Be happy :)

Eigentlich kann man da gar nicht viel zu sagen, aber ich versuche es trotzdem mal. Denn man hat nur die Verantwortung für das eigene Leben und das ist zugleich die schlimmste und die schönste Nachricht überhaupt. Das bedeutet, dass – ganz egal, was andere tun, meinen, sagen, wollen oder nicht – man letztendlich entscheiden kann, was man will.

Eines Tages steht man vor Gott und auf die Frage, was man mit seinem Leben angestellt hat wird man ja schlecht sagen können, dass man ja eigentlich reisen, Kunst studieren, Sprachen lernen oder sich jeden Tag freuen wollte. Doch dann fand die Schwiegermutter, das Kind, der Pfarrer, die beste Freundin, dass das keine gute Idee ist – aus vielen unterschiedlichen Gründen. Aber der liebe Gott fragt dann, was mit einem Selbst war. Was man für sich selbst entschieden hat und nicht für die Anderen?

Es geht um das tiefe Bewusstsein, dass man die absolute, volle und uneingeschränkte Verantwortung für sein Leben hat und damit glücklich ist. Man tut, was für einen Selbst wichtig und notwendig ist. Jeder hat die Möglichkeit, und irgendwie auch die Pflicht, das Leben so erfüllt, glücklich, stark und großzügig zu leben, wie es in der eigenen Macht steht. Das kann Niemand für einen tun und es kann auch keiner verhindern. Man kann also nicht andere Menschen verantwortlich machen und sich beschweren oder Schuld auf unglückliche Umstände schieben – denn letzten Endes entscheidet man selbst.

Mag einem Ungerechtes zugestoßen sein, mag alles noch so düster, anstrengend, verwirrend, hoffnungslos oder schrecklich aussehen, man kann immer noch innerlich aufstehen und für sich beschließen, dass man sich weigert, verzweifelt zu sein. Man kann festlegen, dass dieses Problem einen nicht fertig machen wird. Man kann entscheiden, dass jede Herausforderung einen nur stärker macht, und man hinterher freier, glücklicher und gelöster ist statt verbitterter, ängstlicher oder vorsichtiger, wie es die Herausforderung am liebsten hätte. Am Ende ist man der Chef im Ring. Man ist dann in der Lage, die Entscheidungen zu treffen, die dafür nötig sind, damit es dauerhaft so bleibt. Man währt Angriffe von außen ab, verbannt Personen, die das Königreich zerstören wollen, und bringt alles in schönste Ordnung.

Ganz liebevoll, geduldig, im perfekten Schritt-für-Schritt-Tempo, ganz ohne Zwang, äußeren Druck oder irgendwelche Ängste. Liebevoll heißt übrigens konsequent, entschieden, klar und eindeutig – so ist dein Leben. Das gilt für Jeden. Diese Verantwortung, diese Freiheit, diese Zuständigkeit für das eigene Leben ist das allergrößte Geschenk. Sie kann durch nichts ersetzt werden und gilt ausnahmslos für jeden. Nimmt man jemandem also nur einen Teil dieser Verantwortung ab, dann mischt man sich in Dinge ein, die einen nichts angehen. Man untergräbt seine Autorität, man übernimmt die Führung in einem Bereich, der einem nicht gehört, stellt die Person in Frage, und machst sie minderwertig.

Ich versichere dir, du tust das mehrmals täglich – ganz ohne Absicht und mit besten Intentionen. Das ist sehr fein, läuft in den meisten Fällen unterschwellig ab, und klingt so normal und harmlos, dass es keinem auffallen würde. Jedes Mal, wenn man versucht, die Laune vom jemanden auszugleichen, wenn man bestimmte Dinge sagt oder nicht sagt, damit es der Person besser geht. Jedes Mal, wenn man sich schlecht oder verantwortlich oder schuldig wegen der Gemütsverfassung eines anderen fühlt – obwohl man nichts dafür kann. Jedes Mal, wenn man nicht mehr man selbst ist und mehr auf die Bedürfnisse des anderen achtet, als auf die eigenen, selbst, wenn diese einen stark einschränken – dann vermischen sich die Verantwortungsbereiche, und keiner wird damit wirklich glücklich sein. Dieses „Für die Stimmung anderer die Verantwortung übernehmen“ kann von „Sei leise, damit Papa sich nicht aufregt“ über „Hoffentlich gefällt meinem Date der Abend“ bis zur „Sind alle Familienmitglieder glücklich im Urlaub?“ reichen, oder sogar noch viel subtiler ablaufen. Die Palette ist so vielfältig und so zahlreich, wie es die Menschen und Situationen sind.

Am Ende läuft es aber immer auf dasselbe hinaus, denn man will alles tun, damit der andere glücklich ist. Ist derjenige offensichtlich nicht glücklich, dann fühlt man sich verantwortlich, und tut alles, was einem zur Verfügung steht, um das zu ändern. Das Resultat sind ständige Grenzüberschreitungen der jeweiligen Persönlichkeiten. Es ist mal mehr, mal weniger offensichtlich, aber immer die gleiche Soße aus Manipulation, unterschwelligen Erwartungen, emotionalen Spielchen und so weiter. Hat alles überhaupt nichts mit Liebe zu tun, obwohl es doch so lieb gemeint ist – in Wahrheit ist es jedoch eine Missachtung und Entwürdigung der anderen Person.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Angriffe von außen abwehrt. Jeder Versuch, sich für die Laune eines anderen verantwortlich zu machen, ist eine Grenzüberschreitung und der allerbequemste und gleichzeitig effektivste Weg, um Beide unfrei zu machen. Selbst, wenn es zunächst verständlich klingt, und ganz fein oder unterschwellig geschieht, fühlst man sich auch nur das kleinste Bisschen schuldig, will es der Person recht machen, oder einfach nur, dass sie glücklich und zufrieden ist, hat man bereits die Grenze überschritten.

Das kann ein Seufzer sein. Oder ein Blick oder eine direkte Schuldzuweisung, wie z.B. „Weil du das gemacht hast… bin ich wieder…“. Die Spielarten sind unendlich vielfältig, aber das Endergebnis immer dasselbe, denn man fühlt sich verantwortlich, reagiert darauf, und es findet ein Übergriff statt. Mit jedem Übergriff verliert man ein Stück seiner Einzigartigkeit und Persönlichkeit, immer nur in kleinen Schritten, damit man es auch zulässt und es nicht zu auffällig wird. Aufhören damit kann man nur, wenn man eine Entscheidung trifft. Man ist gar nicht für ein glückliches Zuhause verantwortlich, man ist nur dafür verantwortlich, dass man glücklich ist. Man muss nicht seinen Partner glücklich machen, er selbst ist dafür verantwortlich, glücklich zu sein. Man muss nicht seine Kinder glücklich machen, man leitet seine Kinder dazu an, glückliche Menschen zu werden.

Das ist in keinster Weise egoistisch oder egozentrisch gemeint – denn es bedeutet weder Vernachlässigung deiner praktischen Aufgaben im Allgemeinen, noch eine emotionale Kälte. Und wenn Teenager mies drauf sein wollen und der Mann gestresst, ihre Entscheidung. Aber ist nicht deine Sache, nicht dein Bier, nicht deine Angelegenheit, du lässt dich nicht involvieren, beschuldigen, emotional erpressen oder überhaupt beeinflussen.

Wenn man jetzt erklärt, dass du emotional kalt bist, dann mag das Oberflächlich betrachtet vielleicht so aussehen, ich gebe es zu. Denn zum ersten Mal weigert man sich, sich in Dinge zu involvieren, die nicht die eigene Aufgabe sind. Zum ersten Mal überschreitet man keine Grenze, und erlaubt jedem sein Land so gestalten, wie er es möchte. Zum ersten Mal traut man der anderen Person zu, dass sie in der Lage ist, ihren Gemütszustand in den Griff zu kriegen – denn genau wie du, kann jeder andere auch die Entscheidungen für sich treffen. Ich kann dir versichern: das gibt zunächst Stress. Diejenigen, die alles auf deine Schultern abgeschoben haben, mögen ihre Passivität und Lethargie gar nicht aufgeben, man hat es sich heimelig gemacht, musste nichts ändern und stellte stattdessen Forderungen und sei es durch einen beiläufigen Satz oder gezielt platziertes Seufzen. Und nun soll das einfach so vorbei sein? Du wirst also garantiert als emotional kalt betitelt werden, und überhaupt „du hast dich verändert“, und „das soll Liebe sein?“

Und wenn mich etwas oder jemand permanent unglücklich macht, dann treffe ich Entscheidungen und gehe Schritte – aber gebe keinem die Schuld dafür. Und lieben kann man am allerallerbesten, wenn man so frei, so ungezwungen, so spontan, so glücklich, so erfüllt, so vergnügt und so man selbst sein kann, wie es nur geht, denn sonst heißt es nicht lieben, sondern manipulieren. Also etwas zu tun, um etwas damit zu erreichen.

Liebe will aber überhaupt nichts erreichen. Liebe will gar nichts von einem. Sie liebt einen einfach so, ohne Hintergedanken, Absichten oder ein bestimmtes Ziel – Liebe kann nur lieben. Das bedeutet ganz konkret, dass man die größte Power, die heftigste Durchschlagskraft, und die höchste Wirksamkeit hat, wenn man genauso ist: frei, ungezwungen, spontan, glücklich, erfüllt, vergnügt – so sehr man selbst, wie es nur geht. Diese Liebe hat eine Leichtigkeit und eine Power. Sie ist sanft und stark zugleich. Sie sieht harmlos aus und ist das absolute Gegenteil davon, weil sie alles Negative einfach auslöscht.

Darin strahlt man so stark, dass es sich automatisch auf andere überträgt – und zwar auf alle, die genau das wollen. Man ist dann einfach man selbst, und alles, was man tut, ist, eine Schneise des Glücks zu hinterlassen – mangels Alternativen! Man kannt es nicht verhindern, denn man liebt die Menschen, tust ihnen Gutes, schenkst mal ein Kompliment, sagst ein anderes Mal fast beiläufig „Ach, scheiß doch drauf!“, lächelst da jemand an, und hilfst hier jemand anderem. Die meiste Zeit tut man nichts, aber das ist auch ganz egal, weil man doch die Liebe ist.

Einem selbst macht all das am allermeisten Spaß, und in der nächsten Sekunde hat man es auch schon wieder vergessen: so bleibt man frei von allem Erlebten, und ist nicht durch etwas Äußeres gepusht. Man begegnet jedem in der festen Überzeugung, dass man das Beste ist, was ihm je passiert ist – und freut sich, dass er die Möglichkeit hat, in der Nähe zu sein. Ganz frei von Arroganz oder Selbstüberschätzung weiß man einfach, wie kostbar man ist, und wie kostbar das ist, was von einem ausgeht. Man macht einfach glücklich, weil es einen gibt!

Somit macht man jedem ein Angebot – ob er es annimmt oder nicht, ist seine Entscheidung.
Nur seine Entscheidung, man ist nicht verantwortlich. Und sich in seine Entscheidung nicht einzumischen ist die größte Wertschätzung und Liebe, die man ihm entgegenbringen kann.

Wenn du jemanden liebst, lässt du ihn frei.

Man identifiziert sich einfach völlig damit, und blendet alles Gegenteilige aus – das heißt nicht, dass man sich selbst belügt, sondern lediglich, dass der Fokus nicht auf dem Versagen, sondern auf der Liebe ist.

Egal, wo du dich gerade befindest – checke mal nur heute und morgen nicht ständig den Stimmungspegel der anderen, sondern beschließe, dass du gut drauf bleibst. Heute und morgen bist du mal nur für dich verantwortlich. Was andere denken, fühlen, und tun, beeindruckt dich nicht – ganz egal, was sich in deren Ländern und Grenzen abspielt.

Einfach mal machen und gut drauf sein.

Happy Birthday

Vor ein paar Tagen feierte ich meinen Geburtstag und das war so cool. Denn nach einem Termin saß ich mittags mit zwei Freundinnen im Il Boccone in Konstanz, genossen unser Lunch und erzählten uns gegenseitig die Highlights und Pannen der vergangenen Geburtstage. Diese Geschichten, wenn das Geburtstagskind vor lauter Aufregung die ganze Feierei nicht mehr erträgt, heulend zusammenbricht, und alle seine 4-Jährigen Gäste anschreit oder Gäste bzw. Familie einfach durchdrehen. Das ist im Nachhinein übrigens sehr, sehr lustig. Allerdings wirklich nur im Nachhinein, wie meine eigene Geschichte, die ich seit Jahren vergessen habe, und die mir plötzlich wieder einfiel. Denn lustig fand ich das an diesen Tagen nicht, es war echt schwierig.

Eine Leidensgeschichte, wohlgemerkt, denn früher gab es für mich keinen schlimmeren Tag im Jahr als meinen eigenen Geburtstag. Ich hatte bereits eine Woche davor riesige Angst vor dem Tag, fand meistens alles doof und brauchte zwei weitere Tage, um mich davon zu erholen. Kein Scherz! Das Ganze war ein widerliches Gemisch aus nicht genau definierbaren Erwartungen meinerseits, wie der Tag zu sein hatte und der garantierten Enttäuschung bzw. der Angst vor ebendieser. Ich kann noch nicht mal genau sagen, was ich alles erwartete, jedenfalls war alles falsch, alles zu wenig, alles zutiefst deprimierend und vor allem Dingen ein einziger Krampf. Und was für ein Frust für alle Beteiligten, inklusive meiner Familie! Denn egal, was sie taten – es war ja doch alles falsch, alles zu wenig, usw. Das alles machte einen Selbst so unfrei und unglücklich.

Auch wenn ich immer noch das Geburtstagskind bin, dass sich wahnsinnig über tolle Geschenke freut. Ich liebe es einfach Geschenke auszupacken, ich zelebriere das regelrecht. Das Highlight ist dann eine Marzipantorte mit einer coolen Füllung, auch wenn ich sonst nicht der Kuchentyp bin, das muss sein. Und Blumen, besonders Sonnenblumen, die gehören einfach dazu. Ja, ich liebe dieses ganze Paket und ich habe das immer wieder erwartet. Besonders habe ich aber erwartet, dass die Menschen, die ich liebe an diesem Tag an meiner Seite sind und mit mir feiern. Doch genau diese Erwartungen sind dann immer wieder gescheitert. Nie kam es so, wie ich es mir gewünscht habe und irgendwann habe ich es gehasst Geburtstag zu haben. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und den Tag einfach vorbeigehen lassen.

Doch mit der Zeit hat sich das verloren und die Dinge haben sich inzwischen neu entwickelt. Diesmal habe ich mich riesig auf meinen Geburtstag gefreut und war so aufgeregt und vergnügt wie eine 5-Jährige, die nicht nur alles bekommt, was sie sich gewünscht hat, sondern ein regenbogenfarbenes Einhorn obendrauf. Lustigerweise gab es gerade dieses Jahr nichts großartig Aufregendes und Überraschendes, denn eigentlich hatte Keiner wirklich Zeit und auch die Familie war weit weg. Aber das tat meiner Freude keinen Abbruch, ganz im Gegenteil! Ich verbrachte den Tag am See und ließ es mir einfach gutgehen. Ich kaufte mir selbst ein wunderschönes Geburtstagsoutfit und Geburtstagsunterwäsche. Mit den Mädels ging es Mittagessen und anschließend zum Segeln auf den See, bei strahlendem Sonnenschein. Ich freute mich über jeden einzelnen Glückwunsch wie ein Schneekönig und hätte mir am liebsten eine Glitzerkrone mit „Birthday Girl“ aufgesetzt.

Das Wetter war so traumhaft, dass ich einfach am See blieb, schwimmen ging und mit einem alten Freund den Abend genoss. Es war traumhaft und einfach entspannt. Ich war einfach nur dankbar. Nicht nur wegen dem Tag in Konstanz, dem Segeln oder den Mädels, sondern dass es mich überhaupt auf dieser Welt gibt. Oh man, was ein Glück!

Ich bin überzeugt davon, dass viele von den eigenen Vorstellungen so gefangen sind, dass sie bei Dingen, die nicht so laufen, wie sie es sich eben wünschen, zutiefst deprimiert sind. Das kann wie in meinem Fall nur ein einziger Tag wie der Geburtstag sein und wenn man ehrlich ist, weiß man, dass es nur dieser eine Scheißtag ist. Das überlebt man schon.

Es kann aber auch der eigene Hochzeitstag sein, denn da hätte es nämlich mehr Blumen gebraucht. Und der Bräutigam hätte eine gefühlvolle Rede vorbereiten sollen. Und außerdem hätte die Hochzeit wie auf sämtlichen Wedding-Blogs von einem zarten Unschärfe-Schleier von vorne bis hinten mit romantischer Atmosphäre umweht worden sein sollen. Leider war sowohl die Rede, als auch Unschärfe dem Bräutigam scheißegal, und nun sitzt man da und heult. Und ist davon überzeugt, ein Arschloch geheiratet zu haben.

Oder man hat so eine Art Lebensentwurf, und der kommt nicht so zustande, wie man sich das idealerweise gewünscht hat, denn man wollte mit 30 Jahren bereits 2 Kinder haben, und ein Reihenhaus mit einem zur Couch farblich passenden Labrador. Nun stellt sich heraus, dass man keine Kinder bekommen kann. Oder der Mann ist fremdgegangen, und man wird geschieden. Oder geht pleite, oder verliert den Job, oder hat selbst mit 40 noch weder Haus, noch Mann, noch einen Dackel. Oder es passiert etwas Unerwartetes und alles, was man denken kann, ist, dass man sich das so definitiv nicht vorgestellt hat. Man sich das aber ganz anders gewünscht hat oder es einfach anders laufen sollte. Jetzt sitzt man eben da und ist todunglücklich.

Deshalb scheiß drauf. Wenn du dir nichts Konkretes vorstellst, sondern beschließt, alles zu genießen, ganz egal, was kommt – dann kann dich keine Wunschvorstellung limitieren.
Das war sowieso viel zu klein gedacht – für dich passt nur Freiheit in jedem Bereich, sonst nichts. Und das beinhaltet auch Freiheit von irgendwelchen Lebensentwürfen, im Großen und Kleinen, und die Möglichkeit, ganz unabhängig davon jede Sekunde zu genießen.

Diese Freiheit bedeutet auch, dass man auf einmal von den schönsten Dingen überrascht wird, ohne vorher gewusst zu haben, wie schön sie sind – wie mit einer spontanen Einladung zum Segeln für’s Birthday Girl. Man sich einfach nur drauf einlassen und Spaß haben.

Happy Birthday to me!

Glück ist eine Entscheidung

Jeder kann glücklich sein, wenn er das will. Es ist an uns Selbst uns dafür zu entscheiden und unsere Einstellung dementsprechend zu steuern. Auch wenn das nicht immer einfach ist müssen wir daran arbeiten.

Es gibt immer Ereignisse, Zustände und Situationen für die wir glücklich und dankbar sein können! Allein schon für das Leben, was uns geschenkt wurde, dass wir, im besten Fall, jeden morgen gesund aufstehen, ein Dach über dem Kopf und genug Nahrung haben um, zu überleben. Es werden immer wieder Dinge passieren, die uns nicht passen oder die uns aus der Bahn werfen. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Wie bewerten wir die Situation? Stecken wir schnell den Kopf in den Sand oder suchen wir gezielt nach Lösungen, die uns wieder weiter bringen?

Natürlich können wir nicht immer glücklich sein. Jeder hat auch immer wieder mal Tage, an denen man Dinge anzweifelt, wo es einem nicht so gut geht oder wo man mit sich selbst nicht so ganz im Reinen ist. Und das ist in Ordnung so. Man kann nicht immer und jeden Tag mit sich selbst und allem anderen glücklich sein. Das wäre auch nicht gut, denn dann würden wir nicht an uns arbeiten und auch nicht weiter entwickeln. Und vor allem, würden wir die Glücksmomente gar nicht mehr so wertschätzen, wenn ständig nur Sonnenschein herrscht. Alles im Leben ist polar.

Ohne die Dunkelheit, könnten wir das Licht nicht sehen und ohne das Schlechte, könnten wir das Gute nicht wahrnehmen.
Es kommt auf die Basis an. Und was diese Basis betrifft, kann ich sagen, dass ich in dieser Hinsicht doch ziemlich glücklich bin, selbst in den Tiefpunkten meines Lebens.

Wer auf der Jagd nach mehr Zufriedenheit und Glückszuständen ist, reduziert sein Leben oft automatisch auf negative Aspekte. Blickt man dann auf diese Zeit zurück, erscheint sie einem negativ. Deshalb ist die persönliche Einstellung wichtig: Geht man davon aus, dass das Leben toll ist, nimmt man die gleichen Erlebnisse anders war. Und das ist ein wichiger Punkt, denn Glüvk hat wenig mit den äußeren Umständen zu tun. Unser Verhalten und unsere persönliche Einstellung sind die Entscheidungsträger. Glück muss man sich selbst machen. Wer nicht glücklich ist, der sollte mal prüfen, welcher Filter er auf seinen Alltag legt.

Es gibt Methoden diesen Filter zu wechseln: Man kann sich zum Beispiel vornehmen, abends nur über die guten Dinge des Tages zu sprechen. Ob mit unseren Freunden, der Familie oder dem Tagebuch, ist dabei ganz egal. Wer das tut, wird nach zwei bis drei Tagen feststellen, wie sich schon tagsüber das Bewußtsein ändert. Wer die ganze Zeit denkt: Das nervt mich so, das muss ich später unbedingt meinen Freunden erzählen, ist schwuppdiwupp drin in der Negativspirale und fokussiert nur die schlechten Ereignisse. Wer aber weiß, dass er am Abend nach den guten Dingen gefragt wird, denkt auch mehr über die positiven Situationen des Tages nach und speichert diese auch intensiver im Gehirn ab.

Wir können Glück mit ein bisschen Übung also lernen.

Auch Ziele zu erreichen, macht natürlich glücklich. Wir sollten aber nicht erwarten, dass das Glück ewig anhält. Wir müssen lernen, unser Glück zu bemerken. Denn wie der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski schon so schön sagte: „Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist.“

Es gibt nicht das eine Glück.Jeder Mensch muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt aber bestimmte Lebensweisheiten, bestimmte Lebenseinstellungen, die jeden Menschen zu seinem eigenen persönlichen Glück führen.Es sind nicht die materiellen Dinge oder die Erfolge, die einem zum wahren Glück führen. Es gibt viele Ansätze dies zu tun.

Jeder kann, wenn er den Willen hat, sich das Leben seiner Träume aufbauen. Wofür bist du dankbar? Stelle dir diese Frage jeden Morgen und notiere 5 Dinge in deinem Notizbuch. Sich die Dankbarkeit immer wieder bewußt machen ist ein großer Schritt zum glückllich sein.

Viele Menschen haben das Wort „Nein“ in bestimmten Situationen aus Ihrem Wortschatz gelöscht. Jemand fragt uns, ob wir nicht etwas für ihn erledigen können. Eigentlich sagt uns eine Stimme in unserem Kopf, dass wir das nicht tun sollten, wir haben keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Lust  dazu. Aus Angst, nicht mehr gemocht zu werden, sagen wir trotzdem „Ja“. Das ironische an der Sache ist, das man sich im Kopf dann selbst für dieses Verhalten bestraft und kritisiert. Man hasst sich schon fast selbst dafür. Die Ursachen liegen in einem schwachen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die Beziehung zu uns selbst ist.

Du bist, was du isst.Wer sich gesund ernährt und fit hält, fühlt sich glücklicher und wohler im eigenen Körper. Nach jedem Workout setzt unser Körper Endorphine frei. Nahrungsmittel wie Peperoni, Chili oder Paprika setzen ebenso Glückshormone frei. Natürlich auch der Klassiker Schokolade, aber davon lieber nicht zu viel essen. Durch eine falsche Ernährung hat man öfter Stimmungsschwankungen, ist Müde und hat keine Lust auf etwas.

Wenn man sich bewußt macht, wo man gerade steht und was man in seinem Leben erreichen will, dann hat man die Chance sein Potential zu entfalten und glücklich zu sein. zu sehen, dass man Dinge erreicht, die man sich vorgenommen hat und die einem wichtig sind, macht glücklich. Das Leben genießen und Dinge tun, die einem Spaß machen – man lebt nur einmal.

Es ist wichtig an sich selbst zu glauben und seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Andere Menschen haben andere Meinungen und Ansichten und das ist auch gut so. Wichtig ist, dass wir nicht immer darauf darauf hören und uns unsere eigenen Regeln erschaffen. Damit haben wir unser eigenes Leben selbst in der Hand und können bestimmen wo die Reise hingehen soll. Dazu gehört auch, dass wir erkennen, wenn wir nicht weiterkommen, uns in Dinge verrennen und unglücklich sind. Dann sollten wir diese Dinge ändern.

Denn oft tut man Dinge, die man selbst eigentlich gar nicht will. Das macht unglücklich! Wer seine eigenen Werte, Prinzipien und Stärken kennt und auch nach ihnen lebt ist glücklicher. Sich eigene Regeln und Ziele erschaffen hilft einem dabei ein glückliches Leben zu führen. Das tun, wofür das Herz schlägt und man wirklich brennt, und nicht das, was die Anderen wollen. Wenn man nach den Regel und Zielen anderer Menschen lebt, wird man selbst nicht glücklich.

Je mehr man anderen Menschen gibt, desto mehr wird man zurückbekommen. Dazu gehört auch, das  wir zuerst uns selbst lieben. Wenn wir diese Liebe mit anderen Menschen teilen wird sie sich vermehren. Vertrauensvolle Beziehungen sind wichtig für ein glückliches Leben. Unglückliche Menschen können auf Dauer keine glückliche Beziehung führen. Nur wenn wir mit uns selbst uns unserem Leben glücklich sind, sind wir in der Lage andere Menschen glücklich zu machen und in einer Beziehung glücklich zu sein.

Jetzt geht raus und seid glücklich.