ist auszubrechen. Vor allem im Bezug auf das, was andere von dir halten und über dich sagen. Es ist dein Leben. Dein eigenes. Und am Ende solltest du darauf zurückblicken und dankbar sein. Dir selbst. Wir erleben die größte Entwicklung, wenn wir uns unseren eigenen Abgründen stellen. Wenn wir uns fallenlassen in das, was uns Angst macht. Wenn wir zulassen, was wir nicht fühlen wollen und trotzdem sensibel genug sind, unsere eigenen Grenzen zu halten.

Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Viel zu oft in unserem Leben machen wir uns klein, lassen uns von vorgefertigten Interpretationen die Möglichkeiten verbauen. Wir zweifeln, anstatt zu glauben, wir sind ängstlich, obwohl wir vertrauen sollten. Sich selbst anzuzweifeln und sich hinter der Angst zu verstecken, ist eine der unnötigsten Angelegenheiten des Menschen.

Und ja, ich weiß, ich sollte das Wort „müssen“ eher durch „dürfen“ ersetzen. Ich darf. Und das ist soviel schöner. Doch in diesem Fall muss ich dich wirklich enttäuschen. Du musst wirklich wollen. Denn wo kein Wille, da ist auch kein Weg.

Meine Eltern haben mir in meiner Jugend immer den Raum gelassen, dass ich die Dinge tun konnte, die ich wirklich geliebt habe. So habe ich neben dem Schwimmsport, den ich auf recht hoher Ebene, im Leistungszentrum, betrieben habe auch mein Ziel Architektin zu werden, verfolgen dürfen. Das hat mir ein Selbstbewusstsein geschenkt, dass ich erst später wirklich kennenlernte und was mir auf meinem Weg geholfen hat durchzuhalten. Ich durfte Grenzen durchbrechen und mich immer wieder für mich selbst entscheiden. Ich durfte anecken, das hat meine Persönlichkeit geformt. Ich durfte anders sein und auch mal gegen den Strom schwimmen. Doch heute muss ich sagen, all die kleinen Entscheidungen anders zu sein, haben meine Persönlichkeit geformt. Ich weiß, was ich kann, ich weiß, was ich nicht kann und ich weiß, wie weit ich gehen kann. In mir schlummerte immer etwas Besonderes, ich bin nie den einfachen Weg gegangen. Aber all diese kleinen Entscheidungen haben mein Leben bereichert. Ich habe gelernt Situationen besser einschätzen zu können, abzuwägen.

Mir hat es in meinem Leben viel Selbstbewusstsein, Sicherheit und ein gutes Gefühl für mich und meine Grenzen gegeben, die Situation immer wieder neu einschätzen zu können.

Bleibt gesund. #supportyourlocals

Was für eine Zeit

Es gibt für alles eine Zeit. Eine Zeit zu lachen, eine Zeit zu weinen. Es gibt eine Zeit um zu zerbrechen und eine Zeit um zu heilen. Es gibt die Zeit der Angst und des Mutes. Wir brauchen Zeit für Rast und für Abenteuer. Wir wachsen mit der Zeit. Und wir erholen uns. Jede Zeit hat ihre Schatten, ihre Reize und ihre Hoffnungen. Es gibt die Zeit der Liebe. Die Zeit des Abschieds. Und manchmal sogar alles gleichzeitig. Manchmal beginnen wir in Zeiten des Glücks zu zweifeln und manchmal endet der schlimmste Tag mit einem kleinen Lächeln, das für uns die Welt bedeutet. Es gibt eine Zeit des Kampfes und eine Zeit, um nachzugeben. Es gib eine Zeit der Ruhe. Eine Zeit des Aufbruchs. Und manchmal geschieht dies alles gleichzeitig.

Im Moment ist es alles noch so unbeständig und man weiß nie wann es wirklich in den Shutdown geht. Je eher, desto besser denke ich immer. Aber auf der anderen Seite ist es auch gut, dass ich noch ein paar Dinge regeln und vor Ort abstimmen darf. Denn wenn die Baustellen wirklich geschlossen werden, dann ist einiges dafür vorzubereiten. Es ist nicht einfach nur eine Tür, die man abschließt und dann geht. Ich arbeite wirklich viel um die Dinge bestmöglich vorzubereiten und in die Wege zu leiten. Doch es ist an der Zeit, dass ich auch auf mich selbst aufpasse und gut zu mir bin.

Neben der Arbeit nehme ich mir aber auch die Zeit endlich wieder schöne Dinge zu tun, die durch die viele Reiserei gerade wirklich zu kurz gekommen sind. Denn wenn ich nach einer langen Zeit auf der Baustelle abends heimkomme, derzeit bin ich meistens zwei bis drei Tage pro Woche jeweils auf einer anderen Baustelle sprich auch in einer anderen Stadt unterwegs, dann bin ich zu müde um mich noch mit meinen Büchern oder neuen Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren und nachkochen möchte, zu beschäftigen. Ich pendele derzeit zwischen Zürich, Ulm und Stuttgart. Jetzt nach dem Schließen der Grenze eigentlich nur noch zwischen Ulm und Stuttgart und schaue wie es geht. Aber jetzt ist die Zeit ein wenig zur Ruhe zu kommen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und einfach auf sich und seinen Körper zu achten.

Ich versuche mir auch zuhause mein Training zu erhalten und nach wie vor zu trainieren. Ich habe schon immer daheim Yoga gemacht und ich arbeite daran hier endlich wieder eine neue Routine zu etablieren. Auch kann ich mit meinem eigenen Körper endlich wieder trainieren und brauche dafür nur minimale Hilfsmittel, wie einen Medizinball, eine Kettlebell und ein paar Bänder. Das kann Jeder auch zuhause machen und es gibt selbst auf Instagram inzwischen viele Programme, die man einfach ansehen kann und die einen wieder inspirieren.

Der Sport ist wichtig, denn in der momentanen Situation gerät man mit seinen ganzen Gedanken immer wieder in negative Richtungen und ist häufig gereizt. Durch die körperliche Anstrengung kann ich den Stress in meinem Körper abbauen und bin glücklicher und leistungsfähiger.

Glaube nicht alles, was du denkst. Ich kenne es unendlich gut, wenn man sich in seinen eigenen Gedankenmustern verliert. Glaube dir nicht alles, was du denkst. Denn wenn wir uns jeden Gedanken glauben würden, der da so durch deinen Kopf geistert, könntest du vermutlich niemals glücklich werden. Die meisten unserer Gedanken und Gefühle verändern sich nämlich, nachdem du ihnen Raum gegeben hast. Umso mehr wir uns verbieten, so etwas zu denken, desto stärker nehmen sie Raum in dir ein. Das ist das Gesetz der Anziehung. Das ist so, wie wenn ich dir verbieten würde an einen rosa Elefanten zu denken – jeder hat jetzt garantiert das Bild eines rosafarbenen Elefanten vor Augen. Überprüfe dich mal selbst: Verbringst du mehr Zeit mit positiven oder negativen Gedanken?

Nimm deinen negativen Gedanken die Macht über deine Gefühle, denn solche Gedanken machen deine Gefühle. Es kann so erleichternd sein, den Gedankenfluss mit ein bisschen Abstand und Humor zu betrachten. Du wirst sehen, wenn du den Dreh erst mal raushast, kannst du auch über dich selbst schmunzeln.

Es ist wichtig zu verstehen, dass dein Geist genau das anzieht, was du ausstrahlst. Wenn du dich den ganzen Tag mit negativen Gedanken umgibst, wirst du Negatives ausstrahlen und Negatives anziehen. Menschen mit gleichem Mindset fühlen sich von dir angezogen und suchen deine Nähe.

Deshalb konzentriere sich auf die positiven Dinge und lasse dich drauf ein. Die Menschen und Gelegenheiten kommen in dein Leben und du wirst sehen, wie gut es funktioniert. Menschen, die nur negativ sind brauchst du nicht in deinem Leben.

Durch das viele Fühlen ist es manchmal sehr schwer zu unterscheiden, welche Gefühle eigentlich zu dir selbst und welche zu deinem Gegenüber gehören. Es fällt nicht nur schwer, seine eigenen Grenzen zu halten, sondern es beginnt schon damit, sie überhaupt nur wahrzunehmen. Zu viel fühlen – oder immer zu fühlen – kann etwas sein, was sehr, sehr anstrengend ist. Ich habe das permanente Bedürfnis nach Klarheit und Ehrlichkeit. Freunde, die mir aufrichtig gegenüberstehen und meine Grenzen und Emotionen schätzen und schützen.

Auf der anderen Seite haben diese großen Gefühle auch eine unglaubliche Kraft. Sie sind so besonders und individuell, dass andere sich davon auch sehr schnell angezogen fühlen. Viel fühlen bedeutet auch, dass du eine sehr große Empathie für Stimmungen und Situationen hast. Fühlen bedeutet träumen, Hingabe und vor allem eine starke Verbundenheit zu deinem eigenen Geist. Dir zu erlauben, viel zu fühlen kann das Tor zu einer neuen Welt bedeuten. Denn hinter den vermeintlichen Mauern liegen meist wahre Schätze. Emotionen und Bedeutungen, Leidenschaft und Vertrauen. Vertrauen in deine eigenen Gefühle. Es fühlt sich einfach gut an, besonders wenn man geliebt wird und nicht alleine ist.

Ich habe ein Grundvertrauen in mich selbst und das ist gut so, denn es gibt nur sehr wenige Situationen, in denen ich an mir selbst gezweifelt und zu lange gehadert habe mich selbst festzulegen. Dann hatte ich den Kontakt zu mir selbst verloren. Ich glaube wir kennen alle diese Tage, in denen wir uns einfach platt und überfahren fühlen. Es fühlt sich an, als wäre da eine innere Leere, einfach nichts, keine Substanz in einem selbst, die man greifen kann.

Die Art wie du über dich selbst und dein Leben denkst, ist die Weise, wie du dich selbst behandelst. Fakt ist, dass wir nicht wissen können was ist, bis es soweit ist. Doch wir beginnen zu interpretieren und zu spekulieren. Das beeinflusst unsere Gedanken. Die Fahrt im Karussell beginnt. Aber wir haben auch jederzeit die Chance aus dem Chaos wieder auszusteigen. Wenn wir uns mal wieder vollkommen reinsteigern und schon Schnappatmung bekommen, dann ist es an der Zeit ganz laut Stop zu rufen.

Dass das natürlich nicht immer einfach ist und uns auch oft überfordert, dass es auch Situationen gibt, in denen es nicht anders möglich ist, als sich einem Gefühl hinzugeben, ist auch logisch. Tränen sind mal nötig, um dich zu reinigen. Die Wut zeigt dir, was wichtig ist und auch zweifeln hilft uns manchmal dabei, uns zu vergewissern, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Manchmal fühlt sich sogar Ablehnung erleichternd an. Gefühle sind etwas Wunderbares und sehr, sehr Kostbares. Sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind.

Aber die Gefühle sind niemals negativ, es ist die Bewertung deiner Gedanken. Angst und Wut sind oft Gefühle, die wir als negativ bezeichnen. Doch die Angst ist wertvoll, denn sie zeigt uns den Wert einer Sache. Alles, was wir brauchen oder glauben zu brauche steckt schon längst in uns drin. Wir müssen es nur zulassen und aktivieren.

Es gibt nur eine Sache, die wir uns nicht selbst geben können: sich in die Arme eines anderen Menschen fallenzulassen und beschützt fühlen. Dieses Gefühl ist für mich eines der wunderschönsten der Welt und egal wie sehr wir uns selbst beschützen wollen, wir brauchen dieses Gegenüber. Wir brauchen den Austausch, wollen mit anderen Menschen Verweilen und reifen. Wir wollen gemeinsam Neues erreichen und über uns hinauswachsen. Ich bin dankbar für die Menschen, die in meinem Leben und an meiner Seite sind.

Danke, hab dich lieb

Free your mind

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Ich kenne jetzt einen Mann, der jetzt beim Lesen dieser Sätze einfach nur den Kopf schüttelt. Denn der kennt noch meine Panikattacke vom letzten Wochenende. Ja, es ist gerade eine komplizierte Zeit, aber es liegt an uns was wir daraus machen. Ich habe mich da voll kommen hineingesteigert und mich immer tiefer in diese negative Spirale fallenlassen. Dabei war das gar nicht nötig.

Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Ich habe im Augenblick den Kopf einfach so voll, dass ich kaum abschalten oder mich wirklich fallen lassen kann. Denn jeden Moment bekommt man wieder eine andere negative Nachricht, mit der man umgehen und sie verdauen muss. Ich wirke dann oft spröde oder distanziert, aber eigentlich will ich nur in den Arm genommen und festgehalten werden. Ein wunderbares Gefühl und ich bin dankbar, wenn es so läuft-

Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Das ist das tolle an diesen Krisenzeiten. Viele empfinden sie vielleicht als bedrohlich und wissen nicht wie es beruflich bei ihnen weitergeht. Aber das ist der Punkt, an dem wir mutig sein müssen und uns einfach drauf einlassen müssen. Jetzt ist die Chance das Beste aus uns und unserem Business herauszuholen und die richtigen Dinge auf den Weg zu bringen. Die positiven Dinge sehen und annehmen.

Wir sind gerade intensiv damit beschäftigt Notfallpläne auf den Weg zu bringen um im Ernstfall sofort reagieren zu können. Es geht darum sich Gedanken über die möglichen Szenarien zu machen und dann die erforderlichen Schritte einzuleiten. Wichtig ist mir dabei, dass man die Beteiligten alle abholt und bestmöglich miteinbindet. So sind Alle informiert und haben einen Überblick, was kommt und haben dadurch Sicherheit.

Denn das ist es, was Krisen so schwer macht – diese Unsicherheit. Man weiß nie genau, was alles passiert und vor allem wann und wie lange. Aber genau deshalb versuche ich aktiv daran zu arbeiten und die Dinge abzustimmen. Das gilt für jeden Unternehmer, denn auch wenn man derzeit nicht aktiv arbeiten kann, so habt ihr jetzt die Chance euch mit Neuerungen und Trends auseinanderzusetzen. Dinge, für die man oft keine Zeit hat und deshalb bleiben sie einfach auf der Strecke.

Sich jetzt mutig mit den Dingen und vielleicht auch Schwächen auseinanderzusetzen ist genau richtig, denn so kommen wir voran und können trotz der angespannten Situation agieren und hinterher gestärkt aus der Krise hervorgehen. Jetzt zeigen sich die Dinge, die wir immer wieder nach hinten schieben und meinen, dass wir sie nicht brauchen – sie sind unsere Schwäche. Daran können wir jetzt arbeiten und zum Beispiel endlich einen Onlineshop für unseren Laden einrichten. Nur mal eine Story auf Instagram hochladen oder ein Post bringt keinen Umsatz. Die Leute wissen dann meistens nicht einmal wie sie die Sachen bekommen können oder wie sie bezahlen sollen. Jetzt einen Web-Shop einrichten und die ganzen Klamotten einstellen, inkl. auch Gutscheine. Das ist professionell und man kann die Dinge klar ersehen. Das Highlight des „Outfit oft he day“ kann man dann bei Instagram immer noch einstellen und einen Tagesrabatt gewähren und schon geht’s voran.

So lässt sich die Zeit gut nutzen und man ist immer noch bei seinen Kunden und die merken auch, dass wir an ihnen interessiert sind. Wenn schon keine Einkaufsbummel erlaubt sind, so können wir bei unserm Lieblingsladen trotzdem reinschauen und uns etwas gönnen. Wer dann doch lieber in den Laden gehen möchte hat jetzt die Chance mit einem Gutschein eine Unterstützung zu leisten dann, wenn man wieder richtig hingehen darf, sich vor Ort etwas Schönes auszusuchen. Damit erhalten wir uns unsere Lieblingsläden und haben Spaß. Also schaut mal vorbei im Netz und unterstützt sie.

Für die, die immer noch zögern – jetzt ist eure Chance und die nutzt ihr jetzt auch endlich. Denn mehr Zeit bekommt ihr nicht. Wichtig ist auch die Homepage auf dem Laufenden zu halten und auch schon mal einen Ausblick zu geben was noch alles kommt. Veranstaltungen und neue Marken können dort präsentiert werden. Ich finde es voll cool, dass ich endlich tolle Infos bekomme und das hilft mir gegen diese ganzen miesen Dinge ansonsten. Es geht schließlich um uns und unser Leben.

Ja, es ist gerade nicht einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und dieser wunderbare Mann ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Gerade in diesen Zeiten tut es gut und es ist wichtig. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Gerade in diesen Zeiten, seid lieb zueinander und füreinander da.

Hab dich lieb.

#supportyourlocals

Ich hatte ja beim letzten Mal versprochen, dass ich noch mal ein wenig dazu schreibe wie man die kleinen Unternehmen und Läden im persönlichen Umfeld unterstützen kann. Denn auch jetzt gibt es noch einige Möglichkeiten wie ihr sie unterstützen und somit erhalten könnt. In diesen Tagen sollten wir Alle zuhause bleiben und damit uns und auch alle Anderen schützen. Nur hat nicht jeder die Chance damit sein Business am Laufen zu halten.

Ich würde wie jeder Andere auch gerade am Liebsten in der Sonne liegen, mit Freunden zusammen sein und mein Leben genießen – aber das tun wir jetzt nicht. Wir sitzen soviel wie möglich daheim und hoffen, dass wir damit anderen Menschen helfen können. Für die nötigen Gänge gehen wir in den Supermarkt einkaufen, zur Apotheke oder auch noch zur Arbeit – das ist erlaubt. Aber der Rest sollte wirklich vermieden werden.

Ich kann mich endlich wieder um die Menschen kümmern, die mir wirklich wichtig sind und mit ihnen in aller Ruhe Kontakt haben. Dabei sind wir per Telefon oder social Mediakanäle miteinander verbunden und sprechen auch miteinander. Das ist wunderbar, denn das kommt oft viel zu kurz.

Ich verzichte bewusst auf viel Kontakt, denn je eher wir es schaffen andere Menschen gesund zu lassen umso eher geht es allen wieder gut und unser Leben kann sich wieder normalisieren. Das ist wichtig, denn sonst drehen Alle noch durch.

Es ist einfach eine ganz besondere Zeit und ich genieße sie wirklich. Man kann gerade soviel Neues entdecken und wieder feststellen was einem wirklich wichtig ist. Das macht es so wertvoll. Viele sind verunsichert und ich verstehe das total, besonders wenn man noch nicht absehen kann wie es weiter geht. Aber es ist auch eine Chance für uns. Zu schauen, was wir wirklich wollen und was uns antreibt. In der Ruhe wieder neue Kraft schöpfen und dann mit voller Kraft wieder angreifen.

Derzeit wird man anhand der ganzen Informationsflut und auch den vielen Fake-Nachrichten ja wirklich wahnsinnig. Ja, es ist richtig, dass man sich informieren soll und auch muss, aber den ganzen Tag sich damit zuschütten macht einen wirklich depressiv. Deshalb einfach zwei- bis dreimal am Tag ordentlich informieren – bei den richtigen Stellen. Ich gehe dazu gerne auf die Seite des Robert-Koch-Instituts und schaue mir die Nachrichten im Fernsehen an. Ich habe beschlossen mich trotzdem auf die schönen Dinge zu konzentrieren und das Beste draus zu machen.

Es ist viel besser sich die tollen Nachrichten anzuschauen wie die tolle neue Wohnung, die ich dann in meiner neuen Heimat Zürich haben werde. Ich kann mir jetzt die nächsten Wochen in Ruhe Gedanken machen wie ich sie jetzt einrichte und schon mal schauen was ich noch alles brauche und wie ich das Ganze organisiere. Auch ein Vorteil, wenn man nicht mehr permanent unterwegs und unter Strom ist.

Ich mache einfach Kollagen und versuche anhand des Grundrisses und der Bilder, die ich habe mir das Ganze vorzustellen und zu ordnen. Jetzt habe ich die Zeit meine Gedanken spielen zu lassen und kann schauen was ich noch brauche und wo ich das bekomme. Zwar kann ich online hervorragend schauen, aber kaufen tue ich Möbel oft nur, wenn ich sie mir persönlich angeschaut und auch mal angefasst habe. Sonst kann man die unterschiedlichen Strukturen gar nicht richtig wahrnehmen

Auch Farben kann man eigentlich nur richtig sehen, wenn man sie sich in der Realität anschaut. Daher ist jetzt meine Bitte, dass wir jetzt nicht alles online bestellen und dann im Sommer nicht mehr groß einkaufen müssen. Ja, Viele haben jetzt mehr Zeit, aber das heißt ja nicht, dass man sich in der Langeweile zu Tode shoppen muss und wenn schon, dann nicht bei den großen Onlineriesen, die mit den Bestellungen wahrscheinlich gar nicht mehr hinterher kommen. Wenn ihr einkaufen wollt, dann macht das bei den Geschäften vor Ort, die liefern jetzt auch alle aus oder versenden es per Post.

Bei vielen Läden sind die Inhaber noch erreichbar und können neben der Onlinebestellung auch über Instagram, facebook oder WhatsApp noch Bestellungen annehmen und bearbeiten. In den meisten Fällen zahlt man online. Viele nutzen jetzt auch paypal als Bezahlsystem. Sollten die Läden keinen eigenen Onlineshop haben und ihr wisst, dass ihr dort immer coole Klamotten oder Einrichtungsgegenstände oder Bücher findet, dann kauft dort Gutscheine. Die kann man auch bestellen und sie werden einem sofort per Post zugeschickt. Wenn wir dann wieder raus dürfen dann kannst du dort super shoppen und hast etwas Schönes für dich. Gutscheine sind auch eine super Lösung, wenn man jemandem einfach eine Freude machen will oder ihn oder sie überraschen möchte.

Ich freue mich schon darauf endlich wieder diese Läden zu besuchen und dort wieder vor Ort einzukaufen. Aber die Zeit kommt auch wieder und bis dahin bleiben wir einfach daheim. Alternativ kann man ja auch schon vorab schauen was man gerne möchte, sich diverse Outfits mal zusammenstellen und dann kaufen, wenn die Läden wieder offen haben. Gerade mit Kindern kann man das optimal machen. Einfach die Klamotten ausdrucken und dann mit einem Foto von euch bzw. den Kindern eine Modenschau machen und stylen.

Das gilt zum einen für normale Läden, aber auch für Restaurants und Bistros. Hier sollte man nicht mehr sitzen und stattdessen lieber den Lieferdienst benutzen oder die Sachen per Take-away mit nach Hause nehmen. Viele dieser Betriebe haben schon ungestellt und ermöglichen diesen Service. Denn das Personal, was sonst im Service war ist jetzt im Lieferdienst. Ich hoffe, dass uns das erhalten bleibt. Auch sollte man sich, wenn man sowieso einen Besuch dort geplant hatte, das Essen gönnen. Machen wir halt daheim das Beste draus. Keiner wird verhungern.

Auch hier kann man statt einem Besuch vor Ort entweder bestellen oder stattdessen einen Gutschein kaufen, den man dann einlöst, wenn das Leben wieder halbwegs normal ist. Es ist gerade eine schwierige Zeit, aber wir sollten das Beste daraus machen und auch an alle Anderen denken. Denn nur zusammen schaffen wir das und deshalb unterstütze ich das.

Im Moment ist es alles noch so unbeständig und man weiß nie wann es wirklich in den Shutdown geht. Je eher, desto besser denke ich immer. Aber auf der anderen Seite ist es auch gut, dass ich noch ein paar Dinge regeln und vor Ort abstimmen darf. Denn wenn die Baustellen wirklich geschlossen werden, dann ist einiges dafür vorzubereiten. Es ist nicht einfach nur eine Tür, die man abschließt und dann geht.

Aber es wird alles werden und wir werden das gemeinsam schaffen.

Bleibt gesund und bleib bitte daheim.

#stayhome

Wenn man die Dinge komplett schwarz sehen möchte und sich anhand der Verfügbarkeit von Klopapier einen Ausblick auf die Lage erlaubt, dann hat man es wirklich nicht verstanden. Ich habe ja bis jetzt noch nicht die leiseste Ahnung wer diese ganzen Massen an Klopapier braucht, aber wenn es zum allgemeinen Wohlbefinden eines jeden Einzelnen beiträgt, dann bitte. Es ist schon spannend was Angst und Ungewissheit alles mit einem anstellen können. Wir haben in der derzeitigen Lage überhaupt keine Ahnung wie unser Leben weiter geht und was das mir uns macht. Das ist zumindest die Ansicht von den meisten Leuten scheinbar. Aber dabei geht es in erste Linie darum, durch soziale Einschränkungen die Verbreitung der Übertragung des Virus einzudämmen und so uns, aber besonders auch unser Umfeld zu schützen. Wir tragen die Verantwortung und es ist Zeit, dass wir sie wahrnehmen. Es ist Menschlichkeit.

Ja, wir sind auf einmal vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Denn es geht nicht mehr um höher, schneller, weiter oder wer hat mehr bzw. das Neueste oder Coolste. Es geht darum wie wir mit uns und der derzeitigen Situation klarkommen und alle heile aus der Sache herauskommen. Vor allem wie gehen wir auf Dauer damit um? Das ist mal was ganz Neues für Viele, denn sie haben auf einmal ganz andere Dinge in ihrem Leben, die eine Rolle spielen. Es ist eine unglaubliche Chance neue Dinge umzusetzen und neue Qualitäten zu etablieren. Es ist neu und spannend und macht Spaß.

Ich glaube aber auch, dass wir uns da vollkommen hineinsteigern und uns Selbst in eine totale Panik versetzen. Ich muss mich auch gerade wieder ein wenig erden und mich mit den alltäglichen Dingen auseinandersetzen, die derzeit noch auf meinem Schreibtisch liegen oder in meinem Umfeld passieren. Es hat sich aufgrund der komplizierten Lage soviel angesammelt, dass ich die nächsten Wochen brauche um das Alles wieder ein wenig zu sortieren. Denn im Moment ist man auf den Baustellen irgendwie nur noch im Krisenmodus – hier fallen Kollegen aus, dort fallen Handwerker weg und auch die ganze Situation bedingt zusätzliche Runden mit allen Beteiligten zur Beruhigung der Lage. Das kann ganz schön an den eigenen Kräften zehren und deshalb ist es besonders wichtig, dass ich mich jetzt ganz egoistisch wieder auf mich selbst konzentriere, das Beste aus der Sache mache und weiterhin Spaß habe. Ja, auch angesichts der ernsten Lage darf man den Spaß am Leben nicht vergessen. Besonders uns Selbst dürfen wir nicht vergessen.

Ich schaue mir nicht mehr jede Nachricht an, die derzeit über die verschiedensten Kanäle verteilt wird. Ich bin da inzwischen wirklich rigoros und ich bin auch entspannter damit. Wenn sich Dinge gravierend ändern, dann bekommt man das sowieso ziemlich schnell mit – im Zweifelsfall meldet sich eine gute Freundin oder meine Familie. Das ist es, was das Ganze so wertvoll macht. In den ganzen Nachrichten ist auch ein Teil Fake mit dabei, der Einen nur noch mehr verunsichern oder in Panik versetzen soll. Das braucht gerade auch kein Mensch.

Da ich statt auf den Baustellen jetzt auch viel im Home-Office mache habe ich mal notiert was wichtig ist, damit das auch ordentlich funktioniert. Viele und auch ich selbst habe am Anfang noch geglaubt, dass Home-Office wirklich unproduktiv ist und eher mit Urlaub zu vergleichen ist, denn amn ist eher abgelenkt und nicht bei der Sache – aber das ist Quatsch. Denn ich habe jetzt die tolle Chance dort zu arbeiten wo ich gerade bin und ich habe großes Glück, dass mein Arbeitgeber das so großzügig unterstützt und ich dadurch eine große Sicherheit haben. Ich kann zwar vor Ort nicht ganz so viel tun, aber im Hintergrund kann ich endlich die ganzen offenen Dinge abarbeiten, die sich in der letzten Zeit angesammelt haben.

Viele haben im Augenblick nicht das Glück ins Home-Office gehen zu können und weiterhin ihrer Arbeit nachgehen zu können und damit ihren Lebensunterhalt sichern zu können. Gerade der Einzelhandel oder auch Gastronomen haben nicht das Glück. Sie müssen ihre Läden dicht machen und haben statt Einnahmen nur Ausgaben und Kosten. Wer jetzt nicht vorgesorgt hat, muss wirklich kämpfen. Zu dem Thema mache ich nochmal einen eigenen Artikel. Aber ich finde es wichtig, dass man diese Leute mit dem Kauf von Gutscheinen, so haben sie jetzt Geld und ich später ein tolles neues Shirt o.ä., Take-aways oder Lieferservice unterstützt. So haben sie wenigstens ein wenig Support von uns und bleiben und erhalten.

Doch zurück zum Home-Office, denn dazu braucht es ein paar klare Regeln und vor allem Disziplin. Denn wenn man schon daheim ist, dann würde man am liebsten lange schlafen und einfach in den Tag hineinleben. Aber wir sind ja schließlich nicht im Urlaub, sondern wir arbeiten – nur eben nicht im Büro oder vor Ort auf der Baustelle. Als erstes habe ich mir eine Struktur angelegt und feste Zeiten geschaffen – so wie sonst auch. Das ist wichtig, denn so kann man seinen normalen Rhythmus beibehalten und läuft nicht völlig aus dem Ruder. Sich nicht vom Fernseher oder den Nachrichten ablenken zu lassen ist notwendig, denn das hat man auf der Arbeit sonst auch nicht, es längt nur unnötig ab und man schafft sein Pensum nicht.

Damit es gut läuft brauche ich einen guten Arbeitsplatz. Das muss nicht unbedingt ein eigenes Büro sein, es kann auch der große Tisch im Wohnzimmer oder der Schreibtisch im Schlafzimmer sein. Der Platz sollte gutes Licht haben und eine bequeme Sitzmöglichkeit, nichts wo man nach zwanzig Minuten nicht mehr sitzen und sich konzentrieren kann. Vor allem ist wichtig, dass man seinen Laptop und die notwendigen Unterlagen dort auch liegenlassen und mal Pause machen kann. Es nervt, wenn man alles immer hin und her räumen muss, nur will man mal in Ruhe was Essen will.

Damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt, den Pausen. Unbedingt immer wieder zwischendurch eine Unterbrechung haben, den Kopf auslüften und mal frische Luft schnappen. Gerne auch einfach mal mit etwas anderem beschäftigen, sich einen Kaffee oder Tee machen. Ich versuche die Pausen so ähnlich einzuhalten wie sonst auch. Daran bin ich gewohnt und deshalb fällt es mir dann auch leichter mich wieder mit der Arbeit zu beschäftigen. Ausreichend trinken und die Räume zwischendurch mal kurz lüften unterstützen die Konzentration und helfen dir, dich wohl zu fühlen.

Wenn man von zuhause aus arbeitet, dann ist die Gefahr der Ablenkung besonders groß, denn schnell macht man mal die Wäsche oder sitzt vor dem Fernseher oder liest mal kurz das Buch, das man am Vorabend begonnen hat und schon läuft einem die Zeit davon. Daher macht es Sinn seine normalen Routinen beizubehalten, die man sonst auch hat, wenn man in Büro fährt. Da gehört neben der morgendlichen Dusche zu wach werden auch das normale Outfit dazu. Trainingshosen sind zwar bequem, sind aber eher was fürs Workout. Man braucht sich nicht komplett aufzustylen und zu schminken, aber es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man nicht in den alten Schlabberklamotten rumläuft sondern in Jeans und Shirt.

Da wir inzwischen nicht täglich den persönlichen Austausch haben, versuche ich so oft wie möglich regelmäßige Termine mit meinen Kollegen zu haben, um mich mit ihnen abzustimmen und auszutauschen. So wird verhindert, dass die Kommunikation zum Kunden und den Vertragspartnern schief geht, Arbeit weder doppelt noch gar nicht gemacht wird. Hierfür eignen sich neben Telefongesprächen auch Abstimmungen über Chat oder Onlinekonferenzen über Microsoft Teams oder Skype. Man ist virtuell miteinander verbunden und kann auch Inhalte gemeinsam teilen und besprechen.

Das bringt ganz neue Freiheiten des Arbeitens mit sich und ich kann das von verschiedenen Orten aus erledigen. Es braucht zwar eine gewisse Disziplin, aber es bringt auch einige Vorteile mit sich und macht unabhängiger.

Auch die Wege zur Arbeit und nach Hause spart man ein. Ein Vorteil, den man hinterher einfach genießen und mit neuen Dingen füllen kann. Ich habe endlich wieder Zeit für Sport. Auch wenn ich in der derzeitigen Situation gerade nicht ins Studio kann, so kann ich mit Yoga und Laufen oder Radfahren meine Einheiten absolvieren.

Sich jetzt auf die wichtigen Dinge konzentrieren, so wenige Kontakte mit Anderen haben und sie dadurch schützen – das ist jetzt das Beste, was wir tun können. Die Lage wird sich beruhigen und wir nehmen das Beste für uns mit.

Wir können so tolle neue Dinge tun. Neben der Arbeit im Home-Office skypen wir mit Freunden und Bekannten statt sie direkt zu treffen, wir probieren neue Rezepte aus, wir machen Beauty-Programme, wir arbeiten an unsrer Bikini-Figur indem wir uns auf die Matte legen, wir lesen die ganzen Bücher, die wir schon vor Wochen gekauft haben, wir sortieren unsere Schränke und Regale aus.

Wir lassen uns nicht unterkriegen, bleiben positiv, freuen uns jeden Tag über die tollen Dinge in unserem Leben und genießen es, dass wir gerade ein wenig entschleunigen können.

In diesem Sinne bleibt gesund und daheim. So machen wir das.

You go, girl!

Ich habe mich entschieden meine Energien nur noch für gute Dinge einzusetzen. Ich weiß, viele von euch, die das jetzt lesen rollen mit den Augen und meinen ich hätte keine Ahnung vom Leben und es geht wieder nur um esoterischen Kram. Falsch, ich habe schon eine ganze Menge negative Erfahrungen sammeln dürfen und das bleibt im Leben auch nicht aus. Nur habe ich beschlossen, dass ich mich davon nicht komplett aus dem Tritt bringen lasse.

Denn diese Situationen sind wunderbar. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint. Aber genau dann, wenn es richtig schlimm ist und ich mich total überfordert fühle, nicht mehr weiß, was ich eigentlich zuerst machen soll und die Menschen um mich herum alles torpedieren der nur noch ihr eigenes Ding machen – genau dann besinne ich mich auf mich selbst, sortiere die Dinge für mich – ganz ungeachtet der ganzen äußeren Einflüsse – und ziehe es durch. Das Gute dabei ist, dass sich die Dinge in dem Moment ins Gute wandeln. Denn hat man erst einmal einen Plan und richtet seine Energie darauf aus, dann ziehen auch die anderen Umstände mit in die richtige Richtung. So ergeben sich dann auf einmal auch wieder neue Menschen im Umfeld, die einen unterstützen oder einfach helfen können, Termine verschieben sich so, dass man auch wieder Zeit zum durchatmen hat und alles geschieht mit einem positiven Feeling.

Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag mit einer rosaroten Brille herumlaufe und keine negativen Dinge in meinem Leben erlebe. Im Gegenteil, im Augenblick ist es auch bei mir mal wieder ziemlich strange und ich habe mehr um die Ohren, als mir wirklich lieb ist. Aber ich lasse mich nicht mehr darauf ein und auch nicht mehr runterziehen. Ich bin da auch nicht mehr so locker…

Das Erste ist zu schauen, wo man steht und was eigentlich los ist und wo will ich hin. Wenn man diese Punkte für sich selbst schon einmal beantworten kann, dann hat man die größte Hürde eigentlich schon genommen. Denn die Frage ist: Was treibt mich dazu an? Was motiviert mich?

Jetzt einfach mal kurz überlegen warum man das Ganze eigentlich macht? Will ich jemandem etwas beweisen? Meinen Eltern oder der Familie oder meinem Ex? Oder ehemaligen Klassenkameraden? Dass ich es „geschafft“ habe? Will ich mich durch Besitz, tolle Erlebnisse, Kinder, große Projekte, Labels oder ähnlichem profilieren. Will ich den Anderen damit zeigen, dass ich erfolgreicher, besser, herausragender oder schöner?

Oder hat man Angst etwas zu verpassen, zu kurz zu kommen, einsam zu sein, nicht gut genug zu sein, nicht wichtig genug zu sein. Ich könnte das jetzt noch ein Weilchen fortführen, aber ihr habt es schon verstanden. Angst ist ebenso wie Egoismus oder Selbstsucht eine der denkbar schlechtesten Voraussetzungen für die Erreichung deiner Träume oder Ziele. Sie treiben Einen zwar an, aber man ist dabei weder erfüllt noch glücklich. Das ist so wie wenn ich mir einen Partner suche, nur damit ich nicht alleine bin. Ich bin zwar nicht alleine und man hat Jemanden mit dem man sein Leben teilen kann, aber glücklich ist man damit nicht. Ist so.

Liebe, Freude und Genuss sind eine gute Motivation – die lasse ich gelten. Deshalb die negativen, halbherzig eingegangenen Kompromisse entsorgen und sich davon frei machen. Jetzt einfach auf sich selbst konzentrieren und die Dinge in die richtige Richtung ausrichten.

Das bedeutet, dass man konkret wissen sollte, was man eigentlich will. Also wirklich, wirklich will. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was sie eigentlich wollen und haben keine großen Träume und Ziele.

Es kommen dann so Aussagen wie: Ich will mal später sehr erfolgreich werden. Oder ich will mal cool wohnen. Oder ich will mal viel reisen. Einfach nur Gerede, denn so wird man nie etwas erreichen.

Erst wenn du sagst, dass du einen Egg-Chair von Fritz Hansen mit cognacfarbenem Leder haben möchtest, dann kannst du ihn auch bekommen und genießen. Sich einfach nur einen Sessel zu wollen ist nicht zielführend, denn die Auswahl ist riesig. Ich liebe diesen von Arne Jacobsen entworfenen Klassiker und ich genieße es einfach in ihm zu sitzen. Leider kann ich ihn noch nicht mein Eigen nennen, aber ich arbeite daran.

Deshalb trau dich ruhig, mal groß zu träumen! Trau dich ruhig, mal tatsächlich zu sagen, worauf du Lust hättest! Also nicht so „ich bin auch mit einem einfacheren Sessel glücklich….“ – ne, jetzt mal ganz frei und ohne falsche Scham! Was ist dein Herzenswunsch? Wofür schlägt dein Herz? Was willst du in deinem Leben? Wer sich irgendwas wünscht, bekommt irgendwas. Sollten deine Wünsche nicht unbedingt dem Standard entsprechen, dann Glückwunsch. Willkommen im Club.

Mich langweilen Dinge zu Tode, die jeder kann. Ich liebe komplexe Dinge, die zu stressig und anstrengend für andere Menschen sind. Damit fühle ich mich richtig wohl und ich lasse mich voll drauf ein. Mittelmäßiges langweilt mich. Allerdings kommen mit den schwierigen Dingen auch sofort die ersten Hindernisse mit. Glückwunsch! Denn jetzt habe ich die Chance die Dinge so richtig zu rocken. Wenn sie einen so richtig herausfordern, dann ist es am Ende etwas Wunderschönes und Besonderes.

Es ist wichtig, dass man sich das bewusst macht, denn dann wird man weder entmutigt noch überrascht sein, wenn sich Probleme einstellen. Im Gegenteil, es erscheint einem einfach normal und man lässt sich nicht davon beeindrucken.

Dadurch kann man sich auf seine eigenen Stärken konzentrieren und es macht einem wieder richtig Spaß sich den Herausforderungen zu stellen. Das ganze Potential schlummert bereits in dir und diese unglaubliche Energie umgibt dich und treibt dich voran. Es ist die Liebe zu dir selbst und deinem Leben, die dich voller Energie und Lebensfreude durch dein Leben gehen lässt. Sie ist da und sie ist deine innere Kraft, die dich antreibt und supportet.

Liebe und Freude schließen sich nicht aus. Die Umstände oder Situationen kann man nicht sofort und auch nicht unbedingt ändern, aber seine Einstellung dazu. Wenn ich liebe, was ich tue, dann ist alles gut und ich habe Spaß. Die Schwierigkeiten sind dann zwar da, aber ich empfinde sie nicht als so erdrückend, wie sie vielleicht anderen Leuten vorkommen. Merke: was sich in meinem Kopf abspielt kann ich beeinflussen und entscheiden. Und zwar nur ich.

Dafür entscheide ich mich jeden Tag wieder neu und diesen Weg gehe ich. Dieser Weg ist größer als alle Umstände, als alles Leid und mächtiger als jede Not, Mangel oder Traurigkeit. Deshalb gehe ich auf der Siegerseite – egal was kommt! Auf alles Andere lasse ich mich nicht ein, denn ich finde, dass mein Leben zu kostbar dafür ist und ich mich nicht mies fühlen möchte.

Alle Anderen würden uns zwar auch immer gerne erklären was wir fühlen oder tun sollen und uns immer wieder in unsere Grenzen weisen und uns klein machen. Aber ich lasse mich nicht darauf ein. Ich mache mein Ding im Leben und ich habe Spaß dabei. Ich lasse die Lage der Nation ihr Ding machen und arbeite an mir und meinem Leben. Ich liebe es mich den Herausforderungen zu stellen. Ist doch klar, wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits tot oder hat sich so in seiner Bequemlichkeitszone eigerichtet, dass er sich auch gleich lebendig begraben lassen könnte.

„Alles läuft wunderbar zeitlich ab. Ich schaffe es mit Freude und Leichtigkeit, während sich die Dinge wie von selbst fügen. Ich lasse mich nicht hetzen oder unter Druck setzen, mir geht es leicht von der Hand – weg mit dem Druck!“

Lass dich einfach auf dein Leben ein und hab Spaß dabei.