#mychoice

Entscheidungen zu treffen gehört zu meinem Leben wie die Luft zum Atmen. Das ist bei jedem Anderen genauso. Denn schon am Morgen entscheiden wir ob wir aufstehen oder liebe noch eine halbe Stunde liegen bleiben. Da ich eigentlich ein Nachtmensch bin, der gerne bis spät in die Nacht hinein arbeitet musste ich an mir arbeiten um morgens in die Gänge zu kommen. Auf der anderen Seite gebe ich mich dem nur noch im Urlaub wirklich hin – meistens funktioniert es allerdings nicht. Denn mein Körper ist seit Jahrzehnten darauf trainiert zwischen fünf und halb sechs aufzustehen.

Früher als ich noch als Leistungsschwimmerin unterwegs war, fand das Morgentraining schon um sechs Uhr statt und jetzt bin ich spätestens um sieben Uhr auf der Baustelle. Das wird sich auch nicht ändern, denn selbst am Wochenende bin ich so früh wach. Das ist auch gut so, denn es ist für meinen Körper einfacher sich immer auf dieselbe Zeit einzustellen und dann in Ruhe wach zu werden.

Noch im Bett nehme ich mir kurz Zeit meine Gedanken zu ordnen und mich auf die guten Dinge des Tages einzustellen. Das ist so wichtig, mir das immer wieder bewusst zu machen und sich ein paar Rosinen heraus zu picken, denn die Ablenkungen dazu, im negativen Sinn, kommen automatisch. Dann stehe ich auf, mache mir in Ruhe einen Tee und genieße die Ruhe und den beginnenden Morgen draußen bei einer Tasse Darjeeling. Erst wenn ich damit fertig bin setze ich mich hin, sortiere meinen Tagesablauf und esse mein Porridge. Dann geht es unter die Dusche und ich ziehe mich in Ruhe an und fahre auf die Baustelle oder, wenn ich gerade in Stuttgart bin, auch ins Büro. Früher habe ich gerne Sport gemacht, bin entweder laufen oder schwimmen gegangen. Im Moment ist mir die Zeit der Ruhe aber wichtiger, denn die Tage sind voll mit Rundgängen auf der Baustelle und anstrengenden Meetings und es ist genau das, was ich so liebe.

Jeder, der mich kennt weiß, dass ich manchmal ziemlich temperamentvoll bin. Ich wirke auf andere Menschen dann als launisch oder unausgeglichen. Wäre ich jetzt ein Mann, dann wäre das überhaupt kein Problem, denn bei denen ist das normal. Die dürfen gerne mal aus der Art schlagen und ihrem Ärger laut Luft machen, aber wenn ich als Frau das tue, dann ist es eher ein rumgezicke. Nun ja, lassen wir sie alle mal in diesem Glauben, manchmal hat es auch Vorteile eine Frau zu sein.

Grenzen setzen ist immer ein schwieriges Thema und Harmonie ein Faktor, der manchmal wirklich anstrengend ist. Besonders, wenn man wie ich gerade nicht so viel Geduld hat. Ich hasse es mich tausendmal mit einer Sache zu befassen, wenn man es auch wesentlich einfacher regeln kann. Nur, weil man die Erwartungen der anderen Menschen erfüllen und sich um ihr Wohlsein kümmern muss. Das hört sich jetzt sehr hart an, aber manchmal muss ich mich in erster Linie um mein eigenes Wohl kümmern. Es ist schwer, wenn wir uns dann auf das Wohl der Anderen mehr einlassen, als auf unser eigenes und uns dann auch nicht wohl bei der ganzen Sache fühlen. Ich habe dann immer das Gefühl mich damit selbst zu bestrafen. Es ist anstrengend und wir entfernen uns immer wieder von uns selbst. Dabei geht es in erster Linie um mich, mein Leben und mein Glück.

Jede Entscheidung im Leben hat immer zwei Seiten. Bei mir geht es dabei meist um die Arbeit oder um meine Freizeit. Da ich sehr gerne arbeite und meinen Job und die Baustellen liebe ist es oft nicht schwer, auch viel Zeit mit Arbeit zu verbringen. Dafür nehme ich mir bei gutem Wetter und Wind auch mal eine Auszeit und gehe segeln. Dann lasse ich mir einfach mal den Kopf durchpusten und konzentriere mich nur auf die See, das Boot und das Segeln. Da hat keine Baustelle oder kein zickiger Partner mehr Platz – das ist meine Zeit und die genieße ich dann auch mal ganz für mich – einfach mal alles loslassen. Ich liebe es.

Wir haben immer ein großes Bedürfnis danach, von anderen Menschen gebraucht und verstanden zu werden. Wir möchten das Gefühl der Ablehnung einfach nicht haben und sehnen uns nach Anerkennung und Nähe. Es ist uns wichtig unseren Mitmenschen immer wieder diese Harmonie zu zeigen und auch zu leben. Wir möchten anderen zeigen, dass man sich auf uns verlassen kann. Oft verspüren wir auch den Drang zu helfen und möchten unterstützen und tatkräftig mit anpacken. Das gibt uns ein höheres Selbstbewusstsein und stillt auch unser Sicherheitsbedürfnis, denn wir wollen aktiv etwas zum Leben der anderen beitragen. Versteh mich nicht falsch, ich mache das gerne, aber ich frage mich auch immer wieder, was die Menschen für mich tun und wo ich stehe. Es geht hier schließlich um mich und mein Leben.

Viele Menschen finden es ganz schlimm als herzlos oder gleichgültig beschrieben zu werden, denn wir wollen oft nicht egoistisch wirken. Ich muss immer wieder grinsen, wenn mir Jemand sagt, dass ich heute vielleicht mal wieder ein wenig egoistisch bin. Dabei kann ich einfach nur sagen, dass Selbstliebe nur von außen betrachtet wie Egoismus scheint. Ich habe es einmal mehr geschafft zu meinen Grenzen zu stehen. Menschen, die mich gut kennen und mich gern haben nehmen mir das nicht krumm, im Gegenteil, sie wissen, wie schwer es mir fällt Nein zu sagen.

Aber jeder kennt das Gefühl, dass man immer wieder Dinge tut, die man eigentlich gar nicht will, nur zu gut – nur weil man mal wieder nicht Nein sagen konnte. Ich ärgere mich dann immer wieder darüber, dass andere mir nicht mit genügend Respekt begegnen -so wie ich ihnen. Immer wieder überschreitet jemand Anderes meine Grenzen und ich lasse das einfach so geschehen. Jedes Mal ärgert man sich wieder darüber, dass man es zugelassen hat.

Grenzen setzen ist ein schwieriges Thema. Aber es gibt immer wieder ein paar Tricks, wie man daran arbeiten kann.

Ich habe immer die Wahl. Sich das bewusst zu machen ist wichtig, denn ich bin selbst für mich und mein Leben verantwortlich. Ich treffe meine eigenen Entscheidungen und die muss ich vor Niemandem rechtfertigen.

Die Entscheidungen, die ich treffe sind temporär. Nichts ist für die Ewigkeit! Ich kann und ich darf sie jederzeit revidieren und es darf sich alles verändern im Leben. Besonders wichtig ist dabei auch, dass ich alle Zeit der Welt habe. Ich muss keine Entscheidung übers Knie brechen und manchmal reicht am Anfang auch ein vielleicht statt eines klaren Ja oder Nein.

Wichtig ist, die eigenen Grenzen zu erforschen. Vielleicht ist es manchmal ein Bauchgefühl oder auch die Reaktion bzw. Reflektion von guten Freunden oder Kollegen. Es hilft mal darüber zu reden und auch mal zu sehen, dass die Dinge von einem anderen Standpunkt aus betrachtet oft ganz anders wirken.

Die Grenzen den Anderen deutlich zu kommunizieren ist notwendig, denn es geht um mich selbst und meine Entscheidungen. Dabei ist auch das warum meistens wichtig, denn es hilft dem Gegenüber zu verstehen, weshalb man gerade so reagiert. Manchmal kann ein Gegenangebot helfen, bevor Stress oder Ablehnung entsteht. Vielleicht kann man das Treffen um einen Tag verschieben oder dafür beim nächsten Mal eine Gegenleistung erbringen.

Wenn ich von Anderen respektiert und gut behandelt werden möchte, dann sollte ich mich auch selbst so behandeln. Ich akzeptiere meine eigenen Grenzen und tue mir etwas Gutes damit. Ich fühle mich auch damit gut, denn ich muss Niemandem etwas beweisen, was ich nicht bin oder mich nicht glücklich macht.

Dazu gehört auch, dass ich mich mal aus der ganzen Situation herauszoomen und die Dinge mit Abstand betrachten kann. Hier helfen mir gute Freunde, mit denen ich darüber reden kann oder auch die Frage, ob das in einer Woche oder morgen überhaupt noch wichtig für mich ist. Oft ist es den ganzen Ärger einfach nicht wert.

Ich entschuldige mich auch nicht mehr bei Anderen, nur weil ich mich um mich und meine Bedürfnisse kümmere. Ich bin Niemandem Rechenschaft schuldig und trage am Ende des Tages alleine die Verantwortung für mein Leben und meine Entscheidungen. Ich entschuldige mich allerdings, wenn ich mit meinem Temperament mal wieder übers Ziel hinausgeschossen bin oder der Ton dabei nicht korrekt war.

Ich versuche die Ziele nicht zu hoch zu setzen. Oft reicht es in einer eher kleinen Situation, mehr bei mir selbst zu bleiben. Meine Schritte sind trotzdem groß genug, um mich immer wieder herauszufordern – aber immer noch machbar. Grenzen zu setzen und zu halten ist nicht immer einfach und gerade am Anfang ziemlich schmerzhaft, aber mit der Zeit erkennt man sein Potential. Manchmal kommt das Gefühl der Erleichterung sofort, manchmal dauert es aber auch ein wenig, bis man den Erfolg deutlich spürt.

Deshalb ist es wichtig die Erfolge zu feiern und sich dafür zu belohnen. Mit jeder Entscheidung, die wir bewusst treffen, wird es besser.

Bleib bei dir und genieß dein Leben. Ich hab dich lieb.

To the stars

Wenn man auf den Mond zielt und ihn verfehlt, dann erreicht man die Sterne. So heißt es umgangssprachlich in einem Zitat von Friedrich Nietzsche. Wenn ich es mir genau überlege, dann sind die Sterne meist viel schöner als der Mond. Es geht bei den meisten Dingen auch um den Weg, der zum Erreichen eines Zieles notwendig ist. Ich fühle mich wohl dabei und vor allem habe ich Spaß.

Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass man flexibel bleibt und sich nicht zu sehr auf eine Sache versteift. Ich wollte schon seit Wochen in Zürich am See sitzen und das Flair dort genießen. Ich kann endlich mal wieder auf die Baustelle dort, aber ich muss meinen Umzug noch erledigen und mich dann dort akklimatisieren. Aber es ist so schön dort Teil des Teams zu sein und endlich auch meinen Teil, vor Ort, leisten zu können. Bisher war das noch auf Distanz.

Es tut gut endlich wieder anzukommen und die Dinge in die richtigen Bahnen lenken zu können. Bisher war es nicht leicht meinen Job dort zu machen und mein Leben dort zu beginnen, aber dafür hatte ich auf den anderen Baustellen eine gute Zeit und habe in der Zeit, wo die meisten Leute gefrustet in ihrem Home Office gesessen haben, sehr viel gearbeitet und ein fast ganz normales Leben geführt. Im Gegenteil, ich habe mich auch bei der Akquise von neuen Projekten eingebracht und bin dabei erfolgreich gewesen. Ich habe die kuriosen Zeiten genutzt, alte Modelle auf den Prüfstand gestellt und mit den Kollegen neue Brandmarks entwickelt.

Darum geht es immer wieder im Leben, die bekannten Wege zu verlassen und sich auf neue Dinge einlassen. Besonders dankbar bin ich, wenn gute Freunde mich dabei unterstützen und mir immer wieder Mut machen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin so dankbar, dass ihr Teil meines Lebens seid. Auch ihr seid wie die Sterne, immer da auch wenn man euch nicht immer sieht.

Vor allem bin ich dankbar, dass es ganz tolle Menschen in meinem Leben gibt, die mir ein gutes Gefühl geben, mich weiterbringen und mich so annehmen wie ich bin.

Ich liebe diesen wunderbaren Mann und ich bin dankbar, dass er gerade Teil meines Lebens ist. Er lässt die Schmetterlinge in meinem Bauch ganz ordentlich tanzen und er ist einfach da. Ich liebe unsere Gespräche und die Momente, die wir irgendwie immer wieder miteinander verbringen dürfen.

Er gehört zu den Menschen, die vor Problemen nicht davonlaufen. Er befasst sich mit ihnen und er weiß, dass ihn das nur stärker macht und er dann mit diesen Situationen umgehen kann. Er flippt nicht gleich aus, wenn mal etwas schlimmes passiert ist stattdessen beruhigt er mich und versucht das Problem mit mir zu lösen. Er hat keine Angst vor Veränderung, denn er weiß, dass es nicht immer alles gleich sein kann. Er lebt einfach sein Leben und lässt den Dingen ihren natürlichen Lauf. Wenn etwas Schlimmes passiert, wird er versuchen, etwas dagegen zu tun und wenn etwas Schönes passiert, wird er es genießen.

Mein Leben nimmt endlich wieder seine normale Fahrt auf und ich liebe es. Endlich kann ich die Dinge für mich umsetzen, die in den letzten Wochen einfach nicht möglich waren. Ich darf wieder normal shoppen und mich mit meinen Freunden treffen. Ich bin einfach dankbar dafür. Ich kann mich endlich mit den Dingen beschäftigen, meine Klamotten und Möbel für den Umzug vorbereiten und aussortieren.

Es hat schon was, wenn man sich von dem ganzen überflüssigen Kram trennen kann, den man schon seit Jahren mit sich rumschleppt. Ich mache mich leicht und ich lasse einfach los. Auch die alten Energien, die mich runterziehen und belasten lasse ich hinter mir.

Enttäuschungen gehören zum Leben leider dazu. Denn auch die Dunkelheit, die sie erzeugen, lässt uns erst wieder die Sterne sehen. Enttäuscht zu werden ist ein bitterer Schmerz, der sich oft durch den ganzen Körper zieht. Das Gefühl enttäuscht zu sein, hat sehr viel Kraft, es ist wie ein kalter Schauer, es frisst sich in die Seele und manchmal hat man das Gefühl an einem Abgrund zu stehen. Enttäuschung ist dumpf, hohl, kalt und manchmal einfach ein Stich ins Herz. Das Schlimme ist, dass es ganz plötzlich kommt – durch einen Satz, ein Wort oder eine Situation.

Ich lasse das Leben passieren, einfach so, wie es gerade kommt. Ich nehme es an, jede Hürde, jedes Tal und jede Herausforderung. Betrachtet man das Wort Enttäuschung mal genauer, dann bedeutet es das Ende der Täuschung. Die Wahrheit kommt endlich ans Tageslicht, der Irrtum hört auf und es wird wieder gut. Ich habe angefangen mich auf die kleinen Veränderungen zu konzentrieren und mich nicht länger von dem riesigen Gefühl der Enttäuschung bestimmen zu lassen. Ich habe die Wahl und die Macht das zu tun. Wenn ich bestimmte Herausforderungen mal nicht so meistere wie geplant oder ich für die Aufgabe einfach länger brauche, dann hat das einen guten Grund. Dann war der Umweg notwendig oder die Zeit einfach noch nicht reif dafür.

Ich entspanne mich und lasse die Dinge geschehen. Mit anderen Menschen in Beziehung zu sein ist einer der wichtigsten Aspekte in unserem Leben. Uns mit anderen Menschen zu verbinden ist deshalb so wichtig, weil unsere Beziehungen uns so viel von uns selbst sichtbar machen. Doch die Beziehungen mit den Menschen wären ja nicht das größte Erfahrungsfeld, wenn darauf nur positive Gefühle Platz hätten. Auch die schwierigen, negativen oder schmerzhaften Gefühle finden hauptsächlich zwischen den Menschen statt.

Enttäuschungen entstehen dann, wenn sich unsere Hoffnungen oder Erwartungen nicht erfüllen. Man sollte nur Hoffnungen haben, dann entstehen Wunder. Das ist Bullshit. Aber wieso sollte ich keine Erwartungen an andere Menschen haben? Ich habe Erwartungen in andere Menschen und diese sind hoch – mit weniger gebe ich mich nicht zufrieden. Es ist superwichtig diese Erwartungen zu haben, denn sie zeigen uns wie sehr wir uns selbst lieben. Ich habe diese Erwartungen ja nur an die Menschen, weil sie mir so wichtig sind und ich mir wichtig bin. Das sind die Werte, mit denen ich mich umgeben möchte, die gut für mich sind.

Wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, dann fangen wir an uns selbst zu hinterfragen, ob wir etwas falsch gemacht haben oder ob etwas bei uns nicht richtig ist. Wir entfernen uns von uns selbst und wir verlassen unsere eigene Spielhälfte und reagieren nur noch auf die Anderen. Wir lassen Schmerz und Verständnis für den Anderen zu anstatt uns selbst zu fragen ob wir das überhaupt wollen und uns wirklich gut tut. An dieser Stelle ist es besser bei mir selbst zu bleiben und wirklich gute Entscheidungen für mich selbst zu treffen. Ich bin eine tolle Frau und ich stehe zu mir und meinen Erwartungen.

Das Gefühl der Enttäuschung ist kein schönes, aber es gehört zum Leben dazu. Dadurch kann sich die Persönlichkeit formen. Ich nehme mir die Dinge nicht mehr zu Herzen, denn das frustriert einen nur. Ich bin lieber zuverlässig und fair und ich stehe zu mir und dem was ich tue. Ich brauche mich nicht zu verstecken, nur weil mich mal wieder mein Partner betrogen oder belogen hat – das ist nicht mein Ding und das will ich auch bei meinem Partner nicht haben. Ich bin ehrlich und klar. Deshalb bin ich dankbar, dass ich solche Menschen nicht in meinem Leben haben muss.

Ich habe ich bewusst dazu entschieden, mich durch die ganzen Abweisungen und Verletzungen nicht mehr länger in einen Rückzug zu flüchten. Im Gegenteil, ich kämpfe für die Dinge, die ich liebe und ich fühle mich wohl damit. Ich habe mich dadurch immer wieder kleinkriegen lassen und zugelassen meine Ansichten zu ändern. Ich höre auf meine Gefühle und lasse sie zu. Es hat alles einen Sinn und ich gebe mir die Zeit dazu.

Ich habe verstanden, dass es die Art und Weise ist wie wir bestimmte Situationen betrachten und vor allem auch bewerten. Aus welchem Winkel werfen wir das Licht auf die Dinge und vor allem auch aus welcher Perspektive betrachten wir es. Deshalb ist es so wichtig zu begreifen, dass man die Sterne nur im Dunkeln sehen kann und das auch die negativen Dinge zum Leben gehören. Aber es ist an uns, was wir daraus machen. Ich habe meine Mitte gefunden und ich lasse mich darauf ein.

Ich hab dich lieb und du schaffst das auch.

To the moon…

„Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.“ – Friedrich Nietzsche. Dieses Zitat ermutigt mich immer wieder die Dinge weiter zu verfolgen und mutig zu sein. Es gibt mir Kraft auch mal vom Pfad abzuweichen und etwas ganz Neues zu wagen.

Mein Ziel war der Mond – unendlich weit weg und auch wenig greifbar. Und doch, schon jetzt bin ich auf diesem Weg an so vielen Sternen vorbei gekommen – schöne Momente, besondere Erlebnisse und ein immer größeres Zutrauen in meine eigenen Fähigkeiten und in meine Kraft.

Was ich aus meinem Leben mitbringe, passt jetzt wunderbar zu dem, wohin ich gerade gehe. Alle diese Sterne habe ich gesammelt und freue mich auf die nächsten Schritte. Der Mond kommt mit jedem Stern ein Stück näher. Bis dahin genieße ich diesen Weg und freue mich jeden Tag daran.

Unsere Fehler sind wie kleine Wegweiser, die uns sagen wo wir beim nächsten mal vielleicht anders abbiegen sollten. Manchmal klappt es, manchmal müssen wir die Erfahrung nochmal machen, um ganz sicher zu gehen, dass uns der Weg nicht an das gewünscht Ziel bringt. Und im besten Fall sind wir danach klarer und haben die Botschaft verstanden. Fehler sind am Ende nie etwas schlechtes, sondern ein Feedback auf unsere Handlung. Aktion und Reaktion. Trial and error. Alles ist Feedback. Das ganze Leben spiegelt so viel über unsere gesamten Handlungen wieder. Unsere äußere Umgebung, so wie wir leben, sagt soviel darüber aus, wie es in unserem Inneren aussieht. Wenn das Schlafzimmer kleiner und chaotischer ist als das Bad, dann ist das schon kurios. Da stimmen die Dimensionen einfach nicht.

Wenn ich mich nicht gut fühle und mit etwas hadere, Sorgen habe oder unruhig bin, dann fange ich erstmal wieder an im Innen aufzuräumen. Gedanken zu sortieren, mir die richtigen Fragen zu stellen… Struktur zu schaffen… Dinge aufzuschreiben… Und plötzlich wirkt sich diese Klarheit auch wieder auf das Außen aus… „Innen wie Außen“… alles fungiert wie ein Spiegel. Wenn ich diese Klarheit nicht selber herstellen kann, dann habe ich wunderbare Freunde, die mir da ganz schnell auf die richtige Spur helfen und mich so wieder ins Lot bringen. Ich bin wirklich dankbar so ein Feedback zu bekommen.

Es macht soviel Spaß die Sonne zu genießen, wenn der Himmel blau und klar ist, so dass man auch nachts gefühlt jeden einzelnen Stern sehen kann. Manchmal können wir kurz fliegen. Uns gut fühlen. Doch wir werden immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Immer. Irgendwann. Weil Glück eine Momentaufnahme ist… kein allgegenwärtiger Zustand. Nicht konservierbar. Er kommt und verschwindet. Kommt und geht wieder…. Erinnert uns, dass es ihn gibt… zeigt uns, wie wunderschön er sein kann….manchmal bleibt er länger, manchmal nur kurz. Oft so, wie wir es annehmen… wie sehr wir ihn willkommen heißen… und dann zieht er weiter. Damit er nicht selbstverständlich wird. Damit wir ihn wertschätzen. Den Glücksmoment. Er ist wertvoll… und er ist nicht von Dauer. Doch er kommt immer wieder. Wenn wir ihn sehen… in seinen kleinen und großen Momenten….Jump… genieße die Höhe… den Flug…. und lerne den Fall zu lieben. Er gehört dazu. Und gibt dir Boden unter den Füßen. Erinnert dich daran wer du bist. Mit all deiner Kraft.

Lass dich vom Weg anderer inspirieren und anspornen. Deine Rückschläge zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Du gibst niemals auf. Du rappelst dich immer wieder auf. Gehst weiter. Findest neue Lösungen. Kommst wieder in den Flow, wieder in Alignment und wirst besser denn je zuvor. Sei mutig und glaub an dich.

Weil du etwas ganz besonderes bist. Und weil du etwas ganz besonderes bist, achte auf deine Gedanken, achte auf dein Umfeld, achte auf die Menschen um dich.  Was tut dir gut? Was gibt dir Kraft? Was macht dir Mut?

Manchmal komme ich mir schon vor wie Mary Poppins und dann wünsche ich mir, dass ich während ich im größten Chaos ruhig und fröhlich bleibe auch mal in die Wolken fliegen könnte. Einfach mal raus, das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten und die Entscheidungen einfach treffen. Ich schwebe dann ganz entspannt mit meinem Schirm wieder zurück auf die Erde und ziehe es durch und fühle mich gut und geborgen dabei.

Ich liebe meinen Job und meine Baustellen und es macht einfach Spaß die Dinge wachsen zu sehen. Nebenbei habe ich das Glück, dass wir aufgrund der jetzigen Situation auch den Handel beraten. Hier darf ich Geschäften und Einzelhändlern helfen sich während und nach der Krise gut aufzustellen und für die Zukunft zu stärken. Besonders schön ist es, wenn man das bei Menschen macht, die man schon sein ganzes Leben lang kennt. Ich arbeite gerne Konzepte und Maßnahmen mit aus und sehe wie sie ungesetzt werden und wachsen. Sterne, die leuchten.

Liebe ist alles, Liebe ist stark, Liebe erzeugt Gegenliebe, Liebe verbindet, Liebe beruhigt, Liebe ist magisch, Liebe ist das Fundament jedes Seins. Liebe ist das Einzige auf der Welt, was der Menschheit Besonnenheit, Heiterkeit sowie Zufriedenheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl verleitet.

Liebe ist das einzige Mittel das Leben lebenswert zu bereichern. Du kannst dir alles kaufen, doch reich bist du nur mit liebenden Menschen um dich herum. Liebe heilt die Seele, Liebe beruhigt, Liebe gibt Hoffnung, Liebe ist so stark in jedem vorhanden. Ich wünsche, dass jeder Liebe erfährt. Umgebt euch mit Menschen und mit Liebe.

Lieben ist ein Verb, man muss es tun und zwar aus ganzem Herzen.

Ich wünsche euch eine wunderbare Woche

Post für dich

Ich liebe es in diesen Zeiten Post und Anrufe zu bekommen. Wunderbar sind vor allem auch Mails von guten Freunden mit denen man so einfach in Kontakt bleibt. Ja, klar nutze ich auch Chats und Apps, in denen man schnell und einfach miteinander verbunden ist – aber das ist irgendwie nicht dasselbe, denn es ist schneller und auch unüberlegter. Beim Schreiben von Briefen oder Mails macht man sich einfach mehr Gedanken und formuliert auch viel schöner. Das macht Spaß und es entspannt mich.

Ich kann Liebesbriefe schreiben und den Menschen ganz tolle Dinge erzählen. Es ist wunderschön und macht einfach Spaß. Ich mache besonderen Menschen gerne eine Liebeserklärung:

Mein lieber Mann,

ich danke dir für unser gemeinsames Leben und unsere gemeinsame Zeit, die ich mit dir verbringen durfte. Ich danke dir für deine Liebe und Zuneigung. Du bist der Mann, den ich aus ganzem Herzen liebe und mit dem ich mein Leben verbringen darf. Du nimmst mich so wie ich bin und du bist bei uns. Du unterstützt mich und du stärkst mir den Rücken, wenn ich gerade mal wieder nicht weiterkomme. Du bist einfach für mich da und zauberst mir ein Lächeln auf die Lippen. Du bist mein Fels und ich bin einfach dankbar, dass du da bist. Ich liebe es mit dir gemeinsam ein Glas Wein zu trinken und über Gott und die Welt zu reden. Besonders die kleinen Dinge und Gesten machen es aus, wie zum Beispiel einfach deine Hand zu halten oder dein Duft, wenn du hinter mir stehst und mich einfach in den Arm nimmst.

Es ist wunderbar mit dir unterwegs zu sein und einfach schon zu wissen was du denkst, nur weil wir uns in die Augen schauen. Es ist ein wunderbares Gefühl und ich habe immer noch Schmetterlinge im Bauch. Ich bin dankbar, dass wir Beide das Wasser und Boote lieben und gerne so unsere gemeinsame Zeit verbringen. Wir kennen uns jetzt schon fast unser ganzes Leben und es ist wunderbar zu sehen wie wir uns entwickelt und was wir alles erlebt haben. Diese Wege haben uns zu den Menschen gemacht, die wir heute sind und das macht es umso schöner. Besonders stolz bin ich auf unsere gemeinsame Familie und alle Menschen, die inzwischen dazugehören.

Es macht mich glücklich, wenn ich mit dir gemeinsam einschlafen und deine Wärme spüren und dann mit dir gemeinsam aufwachen darf. Du machst mich glücklich und ich bin dir einfach dankbar dafür. Du hast mich wachsen und mich entwickeln lassen. Ich durfte neue Dinge ausprobieren und manchmal hast du auch nicht locker gelassen. Du inspirierst mich und spornst mich immer wieder an – du forderst mich heraus und ich liebe es. Das macht Spaß und ich fühle mich gut dabei.

Du bist der Mann, dem ich vertraue und den ich gerne in meinem Leben und an meiner Seite habe. Du bist der Mann, der mich liebt und mein bester Freund, mein Liebhaber, mein Gegenpart ist. Du bist liebevoll und großzügig – im Denken, aber auch in deinen Taten. Ich liebe es, wenn ich deine Aufmerksamkeit habe und du mich mit wunderbaren Dingen überrascht. Ich bin dankbar, dass du dein Leben mit mir gemeinsam verbringst und mutig bist mit mir weiter in die Welt hinaus zu gehen.

Ich liebe dich.

Wir denken immer, dass wir alle Zeit der Welt haben – aber dem ist leider nicht so. Viel zu schnell verlieren wir die Menschen, die uns wirklich wichtig sind. Man lernt aus allem etwas und dabei realisiert man ganz schnell, dass wir Alle nur eine begrenzte Zeit haben und es dann vorbeisein wird – macht das Beste draus. Manchmal ist es eine harte Reise zum Herz und zum Glück – aber es ist es jedes Mal wert.

Dieser Satz kam mir gestern irgendwann so in den Sinn. Ich glaube, dass glücklich sein weniger mit einem Zustand zu tun hat, als viel mehr mit dem Akzeptieren aller Stationen auf unserer Lebensreise. All die schönen Lebensmomente wie kleine Sterne zu sammeln und daraus deinen eigenen Sternenhimmel zu erschaffen der eben nur sichtbar ist, wenn es auch die Dunkelheit geben darf, sonst würden die Sterne nicht so klar funkeln.

Gerade in diesen Zeiten ist es einfach nicht leicht und wir sind schnell genervt oder entmutigt – aber es ist es wert. Viele Menschen durften in den letzten Wochen, im Gegensatz zu mir nicht arbeiten. Sie hatten eine Auszeit, die sie wahrscheinlich nicht optimal nutzen konnten, weil sie sich Sorgen über ihre Zukunft gemacht haben. Ich hatte soviel zu tun – und habe das noch – dass ich kaum zum Nachdenken gekommen bin. Aber es war es wert, denn ich bin meinem Gefühl gefolgt und habe mich aktiv mit den Dingen auseinandergesetzt. Das war genau mein Ding und ich habe heute die Sicherheit, dass ich den Problemen standhalte.

Besonders, weil ich wunderbare Menschen an meiner Seite hatte, die für mich da waren und ihre Zeit für mich geopfert haben. Ich bin euch dankbar – hab euch lieb. Besonders spannend war auch der Zusammenhalt unter den Kollegen, die ihre knappe Freizeit geopfert und die Dinge unterstützt haben. Das macht es so wertvoll, vor allem, wenn man sieht, dass die Pläne aufgehen. Wir haben sehr gute Konzepte für die Maßnahmen auf unseren Baustellen und auch für eine eventuelle Restartphase aufgestellt. Bei unseren Baustellen ist es noch nicht dazu gekommen, aber im Bereich der Immobilien und im Handel unterstützen wir inzwischen auch mit diesen Konzepten. So zahlt es sich am Ende für Alle aus, denn wir helfen den Händlern ihre Geschäfte wieder ordentlich und gewinnbringend hochzufahren.

Manchmal muss man einfach Geduld haben und sich auf das Leben einlassen. Denn die Dinge passieren nie wie man sie gerne hätte, sondern immer wie sie gut für einen sind – auch wenn man das nicht sofort blickt. Deshalb ist es umso schöner, wenn man gute Freunde und Kollegen hat, die einem das immer mal wieder klar machen.

Das zeigt sich immer dann, wenn man einen Anruf oder eine Mail bekommt und man ich einfach ein positives Feedback oder ein paar wunderbare Worte bekomme, die mir zeigen, dass ich alles richtig mache. Diese ganze Zeit ist so wunderbar, denn sie zeigt, dass alles eine Frage der Perspektive ist.

Klar können wir nicht alles machen, was wir wollen und jeden treffen, aber wir sind auf so wunderbare Weise miteinander verbunden und haben gemeinsam Spaß. Ich darf wieder shoppen gehen und ich bewundere die Händler, die sich der Situation stellen. Denn für mich lief das Leben normal weiter und so bin ich dankbar, dass die Geschäfte wieder aufhaben. Viele andere Menschen, die jetzt ein paar Wochen daheim waren sind noch unsicher – oder haben online geshoppt. Ich finde es aber viel schöner endlich wieder in die Läden zu gehen und die Sachen direkt anzufassen und dort zu kaufen. Vor allem sorge ich auch für den Umsatz an der richtigen Stelle.

Nach wie vor unterstütze ich kleine Läden indem ich dort kaufe oder auch Gutscheine besorge, ich bestelle mir am Wochenende mal was im Restaurant in der Umgebung und hole es ab. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Dinge wieder normal laufen und wir alle brauchen noch ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen.

Ich liebe es, wenn ich Freunde online sehen kann und mit ihnen ein Schwätzchen halten darf. Aber ich freue mich auch, wenn wir uns wieder treffen und einen Kaffee miteinander trinken können. Bis dahin schreibe ich euch weiter.

Bleibt gesund

Stay tuned

Mut wird vom Leben belohnt. Das ist mein absoluter Lieblingsspruch. Auch wenn ich nicht diejenige bin, die sich immer wieder mit irgendwelchen Plattitüden rumschlägt. Aber der hier passt wie die Faust aufs Auge.

Sich einfach drauf einlassen. Die Dinge in die Hand nehmen und aktiv sein. Sich den eigenen Ängsten stellen und machen. Groß denken und auch handeln. Sich nicht aus dem Tritt bringen lassen und Spaß haben. Egal wie die Dinge auch aussehen, rausgehen und mutig machen. Das kann einem Angst machen, denn es sind einige Unbekannte dabei, aber ich habe gelernt, dass es gut wird, wenn man sich drauf einlässt.

Im Augenblick ist das Leben, so wie es vor ein paar Wochen noch war vollkommen auf den Kopf gestellt – zumindest bei den meisten Leuten. Aber wir sind trotzdem immer noch dieselben und müssen uns jetzt daran anpassen. Ich habe es in diesem Fall ein wenig leichter, denn mein Job läuft nach wie vor auf Hochtouren und ich habe aufgrund der zusätzlichen Anforderungen noch mehr auf dem Schirm als bisher. Aber genau das liebe ich – denn das ist jetzt die Zeit, wo die Weichen für die Zukunft gestellt werden und wir die Möglichkeit haben uns mit neuen Leistungsbildern zu etablieren. Es geht darum, dass wir dranbleiben und weitermachen.

Ich sitze nicht die ganze Zeit daheim und weiß vor lauter Langeweile, weil ich nicht mehr zum Sport oder Freunde treffen kann, nicht, wohin mit mir. Ich habe mein Workout ins Wohnzimmer gelegt und arbeite jetzt mit ausgewählten Gewichten oder Bändern bzw. mache Yoga oder gehe joggen. Das ist gut und es fühlt sich hinterher einfach toll an. Ich liebe es auch daheim zu sein und einfach mal das Leben zu genießen, mit Freunden zu sprechen und ein Buch zu lesen. Auch lasse ich es mir nicht nehmen jeden Morgen mit meiner Morgenroutine zu starten. Ich stehe früh auf, genieß die erste Tasse Tee und lasse die Stimmung einfach auf mich wirken. Dann nehme ich mir meinen Tagesplan vor und strukturiere den Tag, bevor ich mich fertig mache und auf die Baustelle fahre.

Nachdem auch ich die ersten Schreckensmomente über die gesamte Situation hinter mir gelassen habe haben sich ganz neue Chancen aufgetan. Ich darf die Zukunft im Unternehmen aktiv mitgestalten und daran arbeiten es für alle Mitarbeiter erleb- und umsetzbar zu machen. Ich bin dankbar, dass ich das Vertrauen bekommen habe und es ist unglaublich, wenn man sieht, was wir in den letzten Wochen alles gerockt haben -ich bin echt stolz darauf.

Ich treffe im Job viele Leute, nicht unbedingt direkt Face to Face, sondern digital und das ist ein wirklicher Gewinn. Es macht total viel Spaß sich mit den ganzen neuen Tools auseinanderzusetzen und neue Strukturen dafür zu erarbeiten. Auch hier heißt es dranbleiben und das Beste mitnehmen. Es ist ganz anders sich in einem Raum zu treffen oder nur über ein Online-Tool. Da herrschen auf einmal ganz neue Regeln und das ist eine spannende Erfahrung. Denn mit diesen Methoden spart man viel Zeit, die man sonst mit den Verkehrsmitteln unterwegs ist.

Umso mehr sieht man wie die Menschen jetzt in der Krisenzeit reagieren und welche Beziehungen echt sind oder nur auf Sand gebaut sind. Wer steht wirklich zu seinem Partner und wer ist nur in den tollen Zeiten da und nimmt den finanziellen Vorteil mit.

Ich liebe es am Wochenende die Zeit daheim zu verbringen, zu kochen und neue Rezepte auszuprobieren und einfach ein wenig zu relaxen. Es ist schön mit dem Menschen, den man liebt Zeit zu verbringen und es einfach zu genießen. Auf dem Balkon zu sitzen und gemeinsam die Sonne genießen.

Du hast die Verantwortung. Denn du bist ein Macher und die Welt wird sich weiter bewegen. Vielleicht ein wenig entschleunigt und an der ein oder anderen Stelle ein wenig nachhaltiger, aber es geht voran.

Ich bin dankbar, dass ich ab nächster Woche ganz offiziell wieder in meinen Lieblingsläden einkaufen darf. Ich habe wirklich schöne Erfahrungen gemacht, denn es gab oft die Möglichkeit mit den Inhabern zu sprechen und die Teile zu bestellen oder abzuholen. So habe ich meine Lieblingsjeans von G-Star ganz unproblematisch bekommen, danke Katja für den tollen Service. Wenn ich nächste Woche wieder in Konstanz bin schaue ich direkt bei dir rein.

Ich habe meinen Kollegen auch ein paar Gutscheine für einen wunderbaren Kinderladen geschenkt. Sie haben trotz der Umstände die Stellung gehalten und waren aufgrund der Situation, dass die Kitas und Schulen geschlossen wurden manchmal echt am Limit. Jetzt können sie sich mit ihrer Familie auch mal wieder was Gutes tun und die Läden, die mir am Herzen liegen unterstützen.

Auch der Grieche bei mir um die Ecke hat mich mit leckerem Essen versorgt und es mir schnell vorbeigebracht, wenn es mal wieder später geworden ist. Ich bin dankbar, dass ich auf diese Weise helfen konnte. Das wird auch noch ein wenig andauern und ich bin dankbar, wenn die Menschen, die ich mag und wo ich gerne einkaufen oder Essen gehe die Zeit gut überstehen und mir ihre Läden erhalten bleiben.

Veränderungen sind erst einmal unangenehm. Sich damit auseinanderzusetzen, dass die Dinge sich verändern ist immer schwierig. Denn das Gewohnte muss man verlassen und es macht Angst nicht zu wissen wie genau es weitergeht. Aber genau darin liegt immer wieder die Chance, denn du hast jetzt alle Möglichkeiten.

Liebe ist einfach. Sie kommt aus dem Herzen und muss nicht betteln. Lass dich drauf ein und lass es zu – verkauf dich nicht unter deinem Wert.

Die Gegenwart ist jetzt. Es geht ums Machen – einfach tun. Es geht nicht darum, den anderen Menschen etwas beweisen zu müssen oder unter dem Druck, den uns Andere machen, immer weiter zu streben und dabei unglücklich zu sein. Es geht um dich selbst und um das, was du wirklich liebst und willst. Ja, es kann sein, dass du in dieser Situation eine Entscheidung treffen musst und eventuell dein Leben verändern wirst – aber hey, that´s life. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die derzeitige Situation beschleunigt diesen Prozess, der sich sonst ein wenig länger hingeschleppt hätte, einfach nur ein wenig.

Nimm dir Zeit und überlege dir, was du wirklich-wirklich willst. Nimm dir Zeit die ganzen Vor- und Nachteile in Ruhe abzuwägen und dann mach die ersten Schritte. Ich weiß, dass das nicht einfach ist und ich bin gerne da und halte dir das Händchen. Der erste Schritt ist der schwerste, aber ich verspreche dir, es lohnt sich. Danach wird es leichter und die Dinge werden sich von ganz alleine fügen. Denn sein wir ehrlich, wenn du weißt, was du willst, dann kennst du auch deinen Weg. Auch hier heißt es dranbleiben und die Dinge in Angriff nehmen.

Neue Menschen kommen in dein Leben und es ergeben sich wunderbare Partnerschaften. Nimm die Hilfe an, die dir angeboten wird, das ist kein Zeichen Schwäche, sondern von Stärke. Nur Kleingeister sind eifersüchtig auf Menschen, die den Partner unterstützen oder ihn nach vorne bringen wollen. Lass dich davon bitte nicht beeinflussen – es ist dein Weg und wenn dein Partner das nicht versteht, dann hat er ernsthaft ein Problem.

Diese Entschleunigung hat nur dazu geführt, dass wir uns achtsamer mit uns und unserem Leben auseinandersetzen sollen. Danach geht es spannend und neu weiter – lass dich drauf ein. Genieß die Zeit , sein mutig und hab Spaß.

Bleib gesund!

Werde verrückt

Das kann man in diesen Zeiten ziemlich einfach. Wir werden zugeschüttet mit Informationen und Nachrichten, egal ob wir wollen oder nicht. Gerade in Augenblick kommt man in den Medien nicht mehr an den Auswirkungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie um Corona herum. Das kann einem Angst und Bange werden lassen, besonders wenn es die eigene Existenz bedroht. Doch genau jetzt ist es wichtiger denn je sich einen unglaublichen Luxus zu leisten. Gestatte dir selbst, nicht alles wissen zu müssen. Vor allem nicht sofort. Die wichtigen Nachrichten erreichen einen immer, auf den unterschiedlichsten Wegen. Lass dich nicht mehr den ganzen Tag auf allen Kanälen berieseln und entspann dich wieder.

Jeder Mensch hat einen tiefen Zugang zur Weisheit des Lebens. Doch der ist häufig überdeckt mit Pseudowissen. Durch dieses Wissen haben wir das Gefühl die Oberhand zu haben, das Leben zu kontrollieren. Deshalb tun wir selbst dann, wenn wir eigentlich keinen blassen Schimmer haben, immer noch so, als wüssten wir Bescheid und stressen uns damit fürchterlich. Wir fürchten uns vor den Momenten des Nichtwissens. Wir haben Angst davor, dass andere Menschen schlecht von uns denken, wenn wir nicht alles wissen.

Dabei ist Nichtwissen eigentlich unser natürlicher Geisteszustand, denn eigentlich wissen wir so gut wie gar nichts. Nichtwissen ist nicht schlimm. Es ist ein schöpferisches Vakuum und zieht das Neue wahrhaft an. Aus der Stille und Leere des Nichtwisssens werden neue Erkenntnisse und Impulse geboren. Sie kommen tief aus deinem Innern. Du weißt immer alles, was gerade wichtig für dich ist. Mach dich deswegen nicht verrückt, denn alles, was du wissen musst kommt zum richtigen Zeitpunkt zu dir. Hab Vertrauen und Geduld. Ja, ich weiß schon jetzt wer jetzt lacht, denn ich habe es auch nicht so mit der Geduld. Aber ich habe ein Grundvertrauen darin, dass die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu mir, in mein Leben, kommen. Entscheidend ist, dass du weißt, was du wirklich willst.

Alles, was du heute bist, spiegelt nicht wider, wer du wirklich bist, sondern was du über dich glaubst.

Wenn du das Glück hattest, von Eltern großgezogen zu werden, die dir kontinuierlich das Gefühl gaben, ein wertvolles, liebenswertes, fähiges Wesen zu sein, dann hat sich diese Botschaft schon während deiner Kindheit fest in dir verankert. Du musst es nicht mehr bewusst denken, doch deine gesamte Existenz wird auf diesem Weltbild aufbauen. Du traust dir viel zu. Du gehst gern in Beziehungen. Du ziehst Liebe und Erfolg an, denn du hältst dich für ein wertvolles und kompetentes Wesen.

Wenn deine Eltern anders waren, dann haben sie wahrscheinlich mit Kritik und Liebesentzug versucht, dich zu kontrollieren. Da Kinder ihren Eltern blind vertrauen ziehen sie fatale Schlussfolgerungen für sich aus so einem Verhalten. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin falsch“ oder „Ich habe keine Liebe verdient“. Du glaubst, dass deine Beziehungspartner, Gelt oder Gott sind mehr wert als du selbst. Du glaubst um Reichtum zu kämpfen oder dir Liebe verdienen zu müssen. Wenn das Glück mal bei dir anklopft, kannst du es nicht in Ruhe genießen, und in dem Moment in dem du Freude empfindest, springen sofort wieder die Selbstsabotagemuster an. Du machst Beziehungen kaputt, indem du deine Partnerin betrügst oder lebst ein Leben, dass dir eigentlich keinen Spaß macht, du machst Allen etwas vor, nur weil es einfacher ist.

Es ist nicht die Welt, die dich begrenzt. Es ist deine Meinung über dich selbst. Die Person mit den größten Vorurteilen die gegenüber bist du selbst. Das Urteil, das du tief in dir drin über dich getroffen hast, bildet das Fundament für all deine Erfahrungen. Du erlebst deine begrenzten Möglichkeiten und Grenzen, weil du nichts anderes erwartest. Kein Mensch wird als Versager geboren. Aber es erfordert Mut und Kraft es nicht zu sein.

Wenn du erfolgreicher und glücklicher Leben möchtest, gestatte dir ein weiteres, größeres und schöneres Selbstbild. Verändert sich das Verständnis von dir, verändert sich deine gesamte Wirklichkeit. Entscheide dich einfach, keine begrenzenden Gedanken mehr über dich zu akzeptieren. In dir gibt es schlummernde Schätze und du ahnst wahrscheinlich schon, worin diese bestehen.

Es ist niemandem damit gedient, wenn du dich weigerst zu leuchten. Du bist wunderschön – geboren das Wunder des Lebens durch deine atemberaubende Komplexität zu feiern. Lass dein Licht strahlen, indem du dir gestattest, ab jetzt freier, großzügiger und liebevoller über dich zu denken. Wisse wer du bist und wer du sein willst. Hör auf dich an der Vergangenheit zu orientieren, denn die sagt nichts über deine Zukunft aus. Ja, du hast Fehler gemacht und dich falsch verhalten – das tun wir Alle.

Alles beginnt damit, dass du dir erlaubst frei und groß über dich zu denken. Lass dir weder von deiner Vergangenheit, noch von Freunden oder dieser alten, skeptischen Stimme in deinem Kopf weismachen, dass du es nicht kannst.

Du kannst das!

Jedes Mal, wenn du etwas erlebst und tust, was wirklich dir selbst entspricht, dann wirst du Freude empfinden. Es wird sich wunderbar anfühlen und es macht einfach Spaß. Allerding kann unser Verstand die Dinge manchmal verkomplizieren. Wenn wir zuviel über etwas nachdenken, dann wird es meistens nicht klarer, sondern verwirrender. Wir reden uns manche Dinge einfach selbst ein, obwohl sie eigentlich gar nicht so sind.

Klare Menschen sind sexy, im Sinne von attraktiv. Sie ziehen effektiv an, was zu ihnen gehört. Notorisch unklare Menschen nerven – sich selbst und ihre Umgebung. Sie landen immer wieder in Umständen, die sie eigentlich nie wollten. Wenn du dich nach mehr Klarheit sehnst, musst du dir zuerst bewusst machen, dass Unklarheit kein natürlicher, sondern ein antrainierter Zustand ist. Mit dieser Klarheit meine ich deine Fähigkeit, jetzt und hier zu erkennen, was dich stärkt, es zu benennen und dem auch deine Taten folgen zu lassen.

Der Zustand der Klarheit bringt dir deutliche Vorteile. Du kannst dir selbst weniger vormachen. Deine faulen Kompromisse werden offensichtlicher. Du nimmst deine Dummheit und die deiner Mitmenschen deutlicher wahr, das schmerzt. Klarheit ist nicht herdenkompatibel. Ein klarer Mensch bezieht eindeutige Position, er ist sichtbar. Wahrscheinlich wird er dadurch auch häufiger gemocht, aber noch häufiger abgelehnt. Klarheit bewegt, denn sie zwingt dich zu Konsequenzen. Außerdem bekommst du durch Unklarheit nie, was du wirklich willst. Hör auf dich dumm zu stellen.

Der Grund, warum manche Menschen ein langweiliges, enges Leben weit unter ihren Möglichkeiten führen ist, dass sie im Zusammenhang zwischen diesem Augenblick und den langfristigen Konsequenzen nicht erkennen. Dieser Moment, der alles ändern kann – du musst ihn zulassen.

Sei mutig und lass dich drauf ein. Du bist toll.

Erfolg tut gut

Du bist wunderschön. Du bist ein kreatives Genie. Du bist wahrhaftig. Du bist unendlich wertvoll. Du wirst geliebt. Du liebst frei und bedingungslos zurück. Dein Leben ist ein kostbares Abenteuer. Du bist gut. Du hast eine tolle Zeit. Du bist wunderbar.

Wie fühlt es sich an diese Dinge über sich selbst zu lesen? Spiegeln sie dich und dein Leben wider? Oder ist es komisch, ungewohnt und irgendwie verstörend. Wie wir darauf reagieren zeigt, wie wir in unserem Leben reagieren. Aber es ist das, was uns ausmacht. Im übrigen stimmt alles davon, was ich über dich geschrieben habe – du hast dir nur irgendwann in deinem Leben das Gegenteil einreden lassen. Wir haben vergessen wer wir wirklich sind: wunderschöne, einzigartige, liebenswerte, schöpferische Genies. Und es ist an der Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern.

Um erfüllt zu leben, brauchst du eine gesunde, positive Beziehung zur Tugend deines Erfolgs. Viele Menschen werten den Erfolg allerdings ab, weil sie ihn nicht haben. Denn kein Ego steht gern nackt und unwissend da. Ich hatte auch mal diese Antihaltung an den Tag gelegt und mich mit weniger zufrieden gegeben. Aber das hat mich weder erfüllt noch glücklich gemacht und so machte ich mich auf und ich versuchte herauszufinden wie es funktioniert.

Ich nahm die Reise mit vielen besonderen Stationen auf mich und durchlebte etliche Höhen und Tiefen. Mein Studium lief nicht so wie ich es mir wünschte und ich hatte ein ganz anderes Leben, mit anderen Prioritäten – glücklich war ich nicht. Doch eine ungestüme Kraft trieb mich zurück in meine Welt und mein Leben, mein Drang nach Wirken ist noch lange nicht gestillt. Ich fühlte mich ungeduldig zerrieben – zwischen großen Ideen auf der einen Seite und meinen begrenzten Ressourcen auf der anderen Seite.

Ich arbeitete über viele Jahre hart und kam oft auf keinen grünen Zweig. Aber materieller Reichtum kommt und geht. Doch es geht gar nicht um das Geld, sondern um die eigene Verwirklichung. Das klingt jetzt esoterischer als es eigentlich ist. Ich habe einen Weg gefunden die Handbremse zu lösen, die Kraft in mir zu befreien und in die richtige Bahn zu lenken – die sich richtig anfühlt. Ich nahm mir diverse Vorbilder und versuchte von ihnen zu lernen und mich zu entwickeln. Heute bin ich bin nicht nur erfolgreich, ich fühle mich auch so. Ich habe meine Berufung in der Architektur und der Bauwirtschaft gefunden und ich lebe sie auch.

Erfolg ist eine Tugend. Es ist meine Fähigkeit immer wieder frisch herauszufinden, was ich wirklich-wirklich will und dann mein gesamtes Potential sanft, bewusst und effektiv dafür einzusetzen, dass ich es auch bekomme.

Jeder Mensch muss wissen, was er wirklich-wirklich will. Das ist in Wahrheit schon das große Geheimnis dieses Erfolges. Denn jeder Mensch sehnt sich danach zu bekommen, was er wirklich-wirklich will. Mit diesem Wissen kann man sich dafür einsetzen es zu erreichen – sanft, bewusst und effektiv. Es ist dein eigener Weg, niemand außer dir selbst geht ihn. Lass dich bitte auch von Niemandem aus dem Tritt bringen, nur weil du anders agierst oder lebst. Es geht um dein eigenes Glück und nicht um das der Anderen. Ich arbeite gerne und ich liebe meinen Job, auch wenn viele Menschen andere Prioritäten setzen. Es ist mein Leben und ich liebe es. Ich habe auch viele Dinge, die ich neben der Arbeit noch pflege, wie das Segeln im Sommer und das Treffen mit dem Partner und Freunden.

Erfolg regt deine Entwicklung an. Er lockt dich aus der Komfortzone. Er macht dich sichtbar. Er lässt dich neue Wahrheiten über dich entdecken. Erfolg in dem, was du liebst, weitet deinen Geist, durchflutet dich mit Ekstase und lässt dich still werden.

Mich macht kaum etwas so glücklich wie der Anblick eines Menschen, der für sein Ding brennt und sein gesamtes Potential dafür mutig und entschlossen in die Waagschale wirft. Diese bewusste Selbstverwirklichung im Geist und in unseren Taten.

Ein Mensch, der nicht weiß, was er will oder wie er es bekommt, nervt. Er raubt einem mit seiner Unklarheit Energie. Er macht gerne andere für sein Unglück verantwortlich, ist neidisch auf die, die ihr Ding durchziehen und verbreitet lieber negative Nachrichten, als aktiv die Welt zu verschönern. Diese schöpferische Kraft zieht tolle Menschen in dein Leben und haben Spaß mit dir. Du verdienst es die schönste und beste Version von dir selbst zu sein.

Verständnis ist wichtig. Denn wenn du verstehst, was in deinem Leben passierst, dann bist du dir darüber bewusst was gerade passiert und wie du hierher gekommen bist.

Sinn ergibt sich, wenn du tust was du wirklich-wirklich willst. Wenn die Dinge dich berühren, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Erfolg heißt, dass du deinen Weg gehst um das zu bekommen, was du wirklich-wirklich willst. Diese Erfahrung wird dich stärken und dir helfen weiter zu kommen.

Wenn wir nicht erkennen können, wo wir uns auf unserer Reise gerade befinden, wenn wir nicht verstehen wie wir hierher gekommen sind und was gerade passiert, dann irritiert uns das. Wir fühlen uns unsicher, verwirrt, gestresst und verunsichert. Wenn das, was geschieht, für uns ohne Wert ist, kommt uns die Motivation abhanden. Das innere Feuer erlischt. Nach einer Weile fühlen wir uns traurig und leer. Wenn wir keinen Weg sehen, unsere Herausforderungen gut zu bewältigen und das zu bekommen, was uns wichtig ist, dann wächst der Frust.

Auch ist man seinen Kindern kein gutes Vorbild mehr. Denn wenn man einen Job nur macht um etwas zu tun zu haben, mit dem man aber nicht glücklich ist, dann sollte man es lieber lassen. Das ist der Punkt, um mutig zu sein und sich den Dingen zu stellen, die einen wirklich bewegen. Die Zeiten sind im Augenblick genau richtig, um die Dinge noch mal auf den Prüfstand zu stellen. Ist das Konzept deines Lebens oder auch deines Business wirklich das, was dich glücklich macht oder würdest du eigentlich lieber etwas anderes machen. Wenn du mal erfolgreicher Unternehmer einer florierenden Franchisekette sein wolltest, warum bist du jetzt in deinem kleinen Laden unglücklich? Weil es nicht das ist, was du wirklich-wirklich willst.

Das Leben, das du heute führst ist das Ergebnis deiner Gedanken aus den letzten Jahren. Deine Gedanken werden Wirklichkeit. Dein Denken kann alles in deinem Leben beeinflussen. Deine Gedanken können dich innerhalb von Sekunden aus dem Paradies in die Hölle und wieder zurück beamen. Sie können dein Selbstbewusstsein in luftige Höhen heben oder durch die Kellerdecke brechen lassen. Sie beeinflussen stark, wie du dich fühlst und was du ausstrahlst. Sie bestimmen maßgeblich, mit wem du Beziehungen eingehst und auch in welcher Qualität. Deine Gedanken sind Hauptursache dafür, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Deine Gedanken initiieren deine Handlungen und die wiederum sind es, die die Umstände deines Lebens formen. Viele verdrängen das allerdings lieber. Es gibt keine neutralen Gedanken. Deine bewussten und unbewussten destruktiven Gedanken erzeugen langfristig negative Ergebnisse. Bewusste und unbewusste konstruktive Gedanken erzeugen positive Ergebnisse. Denke neu, verrückt und frei.

Kultiviere, was dich stärkt. Lass weg, was dich schwächt. Mehr braucht es nicht.

Alles, was du brauchst ist deine Bereitschaft, immer wieder mutig an den Rand deiner Komfortzone zu treten, lustvoll zu erschauern und dann noch einen Schritt weiterzugehen. Man kann schon mit wenigen Dingen diese Bereitschaft stimulieren und dann mutig vorangehen. Das funktioniert indem man einen neuen, ungewöhnlichen Gedanken denkt, ein anspruchsvolles Buch liest, sich Ziele steckt, die bisher außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt, einen anderen Weg zur Arbeit wählt, sich mit Menschen außerhalb seines normalen Dunstkreises unterhält.

Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Sei mutig und lass die Bilder von deiner eigenen besten Version zu und mach sie wahr. Wenn sich dein Verständnis von dir selbst verändert, dann verändert sich auch deine Wirklichkeit. Alles hängt immer mit allem zusammen.

Deshalb entscheide dich einfach dafür keine begrenzenden Gedanken über dich selbst zu akzeptieren. In dir ist schon alles vorhanden. Lass es zu und lebe das Leben, was du dir wünschst. Sei mutig und lass dich drauf ein. Denke groß und mach deine Träume wahr.

Deine Gedanken werden zu Gefühlen. Deine Gedanken werden zu Handlungen. Deine Gedanken werden deine Wirklichkeit.

Ja, du kannst das!

Ich glaube an dich!