Mach dein Ding

Um deine Persönlichkeit voll und ganz entfalten zu können, musst du herausfinden, wie du wirklich bist, was du gerne hast, wie du leben willst und was dir wichtig ist. Wer du wirklich bist, findest du also nur heraus, wenn du alleine bist: das ist übrigens die wichtigste, spannendste und schönste Aufgabe, die du im Leben hast.

Wie möchtest du dein Leben gestalten? Ganz ohne einen Einfluss von außen, so angenehm er sein mag. Was liebst du ganz besonders? Welche Tageszeit ist deine produktivste? Welche Kleidung magst du, wenn niemand, der dir wichtig ist, eine Vorliebe äußert? Welches Essen könntest du 5 Tage hintereinander kochen, ohne, dass es dir zu viel wird? Worauf hast du an einem Samstagnachmittag am meisten Lust?

All diese Dinge kannst du am allerschnellsten und genausten herausfinden und dann kannst du sie feiern. Schau, du kannst dir das weltschönste Leben kreieren! Du kannst nur das Essen einkaufen, worauf du gerade Lust hast – und wenn es der teuerste Käse ist und du deshalb 4 Tage hintereinander Kartoffelsuppe isst, dann ist das eben so. Du kannst morgens die Musik aufdrehen, auf die du Lust hast. Du kaufst genau die Blumen, die du magst und dann noch ein Geburtstagsgeschenk für dich (Scheiß auf den Überraschungseffekt, der immer auch nach hinten losgehen kann) und dann noch genau den Kuchen, den du am liebsten hast. Du kannst alles so festlegen und genauso erleben, wie du es am liebsten hast und wie es zu dir am besten passt und das ist der freakin‘ Wahnsinn! Es ist essentiell, dass du das herausfindest.

Das zu entdecken, macht so glücklich! Das Wissen, dass du es entschieden hast und du die Verantwortung für jedes kleine Detail in deinem Leben trägst, macht frei, selbstbewusst und stark. Stell dir vor, du bist sogar Schuld daran, dass die Badezimmerschublade reinstes Chaos ist, also kannst auch nur du sie wieder aufräumen, ganz ohne Druck, unterschwelliges schlechtes Gewissen oder irgendwelche Bemerkungen von außen. Du bist niemals von der Laune eines anderen abhängig, nicht von seinen Umständen, nicht von seiner Tagesverfassung oder seiner Reaktion auf dein Outfit oder deine Handlungen, dein Dasein.

Du kannst und sollst einfach nur genießen und feiern. Das ist alles Liebe pur – und sowieso das einzige, was dir dauerhaft weiterhilft. Du übernimmst die Verantwortung für dein Leben.

Vor einiger Zeit sprach ich mit einer Freundin und sie sagte mittendrin einen Satz, der mich in ihrer Klarheit und Kompromisslosigkeit beinahe nach Luft schnappen lies:
„Kerstin, du hast, was du willst. Und was du nicht willst – das hast du nicht. Also sag‘ mir nicht, was du willst – schau dir einfach dein Leben an und dann weißt du sofort, was du willst.“

Mir war gleich bewusst, was sie meint – und gleichzeitig schockierte es mich, denn das bedeutet folgendes. Veränderung wird bei dir nur stattfinden, wenn – und ausschließlich und unwiderruflich nur dann – du die Verantwortung für dein Leben übernimmst.

Du entscheidest, was du willst.
Du entscheidest, was du nicht willst.
Du hast das Sagen.
Du bist der Chef
Also brauchst du mir nicht erzählen, dass du bestimmte Dinge in deinem Leben nicht willst – hast du sie dauerhaft über Monate und Jahre, dann willst du sie eigentlich nämlich doch. Schau dir – ganz ohne Druck und schlechtes Gewissen oder Bedauern – dein Leben genau an. Ist es so, wie du es willst? Oder möchtest du es in bestimmten Bereichen anders haben?

Ich versichere dir, es wird sich nichts verändern, wenn du es nicht tust. Nicht in 2020. Nicht in 5 Jahren. Nie. Du kannst noch so träumen und wünschen und dich beschweren, dass du ein Sonderfall bist – wenn du nicht die gesamte Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann wird sich nichts bei dir verändern. Du bist kein Sonderfall. Egal, wie böse die anderen zu dir waren, und wie schlimm die Umstände bei dir sind und was für ein Pech du wieder hattest und wie schwer die Voraussetzungen.

Wenn du die Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann passiert dies. Du lässt keine Ausreden zu. Es ist schlimm, wenn andere Menschen einen belügen – wer diese Erfahrung gemacht hat, der weiß, wie sehr es weh tun kann, wenn das Vertrauen erschüttert wird. Noch viel schlimmer allerdings ist es, wenn man sich selbst belügt! Und nichts anderes sind Ausreden. Wenn man keine Ausreden mehr zulässt und keine Widerrede akzeptiert, dann sind auf einen Schlag die Dinge, die man schon immer mal machen, erreichen, erleben wollte, ganz einfach! Es stimmt wirklich! Weil Ausreden nichts anderes als Lügen waren, die einen davon abhielten, Schritte in die Freiheit und Glück zu gehen.

Ich hatte vor einigen Wochen eine große persönliche Herausforderung. Seit langer Zeit versuchte ich, diesen Punkt zu überwinden – es klappte wieder und wieder nicht. Zufällig besuchte ich eine Freundin für einige Tage, wir kamen ins Gespräch und ich erzählte ihr ganz offen davon, wie sehr ich mir wünsche, es endlich zu schaffen und dass es seit langer Zeit nicht klappt.

Sie schaute mich an, und sagte einfach nur:
„Du machst es. Jetzt.“
Ich: „Wie… jetzt? Sofort?“
Sie: „Sofort.“
Ich: „Aber das geht nicht! Ich kann nicht, mag nicht, bin noch nicht soweit, schaffe es nicht, ein anderes mal, heute passt es nicht, ich fühle mich überrumpelt, bla bla blaaaaaa…. (ein Potpourri aus Ausreden vom Feinsten! Oh ja, ich kann! Kreativ in allen Lebenslagen!)
Sie (lachend): „Ist mir egal. Wer da redet, bist nicht du. Du ziehst das jetzt durch.“
Ich: „Aber… aber… ich schaffe es nicht, usw…“
Sie (superstreng): „Kerstin!“
Also tat ich es. So schnell wurde ich garantiert noch nie frei. Als die Ausreden nicht mehr zogen, war es der einfachste Schritt der Welt. Du machst keine „Vorsätze“, sondern tust konkrete Schritte.

Alles, was du schon immer mal machen wolltest, mache heute den 1. Schritt. Nicht 5, nicht 20, nicht alles. Einfach nur konkret werden und einen kleinen Schritt tun.

Du träumst groß…

Dir muss klar sein, dass du die meisten Ziele auch mit eigener Anstrengung erreichen kannst. Doch, das geht! Du kannst dir unendlich viele Motivations- und Businessbücher kaufen, du kannst Tag und Nacht schuften, du kannst dich coachen lassen und Workshops und Seminare besuchen – und am Ende wirst du „Erfolg“ haben. Du kannst Prinzipien, Strategien und Methoden anwenden, um deine Ziele zu erreichen.

Aber die wirklich aufregenden Dinge – die, die menschlich fast unmöglich scheinen, die, die noch nie einer zuvor getan hat – wie wäre es damit? Wie wäre es mit Dingen, die noch nie einer erlebt hat? Die deine kühnsten Träume und Wünsche übersteigen? Die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen? Das alles geht kaum mit eigener Anstrengung, da brauchst du wirklich Hilfe von oben! Bevor ein Missverständnis aufkommt, aber ich spreche gar nicht unbedingt von materiellen Dingen.

Ich will einfach nur lieben. Menschen inspirieren und freisetzen.

Dass alles, was ich anfasse, gelingt, ist für mich nur eine logische Folge der Liebe – der Erfolg ist quasi ein Automatismus. Aber ich jage dem nicht nach und überlege auch nicht krampfhaft, wie ich diesen steigern könnte.

Ich habe so richtig Lust auf Dinge, die nicht mit menschlichen Verstand zu erklären sind, die alles andere bei Weitem übertreffen, die den gewohnten Rahmen sprengen. Ich will erleben, was die Liebe tut, wenn man sie lässt. Alles andere hat es schon gegeben, und ganz ehrlich? Es langweilt mich zu Tode.

… bist aber treu im Kleinen.

Eins kann ich dir versichern – egal, was du dir an Veränderung wünschst – es wird garantiert länger dauern, als ursprünglich geplant. Also sei nicht enttäuscht und werde nicht ungeduldig oder gar frustriert! Gott hat viel Zeit. Setze dich selbst also niemals unter Druck – du befindest dich in einem Prozess. Genieße deine Veränderung! Genieße diesen Prozess! Warte nicht erst darauf, glücklich zu sein „wenn sich meine Träume erfüllen“ – dann wirst du es nämlich auch nicht sein, wenn es so weit ist.

Wenn du dich um deinen Erfolg selber kümmern musst, dann bist ja quasi für alles zuständig, um musst sehen, wo du bleibst. Wenn du aber Gott vertraust, dass er dich zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Orte führt und dich so klar lenkt, dass du genau weißt, wann es was zu tun gibt, dann kannst du dich wirklich entspannen – und dich an jeder Sekunde deines Lebens einfach freuen.

Du kannst dein Leben genießen, auch wenn du noch nicht dort angekommen bist, wo du sein willst.

Ihr seht schon, ihr könnt alleine bestimmen, wohin die Reise gehen soll – und dabei jede einzelne Etappe maximal genießen. Ihr könnt Schritte tun und gleichzeitig wissen, dass alles zum richtigen Zeitpunkt passiert. Und braucht euch nicht beschweren, wenn ihr irgendwo ankommt, wo ihr nie sein wolltet – denn wer hat die gesamte Verantwortung dafür? Genau.

Oh, wie schön das ist!

New Year, New Me

2020 – wir werden viel Spaß miteinander haben, ich werde klarer in meiner Sicht und noch sicherer im Umgang mit Schwierigkeiten sein. Ich erkläre hiermit eine Kampfansage an jeden Umstand, der mich versucht einzuschüchtern. Ich kann es kaum abwarten vor dem ersten scheinbar riesigen Problem zu stehen, genau dann, wenn mein Seelchen sich gerade weinend beschweren möchte, stehe ich auf und marschiere weiter.

Je größer das Problem, desto größer die Chance auf Wachstum. Ich möchte jede Herausforderung wie einen Stier bei den Hörnern packen, unerschrocken vorpreschen, neues Land einnehmen und neue Horizonte entdecken. Das werde ich im wahrsten Sinne des Wortes auch so erleben, denn es steht demnächst der Umzug von Stuttgart nach Zürich an. Also im wahrsten Sinne neue Herausforderungen, neue Projekte, ein neues Land und auch ein ganz neues Leben.

Dafür hilft es übrigens die Dinge klar festzulegen. Wenn du nämlich nicht festlegst wie dein Leben zu laufen hat und was dir wichtig ist, dann wird es Jemand anderes für dich machen und das macht schließlich nicht soviel Spaß, als wenn man die Dinge selbst in die Hand nimmt. Also habe ich für mich festgelegt, dass ich noch viel produktiver werden will, noch fokussierter arbeite und noch präziser agieren werde. Wenn Andere denken, heute mal früher Schluss machen, hänge ich noch ein paar Stunden dran.

Ich will meine Einstellung zur Arbeit noch einmal präzisieren und klarstellen. Wenn viele Arbeit immer nur als Arbeit sehen und Freizeit immer nur als schöne Freizeit, dann verbringen sie viel Zeit mit etwas nicht so Schönem. Für mich ist Arbeit meine Leidenschaft, meine Passion. Ich liebe das Bauen und die Baustellen und das Abwickeln dieser Projekte. Für mich gibt es nichts Schöneres und deshalb gibt es bei mir diese Trennung zwischen schöner und nicht schöner Zeit einfach nicht. Ich liebe was ich tue und ich bin verdammt stolz darauf.

Dabei will ich völlig neue Ressourcen entdecken, eine total neue Kapazität entwickeln, mehr Projekte umsetzen als jemals zuvor und ich will noch viel mehr lieben. Das drückt sich für mich in absolut allem aus. Dazu gehören neben dem Job auch Auszeiten mit Ruhe und gleichzeitig auch ein auftanken mit neuer Kraft und mit glasklarer Energie. Dafür werde ich mehr tun und mich noch mehr trauen. Dabei will ich mir keine Grenzen setzen, bewusst keinen Rahmen stecken, ich bin offen für Veränderung und bereit für Neues.

Das Wichtigste überhaupt ist die Art, wie du mit Herausforderungen, schwierigen Situationen und nicht so schönen Tagen umgehst.

Wenn du entscheidest, dass dein Leben immer Vorne Oben ist, dir nichts Schlimmes zustoßen kann, ganz egal, wie es gerade aussieht, du der Liebe vertraust und du positiv und hoffnungsvoll in die Zukunft schaust, auch wenn alle Umstände vom Gegenteil zeugen, dann wird sich diese Sicht jeden Tag tiefer und tiefer in dein Herz prägen und du wirst viel wiederstandfähiger und entspannter angesichts Katastrophenstimmung anderer sein.

Wenn du täglich beschließt, dass du die Liebe in Person bist und aufgrund dessen selbst anstrengenden Menschen geduldig und freundlich begegnen kannst, no matter what, dann wird das für dich irgendwann selbstverständlich sein: du wirst automatisch viel geduldiger, respektvoller und nachsichtiger.

Wenn du festlegst, dass dir deine eigene Person und deine Zeit auf diesem Planeten zu schade für Kummer, Druck, schlechtes Gewissen, Sorgen und Selbstkritik ist, wirst du diese Gedanken und Gefühle mit Nachdruck so lange zurückweisen, bis sie sich nicht mal mehr in deine Nähe trauen. Du wirst deine Person, deine Zeit und dein Leben mit ganz viel Respekt, Hochachtung und Liebe behandeln – und somit legst du einen STANDARD für dich fest. Das ist dein Level, darunter stehst du gar nicht erst aus dem Bett auf.

Dein Standard ist folglich dein absoluter Schutz gegenüber Arschlöchern, Narzissten, Blendern und Hochstaplern, denn du wirst dich bei bestimmten Aussagen, nicht näher zu definierbaren Stimmungen und Situationen unsagbar unwohl fühlen. Du kannst schräge Vibes einfach schneller unterscheiden – du hattest genügend Zeit, deine Persönlichkeit zu festigen, und merkst sehr bald. Ne, das passt nicht. Ich will gar nicht, dass jemand so mit mir umgeht.

Mich beeindruckt kein Geld der Welt, kein Status, kein Sixpack, keine Komplimente, kein Erfolg (obwohl ich das alles schön finde) – ich will Persönlichkeit. Weil ich ebenso eine Persönlichkeit bin. Ich will nicht die Mama meines Partners sein, nicht sein Therapeut, nicht seine Versorgerin oder sein Entertainer. Ich will jemanden auf Augenhöhe. Für alles andere habe ich einfach keine Zeit, denn ich habe lauter schöne Sachen zu erleben.

Umgebe dich – in Real Life und virtuell – mit Menschen, die eine Passion haben, etwas Kreatives schaffen, als Unternehmer tätig sind, alleine die Welt bereisen oder allgemein ein erfülltes Leben führen.

Was macht das Leben einfacher? Gewohnheiten, die was bringen: gesund essen, täglich an die frische Luft, jeden Abend kurz aufräumen, früher aufstehen, weniger am Handy, mehr Sport, mehr Zeit für sich, was weiß ich. Sowas eben. Hinterher ist man insgesamt zufriedener, gesünder, fitter, leistungsfähiger, ausgeglichener und am Ende glücklicher. Klingt alles nicht weiter kompliziert, richtig? Ist ja nicht so, als würde man Japanisch lernen müssen.

Und warum tut man es dann nicht? Oder fängt hoch motiviert „Mein Leben wird sich ab sofort ändern!“ an, und findet sich keine 3 Tage später bei der 4. Folge der neuen Staffel von Bing Bang Theory. Auf dem Sofa. Chipstüte in der Hand. Um 18 Uhr nachmittags. An einem Dienstag. Großartig.

Du hast Verantwortung für dein Leben, also verschwende deine Zeit nicht mit Ausreden. Wäre Ausreden finden eine olympische Disziplin, hätten einige bereits eine beachtliche Medaillen- und Pokalsammlung Daheim. Es ist erstaunlich, wie kreativ das Hirn ist, wenn es Entschuldigungen für sein eigenes „Ich kann heute nicht, weil.“ – Versagen sucht – im Beschweren und Jammern haben es einige schon oft zu Gold gebracht. Die weitaus allermeisten Ausreden sind richtig lahm. Und dann gibt es noch Umstände und Situationen, die tatsächlich so herausfordernd sind, dass man nicht immer gleich so kann, wie man gerne würde – alles verständlich und nachvollziehbar.

So oder so, in beiden Fällen gilt:
Du hast Verantwortung für dein Leben.
DU hast Verantwortung für dein Leben.
Du HAST Verantwortung für dein Leben.

Deine Ausreden in Ehren, aber tell your Mum! Niemand außer deiner Mama wird am Ende des Tages Verständnis dafür haben, warum du dein Leben nicht im Griff hast oder Rücksicht darauf nehmen, wie schwer bei dir gerade alles ist. Willst du Verständnis, erzählte es deiner Mutter – Willst du Veränderung, musst du mir zuhören.

Verantwortung für sein eigenes Leben zu haben, ist die allerschönste Sache überhaupt. Es bedeutet nämlich, dass du jederzeit und immer für dich alles neu festlegen kannst, die Richtung ändern, einen ganz anderen Pfad einschlagen, Entscheidungen treffen und diese ausführen kannst. Du kannst dich immer neu entscheiden und es kann dich keiner dazu zwingen, alles so zu lassen, wie es bisher war. Und immer bedeutet immer jetzt.

Das Wissen um diese Machtausübung in deinem Leben ändert alles schlagartig und löscht jedes selbstmitleidige „Mimimi…“ in einem Zug aus. Denn es mag sein, dass du verletzt wurdest – aber du kannst dich immer noch entscheiden der Person zu vergeben. Es kann sein, dass du gerade wenig Geld hast – aber du kannst beschließen, dass es nicht so bleiben wird und konkrete Schritte unternehmen., Es kann sein, dass alles gerade blöd gelaufen ist und du dich auf einmal unverschuldet in einer schlimmen Situation befindest, aber du kannst von exakt diesem Zeitpunkt aus (und zwar genau jetzt und hier) festlegen, dass du das Allerbeste daraus machen wirst, und am sich am Ende alles zu deinem Vorteil wendet.

Wenn bei mir vor lauter Selbst Bemitleiden und Ausreden Erfinden nichts geht, sage ich zu mir: „Kerstin, bist du ohne Arme und Beine geboren“? Na, also. Dann hast du absolut keinen Grund, dich zu beschweren. By the way: In der Zeit, in der man darüber nachdenkt, wie scheiße alles bei einem gerade läuft, könnte man ebenso gut die Spülmaschine ausräumen, auf dem Trampolin hüpfen oder eine Rechnung überweisen.

Jede Veränderung fühlt sich zunächst unangenehm an. Ein Motivations-Boost ist immer mit innerer Vorfreude und Begeisterung verbunden (bzw. sollte es. Sonst ist es einfach nur Druck, und dann kann man es gleich lassen.): „Ja, ich packe es an! Ich kann das! Ich schaffe alles!“. Aber dann ist Mittwoch 7 Uhr morgens und du hast Kopfweh und es regnet und gestern ein blödes Gespräch und jetzt erstmal einen Kaffee. Wo ist sie hin, die freudige Erregung auf die Veränderung, die alles so spielend leicht erscheinen ließ („Dann lasse ich eben den Kaffee weg, wo ist das Problem?“)?

Die Anfangseuphorie in Ehren, aber die Wahrheit lautet: Die Seele eines jeden Menschen ist von Haus aus ein faules, schlampiges Miststück, das am liebsten alles auf morgen verschieben, Netflix schauen und erst Sport machen will, wenn der Arzt es verordnet. Merke: Bis etwas zu einer guten Gewohnheit wird, kostet es eben doch Überwindung und ist gefühlt nicht einfach – und zwar ganz schön oft und ganz schön lange. Ich sage das nur, damit du nicht zu schnell deine Motivation in die Ecke wirfst, weil du „heute keine Lust hast“. Du wirst das „Ich habe aber gerade jetzt keine Lust!“- Gefühl ignorieren müssen. Und dann wieder ignorieren. Und dann wieder ignorieren. Du wirst noch ganz schön oft keine Lust haben, bis du es ganz überwunden hast, die Schlampe einsieht, dass sie keine Chance gegen dich hat, und aufgibt.

Ist das Neue einmal drin, läuft es wie am Schnürchen. Und dann macht alles, was dir gut tut, auch noch sehr viel Spaß.

Ohne Liebe, ohne mich.

Es gibt Menschen, die ihr Leben perfekt optimiert haben – trotzdem fühlt man sich in ihrer Nähe unwohl. Irgendwie ist zwar alles korrekt, aber steif und unbewusst spürt man, dass man für jeden Lebensbereich, den man nicht genauso gestaltet, von der Person be- und verurteilt wird.

Das hängt damit zusammen, dass man zwar „an sich arbeiten“ kann, aber geschieht es aus einer Art innerem Druck, statt Selbstliebe, dann produziert es ein Gesetz (da kann die Person noch nicht mal etwas dafür! Es geschieht ganz automatisch.): So ist es richtig. Anders ist es falsch. Wenn du es also anders machst, bist du offensichtlich falsch (du Versager). Das ist moralisch natürlich unterstes Niveau und deshalb würde es keiner jemals aussprechen, aber exakt das sind die Vibes, die von diesen Menschen ausgehen. Und ganz unbewusst fängt man auf einmal an, sich vor ihnen zu rechtfertigen oder zu erklären – ihr habt das bestimmt schon mal erlebt, denn hinterher wundert man sich selbst „Warum um Himmels Willen habe ich Rechenschaft abgelegt?“.

Eine nachhaltige Veränderung und einen Instant-Motivationsboost lösen bei mir stets zwei Fragen aus: „Wer bin ich?“ „Würde ich wollen, dass jemand, den ich aufrichtig liebe, so lebt?“

Und dann wird mit bewusst, wie sehr ich mich schätze und wie gerne ich mit mir zusammen bin und wie froh ich sein kann, dass eine Kerstin in meinem Leben ist. Und dass ich aufgrund dessen noch mehr zum Ausdruck bringen will, dass ich mich liebe. Wie auch immer das dann konkret und ganz praktisch aussieht. Dann bin ich nämlich ordentlich und diszipliniert und weiß gar nicht so ganz genau, wie das auf einmal Zustande kam.

Jemand, der erhaben ist, kann sich unmöglich gehen lassen.
Jemand, der lebendig ist, liegt nicht tagelang auf dem Sofa.
Jemand, der so beschenkt wurde, hat eine dementsprechende Verantwortung: nämlich dem gemäß zu leben.

Aber du begreifst den Ausgangspunkt:
WER BIST DU?

Vielleicht gibt es keine Lifecoaching-Ratgeber darüber, ich aber bin zutiefst überzeugt. Wenn du anfängst, eine andere, grenzenlos schöne und überschwänglich liebevolle, wertschätzende und große Sicht auf dich selbst zu haben, wird sich dein Leben auch in den praktischen Dingen mehr und mehr zum Guten verändern. Ganz ohne Druck, Zwang, schlechtes Gewissen und Versagensgefühle, wenn du es mal wieder nicht hingekriegt hast.
Immer von Innen nach Außen.

#Danke

2019 war für mich gleichzeitig eins der schlimmsten und schönsten Jahre – aber nicht so, wie ihr zunächst vermuten würdet.

In diesem Jahr habe ich persönlich so viel Gegenwind erfahren, wie selten zuvor. Ich musste mich mit Herausforderungen und Umständen befassen, die für mich zunächst unüberwindbar schienen, stellte mich ihnen, fiel dabei manchmal auf die Nase, stand wieder auf und marschierte weiter, wie wenn nichts gewesen wäre. Ich erlebte Situationen, die so unfair und ungerecht waren, dass mein Magen rebellierte, meine Gefühle Amok liefen und mein Verstand durchdrehte – einmal brauchte ich fast vier Wochen, bis sie sich wieder beruhigt haben. Ich stand immer wieder unter dem größten äußeren Druck und alles, woran ich bisher geglaubt habe, wurde durch die Umstände und andere Menschen in Frage gestellt – inklusive meiner eigenen Person. Und auf den ersten Blick betrachtet war das alles schlimm.

Was ich aber gleichzeitig erlebte:
ganz egal, wie heftig die Umstände schienen, und der Strum wehte – mein Fundament hielt. Das, was ich seit einigen Jahren als einzige Grundlage für mein Leben festgelegt hatte, war so felsenfest und unerschütterlich wie eine deutsche Eiche. Und das war tatsächlich das Allerschönste: zu erleben, dass alles stimmt. Und mit „alles“ meine ich, dass die Liebe einfach alles überwindet – und zwar nicht gerade noch so mit letzter Kraft, sondern tatsächlich vollkommen souverän, überlegen und noch viel einfacher, als ich es jemals vermutet hatte.

Aber egal wie bedrohlich oder aussichtslos die Umstände auch immer wieder waren, ich habe beschlossen mich dem zu stellen und mir keine Sorgen mehr zu machen, auch wenn ich sie keinesfalls ignoriere. Es ist mehr so eine „Das packe ich schon und freue mich drauf!“- Attitude. Obwohl ich teils eigentlich überhaupt nicht genau weiß, wie alles funktionieren soll, bin ich innerlich schon so voller Vorfreude und Spannung und sogar ein bisschen angriffslustig, sollten sich Schwierigkeiten wieder in meine Nähe trauen. Ich habe es schon oft geschrieben: gut drauf sein, wenn alles glatt läuft – das kann jeder Depp.

Damit will ich nicht sagen, dass man ständig Herausforderungen braucht! Aber wenn sie kommen – und dass sie kommen, ist so sicher wie die nächste Frühjahrskollektion von Chanel – dann ist es nur gut, wenn du bereits vorher auf einem stabilen Fundament gebaut hast. Wenn du deine Zufriedenheit oder Bestätigung nämlich aus etwas Äußerem beziehst, sei es eine tolle Beziehung, erfolgreiche Karriere, liebe Kinder, gutes Aussehen, Materielles wie Labels, etc. – dann warte mal ab, was los ist, wenn genau diese Sache von heute auf morgen wegfällt. Das ist jedenfalls ein sehr unsicheres Fundament und hält nur bei Sonnenschein. Und bei wem scheint schon dauerhaft die Sonne?

Es scheint ein einziger Traum zu sein. Denn inmitten von all den Stürmen und Schwierigkeiten und Herausforderungen, ist da dieses Leben in mir. Und das pulsiert und tanzt und vibriert und explodiert beinahe – es ist schön und beschwingt und leicht und gleichzeitig unendlich stark – und ganz und gar unbeeindruckt von allem Drama drumherum, was will man machen.

Und gerade deswegen habe ich beschlossen (einfach so! Jahreswechsel hin oder her, ich kann alles immer beschließen, was und wann ich will!), also ich habe beschlossen, dass ich den ganzen Standard noch ein bisschen anhebe. Mir doch egal, was war. Ich bin glücklicherweise in der Lage, die Skala in meinem Leben jederzeit nach oben zu schieben – und genau das werde ich tun.

Es hat sich im vergangenen Jahr immer gezeigt, dass diese Stürme einem wunderbar den Weg freiblasen können. Dank der ganzen Dinge habe ich wunderbare Dinge erleben dürfen in meinem Job, als Dozentin an der Hochschule, mit Familie und Freunden und den Menschen, die ich aus vollstem Herzen liebe. Sie waren an meiner Seite und haben mich immer weiter wachsen lassen. Deshalb bin ich so unendlich dankbar für dieses Jahr. Danke. Danke. Danke.

Ich finde, dass das, was mich persönlich am allermeisten ausmacht, meine extreme, absolute und uneingeschränkte Liebesfähigkeit ist. Ich bin nicht einfach „lieb“- oder zumindest nicht auf diese Weise, wie es sich das die meisten von euch vorstellen oder wünschen würden. Für mich ist Liebe gleichbedeutend mit Stärke – diese Begriffe sind austauschbar. Stärke ohne Liebe ist einfach nur Härte – Liebe ohne Stärke ist Gefühlsduselei. Und mit Schwelgen in Emotionen habe ich es nicht so.

Liebe ist mein persönlicher Schutzpanzer und eine Dampfwalze ohnes Gleichen – keiner kann sich ihr in den Weg stellen. Und gleichzeitig ist sie ganz weich und nahbar und zärtlich – ich kann das nicht so richtig beschreiben, weil es nicht zusammen zu passen scheint. Tut es aber doch.

Und genau diese Liebe wurde sehr in Frage gestellt – mittels maßgeschneiderter Situationen und Menschen, eben das ganze Paket. Alles sehr passend auf mich zugeschnitten und überzeugend ohne Ende, war ja klar.

Und deshalb hebe ich den Standard ab sofort noch ein bisschen an und schiebe den Regler nach oben- und liebe so wild entschlossen und so hemmungslos und so hingegeben und so voller Begeisterung, dass alles zu spät ist. Und vertraue dieser Liebe so bedingungslos, wie noch nie zuvor. Und gleichzeitig scheiße ich auf jede Erfahrung, die mir das Gegenteil beweisen wollte. Denn das zeigt mir immer wieder, dass alles gut ist. Danke.

Einer meiner Grundwesenszüge ist Unbekümmertheit. Ich bin so leicht, als könnte ich schweben, was die erstaunliche Fähigkeit des stundenlangen auf High Heels-Laufen erklärt: meine Füße berühren gar nicht wirklich den Boden. Ironischerweise trage ich zur Zeit so viel Verantwortung, wie noch niemals davor in meinem Leben und siehe da: trotzdem leicht. Ich habe allerdings bereits vor Jahren für mein Leben festgelegt, dass für die Liebe alles ganz leicht ist – das ändere ich doch jetzt nicht, weil der Wind etwas stärker weht.

In diesem Jahr erlebte ich oft, wie Menschen – und zwar solche, auf deren Meinung ich viel gab, ist ja klar! – mir immer wieder versicherten, dass „es eben nicht ganz so leicht sei.“ Und zusätzlich erlebte ich, dass Umstände mir mit Nachdruck beweisen wollten, dass alles unendlich kompliziert, schwer und im Grunde unüberwindbar ist.

Also, Folgendes: Wenn ich der Teufel wäre – welcher ich nicht bin. – aber wenn ich es wäre, dann wäre für mich das Worst-Case Szenario, wenn ich jemandem absolut glaubwürdig beweise, dass er ein hartes Los gezogen hat und für ihn alles sehr schwer ist und er sich daraufhin weigert, bedrückt zu sein. Das würde mich so richtig wütend machen!

Also habe ich entschieden, dass ich in Sachen Unbekümmertsein noch einen ganzen Zahn zulege. Ich habe beschlossen, dass ich so sorglos und unbeschwert und beschwingt und vergnügt bin, wie es das noch nie gegeben hat. So sehr, dass es manche fast schon ärgert, weil: „Was versteht die schon vom Leben?“. Doch, ich habe dafür sogar jedes Verständnis, weil ich nie direkt von den Schwierigkeiten erzähle – meistens vergesse ich nämlich, dass ich welche habe!

Wie wenn ich zu dämlich wäre, die Probleme richtig zu erfassen – zu dumm, die Herausforderungen richtig einzuschätzen. So grenzenlos leichtfüßig, dass man mich für naiv hält. Dabei bin ich das überhaupt nicht – ich setze die Schwierigkeiten nur in Relation zu Liebe, bzw. zu mir. Und dann kann ich gar nicht anders, als am Rande des Vulkans zu hüpfen, mag er noch so sehr qualmen. Es funktioniert und das ist wunderbar. Danke.

Und weil ich gerade so schön dabei bin, hebe ich noch das Niveau in Sachen Vertrauen an. Vor Kurzem stand ich in der Küche und mir wurde schlagartig klar: „Ach Kerstin, jetzt freu‘ dich doch, dass alles so beschissen unmöglich aussieht. Dann erleben wir endlich was. Bist du jetzt dabei, oder wie?“

Und da musste ich sehr lachen. Und wie ich dabei bin! Oh man, mir macht sowas sogar richtig Spaß, no risk, no fun und so! Denn wie will ich etwas Großartiges erleben, wenn alles innerhalb der üblichen Komfortzone (meinetwegen gut) läuft? Niemals will ich erlauben, dass Gewohnheit und Mittelmaß mein Leben träge und lahmarschig machen. Ich will nicht gutes Mittelmaß – ich will das Beste, Schönste, Krasseste, Aufregendste, Genussvollste, Wundervollste Leben, das jemals auf diesem Planeten stattgefunden hat – darunter stehe ich gar nicht erst auf.

Ich will und kann kein lahmes, kompromissreiches Leben haben – lieber lasse ich mich lebendig begraben. Und vor allem werde ich niemals glauben, dass die Liebe nicht die Allerstärkste ist und spielend leicht mit allem fertig wird – auf jede gegenteilige Erfahrung scheiße ich. Ich weiß ganz genau, dass vieles eine Art Prozess ist und das Meiste nicht von heute auf Morgen klappt – aber die Entscheidung, die treffe ich genau jetzt.

Und dabei will ich mich an absolut niemand anderem messen oder orientieren – der Satz „Aber bei anderen läuft es auch nicht anders! Jeder hat sein Päckchen zu tragen.“ ist für mich nur eine Ausrede. Ich trage hier gar nichts – wie soll ich sonst leichtfüßig tanzen, wenn ich irgendeine Last schleppen muss?

Nur, weil die Meisten sich mit Mittelmaß arrangieren – deshalb werde ich das noch lange nicht in meinem Leben dulden. Nur, weil andere Unsicherheit, Selbstzweifel, Frust und Druck so oft und so lange zulassen, dass es sich für sie beinahe „normal“ anfühlt – ist es noch lange nicht normal für mich. Nur, weil es als gesellschaftsfähig gilt, immer mal wieder „einen schlechten Tag zu haben“, zu manipulieren, zu mobben (online oder in real life) oder sich sonst wie Vorteile zu beschaffen, um gut da zu stehen – und sei es, dass man über andere herzieht, um sich selbst aufzuwerten – muss ich das noch lange nicht mitmachen. Nur, weil andere jeden Morgen mit Bauchschmerzen aufwachen und dieses Gefühl wie paralysiert akzeptieren – werde ich das keine 5 Minuten in meinem Schlafzimmer dulden. Nur, weil andere aus Angst Entscheidungen treffen (oder diese auf die lange Bank schieben aus eben diesem Grund) – deshalb werde ich noch lange nicht aus Druck voreilig handeln oder vor lauter Schreck ohnmächtig dastehen und gar nichts tun.

Bitte versteht es nicht falsch: ich verurteile keinen oder schaue auf irgendjemanden herab, dem es schlecht geht – das genaue Gegenteil ist der Fall, vor allem angesichts des letzten Jahres! Ich habe tatsächlich jedes Verständnis dafür und kann es nachvollziehen – für mich selbst aber will ich einen anderen Standard, das ist schon alles.

Ich habe nämlich so richtig Lust, das Niveau an Lebensfreude, Glücklichsein und „Unmögliches möglich machen“ anzuheben. Das mag zunächst nicht spektakulär aussehen, und das Allermeiste davon wird sich sowieso in meinem 4 Wänden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abspielen, das ist mir schon klar. Aber nichtsdestotrotz gebe ich Gas. Und auf alles andere scheiße ich.

Denn ich habe nur dieses eine Leben – und aus diesem werde ich garantiert das Schönste rausholen, das überhaupt möglich ist. Und keiner kann es mir verbieten. Es kann mich keiner daran hindern, stellt euch vor! Dafür bin ich wirklich dankbar.

Danke, dass ihr dabei wart.

Living the dream

Ich bin davon überzeugt, dass absolut jeder eine Art Lebenstraum hat – bewusst oder noch ganz unentdeckt. Es ist eine Idee, Inspiration, Vorstellung, oder ein konkreter Plan, die genau deinen Fähigkeiten und Begabungen entspricht und nicht nur dich selbst, sondern auch alle um dich herum glücklich macht. Dieser Traum ist schönste Motivation, der Auftrieb, der einen Schwierigkeiten überwinden lässt und der Push, den es braucht, wenn alles um einen herum nach dem genauen Gegenteil aussieht.

Dabei ist es zweitrangig, ob man erst 17 oder schon 56 Jahre alt ist: man ist nie zu jung oder zu alt dafür, einen Lebenstraum zu träumen und umzusetzen. Für mich persönlich gibt es kaum etwas Schöneres, als anderen dabei zu helfen, ihren Traum zu entdecken – ihnen dafür Inspiration zu liefern – ihnen die Versagensängste zu nehmen – sie gegebenenfalls praktisch zu unterstützen und ihnen den richtigen Fokus immer wieder vor die Augen zu führen. Es ist meine Königsdisziplin, und klappt virtuell ganz genauso wie im realen Leben. Ich wecke euren Ehrgeiz und küsse den Willen zur Umsetzung schon noch wach – es ist mir ein Vergnügen!

Manchmal ist es nur der fehlende Anstoß oder die fehlende Idee zur Herangehensweise, die einen daran hindert, seine Träume zu erkennen und diese auch zu verwirklichen. Erzählt mir von eurem Lebenstraum: noch schlummernd oder bereits erfüllt? Was hat euch dazu inspiriert? Glaubt ihr an einen oder mehrere Lebensträume?

Das wichtigste dabei ist herauszufinden, was du wirklich willst. Egal, wieviele Träume du auch hast, wichtig ist dabei, dass du dich auf dich selbst konzentrierst. Nicht zuviele Menschen fragen, denn die haben meistens nicht deine Sicht nach vorne bzw. auf die Dinge. Wenn man etwas Neues starten will, dann muss man Dinge machen, die Andere vorher noch nicht gemacht haben.

Was andere über dich denken, geht dich nichts an. Du musst keinem Rechenschaft ablegen. Du musst dich keinem erklären, warum du dieses oder jenes so machst, wie du es machst. ,Du musst es keinem recht machen oder etwas beweisen. Du musst keinem zeigen, was für eine tolle, lockere, stylishe Frau du bist, zuverlässige Kollegin, großartige Partnerin, geistliche Persönlichkeit du bist. Oder was auch immer die Erwartungen in deiner Umgebung sind.

Manchmal wird Applaus geklatscht, manchmal nicht. Und du tust besser daran, dich überhaupt nicht danach zu richten, wohin das Fähnchen im Wind weht – sonst wird’s ein armseliges Dasein, glaub mir. Du brauchst keine Bestätigung von außen. Wenn sie da ist: schön. Wenn keine da ist: auch schön. In dieser Zeit lernst du nämlich, frei davon zu sein.

Du folgst deinem Herzen. Und was andere denken, geht dich nichts an.

Ein Lebenstraum ist dabei aber nicht ein bestimmtes Objekt, sondern etwas ganz Alltägliches. Man darf sein Leben jeden Tag mit etwas füllen, was man liebt und was einen erfüllt.

Herausforderungen und Schwierigkeiten sind dabei total normal. Im Gegenteil, sie gehören dazu wie das Atmen. Wenn man das weiß, lässt man sich davon auch nicht immer wieder verunsichern. Im Gegenteil, ich sehe sie immer wieder als Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nur weil ich meine Arbeit so wahnsinnig liebe gibt es gar keine andere Option las dafür eine Lösung zu finden und geduldig zu bleiben. Es ist nichts, was mich entmutigen könnte oder mich gar aus der Bahn wirft. Wenn man das weiß, dann kann man auch leichter damit umgehen.

Das hört sich erst einmal super an, aber die Umsetzung liegt bei einem Selbst. Die klare Regel lautet: Wer sich irgendwas will, bekommt irgendwas. Es ist wichtig zu wissen, was man wirklich, wirklich will.

Was möchtest du für ein Leben?
Wie möchtest du deinen Alltag gestalten?
Wie soll dein Output sein?
Was möchtest du den Menschen mitgeben?
Stehst du selbst im Vordergrund oder möchtest du Jemand etwas beweisen?
Oder machst du es nur aus finanziellen Gründen?
All das sind Motive, die einen nicht lange werden durchhalten lassen.

Als nächstes ist es wichtig einen Fokus zu setzen. Man lässt sich nämlich so wahnsinnig gerne ablenken. Deshalb ist es so wichtig, dass man alles aus seinem Leben streicht was einen in irgendeiner Weise beschwert, runterzieht oder negativ beeinflusst. Dadurch kreiert man sich selbst ein Mindset, was einen auch auf potentielle Herausforderungen viel besser vorbereitet.

Die größte Ablenkung auf dem Weg zu seinem Traum sind natürlich Probleme und Schwierigkeiten. Neben wenigen Dingen, die mal nicht funktionieren, gibt es aber auch ganz viele die laufen und genau darauf fokussierst du dich jetzt. Dieser Fokus ist auch wichtig um, auf lange Sicht gesehen, deinen Lebenstraum zu erfüllen. Denn am Anfang ist man immer wahnsinnig motiviert und verliert dann immer mehr die Lust daran.

Diese Welt ist böse. Das wird jetzt hart für einige Träumer und Weltverbesserer unter euch, aber: diese Welt ist keineswegs ein Paradies voller Sonnenuntergänge, Zuckerwatte und immerwährender Parties. Es gibt da draußen echte Arschlöcher, bösartige Menschen voller Frust, Hass, Neid und Missgunst.

Das bedeutet: Du wirst ihnen immer wieder begegnen und das eine oder andere mal mit ihnen zu tun haben – du kommst nicht drumherum. (Außer, du entscheidest dich für ein Leben in Einsamkeit, aber das kann nie und nimmer das Ziel sein, mal ehrlich.) Je mehr dir diese Tatsache bewusst ist, umso kleiner die Verwunderung, wenn Menschen dich belügen, verletzen oder missbrauchen. Shit happens.

Das soll keineswegs eine Erwartungshaltung in dir produzieren. Ich zum Beispiel gehe ganz selbstverständlich davon aus, dass mich jeder liebt – wenn es mal nicht so ist, dann verschwende ich keinen Gedanken daran, bin aber auch nicht vor dem Kopf gestossen. Ich weiß einfach: das gibt es – und wird es immer geben. Wieso und weshalb ist nicht meine Zuständigkeit. Es wird also immer wieder passieren, dass Menschen, die dir nahe stehen oder dir etwas bedeuten, dich verletzen, dich kleinmachen und versuchen dir zu schaden – und wenn es nur heißt, dass sie ihren Frust an dir abladen.

Das ist schmerzhaft und kann Tränen, schlaflose Nächte, Zeit und viel Geld (z.B. aufgrund einer Scheidung oder wirtschaftlichen Betrugs) kosten.

Und weil ich nicht will, dass du leidest, habe ich einen einzigen Rat für dich:
Lass los und gehe weiter.

Gehe den ersten Schritt. Ich bin überzeugt davon, dass Jeder eine Art von Lebenstraum hat. Aber die Meisten haben Angst in eine neue Richtung zu gehen oder sie haben das Gefühl, dass die Umstände, die sie umgeben, es Ihnen schlichtweg unmöglich machen, etwas zu verändern.

Sie brauchen die perfekte Ausrüstung.
Sie brauchen mehr Mitarbeiter.
Sie brauchen die perfekte Plattform.
Aber der Punkt ist, dass dieser Tag niemals kommen wird.

Deshalb geh einfach los. Vertrau darauf, dass das was du gerade tust und das, was dir gerade zur Verfügung steht, genau ausreichend ist für deinen Anfang. Unterschätze dabei nie die ersten kleinen, vielleicht noch so unscheinbaren, Schritte. Denn die bringen dich auf deinen Weg und setzen das Fundament für alles, was danach noch kommen soll.

Du kannst jeden Morgen aufstehen und für dich manifestieren: Ab heute möchte ich, dass sich etwas verändert. In jedem Fall steht zwischen dir und deinem Lebenstraum immer nur deine Entscheidung.

Leg los und genieß es einfach.

Achte drauf

Ich bin überhaupt nicht vorsichtig. Selbst die schwerwiegendsten Entscheidungen treffe ich, ohne lange abzuwägen, bin die Erste bei waghalsigen Projekten, schreibe öffentlich, worauf ich gerade Lust habe und bevor jemand „An der Ampel da vorne könntest du drehen…“ zu Ende ausspricht, befinde ich mich bereits auf der Gegenspur. Während andere noch abwägen, analysieren, beten oder um Erlaubnis fragen (bei manchen sind die beiden letzten dasselbe), mache ich schon mal so lange weiter und werfe mich ins Abenteuer. Dadurch erlebe ich zwar generell mehr als andere, allerdings geht’s auch turbulenter zu. Das ist keinesfalls besser oder schlechter als andere Vorgehensweisen – das ist einfach notwendig für die Aufgabe, die ich auf dieser Welt tun muss.

Das klingt spontan, intuitiv und wild – und das ist tatsächlich so. Allerdings achte ich dabei jederzeit auf ein paar Dinge – ausnahmslos, und so peinlich genau, wie wenn es um mein Leben gehen würde. Denn das tut es. Und weil es so überlebenswichtig ist, musst du ebenso darauf Acht geben – unabhängig davon, welcher „Typ“ du bist. Ich schreibe nie etwas von „müssen“, diesmal aber ist es alternativlos. Es nützt nichts „Ich vertraue der Liebe, bla bla…“ zu labern und andererseits genauso weiter zu machen, wie bisher.

Unvergebenheit

Wir alle haben schon oft etwas Schlimmes erlebt: von Missgeschicken bis zu echten Katastrophen. Vielleicht wurdest du ungerecht behandelt – einmalig oder immer wieder. Vielleicht gehst du gerade durch eine schwere Zeit und große Herausforderungen – und dabei kannst du nichts wirklich dafür, musst die Suppe auslöffeln, die dir jemand anderes eingebrockt hat und trägst die Konsequenzen für das Verhalten von jemand anderem. Das ist hart, gemein und ungerecht. Und jedem schon mal passiert.

Worauf du achten musst. Ganz egal, wie fies, unfair oder bösartig jemand anderes war – lasse keinen Groll in dein Herz hinein. Unvergebenheit ist ein No Go. Wer nicht vergibt, wird bitter. Und du willst niemals eine junge, verbitterte Frau werden. Und auch keine alte, verbitterte Frau. Und deine Kinder sollen niemals sagen „Also Mama war verbittert, sie hat Papa niemals verziehen, dass er damals…“

Bitte achte darauf. Achte darauf, dass dein Herz nicht schwer und traurig bleibt, weil du dieser einen Person nicht verzeihen kannst. Auch, wenn es wirklich, wirklich schlimm war. Auch, wenn es so unfair, und ungerecht und wie konnte sie/er nur. Mag sein, dass du Recht hast und im Recht bist und dennoch, was bringt’s, wenn du verbittert im Recht stirbst?

Der Preis des Rechthabens und der Unvergebenheit ist ein Inneres, das von Hass, Groll, und Schuldzuweisungen so hart geworden ist, dass keine Leichtigkeit, Lebensfreude oder Genuss mehr möglich ist (höchstens als Momente der Ablenkung). Dieser Preis ist viel zu hoch und überhaupt nicht diskutabel. Für dich gibt es zum Vergeben keine Alternative.

Auf Unvergebenheit achte ich höllisch genau: Ich vergebe und vergebe und vergebe und wenn es 100 mal hintereinander ist – egal.
Und wenn es wirklich, wirklich ungerecht war – egal.
Und wenn es sehr, sehr weh getan hat – egal.
Ich vergebe, no other options possible.
Ich will auf keinen Fall verbittert sterben, dafür habe ich mich viel zu gern. Und dich auch…

Loslassen

Es ist gut, sich ein Ziel zu setzen, denn wer nicht weiß, wohin er will, wird vermutlich nirgendwo ankommen. Außerdem hat jeder von uns Herzenswünsche und das muss auch so sein: Wer nicht weiß, was er will, lebt einfach nur in den Tag hinein und kriegt nicht viel auf die Reihe. Es ist gut, etwas auf die Beine zu stellen.

Darüber hinaus ist es aber essentiell, dass man immer und jederzeit alles über den Haufen werfen kann. Das bedeutet Vertrauen. Viele von euch denken, dass mein „Vertraue der Liebe!“ bedeutet, dass die Liebe für euch alles so macht, wie ihr es euch wünscht. Oder euch zumindest dabei hilft. Aber „Vertraue der Liebe.“ heißt: Vertraue der Liebe.

Mir ist bewusst, wie tief euer Eigenheim – Liebespaar – Familie – Urlaube auf Bali – erfolgreiche Karriere – Träume sitzen. Daran ist nichts verkehrt.

Wenn aber diese Träume aus irgendwelchen unerwarteten Gründen nicht zustande kommen (weil du einfach nicht schwanger wirst) oder mit Pauken und Trompeten untergehen (weil du Insolvenz angemeldet hast), dann musst du deinen „Nur so kann ich glücklich werden“- Traum in die Tonne kippen.

Vergiss‘ es. Vergiss‘ es einfach. Während ich „einfach“ schreibe, weiß ich genau, dass es vielleicht ein Wunsch ist, der tief liegt und den du schon lange hegst. Vielleicht so lange, dass er mit dir völlig verschmolzen ist und du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, jemals anders glücklich zu sein. Glaube mir, stimmt nicht.

Dennoch, das Ding musst du los werden, es muss weg, sterben, auf nimmer Wiedersehen. Lebe Wohl. Und zwar ganz. Ganz und gar. Vertraue der Liebe. Vertraue der Liebe heißt, vergiss für immer deine „Nur so/nur mit dieser Person/nur mit diesen Umständen kann ich glücklich werden.“ – Vorstellung.

Ich habe in meinem Leben meine „So ist mein Leben perfekt.“-Vorstellung öfter fallen lassen, als ich zählen kann. Manchmal habe ich kurz dabei geweint, manchmal nicht. Großes Drama ist dabei gar nicht nötig, denn wer tatsächlich der Liebe vertraut, der braucht keinen auf sterbenden Schwan machen.

Ich achte dermaßen genau darauf, mich nicht auf eine bestimmte Vorstellung festzulegen, und lasse diese so regelmäßig hinter mir, dass es inzwischen ein Automatismus ist, und ich gar nicht das ganze emotionale Theater dabei veranstalte. (Spart viel Zeit, so lange kann man schon mal Netflix gucken.)

Loslassen ist easy. Und wunderschön.

Mein Loslassen geht so: „Mir egal, wo ich bin, mit wem ich zusammen bin und was ich genau dann tue – so lange es das ist, wo die Liebe mich haben will.“ (Spoiler: Und das wird der schönste Ort und das schönste Leben sein.)

Abkürzungen / Kompromisse

Wenn man sich etwas wirklich, wirklich wünscht, dann bietet der Teufel einem oft erstmal ein Plagiat an. Eine Kopie, ein Fake, eine täuschend echte Fälschung.

Lass mich erklären, denn in so einem Fall ist dann das, was dir präsentiert wird, exakt das, was in deinem Herzen brennt, aber mit kleinen Kompromissen.

Es ist eigentlich genau das, was du immer wolltest – aber nicht ganz „rund“. Es ist eigentlich perfekt – aber mit Abstrichen. Es ist eigentlich alles, wovon du träumst und zum Greifen nahe – aber mit ein bisschen Manipulation.

Vielleicht ist es etwas nicht ganz Legales. Oder vielleicht nicht illegal – aber moralisch nicht ganz in Ordnung. Oder es klingt nach einer Abkürzung zu deinem Ziel und fast zu einfach. Oder vielleicht machen es andere genauso, dann wird es nicht ganz verkehrt sein? Oder vielleicht geht es um die Traumperson, aber mit Zugeständnissen, bei denen dir nicht ganz wohl ist. Oder du musst hier und da ein Auge zudrücken oder dich auf einen faulen Kompromiss einlassen, aber hey! Du bekommst dann das, wovon du schon immer geträumt hast!

Ich achte auf sowas wie verrückt. Ich passe extrem auf diese feinen Nuancen auf und bin völlig kompromisslos. Ganz egal, wie glänzend und schön und verlocken und easy und zum Greifen nahe der Weg zu meinem Wunsch aussieht – ich will keine halbseidenen Abkürzungen.

Ich bin davon überzeugt, dass in der Liebe alles klar und recht und rein ist. Ohne Halblügen, ohne Tricks, ohne sich Vorteile zu verschaffen, ohne Ellenbogen, ohne „Aber es ist nicht generell verboten, wenn man nicht erwischt wird, und andere machen es auch.“ Mir egal, wie viele andere es machen. Und mir egal, ob sie damit extremen Erfolg haben. Ich spiele in einer ganz anderen Liga.

Und selbst, wenn es niemals jemand anderes erfahren würde: Mein Herz ist mein Richter, mein Gewissen ist rein, und mein Schlaf heilig. Ich bin kristallklar, ehrlich und transparent, und stehe zur Liebe. Und die Liebe ist ganz bestimmt mächtig genug, um mich dahin zu bringen, wo ich sein soll. Und wenn es nicht der Ort ist, an den ich ursprünglich dachte, dann zurück zu Punkt 2.

Auf diese Dinge achte ich mehr als auf alles andere. Peinlich genau.

Tue es und du rettest dein Leben.

Sei einzigartig

Es gibt etwas in meinem Leben, woran ich mich jeden Augenblick so sehr freue, wie an nichts sonst. Ich bin jede Minute unendlich dankbar deswegen und ich könnte vor lauter Glück darüber Freudentränen weinen und juchzend in die Luft springen. (Das verkneife ich mir meistens, weil’s eventuell verstörend wirkt. Aber wenn mal keiner hinschaut…).

Es ist nicht die Wohnung – obwohl sie wirklich, wirklich schön ist – und nicht der Umstand, dass ich in Stuttagrt wohne. Es sind nicht meine Familie oder mein Freundeskreis – auch wenn ich die Anwesenheit dieser Personen in meinem Leben wirklich wertschätze. Es ist auch nicht die Tatsache, dass ich einen wunderbaren Job habe – obwohl das ein riesiges Geschenk für mich ist.

Die allergrößte Freude und den tiefsten Genuss habe ich an:
meiner eigenen Person.

Dass ich meine Persönlichkeit so liebe (So richtig heftig! Nicht in der: „Na ja, passt schon.“- Art, sondern wie verrückt!), hat nichts mit falscher Selbstwahrnehmung oder Narzissmus zu tun. Es ist keine blinde Selbstverliebtheit (nach dem Motto: „Ich bin die Geilste hier“), oder Selbstüberschätzung. Es liegt mir fern, mich selbst auf dem Blog zu loben – absurde Vorstellung.

Alles, was ich möchte, ist dass in dir dieselbe tiefe Begeisterung und aufrichtige Liebe zu deiner eigenen Person entfacht. Ich will, dass sie lichterloh brennt, und du vor lauter Glücklichsein über deine Persönlichkeit nicht weißt, wohin. Wofür mein Herz schlägt, ist, dass du – völlig unabhängig vom momentanen Gefühlszustand oder äußeren Umständen – immer die tiefe Zufriedenheit und Freude über dein Sein empfindest. Und dass die Tatsache, dass du ein- und ausatmest, dir mehr Lebensfreude schenkt, als jede Designerhandtasche, jeder Diamantring und jedes Kompliment eines anderen Menschen es jemals tun könnten.

Deine Einzigartigkeit ist dein größter Schatz. Nicht deine Kinder, nicht dein Partner, nicht dein Geschäft, welches du mit viel Herzblut aufgebaut hast, nicht deine Beziehungen oder Freunde, weder dein materieller noch dein emotionaler Besitz: DU SELBST bist das Kostbarste.

Und genau so, wie du bist – genau so braucht dich diese Welt. Und so einzigartig, wie du bist – genauso einzigartig ist dein Weg.

Deshalb sollte Jedem beigebracht werden, dass es ist nicht normal, dass man tiefstapelt. Und sich ständig hinterfragt (passt alles noch bei mir? Müsste ich weniger… und mehr…?) Und an sich zweifelt – nur, weil die Umstände nicht passen. Und sich in Frage stellt, und an sich herumdoktert und der größte Kritiker seiner selbst ist. Das fängt oft bei den eigenen Fähigkeiten als Mutter an (wenn das Kind sich nicht wie gewünscht verhält, z.B.) – und endet nicht selten im Hinterfragen seiner gesamten Person.

Eure selbstkritischen Überlegungen in Ehren, aber bei mir ist das nicht so. Also gar nicht. Ich habe für so etwas gar keine Zeit, um mich herum ist so viel Glück, so viel Lebensfreude, so viel Inspiration und Frische, so viel Größe und Weite – sollte ich mal tatsächlich über meine Fehler nachdenken wollen, zack! ist schon spät abends und ich will ins Bett. (Und ins Bett will ich glücklich, ist doch klar – wer will sich schon vor lauter Gedanken nachts hin- und herwälzen…)

Das heißt keinesfalls, dass in meinem Verhalten alles perfekt ist (dem ist mit Sicherheit nicht so!) aber wenn mir etwas bewusst wird, was nicht passt, dann ändere ich das in der Minute, so weit ich das kann – und dann geht’s schon wieder weiter!

Die meiste Zeit bin ich nämlich damit beschäftigt, mich darüber zu freuen, dass es eine Kerstin in meinem Leben gibt. Und dass ich immer mit dieser zusammen bin, 24 Stunden, rund um die Uhr. Und dass ich in ihrer Nähe bin, und sie mich unendlich liebt und wertschätzt und sich jede Sekunde an mir freut. Ich bin folglich immer mit jemanden umgeben, der mich wirklich und aufrichtig mag, und von mir begeistert ist. (Und ich schreibe das extra so auf, damit euch bewusst wird, wie kostbar es ist, dass ihr euch selbst habt.)

Das ist einfach das kostbarste Geschenk und die schönste Tatsache, die sich je hätte jemand ausdenken können: wie schön ist es, ich zu sein? Ich liebe alles, was von mir ausgeht. Ich liebe diese unendliche Stärke, die gleichzeitig immer leicht und locker ist, ich liebe dieses tiefe Vertrauen, das Berge versetzt, ich liebe die Größe und die Wertschätzung, die mich erfüllen, ich liebe die Kreativität und die pure Liebesenergie, die mich jede Sekunde durchströmt. Ich liebe diese enorme Inspirationskraft, die jeden, der es will, einfach mitreist. Ich liebe die Weite und die Größe und die Tiefe, die in meinem Herzen sind – und das alles völlig entspannt und zu 100% authentisch. Ich liebe es einfach!

Alles, was daraus entsteht, sind lediglich Auswirkungen dieses Seins – wunderschön und attraktiv, aber doch nur ein Resultat meiner Persönlichkeit.

Das ist auch nicht schräg. Minderwertig zu sein, ist weder normal, noch sympathisch, noch attraktiv, noch inspirierend. Ich weiß, dass Posts à la „Jetzt sage ich euch ehrlich, wie scheiße es mir geht, damit ihr mich aufbaut“ sehr beliebt sind und hohe Klickzahlen garantieren, denn dann fühlen sich alle verbunden in ihrem Selbstmitleid und überhaupt „wir sitzen alle im selben Boot, und keiner ist besser dran.“

Also wenn das so ist, dann sitze ich nicht in diesem Boot. Ich fliege in einem 5*****-LuxusJet, und ich nehme jeden mit, der mutig genug ist, diese Erde zu verlassen – aber in das Boot kriegt mich keiner rein!

Versteht mich nicht falsch: ich habe nichts dagegen, wenn jemand sein Herz ausschüttet – ich habe sogar jedes Verständnis dafür! Wirklich wahr! Aber wenn ich mein Herz ausschütte, dann bekommt ihr nur Liebe, Ermutigung, Stärke und Inspiration zu lesen, denn sonst ist nix anderes drin. Auch auf die Gefahr hin, dass so viel Selbstliebe für die Meisten ungewohnt oder gar befremdlich wirkt – mir völlig wurscht.

Mein Herzenswunsch ist, dass Jeder mit stolzgeschwellter Brust aufwacht, in vollem Bewusstsein dessen, was für ein Glück die anderen haben, dass es sie gibt. Dass man überall, wo man auftritt, diese Sicherheit, Lebenslust und Stärke verbreitet – einfach so, weil sie es ist. Und gar nicht anders kann.

Ich verrate dir ein Geheimnis, denn aus dieser Liebe kommt eine so enorme Stärke und Selbstvertrauen, dass dir deine ganzen-ach-so-wichtigen Drama-Probleme auf einmal absolut unbedeutend erscheinen, und du sie quasi im Vorbeigehen löst. Oder sie lösen sich von alleine, wie von Geisterhand.

Ich garantiere dir: das, worüber du dir tagelang den Kopf zerbrichst – darüber würde ich keine 2 Minuten nachdenken. Aber nicht, weil ich dämlich, lebensfern oder naiv bin, sondern weil ich die Dinge in der richtigen Relation sehe. Aus der Position meiner Stärke heraus.

Und meine tiefe Überzeugung ist, „egal, welche Herausforderung vor mir steht: ich kann das. Ich bin genau die Richtige dafür. Ich überwinde das mit Leichtigkeit.“ Und ratet mal was? Genauso ist es dann auch. Liebe ist Stärke ist Liebe ist Stärke ist Liebe. Das Eine ohne das Andere gibt es nicht.

Und dank dieser Liebe wirst du wunderbar unabhängig von der Zuneigung oder Ablehnung anderer. Ob dich jemand mag, oder dich nicht ausstehen kann, das ist dir dann einfach scheißegal. Ob dich jemand kritisiert oder in den Himmel lobt, ach ja. Auch kein Unterschied. Ob jemand damit einverstanden ist, wie du die Dinge siehst oder tust, wasauchimmer. Das ist echte Freiheit.

Ich bin ein großer Fan der Inspiration und glaube ganz fest daran, dass alles, was ich bereits bin und lebe, dich so stark und nachhaltig inspiriert, dass es bei dir früher oder später genauso kommt. Einfach so. Vielleicht mit einem lauten BAM oder ganz langsam, Schritt für Schritt – wie es passiert und wann es passiert, ist mir egal. Hauptsache ist, dass es passiert und du diese tiefe, leidenschaftliche, innige Liebesbeziehung zu der allerschönsten, allerkostbarsten Person in deinem Leben beginnst: ZU DIR SELBST.

Du kannst unmöglich dauerhaft mit negativen Menschen zusammen sein und selbst nicht negativ werden. Und je stärker ich mich selbst liebe und wertschätze, umso stärker fließt diese Liebe und Wertschätzung zu dir, umso stärker liebst du dich und freust dich daran, dass es dich gibt.

Tue mir einen Gefallen, und sage mal laut und deutlich, und im vollsten Brustton der Überzeugung: Was für ein Glück für diese Welt, dass es mich gibt!

Lasst es mich mit den Worten von Charlie Chaplin anlässlich seines 70. Geburtstages ausdrücken:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE. Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

So machen wir das jetzt. Habt Spaß dabei und genießt es einfach.

Freu dich

Heute verrate ich dir ein Geheimnis, wie du quasi sofort auf der Stelle mehr Lebensqualität und Zufriedenheit bekommst. Mehr Lebensglück instantly! Ready? Verleihe allem, was du an Gutem empfindest, einen Ausdruck.

Du freust dich über etwas? Dann strahle, hüpfe auf und ab, klatsche in die Hände, drehe dich schwungvoll im Kreis! Du empfindest eine Zuneigung zu jemanden? Dann lächele ihn an, berühre ihn, drücke ihn kurz fest, stupse ihn liebevoll an, etc. Du bist begeistert von jemanden, du empfindest Bewunderung, Respekt, Liebe für jemanden? Dann sage bzw. zeige es. Du fließt über vor Liebe?! Dann drücke es aus! Öffne deinen Mund und sprich es laut aus.

Weißt du, in unserer Gesellschaft ist es „normal“ geworden, dass man den negativen Emotionen oder Gedanken sofort Ausdruck verleiht – aber die positiven zurückhält. Das Jammern ist an der Tagesordnung. Erst vor ein paar Tagen haben sie geschimpft „weil das Wetter so doof ist!“ und gestern wieder „oh Gott, dieser Regen ist unerträglich!“. Auf den Elternabenden wird über die Lehrer und die Hausaufgaben gejammert. Bei den Freundinnen-Treffen wird gemeinsam über eine nicht Anwesende schlecht gesprochen. Und in allem fühlt man sich miteinander verbunden – und feiert eine Jammer-Party gemeinsam.

Dagegen empfindet man alles Positive, Immer-Freudige, Begeisterte als suspekt, wenn nicht sogar unsympathisch. Don’t get me wrong, ist das Positive nur aufgesetzt, dann ist es auch unsympathisch, keine Frage! Aber das Negative ist nie sympathisch, weder aufgesetzt, noch echt!

Schau, alles, dem du Ausdruck verleihst (durch Worte, Taten, etc.) wird sofort stärker. Warum? Na, weil du so stark bist! Und dein Äußeres (deine Feelings + Gedanken + dein Körper) wurde geschaffen, um dem Guten Ausdruck zu verleihen – und nicht irgendwelchem Müll von unten auch noch Kraft zu geben. Das schwächt dich, raubt dir kostbare Energie und Inspiration.

Und ich sage dir, du sollst jede Sekunde inspiriert sein! Jeder deiner Schritte soll schwungvoll sein, du sollst überfließen vor Glück und Freude, unabhängig vom momentanen äußeren Umstand! Lass doch den schlechten Energien keinen Raum in deiner kostbaren Gefühlswelt! Da soll ein Ausdruck der Liebe, Freude und Leichtigkeit sein, sonst nix! Lass sie nicht missbrauchen von Neid, Hass, Sorgen, Jammern, Lästern, etc.

Du machst es ganz anders. Du widerstehst diesem Drang, bei allem negativen Gerede mitzumachen („die Spritpreise, die Wirtschaftslage, das Jobangebot, der Kontostand, das Verhalten der Kinder, die Schwiegereltern, die Krankheiten…“). Ja, du musst dich manchmal richtig dagegen entscheiden! Dagegen verleihst du allem, was du an Guten spürst, auf der Stelle Ausdruck! Oh, das ist so wunderschön! Das macht dich auf der Stelle stärker und steckt alle um dich herum an!

„Aber was mache ich, wenn mein Mann den ganzen Tag jammert und negativ redet?“ Dann machst du nicht mit. Dann sagst du einfach entschieden und liebevoll: „Schatz, ich mag nicht so schlecht reden, das zieht mich nur runter. Können wir jetzt was Schönes sprechen – oder zumindest knutschen?“ „Und was mache ich, wenn meine Kollegen dauernd nur Schlechtes bewegen?“ Dann verlasse den Raum, wenn es gar nicht anders geht. Entweder sie hören auf damit oder du gehst. Die Atmosphäre, in der du arbeitest, ist entscheidend, unterschätze das nicht! „Und wenn es mein Chef ist, der alles schwarz sieht?“ Nun, das kommt darauf an, ob er auf dich hört. Du kannst ihn ermutigen und ermutigen und ermutigen und gar nicht auf seine Schwarz-Seherei eingehen. Sollte es allerdings so massiv sein, dass es versucht, auf dich über zu springen, dann überlege mal, ob das die richtige Arbeitstelle für dich ist. Du musst dir nicht jeden Müll von ihm geben, er ist zwar dein Chef, aber du bist nicht sein Eigentum!

Noch etwas Wichtiges, hast du wirklich ein Problem und weißt nicht weiter, dann darfst du natürlich es offen und ehrlich sagen und brauchst nicht so tun, als ob alles super wäre. Aber sage es nur demjenigen, der sich nicht mit dir im Selbstmitleid-Sumpf wälzt (und das noch zusätzlich verstärkt), sondern jemanden, der dich ermutigt und dir die Wahrheit wieder vor Augen führt! Ganz ehrlich! Wenn du gerade durch eine schwere Zeit gehst in deinem Leben, dann ist es umso wichtiger, dass du nur dem Guten Ausdruck gibst und dich darauf konzentrierst.

Nochmal, du verleihst einfach allem Guten einen äußeren Ausdruck. „Aber ich bin mehr so der introvertierte Typ… ich freue mich mehr nach innen.“ Herzlichen Glückwunsch, dann ist heute Schluss damit! Ab heute bist du der begeisterungsfähigste Mensch auf diesem Planeten – und Alle kriegen es mit! Offen Liebe und Freude zu zeigen ist keine Schwäche – es ist Stärke. Direkt seine Zuneigung zum Ausdruck zu bringen, jemanden in den Himmel hoch zu loben, mit Liebe zu überschütten, ihn mit sich selbst zu beschenken, ist nicht geschleimt! Es ist das einzig Richtige – darum geht es in diesem Leben!

Ob du also 13 oder 73 Jahre alt bist, du kannst heute damit anfangen. (je früher desto besser) „Ich find’s so schön, dass es dich gibt!“ „Es ist eine Freude, mit Ihnen zusammen zu arbeiten!“ „Du bist für mich unendlich kostbar, und ich freue mich, dass es dich gibt.“ „Ich genieße es, mit dir zusammen zu sein.“ „Du bist einfach der Hammer!“

Dein Teenie-Kind, deine Kollegin, deine Nachbarn, die Kassiererin – lass es fließen, fließen, fließen zu allen um dich herum! Du wirst es sehen. LIEBE: BEI GEBRAUCH ZUNAHME.

Lebe ganz intensiv, freue dich richtig heftig, schaue den Menschen lange in die Augen, drücke sie ganz fest. Ich kenne ein paar Jungs und Mädels, die wirbeln mich immer durch die Luft, wenn sie mich sehen. So richtig! Du hast keine Angst „peinlich“ zu sein oder gar unangenehm aufzufallen – ich sage dir, unangenehm sollte es denjenigen sein, die negativ daherreden, nur weil das so üblich ist – oder weil sie ihrem Unmut Ausdruck verleihen wollen. Schau, die Miesmacher halten sich auch nicht zurück?

Wie viel weniger du, du  Liebesgranate! Du bist hier, um so richtig hemmungslos und leidenschaftlich zu lieben! Und mir kann keiner erzählen, dass das „so innerlich“ geht! Es ist nicht cool, kühl zu sein. Zurückhaltung ist nicht attraktiv. Verschlossenheit ist nicht anziehend. Äußere Freude ist sexy!

Am Ende des Tages bist du derjenige, welcher… … die meisten Komplimente verteilt hat (verschwenderisch, Baby. Verschwenderisch! Oh, es gibt so viel Schönheit in den Menschen!) … die meisten Menschen angestrahlt hat, … am lautesten und häufigsten gelacht hat, … die meisten Menschen berührt hat. … deinem Genuss und deiner Dankbarkeit am meisten lauthals Ausdruck verliehen hat. … und erfüllt und glücklich in die Kissen sinkt.

Alles, was du sprichst, hat Kraft. Alles, was du tust, hat Kraft.

Also setze es weise ein. Mach’s wie ich (oder wie kleine Kinder): FREUE DICH UND LIEBE, WAS DAS ZEUG HÄLT! HEMMUNGSLOS! BESINNUNGSLOS! GROßZÜGIG!

Hast du gewusst, dass Deutschland als eine ausgewiesene Skeptikernation gilt, die trotz stabiler Ökonomie immer nur Mittelplätze auf dem Glückindex einnimmt? Aber jetzt nicht länger! Denn du bist der Prototyp.

Jeden Tag ein bisschen mehr.