Träum weiter

Es gibt auf der Welt verschiedene Gruppen von Menschen.

Diejenigen, die ohne einen Traum im Herzen, ohne Feuer und Leidenschaft leben, und zufrieden sind, wenn sie ihr Leben einfach nur auf die Reihe kriegen, über die Runden kommen, oder wie man halt so sagt…Diese verschwenden ihr Leben meist mit unwichtigen Zeug (Definition von „unwichtiges Zeug“: sich sorgen, was noch kommt / sich ärgern, was war / sich beschäftigen mit anderen Menschen, Problemen, Ängsten, Zweifeln, Kummer, Vergangenheit, etc.). Oder wollen ihre Couch-Comfort-Zone nicht verlassen (und ihre Sportschau).

Diejenigen, die einen Traum im Herzen haben (oder mehrere) und ihn aufgeben angesichts von Schwierigkeiten, Unvorhergesehenem und Problemen. Oder sie lassen sich ihren Traum rauben von Schwarzsehern und Besserwissern („das wird eh nicht funktionieren, das hat noch keiner gemacht, du weißt doch, als Onkel Karl-Heinz damals gescheitert ist, werd mal vernünftig, Rhabarber, Rhabarber…“ – kennt man ja.) Diese geben den Traum auf, sobald Umstände oder Hindernisse sich auf dem Weg dahin zeigen, lassen sich entmutigen oder ablenken, und finden sich nach kurzer Zeit wieder in der Mittelmäßigkeit der breiten Masse wieder, für die sie nie bestimmt waren.

Diejenigen, deren Herz für etwas brennt und die einfach vorwärts gehen. Immer nach vorne. Egal, was so kommt, preschen sie vorwärts, lassen sich durch nichts und niemanden aufhalten und erreichen Ihr Ziel. Sie träumen – aber bleiben nicht dabei stehen, sondern gehen immer weiter Schritte in der richtigen Richtung.

Und? In welcher Gruppe möchtest du gerne dabeisein?

Falls die Antwort drei lautet, dann habe ich heute eine Botschaft für dich. (alle anderen können an dieser Stelle umschalten, wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und sehen uns morgen zur Bastelstunde wieder.)

Wenn du einen Traum hast, der in deinem Herzen brennt, dann wird folgendes passieren:

Es werden Schwierigkeiten kommen. Herausforderungen. Dinge, die dich entmutigen wollen, dir die Lust und Motivation rauben. Das ist normal, o.k.? Eh klar, wäre ja komisch, wenn der Teufel keine Hindernisse losschicken würde, sobald einer anfängt, richtig groß zu träumen. (Wenn das gar nicht passiert, dann solltest du dich hinterfragen, ob du wirklich groß genug träumst!) Wo waren wir… ach ja, Herausforderungen.

Und was machst du dann? Du überwindest sie! Und zwar mit Leichtigkeit! Denke dran, du bist ein Liebesbotschafter, die Kraft der Liebe ist in dir – nichts und niemand kann dich stoppen! Nichts und niemand ist stärker und motivierter und kühner als du! Keiner auf diesem Planeten! Und wenn die ganze Hölle gegen dich wäre, tse! (mach mal kurz: „tse!“ Danke.)

Baby, der ganze Himmel ist für dich! Und dann noch in dir! Und dann noch vor dir und hinter dir und um dich herum! Und dann hast du noch mich! Da ist jeder lächerliche (ich betone: lächerliche) Versuch, dich zu entmutigen und zum Aufgeben zu bewegen, doch wohl ne Witznummer – und auch noch keine besonders lustige obendrein? Wie unorginell! Wie gähnend langweilig. Du bist der Löwe, der strahlende Held, das Vorzeige-Modell des Himmels, der überlegene Sieger!

Mögen sich Umstände auftürmen, mögen Schwierigkeiten kommen, möge alles nach „in sich zusammenstürzen“ aussehen: na und? Du stellst dich ihnen mit erhobenem Haupt, du springst wie eine leichtfüßige Elfe (für die männlichen Leser: ein Elf? Doofes Bild? wie wär’s mit…. Paraglider/Spiderman/Mr. Bond?) darüber und dann gehst du weiter, weiter, weiter! Einfach immer vorwärts, nicht aufgeben! Nicht zweifeln! Nicht stehen bleiben und heulen! (kurz heulen ist erlaubt. Dann Nase putzen und weiter.) Nicht denken: „ach, war ja klar, nix klappt bei mir, das wird nie was, etc..“ Immer nach vorne.

Preisfrage: Wenn Gott einen Traum in dein Herz hineingelegt hat, wer ist dann wohl am meisten daran interessiert, dass dieser Traum auch Wirklichkeit wird? Na? Wer wohl? Genau. ER SELBST.

Er wird dir also alles, alles zur Verfügung stellen, was du dafür brauchst! Du brauchst Gaben und Talente und Fähigkeiten? Er gibt sie dir. Oder er schickt dir Menschen, die diese besitzen. Er öffnet dir Türen, und bereitet alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort für dich vor. Er fügt zusammen, was zusammengehört (Menschen, Finanzen, Partner, Ressourcen). Was ist also dein Part bei der Sache? Weiter zu gehen. Einfach immer weiter nach vorne. Im vollsten Vertrauen einfach weiter.

Du bist zum erfolgreich sein geboren (alles andere macht keinen Sinn, richtig?) Du bist zum Lieben hier. Mit allem, was du bist und hast, sollst du das (er)leben dürfen, was so richtig zu dir passt, dein Leben maximal auskosten, genießen und alles erleben, was es zu erleben gibt.

„Und woher weiß ich, dass der Traum in meinem Herzen von Gott ist?“ Ganz einfach: etwas, dass dich begeistert, dich in Brand setzt, dich beflügelt, dich strahlen lässt, dein Herz zum Beben bringt, und groß ist – das wird höchstwahrscheinlich Gott sein

Dein Traum hat immer mit anderen Menschen zu tun – ihnen zu dienen, andere glücklich zu machen, anderen zu helfen, ihnen Probleme zu lösen, etc. Er ist nicht selbstsüchtig. Er heißt nicht: „ich träume von einem Cottage auf dem Land, von einem Sportwagen, von einer Kreuzfahrt.“ Das sind Wünsche und keine Träume. Ein Cottage auf dem Land ist echt schön, aber… was haben andere Menschen davon? Außer, du willst ein Bed&Breakfast auf dem Land anbieten, damit sie dort in einem besonderen Ambiente zur Ruhe kommen können – verstehst du den Unterschied?

Soll ich dir verraten, was auf dem Weg zu deinem Traum noch passieren wird (und das ist der wirklich gute Part an der Sache)? Du wirst aufregende Dinge erleben. Du wirst sehr intensiv leben. Du wirst mehr erfahren, stärker werden, größer denken, mehr Menschen glücklich machen, als alle anderen um dich herum. Du wirst fliegen, du wirst echte Wunder erleben, du wirst erfüllt sein und dich freuen wie ein kleines Kind. Du wirst überrascht werden vom Glück, du wirst die spannendsten Menschen kennenlernen, aufregende Orte besuchen und neue Erfahrungen machen, die du sonst nie erlebt hättest. Es wird eine spannende Reise, alleine für diesen Weg dahin lohnt es sich, weiter zu gehen!

Diesen Traum kannst nur du träumen. Nur du mit allem, was du bist, und allem, was du hast, bist so einzigartig, und so unverwechselbar und wenn du ihn nicht träumst und dein Ziel nicht erreichst – dann wird es kein anderer tun! Verstehst du? Du bist unersetzlich für diese Welt. Nicht austauschbar. Genau du! So wie du bist!

„So wie ich bin? Aber ich bin ängstlich, depressiv, schlecht drauf, und lethargisch…“ Ach was, das bist du gar nicht! Lass dir diesen Dreck direkt aus der Hölle von meiner Liebe wegmachen, glaub nicht deinen Feelings, Erfahrungen oder deiner Mutter, glaub mir! Das passt doch gar nicht zu dir! Du bist Liebe pur, du wirst dringend gebraucht auf diesem Planeten! (Liebe = meistgesuchtes Gut auf Erden).

Das komische Zeug wird nach und nach von dir abfallen, und du selbst wirst hervorkommen als eine strahlende Schönheit, eine heißglühende Lava, ein Feuersturm, der die Herzen im Vorbeigehen erobert!

Egal, ob du gerade mal entdeckst, was dein Traum sein könnte, oder bereits einige Schritte gegangen bist, oder dich mittendrin (im Chaos) befindest:

LASS DICH NICHT AUFHALTEN!
GEH EINFACH WEITER!
DER GANZE HIMMEL IST FÜR DICH!
DU WIRST ALLES SPIELEND ÜBERWINDEN, WAS ES ZU ÜBERWINDEN GIBT!
DU WIRST DEIN ZIEL ERREICHEN!
DU WIRST NICHT AUFGEBEN, NICHT ZWEIFELN, NICHT ENTMUTIGT SEIN!

Ach, ich bin ja so stolz auf dich! Aber sowas von!
Du und ich, wir haben vor nichts Angst! Wie die Gallier, nur dass der Himmel unsere größte Trumpfkarte ist und uns niemals auf den Kopf fallen wird, siehste.

Where focus goes – energy flows

Die Ziele wirklich im Auge behalten und die Prioritäten entsprechend setzen, darum geht es bei dieser Aussage.

Wer kennt das nicht, man hat so viele Dinge zu tun und kommt einfach nicht voran. Immer wieder halten wir uns mit den vielen Kleinigkeiten  auf und verlieren dabei die großen Dinge, die wir eigentlich erledigen wollten aus den Augen. Wir verlieren uns regelrecht in den unwichtigen Dingen und verzetteln uns dann regelrecht. Vor allem laufen wir immer wieder in die verschiedenen Richtungen davon. Ich neige auch immer wieder dazu mich nicht an meine eigenen Prioritäten und Listen zu halten.

Wenn man die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in den Fokus stellt, dann geht auch die ganze Energie dorthin. Dann kann man alle anderen Dinge um seine Prioritäten bearbeiten und trotzdem sehr gut voran kommen, auch mit den kleinen nebensächlichen Dingen.

Doch dazu müssen wir mit uns im Reinen sein und wissen, was wir wirklich wollen. Zum Einen was wir wollen, viel wichtiger ist aber auch, dass wir wissen wo wir stehen und wie es uns dabei geht. Denn das macht auch viel aus in unserem Leben. Wenn wir uns wohl fühlen, mit uns im Reinen sind und wissen wo wir hinwollen, dann haben wir schon den ersten wichtigen Schritt gemacht.

Manchmal ist es wirklich kurios, denn dann wollen wir zwar etwas, aber wir sind einfach nicht bereit dafür, weil wir immer noch auf andere Dinge fokussiert sind. Das blockiert unser Vorankommen dann. Gegen diese Blockaden müssen wir etwas tun und gezielt in die richtige Richtung arbeiten. Dazu müssen wir mutig sein und uns mit uns selbst auseinandersetzen, denn nur so können wir herausfinden was wir wirklich wollen und ob wir bereit dafür sind. Vor allem können wir dann auch mit den vergangenen Dingen abschließen und wieder frei sein und uns auf unsere Zukunft fokussieren.

Es macht keinen Sinn Dinge zu wollen, wenn man noch in der Vergangenheit hängt oder gegen die eigenen Geister in seinem Inneren ankämpft. Das hält uns immer in der Vergangenheit fest und wir fühlen uns auch nicht gut dabei. Denn man hat dann immer wieder das Gefühl, dass man feststeckt und das ist nicht förderlich. Im Gegenteil, wir drehen uns immer wieder im Kreis und fühlen uns auch noch schlecht dabei. Genau daran müssen wir arbeiten. Das ist wichtig, denn wenn man sich mit den Dingen auseinandersetzt, dann kann man an sich arbeiten und sich weiter entwickeln. Dann entwickelt sich auch automatisch unser Leben weiter. Dann sind wir erfolgreich und können uns verwirklichen und unsere Ziele erreichen.

Wichtig ist es einen roten Faden zu haben im Leben. Einen Faden, der einen leitet und an dem man sich entlanghangeln kann. Wenn man die Ziele, die auf diesem roten Faden liegen dann auch noch mit Terminen hinterlegt, dann hat man eigentlich schon einen richtigen Fahrplan. Dann ist es auch einfacher zu schauen wo man gerade steht und was man noch tun muss um das nächste Ziel zu erreichen oder besser gesagt auch was einen noch davon abhält.

Es ist gut, wenn die Ziele, die auf diesem roten Faden liegen auch mit kleinen Zwischenzielen unterteilt sind, denn dann hat man zwischendurch auch immer wieder einen zusätzlichen Erfolg. Das hilft auch die oft längeren Durststrecken durchzuhalten und sich weiter zu motivieren. So werden auch die Abstände zum eigentlichen Ziel kürzer und wir fühlen uns wohl mit den Dingen, die wir tun. Es ist ein gutes Gefühl zu merken, dass die Dinge funktionieren und wir voran kommen. Das gibt uns Kraft und die positiven Gefühle lassen uns weiter wachsen.

Geht hinaus, habt Spaß und lasst eure Ziele Realität werden.

 

 

 

Das Leben ist eine Baustelle

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn es wächst und entwickelt sich immer weiter. Bei mir ist es auch so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Denn manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Manchmal ergeben sich auch Störungen, die einen den Weg nicht einfach weitergehen lassen und dann muss man schaue was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und  sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Habt Spaß und lasst euch auf euer Leben ein.