Bleib positiv

Das Jahr 2020 ist für viele Leute ein Jahr der Veränderungen. Ich kann ein Lied davon singen, denn ich habe sowohl Job, damit verbunden auch das Land und mein ganzes soziales Umfeld gewechselt. Das Ganze auch noch mitten in der angespannten Situation der Pandemie. Ich hatte am Anfang noch keine Ahnung, wann ich jemals in die Schweiz wechseln würde, wie das Alles funktionieren könnte und wie ich jemals eine Wohnung bekommen könnte. Kurzum, es gab ein Wochenende, an dem ich einmal kurz neben der Spur und ein wenig am Durchdrehen war – die ganzen Beschränkungen und Unsicherheiten hatten mich gefangen genommen. Ich habe mich zuhause eingeigelt und hätte am Liebsten alles beim Alten gelassen, denn das kannte ich und da habe ich mich schließlich auch ganz wohl mit gefühlt. Aber das Hinschmeißen entspricht nicht mir und meinem Leben.

Gottseidank habe ich gute Freundinnen, die mir das nicht haben durchgehen lassen. Sie waren geduldig mit mir, haben sich in Ruhe alles angehört und mir dann einen gehörigen Tritt in den Hintern gegeben. Sie haben mich bestärkt, mir Mut gemacht und mir klargemacht, dass die Dinge sich alle regeln würden. Was soll ich sagen, sie hatten recht! Ich konnte wie geplant meinen Job wechseln, ganz problemlos und mich schon vorher mit dem Team verbinden – zumindest online und dann auch tageweise vor Ort. Ich habe eine wunderbare Wohnung bekommen und durfte den Sommer hier direkt am See genießen.

Das ist einfach genial, ich gehe aus dem Haus und bin schon am See. Wasser hatte schon immer eine große Bedeutung für mich. Ich liebe es und ich bin mein hatte mein ganzes Leben damit zu tun. Erst beim Schwimmen, dann beim Segeln und jetzt am See. Ich liebe dieses Element einfach.

Aber Wasser ist noch so viel mehr, nicht nur als Mittel gegen den Durst. Flüsse galten als heilige Orte, für alte Heilmethoden wie Ayurveda ist es ein Symbol für Erneuerung und Harmonie. Noch heute suchen wir im Urlaub besonders gern am Wasser Frieden, Entspannung und Klarheit. Jedenfalls haben Gewässer etwas an sich, das uns anzieht. Bewusst oder unbewusst. Irgendwas macht es mit uns, wenn auf die weite Oberfläche eines Sees schauen oder dem Meeresrauschen zuhören.

Forscher haben inzwischen beeindruckende Nachweise gefunden, wie gut Aufenthalte an Gewässern unserem Gehirn tatsächlich tun. Wasser entspannt den Geist. Tagein, tagaus überfluten uns Informationen. Vor allem sinnlose und unwichtige. Am Wasser zu sein befreit unser überfordertes Gehirn von dieser Überstimulation.

Zum einen, weil dort visuell und akustisch zwar etwas passiert – die Wellen bewegen sich und platschen – aber eben weniger und einfacheres als in der hektischen Stadt, in einem Gerümpelzimmer, am Computer oder vorm Fernseher, wo unsere Augen und Ohren Tausende von Details verarbeiten müssen.

Zum anderen wegen der Farbe Blau, die für uns Menschen eine ganz besondere Rolle spielt. Marketingpsychologen haben schon vor Jahrzehnten erforscht, wie uns Blaues anzieht, weil es Ruhe auslöst, Heilung begünstigt und Gefühle von Offenheit, Tiefe und Weisheit sowie Zufriedenheit mit dem Moment hervorruft.

Wasser versetzt uns in einen meditativen Zustand. „Der kleine Torben möchte im Smaland abgeholt werden“, so die Durchsage im Ikea. Aber ich, die kleine Kerstin, möchte nicht vom Strand abgeholt werden. Ich könnte stundenlang dasitzen und einfach auf den Fluss oder den See oder das Meer schauen, die Bewegungen verfolgen, die uns auf so sanfte Weise faszinieren. Nachweislich bringt uns das ohne Mühe in einen Zustand der Meditation, von Fokus und Achtsamkeit. Und das wiederum verringert den Stress, befreit uns zumindest von milden Formen von Angst, Depressionen und Schmerzen, bringt uns mentale Klarheit und lässt uns hinterher besser schlafen. Wenn man am Wasser sitzen kann wird man einfach ruhig und hört auf einmal viel klarer seine innere Stimme und seine wahren Gefühle. Viele halten das nicht aus.

Wasser lässt uns verbunden fühlen. Während wir uns am Wasser aufhalten und in einen erholsamen, versunkenen Zustand gelangen, treten oft besondere Emotionen auf. Wir staunen und atmen die Weite ein. Wir fühlen uns verbunden mit uns selbst wie auch mit der Natur; mit etwas, das ewiger und größer ist als wir selbst. Das gibt uns Kraft und neues Vertrauen.

Wasser macht uns kreativer. Durch den Entzug vom Übermaß an Informationen wechselt unser Gehirn in das sogenannte Default Mode Netzwerk („Ruhezustandsnetzwerk“), eine Gruppe von Hirnregionen wird aktiviert, sodass wir unsere Gedanken besser schweifen lassen, tagträumen und fantasieren können. Das Gehirn verarbeitet Erfahrungen und knüpft neue, unerwartete Verbindungen – was extrem wichtig ist für Kreativität.

Das gibt mir ganz neue Kraft und ich bin dankbar, dass ich es genießen darf. Hätte ich mich meinen negativen Gedanken hingegeben und mich weiter von ihnen runterziehen lassen, dann säße ich jetzt immer noch in meiner kleinen Wohnung in Stuttgart. Versteh mich nicht falsch, ich habe mein Leben dort genossen und viel Spaß gehabt – aber glücklich war ich am Ende nicht mehr. Ich wollte raus und ich wollte mich weiter entwickeln. Ich habe es richtig gemacht, indem ich mich meinen Ängsten gestellt – ich habe mein ganzes Leben und meine berufliche Existenz in Frage gestellt – und es umgesetzt habe. Ich bin nicht in meinem Elend sitzen geblieben und habe mich selbst bemitleidet. Dazu hatte ich auch gar keine Chance.

Ich glaube, dass ich nur deshalb wirklich glücklich hier bin, weil ich mich auf meine tiefen Schatten und Ängste eingelassen habe. Das führt einen zu deiner wahren Stärke – stark und zerbrechlich in einer Person zu sein bedeutet wahres persönliches Wachstum. Schwach zu sein und Schwäche zuzulassen, macht uns am Ende zu einer großartigen Persönlichkeit. Weil die je mehr wir alles sind, was wir tief im Inneren sind – desto mehr spüren wir die Verbindung zu unserem wahren Selbst und dadurch zu unserem vollen Potenzial. Wir können so viel mehr sein, wenn wir es wagen, wir selbst zu sein.

In der heutigen Zeit ist wichtig, dass wir positiv bleiben und uns von dem ganzen Irrsinn nicht runterziehen lassen. Ich finde es wichtig, dass wir Respekt vor der Situation und dem Umgang mit den Dingen haben, aber wir müssen aufhören uns selbst verrückt zu machen. Das Gute ist, dass wir Alle eine positive Einstellung haben können. Allerdings müssen wir es auch wollen.

Ich habe grundsätzlich eine relativ positive Einstellung und lasse mich nicht so schnell runterziehen. Aber ich weiß auch wie schwer es in manchen Situationen sein kann gelassen und positiv zu bleiben. Doch rumzicken oder wie ein Trauerkloß rumlaufen hilft auch nicht weiter. Ich meine jetzt nicht, dass man Schicksalsschläge oder Schmerzen einfach weglachen soll – die gehören zum Leben leider dazu, aber es geht um die grundsätzliche Einstellung im Leben.

Eine Metapher von Mark Aurel. Mark Aurel, römischer Kaiser und der letzte bedeutende Vertreter des Stoizismus, sagte einmal, dass jeder Mann – egal ob Herrscher oder Soldat, arm oder reich – letztlich nur ein Stein sei (richtig gelesen: ein Stein, so ein kleines, graues Ding vom Straßenrand). Er sagte: „Wirf‘ den Stein in Luft. Er wird nichts gewinnen, wenn er nach oben fliegt, und auch nichts verlieren, wenn er wieder nach unten fällt. Er bleibt, was er ist: ein Stein.“ Klar sind wir wertvoller und lebendiger als Steine, doch das Prinzip bleibt: Nach oben oder nach unten, wir bleiben, was wir sind.

Lass uns Steine sein. Du bist nicht das Scheitern, Du bist auch nicht der Erfolg. Das sind bloß Resultate äußerer Umstände, die Du nicht immer selbst in der Hand hast. Da pfuschen Dir der Zufall rein, braucht’s die Tonne Glück, zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort zu sein, spielt das Wohlwollen von anderen oftmals eine Rolle.

Was du dagegen sein kannst, ist der Versuch. Das Weitermachen. Das Nicht-Aufgeben, Nicht-Unterkriegen-Lassen. Oder das Suchen nach einer Alternative, nach einem neuen Ziel, wenn Du glaubst, Dich verrannt zu haben. Ein anderer Job. Eine andere Wohnung. Vielleicht sogar ein anderer Partner (oder eine andere Partnerin). Das sind Entscheidungen, die du bewusst treffen kannst. Mach dich nicht verrückt und genieß die Dinge einfach. Auch wenn sie nicht ganz so toll erscheinen, aber du hast die einmalige Chance sie zu erleben – wer kann das schon.

Ansonsten bist du einfach du – und damit genau richtig. Pass auf dich auf.

Magic Moment

Die Sonnenstrahlen spiegeln sich auf dem Wasser und es sieht aus als ob kleine Sterne am tanzen sind. Die Wellen, die Weite, das Rauschen des Wassers und gleichzeitig die Stille – einfach am Ufer sitzen und genießen. Seit diesem Sommer habe ich das und es fühlt sich einfach nur gut an. Wenn man morgens an den See geht, noch nichts los ist, nur die Natur und die Sonne da sind, dann ist das magisch und der beste Start in den Tag, den man haben kann. Es ist das pure Glück, denn man ist bei sich selbst, mit sich im Reinen und im Hier und Jetzt. Ich habe so viele Jahre davon geträumt dieses Glück zu haben und nun darf ich es erleben.

Darum geht es im Leben. Diese magischen Momente genießen, wenn man ganz bei sich ist, die Weite und das Wasser vor sich hat und die Sonne mit ihren goldenen Stahlen langsam auf- oder rotgold untergehen sieht. Oder man ist auf dem Berg und kann das ganze Schauspiel dort erleben. Es ist unglaublich und es ist wunderschön. Ich bin dann ganz bei mir und genieße einfach den Augenblick. Es gibt nur mich – hier und jetzt. Ich denke nicht an die Dinge, die bereits hinter mir liegen und die mich stressen oder die Sorgen von morgen. Nur ich und mein ganz persönlicher magic moment.

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment“, sagte schließlich schon Buddha. Wer meditiert, der versucht sich mit seinem Atem im Hier und Jetzt zu verankern. In den sozialen Medien versuchen wir Momente unseres Lebens auf Bildern einzufrieren. Das Leben im Augenblick ist uns offenbar wichtig geworden. Gerade in Zeiten, in denen das Leben gefühlt ständig seine Geschwindigkeit erhöht, sehnen wir uns nach offenbar nach mehr Leben im Moment. Aber noch während wir uns abmühen, das Menschenmöglichste aus unseren Momenten herauszuquetschen, rinnen sie uns durch die Finger. Immer wenn wir den Augenblick bewusst erleben wollen, ist er schon zu einer Erinnerung geworden, im selben Moment, in dem wir darüber nachdenken. Und nicht nur das. Selbst wenn wir uns vornehmen, jede Sekunde eines Erlebnisses auszukosten und für die Ewigkeit in unserem Hirn einzubrennen, haben wir nach einer gewissen Zeit doch das meiste davon vergessen, weil unser Gehirn unermüdlich aussortiert und wir ohnehin nur einen gewissen Teil der Realität überhaupt wahrnehmen.

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Ja, es ist gerade nicht einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten. Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in Frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und dieser wunderbare Mann ist ein Geschenk und ich bin dankbar dafür. Gerade in diesen Zeiten tut es gut und es ist wichtig. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Erlebst du noch oder erinnerst du schon? Mit dem Zwiespalt zwischen Erinnern und Erleben haben sich schon einige Psychologen auseinander gesetzt und recht Bemerkenswertes herausgefunden. In Studien stellten sie fest, dass unser Gehirn das Erleben einer Situation mitunter völlig anders bewertet als die daran geknüpfte Erinnerung. Zum Beispiel, dass die Dauer eines Ereignisses auf die Erinnerung nahezu keinen Einfluss hat. Das bedeutet, es ist – zumindest im Nachhinein – relativ egal, wie lange sich der Zahnarzt mit deiner Wurzelbehandlung Zeit lässt oder wie lange diese schlimme mündliche Prüfung dauert. Genau so wenig spielt es für die Qualität deiner Erinnerung eine Rolle, ob du dein leckeres Eis schnell oder langsam isst, ob du auf der Party bis zum Schluss da warst, und sogar wie lange der Sex mit deinem neuen aufregenden Partner dauert (unabhängig davon wie gut oder schlecht dieser ist).

Demnach neigen Menschen offenbar dazu, Ereignisse nach zwei Kriterien zu bewerten:

  1. Danach, welches der allerbeste oder der allerschlimmste Moment war.
  2. Danach, wie das Ereignis endete.

Wenn sich Mütter nach den bestialischen Schmerzen einer Geburt positiv an dieses Ereignis erinnern, dann könnte das daran liegen, dass all die Schmerzen mit dem positiven Erlebnis, ihr Kind im Arm zu halten, endeten. Genauso kann es passieren, dass wir einen zweiwöchigen Strandurlaub in schlechter Erinnerung behalten, wenn wir auf dem Rückflug unseren Koffer verlieren, das Flugzeug verpassen oder mitten im Urlaub eine heftige Magen-Darm-Grippe ausstehen müssen. Andererseits könnte ein Heiratsantrag in der zweiten Urlaubshälfte dazu führen, dass wir den selben vermeintlichen Horrortrip als Traumurlaub in unserer Erinnerung abspeichern.

Fürs Überleben waren vor allem zwei Dinge wichtig: 1. Ging es gut aus? Und 2.: Was konnte schlimmstenfalls geschehen? Aber auch, wenn es nicht ums nackte Überleben geht, werden diese Erinnerungen und Geschichten doch am Ende alles sein, was wir haben, oder? Irgendetwas müssen wir ja zu erzählen haben, wenn wir steinalt mit den anderen Alten im Schaukelstuhl um die Wette schaukeln und unser Leben gelebt haben.

Es ist so wichtig, dass man immer man selbst bleibt und auch zu sich selbst steht – sich nicht für andere verbiegt. Wenn ich ich selbst bin, kann ich mich nicht verlieren. Ein kleiner Satz, aber er steckt voller Wahrheit. Denn die Dinge sortieren sich praktisch wie von selbst im Leben – was nicht zu mir und meinem Leben passt verschwindet schnell wieder. Platz für Neues wird geschaffen, das Andere ist kein Verlust, sondern eher eine Befreiung und das tut einfach gut. Manchmal muss man allerdings ein paar Runden drehen, bevor man das erkennt. Deshalb folge ich einfach meiner Intuition, meinem Bauchgefühl und genieße die Dinge total. Sich selbst kann man nicht verlieren – niemals. An solche Gesetze im Leben glaube ich ganz fest, denn sie sind kraftvoll und sie geben uns unsere Stärke.

…manchmal können wir kurz fliegen, uns gut fühlen – bis zu den Sternen. Doch wir werden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Immer. Irgendwann. Weil Glück eine Momentaufnahme ist und kein allgegenwärtiger Zustand, nicht konservierbar. Er kommt und verschwindet, kommt und geht wieder. Erinnert uns, dass es ihn gibt, zeigt uns, wie wunderschön er sein kann und manchmal bleibt er länger, manchmal nur kurz. Oft so, wie wir es annehmen, wie sehr wir ihn willkommen heißen und dann zieht er weiter. Damit er nicht selbstverständlich wird. Damit wir ihn wertschätzen. Den magic Moment. Er ist wertvoll und nicht von Dauer – doch er kommt immer wieder. Mal kommt er im Kleinen und mal im Großen. Deshalb genieße die Höhe, den Flug und lerne den Fall zu lieben. Er gehört dazu und gibt dir Boden unter den Füßen, erinnert dich daran WER DU BIST. Mit all deiner Kraft und Liebe.

Eine wunderbare Frau, die ihr Leben liebt und Spaß daran hat. Ich stelle mich dabei auch den Schwierigkeiten, die der Weg einfach so mit sich bringt und die das Ganze erst spannend machen. Ich setze mich in diesen Durststrecken dann immer wieder mit mir und meinem Leben auseinander und habe so die Chance die Dinge eventuell ein wenig nachzujustieren oder auch zu optimieren. Ich bin dankbar für die Hilfe oder den Input und ich nehme es an und arbeite damit.

Es ist mein Leben und ich habe die Verantwortung dafür – ich allein. Das ist das Beste daran, denn ich allein habe die Chance es auch zu ändern, eine neue Richtung festzulegen oder andere Entscheidungen zu treffen und auch umzusetzen. Niemand zwingt mich die Dinge als gegeben hinzunehmen.

Ich liebe Herausforderungen und ich stelle mich ihnen. Auch wenn es manchmal ganz schön viel ist und ich nicht weiß, was ich eigentlich zuerst tun soll. Aber genau das ist der Zeitpunkt, wo ich mich klar definiere, meine Prioritäten festlege und Spaß habe. Wenn alles immer glatt laufen würde, dann wäre das Leben total langweilig. Versteh mich nicht falsch, Niemand sollte sich extra in irgendwelche Schwierigkeiten bringen, das kann jeder Depp. Es geht darum, aus seiner Komfortzone zu kommen, sich den Herausforderungen zu stellen, sie zu sortieren und Entscheidungen zu treffen. Dabei helfen einem die vorher definierten Prozesse – sie bilden sozusagen die Leitplanken auf dem Weg und geben Sicherheit.

Erst wenn man sich den Herausforderungen stellt, hat man die Chance sich zu entwickeln, Stehvermögen, Entschlossenheit und Persönlichkeit zu bilden. Man bleibt nicht liegen, wenn man mal fällt und gibt sich seinem Schicksal hin – man steht auf und zieht es durch. Vielleicht dauert es etwas länger und scheint einfach unerreichbar – manchmal muss man einfach nur vertrauen und an sich arbeiten. Dann geht es weiter und die Dinge kommen zu einem.

Es braucht Mut das zu tun, aber das Leben belohnt die Mutigen. Das ist genau die richtige Einstellung, denn das ist viel schwieriger als alles beim Alten zu lassen und mich immer zu beschweren wie doof das Leben doch ist. Das schönste Gefühl überhaupt ist es, wenn man die Schwierigkeiten und widrigen Umstände überwunden hat und sein Ziel erreicht hat. Genießt es und prägt es euch genau ein, denn der Weg zum nächsten Ziel ist lang… Sich zwischendurch immer mal wieder bewusst zu machen, was man schon alles erreicht hat hilft einem durchzuhalten und sich immer wieder neu zu motivieren. Einfach die Magie des Augenblicks genießen

Gerade in diesen Zeiten, seid lieb zueinander und füreinander da.

#positivemind

Dankbar und nachdenklich, traurig und glücklich zugleich. Was für ein Jahr, was ein Weltschmerz, welche Ungerechtigkeit, welche Wunder, wieviel Liebe, welch intensive Zeit, die man kaum schafft zu erfassen. Doch ich bin wirklich reich beschenkt worden in diesem Jahr, denn ich durfte unglaubliche Erfahrungen machen – in allen Bereichen meines Lebens. Dafür bin ich wirklich dankbar, denn sie haben mich auf eine ganz neue Ebene, ja in ein ganz neues Leben, katapultiert.

Es ist schon irre wie sehr man sich doch an seinen eigenen Trott und auch besonders an die Bequemlichkeit gewöhnt. Vor allem auch wie man sich mit dem ganzen Kram einfach begnügt und sich nicht weiter entwickelt. Wunderbar, wenn man dann vom Leben mal wieder so richtig durchgeschüttelt wird und sich neu sortieren muss. Denn der normale Trott ist nicht gerade gut und wir sollten uns immer wieder überprüfen und uns selbst auf den Prüfstand stellen. Sind wir wirklich da wo wir hinwollen oder ist es gerade einfach nur bequem.

Dazu gehört auch, dass man sich damit auseinandersetzt mit wer man eigentlich sein will und wer nicht. Es ist immer wieder schwierig sich mit den Dingen auseinanderzusetzen und dann auch zu entscheiden, dass man in seinem Leben etwas ändern muss. Denn das ist unbequem und macht auch nicht immer Spaß. Ja, klar aber man wird mit dem belohnt, was uns wirklich glücklich macht. Die Dinge passieren nicht einfach so, man muss immer etwas dafür tun und sich bewegen.

Auch mit welchen Personen man sich umgibt spielt eine große Rolle. Denn was will ich? Mache ich mich klein und suche mir lieber Freunde, die nur rumhängen und auf das Leben warten oder geht es voran, weil mich die Leute fordern und ich an mir arbeiten muss. Ich stehe auf Menschen, die mich fordern und auch herausfordern und die mir ein gutes Gefühl geben. Ich bin dankbar für die tollen Menschen, die mein Leben mit mir teilen.

Die Verantwortung dafür tragen wir ganz allein. Niemand außer uns selbst ist für unser Leben verantwortlich und auch für unser Glück und unsere Liebe. Denn wenn wir andere brauchen um wirklich glücklich zu sein, dann werden wir es nie. Wir lassen uns immer wieder von Menschen beeinflussen und sind mit allen und überall vernetzt. Das führt manchmal auch zu einem Overkill oder die Menschen drehen einfach durch.

Menschen, die ein erfolgreiches Leben führen – egal ob das eine glückliche Familie, eine befriedigende Arbeit, Gesundheit, finanzielle Sicherheit oder die Freiheit, ihre Träume zu verwirklichen bedeutet – bringen in der Regel bestimmte persönliche Eigenschaften mit sich. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebenszufriedenheit haben Psychologen zwei wichtige Eigenschaften identifiziert: Intelligenz und Selbstdisziplin. Wie sich Intelligenz dauerhaft steigern lässt, haben sie noch nicht herausgefunden. Aber sie haben entdeckt wie wir uns selbst wieder besser in den Griff bekommen können.

Willenskraft ermöglicht es uns, uns selbst und die Gesellschaft, im Kleinen wie im Großen zu verändern. Der Wille gibt uns die Kraft weiterzumachen oder wenn er geschwächt wird, die Beherrschung verlieren. Alles gesteuert durch die mentale Energie. Der Wille ist wie ein Muskel der ermüdet, wenn er überstrapaziert wird, aber sich durch Training auch langfristig stärken läßt.

Viele unserer persönlichen oder gesellschaftlichen Probleme hängen mit mangelnder Selbstdisziplin zusammen: zwanghafter Konsum, Verschuldung, Gewalt, schlechte schulische Leistungen, mangelnde Produktivität beim Arbeiten, Alkohol- oder Drogenkonsum, ungesunde Ernährung, mangelnde sportliche Betätigung, chronische Angst, Jähzorn etc.

Menschen mit guter Selbstdisziplin scheint es besser möglich, stabile und befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Sie zeigen mehr Empathie und sind eher in der Lage, Dinge aus der Sicht des Anderen zu sehen. Sie sind emotional gefestigter und neigen zu weniger Angst, Depressionen, Paranoia, Psychosen, zwanghaften Verhaltensweisen, Essstörungen, Alkoholproblemen und anderen Leiden. Sie reagieren weniger Häufig mit Ärger und werden seltener aggressiv, weder verbal noch psychisch.

Der erste Schritt der Selbstdisziplin liegt in einem klaren Ziel. Dabei ist das wichtigste, dass wir uns die richtigen Ziele setzen und ihnen auch die entsprechende Zeit geben. Denn wenn wir uns einfach nur Ziele setzen ohne wirklich dahinter zu stehen oder dafür zu brennen, dann können wir es im Grunde auch gleich sein lassen.Wenn man etwas nur ein wenig will, dann ist es schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Dabei ist es gut wenn wir uns Ziele für die nächste Zeit, aber auch für die Zukunft setzen. So bleiben wir nicht zwischendurch auf der Strecke und haben beim erreichen der kleinen Zwischenziele immer wieder ein Hoch, was uns für die weiteren Schritte der großen Ziele motiviert. Das schafft immer wieder die Prioritäten, die für unser Leben wichtig sind. Nur wenn wir uns dessen auch wirklich bewußt sind und wir diese Dinge auch wirklich leben haben wir die Möglichkeit unsere Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Sich das immer wieder bewußt zu machen hilft uns stark zu bleiben und an unseren Zielen festzuhalten.

Wir haben so die Möglichkeit entspannt zu bleiben und uns nicht von Kleinigkeiten aus dem Tritt bringen zu lassen. Wenn wir unser Gehirn dazu bringen können sich kleine Ziele vorzunehmen und umzusetzen, dann schaffen wir auch die größeren Dinge problemlos. Es geht darum, sich dem immer wieder zu stellen und die Dinge durchzuziehen. Den Muskel Willenskraft immer wieder zu steigern und schwieriger zu machen.

Selbstdisziplin in dem einen Bereich, den wir gerade trainieren, wirkt sich auch auf andere Bereiche aus und erweitert so den Fokus. Dann sind wir glücklich mit uns und unserem Leben.

Dann sind wir auch in Verbindung zu uns selbst, zu unserem tiefen Inneren, zu unserer Seelenessenz, zu dem was uns ausmacht. Ich glaube es war nie wichtiger, als in der heutigen Zeit, auf sich „Acht zu geben“ auf sich selbst aufzupassen. Sich nicht ständig zu vergleichen und dadurch das chronische Gefühl zu füttern „nicht gut genug zu sein“ „nicht zu genügen“.

Ich glaube es ist wichtig, bewusst zu entscheiden was wir in unseren Kopf, in unsere Gedanken lassen und uns genauso bewusst von Dingen zu lösen, die uns nicht gut tun und triggern. Es wird Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern wer wir sind und lernen, mehr und mehr auf die innere Stimme zu hören. Denn sie möchte gehört werden. Deine inneren Stimme wahrzunehmen, ist eine Frage der Achtsamkeit – ihr auch zu folgen, eine Frage des Mutes.

Wenn du in dir selbst Liebe findest, wenn du dich mit Menschen verbindest, wenn du dich geborgen fühlst, wenn du diese Energie versprühst, wenn du es ehrlich meinst und wenn du dein Glück gerne teilst. Wenn du voran gehst, aber auch mal verweilst.

In dir selber Ruhe finden kannst, öfter deine innere Mitte erlangst. Den Wellen des Lebens positiv entgegen siehst – wenn Sturm kommt nicht direkt fliehst. Die Zuversicht auch dann noch bei dir bleibt, obwohl grad alles in die falsche Richtung treibt. Wenn du Geduld behalten kannst, auch wenn dir jemand auf der Nase rum tanzt. Das ist nicht einfach und du brauchst deine ganze Stärke das auszuhalten, ich kann ein Lied davon singen. Wenn ich es schaffe belohne ich mich auch mit meiner Lieblingslakritze von Bülow, die ich gottseidank direkt im Paradies, in Konstanz, krieg.

Wenn du Leichtigkeit erlebst und immer wieder nach vorne gehst. Ich glaub dann bist du schon ziemlich mittendrin, im Kreislauf für den sogenannten Sinn für ein positives Leben. In dem wird es natürlich von allem etwas geben, ein Mix aus guten und schlechten Tagen, aus kleinen und großen Plagen, aus Antworten und offenen Fragen. Das Leben in seiner Polarität, wo es letztendlich nur darum geht, welche Bewertung wir ihm schenken, mit welcher Einstellung wir denken.

Denn der Blickwinkel ist das Geheimnis von Glück, dann erkennst du es Stück für Stück. Also hol es dir zurück: das Gefühl, dass auch du es verdienst, dass du Dein Leben aus tiefstem Herzen liebst, indem du ihm selbst eine gute Note gibst. Auch wenn es richtige Tiefen gab. Ja – vielleicht nimmst du sie mit ins Grab.

Aber in der Zeit die dir auf der Erde noch bleibt, wird es allerhöchste Zeit das Beste aus allem rauszuholen, dich auch mal mehr zu belohnen. Denn eins ist klar: Wir kommen hier eh nicht lebend raus, doch wir füllen unser Leben aus – entweder mit einer sorgenvollen Zeit oder mit etwas mehr Gelassenheit. Die schönen Tage schenken uns Freude, die schlechten Tage Erfahrungen, die schlimmsten Tage Lektionen und die besten Tage Erinnerungen! Jeder Tag ist kostbar.

Es richtig gut und groß machen. Darum geht es im Leben und sich der Herausforderung stellen, das ist wichtig. Es geht um den Weg, den wir gehen. Der macht uns am Ende glücklich. Begnüg dich nicht mit Kleinigkeiten oder Mittelmaß, strebe nach den großen Dingen. Auf dem Weg dorthin werden viele Dinge in deinem Leben passieren und sie werden dich weiterbringen und wachsen lassen. Hab Spaß dabei.

Und jetzt geh raus, genieß das Leben und sei glücklich.

You are the one

Den mutigen gehört die Welt. Auch wenn ich Plattitüden sonst ja nicht so mag, aber es stimmt. Wenn wir mutig sind, uns aus unserer Komfortzone herausbewegen und die Dinge machen, dann sind wir erfolgreich. Ja, es ist ein Risiko und ja, es kann anders werden, als wir uns das vielleicht gewünscht, erhofft oder vorgestellt haben. Aber das ist es wert, denn meistens ist es wunderschön. Wenn es vielleicht doch mal anders laufen sollte, dann hat es den Vorteil, dass man neue Erfahrungen macht und sich entwickelt. Das ist doch toll. Ich liebe das, denn meistens ergeben sich dabei viel bessere Dinge, als man eigentlich mal geplant hatte – auch wenn das manchmal auf den ersten Blick noch nicht sofort ersichtlich ist.

Du bist wunderschön. Du bist ein kreatives Genie. Du bist wahrhaftig. Du bist unendlich wertvoll. Du wirst geliebt. Du liebst frei und bedingungslos zurück. Dein Leben ist ein kostbares Abenteuer. Du bist gut. Du hast eine tolle Zeit. Du bist wunderbar.

Wie fühlt es sich an diese Dinge über sich selbst zu lesen? Spiegeln sie dich und dein Leben wider? Oder ist es komisch, ungewohnt und irgendwie verstörend. Wie wir darauf reagieren zeigt, wie wir in unserem Leben reagieren. Aber es ist das, was uns ausmacht. Im Übrigen stimmt alles davon, was ich über dich geschrieben habe – du hast dir nur irgendwann in deinem Leben das Gegenteil einreden lassen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind: wunderschöne, einzigartige, liebenswerte, schöpferische Genies. Und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern.

Um erfüllt zu leben, brauchst du eine gesunde, positive Beziehung zur Tugend deines Erfolgs und auch zu dir Selbst. Viele Menschen werten den Erfolg allerdings ab, weil sie ihn nicht haben. Denn kein Ego steht gern nackt und unwissend da. Ich hatte auch mal diese Antihaltung an den Tag gelegt und mich mit weniger zufrieden gegeben. Aber das hat mich weder erfüllt noch glücklich gemacht und so machte ich mich auf und ich versuchte herauszufinden, wie es funktioniert.

Jeder Mensch muss wissen, was er wirklich-wirklich will. Das ist in Wahrheit schon das große Geheimnis dieses Erfolges. Denn jeder Mensch sehnt sich danach zu bekommen, was er wirklich-wirklich will. Mit diesem Wissen kann man sich dafür einsetzen es zu erreichen – sanft, bewusst und effektiv. Es ist dein eigener Weg, niemand außer dir selbst geht ihn. Tu die Dinge, die du aus tiefstem Herzen willst und lass dich bitte auch von Niemandem aus dem Tritt bringen, nur weil du anders agierst oder lebst. Es geht um dein eigenes Glück und nicht um das der Anderen. Ich arbeite gerne und ich liebe meinen Job, auch wenn viele Menschen andere Prioritäten setzen. Es ist mein Leben und ich liebe es. Ich habe auch viele Dinge, die ich neben der Arbeit noch pflege, wie das Segeln im Sommer und das Treffen mit dem Partner und Freunden. Hier in der Schweiz habe ich endlich auch wieder mehr Dinge, die ich neben der Arbeit noch mache und das tut einfach gut – der Ausgleich ist endlich wieder da.

Erfolg regt deine Entwicklung an. Er lockt dich aus der Komfortzone. Er macht dich sichtbar. Er lässt dich neue Wahrheiten über dich entdecken. Erfolg in dem, was du liebst, weitet deinen Geist, durchflutet dich mit Ekstase und lässt dich still werden.

Mich macht kaum etwas so glücklich wie der Anblick eines Menschen, der für sein Ding brennt und sein gesamtes Potential dafür mutig und entschlossen in die Waagschale wirft. Diese bewusste Selbstverwirklichung im Geist und in unseren Taten. Diese schöpferische Kraft zieht tolle Menschen in dein Leben und die haben Spaß mit dir. Du verdienst es die schönste und beste Version von dir selbst zu sein.

Ein Mensch, der nicht weiß, was er will oder wie er es bekommt, nervt. Er raubt einem mit seiner Unklarheit Energie. Er macht gerne andere für sein Unglück verantwortlich, ist neidisch auf die, die ihr Ding durchziehen und verbreitet lieber negative Nachrichten, als aktiv die Welt zu verschönern.

In meinem Leben durchlebte etliche Höhen und Tiefen, sowohl im Sport wie auch im Beruf. Mein Studium lief nicht so wie ich es mir wünschte und ich hatte ein ganz anderes Leben, mit anderen Prioritäten – glücklich war ich nicht. Als ich das endlich mal erkannte, wand ich mich noch wie ein Aal, denn ich wollte nichts ändern – es war doch okay so. Doch eine ungestüme Kraft trieb mich zurück in meine Welt und mein Leben, mein Drang nach Wirken und Wissen ist noch lange nicht gestillt. Ich fühlte mich ungeduldig zerrieben – zwischen großen Ideen auf der einen Seite und meinen begrenzten Ressourcen auf der anderen Seite. Ich wollte unbedingt vorwärts kommen und die Dinge selbst gestalten und glücklich sein.

Ich arbeitete über viele Jahre hart und kam oft auf keinen grünen Zweig. Aber materieller Reichtum kommt und geht – ich habe mir nie viel daraus gemacht. Doch es geht gar nicht um das Geld, sondern um die eigene Verwirklichung. Das klingt jetzt esoterischer als es eigentlich ist. Ich habe einen Weg gefunden die Handbremse zu lösen, die Kraft in mir zu befreien und in die richtige Bahn zu lenken – die sich richtig anfühlt. Ich nahm mir diverse Vorbilder und versuchte von ihnen zu lernen und mich zu entwickeln. Heute bin ich bin nicht nur erfolgreich, ich fühle mich auch so und das ist gut so. Ich habe meine Berufung in der Architektur und der Bauwirtschaft gefunden und ich lebe sie auch.

Es ist die Fähigkeit immer wieder frisch herauszufinden, was ich wirklich-wirklich will und dann mein gesamtes Potential sanft, bewusst und effektiv dafür einzusetzen, dass ich es auch bekomme. Das Verständnis dafür ist wichtig. Denn wenn du verstehst, was in deinem Leben passierst, dann bist du dir darüber bewusst was gerade passiert und wie du hierher gekommen bist.

Sinn ergibt sich, wenn du tust was du wirklich-wirklich willst. Wenn die Dinge dich berühren, dann bist du auf dem richtigen Weg. Ohne diesen Sinn laufen die Dinge oft ins Leere, denn dann steht man nicht wirklich zu sich selbst und den Dingen, die man will und braucht – es fehlt das innere Brennen.

Erfolg heißt, dass du deinen Weg gehst um das zu bekommen, was du wirklich-wirklich willst. Diese Erfahrung wird dich stärken und dir helfen weiter zu kommen. Wenn wir nicht erkennen können, wo wir uns auf unserer Reise gerade befinden, wenn wir nicht verstehen wie wir hierher gekommen sind und was gerade passiert, dann irritiert uns das. Wir fühlen uns unsicher, verwirrt, gestresst und verunsichert. Wenn das, was geschieht, für uns ohne Wert ist, kommt uns die Motivation abhanden. Das innere Feuer erlischt. Nach einer Weile fühlen wir uns traurig und leer. Wenn wir keinen Weg sehen, unsere Herausforderungen gut zu bewältigen und das zu bekommen, was uns wichtig ist, dann wächst der Frust.

Auch ist man seinen Kindern kein gutes Vorbild mehr. Denn wenn man einen Job nur macht um etwas zu tun zu haben, mit dem man aber nicht glücklich ist, dann sollte man es lieber lassen. Das ist der Punkt, um mutig zu sein und sich den Dingen zu stellen, die einen wirklich bewegen. Die Zeiten sind im Augenblick genau richtig, um die Dinge noch mal auf den Prüfstand zu stellen. Ist das Konzept deines Lebens, deiner Beziehung oder auch deines Business wirklich das, was dich glücklich macht oder würdest du eigentlich lieber etwas anderes machen. Wenn du mal erfolgreicher Unternehmer einer florierenden Franchisekette sein wolltest, warum bist du jetzt in deinem kleinen Laden unglücklich? Weil es nicht das ist, was du wirklich-wirklich willst. In Beziehungen ist das ähnlich, denn wenn du nicht glücklich mit den Dingen bist und nicht das lebst, was du wirklich willst, dann wird es schwierig und du wirst immer unbefriedigter. Macht das Sinn für dich?

Das Leben, das du heute führst ist das Ergebnis deiner Gedanken aus den letzten Jahren. Deine Gedanken werden Wirklichkeit. Dein Denken kann alles in deinem Leben beeinflussen. Deine Gedanken können dich innerhalb von Sekunden aus dem Paradies in die Hölle und wieder zurück beamen. Sie können dein Selbstbewusstsein in luftige Höhen heben oder durch die Kellerdecke brechen lassen. Sie beeinflussen stark, wie du dich fühlst und was du ausstrahlst. Sie bestimmen maßgeblich, mit wem du Beziehungen eingehst und auch in welcher Qualität. Deine Gedanken sind Hauptursache dafür, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Deine Gedanken initiieren deine Handlungen und die wiederum sind es, die die Umstände deines Lebens formen. Viele verdrängen das allerdings lieber. Es gibt keine neutralen Gedanken. Deine bewussten und unbewussten destruktiven Gedanken erzeugen langfristig negative Ergebnisse. Bewusste und unbewusste konstruktive Gedanken erzeugen positive Ergebnisse. Denke neu, verrückt und frei. Kultiviere, was dich stärkt. Lass weg, was dich schwächt. Mehr braucht es nicht.

Alles, was du brauchst ist deine Bereitschaft, immer wieder mutig an den Rand deiner Komfortzone zu treten, lustvoll zu erschauern und dann noch einen Schritt weiterzugehen. Sei mutig, du kannst nicht verlieren – im Zweifelsfall gewinnst du an Erfahrung und innerem Frieden. Man kann schon mit wenigen Dingen diese Bereitschaft stimulieren und dann mutig vorangehen. Das funktioniert indem man einen neuen, ungewöhnlichen Gedanken denkt, ein anspruchsvolles Buch liest, sich Ziele steckt, die bisher außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt, einen anderen Weg zur Arbeit wählt, sich mit Menschen außerhalb seines normalen Dunstkreises unterhält.

Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Sei mutig und lass die Bilder von deiner eigenen besten Version zu und mach sie wahr. Wenn sich dein Verständnis von dir selbst verändert, dann verändert sich auch deine Wirklichkeit. Alles hängt immer mit allem zusammen. Deshalb entscheide dich einfach dafür keine begrenzenden Gedanken über dich selbst zu akzeptieren. In dir ist schon alles vorhanden. Lass es zu und lebe das Leben, was du dir wünschst. Sei mutig und lass dich drauf ein. Denke groß und mach deine Träume wahr.

Deine Gedanken werden zu Gefühlen. Deine Gedanken werden zu Handlungen. Deine Gedanken werden deine Wirklichkeit.

Ja, du kannst das! Ich glaube an dich! Ich hab dich lieb!

Mitten im Chaos

Mut wird vom Leben belohnt. Das ist mein absoluter Lieblingsspruch. Auch wenn ich nicht diejenige bin, die sich immer wieder mit irgendwelchen Plattitüden rumschlägt. Aber der hier passt wie die Faust aufs Auge. Besonders dann, wenn gerade alles durcheinander geht.

Chaos birgt immer das Risiko der Zerstörung von etwas Altem, aber auch die Möglichkeit, etwas völlig Neues zu erschaffen. Ein so waches Bewusstsein, das uns ermöglicht, uns nicht mehr im Namen der Liebe als Objekte zu benutzen sondern wirklich zu erkennen. Dann reden wir nicht nur von Liebe, sie stellt sich natürlich ein.

Chaos ist gut, denn es stellt infrage, was über Jahre als selbstverständlich galt. Es bricht die alten Paradigmen auf. Es bricht uns auf und wenn wir dagegen kämpfen, dann leiden wir. Wir kreieren Depression, Angst, Zorn und Burnout. Wenn wir mit dem Chaos kooperieren, dann sprengt es die Fesseln der alten Gewohnheiten.

Es ist Zeit, dass wir uns einfach drauf einlassen. Die Dinge in die Hand nehmen und aktiv sind. Uns den eigenen Ängsten stellen und machen. Groß denken und auch handeln. Uns nicht aus dem Tritt bringen lassen und Spaß haben. Egal wie die Dinge auch aussehen, rausgehen und mutig machen. Das kann Einem Angst machen, denn es sind einige Unbekannte dabei, aber ich habe gelernt, dass es gut wird, wenn man sich drauf einlässt.

In dem Moment, wenn du die Wahl getroffen hast, weil du kristallklar sehen kannst, was vor deiner Nase ist, bricht eine neue Zeit an. In dem Augenblick, wo du die Entscheidung für dich und deine Zukunft getroffen hast, bist du frei – gratuliere. Du hast den wichtigsten Schritt gemacht, den man in seinem Leben tun kann.

Es ist so wichtig, dass wir uns immer wieder davon frei machen, was im Außen geschieht und mehr Platz für die Stimme lassen, die in uns lebt. Dem Kompass vertrauen, der weiß wo es lang geht und unseren Mut zusammen nehmen, diesen Weg auch zu gehen. Komme was wolle. Befrei dich von den Erwartungen und Meinungen anderer und geh den Weg, der sich für dich richtig und sinnvoll anfühlt! Wenn es mal schiefgeht oder anders läuft, als du eigentlich wolltest, dann ist das nicht schlimm. Im Ggegenteil, es ist sogar gut.

Denn unsere Fehler sind wie kleine Wegweiser, die uns sagen wo wir beim nächsten Mal vielleicht anders abbiegen sollten. Manchmal klappt es, manchmal müssen wir die Erfahrung nochmal machen, um ganz sicher zu gehen, dass uns der Weg nicht an das gewünscht Ziel bringt. Und im besten Fall sind wir danach klarer und haben die Botschaft verstanden. Fehler sind am Ende nie etwas Schlechtes, sondern ein Feedback auf unsere Handlung. Aktion und Reaktion. Trial and error. Alles ist Feedback. Das ganze Leben spiegelt so viel über unsere gesamten Handlungen wieder. Unsere äußere Umgebung, so wie wir leben, sagt soviel darüber aus, wie es in unserem Inneren aussieht. Das spiegelt sich auch in unserer eigenen Wohnung wieder. Wenn es klar strukturiert und ordentlich ist, dann passt es auch bei dir selbst. Wenn die Proportionen nicht stimmen, dann stimmt es bei dir auch nicht wirklich.

Wenn ich mich nicht gut fühle und mit etwas hadere, Sorgen habe oder unruhig bin, dann fange ich erstmal wieder an im Innen aufzuräumen. Gedanken zu sortieren, mir die richtigen Fragen zu stellen… Struktur zu schaffen… Dinge aufzuschreiben… Und plötzlich wirkt sich diese Klarheit auch wieder auf das Außen aus… „Innen wie Außen“… alles fungiert wie ein Spiegel. Wenn ich diese Klarheit nicht selber herstellen kann, dann habe ich wunderbare Freunde, die mir da ganz schnell auf die richtige Spur helfen und mich so wieder ins Lot bringen. Ich bin wirklich dankbar so ein Feedback zu bekommen.

Es macht soviel Spaß die Sonne zu genießen, wenn der Himmel blau und klar ist, so dass man auch nachts gefühlt jeden einzelnen Stern sehen kann. Manchmal können wir kurz fliegen. Uns gut fühlen. Doch wir werden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Immer. Irgendwann. Weil Glück eine Momentaufnahme ist… kein allgegenwärtiger Zustand. Nicht konservierbar. Er kommt und verschwindet. Kommt und geht wieder…. Erinnert uns, dass es ihn gibt… zeigt uns, wie wunderschön er sein kann….manchmal bleibt er länger, manchmal nur kurz. Oft so, wie wir es annehmen… wie sehr wir ihn willkommen heißen… und dann zieht er weiter. Damit er nicht selbstverständlich wird. Damit wir ihn wertschätzen. Den Glücksmoment. Er ist wertvoll… und er ist nicht von Dauer. Doch er kommt immer wieder. Wenn wir ihn sehen… in seinen kleinen und großen Momenten….Jump… genieße die Höhe… den Flug…. und lerne den Fall zu lieben. Er gehört dazu. Und gibt dir Boden unter den Füßen. Erinnert dich daran wer du bist. Mit all deiner Kraft.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich. Weil du etwas ganz besonderes bist. Und weil du etwas ganz besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich. Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Du bist wunderschön. Du bist ein kreatives Genie. Du bist wahrhaftig. Du bist unendlich wertvoll. Du wirst geliebt. Du liebst frei und bedingungslos zurück. Dein Leben ist ein kostbares Abenteuer. Du bist gut. Du hast eine tolle Zeit. Du bist wunderbar.

Wie fühlt es sich an diese Dinge über sich selbst zu lesen? Spiegeln sie dich und dein Leben wider? Oder ist es komisch, ungewohnt und irgendwie verstörend. Wie wir darauf reagieren zeigt, wie wir in unserem Leben reagieren. Aber es ist das, was uns ausmacht. Im übrigen stimmt alles davon, was ich über dich geschrieben habe – du hast dir nur irgendwann in deinem Leben das Gegenteil einreden lassen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind: wunderschöne, einzigartige, liebenswerte, schöpferische Genies. Und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern.

Um erfüllt zu leben, brauchst du eine gesunde, positive Beziehung zur Tugend deines Erfolgs und zur Liebe. Viele Menschen werten den Erfolg allerdings ab, weil sie ihn nicht haben. Denn kein Ego steht gern nackt und unwissend da. Ich hatte auch mal diese Antihaltung an den Tag gelegt und mich mit weniger zufrieden gegeben. Aber das hat mich weder erfüllt noch glücklich gemacht und so machte ich mich auf und ich versuchte herauszufinden wie es funktioniert.

Jeder Mensch muss wissen, was er wirklich-wirklich will. Das ist in Wahrheit schon das große Geheimnis dieses Erfolges. Denn jeder Mensch sehnt sich danach zu bekommen, was er wirklich-wirklich will. Mit diesem Wissen kann man sich dafür einsetzen es zu erreichen – sanft, bewusst und effektiv. Es ist dein eigener Weg, niemand außer dir selbst geht ihn. Lass dich bitte auch von Niemandem aus dem Tritt bringen, nur weil du anders agierst oder lebst. Es geht um dein eigenes Glück und nicht um das der Anderen. Ich arbeite gerne und ich liebe meinen Job, auch wenn viele Menschen andere Prioritäten setzen. Es ist mein Leben und ich liebe es. Ich habe auch viele Dinge, die ich neben der Arbeit noch pflege, wie das Segeln im Sommer und das Treffen mit dem Partner und Freunden.

Erfolg regt deine Entwicklung an. Er lockt dich aus der Komfortzone. Er macht dich sichtbar. Er lässt dich neue Wahrheiten über dich entdecken. Erfolg in dem, was du liebst, weitet deinen Geist, durchflutet dich mit Ekstase und lässt dich still werden.

Mich macht kaum etwas so glücklich wie der Anblick eines Menschen, der für sein Ding brennt und sein gesamtes Potential dafür mutig und entschlossen in die Waagschale wirft. Diese bewusste Selbstverwirklichung im Geist und in unseren Taten.

Ein Mensch, der nicht weiß, was er will oder wie er es bekommt, nervt. Er raubt einem mit seiner Unklarheit Energie. Er macht gerne andere für sein Unglück verantwortlich, ist neidisch auf die, die ihr Ding durchziehen und verbreitet lieber negative Nachrichten, als aktiv die Welt zu verschönern. Diese schöpferische Kraft zieht tolle Menschen in dein Leben und haben Spaß mit dir. Du verdienst es die schönste und beste Version von dir selbst zu sein.

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei. Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen. Sterne, die leuchten.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen. Ich wünsche euch eine wunderbare Woche

Ein Ort zum Träumen

Es wird definitiv Herbst. Auch wenn ich Glück hatte und das letzte Wochenende noch im Bikini verbringen und im See schwimmen konnte, jetzt ist es vorbei. Es regnet, die Tage werden kürzer und es wird richtig kalt. Es ist Zeit die dickeren Sachen wieder aus dem Schrank zu holen, sich mit guten Büchern und Tee einzudecken und am Sonntag in die Therme zu gehen.

Aber ich genieße auch diese Zeit, denn es macht Spaß mit einem guten Buch den Nachmittag auf der Couch zu verbringen, sich einfach einkuscheln und nebenbei einen guten Tee trinken. Menschen, die mich gut kennen wissen, dass ich Tee liebe und gerne guten Tee kaufe. Den besten gibt es übrigens im Teehaus in Stuttgart West. Dort kann man sogar an richtigen Teezeremonien teilnehmen und ich kaufe dort immer meinen grünen Tee und auch den schwarzen Darjeeling – auch wenn es mich jedes Mal ein Vermögen kostet. Es gibt nichts Besseres als sich an einem regnerischen Tag eine Kanne Tee zu kochen und dann mit einer Decke auf dem Sofa eingekuschelt in gutes Buch lesen. Ich tauche dann einfach ab in eine andere Welt und genieße es meine Gedanken auf Reisen zu schicken und zu träumen.

Das Gleiche gilt für eine Auszeit in der Therme. Dort kann man sich im warmen Wasser einfach treiben lassen und anschließend in der Sauna nochmal vom Sommer träumen. Es gibt nichts Besseres als den Tag so verbringen zu können. Man kann wie im Sommer einfach im Bikini rumlaufen und es ist wunderbar warm. Draußen ist es dagegen nasskalt und unangenehm, vielleicht sogar nicht mal richtig hell. Deshalb macht die Therme soviel Spaß. Ein besonderes Highlight ist bei der Therme in Konstanz, dass man direkt über dem See ist und die Aussicht ist traumhaft dort. Es ist wirklich, wie in einer anderen Welt und man fühlt sich manchmal wie in einem Kokon – warm und geborgen. Es fühlt such frei und leicht an und es macht Spaß dort zu sein.

Es sind genau diese kleinen Auszeiten, die es einfach schön machen – gerade jetzt, wenn man nicht mehr den ganzen Tag draußen verbringen kann, weil es regnet und stürmt. Man kann sich einfach mal rausbeamen aus dem ganz normalen Wahnsinn, der einen den ganzen Tag beschäftigt und umtreibt. Das Schöne ist, dass es nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper guttut. Es ist eine aktive Erholung, die nach den ganzen Anstrengungen, einfach wichtig ist. Der Körper und der Geist können zur Ruhe kommen und entspannen.

Auch mit der besten Freundin oder dem besten Freund ein paar wunderbare Stunden verbringen, Tee trinken und über alles reden, was einem gerade wichtig ist. Oder auch mit dem Partner einfach kuschelnd auf dem Sofa liegen und ein wenig gemeinsame Zeit genießen. Sich einfach festhalten und den Anderen genießen, die Nähe und die Wärme. Das sind die Momente, die ich einfach genieße und die ich wie die Luft zum Atmen in meinem Leben brauche und liebe.

Denn das sind die Momente, die mir wieder klar machen, dass ich meinen Weg gehe und nur die Dinge tue, die ich liebe. Ich weiß, dass manche Menschen das nicht immer gut finden und mich deswegen nicht mögen oder verstehen, aber das ist okay. Denn ich fühle mich einfach wohl damit und das reicht. Ich muss es nicht Jedem recht machen, nur mir selbst.

Es ist so wichtig, dass wir uns immer wieder davon frei machen, was im Außen geschieht und mehr Platz für die Stimme lassen, die in uns lebt. Dem Kompass vertrauen, der weiß wo es lang geht und unseren Mut zusammennehmen, diesen Weg auch zu gehen – komme was wolle. Befrei dich von den Erwartungen und Meinungen anderer und geh den Weg, der sich für dich richtig und sinnvoll anfühlt!

Sei gut zu dir. Mach deinen Kopf frei und lass dich drauf ein. Sich einfach fallenlassen. Sich selbst im Fokus haben, auf sich achten und gut mit sich umgehen. Das ist es worum es geht. Träume von den Dingen, die du willst, atme kurz durch und sammle deine Kraft und und dann geh raus und hol sie dir.

Wir haben doch nur dieses eine Leben. Ich muss mir das immer wieder klarmachen, weil ich mir selbst und all den anderen ein gutes Vorbild darin sein will, die eigenen Träume zu verwirklichen. Es haben sich plötzlich so viele neue Wege und Möglichkeiten in mir und um mich herum aufgetan. Und da wusste ich: Ich darf mich verändern. Das Leben bietet mir diese Möglichkeit genau jetzt, weil dahinter eine sehr große Chance liegt, mein volles Potential zu nutzen.

Jetzt ist die Chance das Beste aus uns und unserem Business herauszuholen und die richtigen Dinge auf den Weg zu bringen. Die positiven Dinge sehen und annehmen. Aber genau deshalb versuche ich aktiv daran zu arbeiten und die Dinge abzustimmen. Sich jetzt mutig mit den Dingen und vielleicht auch Schwächen auseinanderzusetzen ist genau richtig, denn so kommen wir voran. Jetzt zeigen sich die Dinge, die wir immer wieder nach hinten schieben und meinen, dass wir sie nicht brauchen – sie sind unsere Schwäche.

Für die, die immer noch zögern – jetzt ist eure Chance und die nutzt ihr jetzt auch endlich. Denn mehr Zeit bekommt ihr nicht. Es geht schließlich um uns und unser Leben. Ja, es ist nicht immer einfach, aber genau das gehört im Leben dazu. Solche Phasen helfen einem immer wieder sich zu entwickeln und ein paar Schräubchen mal wieder nachzujustieren. Wir können das Beste aus uns und unserem Leben machen und glücklich sein. Das eigene Hirn mal wieder entwirren und nicht immer schauen, was alle anderen immer denken oder tun und nur machen, was man wirklich will. Deshalb die kleine Auszeit nehmen und sich einfach auf sich selbst, das eigene Leben und die eigenen Träume konzentrieren.

Sich weiter entwickeln und sich selbst uns das Leben lieben. Es war ein langer Weg, mich selbst so lieben zu können, wie ich bin. Er war gezeichnet von großer Unsicherheit, von Gefühlen, die ich nicht einordnen konnte, von Angst und Zweifeln, Erfolgen und Entscheidungen. Das Schwierige und vielleicht auch das Besondere an der Selbstliebe ist, dass dieser Weg niemals endet. Immer wieder stehen wir vor neuen Herausforderungen, neuen Abschnitten Unsere Selbstliebe begleitet uns, doch es ist ein Prozess, der sich entwickelt und dabei unterschiedliche Phasen durchläuft.

Es fällt uns schwer, uns eigene Grenzen zu setzen und auch zu halten und eigentlich wissen wir oft gar nicht, ob unsere Gefühle wirklich richtig sind. Wir fühlen uns fremdgesteuert oder erwischen uns im stundenlangen Grübeln, weil wir Angst haben, von anderen abgelehnt zu werden. Wir wachsen zusammen, wir scheitern, wir zweifeln uns manchmal an, wir lieben uns, wir sind süchtig nacheinander. Manchmal verteufele ich die Selbstliebe genau in den Momenten, in denen sie mich weich und verletzlich macht, obwohl ich eigentlich stark und taff sein wollte.

Denn wir alle zweifeln an uns, wir stellen uns in frage und reflektieren uns. Und das ist unglaublich wichtig. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln. Und Stillstand heißt, keine persönliche Entwicklung! Wir bleiben stehen, wenn wir nicht immer mal wieder kurz innehalten würden, uns nachfühlen und neue Erfahrungen machen. Die guten Dinge einfach mitnehmen und es genießen.

Denn jede Erfahrung gibt uns wieder mehr Wissen, wir können durch Gefühle so viel über uns selbst lernen, an uns reifen, über uns hinauswachsen, andere Menschen verstehen, fühlen, denken und noch soviel mehr. Wir sollten für jede Erfahrung dankbar sein. Nur durch sie verändern und entwickeln wir uns. Ich habe unglaublich viel gesehen, erlebt, verwirklicht, erreicht, verloren, gezweifelt und aufgegeben. Doch meine innere Stimme und mein Bauchgefühl kann ich nicht überhören.

Ich liebe es mich zu entwickeln und weiterzukommen, Dinge zu entwickeln und erreichen und Spaß zu haben. Ich liebe und das ist wunderbar. Dieses wunderbare Gefühl ist in mir und es gibt mir Kraft und es treibt mich voran und ich bin dankbar dafür. Man kann seine Augen zwar vor dem verschließen, was man nicht sehen will. Doch das Herz kannst du nicht vor dem Schließen, was du nicht fühlen willst. Damit macht man sich nur unglücklich – man muss es einfach zulassen und sich drauf einlassen.

Deshalb nimm dir Zeit für dich und deine Träume, räume ihnen großzügig Platz ein, genieße sie und mach sie wahr. Ich hab dich lieb.

Wünsch dir was

Wenn man aus einem imaginären Bestellkatalog frei wählen könnte und damit sich die Ausstattung seines Lebens zusammenbauen könnte, das wäre es doch, oder? Das ist so wunderbar, komplett ohne irgendwelche Begrenzungen oder Einschränkungen und nur du alleine könntest entscheiden, was du haben willst. Es gibt Niemanden, der dir Vorschriften macht oder dich einschränkt – alles liegt in deiner Hand und alles ist möglich.

Setz dich hin und mach eine Liste mit deinen ganzen Träumen. Was willst du? Eine Yacht, ein Traumhaus mit Garten, eine vergoldete Uhr mit Brillanten, ein Leben im Luxus, Urlaube in St. Moritz und an der Côte d’Azur, Stars in deinem Freundeskreis, eine eigene Firma oder der Posten eines Geschäftsführers eines der führenden Unternehmen in der Branche oder ein Olympiasieg, … Ich könnte die Liste endlos fortsetzen, denn es gibt alle Möglichkeiten.

Du musst jetzt alle deine Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen aufrufen und den Katalog abarbeiten. Stell sie zusammen und mach eine Liste davon. Trau dich, auch wenn du denkst, dass es sich eigentlich um ein Luftschloss handelt, das macht nichts. Die Luftschlösser von heute sind meist die irdischen Paläste von morgen, also mach es einfach. Das fühlt sich doch einfach nur toll an, wenn man ich vorstellt, dass man all diese Dinge wirklich erreicht hat. Dieses positive Gefühl, das nimmst du jetzt ganz tief in dir auf, denn es gibt dir unendlich viel Kraft. Sowohl beim Durch halten, wenn es mal zäh wird zwischendurch, aber auch in deinem normalen Alltag. Das positive Gefühl willst du schließlich haben und vor allem willst du dein Ziel erreichen.

Es ist diese Sehnsucht in dir drin, die dich weiter antreibt, dich beim Durchhalten unterstützt und dir Kraft gibt dein Ziel bzw. deinen Traum zu erreichen. Dieses positive nach vorne schauen ist enorm wichtig, denn du kannst den vergangenen Tag sowieso nicht mehr ändern oder beeinflussen. Aber du kannst dafür arbeiten, dass der nächste Tag besser wird. Das bekommst du besonders gut hin, wenn du dir lebhaft und beharrlich vorstellst, wie dieser Tag werden soll.

Das Leben ist nämlich kein Spiel, bei dem man direkt nach jeder Niederlage sofort auf Reset drücken kann und alles beginnt von vorne. Stell dir mal vor wie tragisch es wäre, wenn du niemals dein Ziel erreichen dürftest. Deshalb solltest du umso mehr daran setzen, dass sich deine Wünsche erfüllen. Lass dir von Niemandem, ich wiederhole wirklich Niemandem, deine Träume kaputt machen. Halte daran fest und geh deinen Weg. Das ist manchmal nicht einfach und du wirst es nicht immer Jedem recht machen dabei, aber das ist auch gar nicht deine Aufgabe. Lass dich nicht beirren und geh deinen Weg – es wird dich nicht Jeder verstehen und auch nicht Jeder auf diesem Weg begleiten. Aber vertrau mir, die wirklich wichtigen Menschen werden immer Teil deines Lebens sein und immer wieder zu dir kommen. Gönn dir einfach eine kleine Pause und genieß die Zeit mit neuen Menschen, die auch ein Teil dieses Weges sind.

Ich habe auch Menschen in meinem Leben, die immer ein Teil davon sein werden. Einen guten Freund hatte ich einige Jahre nicht gesehen und sind wir wieder zusammen. Wir treffen uns regelmäßig, ich kaufe bei ihm ein, wir gehen gemeinsam Essen und reden bei einem Glas Wein über Gott und die Welt. Das ist einfach wunderbar und ich fühle mich wohl dabei. Auch ich musste mich entwickeln und die Dinge auf eine andere Weise erleben, bevor wir wieder miteinander konnten. Diese Dinge gehören zum Leben dazu. Hör auf dein Bauchgefühl und lass es manchmal einfach gut sein – die Dinge brauchen eben ihre Zeit.

Für professionelle Sportler ist es eine Selbstverständlichkeit, das sie das angestrebte Ziel so intensiv wie möglich visualisieren. Sie lassen in ihrem Kopf regelrecht einen Film ablaufen, wie sie ihre Leistung bringen und ihr Ziel erreichen. Erträume dir die Dinge, die du in deinem Leben haben bzw. erreichen möchtest. Schau nicht einfach zu, sondern nimm die aktive Rolle des Handelnden ein und konzentrier dich auf dein Ding. Schau nicht zu den Anderen, die haben anderen Träume, Voraussetzungen und Leben – du musst dich auf dich konzentrieren.

Den Träumen müssen allerdings auch Taten folgen, sonst bleiben es Schaumwölkchen, die einfach wieder verpuffen, wenn man sich nicht um sie kümmert. Niemand ist alleine durchs Träumen ans Ziel gelangt, das mach dir bitte klar.

Viele Menschen leben einfach in den Tag hinein, machen das, was sie immer tun, denken kaum an ihre Zukunft und verfolgen keine echten Ziele. Klar, man kann das Leben auch einfach so nehmen wie es gerade kommt oder wird vielleicht von Anderen für deren Ziele eingespannt. Werde nicht Jemand, der nur auf die Umstände um ihn herum reagiert und dann etwas tut – mach es jetzt und mach das, was du willst und was dich glücklich macht.

Stell dir vor du sitzt in einem Motorboot und willst losfahren. Da du aber kein Ziel festgelegt hast, solltest du gar nicht erst starten, denn dann kannst du höchstens eine Weile ziellos im Kreis fahren oder sogar auf Grund laufen. Selbst ein schnelleres Boot und mehr PS helfen dir nicht bei deinem Problem. Wenn du dich nicht entscheidest und eine Richtung festlegst, wirst du nicht vorankommen. Nur wenn du deine Ziele klar vor Augen hast, kannst du sie auch erreichen. Egal wie groß das Ziel ist, du wirst es erreichen.

Wichtig ist, dass du dich bei deinen Zielen nicht verzettelst, ihnen Prioritäten gibst und sie auch so lebst. Mach dir klar, was du wirklich wirklich willst. Das ist das allerwichtigste dabei. Wenn du Dinge nur halbherzig willst oder weil Andere das so wollen, dann wirst du sie niemals als deine eigenen Ziele ansehen und mit dieser Intensität, die nötig ist, verfolgen. Wenn du nicht voll und ganz dahinter stehst und nicht dafür brennst, dann setzt dich bitte noch einmal hin und schaue es dir genau an. Nur wenn das Feuer in dir brennt hast du die Kraft den Weg wirklich zu gehen.

Ziele müssen klar formuliert, definiert und messbar sein. Lege auf dem Weg dorthin einzelne Schritte fest, die du unternehmen wirst, um dieses Ziel zu erreichen. Diese Zwischenziele helfen dir sich dem großen Ziel zu nähern. Es bringt unglaublich viel Kraft und positive Energie, wenn man ein kleines Ziel, auf dem Weg zu seinem Großen, erreicht.

Viele Menschen wundern sich immer wieder, warum sie ihr angebliches Ziel nicht erreichen. Aber wie willst du „ich werde Karriere machen“ oder „ich werde mehr Sport treiben“ oder „ich will glücklich sein“ auch erreichen. Hier ist nicht klar definiert, wie die Karriere oder der Sport konkret aussehen soll. Was bedeutet für dich Glück? Erst eine konkrete Zielsetzung, wie zum Beispiel welche Sportart du genau machen möchtest und auch wie oft oder welche Karrierestufe du in welchem Job erreichen möchtest, hilft dir dabei, dorthin zu gelangen und die Dinge wirklich umzusetzen.

Lass nicht zu, dass du von der Angst bestimmt wirst, dass du deine Ziele nicht sofort erreichst oder andere Menschen das nicht gut finden. Wenn du deine Ziele konsequent verfolgst, dann wirst du sie auch erreichen. Du wirst stolpern, scheitern und manchmal wirst du denken, dass du niemals dein Ziel erreichen wirst – aber ich verspreche dir, dass du es schaffen wirst. Du bist gut und du brennst dafür. Hindernisse, Fehler und Misserfolge gehören nun mal dazu. Sie sind am Ender genau das, was da Erreichen des Ziels noch wertvoller macht. Du hast nicht aufgegeben, dich überwunden, den widerständen getrotzt und du hast es geschafft. Ich bin so unglaublich stolz auf dich und das solltest du auch sein.

Es sind deine Wünsche und Sehnsüchte, die zu deinen Zielen werden und die du jetzt erreicht hast. Niemand anders hat das geschafft und das ist wunderbar.

Bleibe positiv dabei, egal wie düster es vielleicht auch gerade aussieht. Nimm die Dinge als Chance an und lerne daraus. Ob wir unsere Ziele erreichen hängt in erster Linie von uns selbst ab, denn wer an sich und seine Ziele glaubt und eine positive Einstellung dazu hat wird es schaffen. Wer das ganze negativ sieht, in jedem Hindernis einen persönlichen Angriff wittert, wird verlieren.

Du hast es also selbst in der Hand wie dein Leben läuft. Das ist im Job und auch in jeder Beziehung so. Wer immer nur das Schlimmste in allem sieht, keine Ziele hat und sich nicht entwickeln möchte, der muss damit klarkommen, wenn er nicht glücklich mit den Dingen wird. Vor allem wird sich so niemals etwas vorwärts bewegen.

Das Leben ist ein ständiges Kommen und Gehen von Erfolg und Misserfolg, das ist leider so. Niemand kann ständig glücklich und erfolgreich sein. Aber das ist auch gut so, denn sonst würden wir uns selbst nicht weiter entwickeln und weiter zu machen. Ich habe mich entschieden die Dinge positiv zu sehen und es zu genießen. Negativ zu sein bringt mir keinen Vorteil, das hat mir die Vergangenheit deutlich gezeigt.

Ich mach es so, genieße die Dinge und hab dich lieb.

Change it #1

Leben bedeutet Veränderung. Ein so einfacher Spruch, der doch so anstrengend sein kann. Denn Veränderungen bedeuten auch immer Anstrengungen und neue Wege gehen. Wege, die noch unbekannt sind, wo man sich erstmal neu orientieren muss und die ganz neue Dinge mit sich bringen. Es bedeutet ganz einfach Stress und runter von der Couch in der Comfortzone. Deshalb tu das, wovor du Angst hast und die Angst schwindet. Sich dem stellen und der Gefahr, die meistens gar keine wirkliche ist, in die Augen schauen.

Denn nur wer sich bewegt, spürt auch die Fesseln, die einem seine Grenzen klar aufzeigen. Das ist wie bei den Elefanten, denen man schon als Baby mit einer Kette beigebracht hat, wieweit sie sich bewegen dürfen. Sie haben sich so sehr an diese Begrenzung gewöhnt, dass man ihnen als ausgewachsenen Elefanten nur noch ein dünnes Seil anlegen muss und sie bewegen sich nur im Rahmen dessen. Es sind die antrainierten Dinge und Gedanken, die und einschränken.

Da sind sie wieder unsere Gewohnheiten, denn nichts anderes ist es. Auch sie halten uns in unserem Umkreis gefangen und hindern uns über den Tellerrand hinaus zu schauen. Auf der anderen Seite geben sie uns auch Sicherheit, denn es ist ein gewohnter Ablauf, der oft schon automatisch abläuft und uns durch die Automatisation weniger Kraft und Anstrengungen kostet wie das Neue.

Doch das Leben schickt einem immer wieder kleine Stolpersteine. Ob es jetzt ein neues Projekt ist, neue Kollegen, ein kaputter Reifen oder eine neue Wohnung in einer neuen Stadt. Wir müssen uns dann erstmal sortieren, die Dinge klären und schauen, was wir tun. Bei dem platten Reifen ist es ganz einfach, denn man besorgt sich einen neuen. Andere Dinge, wie neue Projekte oder Kollegen sind schon ein wenig schwieriger, denn die muss man erstmal annehmen, sich einarbeiten und den Kontakt herstellen, aber auch das wird – es ist nur nicht ganz so einfach wie einen neuen Reifen zu kaufen.

Es ist die Suche nach Wärme, Liebe und Geborgenheit, die uns immer wieder weiterstreben lässt. Wir wollen glücklich und geborgen sein und uns wohlfühlen. Reflektierte Menschen schauen sich regelmäßig an wo sie stehen und wo sie hinwollen und überlegen sich was zu tun ist. Die Anderen sitzen auf der Couch, trinken Wein und essen Chips. Sie bleiben in ihrem Hamsterrad und geben dem Rest der Welt die Schuld für ihr Elend. Ich gebe es zu, ich sitze auch mal entspannt auf der Couch und trinke einen Wein, aber ich will weiterkommen und mich entwickeln. Nach einer anstrengenden Phase genieße ich die Zeit, wie jetzt gerade, und schnaufe mal durch.

Sind meine Sinne mal wieder ordentlich vernebelt von all dem Stress und den vielen Eindrücken, die jeden Tag auf mich einströmen, dann suche ich mir einen stillen Moment, atme tief ein und beim Ausatmen bin ich gedanklich schon wieder am Wasser und lasse meine Gedanken einfach fließen. Damit schaffe ich es mich aus meinem inneren Hamsterrad zu befreien, dem zwanghaften Kreisen der Gedanken den Stecker zu ziehen. Es breitet sich eine angenehme Ruhe aus.

Jeder kann sich das bewusst machen und es mit dem für seine Seele maßgeschneidertem Schlüssel kontrollieren. Es sind die individuellen Orientierungsmarken, die uns Frieden, Stabilität und Gelassenheit schenken.

Da ich diesen Sommer den See einfach genießen darf, bleibe ich bei dem Beispiel. Langsames Schwimmen mit aus dem Wasser gerecktem Kopf ist und macht schwer. Doch kraftvolles Gleiten macht frei. Den Kopf ins Wasser tauchen, bewusst atmen und einfach vorwärts Gleiten, das macht meinen Kopf frei. Es ist schon ein Automatismus bei mir, wenn ich die ersten Züge mache, dann achte ich auch das Wasser und meinen Körper, ich höre auf die restliche Welt zu betrachten.

Ebenso ist es, wenn ich auf dem Boot meine Nase in den Wind halte und mich darauf konzentriere weiter am Wind zu bleiben. Oder am Ufer zu sitzen und einfach dem Wasser und den Wellen bzw. auch den Bergen meine Aufmerksamkeit zu schenken und einfach loszulassen. Am Wasser habe ich diesen Automatismus auch sofort. Das war schon immer so, aber seit ich das erste Mal die Niagara-Fälle in Amerika erlebt habe, ist es ganz normal geworden. Es war ein so irres Erlebnis diese Massen an Wasser einfach beim Fließen zu erleben, diese unglaubliche Energie. Das hat es mir angetan und seitdem bin ich von Wasser einfach noch mehr fasziniert. Umso schöner, dass ich dabei einfach abschalten und mich dieser Energie hingeben kann.

Sich voll drauf einlassen auf das, was wir tun, egal, ob beruflich oder privat. Es ist so leicht gesagt und doch so mühsam, wenn man es tun muss. Denn es ist ja irgendwie immer etwas, das stört. Der Partner, der rummuffelt, der Stau, in dem wir stehen, der Kollege, der anderer Ansicht ist. Wir reden uns dann gerne ein, dass es sowieso nicht geht.

Aber genau jetzt müssen wir auf den roten Stop-Button drücken, uns da rausnehmen, schauen was wir eigentlich wollen und was wirklich unsere Haltung ist. Lass den Partner weiter muffeln, der Stau wird sich auch wieder auflösen und der Kollege darf gerne eine eigene Meinung haben. Wichtig ist, was du willst und wie du mit der Situation umgehst. Ich konzentriere mich einfach auf mich und nicht auf alle Anderen um mich herum, warum auch? Was will ich und wie geht es mir damit? Ich habe mit meinem Leben schon genug zu tun und ich habe schließlich noch viel vor.

Viele fangen dann an den Aufstand zu proben und versuchen die Dinge, um jeden Preis durchzusetzen. Aber Widerstand gegen das, was ist, bringt nichts. Ich habe das auch schon etliche Male durch, wollte mit dem Kopf unbedingt durch die Wand, habe getobt, bin laut geworden und habe die Welt und die Menschen darin verflucht. Aber was hat mir das gebracht – stimmt, gar nichts. Im Gegenteil, es ging mir auch noch richtig schlecht damit und ich habe mich klein, unbedeutend und ungeliebt gefühlt. So ein Bullshit! Lass dich auf die Dinge des Lebens ein und auch auf die Veränderungen, die es mit sich bringt oder die es schon gibt.

Wenn ich die Dinge als gegeben annehme, dann werde ich mich darauf einstellen, gegebenenfalls meine Pläne ändern, neue Wege finden und zufrieden und glücklich sein. Wenn ich mich aber dagegen stemme, mich aufrege, beschwere, versuche Widerstand zu leisten, dann produziere ich meistens viel Wind. Der kostet mich eine Menge Energie, macht mich aggressiv, unglücklich und lässt mich letzten Endes mit einem Ohnmachtsgefühl zurück.

Ich bin immer noch nicht perfekt darin, die Dinge einfach anzunehmen. Besonders mit allen Konsequenzen. Vor allem, wenn gerade meine Pläne durchkreuzt werden, fällt es mir schwer gelassen zu bleiben und die Dinge zu nehmen wie sie eben sind – aber ich bin auf einem guten Weg.

Hingabe bedeutet, einzutauchen in den Fluss des Lebens. Annehmen, was da so vorbeigeschwommen kommt. Was aber nicht heißt, dass man kampflos vor sich hinvegetiert. Es geht nur mit den Menschen und den Dingen, die einem zur Verfügung stehen und nicht mit Utopien. Ich versuche einen Weg zu finden, damit umzugehen, wenn ich gerade mal überfordert bin und die Dinge wieder auf meine Weise zu sehen. In der Gegenwart bleiben. Nicht in Utopien verfallen und die Dinge einfach genießen – egal wie ungeplant sie auch waren. Im Zweifelsfall gehe ich noch eine Runde schwimmen oder segeln, mache meinen Kopf frei und versuche meinen Weg wieder zu finden.

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Das ist einfach wahr. Denn die meisten lassen sich einfach mit dem Strom treiben, haben keine eigene Meinung und keine Ziele und geben dem Rest der Menschheit Schuld an ihrem Unglück. Ich schwimme nur zu gerne gegen den Strom und ich habe verdammt viel Spaß dabei.

Unsere tiefen, oft verschütteten Wünsche und unsere innere Stimme weisen uns die Richtung, aber nicht den exakten Weg. Klar, hätte ich gerne wie im Navi den kürzesten Weg, aber so funktioniert das Leben eben nicht. Die Richtung mag klar sein, aber das Ziel kann sich verschieben. Deshalb müssen wir uns auf diese Autokorrektur einlassen. Es gibt genügend Menschen, die wissen, dass ich das hasse, wie die Pest, aber ich habe gelernt locker zu bleiben und mich darauf einzulassen.

Auch wenn es mal wieder anders kommt nehme ich die Dinge an und ich genieße sie. Oft sind es Dinge, mit denen ich im Leben nicht gerechnet oder erwartet hätte – quasi ein Geschenk. Du musst das nur erkennen und dich darauf einlassen.

Ich hab dich lieb.

#mylife #dreaming

Wie viele haben schon mal mit dem Gedanken gespielt alles aufzugeben, sein Hab und Gut zu verkaufen, nur das Nötigste zu behalten und einen Camper-Bus zu kaufen mit dem man am Meer entlangfährt. Wenn man Bock hat macht man Halt, holt sein Surfbrett heraus und genießt den Ritt in den Wellen. Für viele Menschen ist dies ein Traum und sie lieben es sich dem hinzugeben, wenn die Dinge in ihrem Leben mal nicht so laufen wie geplant oder wie es ihnen gefällt. Einfach alles aufgeben und keine Verpflichtungen mehr haben. Gott, was müssen die für ein langweiliges Leben führen.

Ich liebe mein Leben und die Dinge darin – ich lebe meinen Traum. Ich tue das, was mir Spaß macht und ich entwickele mich weiter und es geht mir verdammt gut damit. Aber das ist auch mein Leben und es hat nichts mit deinem zu tun. Wenn du gerne die Dinge unterdrückst, die dir Spaß machen oder jeden Tag einen Job machst, der dich nicht wirklich erfüllt, dann überlege mal, was du wirklich willst und ob du so glücklich bist.

Lass dich nicht davon abhalten, nur weil andere Menschen anderer Meinung sind. Viele Menschen haben nicht deine Ansichten, deine Prinzipien und andere Vorstellungen vom Leben und Träume. Mach nicht den Fehler und versuche ihr Leben zu leben, nur weil es von außen ganz nett aussieht und vielleicht ganz gut zu funktionieren scheint. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst, wirst du niemals glücklich werden damit.

Ich liebe die Faszination der Baustellen und alles, was damit zu tun hat und es wird mich auch nie wieder loslassen. Das hat es nicht, seit ich das erste Mal auf einer Baustelle gearbeitet habe. Das ist mein Leben und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen dafür. Viele Menschen verstehen nicht, dass ich lieber diesen Job mache, als daheim auf der Couch zu sitzen und den ganzen Tag vor mich hin zu gämmeln und Wein zu trinken. Ich habe das für mich angenommen und ich arbeite daran so gut zu sein, wie ich kann und noch besser.

Ich weiß, dass das nicht immer einfach ist und man nicht von Jedem verstanden wird. Manchmal ist man dadurch einsam oder hat Angst. Aber ehrlich gesagt, das sind oft nur kleine Momente, wenn ich mich mal wieder viel zu sehr von meinem Umfeld beeinflussen lasse und mich nicht mehr auf mich und mein Leben konzentriere. Träume sind dazu da, um verwirklicht zu werden, merk dir das bitte!

Verfolge das Ziel deines Traumes, auch wenn er am Anfang noch in weiter Ferne liegt. Aber mit jedem Schritt, den du machst, wirst du ihm näher kommen. Es wird dich Zeit, Kraft und Geduld kosten, aber es lohnt sich auf jeden Fall und du wirst noch mehr zurückbekommen.

Menschen, die an ihren Misserfolgen festhalten, sich in ihrem Elend suhlen, sind meisten nicht in der Lage ihre Ziele zu erreichen. Fehler, Stolpersteine und Misserfolge sind der Weg zum Ziel, auch wenn es nicht einfach ist, weh tut und sich einfach nicht schön anfühlt. Ein Wellenreiter wird nicht auf dem Brett geboren, er übt jeden Tag und er versucht bei jeder Welle, egal wie groß oder klein sie ist, sein Bestes und kommt damit seinem Ziel immer näher und eines Tages wird er die perfekte Welle reiten und im Tunnel sein. Bis dahin wird er viel Wasser schlucken und immer wieder von seinem Brett fallen – glaub mir, ich habe es probiert. Mit jedem Mal, das du wieder aufsteht, es erneut probierst und stehen bleibst, auch wenn es nur für einen kleinen Moment ist, wirst du wachsen und dich entwickeln. Du wirst mehr Selbstvertrauen haben, deine Technik wird sich verbessern und du wirst entspannter werden und routinierter. Denn schließlich hast du Erfolg gehabt, auch wenn es nur für einen kleinen Augenblick war.

Aber genau dieser Augenblick macht den Unterschied aus, denn du hast dich überwunden, dich mutig der Aufgabe gestellt und du hast es durchgezogen – du kannst verdammt stolz auf dich sein.

Lass nicht zu, dass Menschen, die dich und dein Leben nicht verstehen dir deinen Traum kaputt machen. Geh deinen Weg und vor allem geh ihn mit den Menschen, die dich lieben und dich immer unterstützen werden. Alle anderen sind nur Wegbegleiter für einen Augenblick. Genieße die Zeit mit ihnen und lass dich von ihnen inspirieren oder unterstützen, aber lass nicht zu, dass sie dich von deinem Weg abbringen.

Vor allem vertrau auf dein Gefühl und lass zu, dass dich Menschen mal ein Stück alleine gehen lassen. Wenn es die richtigen sind, dann kommen sie wieder. Ich habe das auch bei mir und ich hasse es eigentlich, wenn Menschen einfach so verschwinden. Inzwischen weiß ich aber, dass es gut ist, denn so habe ich die Möglichkeit mich auf meine Weise zu entwickeln – manchmal wird ihr Einfluss sonst zu stark und das passt dann nicht mehr zu meinen Träumen. Vor allem aber weiß ich, dass die wirklich wichtigen Menschen in meinem Leben immer da sind, auch wenn man das nicht sofort sieht.

So ist es mir auch mit meinem ehemaligen Trainer gegangen. Wir hatten ein wirklich tolles Verhältnis und er hat mich immer unterstützt und gefördert, aber dann kam eine Zeit, in der wir getrennte Wege gegangen sind. Heute sind wir wieder eng verbunden und ich kaufe bei ihm ein, wir gehen gemeinsam essen und haben viel Spaß miteinander. Ich freue mich, dass wir diese Verbundenheit wieder haben und es macht mich stolz. Noch stolzer macht es mich, wenn er mir sagt, dass ich mich zu einer wunderbaren Frau und Persönlichkeit entwickelt habe. Ich habe alles richtig gemacht und ich liebe es umso mehr. Es hat sich gelohnt, dass ich eine Zeit alleine gegangen bin und ich bin umso dankbarer für den Austausch, den wir heute miteinander haben. Wahrscheinlich hätte ich mich sonst von ihm unterstützen lassen und die Dinge nicht auf meine Weise gemacht. Ich sage nicht, dass es einfacher war dadurch, im Gegenteil, aber es hat mir und meiner Entwicklung gut getan. Trotzdem ist es manchmal wichtig, dass man seinen Stolz herunterschluckt und sich von Anderen helfen lässt, auch das trägt zur Entwicklung bei.

Manchmal muss man für seinen Traum sein Leben, so wie es war loslassen und sich auf neue Dinge einlassen. Ich habe mich für die neuen Ziele hier in der Schweiz auf ein ganz neues Leben und ein ganz neues berufliches Umfeld eingelassen. Ich habe mein altes Leben hinter mir gelassen und lebe jetzt in einer vollkommen neuen Welt. Als kleines Plus habe ich die Wohnung an diesem wunderbaren See bekommen und ich liebe das. Neben dem See gibt es die Berge, in denen man super Touren machen kann. Ich habe das Glück und in meinem neuen Team ist sogar eine ausgebildete Klettertrainern, die es immer auf die Berge zieht. Ich habe also ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Ich habe lange an meinem Leben und den Menschen in Deutschland gehangen und habe am Anfang gedacht, dass es Wahnsinn ist, dass ich das hier alles mache. Ich habe hier ganz neu angefangen und es ist schon manchmal komisch, aber es ist genau das, was ich will und es fühlt sich einfach gut an. Außerdem sind die Menschen, die wichtig sind in meinem Leben immer noch da. Es kommt nicht darauf an, dass sie nebenan wohnen, auch wenn das wirklich einfacher ist. Denn mal eben gemeinsam einen Kaffee oder Wein trinken ist nicht, aber wenn ich sie brauche sind sie für mich da.

Es ist mein Glück und es ist mein Leben und ich lasse mich nicht auf weniger ein und ich bin dankbar dafür. Du kannst das auch, lass dich nicht auf weniger ein und zieh es durch.

Hab dich lieb

Mein Ding

Wer braucht schon Champagner? Diese Frage habe ich mit einer guten Freundin am letzten Wochenende eingehend diskutiert. Denn wir hatten zum einen den wunderbaren Bodenseesecco und auch den Zürischum zum Vergleich. Zusätzlich haben wir auch im Storchen, einem wunderbaren Hotel in Zürich, den Champagner getestet. Ja, es ist schon gut dort, aber es ist vielmehr das Ambiente und das Place-to-be anstatt den eigentlichen Getränken. Es ist das ganze Paket und es macht einfach Spaß das Leben und den Lifestyle dort zu genießen.

Champagner braucht man nur, wenn er wirklich gut schmeckt und er was kann. Da ist er auch nicht anders wie die vielen tollen Schaumweine, die nun mal nicht aus der Champagne kommen und deshalb nicht diesen Titel tragen. Viele nehmen lieber die „teuren“ Marken aus dem Supermarkt statt eines wirklich tollen Schaumweins, der auch noch super schmeckt. Zum Einzug hat mein Cousin mir ein wirklich edles Tröpfchen spendiert und er weiß wovon er spricht, denn neben einem eigenen Restaurant in Hannover hat er auch eine Ausbildung als Sommelier genossen und versteht sein Handwerk. Allerdings sagt er auch immer: „Trink bitte, was dir gefällt und nicht nur, weil es einen Namen hat und teuer ist. Nur so ist es wirklich gut für dich.“ Recht hat er und ich liebe ihn dafür und weil er mir das schenkt, was mir schmeckt und nicht das, was einen großen Namen hat.

Ich kann mich nicht beschweren über mein Leben hier, denn ich darf das Leben am See mit schwimmen und segeln genießen, treffe Freunde und gehe mit ihnen aus und ich darf meinen Job machen. Kurzum, ich liebe es einfach und ich bin dankbar für dieses Geschenk. „Wenn du jeden Tag machst, was du liebst, dann brauchst du nie wieder arbeiten.“ Das hat in ähnlicher form Konfuzius schon gesagt und es stimmt. Ich liebe diesen Job einfach, auch wenn es manchmal schon anstrengend werden kann. Mir geht es gut damit und das ist das Wichtigste. Es ist gerade eine kuriose Zeit in meinem Leben, wahrscheinlich geht es jedem so. Aber bei mir ist durch das hohe Arbeitspensum, den Umzug und die ganzen Dinge, die noch mit diesem Wechsel zu tun hatten, einiges durcheinandergeraten. Zumindest kam es mir am Anfang so vor, dabei haben sich nur die Prioritäten geändert bzw. neu sortiert.

Meine Regeln sehe ich dabei immer als meine Leitplanken und orientiere mich daran. Trotzdem kann es sein, dass ich, weil es gefühlsmäßig einfach passt, mal etwas ganz anderes mache. Aber nicht nur Regeln oder auch keine Regeln sind wichtig in unserem Leben, sondern auch Gewohnheiten. Denn erst formen wir unsere Gewohnheiten und dann werden wir von unseren Gewohnheiten geformt.

Gewohnheiten sind ein zweischneidiges Schwert, entweder bringen sie uns in kleinen Schritten konsequent an unser Ziel oder sie halten uns permanent davon ab, weiter nach vorne zu kommen. Je nachdem wie wir sie ausrichten. „Die Macht der Gewohnheit“ oder „der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ heißt es immer. Und tatsächlich, die Strahlkraft der Gewohnheit auf unser Leben ist enorm. Sowohl die guten als auch die schlechten, können großen Einfluss ausüben auf:

– unsere Gesundheit
– unsere finanzielle Situation
– unsere Leistungsfähigkeit und Produktivität im Job
– unser Glück und unsere Lebensfreude

Ich glaube jeder kennt es und hält deshalb auch gerne an seinen eingefahrenen Gewohnheiten fest oder sieht sie als extrem wichtig an – sie geben einem Sicherheit und Beständigkeit. Dabei ist es so wichtig den Blick auch mal zu wechseln und sich auf neue Dinge einzulassen. Ich habe mir auch mein Morgen- und Abendritual so angewöhnt, dass es mir schwer fällt davon abzuweichen. Ich nehme mir morgens ganz bewusst Zeit für mich, trinke meinen Tee und bereite mich auf den Tag vor, notiere meine To-Do´s und lege die Prioritäten fest. Dann geht es unter die Dusche und anschließend mache ich mich fertig und frühstücke ich kurz, bevor ich auf die Baustelle oder ins Büro fahre. Wenn ich viel zu tun habe schaffe ich es nicht mehr zum Sport abends und in der letzten Zeit, durch die viele Reiserei und das Packen vor dem Umzug, habe ich das eh total vernachlässigt. Es ist einiges durcheinander gekommen und auch morgens im Hotel haben die Dinge nicht so funktioniert wie ich es gerne gehabt hätte. Aufgrund von Corona gab es nicht mal ein richtiges Frühstück, sondern meist nur ein Paket zum Mitnehmen. Ich habe das geliebt, denn es war einfach praktisch. Aber die Zeit, die ich sonst für mich habe, habe ich nicht so genutzt, weil die Abläufe andere waren. Es entsprach nicht meinen normalen Gewohnheiten und deshalb war ich dann oft nicht so effektiv wie sonst.

Auf der anderen Seite habe ich hier in Zürich die Möglichkeit den See zu genießen, zu schwimmen oder einfach am Wasser zu sitzen und meine Seele baumeln zu lassen. Ich kann hier ganz anders entschleunigen oder runterkommen, nach einem stressigen Tag, und das Leben einfach genießen. Ich sitze nicht mehr komplett genervt oder müde daheim und drehe mich gedanklich im Kreis. Ich versuche endlich wieder meinen eigenen Regeln zu folgen und etabliere auch neue Gewohnheiten für mich.

Daher ist es so wichtig, dir immer wieder deine Ziele bewusst zu machen und zu reflektieren – welche der Dinge, die du dir angewöhnt hast und die schon automatisch ablaufen, bringen dich wirklich nach vorne und welche halten dich eher auf. Nur durch kleine Veränderungen können wir schon soviel mehr wachsen. Welche Gewohnheit kannst du jetzt schon verändern?

Ich finde es einfach so spannend, was unsere Gedanken mit uns machen können – in die eine oder andere Richtung: sie können uns stärken und nach vorne bringen, wachsen lassen und dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen oder eben ins genaue Gegenteil umschlagen und uns klein halten, so dass wir auf der Stelle stehen bleiben.

Ich lasse mich drauf ein und ich setzte mich mit den Dingen in meinem Leben auseinander. Wenn ich richtig erfolgreich bin und wieder einen Schritt nach vorne gemacht habe belohne ich mich dafür und feiere es. Ob nun mit Champagner, Prosecco oder einem Drink mit Freunden am See spielt keine Rolle – Hauptsache ist, dass du dir diesem Schritt bewusst wirst und es genießt.

Der Kopf spielt dabei die entscheidende Rolle, denn hier beginnt der Mut, aber auch die Angst. Weil wir Angst vor bestimmten Konsequenzen haben bleiben wir lieber auf der Stelle stehen als uns dem zu stellen. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Ja, man kann scheitern – na und? Dann hast du zumindest herausgefunden wie es nicht geht und jetzt stehst du auf und machst es besser. Ich habe das schon etliche Mal durchmachen dürfen und es hat mich jedes Mal neu herausgefordert. Ja, du kannst dein ganzes Geld verlieren oder einen Freund oder Ansehen oder eine Sache, die dir wirklich am Herzen liegt. Ja, aber du machst weiter und du wirst besser und du wirst es schaffen dein Ziel zu erreichen. Ich tue das auch. Dann hat man eben mal ein wenig Leerlauf, ein kleineres Budget oder weniger Menschen in seinem Leben. Aber glaub mir, was du einmal hattest, kannst du immer wieder haben, du weißt ja, wie es geht. Bei den Dingen, die noch nicht dazu gehören, musst du eben noch weiterarbeiten.

Es ist eine spannende Sache, dass wir unsere Gedanken selber kreieren und einen Einfluss darauf haben, sobald wir sie uns bewusst machen. Das Thema Mindset und Gedanken ist wichtig, denn da geht es genau um die Bewusstmachung dessen, wieviel wir doch beeinflussen können und wie wir dadurch mehr in unsere Kraft kommen und unsere Ziele erreichen.

Dabei sollte Jedem immer bewusst sein, dass er auf sein tiefstes Inneres hört und darauf, was man wirklich will. Nur weil alle Anderen es wollen bedeutet es noch lange nicht, dass es gut ist. Das ist wie beim Champagner, nur weil Champagner draufsteht muss er dir nicht schmecken. Ich mag andere Sachen viel lieber und dazu stehe ich auch.

Ich stehe zu mir und meinem Leben und den Dingen, die ich liebe. Ich mache da auch keine Kompromisse mehr. Aber ich helfe Anderen gerne ihre Träume und Wünsche wahr zu machen. Besonders Spaß macht es sich gegenseitig zu unterstützen und zu supporten. Jenseits von Neid und Vergleich, das lohnt sich eh nicht, denn schließlich geht Jeder seinen eigenen Weg. Es tut einfach gut sich gegenseitig zu bestärken, gemeinsam zu wachsen und nach vorne zu gehen. Ich verstehe Menschen nicht, die zu stolz sind miteinander zu sprechen oder sich zu unterstützen. Gemeinsam sind wir stärker, mutiger und es macht einfach mehr Spaß.

Ich habe einen Freund, dem es peinlich ist, wenn ich die Beiträge seines Unternehmens like – seine Freundin findet das nicht toll. Ganz ehrlich, wie bescheuert ist das und vor allem auch kindisch. In Zeiten wie diesen hält man zusammen, unterstützt sich und kauft bei Freunden und Bekannten ein. Ich mache da keine Ausnahme und ehrlich, der Freundin erzählen wir einfach nicht, dass ich da war und was eingekauft habe. Selbst schuld, aber so einen Quatsch mache ich nicht mit.

Ich gehe meinen Weg und ich freue mich dich auf deinem zu treffen – Synergien bilden und mal ein gutes Gläschen trinken. Denk immer dran, dein Glück ist deine Entscheidung – ich habe dich lieb!