Mach es besser

Hier ein weiterer Teil der Eigenschaften, die das Leben von jetzt auf nachher verändern werden und die leider ein verstaubtes, unattraktives Image haben. Völlig zu Unrecht und die so verblüffend simpel und oft auch selten sind, dass die Wenigsten auf die Idee kommen, wie wichtig es ist. Es geht um Dankbarkeit.

Klar, wissen tun wir alle unheimlich viel. Aber Wissen bringt gar nichts, denn man braucht Bewusstsein. Es muss einem einfach bewusstsein, wie unendlich geil das Leben ist, wie beschenkt man ist, wie schön jede Sekunde ist und wie sehr man dafür dankbar sein kann. Wenn es einem bewusst ist, dann wird man ganz automatisch so handeln – ohne Nachdenken, ohne Bemühen, ohne Anstrengung. Deshalb heißt es ja auch Bewusstsein und nicht Bewusstwissen.

Und von Wissen zu Bewusstsein ist ein Prozess. Der Prozess geschieht viel weniger durch Anstrengung und Leistung, sondern viel mehr durch die nötige Energie. Der einfachste Weg zur Dankbarkeit befindet sich gerade auf dem Bildschirm.

Sei dankbar für unser Land, denn in Deutschland gibt es eine Kultur des Schimpfens und des Jammerns über die Regierung im Speziellen, die politischen Verhältnisse im Allgemeinen und was hat der Staat überhaupt alles wieder falsch gemacht. Klar, das macht sich so viel besser auf der Titelseite der Bildzeitung, als zu schreiben, dass man in einem der poltisch stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der ganzen Welt lebt. Ich bin jeden Tag so dankbar für unser Land! Du darfst in einem der reichsten Länder der Welt leben. Ich freue mich über den Frieden. Ich bin dankbar, dass wir nicht um unser Hab und Gut bangen müssen, weil Rebellen es vielleicht willkürlich zerstören, meine Familie umbringen und keinen kümmert es weiter.

Ich bin dankbar für soziale Leistungen und zahle gerne Steuern, denn Steuern zu zahlen heißt doch, dass ich etwas verdiene. Und dass ich etwas verdiene, bedeutet, dass ich Arbeit habe, und Erfolg dabei. Oh wie schön das ist! Deutschland ist ein Land, das es beinahe jedem möglich macht, beruflichen Erfolg aufzubauen und zwar ohne Angst haben zu müssen, dass morgen die Währung entwertet wird oder ein Putsch stattfindet.

Ich bin dankbar für die Krankenversicherung und die Polizei. Mal ehrlich! Habt ihr eine Ahnung, dass es in sehr vielen Ländern nicht ratsam ist, unterwegs mit dem Auto liegen zu bleiben, weil es automatisch bedeutet, dass man überfallen wird?

Ich bin so dankbar für die Möglichkeiten der Bildung, die kulturellen Angebote und den freien Zugang zu ihnen. Deutschland ist einfach ein wundervolles Land, um hier zu leben. Danke für die Freiheit, die wir hier genießen dürfen! Danke für die Möglichkeit, alles zu werden, was man werden möchte! Die meisten laufen durch die Gegend, wie wenn es das Selbstverständlichste der Welt wäre, dass sie Glückspilze hier aufwachsen und leben dürfen, aber es ist ein großes Geschenk und ein Privileg. Denn die allerallermeisten Menschen auf dem Planeten kämpfen um ihr Überleben.

Sei dankbar für jeden Augenblick, denn die meisten Menschen leben nicht bewusst und deshalb ist der Alltag so eine Art Trott für sie. Morgens aufstehen, frühstücken, waschen, joggen, zur Arbeit gehen, Mittag essen, nach Hause kommen, Hausarbeit erledigen, mit den Kindern spielen, Abendessen, ins Bett gehen. Am Wochenende ein Ausflug, im Urlaub für 2 Wochen in die Türkei. Hört sich nach einem wirklich aufregenden Leben an.

Ich sage dir genau, was bei mir anders ist: Wenn ich morgens meine Augen aufmache, dann spüre ich die glatte Bettwäsche und mein unendlich weiches Kissen und ich denke „oh, mein Bett ist das Allerschönste! Au man! So kühl und glatt und ich habe so viel Platz darin!“. Und ich strecke mich noch mal lang und rolle mich hin und her mit Hochgenuss, weil ich ja so viel Platz darin habe. Ich bin fit und darf aufspringen, meine Beine sind gesund und trinke eine Tasse Tee. Der beste Tee auf der ganzen Welt.

Weiß du, was ich damit sagen will, denn ich genieße alles so intensiv und bin so dankbar für das, was die Meisten für absolute Selbstverständlichkeiten halten. Für mich ist das alles nicht selbstverständlich. Für mich ist jedes Detail ein Geschenk! Das, was die meisten nicht mal beachten und außer Acht lassen, koste ich ganz intensiv und bewusst und bin dankbar, dass ich es darf.

Wenn ich essen gehe und es schmeckt wirklich gut, dann versinke ich geradezu in dem Gericht und bedanke mich beim Servicepersonal. Habe ich Kontakt mit einem Menschen, der mich inspiriert, ermutigt, beflügelt hat, schreibe ich ihm garantiert im Nachhinein eine überschwängliche Nachricht oder Mail und bedanke mich herzlich bei ihm. Ich könnte platzen vor Dankbarkeit für Menschen! Es gibt so ein paar Kandidaten, die sind mir hingegeben, sie unterstützen und lieben mich, sie inspirieren mich und ich kann mich zu 100% auf sie verlassen. Ich bin so dankbar, ich könnte schreien!

Es gibt Momente, da habe ich mal keine Lust, zu arbeiten. Da nerven die Baustellen, das Wetter ist mies und Alle irgendwie schräg drauf oder es gibt Zeitdruck oder andere Umstände und auf einmal würde ich am liebsten alles liegen lassen. Doch Trick 17 und dann halte ich kurz inne und mache mir bewusst, dass ich den weltschönsten Job machen darf, den es überhaupt gibt – ich darf das tun, was ich liebe. Boah, wie schön das ist! Innerhalb von Sekunden ist jeder Frust weg, die Leichtigkeit wieder da und ich bin hochmotiviert. Ich bin so dankbar dafür.

Verstehst du, ich bin dankbar für die einfachsten Dinge – dafür, dass ich gesund bin, dass ich leckeres Essen habe, dass ich Auto fahren kann und dadurch mobil bin, usw.. Und ich bin das täglich, wenn ich ins Auto steige. Es gibt doch bewusstseinerweiternde Drogen, mit ihnen erscheint jede Farbe bunter, jede Emotion intensiver, jedes Detail schöner. Aber das kannst du auch haben, nur ohne die Drogen. Indem du dir bewusst machst, wie gut du es hast.

Sei dankbar für das, was du bist und zwar ungeachtet der äußeren Umstände, abgesehen von den Schwierigkeiten und Problemen, egal, ob gerade ein guter oder ein mieser Tag. Siehst du, hier ist der Unterschied, denn man schaut sich zuerst die Umstände an und beurteilt das Leben danach. Ich aber schau mir zuerst mich an. Wie absolut überragend, wunderschön, explosiv, alles verändernd, stark und gleichzeitig zart, alles Schlechte niederwalzend und alles Schöne hervorbringend ist bitteschön dieses Leben in mir bzw. bin ich.

Und aus diesem Blickwinkel verlieren die äußeren Umstände mächtig an Bedeutung für mich.
Die machen eh immer auf Drama, aber ich lasse mich nicht beeindrucken, dafür ist mir mein Leben zu kostbar. Ich meine nicht das Äußere, ich meine einfach nur mein Innerstes.

Das, was du bist, ist absolut einzigartig. Man kann sich jeden Tag so unendlich an sich selbst freuen. Ich habe die allergrößte Freude an mir und bin so dankbar für mich! Die Liebe lebt in mir und die ist immer stark, immer voll, immer alles verändernd, immer exzellent, immer glücklichmachend.

Vergleicherei hindert einen am Meisten daran, dankbar zu sein. Indem man sich mit anderen vergleichst und vermeintlich schlechter abschneidest, wertet man alles, was man ist und alles, was man hat, automatisch ab. „Der hat ein schöneres Auto, die sind ständig auf Reisen, die hat einen Freund und ich nicht, die Kinder von der Freundin können schon und deine noch nicht, die hat immer Glück, ich habe immer Pech, die sieht besser aus, Erfolg im Beruf, und was ist mit mir“ Wer gibt einem das Recht sich selbst abzuwerten? Alles, was man ist, ist kostbar, einzigartig und individuell auf einen zugeschnitten. Keiner darf sich an anderen messen. Was die anderen sind oder nicht sind und was die anderen haben oder nicht haben und was die anderen erreicht haben oder nicht erreicht haben, geht einen nichts an!

Zurück zum Schönen, denn jede Sekunde deines Lebens ist ein Geschenk an dich. Du selbst bist ein Geschenk an diese Welt – einzigartig, anders als der Rest, inspirierend, leicht, beschwingt, sanft und stark zugleich. Du bist dir deines Wertes bewusst und die Dankbarkeit für dich und dein Leben dringt dir aus jeder Pore. Du freust dich so über alles, was du hast und bist, dass es einfach von alleine mehr wird!

Danke für das Schönste im Leben jetzt.

Meine Güte, geht’s uns gut…

Go for it

Ich glaube, dass es zu wenig Menschen auf der Welt gibt, die den anderen vorangehen. Die sich was trauen. Die etwas Außergewöhnliches tun, das, was noch nie jemand getan hat. Die die Bequemlichkeits-Zone verlassen, und den Fuß auf neues Terrain stellen. Die eben Dinge tun, die andere nicht tun, und dadurch Dinge erleben, die andere nicht erleben.

Denn die Meisten haben immer wieder Angst, dass es schiefgeht, aber dann geht es eben schief. Immer noch besser, viele Fehler zu machen, und etwas dabei zu erleben und darau zu lernen, als gar nichts zu tun und dumm zu sterben. Lieber zehn Versuche und dann einmal ins Ziel treffen, als nie auch nur den Pfeil in die Hand genommen. Lieber hoch zielen, und darunter treffen, als gar nichts treffen.

Es ist gar nicht schlimm, wenn mal etwas nicht klappt. Überhaupt nicht schlimm. Gar nicht schlimm, wenn was schiefläuft, man auf die Nase gefallen ist, es nicht so funktioniert, wie man gedacht hat. Dann probiert man es eben noch mal oder man macht etwas anderes. Versagen ist nicht schlimm. Es nie versucht zu haben ist viel schlimmer.

Die eigenen Träume sollte man nie an der Größe des eigenen Geldbeutels messen, denn dann träumt man klein, denkt klein, handelt klein und bleibt klein. Wie cool wäre es, wenn es keine finanziellen Begrenzungen gäbe. Was würde man dann alles tun oder noch besser, was könnte man alles tun?

Geld ist nie das Problem.

Der Mangel an Geld ist nur eine Ausrede für Menschen, die sich nichts trauen. Wenn Gott einem einen Traum ins Herz gelegt hat, der lichterloh brennt, und der vielen anderen dient, dann wird er auch das Geld dafür locker machen. Es dauert nur etwas. Das Geld läuft sowieso immer der Vision nach. Also: groß denken – locker bleiben  – weitergehen – Ernte abwarten.

Egal was sie denken. Es gibt immer zwei Gruppen von Menschen. Die einen, die mit Einem den Weg gehen werden. Und diese Menschen stehen schon in den Startlöchern. Das Timing ist unschlagbar! Alles kommt immer genau passend für einen.

Und man wird viele inspirieren, viele ermutigen, viele freisetzen vor Angst, Lustlosigkeit und Gelähmtsein. Das ist so schön, dass es sich nur deshalb lohnt, voran zu gehen. Das ist wie ein Sog, der immer mehr Menschen erfasst, wie ein Magnet zieht man welche zu sich, die einen begleiten, von einem profitieren – und umgekehrt. Auf die konzentrierst man sich. Und diese denken nur das Beste von einem – denn sie lieben einen und glauben an ihn. Und die anderen? Ignorieren ist schon zu viel. Es wird immer welche geben, die ängstlich sind – die alles kritisch beobachten – die jenes und dieses bezweifeln – die von schlechten Erfahrungen berichten können – die dich im Allgemeinen entmutigen, einen bremsen, und das Feuer löschen wollen.

Es geht hier nicht um die Menschen, die mit vernünftigen Dingen kommen, um einem zu helfen, sondern diejenigen, die einen entmutigen. Wenn man nur einmal aus dem Mainstream heraustritt – dann wird man sofort zig Schwarzseher/Kritiker/Besserwisser haben, die einem genaustens versichern werden, warum das alles bei einem nichts werden kann. Damit findet man sich ab und ignoriert es am besten. Man spürt doch genau, wessen Gegenwart einem gut tut, einen inspiriert, einen weiterbringt. Also umgibt man sich mit solchen Menschen.

Dem Rest hört man nicht zu, auch wenn man deshalb auf einmal auch andere Dinge tut als bisher und sich mit anderen Menschen umgibt. Wenn man dann auf Widerstände trifft, dann kann man sicher sein, dass man auf dem richtigen Weg ist. Genau das ist es, was einem immer wieder Angst macht.

Es gibt 365 Stellen in der Bibel, in denen „fürchte dich nicht“ steht – allerdings keine einzige, in der „sei vorsichtig, pass lieber auf… sei nicht zu mutig oder zu kühn…“ steht. Es gibt keinen einzigen Grund, warum man Angst haben sollte. Nicht einen! Jede Situation kann morgen schon wieder völlig anders sein – und nächsten Monat wieder anders. Aber das Leben ist nicht seine Situation! Und man ist nicht hier, um sich um seine Situation zu drehen. Man ist hier, um den Hintern hoch zu kriegen, voller Vertrauen vorwärts zu gehen – und alle anderen mit seinem Feuer automatisch in Brand zu setzen. Und die eigenen Umstände werden auf dem Weg dahin sich ganz oft wie von Geisterhand schon regeln.

 Ausreden bringen einen nicht weiter. Wer so bleiben will, ok, darf er gerne. Allerdings wird sich dann auch nichts ändern und glücklicher wird man auch nicht damit. Einfach mal anfangen, dann kommt der Rest von alleine hinterher.

Ich bin nicht vorsichtig! Ich will so intensiv leben, wie es jeder Augenblick zulässt, ich will alles genießen und auskosten, ich will weiter, tiefer, höher, ich will mehr! Ich will noch viel mehr lieben und stärker und extremer! Ich will noch viel mehr Menschen ermutigen und inspirieren!

Go for it!

Träumer

Es gibt auf der Welt verschiedene Gruppen von Menschen. Zum einen, diejenigen, die ohne einen Traum im Herzen, ohne Feuer und Leidenschaft leben, und zufrieden sind, wenn sie ihr Leben einfach nur auf die Reihe kriegen, über die Runden kommen, oder wie man halt so sagt. Diese verschwenden ihr Leben meist mit unwichtigem Zeug oder wollen ihre Couch-Comfort-Zone nicht verlassen.

Dann gibt es diejenigen, die einen Traum im Herzen haben oder mehrere, und ihn aufgeben angesichts von Schwierigkeiten, Unvorhergesehenem und Problemen. Oder sie lassen sich ihren Traum rauben von Schwarzsehern und Besserwissern. Diese geben den Traum auf, sobald Umstände oder Hindernisse sich auf dem Weg dahin zeigen, lassen sich entmutigen oder ablenken, und finden sich nach kurzer Zeit wieder in der Mittelmäßigkeit der breiten Masse wieder, für die sie nie bestimmt waren.

Außerdem gibt es diejenigen, deren Herz für etwas brennt, und die einfach vorwärts gehen. Immer nach vorne. Egal, was so kommt, preschen sie vorwärts, lassen sich durch nichts und niemanden aufhalten, und erreichen Ihr Ziel. Sie träumen – aber bleiben nicht dabei stehen, sondern gehen immer weiter Schritte in der richtigen Richtung.

Wenn man einen Traum hat, der im Herzen brennt, dann wird folgendes passieren, es werden Schwierigkeiten kommen, Herausforderungen, Dinge, die dich entmutigen wollen, dir die Lust und Motivation rauben. Das ist normal, wäre ja komisch, wenn der Teufel keine Hindernisse losschicken würde, sobald einer anfängt, richtig groß zu träumen. Wenn das gar nicht passiert, dann sollte man sich hinterfragen, ob man wirklich groß genug träumt.

Herausforderungen sind dazu da überwunden zu werden und zwar mit Leichtigkeit. Nichts und Niemand kann einen stoppen. Nichts und niemand ist stärker und motivierter als man selbst. Keiner auf diesem Planeten! Mögen sich Umstände auftürmen, mögen Schwierigkeiten kommen, möge alles nach in sich zusammenstürzen aussehen – na und. Man stellt sich ihnen mit erhobenem Haupt, man springt wie eine leichtfüßige Elfe darüber, und dann geht man weiter. Einfach immer vorwärts, nicht aufgeben! Nicht zweifeln! Nicht stehen bleiben und heulen! Immer nach vorne.

Wenn man einen Traum hat, dann hat man auch alles zur Verfügung was man dafür braucht oder man bekommt Menschen, die das besitzen. Türen öffnen sich und alles ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Alles fügt sich zusammen, was zusammengehört (Menschen, Finanzen, Partner, Ressourcen).

Das wichtigste dabei ist man selbst und dass man fest daran glaubt, sich den Herausforderungen stellt und immer weitergeht. Einfach immer weiter nach vorne. Im vollsten Vertrauen einfach weiter. Man ist dazu geboren seine Träume wahr werden zu lassen, mit allem, was du bist und hast. Man soll, sollst erleben dürfen, was so richtig zu einem passt, sein Leben maximal auskosten, genießen und alles erleben, was es zu erleben gibt.

Dass es wirklich der Traum ist erkennt man, wenn es einen begeistert, einen in Brand setzt, einen strahlen lässt, das Herz zum Beben bringt und wirklich groß ist. Der Traum hat immer mit anderen Menschen zu tun – ihnen zu dienen, andere glücklich zu machen, anderen zu helfen, ihnen Probleme zu lösen, etc.

Sehen wir ein Haus auf dem Land, einen Sportwagen oder eine Kreuzfahrt, dann handelt es sich um Wünsche und nicht um Träume. Denn was haben andere Menschen davon, es sei denn, man will ein Bed & Breakfast auf dem Land anbieten, damit sie dort in einem besonderen Ambiente zur Ruhe kommen können.

Auf dem Weg zu seinen Träumen wird man aufregende Dinge erleben, man wird sehr intensiv leben, man wird erfahren, stärker werden, größer denken, mehr Menschen glücklich machen, als alle anderen um einen herum. Man wird fliegen, echte Wunder erleben, erfüllt sein und sich freuen wie ein kleines Kind. Man wird überrascht werden vom Glück, wird die spannendsten Menschen kennenlernen, aufregende Orte besuchen und neue Erfahrungen machen, die man sonst nie erlebt hätte. Es wird eine spannende Reise, alleine für diesen Weg dahin lohnt es sich, weiter zu gehen!

Diesen Traum kann man nur selbst träumen. Nur man selbst, mit allem was man ist und allem, was man hat, ist so einzigartig, und so unverwechselbar, und wenn man diesen Traum nicht träumt, und sein Ziel nicht erreichst – dann wird es kein anderer tun! Man ist nicht ersetzbar für diese Welt, nicht austauschbar.

Wichtig ist sich selbst nicht immer einzureden, dass man ängstlich, depressiv, schlecht drauf, und lethargisch ist. Denn das ist man gar nicht. Das komische Zeug wird nach und nach von einem abfallen, und man selbst wird hervorkommen als eine strahlende Schönheit, eine heißglühende Lava, ein Feuersturm, der die Herzen im Vorbeigehen erobert! Auch wenn man sich im Augenblick vielleicht noch nicht so fühlt, es wird gut werden.

Egal, ob man gerade mal entdeckt, was sein Traum sein könnte, oder bereits einige Schritte gegangen ist, oder sich mittendrin, im Chaos befindest. Lass dich nicht aufhalten. Geh einfach weiter. Du wirst alles spielend überwinden, was es zu überwinden gibt. Du wirst dein Ziel erreichen. Du wirst nicht aufgeben, nicht zweifeln und nicht entmutigt sein.

Sei stolz auf dich und lass dich drauf ein. Hab Spaß und genieß es.

Hab Geduld

Das Ziel im Leben sollte es stets sein, sein Leben einfacher, statt komplizierter zu machen, denn Schwierigkeiten hat jeder von uns genug. Vor Herausforderungen und schweren Umständen bleibt keiner verschont – außer, er ist bereits tot, oder führt ein so langweiliges und harmloses Leben, dass er sich eigentlich auch gleich begraben lassen könnte.

Wie alle anderen aber werden wir immer wieder mit Problemen konfrontiert werden, die Stress und Druck verursachen. Zum Beispiel die aktuelle Situation und die ist nun mal genauso, wie sie ist. Mal ist es lauter, mal leiser, je nach Sorte der Herausforderung. Die Aussagen in den eigenen Gedanken und die Gefühle (Sorgen, Ängste, Grübeleien, depressives, entmutigendes Zeug) passen immer schön zum Umstand. Immer wieder drehen die Dinge sich im Kreis.

An diesem Umstand kann man momentan absolut nichts verändern – allerdings kann man selbst jeden Druck und Stress entfernen, wenn man das will. Für einen einzigen Augenblick muss man sich einfach darauf einlassen. Denn das Leben hat ein absolut perfektes, präzises Timing. Alles, was im eigenen Leben geschieht, geschieht zum haarscharf perfekten Zeitpunkt. Nicht vorher, nicht nachher, sondern perfekt. Und wenn man sich darauf verlässt, dann ist auf einen Schlag jeder eklige Druck weg, dass man etwas verpassen könnte. Den richtigen Mann. Die richtige Gelegenheit. Den Sommer. Die Jugend. Das Haus. Den Job. Die einmalige Chance, die nie wiederkommt. Man kann nichts verpassen.

Die richtigen Ereignisse passieren immer zur richtigen Zeit.Auch wenn in der heutigen Zeit durch Reizüberflutung seitens Social Media ganz schnell der Eindruck entstehen kann, dass man muss regelmäßig auf Events sein, auf Reisen gehen, bestimmte Labels tragen, bestimmte Konsumgüter  besitzen, 3 Kinder haben und mindestens ein Loft besitzen muss. Niemals zuvor hatte man einen so großen Einblick in das vermeintlich glamouröse Leben von anderen.

Wenn einen das, wenn auch nur unterschwellig, unter Druck bringt, dann muss man sich jetzt einfach mal eines klarmachen: Man muss gar nix! Weder mit Mitte 20 zig Länder bereits haben, noch mit Mitte 30 geheiratet, noch mit Mitte 40 eine Familie gegründet haben. Man muss nicht auf Fancy Events präsent sein, man muss nicht das neueste Taschenmodell ausführen, man muss nicht zig Follower haben, man muss nichts darstellen, und keinen beeindrucken. Sowas muss man einfach nicht!

Die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist dagegen absolut unfotogen,  unspektakulär, unscheinbar, und auf Fotos absolut nicht glamourös. Es ist aber das Schönste, Kostbarste, und Glamouröseste aller Zeiten, alles, was einen wirklich interessieren sollte und alles, was wirklich erstrebenswert und tatsächlich wunderschön ist. Jede Entscheidung gegen Selbstmitleid, die man trifft – obwohl einem gerade so viel Leid geschieht. Jede Entscheidung gegen Mangel – obwohl das Konto vielleicht gerade mies aussieht. Jede Entscheidung gegen depressive Gedanken – obwohl einem alle dafür passenden Umstände wie auf dem Silbertablett serviert wurden. All das ist unendlich wichtig – und genau diese Erlebnisse verändern alles.

Reisen, Events, Kinder, Handtaschen: alles wird dann genau zum richtigen  Zeitpunkt zu dir kommen. Nicht zu früh, und niemals zu spät. Man muss keinem etwas beweisen, und keinen beeindrucken. Das, was man gerade jetzt ist, ist gerade jetzt perfekt.

Die richtigen Menschen kommen immer zur richtigen Zeit. Auch wenn man immer wieder daran hadert oder zweifelt. Man braucht sich niemals um Freunde kümmern – die richtigen Menschen werden immer zur richtigen Zeit mit einem in Kontakt treten. Das ist dann so überraschend, wunderschön, so beglückend, und so passend, wie man es niemals zuvor erträumen könnte. Und so lange braucht man keinen. Egal, wie überzeugend die Situation gerade danach verlangt und wie sehr die Einsamkeit schreit.

Man läuft niemals einem Mann nach, heult ihm nicht nach, und buhlt nicht um seine Aufmerksamkeit. Keine Kompromisse, keine emotionalen  Spielchen, keine Sehnsüchte, keine Romantik-Schmonzetten, und ewig in den Gefühlen schwelgen. Wenn man um Liebe kämpfen muss, dann ist es die unterste Schiene, quasi der Bodensatz der Selbstverachtung. Keiner muss um Liebe kämpfen – sie wird einem geschenkt. Obendrauf, ganz ohne einen Verdienst, ohne Liebesbeweise oder Erwartungen. Hat man aber das Gefühl, dass man um die Liebe kämpfen muss, dann ist man auf der falschen Seite. Jetzt heißt es, ganz schnell zurück zur Würde und Selbstachtung.

Und dann wird einem der richtige Mensch garantiert begegnen – man kann ihn nicht verpassen. Jede Beziehung, die aus einem gewissen Druck entsteht, aus der Angst, alleine zu sein, aus dem Wunsch, nicht mehr länger Single zu bleiben, usw., ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Und diesen Stress kann man nicht ernsthaft wollen. Auf der anderen Seite ist es im Übrigen so, dass genau die richtigen Menschen das eigene Leben wieder verlassen – oder man trennt sich bewusst von ihnen. Das versetzt sollte einen aber kein bisschen ins Grübeln, sondern erfüllt einen mit einer tiefen Gewissheit, dass alles perfekt passt.

Die richtigen Aufträge oder Jobs kommen zur richtigen Zeit. Als Unternehmer muss man sich klarmachen, dass es immer reichen wird. Es ist immer genügend da und mehr als man braucht, damit man andere noch beschenken kann. Man sollte sich nicht selbst versklavenund schuften wie ein Tier. Man arbeitet nicht hart, man arbeitet gern und hat Spaß bei dem was man tut. Und exzellent. Professionell. Leidenschaftlich. Inspiriert. Aber nicht hart.

Man freut sich über jeden Auftrag, den man bekommt und auch über jeden, den man nicht bekommt, denn alles passt immer perfekt. Jeder, der mit einem zusammenarbeiten darf, wird genau dann auf der Bildfläche erscheinen, wenn er erscheinen soll. Und so lange bleibt man ganz entspannt. Wichtig ist sich durch finanzielle Disaster oder andere Katastrophen nicht durcheinanderbringen zu lassen und sich deswegen Sorgen zu machen. Vertraue darauf, dass alles zur richtigen Zeit kommt.

Dasselbe gilt übrigens für alle Festangestellten – jeder Karriereschritt, jede Beförderung, jeder Jobwechsel wird perfekt passend auf einen zukommen, und auf einen warten. Man kann ihn nicht verpassen! Man muss sich keinen Stress machen, nichts manipulieren oder tricksen, sich nicht in den Vordergrund spielen oder sich listig Vorteile beschaffen. Alles zur richtigen Zeit, man braucht nichts pushen. Ansonsten hat man nur jede Menge Stress und es kommt nichts dabei heraus.

Man hat nichts verpasst. Ganz egal, wie sehr das danach aussieht, und wie weit man zurückblickt, und wie oft und überzeugend das nach „Ach, hätte ich nur damals…“ auch ist. Ganz im Gegenteil! All diese Dinge erlebt man, Menschen begegnet man und Gelegenheiten bekommt man während man vorwärts geht. Aber gehen muss man schon, das wird keiner für einen tun. Und wenn man nicht vom Sofa hochkommt, und Dinge aktiv anpackt, dann wird du überhaupt keinem begegnen, rein gar nichts auf die Beine stellen, und keine einzige Gelegenheit oder Auftrag bekommen. Nur, dass das klar ist!

Mache dir um Himmels Willen keinen Druck, dass du keinen Druck empfinden sollst! Das passiert nach und nach, Schritt für Schritt wird dieser eklige Stress dein Leben verlassen – aber die Entscheidung dafür musst du jetzt treffen.

Sei geduldig und lass dich auf die Dinge in deinem Leben ein.

Man muss es nicht jedem rechtmachen

Nichts auf der Welt ist so wichtig, als dass man sich dafür respektlos behandeln lässt. Keiner darf die eigene Würde verletzen. Keiner darf auf einem herumtrampeln, oder einen demütigen. Passiert es doch, dann muss man da nie wieder hin.

Schau, es gibt überall auf der Welt Arschlöcher. Es gibt Menschen, die schlecht über einen reden, einen unter Druck setzen, einen respektlos behandeln, einen nicht genügend wertschätzen. Um das schöne alte deutsche Wort zu nennen, sie ehren einen nicht. Das wird es immer mal geben, und das braucht einen weder zu verwirren, noch zu verwundern. Und das ist auch gar nicht die eigene Zuständigkeit.

Denn nur der eigene Zuständigkeitsbereich ist wichtig: Wie lässt man sich behandeln? Was lässt man zu? Wie wertvoll ist man sich selbst? Als wie kostbar erachtet man sich

Kein Mann auf der ganzen Welt ist so großartig, dass er auf einem herumtrampeln darf. Kein Partner darf einen kleinmachen, einen vor anderen bloßstellen, seine Witzchen über einen reißen, oder einen unter Druck setzen. Keine Beziehung auf diesem Planeten ist es wert, dass man dafür Demütigungen in Kauf nehmen muss, seien sie noch so subtil, versteckt, oder indirekt. Kein Mann kann so gutaussehend, reich, attraktiv, sexy, angesehen, wasauchimmer sein, dass er einen von oben herab behandeln dürfte – und man darüber immer wieder hinweggesehen müsste.

Eine Liebesbeziehung ist dafür da, dass man sich gegenseitig erhöht, inspiriert, ermutigt, pusht, und beflügelt und nicht wegen lebensverändernden Sex, finanzieller Absicherung oder damit man nicht einsam die Sonntage verbringt. Auch wenn das viele jetzt hart treffen wird. Erhöht, wohlgemerkt und nicht erniedrigt.

Kein Job des ganzen Planeten ist so wichtig, dass man dafür wie in einer Art moderner Sklaverei katzbuckeln muss – obwohl man genau spürt, dass man dem anderen nichts wert ist, und ständig von oben herab behandelt wird. Von keinem Chef der Welt muss man sich beleidigen oder terrorisieren lassen.

Keine Freundschaft ist so essentiell, als das man dafür ständige Zurückweisung oder Ablehnung in Kauf nehmen müsste.

Keine Respektperson darf einen mies behandeln. Kein Pfarrer, Pastor, Arzt, Lehrer, Chef, Elternteil, Erbonkel – niemand auf der ganzen Welt.

Man wird immer nur so behandelt, wie man sich behandeln lässt.

Kein „Aber in dieser Branche muss man das so machen, sonst kommt man nicht weiter.“ Kein „Aber so einen tollen Mann finde ich nie wieder.“ Kein „Aber diese Person ist mir so wichtig, und außerdem hat sie auch gute Tage.“

Man spürt ganz genau, wenn man respektlos behandelt wird – das kann man sich noch so schön reden, und Gegenargumente vorbringen – tief im Herzen weiß man es. Die Wahrheit ist: du bist so kostbar und so einzigartig, dass kein Mensch der Welt deine Würde mit Füßen treten darf. Keiner hat das Recht, auf einen herabzuschauen, nur, weil man noch jung ist, unerfahren, Hauptschule, Hausfrau, Ausländer oder mit einer alten Rostlaube umherfährt.

Du hast einen Wert. Du hast eine Würde. Du bist voller Schönheit, Liebe und Stärke – egal, ob du selbst es bereits wahrnimmst, oder nicht. Tief in dir drin ist dieser Schatz, deine Einzigartigkeit, die nur darauf wartet, sein Potenzial zu entfalten. Merke: wenn dich jemand nicht wertschätzt, dann wertschätzt er sich selbst in aller Regel auch nicht. Aber das ist sowieso nicht deine Zuständigkeit. Deine Zuständigkeit ist nur: du lässt das nicht zu. Du bist das Kostbarste, was du hast. Deine Ehre und Würde sind unantastbar, ganz egal, wie sehr du denkst, nicht mehr ohne ihn leben zu können.

Gott schickt keinen auf diesen Planeten, damit man mit einem Arschloch zusammen ist, der einen in seiner Art beschneidet, weil er einem ständig sagt, wo man an sich noch arbeiten müsste, einen klein macht, einen verunsichert, einen nicht respektiert oder einen subtil unter Druck setzt und manipuliert. Gott hat viel, viel bessere und schönere Wege, einen in seine Berufung zu bringen – er braucht keinen Druck, Stress oder Sklavenhaltung dafür. Der Weg zum eigenen Traum führt nicht über Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Demütigung oder Arschkriecherei. Wenn Gott einem etwas ins Herz gelegt hat, was in einem brennt, wenn er etwas Wunderbares für einen vorbreitet hat, dann wird er auch dafür sorgen, dass es zustande kommt. Der Weg dahin ist keineswegs frei von Herausforderungen, aber mit Sicherheit trampelt dabei keiner auf einem herum.

Keiner ist auf dieser Welt, um es allen Recht zu machen. Keiner ist hier, um jedem zu gefallen. Keiner ist hier, um sich zu verbiegen, und anderen nach dem Mund zu reden. Keiner ist hier, um jemand anderen zufrieden zu stellen.

Du bist hier, um zu lieben, und dich lieben zu lassen: strahlend, stark und schön! Jeder, der das erkennt, darf dich genießen. Jeder, der das nicht erkennt, und es nicht wertschätzt – ist deiner nicht wert.

Aber den Schritt, sich nicht länger schlecht behandeln zu lassen, kann man nur selbst gehen – keiner sonst wird ihn für einen tun, also kann man sich auch hinterher bei keinem beschweren.

Man darf keine Angst haben, sich von Menschen zu trennen, die einem nicht guttun, und einen nicht wertschätzen. Weder privat, noch beruflich. Denn diejenigen, die einen wertschätzen, stehen bereits in den Startlöchern, und warten nur darauf, an der eigenen Seite die Welt zu erobern und die eigenen Träume zu leben. Man wird immer nur gewinnen, und nie verlieren. Versprochen!

Es gibt so viele wundervolle Dinge, die man sich nicht vorstellen kann und die trotzdem stimmen, also kann man nicht danach gehen. Auf einen wartet ein wunderschönes Leben, großartige Menschen und aufregende Projekte – man kann also ruhigen Gewissens auf alles verzichten, das einen davon abhält. Das kannst du mir wirklich glauben.

Lass dich nicht verunsichern, vertrau deinem Bauchgefühl und hab Spass.

Klare Ansage

Man sieht es überall um sich herum, Statement – Tasche hier, Statement – Schmuck da, in der Mode sind Statements essentiell, sonst läuft man langweilig durch die Gegend. Also investiert man Geld oder, je nach Budget, noch mehr Geld, um eine Ansage zu machen. Aber weitaus wichtiger ist es, täglich ein Statement zu machen. Wenn an nicht festlegt, wie es für einen läuft, wird es früher oder später für einen festgelegt und zwar von den Umständen, von den Menschen um einen herum, von der momentanen Gefühlslage. Und dann reagiert man nur noch, alles fühlt sich nach Kampf an, und ist unendlich anstrengend. Sind die Umstände besonders herausfordernd, wird man regelrecht begraben unter einer Lawine der negativen Emotionen und ist ganz schnell überfordert.

Es ist im Grunde egal, wie vielen es so geht, und bei anderen als „normal“ akzeptiert wird. Niemals will man einen niedrigen, miesen Standard für sein Leben hinnehmen, nur, weil zig andere Menschen sich damit abgefunden haben. Man will nicht ein Leben führen, welches einem durch die Gefühlsstimmungen oder äußeren Begebenheiten diktiert, wer man ist, und wie es einem geht. Das ist Fremdbestimmung.

Die eigenen Gefühle in Ehren, aber sie reagieren doch nur auf die jeweilige Situation – man kann ihnen unmöglich die Führung überlassen. Sie sind manipulierbar ohne Ende! Mal fühlt man sich gut, mal fühlt man sich schlecht. Das umstandsbedingte Gefühls-EKG kennt jeder.

Die Herrschaft der Emotionen ist im Grunde nichts anderes als eine 3. Welt-Land-Diktatur – außer, dass dieses Land in seinem Inneren stattfindet. Na klar, einen Grund gibt es immer. Die Bandbreite der Gründe ist je nach Person sehr groß und kreativ: von echten, wirklich herausfordernden Situationen bis hin zu Lappalien, die einen nichtsdestotrotz beschäftigen wollen. Es ist absolut nachvollziehbar, dass man beeindruckt, besorgt, verzweifelt, oder frustriert ist – aber man kann das auch überwinden und mit jeder Herausforderung stärker werden. Und mit „stärker“ ist nicht „härter“ oder „verbissener“ gemeint, sondern entspannter, souveräner, gelassener, überlegener und insgesamt vergnügter. Wenn am Ende nicht so richtig Spaß dabei rauskommt, hat man nämlich selbst keine Lust drauf.

Diese Geisel der Befindlichkeiten, diese Sklaverei der Gefühle, dieses Gelebt-Werden von den Emotionen, dieses ständige Reagieren auf die Umstände – das ist unwürdig. Es ist auf die Dauer einfach nur ermüdend und frustrierend, und bringt einen im Leben kein Stück weiter.

Deshalb muss man eine Ansage machen. Man stellt klar, wer man ist, was zu einem gehört, und wie es für einen läuft. Man setzt ein Statement für diesen Augenblick, für diesen Tag, für sein Leben. Man übernimmt die Führung. Man bestimmt, wo es lang geht. Und zwar ohne die Gefühle zu fragen, ob sie das bestätigen. Bevor sie einen wieder überzeugen, dass es einem nicht gut geht und ungeachtet der momentanen Herausforderungen. Man macht das bestimmt, klar, entschieden, irgendwelche Befindlichkeiten oder äußere Umstände ignorierend. Man sagt, wo es für einen lang läuft, wie am Ende alles wird, und überhaupt, wie es einem gerade geht.

Man kann eine kurze Bestandsaufnahme der Gefühle oder Umstände machen und als nächstes räumt man auf und macht eine Ansage. Der Verstand wird einem jetzt auf der Stelle sagen, dass man ebendiesen verloren hat, das Ganze eine Lach-Psychonummer ist, und was soll das überhaupt bringen.

Deshalb sollte man seine Gefühle gar nicht auf so einen hohen Sockel stellen und sich nicht so stark mit ihnen identifizieren. Mal wollen sie sich selbst bemitleiden, mal eifersüchtig sein, mal einsam und mal euphorisch – also das geht so nicht, das ist viel zu stressig. Sie müssen mir folgen, nicht ich ihnen.

Talentierte gibt es sehr viele, wirklich erfolgreiche gibt es wenige. Das ist so, weil die Erfolgreichen dranbleiben. Sie ziehen durch. Sie bleiben bei der Sache, die sie sich vorgenommen haben, und geben nicht auf. Sie ziehen sich nicht bei Widerständen zurück, resignieren nicht, und machen einfach weiter und sie kämpfen.

Deshalb macht man die Ansage immer und immer wieder. Angesichts der heftigsten Herausforderungen, der widrigsten Umstände, der größten Katastrophen, wenn die Gefühle sich überschlagen und das größte Drama aller Zeiten stattfindet mit den Emotionen in der Starbesetzung, macht man Folgendes:

1. Du bleibst ruhig und so unbeeindruckt, wie es nur möglich ist

2. Du machst eine Ansage.

Und wenn man sie bereits Hundertmal gemacht hast – na und. Und wenn Resignation um die Ecke kommt, wenn Weltuntergangsstimmung mit entsprechenden Emotionen ganz großes Kino auffährt und laut schreit, der Umstand deinen Verstand überzeugt, dass die Hindernisse zu groß sind, alles den Bach runter gehen wird, und du es sowieso nicht schaffst. Na und?

Deshalb bleibt man bei seinem Statement. Immer und immer wieder, bis man es im Schlaf zitieren kann. Und dann kann man quasi zuschauen, wie sich zuerst die Emotionen, und dann die Umstände danach richten werden. Es geht immer nur so, nie anders herum.

Eventuell schreien die Umstände gerade dermaßen laut – oh ja, sie können sehr laut schreien! Dass man kurz vergessen hat, wer man ist, und was zu einem gehört. Aber davon lässt man sich jetzt nicht beeindrucken, sondern bleibt bei einem selbst und zieht es durch.

Jeder hat die Chance sich jeden Tag und in jeder Situation immer wieder selbst zu definieren und sich nicht von seinen Emotionen sein Leben bestimmen zu lassen.

Jetzt lass dich nicht aufhalten und zieh es durch.

Wir sind gut genug

Vieles im Leben behalten wir einfach aus Gewohnheit. Diese Dinge belasten einen, rauben die Lebenslust, deckeln die Persönlichkeit, und lassen einen klein, gewöhnlich und mittelmäßig sein. Dabei sollte das Leben anders sein, leidenschaftlich und gleichzeitig locker. Stark und trotzdem weich. Voller Durchsetzungskraft und natürlicher Autorität und trotzdem nicht unnahbar oder kühl. Einfach und trotzdem immer erfolgreich. Lustig ohne Ende und gleichzeitig nicht naiv. Anziehend und trotzdem nicht der Fußabstreifer von allen. Spontan und trotzdem immer auf den Punkt. Vieles wird für deinen Verstand herausfordernd oder verrückt sein, und manchmal wird man sich ganz fruchtbar ärgern, und am liebsten gegen-argumentieren wollen.

Bevor es also nachher heißt: „Kenn‘ ich, weiß‘ ich, hab‘ ich schon gehört.“, sei gesagt: Von „Kenn‘ ich, weiß‘ ich, hab‘ ich schon gehört.“ hat sich noch niemals auf der Welt etwas verändert. Die Flut an Informationen, die man bereits in seinem Hirn gespeichert hat, ist unendlich groß – verinnerlicht hat man die wenigsten. Würde nämlich „Kenn‘ ich, weiß‘ ich, hab‘ ich schon gehört.“ etwas bringen, würden sich alle an die Richtgeschwindigkeit halten, täglich Sport treiben, keinen Industriezucker konsumieren, ausreichend schlafen und niemals die Kinder anschreien, weil es das eh‘ nix bringt außer schlechter Stimmung daheim: kennt man, weiß man, hat man schon gehört.

Eine einzige Herausforderung, und ein „Kenn‘ ich, weiß‘ ich, hab‘ ich schon gehört.“ nützt einem absolut nichts. Eine einzige auf einen passend zugeschnittene negative Situation, und schon ist man genervt, frustriert, überfordert und allgemein down, alles Scheiße – und das Theorie-Wissen verpufft wie eine Seifenblase.

Was man braucht, ist Bewusstsein. Bewusstsein ist das, was ohne Nachzudenken spontan aus einem herauskommt. Nachts um 3/bei einer blöden WhatsApp/bei leeren Konto: was ist die erste, spontane Reaktion? Das ist das Bewusstsein, also erzähl‘nix von „Weiß“ ich schon.“ Bewusstsein gibt es aber nur durch Wiederholung.

Ob man mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat, erfährt man nicht, wenn man gerade frisch verliebt ist, die Haare perfekt sitzen, man mit seinen Freunden feiert, oder einen neuen Auftrag an Land gezogen hast. Ob man frei von Selbstzweifeln ist, weiß man erst, wenn es nicht läuft.

Vielleicht ist man gerade in einer Situation, in der alles an Umständen und Situationen einen in Frage stellt. Man hat nicht nur eine Herausforderung zu bewältigen, sondern gleichzeitig auch noch Selbstzweifel am Start, die einem glaubwürdig versichern: Weil man „nicht gut genug/nicht talentiert genug/nicht dünn genug/nicht hot genug/nicht fähig genug/nicht liebevoll genug/nicht belastbar genug/keine gute Mutter, usw. ist – deshalb läuft alles schief.“ Und schon sitzt man da, und grübelt, was man an sich verändern sollte, denn offensichtlich ist man selbst das Problem.

Oder vielleicht ist man schon immer umgeben von Umständen und Menschen, die einem vermitteln, dass man irgendwie falsch ist. Irgendwas stimmt nicht mit einem, man ist zu laut, oder zu leise, zu dick oder zu dünn, zu schüchtern oder zu dumm oder zu … – etwas passt nicht. Und zwar nicht nur an der Situation, sondern vor allem einem selbst. Und zwar schon immer. Man Selbst passt grundsätzlich nicht.

Wenn man Selbst der Teufel wäre, dann würde man Folgendes machen:
bei jeder Person, die ein ganz besonderes Talent hat, bei jeder Person, die eine außergewöhnliche Fähigkeit hat, bei jeder Person, die etwas in sich trägt, dass viele Menschen beschenkt, beglückt, freisetzt und nachhaltig verändert, bei jeder Person, die eine Gabe hat, die andere nicht haben, und die allen anderen wiederum Dinge ermöglicht, die vorher nicht möglich waren, bei jeder Person, die enorm wichtig für diese Welt ist, würde man einfach alles an Umständen und Menschen schicken, was nur geht, damit sie niemals das Potenzial entfaltet. Man würde einem mit allem, was nötig ist, vermitteln, dass etwas an einem grundsätzlich nicht stimmt, und so viel Ablehnung, Misstrauen und Selbstzweifel ins Herz streuen, dass man irgendwann gar nicht anders kann, als sich selbst ständig zu hinterfragen, und minderwertig verkümmert oder einfach nur mit sich selbst beschäftig ist oder an sich „arbeitet“.

Wenn man also schon viele Jahre mit Selbstzweifeln zu kämpfen hast, und alle in seiner Nähe einem immer wieder versichert, dass „mit dir etwas nicht stimmt.“, dann stehen die Chancen sehr hoch, dass man es wirklich glaubt.

Aber in Wirklichkeit ist es ganz anders. Denn man ist Selbst die allergrößte Gefahr für den Teufel. Das, was man in sich trägt, ist ein unendlicher Schatz. Jeder ist ein unendlicher Schatz, es ist kostbar und enorm wichtig und hat einen sehr großen Impact. Ganz egal, was einem jemals Gegenteiliges gesagt wurde, ganz egal, was man jemals Gegenteiliges erlebt hat, oder gerade erlebt – alles davon ist Lüge. Es stimmt einfach nicht, dass man falsch ist. Dass es einen Selbst auf diesem Planeten gibt, ist genau richtig.

DU BIST GENAU RICHTIG, und zwar genauso, wie du bist.

Man passt tatsächlich nicht – und zwar passt man nicht zum Mainstream und Mittelmäßigkeit. Man passt nicht zur Schwäche, zum kleinen Denken, zum Bücken, zum unwürdigen, versklavten Leben, welches bestimmt von äußerem Umständen ein ständiges Auf- und Ab ist. Man ist zu kreativ, zu frei, zu einzigartig, zu echt, zu anders – aber dieses Anderssein sollte gewürdigt, geschätzt, hochgehalten und gefeiert werden.

Der wahre Grund, warum man nie gut genug ist, ist nicht, dass man nicht gut genug ist. Der wahre Grund ist, dass an einem etwas so attraktiv, so kostbar, und so außergewöhnlich ist, dass man so interessant für den Gegner ist, dass ihm kein Aufwand zu klein ist, und kein Umstand zu groß, um einen zu stoppen. Wenn man das Gefühl hat, dass man nicht passt, dann stimmt das, weil man dem Teufel nicht passt. Und das kann man fast schon als Kompliment auffassen.

Man muss nichts tun, man braucht einfach nur zu glauben. Wenn also die Selbstzweifel besonders laut schreien, dann ist es ganz wichtig, dass man sich selbst klarmacht, dass alles mit einem Selbst stimmt, man für etwas Schönes und Wichtiges hier ist. Dabei muss man ganz stur bleiben, denn die Selbstzweifel sind nicht stärker als man Selbst.

Bei der Persönlichkeitsentwicklung ist bei uns allen noch viel Luft nach oben. Aber ohne ein tiefes Bewusstsein, dass mit einem alles grundsätzlich stimmt, und man als Person passt, kann man direkt einpacken. Erst ab da kann man überhaupt losgehen, und Dinge ausräumen, die nicht zu einem passen, aber sich als ungebetene Gäste auf deiner Party befinden.

Am Anfang wird man immer mal wieder einknicken, aber das ist überhaupt nicht schlimm, und wird am Anfang eher die Regel sein. Und wenn man morgen nur fünf Minuten lang daran mehr glaubt, als dem anderen Schrott, dann geht es voran. Immer schön Schritt für Schritt. Bewusstsein geht nicht von Jetzt auf Nachher. Und man braucht ganz dringend Bewusstsein darüber, dass die eigene Person unendlich kostbar, wichtig und absolut vollkommen perfekt ist, wie sie ist. Genau im richtigen Alter, genau im richtigen Aussehen, genau in der richtigen Persönlichkeit, genau jetzt passt alles bei einem Selbst.

Du schaffst das – ich glaube an dich!