#bestlifeever

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein hässliches (oder gar keines – hatte ich auch schon. Das ist echt mies.). Klar ist ein Sonnenuntergang am Meer atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“

Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch!

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen!
Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich dabei zu sehen!

Lass‘ dich nicht gehen

Inmitten des Trubels, in dem man sich befindet, gibt es manchmal Stunden oder gar Tage, an denen absolut nichts vorwärts geht. Und statt aufzuspringen, und die Dinge anzupacken, hängt man schwerfällig und lustlos in der Gegend, bekommt nichts auf die Reihe und würde am liebsten für immer im Bett bleiben. Diese Trägheit klingt zunächst vielleicht nicht weiter tragisch, raubt einem aber kostbare Lebenszeit.

Passivität ist so würdelos. Die Phasen, in denen man schwunglos abhängt, können viele Ursachen haben – treten diese regelmäßig, oft oder gar dauerhaft auf, liegen die Ursachen tiefer, und professionelle Hilfe ist gefragt. Aber ganz egal, ob dauerhaft oder nur ab und zu, nichts davon muss man einfach so hinnehmen und zulassen. Und ganz egal, wie gesellschaftlich akzeptiert das sein mag, weil „jeder hängt mal durch, und hat keinen Bock.“  Passivität ist nicht akzeptabel.

Lethargie kommt immer im 4er-Set, da sind Faulheit, Lustlosigkeit und ein bisschen Melancholie gleich mit dabei. Und all das macht einen unendlich träge, schwer und unmotiviert, spätestens da müssen alle Alarmglocken schrillen. Man würde doch auch keinen Fremden in seinem Haus ein paar seiner schönsten Einrichtungsgegenstände oder seiner liebsten Kleidungsstücke mitnehmen lassen? Ohne zu fragen, wohlgemerkt, einfach so, weil der Dieb das so will? Man würde auf der Stelle Alarm schlagen, und alles tun, damit das nicht passiert.

Ganz genauso ist es mit Lethargie, sie ist ein Dieb, der einem die Lebenslust und -motivation raubt, einen unbeweglich und disziplinlos macht. Man hängt dann ab, konsumierst Serien, Fernsehsendungen oder Bücher im Übermaß, und jeglicher Schwung und Power gehen flöten.

Ich würde mir das nicht länger bieten lassen, denn dafür bist du viel zu groß, viel zu schön, viel zu wichtig! Oder glaubst du etwa, die Königin von England lässt sich gehen, verbringt ganze Nächte vor Netflix, und ist am nächsten Tag wie gerädert, weil sie nicht genügend Schlaf bekommen hat? Ich garantiere dir, dass sie das noch nie getan hat, und zwar aus einem einzigen Grund, sie repräsentiert ein ganzes Land. Sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst, und schläft dementsprechend, isst dementsprechend, kleidet sich dementsprechend und lebt dementsprechend.

Und exakt so ist es bei mir, oder glaubst du, ich würde mich gehen lassen? Ich sage nicht, dass diese Energien es nicht versuchen, ich sage nur, dass ich mich ihnen nicht hingebe. Ich treffe immer und immer wieder eine Entscheidung dagegen, denn ein Leben, in dem man so unmotiviert durchhängt, passt nicht zu mir. Wie würdelos, wie armselig, wie klein – ich will meine Tage nicht mit so einer Energie füllen. Ich habe nicht gesagt, dass man nicht entspannen soll – bitte achte auf meine Wortwahl. Der Unterschied zwischen „Nichts Tun und lethargisch Abhängen.“ und „Nichts Tun und Auftanken.“ ist enorm: bei dem einem ist man hinterher lustlos und unmotiviert, beim anderen erfrischt und voll mit neuen Ideen und Schwung. Was man genau dabei tut oder nicht tut, ist nicht so entscheidend, denn die Atmosphäre dahinter ist der Unterschied.

Wenn man bei einer entspannenden Tätigkeit plötzlich träge, traurig oder insgesamt apathisch wird, dann sollte man auf der Stelle damit aufhören! Spring vom Sofa oder vom Bett auf oder aus der Badewanne, und lass es dir nicht bieten! Anfangs wird es einem vielleicht noch nicht jedes Mal auffallen, weil man sich schon so an diese Soße aus Lustlosigkeit gewöhnt hat, aber nach und nach wird man achtsamer.

Mache es der Lethargie so schwer wie möglich, denn es gibt regelrechte Hochkonjunktur-Zeiten für Passivität.

Sonntage sind bei Lethargie so hoch im Kurs, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: der Sonntagsblues ist ein vorübergehender Stimmungstief, der – je nachdem, wie sehr man ihn lässt – es einen entweder allgemein deprimiert (ob Single oder in einer Partnerschaft, ist dabei im Grunde kein Unterschied) oder es einem mit einem Kit aus Einsamkeit und Niedergeschlagenheit den Sonntag gleich zum Heultag macht.

Feiertage allgemein sind bei Trägheit auch sehr beliebt, vor allem um die Weihnachts- und Neujahrszeit. Das Gemisch aus Schwerfälligkeit, Gleichgültigkeit und Melancholie wird vorwiegend an diesem Tagen serviert und manchmal kommt noch als Dessert Hoffnungslosigkeit dazu.

Nach gewissen Serien oder 4 Stunden Dauerglotzen wirst du garantiert schwerfällig und unmotiviert.

Ok, Folgendes, wenn man jetzt schon weiß, dass an diesen speziellen Tagen mit vermehrten Verkehrsaufkommen an „Ich habe keine Lust auf Nichts.“-Lethargie zu rechnen ist, dann weigert man sich. Man weigert sich, sich diesem Gefühl und dieser Stimmungslage willenlos zu ergeben. Man schaltet die Glotze aus oder Netflix. Man steht vom Bett auf oder vom Sofa und tut entweder etwas Produktives oder entspannt bewusst, indem man ein Beauty-Ritual macht, schwimmen geht oder eine Massage bucht.

Und diese Feierabend- und Nachdem-Urlaub-Nummer, so nachvollziehbar und verständlich sie klingt, aber nichtsdestotrotz: willst du, dass es so bleibt? Wenn man es will – kein Problem. Wenn man es nicht länger will – dann herzlichen Glückwunsch! Es wären dann nämlich täglich an die 3 Stunden Zeit, die man wunderschön, produktiv oder einfach nur erfüllend verbringen könnte. Hier muss man eine feste Entscheidung treffen.  

Immer eins nach dem anderen. Manchmal hat Passivität eine andere Ursache, denn man steht vor so vielen Aufgaben oder Herausforderungen, dass sie einen regelrecht erschlagen oder überfordern und man in Folge dessen einfach gar nichts mehr macht. Man weiß gar nicht, wo beginnen, und überhaupt ist alles zu viel, und bevor es nicht perfekt ist, fangen wir gar nicht erst an. Und außerdem hat sich mittlerweile schon so viel gesammelt, das bringt doch jetzt nichts mehr. Und schon hängt man auf dem Sofa, ist niedergeschlagen und lustlos. In so einem Fall machen wir folgendes: du fängst auf der Stelle an, und machst immer nur eins. Immer schön eins nach dem anderen.

Man stellt sich seinen Aufgaben, übernimmt Verantwortung, zieht den Kopf nicht ein, sondern fängst einfach an. Einfach eine Sache, das schafft man. Und danach macht man das nächste. Und dann wieder das nächste.

Man erlaubt Passivität auf gar keinen Fall, dass sie einen insgesamt lähmt! Nur, weil es nach viel aussieht – man schafft das hervorragend. Man macht einfach nur das, was jetzt möglich ist. Und danach machst man das, was dann möglich ist. Aber alles ist besser, als sich Passivität hinzugeben. Jede noch so kleine Tätigkeit.

Lass dich nicht gehen. Lethargie durchzieht oft viele Lebensbereiche – je nachdem, wie viel Raum man ihr zugesteht, und wie lange man sie bereits im Leben duldet. Natürlich kann man argumentieren, dass man erst nach den tieferen Ursachen suchen soll und das kann man alles gerne zusätzlich tun.  Wenn man die Tendenz dazu bemerkt, dann weigert man sich ganz entschieden. Nicht so halbherzig, sondern richtig nachdrücklich oder gar empört, dass sich so eine miese Energie überhaupt in die eigene Nähe wagt!

Man räumt sein Zimmer auf. Man zieht sich hübsch an (manchmal ist die Lethargie so lange anwesend, wie man seinen Pyjama trägt.). Man pflegt seine Nägel. Man zahlt seine Rechnungen rechtzeitig.  Man kocht sich etwas Gutes. Man achtet auf sich als das, was man ist, so sehr, dass du es für einen ganz anders entscheidest. Merke: du alleine kannst entscheiden, wie dein Leben aussehen soll und du bist solchen Stimmungen überhaupt nicht willenlos ausgeliefert.

Vernachlässige dich nicht – oder besser ausgedrückt: erlaube der Lethargie nicht, deine Lebensbereiche zu bestimmen. Das ist deiner absolut nicht würdig! Auch für den Feierband würde ich eine Entscheidung treffen, die da lautet: „Ich habe noch genügend Energie und Lust, etwas Produktives oder Erfüllendes zu machen.“

Zuerst deine Entscheidung – dann erst die Ergebnisse. Warte also nicht, bis du erst die Lust hast – da kannste warten bis in alle Ewigkeit. Du musst übrigens dabei auch gar nicht erst bis zum Sonntag oder nächsten Feiertag warten, denn wenn du jetzt hoch motiviert bist, dann packe im Anschluss gleich eine Sache an. Ob es deine Schublade, liegengelassene Rechnungen, oder ein neuer Haarschnitt ist, ist dabei ganz egal – Hauptsache etwas, das du bisher vernachlässigt hast.

Mach es einfach.

Kreativität und Effektivität

Es geht hierbei um die Inspiration wo es langgehen soll und wie man sein Potential wirklich nutzen kann. Kreativität gibt es nicht nur in Berufen wie Künstler, Entertainer oder Tänzer. Im Gegenteil, auch in als Programmierer kann man kreativ sein, wenn es um einen komplizierten Algorithmus geht oder eine gute Freundin, die immer eine Lösung für Probleme hat ist kreativ. Ebenso eine Person, die immer ganz spezielle Klamotten und einen eigenen Style hat oder der Anwalt, der mit einem Vertrag das bestmögliche für einen Selbst herausholt.

Kreativität bedeutet seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, um intelligente und ästhetische Lösungen zu finden.

Wichtig für Kreativität ist die eigene kreative Zone. Das kann ein abgeschlossener Raum sein, in dem man sich wirklich gut auf die Sache konzentrieren kann. Aber das kann auch schon die Abschottung über zum Beispiel Kopfhörer, in einem öffentlichen Bereich sein, mit denen man sich auf sich selbst und die Sache an sich konzentrieren kann. Diese Abschottung ist für mich immer der Start zur Kreativität.

Auch ist es wichtig Ablenkungen zu eliminieren, denn das ist der Tod der Kreativität. Jeder von uns ist in der heutigen Zeit immer nur einen kleinen Klick vom Entertainment entfernt. Sei es am Handy, am Computer oder auch im ganz normalen Alltag, wo die nächste Person um die Ecke kommt. Immer dann, wenn man die Ablenkungen ausschaltet und mit dem Kopf sich auf die Sache konzentriert bekommt man, nach ein wenig Übung, automatisch den Impuls, dass man jetzt kreativ ist.

Damit erschafft man sich einen eigenen Raum für Ideen. Die Ideen sind wie Wasser, sie brauchen Zeit und Raum um sich zu entwickeln. Ich bin dabei noch recht oldschool und schreibe die Dinge auf um sie visuell zu sehen und mir weitere Gedanken darum zu machen. Dabei ergeben sich immer weiter Fragen und man sieht wie sich das Ganze entwickelt. Dies weckt dann auch die Neugier und die Wissbegierde und man will sich weiterentwickeln und ist motiviert die Sache voranzutreiben. Der Tatendrang ist geweckt und man freut sich auf eine Fortsetzung der Arbeit.

Man ist dann wirklich produktiv. Denn abhängen und einfach faul sein machen das Leben nur schlimmer und man läuft den Dingen immer nur davon. Man muss sich aber nicht immer müde und platt fühlen und das Leben einfach nur vor sich hinlaufen lassen – auch wenn das auch Mal einfach Spaß macht. Es muss in Balance sein, denn wenn das Eine nicht ist kann auch das Andere nicht sein.

Es tut gut in Erinnerungen zu schwelgen, aber wichtiger ist es den Blick nach vorne zu richten und sich auf die Sache zu konzentrieren. Dabei ist es wichtig, dass auch das Handy nicht ständig in der Nähe ist, denn das lenkt einen nur ab. Tu es weit, weit weg. Man muss nicht immer und ständig erreichbar sein. Wer seine Arbeit immer wieder unterbrechen muss kann nicht effektiv arbeiten. Heute ist es leider viel zu einfach mal schnell nebenbei zu chatten oder mal schnell was nachzuschauen, was meistens auch gar nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun hat. Dann ist man wieder draußen und muss seine Gedanke wieder neu ordnen.

Auch Multi-Tasking, ein wunderbarer Begriff aus unserer heutigen Zeit, ist nicht immer effektiv. Denn dadurch, dass man immer alle Aufgaben gleichzeitig erledigen will, geht die Konzentration auf das Wesentliche verloren und man braucht viel länger, als wenn man sich einfach auf eine Sache konzentriert und sie in Ruhe erledigt. Denn wenn man sich nur auf eine Sache konzentriert wird man feststellen, dass man viel schneller ist und auch weniger Fehler macht. Dieses „Deep-Work“ steht für eine effektivere Arbeitsleistung. Wenn man eine Aufgabe nach der anderen erledigt und nicht weiter zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen hin und her springt fokussiert man sich auf das wesentliche. Bei mir ist es auch so, dass ich die Bereiche klar voneinander trenne und eins nach dem anderen erledige. Oft versuche ich auch die Dinge sogar örtlich voneinander zu trennen und die Bereiche zu separieren. So ist der Kopf am richtigen Ort schon auf die richtige Sache fokussiert und muss nicht über tausend Ecken denken und immer wieder zurückspringen.

Ein weiterer Punkt für Effektivität ist auch, dass man sich realistische Ziele setzt, sowohl zeitlich als auch von der Größe her. Denn durch zu viele und zu hohe Ziele kann es schnell in Frustration umschlagen, wenn die Dinge nicht so funktionieren wie man gerne hätte. Wichtiger ist es durch seine Ziele motiviert zu bleiben und sie konzentriert abzuarbeiten.

Wenn man dabei mit To-Do-Listen arbeitet sollte man immer klare Prioritäten setzen. Sonst werden die Listen einfach nur groß, unübersichtlich und sind nicht mehr effektiv. Man kann die Dinge nach einzelnen Tagen und dann auch in der Wichtigkeit ihrer Abarbeitung ordnen, so behält man einfacher den Überblick und sieht auch Erfolge. Auch kann man Dinge, die an einem Ort stattfinden zusammenfassen und so effektiver sein, als wenn man immer wieder durcheinander springt. Durch diese Mini-Ziele, die man sich für jeden Tag setzt bekommt man nach der Abarbeitung automatisch ein positives Feedback und freut sich darüber. Dieses tägliche Update hilft einem den Überblick zu behalten und auch die weiteren Dinge im Blick zu behalten.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, denn durch dieses tägliche Doing und der Umgang mit den Dingen entwickelt man Routinen. Diese Routinen sind gut, denn sie helfen uns Angewohnheiten zu automatisieren. Dadurch stressen sie uns weniger, denn man kennt das jetzt schon und hat weniger Druck. Meistens empfinden wir es so, dass wir mehr Verpflichtungen als Vergnügungen haben, aber das ist manchmal auch subjektiv. Denn wenn man diese Verpflichtungen automatisiert und zu einer täglichen Routine werden lässt fangen sie meist an Spaß zu machen – die Überwindung schwindet. Man findet den richtigen Workflow, ist fokussiert und kann ein wenig auf Autopilot gehen.

Durch diese Regelmäßigkeit und die Struktur der Prioritäten nutzt man die Zeit sinnvoller und schafft sich damit Raum für Wachstum. Es entsteht weniger Stillstand und Frustration, die Dinge fallen einem deutlich leichter und man ist effektiver. Dadurch ist man schneller und hat auch Zeit für andere Dinge. Jetzt entwickeln wir uns weiter und darin liegt auch immer die Freude.

Das ist sogar hormonell messbar, denn wenn man etwas Neues erreicht hat oder etwas als erledigt kennzeichnen kann, dann wird Dopamin ausgeschüttet. Es ist also hormonell messbarer Spaß. Das Dopamin sorgt dafür, dass es einem besser geht. Je mehr man effektiv erledigt umso einfacher fällt es einem Dinge effektiv zu erledigen. Desto mehr möchte man auch effektiv erledigen und man gewinnt Zeit für neue Dinge, die Freude machen. Es entsteht ein fließender Übergang zwischen Pflicht und Freude. Das ist das Ziel.

Deshalb immer auf die Dinge konzentrieren und Spaß dabei haben.

Das Beste rausholen

Wie sehr leben wir alle doch unter unseren Möglichkeiten. Wir haben uns unsere eigenen Grenzen geschaffen, einen Raum, in dem wir uns trauen uns zu bewegen – unsere Comfort-Zone. Aber das eigene Potential ist viel größer und nur die eigene Angst hält Einen im Zaum und man hat Furcht vor dem Ungewissen und übertritt deshalb die Grenzen nicht mehr.

Etwas zuallererst für sich selbst tun und erst dann für den Rest der Welt, das ist wichtig. Bei allem, was man mit Leidenschaft macht, wird gut werden. Es geht um die Intention, selbst das Beste aus sich herauszuholen und dabei Spaß zu haben. Die meisten Menschen leben ihre Leidenschaft nicht mehr. Man ist da irgendwann einmal hineingerutscht und dann einfach liegen geblieben. Die meisten Menschen hinterfragen ihr Leben nicht mehr. Das ist so schade.

Nur wenn man für sich selbst einen Sinn bei der Sache sieht wird es funktionieren und man ist motiviert. Dann übersteht man auch mal die Durststrecken und Hindernisse, die immer wieder auftauchen und einem das Leben schwermachen. Diese Dinge versuchen immer wieder uns von unserem Weg abzubringen und das einfache Leben in unserer Comfort-Zone zu wählen.

Es wird immer wieder Menschen und Dinge geben, die versuchen einen abzulenken und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das ist anstrengend. Aber es gehört dazu und wir werden daran wachsen.

Wichtig ist, dass man erkennt, dass man sich auf sich selbst und sein Leben konzentrieren muss. Auf das Brennen, den Sinn in der Sache, den wir sehen. Die Menschen, die uns immer wieder ablenken schreien meist am Lautesten. Doch es sind meist die Leisen, die gut für uns sind und uns weiter bringen. Leider sind es oft die Lauten, die uns faszinieren und auf die wir hören.

Bei mir sind es die Baustellen und Häuser die mich faszinieren und für die ich brenne. Ich habe schon als kleines Mädchen mein erstes Haus bekommen, ein Puppenhaus. Mein Vater und mein Großvater haben es gemeinsam gebaut und mir zu Weihnachten geschenkt, es hat sogar elektrisches Licht. Seitdem faszinieren mich Häuser und das Gestalten und Erbauen. Ich liebe Baustellen und ich fühle mich dort wirklich wohl.

Es tauchen natürlich immer wieder schwierige Zeiten und stressige Tage auf und das gehört dazu. Genau dann ist es wichtig, dass man sich konzentriert und gelassen und kreativ bleibt, dann erreicht man auch wieder andere Zeiten und kommt an sein Ziel. Vor allem ist man bereit, für die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, über sich hinaus zu wachsen und zu kämpfen.

Genau das sind sie Momente, die einen Selbst bestätigen und einem bestätigen, dass man alles richtig gemacht hat. Die größten Erfolge erarbeitet man sich am Härtesten.

Deshalb ist es so wichtig, dass man Spaß bei der Sache hat, denn dann ist es einfacher die harten Zeiten zu überstehen. Dann sieht man die Dinge, die mal nicht gut laufen oder nicht funktionieren auch eher als Ansporn und steckt nicht sofort den Kopf in den Sand und geht zurück auf die Couch.

Auch in stressigen Situationen sollte man locker bleiben, denn dann bleibt man fokussierter und auch konzentrierter. Man lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und verfolgt weiter sein Ziel. Das ist es, was wichtig ist und nicht, was die Anderen darüber denken oder reden. Die Menschen, für die man wichtig ist werden einen immer unterstützen und für einen da sein. Alle Anderen sind egal. Die dürfen sich einen neuen Spielplatz suchen.

Also lasst euch nicht aus dem Konzept bringen und habt Spaß.

Werde größer!