Mach es besser

Hier ein weiterer Teil der Eigenschaften, die das Leben von jetzt auf nachher verändern werden und die leider ein verstaubtes, unattraktives Image haben. Völlig zu Unrecht und die so verblüffend simpel und oft auch selten sind, dass die Wenigsten auf die Idee kommen, wie wichtig es ist. Es geht um Dankbarkeit.

Klar, wissen tun wir alle unheimlich viel. Aber Wissen bringt gar nichts, denn man braucht Bewusstsein. Es muss einem einfach bewusstsein, wie unendlich geil das Leben ist, wie beschenkt man ist, wie schön jede Sekunde ist und wie sehr man dafür dankbar sein kann. Wenn es einem bewusst ist, dann wird man ganz automatisch so handeln – ohne Nachdenken, ohne Bemühen, ohne Anstrengung. Deshalb heißt es ja auch Bewusstsein und nicht Bewusstwissen.

Und von Wissen zu Bewusstsein ist ein Prozess. Der Prozess geschieht viel weniger durch Anstrengung und Leistung, sondern viel mehr durch die nötige Energie. Der einfachste Weg zur Dankbarkeit befindet sich gerade auf dem Bildschirm.

Sei dankbar für unser Land, denn in Deutschland gibt es eine Kultur des Schimpfens und des Jammerns über die Regierung im Speziellen, die politischen Verhältnisse im Allgemeinen und was hat der Staat überhaupt alles wieder falsch gemacht. Klar, das macht sich so viel besser auf der Titelseite der Bildzeitung, als zu schreiben, dass man in einem der poltisch stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der ganzen Welt lebt. Ich bin jeden Tag so dankbar für unser Land! Du darfst in einem der reichsten Länder der Welt leben. Ich freue mich über den Frieden. Ich bin dankbar, dass wir nicht um unser Hab und Gut bangen müssen, weil Rebellen es vielleicht willkürlich zerstören, meine Familie umbringen und keinen kümmert es weiter.

Ich bin dankbar für soziale Leistungen und zahle gerne Steuern, denn Steuern zu zahlen heißt doch, dass ich etwas verdiene. Und dass ich etwas verdiene, bedeutet, dass ich Arbeit habe, und Erfolg dabei. Oh wie schön das ist! Deutschland ist ein Land, das es beinahe jedem möglich macht, beruflichen Erfolg aufzubauen und zwar ohne Angst haben zu müssen, dass morgen die Währung entwertet wird oder ein Putsch stattfindet.

Ich bin dankbar für die Krankenversicherung und die Polizei. Mal ehrlich! Habt ihr eine Ahnung, dass es in sehr vielen Ländern nicht ratsam ist, unterwegs mit dem Auto liegen zu bleiben, weil es automatisch bedeutet, dass man überfallen wird?

Ich bin so dankbar für die Möglichkeiten der Bildung, die kulturellen Angebote und den freien Zugang zu ihnen. Deutschland ist einfach ein wundervolles Land, um hier zu leben. Danke für die Freiheit, die wir hier genießen dürfen! Danke für die Möglichkeit, alles zu werden, was man werden möchte! Die meisten laufen durch die Gegend, wie wenn es das Selbstverständlichste der Welt wäre, dass sie Glückspilze hier aufwachsen und leben dürfen, aber es ist ein großes Geschenk und ein Privileg. Denn die allerallermeisten Menschen auf dem Planeten kämpfen um ihr Überleben.

Sei dankbar für jeden Augenblick, denn die meisten Menschen leben nicht bewusst und deshalb ist der Alltag so eine Art Trott für sie. Morgens aufstehen, frühstücken, waschen, joggen, zur Arbeit gehen, Mittag essen, nach Hause kommen, Hausarbeit erledigen, mit den Kindern spielen, Abendessen, ins Bett gehen. Am Wochenende ein Ausflug, im Urlaub für 2 Wochen in die Türkei. Hört sich nach einem wirklich aufregenden Leben an.

Ich sage dir genau, was bei mir anders ist: Wenn ich morgens meine Augen aufmache, dann spüre ich die glatte Bettwäsche und mein unendlich weiches Kissen und ich denke „oh, mein Bett ist das Allerschönste! Au man! So kühl und glatt und ich habe so viel Platz darin!“. Und ich strecke mich noch mal lang und rolle mich hin und her mit Hochgenuss, weil ich ja so viel Platz darin habe. Ich bin fit und darf aufspringen, meine Beine sind gesund und trinke eine Tasse Tee. Der beste Tee auf der ganzen Welt.

Weiß du, was ich damit sagen will, denn ich genieße alles so intensiv und bin so dankbar für das, was die Meisten für absolute Selbstverständlichkeiten halten. Für mich ist das alles nicht selbstverständlich. Für mich ist jedes Detail ein Geschenk! Das, was die meisten nicht mal beachten und außer Acht lassen, koste ich ganz intensiv und bewusst und bin dankbar, dass ich es darf.

Wenn ich essen gehe und es schmeckt wirklich gut, dann versinke ich geradezu in dem Gericht und bedanke mich beim Servicepersonal. Habe ich Kontakt mit einem Menschen, der mich inspiriert, ermutigt, beflügelt hat, schreibe ich ihm garantiert im Nachhinein eine überschwängliche Nachricht oder Mail und bedanke mich herzlich bei ihm. Ich könnte platzen vor Dankbarkeit für Menschen! Es gibt so ein paar Kandidaten, die sind mir hingegeben, sie unterstützen und lieben mich, sie inspirieren mich und ich kann mich zu 100% auf sie verlassen. Ich bin so dankbar, ich könnte schreien!

Es gibt Momente, da habe ich mal keine Lust, zu arbeiten. Da nerven die Baustellen, das Wetter ist mies und Alle irgendwie schräg drauf oder es gibt Zeitdruck oder andere Umstände und auf einmal würde ich am liebsten alles liegen lassen. Doch Trick 17 und dann halte ich kurz inne und mache mir bewusst, dass ich den weltschönsten Job machen darf, den es überhaupt gibt – ich darf das tun, was ich liebe. Boah, wie schön das ist! Innerhalb von Sekunden ist jeder Frust weg, die Leichtigkeit wieder da und ich bin hochmotiviert. Ich bin so dankbar dafür.

Verstehst du, ich bin dankbar für die einfachsten Dinge – dafür, dass ich gesund bin, dass ich leckeres Essen habe, dass ich Auto fahren kann und dadurch mobil bin, usw.. Und ich bin das täglich, wenn ich ins Auto steige. Es gibt doch bewusstseinerweiternde Drogen, mit ihnen erscheint jede Farbe bunter, jede Emotion intensiver, jedes Detail schöner. Aber das kannst du auch haben, nur ohne die Drogen. Indem du dir bewusst machst, wie gut du es hast.

Sei dankbar für das, was du bist und zwar ungeachtet der äußeren Umstände, abgesehen von den Schwierigkeiten und Problemen, egal, ob gerade ein guter oder ein mieser Tag. Siehst du, hier ist der Unterschied, denn man schaut sich zuerst die Umstände an und beurteilt das Leben danach. Ich aber schau mir zuerst mich an. Wie absolut überragend, wunderschön, explosiv, alles verändernd, stark und gleichzeitig zart, alles Schlechte niederwalzend und alles Schöne hervorbringend ist bitteschön dieses Leben in mir bzw. bin ich.

Und aus diesem Blickwinkel verlieren die äußeren Umstände mächtig an Bedeutung für mich.
Die machen eh immer auf Drama, aber ich lasse mich nicht beeindrucken, dafür ist mir mein Leben zu kostbar. Ich meine nicht das Äußere, ich meine einfach nur mein Innerstes.

Das, was du bist, ist absolut einzigartig. Man kann sich jeden Tag so unendlich an sich selbst freuen. Ich habe die allergrößte Freude an mir und bin so dankbar für mich! Die Liebe lebt in mir und die ist immer stark, immer voll, immer alles verändernd, immer exzellent, immer glücklichmachend.

Vergleicherei hindert einen am Meisten daran, dankbar zu sein. Indem man sich mit anderen vergleichst und vermeintlich schlechter abschneidest, wertet man alles, was man ist und alles, was man hat, automatisch ab. „Der hat ein schöneres Auto, die sind ständig auf Reisen, die hat einen Freund und ich nicht, die Kinder von der Freundin können schon und deine noch nicht, die hat immer Glück, ich habe immer Pech, die sieht besser aus, Erfolg im Beruf, und was ist mit mir“ Wer gibt einem das Recht sich selbst abzuwerten? Alles, was man ist, ist kostbar, einzigartig und individuell auf einen zugeschnitten. Keiner darf sich an anderen messen. Was die anderen sind oder nicht sind und was die anderen haben oder nicht haben und was die anderen erreicht haben oder nicht erreicht haben, geht einen nichts an!

Zurück zum Schönen, denn jede Sekunde deines Lebens ist ein Geschenk an dich. Du selbst bist ein Geschenk an diese Welt – einzigartig, anders als der Rest, inspirierend, leicht, beschwingt, sanft und stark zugleich. Du bist dir deines Wertes bewusst und die Dankbarkeit für dich und dein Leben dringt dir aus jeder Pore. Du freust dich so über alles, was du hast und bist, dass es einfach von alleine mehr wird!

Danke für das Schönste im Leben jetzt.

Meine Güte, geht’s uns gut…

Mach das Beste draus

Es sind Eigenschaften und Fähigkeiten, die dein Leben wirklich erfolgreich machen und die wichtig sind, um dauerhaft glücklich zu sein – trotzdem werden sie für dich im ersten Augenblick nicht nur ungewohnt, sondern eventuell sogar unattraktiv klingen. Aber ohne diese Eigenschaften wirst du es im Leben nicht weit bringen, so sieht’s aus. Leider werden diese Dinge nicht an der Schule gelehrt, dabei wäre es dringend notwendig! Außerdem sind es Dinge, die für deine berufliche Zukunft essentiell, deshalb alle Berufsanfänger gut aufgepasst.

Das Beste daran ist, dass man es nicht wie eine neue Regel lernen braucht, nach dem Motto, „ach ja, das auch noch.“ Es ist viel, viel besser, denn genieß die Worte, nimm sie ins Herz auf und zack freut man sich, dass es bei einem genauso ist. Bereit? Etwas, was einen täglich glücklich machen wird und ohne dessen Erfolg überhaupt nicht möglich ist, ist unter anderen…

Hingabe. Ich weiß. Hingabe klingt nach Aufopferung, nach Leiden, Verzicht und „einen Preis zahlen“. Davon rede ich aber nicht, denn Hingabe ist eine so wunderschöne Eigenschaft und ohne Hingabe kommt man nirgendwo hin. Na gut, man kommt schon irgendwohin, aber nicht da, wo es schön ist. Hingabe bedeutet Leidenschaft, voller Begeisterung und Eifer die Dinge zu tun, die getan werden müssen. Hingabe ist Enthusiasmus und Brennen im Herzen.

Ich verrate dir etwas, wenn man die Dinge, die getan werden müssen, mit Hingabe tut, dann wird man sofort seine Lebensqualität um ein vielfaches vergrößern. Auf einmal wird der Alltag auf einen Schlag wunderschön sein und man selbst innerlich erfüllt und zufrieden. Ich betone noch einmal, der Alltag und nicht der Feiertag, die Wochenenden oder der Urlaub. Urlaub kann ja jeder mit Hingabe! Aber mal ehrlich, das ist nicht das Leben.

Das Leben sind all die kleinen Dinge und Momente, die vielleicht gar nicht so spektakulär sind. Das Leben ist die Situation, in der man sich gerade befindest, der Beruf, das Familienleben, die Umstände. Wenn man genau diese Dinge mit Hingabe tut und nicht einfach nur, weil sie getan werden müssen, sondern, wenn man sie mit Begeisterung und Hingabe tut, dann wird man auf einmal den Alltag so schön finden. Dinge wie Aufräumen oder Essen kochen oder Zeit mit deinen Kindern verbringen oder seine berufliche Arbeit tun oder Wäsche erledigen.

Hingabe bedeutet, Dinge exzellent zu tun, obwohl sie vielleicht unspektakulär, unglamourös, oder etwas mühsam über eine längere Zeit hinweg sind. Man ist noch nicht ganz am Ziel, aber trotzdem gibt man immer sein Bestes. Ich sag’s ganz ehrlich, ich möchte nichts ohne Hingabe tun. Mich kotzt es an, Dinge nur halbherzig zu erledigen. Ich will nicht etwas irgendwie, Hauptsache, es ist gemacht tun. Deshalb gebe ich immer mein Bestes, aber nicht aus einem perfektionistischen Druck heraus, sondern, weil ich die Dinge gerne einfach aus ganzem Herzen tue. Und zwar egal was es ist, selbst die simpelsten Dinge. Wenn ich etwas koche und sei es nur ein einfaches, schnelles Gericht, dann zelebriere ich es regelrecht und mache es mit so viel Liebe, wie es geht. All die frischen, wunderbaren Lebensmittel, die Gewürze, die Konsistenz des Gerichtes, es ist ein einziger Genuss!

Wenn ich arbeite konzentriere ich mich auf die Sache und tauche in einen kreativen Flow ein. Merkt jemand, ob ich die Dinge lustlos gemacht habe oder ob ich riesige Freude dabei hatte und alles gegeben habe? Ehrlich gesagt, in den meisten Fällen nein. Sogar das Ergebnis würde unter Umständen gleich ausfallen. Aber darum geht es nicht, denn die Hingabe hat nichts mit Öffentlichkeit zu tun, nichts mit Außenwirkung oder mit Beifall von anderen. Ob du hingegeben an eine Sache bist oder nicht, das sieht in den meisten Fällen kaum jemand.

Aber das war auch vollkommen egal, denn Hingabe ist etwas, was einen zuallererst selbst erfüllt. Egal, ob es jemand bemerkt und würdigt. Hingabe und leidenschaftlicher Einsatz sind Skills, die in der Berufswelt sehr gefragt sind. Es sind nicht die Menschen, die am talentiertesten sind, die mit dem besten Abschluss, die Schlausten oder die Studierten, die am erfolgreichsten sind. Es sind diejenigen, die ihre Sache mit Leidenschaft und Feuer im Arsch tun!

Jeder gute Vorgesetzte wird auf die Dauer deine Hingabe erkennen und würdigen. Dessen kannst du dir sicher sein! Merke: Dinge kann man lernen – eine Herzenseinstellung nicht! Einige Geschäftsleute bzw. Firmen arbeiten nach dem Prinzip, das ist nur ein kleiner Kunde, da brauchen wir uns nicht so viel Mühe geben. Wenn dann die großen Fische kommen, dann geben wir alles! Glaub mir, dazu wird es nie kommen, denn bist du im Kleinen nicht treu und hingegeben, dann wird einem auch nicht mehr anvertraut werden, so sieht’s aus.

Hingabe bedeutet z.B. länger da zu bleiben, um alles fertig zu stellen, obwohl es niemand sieht oder direkt belohnt. Hingabe ist nicht „Dienst nach Vorschrift und keinen Handschlag mehr“, sondern Exzellenz selbst in den unscheinbaren Bereichen. Hingabe bedeutet nicht, ein perfektes Ergebnis abzuliefern, sondern mit ganzem Herzen bei der Sache zu sein.

Also sei hingegeben an die Dinge, die man jetzt hat und tut, denn vieles davon ist anfangs unspektakulär, unscheinbar und beeindruckt keinen. Aber wenn man im Kleinen hingeben kann, dann wird etwas Großartiges daraus entstehen!

Wenn das, was man beruflich macht, keinen Spaß macht, dann ändere es. Und wenn es nicht geht, dann gib dich dem hin. Mache einfach das, was zur Zeit in den eigenen Händen liegt, mit ganzem Herzen! Egal, ob es bereits das ist, was du „schon immer mal machen wolltest.“ Es geht immer um die Herzenseinstellung und nicht so vordergründig um das, was man genau tut. Jeder Mensch mit dem man zu tun hat ist wichtig und sollte geschätzt werden.

Ich lernte vor Kurzem in einem Ladengeschäft einen jungen Mann kennen. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch, und sprachen über seine Zukunft. Er verriet mir, dass er von etwas ganz Großen im Medien- und Musikbereich träumt, und seine Zeit als Verkäufer einfach nur absitzt. Und ich sagte ihm direkt, dass er darauf bis zum Jahr 29843 warten kann!

Genau das ist der Punkt, Treue und Hingabe in den Dingen, in denen man sich gerade befindet. Mögen sie im Moment nicht „dein Traum“ oder „das ganz große Ding“ sein. Was glaubst du, wie viele von „großen Dingen“ träumen, aber sonst nur alles schlampig und nachlässig erledigen, weil „da habe ich keinen Bock drauf.“ Glaub mir, damit wirst du niemals etwas erreichen und schon gar nicht das „ganz große Ding“.

Es kommt nicht auf die Situation an, es kommt auf dein Herz an! Feuer, Leidenschaft, Hingabe, Treue im Kleinen, auch in den Dingen, die keiner sieht oder bemerkt oder würdigt, sind ein garantierter Schlüssel zu einem glücklichen, erfüllten Leben. Und je jünger man ist, wenn man es verinnerlichst, umso besser.

Noch ein wichtiger Punkt, der einigen nicht so gefallen wird, denn manchmal hat Hingabe doch etwas mit Opferbereitschaft zu tun. Aber nicht auf so ne eklige Art und Weise!

Wenn man sich für eine Sache mit Leidenschaft engagiert, dann wird man oft seine Bequemlichkeit opfern. Wenn etwas in einem brennt und man einmal erlebt, was es heißt, für etwas hingegeben zu sein, dann wird man auch Umstände in Kauf nehmen, um sein Ziel zu erreichen. Das sieht dann vielleicht nach außen wie ein Opfer aus, ist aber nur eine logische Folge. Sind die Menschen nicht bereit, nur das kleinste bisschen ihrer Bequemlichkeit aufzugeben, um etwas zu erreichen und schieben zig Ausreden vor, warum und weshalb diese oder jenes nicht geht, dann ist klar, dass sie nicht bereit sind sich einfach hinzugeben.

Hingabe ist aber nicht, Dinge perfekt aus einem Druck heraus zu tun, um besser zu sein, als die anderen, das ist so ein Wettbewerbs- und Vergleichsding, in dem der eine schlechter und der andere besser abschneidet. Das ist keine Hingabe, das ist Dreck!

Oder sich für Dinge aufzuopfern, indem man Wichtiges vernachlässigt wie Zeit für sich selbst, seine Freizeit, seine Familie, etc. Wenn einen eine Sache so beansprucht, dass viele andere Bereiche darunter leiden, dann ist es nichts Gutes. Im Gegenteil, denn es sollte einen seine Aufgabe inspirieren und pushen und einen insgesamt hinterher glücklicher und erfüllter machen!

Genauso wenig bringt es einen weiter, immer penibel und übergenau sein und einen perfektionistischen Anspruch an sich selbst haben. Denn dann schwingt immer die Angst mit zu kurz zu kommen, nicht beachtet odergesehen zu werden, es nicht zu schaffen, etc. Noch mal, Hingabe bedeutet nicht, ein perfektes Ergebnis hinzubekommen. Hingabe heißt, dass man etwas tut mit Feuereifer, Motivation und Freude an der Sache.

Man kann nicht auf die Dauer jemanden lieben, der so hingegeben ist wie ich und weiterhin ein schlampiges halbherziges Leben führen. Und dann, ganz konkret, wenn man merkt, dass man in einer Situation nicht zu 100% da ist, dann entscheidet man sich der Sache völlig hinzugeben. Einfach jetzt in diesem Augenblick diese simple Tätigkeit mit dem maximalen Genuss auszuführen.

Auch Dinge, die man nicht mag, ja fast schon hasst, egal. Dann mache es trotzdem hingegeben und so gut, wie du kannst und schon bald wirst du jemanden dafür bezahlen können, der sie dir diese Dinge abnimmt, weil er sie gerne tut. Ich habe zum Beispiel schon von Menschen gehört, die gerne bügeln. Ja, echt!

Auch ich mag auch nicht alles, was ich tun muss. Aber immerhin habe ich bei solchen Tätigkeiten mich selbst dabei und mit mir ist es einfach überall schön! Ich genieße dann einfach mich und freu mich an mir selbst und schon laufen mir die Dinge ganz leicht von der Hand! Ich liebe es, intensiv zu leben, anstatt einfach nur den Alltag „hinter sich zu bringen“ oder „auf die Reihe zu kriegen“. Das ist doch ätzend, mal ehrlich.

Wenn man glaubt, dass man die Dinge verloren hat und sie jetzt wieder haben will. Dann brauchst du nur *Abrakadabra* einmal quer über den Bildschirm lecken – und schon geht’s wieder! So ein Quatsch. Kümmere dich um das Hier und Jetzt.

Ich liebe Menschen, die Dinge aus vollem Herzen tun und zwar nicht, weil sie dafür Beifall bekommen, sondern einfach, weil sie es sind.

Ich liebe Hingabe! Und Herzblut! Und Leidenschaft!

Du schaffst richtig viel

Eins ist mal klar, denn wer nicht viel auf die Reihe kriegt – der kriegt nicht viel auf die Reihe. Das Prinzip von Saat und Ernte gilt nicht nur für den Acker, und ich will unbedingt, dass man in seinem Leben die schönsten und saftigsten Früchte erntet. Es ist für mich sehr wichtig, dass bei all der Liebe und der positiven Energie, reine Lebenslust und Tatendrang rauskommt, und nicht so ein Schwelgen in esoterisch-träumerischen Gefühlen, bei denen man sein Leben nicht im Griff hat.

Bei solchen Themen gibt es stets zwei Extreme, naämlich einmal diejenigen, die Tag für Tag unter Druck ackern, weil sie keine eigenen Grenzen kennen, jemandem etwas beweisen wollen oder unter Perfektionismus und Pedanterie leiden. Und es gibt die Berufs-Chiller, die in den Tag hineinleben, und grundsätzlich Leistung verweigern oder auf optimale Bedingungen warten, die niemals kommen werden oder eben nur das Nötigste machen.

Ich kenne keine Faulheit und tagelanges Abhängen, bekomme viel auf die Reihe und das sehr erfolgreich, allerdings ist alles so beschwingt und leichtfüßig, dass es wirklich Spaß macht. Stell‘ dir vor, du möchtest ein Hochzeitskleid schneidern lassen oder einen Schrank vom Schreiner bauen lassen oder du brauchst Hilfe mit deinen Finanzen, denn bei dem Dschungel aus Krediten, Versicherungen und Geldanlagen steigst du selbst kaum durch.

Nun gibt es in jeder dieser Branchen unzählige Profis und jedes Mal stellt sich die Frage, welchen von diesen würde man beauftragen. Unabhängig vom Sympathiefaktor wäre einem vor allem eins wichtig, denn derjenige soll seinen Job so gut wie möglich machen, einfach exzellent. Wenn man mit Sicherheit wüsste, dass man eine Spitzenleistung bekommt, wäre man sogar bereit, etwas mehr Geld zu investieren, denn es geht schließlich um das eigene Kleid, um den eigenen Schrank und um die eigenen finanziellen Angelegenheiten. Es geht um einen Selbst und deshalb wählt man jemanden, der seine Arbeit exzellent macht, ist ja klar.

Wir machen die Dinge immer exzellent. Zu uns passt kein Aufschieben, kein nachlässiges Erledigen, kein Mittelmaß, kein Gepfusche, denn es gibt nichts Minderwertiges oder Halbherziges. Kein „Da habe ich jetzt keinen Bock drauf, also mache ich es irgendwie. Diese Exzellenz betrifft alles, womit du es im praktischen Bereich zu tun hast, mangels Alternativen. Das passiert weder aus Druck oder Zwang, nicht aus dem Gefühl heraus, jemanden etwas beweisen zu müssen, nicht aus der Angst heraus, nicht gut genug zu sein. Mit Exzellenz meine ich ausdrücklich nicht Perfektionismus oder Pedanterie. Diese beiden sind aus der Angst geboren, etwas falsch zu machen, möglichst perfekt sein zu wollen, und eigentlich Zwänge. Exzellenz ist Genuss und Schönheit und Flow in einem, da kann nur etwas Gutes herauskommen.

Deshalb ist es so wichtig die Prokrastination zu entfernen. Denn Prokrastination wird ein bisschen milde belächelt, aber sie ist ein Massenphänomen, schließlich schiebt Jeder Unangenehmes auf und das ist irgendwie menschlich und sympathisch. Das mag ja alles sein, aber wir sind hier eben nicht bei menschlich und ich wünsche mir, dass du die Prokrastination ab sofort nicht mehr als harmlos bezeichnest. Mögen alle anderen bei einer unangenehmen Aufgabe „erstmal Instagram und Käffchen“, du siehst es als das, was es ist, nämlich ein Lebenszeit-Fresser. Zu prokrastinieren ist irgendwie teenagerhaft, nicht verantwortungsvoll, und passt nicht zu dir. Man kann sich nicht vor Dingen drücken, nur weil sie zunächst unangenehm erscheinen. Die Aufschieberitis soll sich mal vor dir drücken.

Prokrastination ist eine ganz schwache Energie und man kann sie tatsächlich leicht überwinden, aber nicht durch Kämpfen und Zwingen und „Ich muss da jetzt durch“, sondern einfach durch’s Bewusstmachen, dass das Ding nichts für dich ist. Ganz so, wie wenn einem eine Verkäuferin eine hässliche Billig-Handtasche anbietet, und man freundlich, aber entschieden „Nein, danke, die ist nichts für mich.“ entgegnet. Man könnte sie trotzdem nehmen, aber wir wollen ja schließlich was zustande bringen. Also nehmen und Zeug auf die Reihe kriegen geht leider nicht gleichzeitig.

Manche schieben Dinge schon so lange und so beharrlich auf, dass die Prokrastination quasi zu ihrer Persönlichkeit geworden ist. Man denkt dann, dass man gar nicht mehr anders kann. Und ich sage dir, das stimmt nicht. Es mag ein bisschen dauern, bis es einem ins Fleisch und Blut übergegangen ist, aber ich würde an dieser Stelle überhaupt nichts als „ich bin so.“  akzeptieren.

Du kannst das. Du kannst es wirklich entfernen. Und ja, ich weiß genau, dass man ganze Regale mit Büchern über Prokrastination füllen und teure Workshops buchen kann, wie man das Ding am besten los wird. Dabei ist es so einfach.

Als erstes entfernt mal Ablenkung. Dieser Ratschlag ist wichtiger, als man zunächst glaubt, denn seitdem ich das konsequent umsetze, ist der Lebensqualität-Unterschied zu vorher enorm. Es überrascht mich selbst. Das Smartphone ist der Produktivitäts- und Konzentrations-Killer Nummer eins. Deshalb lautet mein Ratschlag, hat man eine Aufgabe zu erledigen, dann lege das Handy in einen anderen Raum, im Stumm-Modus, keine Vibration, kein auf dem Tisch umgedreht liegen lassen, kein Flugmodus. Du wirst staunen, wie unfassbar viel Zeit und Effektivität dir das bringt.

Mir ist absolut klar, dass das Handy einfach Sucht vom Feinsten ist. Alleine die ständige Dopamin-Ausschüttung, wenn man einen netten Kommentar oder eine schöne WhatsApp bekommen hat. Aber auch hier gilt, man ist ungefähr eine Million Mal stärker als jedes Smartphone und wenn ich dir sage, dass du in der Lage bist, das Ding für 2 Stunden stumm in einen anderen Raum zu legen, dann glaub mir ein einziges Mal.

Außerdem entfernst du die Unlust. Die Einstellung „Ich halte hier durch, bis ich etwas Neues habe, das mich erfüllt, das mache ich dann exzellent.“ist reinste Selbstlüge. Das gilt übrigens auch für „Ich räume meine Wohnung erst auf, wenn ich eine neue, schönere habe.“ oder für „Ich stehe ganz früh auf und fange schon um 8 mit der Arbeit an, wenn ich eine Beförderung bekommen habe.“ All das wird nie passieren. Wenn man an seiner jetzigen Arbeitsstelle alles schlampig ausführt, sein Zimmer jetzt nicht ordentlich hält und jetzt bis zum letzten Drücker im Bett bleibt, dann wird niemals ein Upgrade kommen. In keinem Bereich.

Ich würde dir als Chefin niemals mehr anvertrauen, wenn ich merke, dass du deine jetzigen Aufgaben halbherzig und unzufrieden ausführst, in der Hoffnung auf etwas Besseres, Größeres oder dir Würdigeres. Diese Einstellung ist weiterverbreitet, als man glaubt, denn man hat einen großen Traum und bis sich dieser erfüllt hat, ist man sich quasi zu schade, geringere Aufgaben zu übernehmen. Oder erledigt sie zwar, aber eben etwas lustlos, weil „Das ist ja noch nicht mein großes Ding, eigentlich will ich was ganz Anderes…“

Dein „Eigentlich will ich was ganz Anderes…“ in Ehren – ich bin garantiert der größte Supporter von Träumen und Zielen überhaupt, allerdings baust du nur Luftschlösser, wenn du das, was du im jetzt hast, nicht würdigst.

Dabei verpasst du gänzlich, dass du jetzt alles zur Verfügung hast, um jetzt zu lernen, was du lernen sollst. Du missachtest die kleinen Schritte dahin, genießt weder diese noch den gesamten Lernprozess und wartest auf veränderte Umstände. Du siehst nicht, dass die Fähigkeiten, die du jetzt zwangsläufig durch begrenzte Ressourcen erwirbst essentiell wichtig für dich sein werden. Das sind alles ganz wichtige Etappen auf deinem Weg, missachte sie nicht mit deiner Geringschätzung! Du lernst, aus wenig, viel zu machen – du lernst, ungesehen von allen und ohne Applaus, exzellent zu arbeiten – du lernst, immer dein Bestes zu geben – ganz egal, wie das Außen ist. Das wirst du später alles mal brauchen, also versaue es nicht mit deinem „Aber eigentlich will ich was ganz Anderes…“ Dein „Aber eigentlich will ich was ganz Anderes…“ kannst du nicht verpassen, wenn deine Herzenshaltung stimmt.

Man schafft jede Menge und hat auch noch Spaß dabei. Es gibt Zeiten im Leben, da muss man richtig ranklotzen – also wirklich viel arbeiten, und viel Leistung bringen. So lange diese zeitlich begrenzt sind, ist alles super. Also beschwere dich nicht, wie schwer du es hast, und wie viel Arbeit an dir hängt, denn du bist leistungsfähig, kannst Dinge durchziehen, und Gas geben, wenn man Gas geben muss. Das Gejammer bringt dich kein Stück weiter, und raubt dir noch zusätzliche Kraft.

Mein Pensum an Arbeit ist wirklich groß und wenn man nicht direkt dabei ist, kann man es sich kaum vorstellen. Das wiederum liegt zum großen Teil daran, dass ich so einen Schwung habe, dass ich das Meiste gar nicht als Arbeit wahrnehme, also empfinden es die anderen auch nicht so. Aber tatsächlich habe ich einfach beschlossen, dass die Aufgaben, die ich jetzt tun muss, auch tun kann was bringt es, sich zu wünschen, dass sie jemand anderes tun würde? Seitdem ist meine Leistungsfähigkeit auf’s Doppelte angestiegen, und es läuft wie verrückt. Außerdem habe ich einfach Spaß bei der Sache, weil ich werde es so oder so machen, dann eben mit Spaß.

Auch wenn ich jedes Verständnis dafür habe, dass man sich beschwert, dass der Arbeitskollege oder Ehepartner nicht mit anpackt, wenn Hilfe nötig wäre, aber letzten Endes raubt man damit nur sich selbst die Lebensfreude. Entweder, ihr klärt das ein für alle Mal oder ihr macht alles selbst und übernehmt für alles die volle Verantwortung, aber dann ohne Beschweren, ohne Gejammer, ohne Schuldzuweisungen. Ob man mit jemanden dauerhaft Zusammensein oder arbeiten will, der einfach nur stinkefaul ist, steht auf einem anderen Blatt.

Ich habe nicht gesagt, dass man sich keine Hilfe holen soll, oder um diese bitten – ich habe lediglich geschrieben, dass man wirklich leistungsfähig ist. Da, wo andere mit Stöhnen anfangen, packst du die Dinge an und ziehst sie durch. Du machst es einfach wie ich – nicht in der Opferrolle, nicht als „das muss ich jetzt auch noch, und schaut wie viel Arbeit ich habe.“, sondern dankbar, dass dir so viel anvertraut wurde. Und wenn du Hilfe brauchst, wird sie zum genau richtigen Zeitpunkt da sein, versprochen! Ich weiß, wovon ich rede. 

Also jetzt hat keiner mehr eine Ausrede.
Auf geht’s!

Lass‘ dich nicht gehen

Inmitten des Trubels, in dem man sich befindet, gibt es manchmal Stunden oder gar Tage, an denen absolut nichts vorwärts geht. Und statt aufzuspringen, und die Dinge anzupacken, hängt man schwerfällig und lustlos in der Gegend, bekommt nichts auf die Reihe und würde am liebsten für immer im Bett bleiben. Diese Trägheit klingt zunächst vielleicht nicht weiter tragisch, raubt einem aber kostbare Lebenszeit.

Passivität ist so würdelos. Die Phasen, in denen man schwunglos abhängt, können viele Ursachen haben – treten diese regelmäßig, oft oder gar dauerhaft auf, liegen die Ursachen tiefer, und professionelle Hilfe ist gefragt. Aber ganz egal, ob dauerhaft oder nur ab und zu, nichts davon muss man einfach so hinnehmen und zulassen. Und ganz egal, wie gesellschaftlich akzeptiert das sein mag, weil „jeder hängt mal durch, und hat keinen Bock.“  Passivität ist nicht akzeptabel.

Lethargie kommt immer im 4er-Set, da sind Faulheit, Lustlosigkeit und ein bisschen Melancholie gleich mit dabei. Und all das macht einen unendlich träge, schwer und unmotiviert, spätestens da müssen alle Alarmglocken schrillen. Man würde doch auch keinen Fremden in seinem Haus ein paar seiner schönsten Einrichtungsgegenstände oder seiner liebsten Kleidungsstücke mitnehmen lassen? Ohne zu fragen, wohlgemerkt, einfach so, weil der Dieb das so will? Man würde auf der Stelle Alarm schlagen, und alles tun, damit das nicht passiert.

Ganz genauso ist es mit Lethargie, sie ist ein Dieb, der einem die Lebenslust und -motivation raubt, einen unbeweglich und disziplinlos macht. Man hängt dann ab, konsumierst Serien, Fernsehsendungen oder Bücher im Übermaß, und jeglicher Schwung und Power gehen flöten.

Ich würde mir das nicht länger bieten lassen, denn dafür bist du viel zu groß, viel zu schön, viel zu wichtig! Oder glaubst du etwa, die Königin von England lässt sich gehen, verbringt ganze Nächte vor Netflix, und ist am nächsten Tag wie gerädert, weil sie nicht genügend Schlaf bekommen hat? Ich garantiere dir, dass sie das noch nie getan hat, und zwar aus einem einzigen Grund, sie repräsentiert ein ganzes Land. Sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst, und schläft dementsprechend, isst dementsprechend, kleidet sich dementsprechend und lebt dementsprechend.

Und exakt so ist es bei mir, oder glaubst du, ich würde mich gehen lassen? Ich sage nicht, dass diese Energien es nicht versuchen, ich sage nur, dass ich mich ihnen nicht hingebe. Ich treffe immer und immer wieder eine Entscheidung dagegen, denn ein Leben, in dem man so unmotiviert durchhängt, passt nicht zu mir. Wie würdelos, wie armselig, wie klein – ich will meine Tage nicht mit so einer Energie füllen. Ich habe nicht gesagt, dass man nicht entspannen soll – bitte achte auf meine Wortwahl. Der Unterschied zwischen „Nichts Tun und lethargisch Abhängen.“ und „Nichts Tun und Auftanken.“ ist enorm: bei dem einem ist man hinterher lustlos und unmotiviert, beim anderen erfrischt und voll mit neuen Ideen und Schwung. Was man genau dabei tut oder nicht tut, ist nicht so entscheidend, denn die Atmosphäre dahinter ist der Unterschied.

Wenn man bei einer entspannenden Tätigkeit plötzlich träge, traurig oder insgesamt apathisch wird, dann sollte man auf der Stelle damit aufhören! Spring vom Sofa oder vom Bett auf oder aus der Badewanne, und lass es dir nicht bieten! Anfangs wird es einem vielleicht noch nicht jedes Mal auffallen, weil man sich schon so an diese Soße aus Lustlosigkeit gewöhnt hat, aber nach und nach wird man achtsamer.

Mache es der Lethargie so schwer wie möglich, denn es gibt regelrechte Hochkonjunktur-Zeiten für Passivität.

Sonntage sind bei Lethargie so hoch im Kurs, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: der Sonntagsblues ist ein vorübergehender Stimmungstief, der – je nachdem, wie sehr man ihn lässt – es einen entweder allgemein deprimiert (ob Single oder in einer Partnerschaft, ist dabei im Grunde kein Unterschied) oder es einem mit einem Kit aus Einsamkeit und Niedergeschlagenheit den Sonntag gleich zum Heultag macht.

Feiertage allgemein sind bei Trägheit auch sehr beliebt, vor allem um die Weihnachts- und Neujahrszeit. Das Gemisch aus Schwerfälligkeit, Gleichgültigkeit und Melancholie wird vorwiegend an diesem Tagen serviert und manchmal kommt noch als Dessert Hoffnungslosigkeit dazu.

Nach gewissen Serien oder 4 Stunden Dauerglotzen wirst du garantiert schwerfällig und unmotiviert.

Ok, Folgendes, wenn man jetzt schon weiß, dass an diesen speziellen Tagen mit vermehrten Verkehrsaufkommen an „Ich habe keine Lust auf Nichts.“-Lethargie zu rechnen ist, dann weigert man sich. Man weigert sich, sich diesem Gefühl und dieser Stimmungslage willenlos zu ergeben. Man schaltet die Glotze aus oder Netflix. Man steht vom Bett auf oder vom Sofa und tut entweder etwas Produktives oder entspannt bewusst, indem man ein Beauty-Ritual macht, schwimmen geht oder eine Massage bucht.

Und diese Feierabend- und Nachdem-Urlaub-Nummer, so nachvollziehbar und verständlich sie klingt, aber nichtsdestotrotz: willst du, dass es so bleibt? Wenn man es will – kein Problem. Wenn man es nicht länger will – dann herzlichen Glückwunsch! Es wären dann nämlich täglich an die 3 Stunden Zeit, die man wunderschön, produktiv oder einfach nur erfüllend verbringen könnte. Hier muss man eine feste Entscheidung treffen.  

Immer eins nach dem anderen. Manchmal hat Passivität eine andere Ursache, denn man steht vor so vielen Aufgaben oder Herausforderungen, dass sie einen regelrecht erschlagen oder überfordern und man in Folge dessen einfach gar nichts mehr macht. Man weiß gar nicht, wo beginnen, und überhaupt ist alles zu viel, und bevor es nicht perfekt ist, fangen wir gar nicht erst an. Und außerdem hat sich mittlerweile schon so viel gesammelt, das bringt doch jetzt nichts mehr. Und schon hängt man auf dem Sofa, ist niedergeschlagen und lustlos. In so einem Fall machen wir folgendes: du fängst auf der Stelle an, und machst immer nur eins. Immer schön eins nach dem anderen.

Man stellt sich seinen Aufgaben, übernimmt Verantwortung, zieht den Kopf nicht ein, sondern fängst einfach an. Einfach eine Sache, das schafft man. Und danach macht man das nächste. Und dann wieder das nächste.

Man erlaubt Passivität auf gar keinen Fall, dass sie einen insgesamt lähmt! Nur, weil es nach viel aussieht – man schafft das hervorragend. Man macht einfach nur das, was jetzt möglich ist. Und danach machst man das, was dann möglich ist. Aber alles ist besser, als sich Passivität hinzugeben. Jede noch so kleine Tätigkeit.

Lass dich nicht gehen. Lethargie durchzieht oft viele Lebensbereiche – je nachdem, wie viel Raum man ihr zugesteht, und wie lange man sie bereits im Leben duldet. Natürlich kann man argumentieren, dass man erst nach den tieferen Ursachen suchen soll und das kann man alles gerne zusätzlich tun.  Wenn man die Tendenz dazu bemerkt, dann weigert man sich ganz entschieden. Nicht so halbherzig, sondern richtig nachdrücklich oder gar empört, dass sich so eine miese Energie überhaupt in die eigene Nähe wagt!

Man räumt sein Zimmer auf. Man zieht sich hübsch an (manchmal ist die Lethargie so lange anwesend, wie man seinen Pyjama trägt.). Man pflegt seine Nägel. Man zahlt seine Rechnungen rechtzeitig.  Man kocht sich etwas Gutes. Man achtet auf sich als das, was man ist, so sehr, dass du es für einen ganz anders entscheidest. Merke: du alleine kannst entscheiden, wie dein Leben aussehen soll und du bist solchen Stimmungen überhaupt nicht willenlos ausgeliefert.

Vernachlässige dich nicht – oder besser ausgedrückt: erlaube der Lethargie nicht, deine Lebensbereiche zu bestimmen. Das ist deiner absolut nicht würdig! Auch für den Feierband würde ich eine Entscheidung treffen, die da lautet: „Ich habe noch genügend Energie und Lust, etwas Produktives oder Erfüllendes zu machen.“

Zuerst deine Entscheidung – dann erst die Ergebnisse. Warte also nicht, bis du erst die Lust hast – da kannste warten bis in alle Ewigkeit. Du musst übrigens dabei auch gar nicht erst bis zum Sonntag oder nächsten Feiertag warten, denn wenn du jetzt hoch motiviert bist, dann packe im Anschluss gleich eine Sache an. Ob es deine Schublade, liegengelassene Rechnungen, oder ein neuer Haarschnitt ist, ist dabei ganz egal – Hauptsache etwas, das du bisher vernachlässigt hast.

Mach es einfach.

Lass dich nicht runterziehen

Ich saß gestern Abend nach einem wirklich herausfordernden Tag auf meinem Sofa und auf einmal reichte es mir. Ich hatte die Schnauze gestrichen voll von zwischenmenschlichen Intrigen, mittleren und großen Katastrophen, sich auftürmenden Umständen und dem ganzen Bullshit-Rattenschwanz, der daran üblicherweise so hängt. Es gibt auf dieser Welt ausreichend Lästerer, Auf-die-Fehler-anderer-Hinweiser, Besserwisser, Moralapostel, Stammtischparolen-Schmetterer, Schwarzseher, Jammerer, Schuldzuweiser, Sich-Selbst-Bemitleider und Kritiker.

Das ist leicht, dazu braucht man keine großen Talente und so ein bisschen meckern, wie schlecht die Welt im Allgemeinen, und die anderen Menschen im Besonderen sind, macht einen gleich sympathisch, weil fast jeder diese Vibes kennt. Ich habe für mich die gegenteilige Entscheidung getroffen, denn dafür bin ich ganz bestimmt nicht auf diesen Planeten gekommen.

Ich weigere mich, meinen Fokus auf die Probleme zu legen – selbst, wenn sie sich riesengroß direkt vor mir auftürmen. Ich weigere mich, mich mit zwischenmenschlichem Kleinkram zu beschäftigen – selbst wenn der Gossip verlockend interessant scheint. Ich weigere mich, in das Gejammer einzustimmen – selbst, wenn die Angebote vielfältig sind, die Bandbreite reicht von „Instagram war früher viel besser, was ist nur los…“ bis buchstäblich jedem Thema, man kann sich über wirklich alles beschweren, wenn man nur kreativ ist.

Mir ist es tatsächlich scheissegal, wie unsympathisch, naiv, unmenschlich oder freaky mich das macht, denn ich will, dass mein Leben für die Stärke, Liebe, Größe und Schönheit steht. Ich will machen, nicht labern, besser wissen und andere verurteilen. Ich will, dass jeder, der mir begegnet, die schönste Zeit des Tages hat – wie das dann konkret aussieht, ist mir egal. Ich will, dass von mir eine solche Schneise der Lebensfreude und Lebenslust ausgeht, dass keiner in meiner Nähe sich mehr erinnern kann, wie es anders ging. Ich will nicht eine vermischte Soße aus bisschen kämpfen, bisschen sorgen, bisschen mein Recht durchdrücken, bisschen selbst bemitleiden. Ich will lieben, weil ich gar nicht anders kann. Und wenn ich es will, dann ist es beschlossene Sache, weil keiner mich zum Gegenteil zwingen kann.

Negatives ist grundsätzlich einfacher als Positives. Das muss man wissen, denn die Inspiration, die Fehler zu sehen, ist überall, wir sind förmlich umgeben davon. Negatives ist normal und gewohnt, Positives suspekt. Das Normale ist zu meckern, zu jammern, zu manipulieren und allgemein eher schlecht drauf zu sein. Für die allermeisten ist das so selbstverständlich wie das Atmen und ich mache keinem einen Vorwurf deswegen. Es macht einen vermeintlich überlegen, lenkt von der eigenen Misere ab, und schiebt die Verantwortung auf andere. Das kann jeder.

Ich bin ganz bestimmt nicht blind oder romantisch veranlagt und sehe sehr klar, was abläuft, denn es ist nicht alles immer und überall Liebe, positiv und easy, das ist esoterisches Gequatsche. Wer das behauptet, hat entweder keine Ahnung vom Leben oder sich so bequem in seinen Umständen eingerichtet, dass er immer unter dem Radar des Teufels fliegt. Wenn eine Person so harmlos ist, dass noch nicht mal Widerstand gegen einen aufsteht, man keine Verleumdung und Ungerechtigkeiten erlebt und allgemein alles immer super klappt, dann lebt man garantiert noch nicht mal einen Bruchteil seiner Persönlichkeit aus, sondern hat sich mit Kompromissen abgefunden.

Für das Gute braucht es immer eine Entscheidung. Die Liebe muss bewusst gewollt werden, das klappt nicht einfach so über Nacht, weil man brav war, alles richtig gemacht hat, oder unter meinem Text ein Like dagelassen hast. Die Sorgen, die minderwertigen Gefühle, die miesen Gedanken, sie kommen von ganz alleine, ohne Einladung oder Zustimmung deinerseits. Man wird nicht vorher gefragt, man wird regelrecht überfallen. Eine Situation, eine Nachricht, eine bestimmte Person und Zack, einem geht es mies.

Bei der Liebe ist das anders. Sie ist ein Gentlemen, und alles an ihr eine absolut freiwillige Angelegenheit. Liebe fängt erst bei einem ganz bewussten „Ja!“ an – vorher läuft nichts. Und dann immer und immer wieder: Ja. Ich will die Liebe. Ich will sonst nichts.

Man widersteht den Angeboten. Man wehrt den Anfängen. Man fokussierst sich bewusst auf das Wichtigste. Sobald man eine Entscheidung für die Liebe trifft, werden sie kommen, die ganzen Angebote. Die Palette ist vielfältig und reicht von ätzenden Mitmenschen allgemein bis zu Situationen im Leben, die unlösbar zu sein scheinen.

Aber eins kann ich dir versichern, jedes Angebot wird ganz perfekt passend maßgeschneidert auf dich sein, damit du darauf emotional und gedanklich einsteigst. Im Angebot sind immer unter anderem…

– Minderwert („Man ist halt nicht gut genug/schlau genug/schlank genug/hübsch genug/jung genug/hat nicht genügend Talent/Potenzial/Fähigkeiten, etc…),

– Depression („Es ist alles mies, Was ist in meinem Leben schon positiv?, Alles geht den Bach runter, Ich gebe auf, etc.“),

– Entmutigung („Nichts klappt, Sollte wohl nicht sein, Ich brauche es gar nicht erst wieder zu versuchen“, etc.),

– Ungerechtigkeit (Einem passiert etwas so Unfaires und Unverschuldetes, dass man mit Zorn und Wut reagiert, und unbedingt Rache oder wenigstens Genugtuung wünscht),

– Schwierigkeiten (Erklärt sich von selbst),

– Panik (PANIK! Lieblingstool des Gegners. „Es wird alles ganz schlimm und alles geht den Bach runter und mein Leben ist vorbei! Panik!“),

– Verzweiflung („Ich kann nicht mehr und werde es niemals schaffen.“),

– Manipulation (Manipulation ist immer, wenn man es nicht direkt an etwas festmachen kann, aber es sich trotzdem mies anfühlt – das ist Manipulation von anderen. Manipulation von deiner Seite ist, wenn du etwas tust, um etwas bestimmtes indirekt zu erreichen.),

– Konkurrenz und Zu Kurz-Kommen-Angst („Ich muss schauen, wo ich bleibe, nachher überholen mich alle, usw.“),

– Druck und Stress („Ich bin überfordert, ich schaffe das alles nicht, es ist mir zu viel, etc.“),

– Erwartungen und Enttäuschungen („Hätte sie nicht als meine beste Freundin… /Müsste er nicht als mein Partner… /Sie ist meine Mutter und da hätte ich gehofft../Von seinen Kindern kann man doch wohl erwarten, dass sie…“, etc.).

Und zusätzlich der neverending Rattenschwanz dergleichen. Und jetzt kommt’s, denn sobald man das auch nur im Ansatz merkt, sagt man Stop! Nicht mit mir. Stop. Aus.

Man lässt sich gedanklich und emotional nicht auf diese Soße ein, man muss das so richtig entschieden abwehren. Nicht dagegen ankämpfen, sondern dem Ganzen widerstehen, Einhalt gebieten, wie so ein Polizist mit einer Kelle: Stop! Lasse dich nicht auf gedankliche Spielchen ein, auch wenn die Versuchung sehr groß ist! Hier jammern, da sich aufregen, hier lästern, dort meckern, hier sich selbst leid tun, weil es doch jeden Grund dazu gäbe.

Man weigert sich also, obwohl man jedes Recht dazu hättt. Weil sich jeder dieser Gedanken und jedes dieser Gefühle der Lebensfreude beraubt, seine Lebensqualität mindert und das Potenzial seiner Persönlichkeit schmälert. Statt täglich aufzublühen, scharrt man täglich im Dreck. Deshalb lass es, sobald das auch nur in den eigenen Dunstkreis kommt. Stop

Man wird am Anfang ganz schön oft Stop rufen müssen. Und dann wird man auch noch oft in den Jammer-Modus verfallen, aber es immer schneller merken. Macht nichts, dann sagt nach 20 Minuten Stop oder nach 2 Stunden oder nach 2 Tagen oder meinetwegen auch nach 2 Monaten oder 2 Jahren, ist doch egal. Hauptsache, man stoppt das endlich.

Dann machst einem einfach bewusst, wofür man auf dieser Welt ist. Man richtet ganz bewusst seinen Fokus darauf. Bist du hier, um dich jahrelang zu beschweren? Bist du hier, um auf bessere Zeiten zu warten? Bist du hier, um ständig mit anderen Frauen zu konkurrieren? Bist du hier, um es allen recht zu machen, und ja keinen zu verärgern? Bist du hier, um dich Tag für Tag zu sorgen, wie es weiter geht? Ganz bestimmt nicht. Nicht mit dir.

Du ziehst es durch. Es gibt viele Idealisten, Menschen mit guten Ansätzen, und Good Will ist nicht so schwer zu finden. Aber dann kommt der Alltag und die Herausforderungen und noch 3 unbezahlte Rechnungen, und da gehen sie dahin, die guten Vorsätze zur Weltverbesserung. Man dreht sich nur noch um die eigenen Probleme, das eigene Kind, den eigenen Partner, das eigene Eigenheim, den eigenen Job, usw., Radius gefühlt 2 km, das war’s.

Du ziehst es durch. Du fällst mal hin, und dann jammerst du, aber dann stehst du wieder auf, wie wenn nichts gewesen wäre, und richtest deinen Fokus ganz neu. Du überwindest ein Hindernis nach dem anderen, und bist hinterher stärker und strahlender, denn jemals zuvor. Du bist hier, um die Liebe zu verkörpern, sie vorzustellen, und ihr Ausdruck zu verleihen – und genau dafür brauchst es deine Person, deine Art, deine Talente, dein Wesen. Du bist hier, um andere zu ermutigen, zu inspirieren, zu beflügeln.

Du hast eine Verantwortung für dein Leben, und die heißt, ich kann in jeder Sekunde entscheiden, ob ich mir leidtun will oder nicht. Ich kann in jeder Sekunde entscheiden, ob das Böse mich fertig macht, oder ob ich darüberstehe. Ich kann in jeder Sekunde entscheiden, womit ich mich gedanklich beschäftige. Und ich entscheide mich immer und immer wieder für das Gute.

Ganz egal, wie laut und überzeugend dein Problem gerade schreit, du ziehst es durch, du bleibst dabei, du fokussierst dich immer wieder neu, und vertraust, dass die Liebe alles für dich perfekt regelt, weil sie echt ist.

When you focus on love, love focuses on you.

Let shit go

Eins der Dinge, die Menschen enorm daran hindert, vorwärts zu kommen, die sie beschwert, sie immer wieder in ihr altes Leben zurückwirft, und sie daran hindert, leichtfüßig, unbesorgt und energiegeladen durch das Leben zu schreiten, nennt sich Unvergebenheit.

Ich habe schon viel Mist in meinem Leben mitgemacht – teils so heftig schlimm, dass einige daran zerbrechen würden. Niemals habe ich zugelassen, dass Unvergebenheit oder Bitterkeit in meinem Herzen Raum bekommen.

Diese Welt ist böse. Das wird jetzt hart für einige Träumer und Weltverbesserer unter euch, aber, diese Welt ist keineswegs ein Paradies voller Sonnenuntergänge, Zuckerwatte und immerwährender Partys. Es gibt da draußen echte Arschlöcher, bösartige Menschen voller Frust, Hass, Neid und Missgunst.

Das bedeutet, man wird ihnen immer wieder begegnen, und das eine oder andere Mal mit ihnen zu tun haben – man kommt nicht drumherum. Außer, man entscheidet sich für ein Leben in Einsamkeit, aber das kann nie und nimmer das Ziel sein, mal ehrlich. Je mehr man sich diese Tatsache bewusst ist, umso kleiner die Verwunderung, wenn Menschen einen belügen, verletzen oder missbrauchen. Shit happens.

Das soll keineswegs eine Erwartungshaltung in einem produzieren. Ich zum Beispiel gehe ganz selbstverständlich davon aus, dass mich jeder liebt – wenn es mal nicht so ist, dann verschwende ich keinen Gedanken daran, bin aber auch nicht vor dem Kopf gestoßen. Ich weiß einfach, das gibt es – und wird es immer geben. Wieso und weshalb ist nicht meine Zuständigkeit.

Es wird also immer wieder passieren, dass Menschen, die einem nahe stehen oder einem etwas bedeuten, einen verletzen, einen kleinmachen, und versuchen einem zu schaden – und wenn es nur heißt, dass sie ihren Frust an einem abladen. Das ist schmerzhaft und kann Tränen, schlaflose Nächte, Zeit und viel Geld (z.B. aufgrund einer Scheidung oder wirtschaftlichen Betrugs) kosten. Und man kann dazu nur einen Rat geben, lass los und gehe weiter.

Menschen, die hassen, sind immer frustriert, arm oder einsam. Das geht einen aber nichts an. Warum einen jemand ablehnt, ist nicht die eigene Zuständigkeit – und je weniger man darüber nachdenkst, umso besser für einen. Je weniger man sich mit Dreck beschäftigst – vor allem, wenn es der Dreck anderer ist – umso stabiler und gesünder ist man.

Fokussiere dich also nie auf die Person, die dich verletzt hat, analysiere nicht ihr Verhalten oder ihre Motive, sondern fokussiere dich auf deine Fähigkeit, diese Person oder Situation hinter dir zu lassen, und einfach weiter zu gehen.

Jedes Mal, wenn man sich gedanklich damit beschäftigt, ist es, wie wenn einem jemand einen 100kg schweren Rucksack aufbürden würde. Wie sollst du da beschwingt und voller Energie sein? Jedes Mal, wenn du die Situation immer und immer wieder durchgehst, ist es wie eine Eisenkette, die dich an die Person bindet, Vorwärtskommen nur unter enormer Kraftanstrengung möglich. Jedes Mal, wenn man die Person beschuldigt, bewegst man sich in einem Bereich, der zerstörerisch, deprimierend und belastend ist. Es ist schlichtweg Finsternis.

Deshalb sollte man es nicht noch schlimmer machen, indem man sich gedanklich darin aufhält und sich jegliche Lebensfreude im jetzt raubt. Es kann einen nur jemand zerstören, wenn man sich zerstören lässt. Es kann einen nur jemand in der Vergangenheit festhalten, wenn man sich festhalten lässt. Es kann einen nur jemand dauerhaft schaden, wenn man es zulässt.

Gib das Recht auf, Recht zu haben, um der Freiheit willen. Die persönliche Freiheit ist das Allerkostbarste. Wenn man jemanden nicht verzeiht, wenn er einem Böses zugefügt hat, beraubt man immer nur sich selbst. Wir sind viel zu groß, um jemanden etwas heimzahlen zu müssen. Wir sind viel zu edel, um jemanden etwas nachzutragen. Wir sind viel zu stark, zu schön, zu bedeutend, zu strahlend, um Menschen festzuhalten und die Begleichung der Schuld bei ihnen einzufordern.

Es mag sein, dass sich jemand an einem schuldig gemacht hat, aber es nicht unser Job, diese Schuld zu begleichen. Unsere Aufgabe ist es zu vergeben, loszulassen und weiterzugehen. Denn dort ist das Glück, dort ist die Liebe, dort ist die Freiheit, dort ist der Erfolg. Niemals im Vergangenem, egal wie gut oder schlecht es war! Vertraue mir, denn auf dich wartet unendlich Schönes und Großartiges – also schleppe nicht den alten Scheiß mit dir durch die Gegend! Es beschwert dich, es passt nicht zu dir, und außerdem stinkt es bis zum Himmel.

Deshalb ist es so wichtig diese Entscheidung jetzt zu treffen. Man kann unmöglich darauf warten, bis die Emotionen es einem erlauben, weiter zu gehen. Das kann unter Umständen Jahre dauern und dafür ist die eigene Lebenszeit viel zu kostbar. Dieses emotionale Auf- und Ab kostet einen nicht nur enorme Energie im Alltag, sondern es deckelt auch die Persönlichkeit und lässt einen beschäftigt mit Zeug, dass man sowieso nicht ändern kann.

Also warte nicht auf die Gefühle, bis sie sich gut fühlen, sondern übernimm Verantwortung für das Leben und erlaube es nicht, dass Bitterkeit sich im Herz einnistet. Weigere dich, deinen Gefühlen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als notwendig. Man darf weinen und sich verletzt oder traurig fühlen – heulen solange man will. Aber danach steht man innerlich auf und gehst weiter. Man richtet sich nach vorne aus und schaut nicht nach hinten.

Die Vergangenheit tut einen Dreck. Die kann sich nicht bewegen, denn die ist längst vorbei, für immer starr und unbeweglich. Es ist egal wie oft man es schon probiert hat, jetzt macht man es einfach nochmal und lässt seinen Scheiß hinter sich und geht weiter.

Du brauchst einfach nur darauf zu vertrauen, dass du dazu fähig bist und glaube daran, dass du es mit Leichtigkeit schaffst. Es geht im Leben nicht um die Vergangenheit, sondern um einen Selbst, die eigene Stärke, die Schönheit und das Potential. Hör auf dein Leben von Emotionen bestimmen zu lassen. Die Emotionen werden dir folgen, aber zuerst musst du vorangehen, nicht andersherum.

Das bedeutet nicht, dass du keinen Kontakt mit den Personen haben sollst, die dir dauerhaft nicht guttun, denn du bist weise genug zu sehen, wer dir guttut und wer nicht. Im Zweifelsfall hältst du dich von ihnen fern. Es heißt nur, dass in deinem Herzen kein Groll ihnen gegenüber zu finden ist, und dir keiner etwas schuldet.

Jeder ist fähig und in der Lage das erlebt hinter sich zu lassen, niemandem etwas vorzuhalten, niemandem etwas nachzutragen und einfach weiterzugehen.

Leichtfüßig wie eine Elfe, stark wie ein Löwe.

Genieße es einfach.

Fun is back

Absolut jeder kann in seinem Unternehmen glücklich sein, auch wenn immer noch viele von dem Märchen vom Latte-schlürfenden Unternehmer, der auf Maui vor seinem Laptop sitzt, träumen. Mich nerven diese ganzen „Auch du kannst dein eigener Chef sein, und deine Zeit frei einteilen.“ – Versprechungen enorm, die durch das Internet geistern und meist nur dafür benutzt werden, ein bestimmtes Produkt zu verkaufen, oder neue Mitglieder für einen Direktvertrieb zu werben.

Nichtsdestotrotz liebe ich meine Arbeit sehr – auch wenn man immer wieder mit Existenzängsten, Selbstzweifeln, und Niedergeschlagenheit zu kämpfen hat. Aber das ist absolut nichts dramatisch Schwieriges oder Unüberwindbares. Ich kann das. Ich kann da so richtig aufräumen und einmal gründlich durchfegen, und dann ist mal wieder Ordnung im Büro und Hirn. Jeder, der innerhalb kürzester Zeit das Geistergulasch aus Minderwertigkeit, Existenzängsten und Selbstzweifeln loswerden möchte sollte folgendes tun. Denk und sprich nur positiv von deinem Unternehmen. Dabei kann es sich um dein eigenes Unternehmen oder auch das, bei dem du gerade angestellt bist, handeln.

Ich bin gleichzeitig begeistert und dankbar und fasziniert und glücklich und oft zu Tränen überwältigt, dass es ich so etwas jeden Tag machen darf und mit so vielen, besonderen und recht unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten darf. Nichtsdestotrotz gibt es auch in meinem Job Herausforderungen, fast unüberwindbar scheinende Schwierigkeiten, stressige Situationen und jede Menge Dinge, mit denen ich mich auseinandersetzen muss, aber am liebsten nicht will, weil sie unangenehm sind.

Und damit das Negative nicht überhandnimmt, ist folgendes wichtig. Ich entscheide mich, nur und ausschließlich positiv über meinen Job und mein Unternehmen zu denken und zu sprechen. Notfalls treffe ich diese Entscheidung immer und immer wieder – denn selbstverständlich gibt es genügend Angebote von außen, auch mal entmutigt oder genervt zu sein.

Und genau dasselbe gilt für Jeden, denn die Begeisterung über das eigene Projekt ist der Motor, der das ganze am Laufen hält – nimmt diese ab, vielleicht zunächst unmerklich und nur schrittweise, dann wird alles zäh und anstrengend. Fokussiert man sich nicht immer und immer wieder darauf, wie großartig das ist, was man tut, dann schlittert man fast unbemerkt in eine Art Hamsterrad. Mache dir immer und immer wieder bewusst, wie großartig dein Unternehmen ist, wie schön deine Arbeit und wie wunderbar alles bei dir läuft.

Deshalb ist es wichtig die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Willst du glücklich sein, dann musst du auf alles Vergangene Schlechte einfach scheißen. Vergiss es. Vergiss es einfach. Wenn man das nicht tut, dann wird der Ausgangspunkt immer so eine Mischung aus „Hoffentlich passiert das nicht wieder, und bloß nicht denselben Fehler machen, und ja nicht diesen Schritt, usw…“ – und was ist das denn für eine Zukunftsangst-Suppe?

Setze jetzt einen ganz frischen Start. Einen Neubeginn. Einen neuen Orientierungspunkt, der da heißt, für mich läuft’s hervorragend. Bei mir klappt alles, was klappen soll. Bei mir flowt es ohne Ende. Erfolg ist bei mir vorprogrammiert. Und selbst, wenn man sich anfangs dabei maximal dämlich vorkommt, sprich es laut hörbar aus. Immer und immer wieder – das liest sich zwar nach einem komischen Psycho -Technik, aber tatsächlich steckt eine enorme Power dahinter. Die Umstände und damit verbundenen Ängste schreien doch auch laut genug in deinem Hirn.

Enorm wichtig ist es sich auf sich selbst zu konzentrieren und die Stories anderer zu ignorieren. Wie es in der Branche läuft, ist absolut egal. Ob die Branche sich so oder so entwickelt, ob allgemein gejammert wird, oder die Budgets gekürzt werden, egal.

Jeder kennt unzählige Menschen, die nicht erfolgreich sind. Es wird immer welche geben, die gescheitert sind. Ab und zu wird der Teufel ein bisschen Extra-Einsatz bringen, und einem persönlich welche vorbeischicken, bei denen es Null geklappt hat und alles schiefgelaufen ist, und die betrogen und belogen wurden, und am Ende mit nichts dastanden. Und der ganze Aufwand nur, damit man so richtig schön beeindruckt und vorsichtiger, zaghafter und allgemein ängstlicher ist. Denn bei einem selbst könnte es theoretisch auch Null klappen, und alles schieflaufen, usw…

Trotzdem gilt und wenn 1000 scheitern – ist es einem persönlich so egal. Dann ist man eben der Erste, der es bestens hinkriegt, einer muss ja. Man macht es einfach genauso und schaut weder nach links noch nach recht, hört sich keine Stories an, widersteht jeder Neugier, hört sich kein Gejammer an und fokussiert sich ausschließlich auf eins und macht seine Sache so exzellent wie nur möglich.

Deshalb liefert man nur Exzellenz. In jeder Position gibt man immer sein Bestes. Man arbeitet so gut, dass man sich selbst jederzeit auch buchen würde. Erstmal unabhängig davon, wie groß der Auftrag ist, wie wenig man dabei verdient, und wie unspektakulär alles aussieht – man liefert Exzellenz, weil Exzellenz ein Mind-Set ist, und keine Methode, um vorwärts zu kommen.

Vorwärts Kommen ist immer nur eine natürliche Folge von Exzellenz, ähnlich den Naturgesetzen wie Gravitationskraft. Exzellenz zieht immer Exzellenz an, darauf folgt Exzellenz, und bringt noch mehr Exzellenz hervor. Ich sagte, du arbeitest exzellent – ich sagte nicht, du arbeitest viel, hart oder wie getrieben. Getrieben zu arbeiten ist auch nicht viel anders, als vor einigen Tausend Jahren ein Galeerensklave zu sein, nur, dass diesmal der Antreiber in eigenen Kopf ist statt auf dem Schiffsdeck. Es kann zwar immer mal Zeiten geben, in denen viel Arbeit ansteht, und das packt man selbstverständlich sehr gut – aber dahinter ist keine „Ich muss noch, sonst…“- Energie.

Die Getrieben-Sein-Energie wird sich einem übrigens früher oder später anbieten, weil sie regelmäßig bei Jedem vorbeikommt. Ob sie sich als „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit die Miete drin ist.“ oder „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit ich meine Familie ernähren kann.“ oder „Ich muss genügend Aufträge reinbekommen, damit ich meine Zweihundert/Zweitausend/Zwanzigtausend Angestellte zahlen kann.“ – Energie verschleiert: es ist immer dasselbe. Also wird man diesem Druck entschieden widerstehen müssen – notfalls vehement, mit Nachdruck und immer und immer wieder. 

Man muss vertrauen. Vertrauen klingt sehr naiv, einfältig und ein bisschen leichtgläubig – als ob man nicht checken würde, was in der Welt los ist. Mir ist absolut klar, dass da draußen alles ein Haifischbecken ist, und man schauen muss, dass man nicht zu kurz kommt, seine Schäfchen ins Trockene bringt und nicht überrannt wird – nur gilt das alles eben Erwähnte nicht für dich.

Der Hauptwesenszug eines Unternehmers ist grenzenloses, fast kindliches Vertrauen. Startet man etwas Neues, dann ist ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sein einzigartiges Talent, in die Idee und den Erfolg der Sache essentiell. Und darüber hinaus braucht man eine große Portion Gottvertrauen, was bedeutet, dass man fest davon ausgeht, dass sich alles für einen fügt, alles auf einen wartet, alles zum richtigen Zeitpunkt zusammenkommt, und das Ende noch überraschend schön ist. Man checkt zwar genau, was in der Welt los ist, aber noch viel mehr, was in der eigenen Welt los ist. Und was dort los ist, entscheidet man ganz alleine.

Wenn man Risiken scheut, dann ist man ganz bestimmt kein Unternehmer und wird keinen Erfolg haben. Man muss Dinge wagen, sich in Projekte reinstürzen, von der Klippe springen, einen Einsatz wagen, und manchmal alles auf eine Karte setzen, selbst, wenn es absolut schief gehen könnte. Die Risikobereitschaft ist eine wichtige Voraussetzung dafür, überhaupt etwas zustande zu bringen. Risiko bedeutet, etwas ganz Neues zu wagen, etwas, das es bisher nicht gegeben hat – sonst ist es kein Risiko. Alles, was es schon mal gab und sich bewährte, ist einerseits natürlich safe, hat aber kein Potenzial für Großartigkeit. So unsicher es sich manchmal anfühlen mag, das Risiko ist ein sehr wichtiger Teil des Erfolgs. Wer nur auf sicherem Terrain läuft, mag sich zwar erfolgreich nennen, und sogar auf dem Papier selbstständig sein, aber in Wirklichkeit spielt er sich selbst etwas vor. Wer dagegen das Risiko nicht scheut, der erlebt auch was. No risk, no fun!

Inmitten all der Herausforderungen, all der „Kann ich nächsten Monat meine Miete zahlen…“, all der geplatzten Aufträge und vermeintlich verpassten Chancen, all dem Ärger und Zukunftsängsten kann es leicht passieren, dass man den Spaß an dem Ganzen verliert.
Dann funktioniert man nur noch, und erledigt die Dinge zwar – aber die Freude an der Sache ist weg. Versteh das nicht falsch, denn es gibt in absolut jeder Branche Dinge, die keinen Spaß machen – nicht alles liegt einem.

Aber grundsätzlich muss ein beinahe kindlicher Spaß das Ganze begleiten, Spaß daran, neue Wege zu gehen, Spaß daran, neues zu erschaffen, Spaß daran, mit seinem Produkt, seiner Dienstleistung, oder seinem Talent anderen zu dienen. Spaß am Geldverdienen, Spaß an der Kreativität und neuen Ideen und Lösungen, Spaß daran, dass sich jeden Tag neue, ungeahnte Möglichkeiten bieten können, Spaß am Nervenkitzel, Spaß an dem eigenen Flow. Wurde einem der Spaß an der Sache geraubt, dann hole ihn dir wieder! Unterschätze niemals seine Wichtigkeit – diese Leichtigkeit, diesen Flow, der einen inspiriert und wieder zur Kreativität verhilft.

Wer nichts macht, macht keine Fehler. Wer keine Fehler macht, lernt nichts dazu. Wer nichts dazu lernt, stirbt dumm. Und das kann man unmöglich wollen! Stell‘ dir vor, du wärst im Alter von 50 Jahren genauso dumm wie mit 30 Jahren! Als erfolgreicher Unternehmer oder auch Angestellter macht man eigentlich keine Fehler im klassischen Sinne, sondern geht einen Weg, indem man herausfindet, was funktioniert, und was nicht. Ich habe schon so viel herausgefunden und nichts davon finde ich tragisch.

Tragisch ist es nur, wenn man es als tragisch abstempelt, und sich im Nachhinein darüber ärgert – vielleicht waren große Geldsummen im Spiel, oder es ist viel Vertrauen im zwischenmenschlichen Bereich zerstört worden. Jeder hätte zig Möglichkeiten, sich über Dinge in der Vergangenheit zu ärgern, aber was bringt’s? Gar nichts.

Fehler zu machen bedeutet nur herauszufinden, was klappt, und was man lieber lassen sollte. Das sollte für einen so selbstverständlich sein wie der Kaffee am Morgen, ganz normal, überhaupt nicht wild und sogar positiv. Vielleicht geht sogar tatsächlich alles den Bach runter, und man muss ganz von vorne anfangen, aber auch das packst man und zwar ohne den negativen „Ich bin gescheitert.“- Stempel auf der Stirn. Tausend Mal lieber etwas ausprobiert und in den Sand gesetzt, als nie aus der Komfortzone gewagt und vor Langeweile gestorben. Und dumm dazu. Alles, was man sich innerlich selbst vorwirft ist reine Selbstsabotage und das bringt einen einfach nicht weiter. Man blockiert sich selbst.

Versetze dich noch mal kurz in ein Angestellten-Dasein, und beschreibe in wenigen Worten den Vorgesetzten deiner Träume. Er würde würde keine Nachlässigkeit oder Faulheit dulden (wer das tut, ist einfach kein guter Vorgesetzter), aber im Gegenzug deine Leistung honorieren, deine Einzigartigkeit und Talente würdigen, und dich pushen, ohne dich zu überfordern. Er würde dich nicht am Wochenende oder nach Feierabend belästigen.
Er würde dir mehr zutrauen, als du dir selbst: „Frau Schmidt, ich glaube, dass Sie das können.“ Und dann wäre er stolz auf dich, wenn du es tatsächlich schaffst. Er würde sich über jeden Erfolg freuen, dir einen guten Bonus zahlen, und froh sein, dass er dich hat. Und am schönsten wäre es, wenn das Ganze in einer lockeren, entspannten Atmosphäre passieren würde: Geduld, Verständnis, und echtes Interesse an deinem Wohlergehen wären ideal.

O.k., Folgendes: Du bist jetzt diese Führungskraft.

Warum sollte man also eine schlechtere Führungskraft sein, als diejenige, von der man schon immer geträumt hast? Warum dich selbst an die Belastungsgrenzen bringen, dich unter Druck setzen, dich fertig machen, dir eigene Fehler und Versagen immer wieder vor Augen führen, selbst nach Feierabend und am Wochenende mit den Gedanken in der Arbeit sein, dir selbst nichts richtig gönnen, und dich selbst zu kritisieren, statt stolz auf dich zu sein, wie großartig du alles meisterst?

Erstens ist alles eine Frage vom Fokus und zweitens ist alles ein Prozess, keiner wurde als Profi geboren. Ich kenne aber einige, die im Laufe ihres Lebens zu einem Profi wurden.

Auch, wenn man es sich gerade sehr wünscht, aber man wird auf gar keinen Fall alle Punkte auf einen Schlag ab sofort umsetzen können, und zwar so, dass sie einem ins Fleisch und Blut übergehen. Deshalb immer eins nach dem anderen, immer Schritt für Schritt. Das Ganze ist ein Lernprozess, ein wirklich schöner. Solange man bereit ist sich zu entwickeln, solange lernt man dazu. Und deshalb lautet mein Rat: genieße, genieße, genieße es – und wünsche dir nicht, dass es schnell vorbeigeht, abgeschlossen ist, und endlich alles läuft.

Dieser Prozess ist vorrangig dazu da, die eigene Persönlichkeit zu stärken, und sich unüberwindbar zu machen, jede Herausforderung lässt einen souveräner mit der nächsten umgehen – die Herausforderung wird immer nur so stark sein, wie die Person es ist.

Hat man also einen längeren Prozess in Aussicht, dann kann man sich wirklich freuen, denn auf einem guten Fundament kann man sogar ein Hochhaus bauen! Setze also auf solide Bauweise und gutes Mauerwerk, statt schnelle Erfolge aka Fertighaus, damit der Job jeder Witterung standhält.

Auf lange Sicht zahlt es sich immer aus – und macht sogar Spaß!