You go, girl!

Ich habe mich entschieden meine Energien nur noch für gute Dinge einzusetzen. Ich weiß, viele von euch, die das jetzt lesen rollen mit den Augen und meinen ich hätte keine Ahnung vom Leben und es geht wieder nur um esoterischen Kram. Falsch, ich habe schon eine ganze Menge negative Erfahrungen sammeln dürfen und das bleibt im Leben auch nicht aus. Nur habe ich beschlossen, dass ich mich davon nicht komplett aus dem Tritt bringen lasse.

Denn diese Situationen sind wunderbar. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint. Aber genau dann, wenn es richtig schlimm ist und ich mich total überfordert fühle, nicht mehr weiß, was ich eigentlich zuerst machen soll und die Menschen um mich herum alles torpedieren der nur noch ihr eigenes Ding machen – genau dann besinne ich mich auf mich selbst, sortiere die Dinge für mich – ganz ungeachtet der ganzen äußeren Einflüsse – und ziehe es durch. Das Gute dabei ist, dass sich die Dinge in dem Moment ins Gute wandeln. Denn hat man erst einmal einen Plan und richtet seine Energie darauf aus, dann ziehen auch die anderen Umstände mit in die richtige Richtung. So ergeben sich dann auf einmal auch wieder neue Menschen im Umfeld, die einen unterstützen oder einfach helfen können, Termine verschieben sich so, dass man auch wieder Zeit zum durchatmen hat und alles geschieht mit einem positiven Feeling.

Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag mit einer rosaroten Brille herumlaufe und keine negativen Dinge in meinem Leben erlebe. Im Gegenteil, im Augenblick ist es auch bei mir mal wieder ziemlich strange und ich habe mehr um die Ohren, als mir wirklich lieb ist. Aber ich lasse mich nicht mehr darauf ein und auch nicht mehr runterziehen. Ich bin da auch nicht mehr so locker…

Das Erste ist zu schauen, wo man steht und was eigentlich los ist und wo will ich hin. Wenn man diese Punkte für sich selbst schon einmal beantworten kann, dann hat man die größte Hürde eigentlich schon genommen. Denn die Frage ist: Was treibt mich dazu an? Was motiviert mich?

Jetzt einfach mal kurz überlegen warum man das Ganze eigentlich macht? Will ich jemandem etwas beweisen? Meinen Eltern oder der Familie oder meinem Ex? Oder ehemaligen Klassenkameraden? Dass ich es „geschafft“ habe? Will ich mich durch Besitz, tolle Erlebnisse, Kinder, große Projekte, Labels oder ähnlichem profilieren. Will ich den Anderen damit zeigen, dass ich erfolgreicher, besser, herausragender oder schöner?

Oder hat man Angst etwas zu verpassen, zu kurz zu kommen, einsam zu sein, nicht gut genug zu sein, nicht wichtig genug zu sein. Ich könnte das jetzt noch ein Weilchen fortführen, aber ihr habt es schon verstanden. Angst ist ebenso wie Egoismus oder Selbstsucht eine der denkbar schlechtesten Voraussetzungen für die Erreichung deiner Träume oder Ziele. Sie treiben Einen zwar an, aber man ist dabei weder erfüllt noch glücklich. Das ist so wie wenn ich mir einen Partner suche, nur damit ich nicht alleine bin. Ich bin zwar nicht alleine und man hat Jemanden mit dem man sein Leben teilen kann, aber glücklich ist man damit nicht. Ist so.

Liebe, Freude und Genuss sind eine gute Motivation – die lasse ich gelten. Deshalb die negativen, halbherzig eingegangenen Kompromisse entsorgen und sich davon frei machen. Jetzt einfach auf sich selbst konzentrieren und die Dinge in die richtige Richtung ausrichten.

Das bedeutet, dass man konkret wissen sollte, was man eigentlich will. Also wirklich, wirklich will. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was sie eigentlich wollen und haben keine großen Träume und Ziele.

Es kommen dann so Aussagen wie: Ich will mal später sehr erfolgreich werden. Oder ich will mal cool wohnen. Oder ich will mal viel reisen. Einfach nur Gerede, denn so wird man nie etwas erreichen.

Erst wenn du sagst, dass du einen Egg-Chair von Fritz Hansen mit cognacfarbenem Leder haben möchtest, dann kannst du ihn auch bekommen und genießen. Sich einfach nur einen Sessel zu wollen ist nicht zielführend, denn die Auswahl ist riesig. Ich liebe diesen von Arne Jacobsen entworfenen Klassiker und ich genieße es einfach in ihm zu sitzen. Leider kann ich ihn noch nicht mein Eigen nennen, aber ich arbeite daran.

Deshalb trau dich ruhig, mal groß zu träumen! Trau dich ruhig, mal tatsächlich zu sagen, worauf du Lust hättest! Also nicht so „ich bin auch mit einem einfacheren Sessel glücklich….“ – ne, jetzt mal ganz frei und ohne falsche Scham! Was ist dein Herzenswunsch? Wofür schlägt dein Herz? Was willst du in deinem Leben? Wer sich irgendwas wünscht, bekommt irgendwas. Sollten deine Wünsche nicht unbedingt dem Standard entsprechen, dann Glückwunsch. Willkommen im Club.

Mich langweilen Dinge zu Tode, die jeder kann. Ich liebe komplexe Dinge, die zu stressig und anstrengend für andere Menschen sind. Damit fühle ich mich richtig wohl und ich lasse mich voll drauf ein. Mittelmäßiges langweilt mich. Allerdings kommen mit den schwierigen Dingen auch sofort die ersten Hindernisse mit. Glückwunsch! Denn jetzt habe ich die Chance die Dinge so richtig zu rocken. Wenn sie einen so richtig herausfordern, dann ist es am Ende etwas Wunderschönes und Besonderes.

Es ist wichtig, dass man sich das bewusst macht, denn dann wird man weder entmutigt noch überrascht sein, wenn sich Probleme einstellen. Im Gegenteil, es erscheint einem einfach normal und man lässt sich nicht davon beeindrucken.

Dadurch kann man sich auf seine eigenen Stärken konzentrieren und es macht einem wieder richtig Spaß sich den Herausforderungen zu stellen. Das ganze Potential schlummert bereits in dir und diese unglaubliche Energie umgibt dich und treibt dich voran. Es ist die Liebe zu dir selbst und deinem Leben, die dich voller Energie und Lebensfreude durch dein Leben gehen lässt. Sie ist da und sie ist deine innere Kraft, die dich antreibt und supportet.

Liebe und Freude schließen sich nicht aus. Die Umstände oder Situationen kann man nicht sofort und auch nicht unbedingt ändern, aber seine Einstellung dazu. Wenn ich liebe, was ich tue, dann ist alles gut und ich habe Spaß. Die Schwierigkeiten sind dann zwar da, aber ich empfinde sie nicht als so erdrückend, wie sie vielleicht anderen Leuten vorkommen. Merke: was sich in meinem Kopf abspielt kann ich beeinflussen und entscheiden. Und zwar nur ich.

Dafür entscheide ich mich jeden Tag wieder neu und diesen Weg gehe ich. Dieser Weg ist größer als alle Umstände, als alles Leid und mächtiger als jede Not, Mangel oder Traurigkeit. Deshalb gehe ich auf der Siegerseite – egal was kommt! Auf alles Andere lasse ich mich nicht ein, denn ich finde, dass mein Leben zu kostbar dafür ist und ich mich nicht mies fühlen möchte.

Alle Anderen würden uns zwar auch immer gerne erklären was wir fühlen oder tun sollen und uns immer wieder in unsere Grenzen weisen und uns klein machen. Aber ich lasse mich nicht darauf ein. Ich mache mein Ding im Leben und ich habe Spaß dabei. Ich lasse die Lage der Nation ihr Ding machen und arbeite an mir und meinem Leben. Ich liebe es mich den Herausforderungen zu stellen. Ist doch klar, wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits tot oder hat sich so in seiner Bequemlichkeitszone eigerichtet, dass er sich auch gleich lebendig begraben lassen könnte.

„Alles läuft wunderbar zeitlich ab. Ich schaffe es mit Freude und Leichtigkeit, während sich die Dinge wie von selbst fügen. Ich lasse mich nicht hetzen oder unter Druck setzen, mir geht es leicht von der Hand – weg mit dem Druck!“

Lass dich einfach auf dein Leben ein und hab Spaß dabei.

Built it

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn als Architektin, Baumanagerin und Projektsteuerin sind das genau die Dinge, die mich beschäftigen. Alles rund ums Bauen und Einrichten ist mein Leben. Ich liebe das und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen.

Es wächst und entwickelt sich immer immer alles weiter weiter. Das gilt aber nicht nur für die Baustelle, sondern auch für den Rest des Lebens. Aber meistens ist es so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt, keine große Zeit einfach mal durchzuatmen. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln. Im Augenblick habe ich sogar mehrere große Baustellen – jedenfalls beruflich – gleichzeitig und auch wenn es mir am Anfang wirklich Angst gemacht hat – ich liebe das. Da bewegt sich richtig was und ich entwickele mich ordentlich weiter.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken. Also fokussieren und Prioritäten setzen.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Ich lasse mich von den ganzen negativen Dingen nicht aus dem Tritt bringen, manchmal ignoriere ich sie sogar. Denn oftmals lösen sich die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in eine positive Richtung. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten. Nur nicht nervös machen lassen.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Nur, wer weiß was er wirklich, wirklich will, der wird auch dort ankommen. Einfach nur zu sagen, das man ein glückliches Leben haben möchte ist Quatsch. Zu wissen, was einen glücklich macht ist wichtig und vor allem dann auch so zu leben. Wer sich immer wieder einredet, dass er ea sowieso nie schaffen wird und resigniert den Kopf in den Sand steckt wir keine Veränderung in seinem Leben erfahren.

Das ein oder andere Mal ergeben sich auch Störungen, ja das ist leider so. Manche Wege gehen scheinbar einfach nicht weiter und dann muss man schauen was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt. Den Kopf in den Sand zu stecken und allen Anderen die Schuld an seiner Misere zu geben bringt gar nichts. Das ist wie eindreijähriges Kind, dass gerade keine Süßigkeiten bekommt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und  sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Sie rücken mir gerne mal den Kopf zurecht oder nehmen mich einfach in den Arm und sagen mir dass ich toll bin und weitermachen soll. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern. Oft muss man nur ein paar kleine Dinge nachjustieren und dann läuft es wieder rund.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Habt Spaß und lasst euch auf euer Leben ein.

#bestlifeever

Ich verrate dir heute etwas für’s Leben. Versuche, es jedem recht zu machen – und du wirst dein Leben lang beschäftigt sein. Und zwar beschäftigt mit Mist! Das Leben ist kein Beliebtheits-Wettbewerb. Es geht nicht darum, von allen gemocht zu werden, und möglichst mit jedem einer Meinung zu sein. Du bist nicht auf dieser Welt, um „everybody’s darling“ zu werden. Das ist kein Leben, das ist Menschen-Gefallerei! Und Menschen zu gefallen ist der sicherste Weg, um ein unendlich langweiliges Leben zu führen.

Im Leben geht darum, Menschen zu lieben, sie zu inspirieren und sie frei zu setzen (wobei die beiden letzten nur eine automatische Folge des Ersten sind – das passiert dann einfach.) Es geht darum, dass du so richtig aufblühst, deine Persönlichkeit und dein Sein zur Entfaltung kommt – und das ist dann gleichzeitig der maximale Genuss für die Menschen um dich herum.

Aber der Weg dahin geht nicht über eine möglichst konforme Denke. Oder über eine Lebensweise, in der man möglichst wenig aneckt, sich möglichst im Hintergrund hält und einer wird, von dem die Menschen sagen: „Ja… das kann ich alles genauso sehen…“ Der Preis dafür, dass es alle „genauso sehen“ ist viel zu hoch!

Schau: als der Gott dich schuf, da ist nichts durch Zufall passiert. Absolut gar nichts ist bei dir zufällig – alles ist von Meisterhand vorbereitet, geplant, perfekt ausgedacht, noch viel besser und viel schöner, als du dir selbst jemals ausdenken könntest. Wie auf einem himmlischen Reißbrett stehen all die wunderbaren, großartigen, atemberaubenden Pläne, die er für dich hat. Und dein Sein – deine Persönlichkeit – sie ist einfach perfekt dafür!

Ich meine damit deine Persönlichkeit – nicht die, in die deine Schwiegermutter ständig reinquatscht. Auch nicht die deiner 5 Freundinnen, die alle eine Meinung zu deinem Leben haben. Auch nicht die deiner Eltern, die es „nur gut meinen“ mit dir (und das tun sie sicher).

Es geht darum: was brennt in deinem Herzen?! Wenn du jede Wahl der Welt hättest – ganz unabhängig vom Geld oder äußeren Umständen – was würdest du dann sein wollen? Und was würdest du mit deinem Leben anfangen? Bei manch einem (na gut… bei uns allen) ist über die Jahre so viel Schrott von außen eingeredet worden, dass man selbst kaum noch weiß: was bin denn eigentlich ich? Was für eine Person bin ich, wenn ich frei von Angst vor Ablehnung und der Meinung anderer einfach so sein könnte wie ich bin?!

Deshalb habe ich den Sprung gewagt und lasse mich immer wieder auf tolle neue Dinge ein. In diesem Fall ist es mein neues Leben im schönen Zürich. An einem anderen Ort zu leben ist immer voller neuer Chancen, neuer Möglichkeiten, neuer Inspirationen! Aber der einzige Ort, der dich dauerhaft glücklich machen kann, befindet sich: zwischen deinen Ohren. Dort – und nur ausschließlich dort (und nicht auf Hawaii, unglaublich, ich weiß!) – entscheidet sich, wie glücklich du bist. Nur, wenn du dort frei und glücklich bist – dann bist du es überall auf der Welt.

Ich habe immer die schönste Zeit meines Lebens. Dafür brauche ich keinen zusätzlichen Strand oder schönes Wetter – wie armselig wäre es, wenn ich nur damit „time of my life“ haben würde? Natürlich ist ein schönes Haus besser als ein hässliches (oder gar keines – hatte ich auch schon. Das ist echt mies.). Klar ist ein Sonnenuntergang am Meer atemberaubend schön. Klar ist es besser, wenn die äußeren Umstände passen.

Aber diese Dinge machen mich nicht glücklich! Ich bin schon vorher glücklich, einfach von innen heraus. Der Himmel auf Erden, der befindet sich in mir drin, ob schwäbisches Kaff oder New York – ich habe diesen immer und überall dabei. Angesichts dieser inneren Schönheit und Glücks ist alles andere zwar auch… irgendwie schon schön, aber es beeindruckt mich nicht wirklich.

Soll ich dir sagen, wie du bist? DU BIST: Mutig, außergewöhnlich, einzigartig, perfekt, wunderschön, inspirierend, krass, unendlich kostbar, freisetzend, glücklich und glücklich machend, entspannt, humorvoll, tief, genußvoll, erfolgreich, frei, individuell und so gut!

Würdest du nicht gerne so eine Person kennen, oder – noch viel besser – mit ihr zusammen sein wollen? Na, Glückwunsch: du bist es! Du fühlst dich nur nicht so, weil du ständig deinen Umständen, deinen Gefühlen und der Meinung anderer glaubst!

Aber wenn du all das nur für eine Minute weglassen würdest – dann würdest du merken, dass du einfach GROSSARTIG bist! Dass da so viel Potenzial in dir ist, dass du beinahe platzen könntest! Und der Weg, um dieses Potenzial zu entfalten, liegt nicht darin, möglichst jeden nach seiner Meinung zu fragen, ihm nach dem Mund zu reden und möglichst so zu leben, dass man nicht auffällt.

Tue einmal etwas Außergewöhnliches und du wirst sofort zig Kritiker und Menschen am Start haben, die das nicht so sehen können, oder anderer Meinung sind, oder an dir und deinen Motiven zweifeln, oder „ich kenne einen, der hat es auch so gemacht, und es ist schief gegangen.“

Und sie meinen es alle nur gut! Aber ich will nicht „gut“ – ich will mehr! Ich will das Neue, das Außergewöhnliche, das, was es bisher noch nie gegeben hat – und weißt du was? Ich glaube, dass ich genau die Richtige dafür bin. Genau die Richtige – und du auch!

Es kann doch nicht sein, dass man sein Leben so von Tag zu Tag dahinlebt und alles bleibt wie es ist (selbst wenn es gut ist – was bringt’s?) Ich glaube, dass das Feuer, welches in dir brennt, die Leidenschaft, die in deinem Herzen ist, zu so viel mehr in der Lage ist! Es ist in der Lage, das Leben von sehr vielen Menschen zum Guten zu wenden! Es ist in der Lage, viele Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen!

„Aber ich habe gar kein Feuer in meinem Herzen…“ Doch, ich glaube, dass jeder Mensch dazu geboren ist, leidenschaftlich zu leben. Vielleicht wurde dieses Feuer von anderen schon vor Jahren in dir erstickt – aber da gibt es auf jeden Fall noch einen glimmenden Docht!

Wenn du anfängst, leidenschaftlich zu leben, und groß zu denken – dann wird es auf der Stelle Kritik hageln, ich verspreche es dir. Und das ist der beste Beweis – ich wiederhole: DER BESTE BEWEIS – dafür, dass du genau richtig bist. Wenn es niemanden gibt, der dich kritisiert, dann kannst dir auch gleich einen Sarg schreinern lassen, denn dann heißt es, dass dein Leben einfach so strunzlangweilig und harmlos ist, dass es keinen dazu bringt, gegen dich aufzustehen.

Nein, du bist nicht für die Harmlosigkeit geboren! Du bist hier, um wirklich etwas zu verändern! Und dass damit nicht alle umgehen können, ist ganz klar! Aber das macht nichts, denn du bist ja nicht hier, um es jedem recht zu machen – du bist hier, um das schönste und erfüllteste Leben zu leben, das überhaupt möglich ist.

Vertraue darauf, dass dieses Feuer in dir durch meine Liebe entfacht wird! Entspanne dich und sei gleichzeitig gespannt auf das, was vor dir liegt. Denn das Beste kommt noch. Du bist niemals zu jung, um das zu erleben – und niemals zu alt.

Du bist einfach PERFEKT und zwar genauso, wie du bist! Mit deinem Stil, deiner Art, deinem Lachen, deinem Humor, deiner Art, zu reden und zu träumen, deiner Art, Dinge anzupacken. Und wenn das du bei dir noch gar nicht richtig klar ist, dann vertraue der Liebe, denn sie wird alles Schöne hervorbringen und erstrahlen lassen, was so in dir schlummert.

Und darauf kannst du dich freuen!
Ich freu‘ mich auch voll darauf, dich dabei zu sehen!

Lass‘ dich nicht gehen

Inmitten des Trubels, in dem man sich befindet, gibt es manchmal Stunden oder gar Tage, an denen absolut nichts vorwärts geht. Und statt aufzuspringen, und die Dinge anzupacken, hängt man schwerfällig und lustlos in der Gegend, bekommt nichts auf die Reihe und würde am liebsten für immer im Bett bleiben. Diese Trägheit klingt zunächst vielleicht nicht weiter tragisch, raubt einem aber kostbare Lebenszeit.

Passivität ist so würdelos. Die Phasen, in denen man schwunglos abhängt, können viele Ursachen haben – treten diese regelmäßig, oft oder gar dauerhaft auf, liegen die Ursachen tiefer, und professionelle Hilfe ist gefragt. Aber ganz egal, ob dauerhaft oder nur ab und zu, nichts davon muss man einfach so hinnehmen und zulassen. Und ganz egal, wie gesellschaftlich akzeptiert das sein mag, weil „jeder hängt mal durch, und hat keinen Bock.“  Passivität ist nicht akzeptabel.

Lethargie kommt immer im 4er-Set, da sind Faulheit, Lustlosigkeit und ein bisschen Melancholie gleich mit dabei. Und all das macht einen unendlich träge, schwer und unmotiviert, spätestens da müssen alle Alarmglocken schrillen. Man würde doch auch keinen Fremden in seinem Haus ein paar seiner schönsten Einrichtungsgegenstände oder seiner liebsten Kleidungsstücke mitnehmen lassen? Ohne zu fragen, wohlgemerkt, einfach so, weil der Dieb das so will? Man würde auf der Stelle Alarm schlagen, und alles tun, damit das nicht passiert.

Ganz genauso ist es mit Lethargie, sie ist ein Dieb, der einem die Lebenslust und -motivation raubt, einen unbeweglich und disziplinlos macht. Man hängt dann ab, konsumierst Serien, Fernsehsendungen oder Bücher im Übermaß, und jeglicher Schwung und Power gehen flöten.

Ich würde mir das nicht länger bieten lassen, denn dafür bist du viel zu groß, viel zu schön, viel zu wichtig! Oder glaubst du etwa, die Königin von England lässt sich gehen, verbringt ganze Nächte vor Netflix, und ist am nächsten Tag wie gerädert, weil sie nicht genügend Schlaf bekommen hat? Ich garantiere dir, dass sie das noch nie getan hat, und zwar aus einem einzigen Grund, sie repräsentiert ein ganzes Land. Sie ist sich ihrer Verantwortung bewusst, und schläft dementsprechend, isst dementsprechend, kleidet sich dementsprechend und lebt dementsprechend.

Und exakt so ist es bei mir, oder glaubst du, ich würde mich gehen lassen? Ich sage nicht, dass diese Energien es nicht versuchen, ich sage nur, dass ich mich ihnen nicht hingebe. Ich treffe immer und immer wieder eine Entscheidung dagegen, denn ein Leben, in dem man so unmotiviert durchhängt, passt nicht zu mir. Wie würdelos, wie armselig, wie klein – ich will meine Tage nicht mit so einer Energie füllen. Ich habe nicht gesagt, dass man nicht entspannen soll – bitte achte auf meine Wortwahl. Der Unterschied zwischen „Nichts Tun und lethargisch Abhängen.“ und „Nichts Tun und Auftanken.“ ist enorm: bei dem einem ist man hinterher lustlos und unmotiviert, beim anderen erfrischt und voll mit neuen Ideen und Schwung. Was man genau dabei tut oder nicht tut, ist nicht so entscheidend, denn die Atmosphäre dahinter ist der Unterschied.

Wenn man bei einer entspannenden Tätigkeit plötzlich träge, traurig oder insgesamt apathisch wird, dann sollte man auf der Stelle damit aufhören! Spring vom Sofa oder vom Bett auf oder aus der Badewanne, und lass es dir nicht bieten! Anfangs wird es einem vielleicht noch nicht jedes Mal auffallen, weil man sich schon so an diese Soße aus Lustlosigkeit gewöhnt hat, aber nach und nach wird man achtsamer.

Mache es der Lethargie so schwer wie möglich, denn es gibt regelrechte Hochkonjunktur-Zeiten für Passivität.

Sonntage sind bei Lethargie so hoch im Kurs, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: der Sonntagsblues ist ein vorübergehender Stimmungstief, der – je nachdem, wie sehr man ihn lässt – es einen entweder allgemein deprimiert (ob Single oder in einer Partnerschaft, ist dabei im Grunde kein Unterschied) oder es einem mit einem Kit aus Einsamkeit und Niedergeschlagenheit den Sonntag gleich zum Heultag macht.

Feiertage allgemein sind bei Trägheit auch sehr beliebt, vor allem um die Weihnachts- und Neujahrszeit. Das Gemisch aus Schwerfälligkeit, Gleichgültigkeit und Melancholie wird vorwiegend an diesem Tagen serviert und manchmal kommt noch als Dessert Hoffnungslosigkeit dazu.

Nach gewissen Serien oder 4 Stunden Dauerglotzen wirst du garantiert schwerfällig und unmotiviert.

Ok, Folgendes, wenn man jetzt schon weiß, dass an diesen speziellen Tagen mit vermehrten Verkehrsaufkommen an „Ich habe keine Lust auf Nichts.“-Lethargie zu rechnen ist, dann weigert man sich. Man weigert sich, sich diesem Gefühl und dieser Stimmungslage willenlos zu ergeben. Man schaltet die Glotze aus oder Netflix. Man steht vom Bett auf oder vom Sofa und tut entweder etwas Produktives oder entspannt bewusst, indem man ein Beauty-Ritual macht, schwimmen geht oder eine Massage bucht.

Und diese Feierabend- und Nachdem-Urlaub-Nummer, so nachvollziehbar und verständlich sie klingt, aber nichtsdestotrotz: willst du, dass es so bleibt? Wenn man es will – kein Problem. Wenn man es nicht länger will – dann herzlichen Glückwunsch! Es wären dann nämlich täglich an die 3 Stunden Zeit, die man wunderschön, produktiv oder einfach nur erfüllend verbringen könnte. Hier muss man eine feste Entscheidung treffen.  

Immer eins nach dem anderen. Manchmal hat Passivität eine andere Ursache, denn man steht vor so vielen Aufgaben oder Herausforderungen, dass sie einen regelrecht erschlagen oder überfordern und man in Folge dessen einfach gar nichts mehr macht. Man weiß gar nicht, wo beginnen, und überhaupt ist alles zu viel, und bevor es nicht perfekt ist, fangen wir gar nicht erst an. Und außerdem hat sich mittlerweile schon so viel gesammelt, das bringt doch jetzt nichts mehr. Und schon hängt man auf dem Sofa, ist niedergeschlagen und lustlos. In so einem Fall machen wir folgendes: du fängst auf der Stelle an, und machst immer nur eins. Immer schön eins nach dem anderen.

Man stellt sich seinen Aufgaben, übernimmt Verantwortung, zieht den Kopf nicht ein, sondern fängst einfach an. Einfach eine Sache, das schafft man. Und danach macht man das nächste. Und dann wieder das nächste.

Man erlaubt Passivität auf gar keinen Fall, dass sie einen insgesamt lähmt! Nur, weil es nach viel aussieht – man schafft das hervorragend. Man macht einfach nur das, was jetzt möglich ist. Und danach machst man das, was dann möglich ist. Aber alles ist besser, als sich Passivität hinzugeben. Jede noch so kleine Tätigkeit.

Lass dich nicht gehen. Lethargie durchzieht oft viele Lebensbereiche – je nachdem, wie viel Raum man ihr zugesteht, und wie lange man sie bereits im Leben duldet. Natürlich kann man argumentieren, dass man erst nach den tieferen Ursachen suchen soll und das kann man alles gerne zusätzlich tun.  Wenn man die Tendenz dazu bemerkt, dann weigert man sich ganz entschieden. Nicht so halbherzig, sondern richtig nachdrücklich oder gar empört, dass sich so eine miese Energie überhaupt in die eigene Nähe wagt!

Man räumt sein Zimmer auf. Man zieht sich hübsch an (manchmal ist die Lethargie so lange anwesend, wie man seinen Pyjama trägt.). Man pflegt seine Nägel. Man zahlt seine Rechnungen rechtzeitig.  Man kocht sich etwas Gutes. Man achtet auf sich als das, was man ist, so sehr, dass du es für einen ganz anders entscheidest. Merke: du alleine kannst entscheiden, wie dein Leben aussehen soll und du bist solchen Stimmungen überhaupt nicht willenlos ausgeliefert.

Vernachlässige dich nicht – oder besser ausgedrückt: erlaube der Lethargie nicht, deine Lebensbereiche zu bestimmen. Das ist deiner absolut nicht würdig! Auch für den Feierband würde ich eine Entscheidung treffen, die da lautet: „Ich habe noch genügend Energie und Lust, etwas Produktives oder Erfüllendes zu machen.“

Zuerst deine Entscheidung – dann erst die Ergebnisse. Warte also nicht, bis du erst die Lust hast – da kannste warten bis in alle Ewigkeit. Du musst übrigens dabei auch gar nicht erst bis zum Sonntag oder nächsten Feiertag warten, denn wenn du jetzt hoch motiviert bist, dann packe im Anschluss gleich eine Sache an. Ob es deine Schublade, liegengelassene Rechnungen, oder ein neuer Haarschnitt ist, ist dabei ganz egal – Hauptsache etwas, das du bisher vernachlässigt hast.

Mach es einfach.

Kreativität und Effektivität

Es geht hierbei um die Inspiration wo es langgehen soll und wie man sein Potential wirklich nutzen kann. Kreativität gibt es nicht nur in Berufen wie Künstler, Entertainer oder Tänzer. Im Gegenteil, auch in als Programmierer kann man kreativ sein, wenn es um einen komplizierten Algorithmus geht oder eine gute Freundin, die immer eine Lösung für Probleme hat ist kreativ. Ebenso eine Person, die immer ganz spezielle Klamotten und einen eigenen Style hat oder der Anwalt, der mit einem Vertrag das bestmögliche für einen Selbst herausholt.

Kreativität bedeutet seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, um intelligente und ästhetische Lösungen zu finden.

Wichtig für Kreativität ist die eigene kreative Zone. Das kann ein abgeschlossener Raum sein, in dem man sich wirklich gut auf die Sache konzentrieren kann. Aber das kann auch schon die Abschottung über zum Beispiel Kopfhörer, in einem öffentlichen Bereich sein, mit denen man sich auf sich selbst und die Sache an sich konzentrieren kann. Diese Abschottung ist für mich immer der Start zur Kreativität.

Auch ist es wichtig Ablenkungen zu eliminieren, denn das ist der Tod der Kreativität. Jeder von uns ist in der heutigen Zeit immer nur einen kleinen Klick vom Entertainment entfernt. Sei es am Handy, am Computer oder auch im ganz normalen Alltag, wo die nächste Person um die Ecke kommt. Immer dann, wenn man die Ablenkungen ausschaltet und mit dem Kopf sich auf die Sache konzentriert bekommt man, nach ein wenig Übung, automatisch den Impuls, dass man jetzt kreativ ist.

Damit erschafft man sich einen eigenen Raum für Ideen. Die Ideen sind wie Wasser, sie brauchen Zeit und Raum um sich zu entwickeln. Ich bin dabei noch recht oldschool und schreibe die Dinge auf um sie visuell zu sehen und mir weitere Gedanken darum zu machen. Dabei ergeben sich immer weiter Fragen und man sieht wie sich das Ganze entwickelt. Dies weckt dann auch die Neugier und die Wissbegierde und man will sich weiterentwickeln und ist motiviert die Sache voranzutreiben. Der Tatendrang ist geweckt und man freut sich auf eine Fortsetzung der Arbeit.

Man ist dann wirklich produktiv. Denn abhängen und einfach faul sein machen das Leben nur schlimmer und man läuft den Dingen immer nur davon. Man muss sich aber nicht immer müde und platt fühlen und das Leben einfach nur vor sich hinlaufen lassen – auch wenn das auch Mal einfach Spaß macht. Es muss in Balance sein, denn wenn das Eine nicht ist kann auch das Andere nicht sein.

Es tut gut in Erinnerungen zu schwelgen, aber wichtiger ist es den Blick nach vorne zu richten und sich auf die Sache zu konzentrieren. Dabei ist es wichtig, dass auch das Handy nicht ständig in der Nähe ist, denn das lenkt einen nur ab. Tu es weit, weit weg. Man muss nicht immer und ständig erreichbar sein. Wer seine Arbeit immer wieder unterbrechen muss kann nicht effektiv arbeiten. Heute ist es leider viel zu einfach mal schnell nebenbei zu chatten oder mal schnell was nachzuschauen, was meistens auch gar nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun hat. Dann ist man wieder draußen und muss seine Gedanke wieder neu ordnen.

Auch Multi-Tasking, ein wunderbarer Begriff aus unserer heutigen Zeit, ist nicht immer effektiv. Denn dadurch, dass man immer alle Aufgaben gleichzeitig erledigen will, geht die Konzentration auf das Wesentliche verloren und man braucht viel länger, als wenn man sich einfach auf eine Sache konzentriert und sie in Ruhe erledigt. Denn wenn man sich nur auf eine Sache konzentriert wird man feststellen, dass man viel schneller ist und auch weniger Fehler macht. Dieses „Deep-Work“ steht für eine effektivere Arbeitsleistung. Wenn man eine Aufgabe nach der anderen erledigt und nicht weiter zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen hin und her springt fokussiert man sich auf das wesentliche. Bei mir ist es auch so, dass ich die Bereiche klar voneinander trenne und eins nach dem anderen erledige. Oft versuche ich auch die Dinge sogar örtlich voneinander zu trennen und die Bereiche zu separieren. So ist der Kopf am richtigen Ort schon auf die richtige Sache fokussiert und muss nicht über tausend Ecken denken und immer wieder zurückspringen.

Ein weiterer Punkt für Effektivität ist auch, dass man sich realistische Ziele setzt, sowohl zeitlich als auch von der Größe her. Denn durch zu viele und zu hohe Ziele kann es schnell in Frustration umschlagen, wenn die Dinge nicht so funktionieren wie man gerne hätte. Wichtiger ist es durch seine Ziele motiviert zu bleiben und sie konzentriert abzuarbeiten.

Wenn man dabei mit To-Do-Listen arbeitet sollte man immer klare Prioritäten setzen. Sonst werden die Listen einfach nur groß, unübersichtlich und sind nicht mehr effektiv. Man kann die Dinge nach einzelnen Tagen und dann auch in der Wichtigkeit ihrer Abarbeitung ordnen, so behält man einfacher den Überblick und sieht auch Erfolge. Auch kann man Dinge, die an einem Ort stattfinden zusammenfassen und so effektiver sein, als wenn man immer wieder durcheinander springt. Durch diese Mini-Ziele, die man sich für jeden Tag setzt bekommt man nach der Abarbeitung automatisch ein positives Feedback und freut sich darüber. Dieses tägliche Update hilft einem den Überblick zu behalten und auch die weiteren Dinge im Blick zu behalten.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt, denn durch dieses tägliche Doing und der Umgang mit den Dingen entwickelt man Routinen. Diese Routinen sind gut, denn sie helfen uns Angewohnheiten zu automatisieren. Dadurch stressen sie uns weniger, denn man kennt das jetzt schon und hat weniger Druck. Meistens empfinden wir es so, dass wir mehr Verpflichtungen als Vergnügungen haben, aber das ist manchmal auch subjektiv. Denn wenn man diese Verpflichtungen automatisiert und zu einer täglichen Routine werden lässt fangen sie meist an Spaß zu machen – die Überwindung schwindet. Man findet den richtigen Workflow, ist fokussiert und kann ein wenig auf Autopilot gehen.

Durch diese Regelmäßigkeit und die Struktur der Prioritäten nutzt man die Zeit sinnvoller und schafft sich damit Raum für Wachstum. Es entsteht weniger Stillstand und Frustration, die Dinge fallen einem deutlich leichter und man ist effektiver. Dadurch ist man schneller und hat auch Zeit für andere Dinge. Jetzt entwickeln wir uns weiter und darin liegt auch immer die Freude.

Das ist sogar hormonell messbar, denn wenn man etwas Neues erreicht hat oder etwas als erledigt kennzeichnen kann, dann wird Dopamin ausgeschüttet. Es ist also hormonell messbarer Spaß. Das Dopamin sorgt dafür, dass es einem besser geht. Je mehr man effektiv erledigt umso einfacher fällt es einem Dinge effektiv zu erledigen. Desto mehr möchte man auch effektiv erledigen und man gewinnt Zeit für neue Dinge, die Freude machen. Es entsteht ein fließender Übergang zwischen Pflicht und Freude. Das ist das Ziel.

Deshalb immer auf die Dinge konzentrieren und Spaß dabei haben.

Immer im Takt bleiben

Es ist so wichtig, dass man sich immer in seinem eigenen Takt bewegt und sich von Anderen nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Es passiert leider immer wieder, dass man sich von der Meinung der Anderen abhängig macht und sich davon beeinflussen lässt. Das ist problematisch, weil man ein ganz eigenes Tempo hat.

Oft finden wir es einfacher dem Weg der Anderen zu folgen als unseren eigenen zu gehen. Wir werden zum Mitäufer in deren Leben und geben uns mit weniger zufrieden. Man überlässt den Anderen dann die Entscheidungen und gibt die eigenen Ziele einfach auf. Die Verantwortung übernehmen die Anderen und auch das Tempo. Genau das ist das Problem, denn wir haben unser eigenes Tempo. Das bringt einen Selbst aus dem Takt und wir sind mit unserem eigenen Leben nicht mehr im Einklang.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und auch seinen eigenen Rhythmus in dem er ihn geht. Denn Jeder reagiert auf die Umstände und Einflüsse in seinem Leben anders und auf seine eigene Art. Das macht jeden von uns zu einem Unikat und das macht es so wertvoll.

Den eigenen Weg zu gehen bedeutet mutig zu sein und sich auf sich selbst ein sein eigenes Leben einzulassen.

Dazu gehören auch Niederlagen und Rückschläge. Das tut weh und ist nicht immer einfach, aber es sind die Zeiten, die uns wachsen lassen. Dadurch können  wir dann weiter vorankommen. Mal verrennt man sich in die falschen Dinge, macht Fehler oder fällt hin. Das fühlt sich dann nicht gut an und man stellt alles in Frage. Aber auch das bringt uns in unserer Entwicklung weiter. Wir haben eine Erfahrung gemacht und eine neue Erkenntnis hinzugewonnen. Dazu gehört es auch schlechte Dinge loszulassen und uns auf unsere Ziele zu konzentrieren. Man kann nicht vorankommen wollen und immer weiter an der Vergangenheit festhalten. Manchmal muss man die Dinge einfach hinter sich lassen und neu anfangen. Sich auf neue Dinge einlassen und sich mutig seinem Leben stellen.

Zweifel gehören dazu. Gerade wenn die Zweifel am Größten sind, sind wir auf dem richtigen Weg und kommen unserem Ziel ein Stück näher. Durch diese Zweifel beschäftigen wir uns wieder mit uns und unserem Weg. Das ist wichtig, denn dann reflektieren wir uns selbst und schauen wo wir stehen und wer wir sind. Nur dann können wir auch feststellen, ob wir wirklich auf dem Weg zu unseren Zielen sind oder in einer Sackgasse stecken. An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit die Dinge neu zu ordnen und unseren Weg eventuell neu festzulegen. Manchmal brauchen die Dinge eben etwas länger und manchmal passieren dann ganz wunderbare Dinge dabei. Dinge, an die man vorher gar nicht gedacht hat und die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Jetzt geht es nur darum, dass wir bereit sind uns darauf einzulassen.

Wichtig ist, dass man sich selbst vertraut und die Dinge weiter verfolgt. Dabei ist es ganz egal, was andere Menschen darüber denken, denn es ist unser eigenes Leben und nicht das der Anderen. Man darf sich auf gar keinen Fall einreden lassen, dass man nicht gut genug ist. Weder um Dinge zu erreichen noch für einen anderen Menschen. Das ist immer nur die Sicht der Anderen, nicht unsere eigenen. Ein wichtiger Punkt ist uns immer wieder bewußt zu machen, was wir wirklich wollen und wo wir gerade stehen. Wenn wir auf dem Weg sind, kommen wir mit jedem Schritt unserem Ziel ein Stückchen näher.

Glaube an dich selbst. Du bist ein wunderbarer, einzigartiger Mensch mit unglaublichen Fähigkeiten, die nur du besitzt. Tu für was du tief in deinem Inneren wirklich brennst, denn das ist es auch woran du glaubst und was du wirklich willst. Andere Menschen verstehen das nicht immer und versuchen dich dann wieder klein zu machen, aber lass dich davon nicht beeinflussen – es ist dein Leben. Jetzt hast du es geschafft und die Dinge sind gut. Genieß deinen Erfolg und freu dich. Du bist ein wunderbarer Mensch.

Hör auf zu warten und geh deinen Weg. Hab Spaß und lass dich von Anderen nicht aus dem Takt bringen.

 

Train your body for train your mind

Das regelmäßige Training bestimmt nicht nur unsere körperliche Fitness, sondern auch unsere mentale. Wer sich regelmäßig austobt und seinen Körper fordert kann Stress und negative Emotionen abbauen und sogar langfristig seine Gesundheit positiv beeinflussen. Durch den Sport wird in unseren Körper unser Energiehaushalt wieder reguliert und positive Energie freigesetzt.

Eigentlich weiß jeder, dass Bewegung wichtig ist. Doch leider scheitern viele zu oft an ihrem inneren Schweinehund oder der Bequemlichkeit. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu dunkel, zu wenig Zeit…  Ausreden gibt’s genug.

Den inneren Schweinehund erfolgreich überwunden und runter von der Couch, eine neue Bestzeit gemeistert, eine harte Sporteinheit gerockt – jeder kennt das Gefühl danach: Man fühlt sich unbesiegbar, selbstbewusst und allen Herausforderungen gewachsen. Neben dem Körper ist Sport auch wichtig für die Psyche. Denn man ist glücklicher, zufriedener und ausgeglichener, man fühlt sich besser, attraktiver, lernt seine körperlichen Grenzen kennen und entwickelt insgesamt ein besseres Körperbewusstsein. Durch die gesteigerte Durchblutung und die daraus resultierende Sauerstoffversorgung des Körpers wird Stress abgebaut, man kann sich besser konzentrieren und besser schlafen. Auch die Lebenserwartung steigt. Man ist insgesamt nicht nur körperlich, sondern auch psychisch langfristig belastbarer.

Jede Form der Bewegung sorgt dafür, dass das Herz mehr gefordert wird, mehr leisten muss. Es pumpt schneller, der Druck in den Blutgefäßen steigt an und sie weiten sich. Trotz der höheren Belastung sinkt der Blutdruck, da das Blut leichter durch die Adern gepumpt werden kann und das Herz so gegen einen geringeren Widerstand arbeiten muss. Regelmäßige Bewegung stärkt und kräftigt so die Herzmuskulatur. Und ein trainiertes Herz kann mit jedem Schlag mehr Blut in den Körper pumpen, effizienter arbeiten und die Durchblutung verbessern. Zudem schützt euch ausreichend Bewegung vor Krankheiten wie Diabetes und Übergewicht.

Durch Bewegung wird die Knochendichte gestärkt. Besonders für Frauen ist Sport deswegen wichtig, da sie statistisch häufiger als Männer an Osteoporose (Knochenschwund) erkranken – bei Osteoporose wird die Knochenmasse immer weiter abgebaut. Die Folge: Brüchig und instabile Knochen. Zu wenig Aktivität führt auch dazu, dass der Knorpel und damit die Gelenke zu wenig Nährstoffe bekommen und dadurch trocken, spröde und rissig werden. Knorpel werden mittels Gelenkflüssigkeit „ernährt“. Diese dient der Gelenkschmiere und sorgt dafür, dass der glatte Knorpelüberzug nicht beschädigt wird.

Bewegung schützt vor dem natürlichen Abbau der Muskelmasse und dient der Erhaltung der Kraft bis ins hohe Alter. Netter Nebeneffekt: Muskeln benötigen mehr Energie als Fett, ein muskulöser Körper verbrennt im Umkehrschluss also auch im Ruhezustand mehr Fett.

Moderate Trainingseinheiten härten ab, stärken die Abwehrkräfte und können langfristig diversen Krankheiten vorbeugen. Versucht neben diesen kleinen, alltäglichen Bewegungsritualen, 3-4 Mal in der Woche richtig ins Schwitzen zu kommen. Am besten ist dazu eine Mischung aus Kraft und Ausdauer. Wenn man einen sehr vollen und durchstrukturierten Alltag habt, hilft ein Plan! Organisiert die Woche und blockt bewusst Zeiten zum Trainieren – Sport ist so wichtig! Fehlt einem die Motivation, alleine zu trainieren, trainiert gemeinsam mit Freunden.

Macht kleine Schritte und erwartet nicht zu schnell zu viel von euch selbst. So eine Verhaltensumstellung geht nicht von heut auf morgen und man wird immer wieder Rückschläge erleben. Lasst euch davon nicht entmutigen. Findet einen Sport, der zu euch passt und Abwechslung bietet. Setzt euch nicht unter Druck, sonst verliert ihr zu schnell den Spaß an der Sache.

Nutzt Bewegung als Ventil, um Frust, Enttäuschung oder Langeweile abzubauen. Denkt an all die positiven Veränderungen, die regelmäßige Bewegung auf euch haben wird. Sport ist so wichtig und ihr habt nur einen Körper – wartet nicht aufs neue Jahr, einen neuen Monat oder nächsten Montag. Legt sofort los und tut etwas für euch – ihr werdet es nicht bereuen!

 

Focus on your goals

Sich auf seine eigenen Ziele zu konzentrieren und für sie zu kämpfen, dass ist wichtig. Wenn wir immer nur so vor uns hintreiben und das Leben vor sich hinziehen lassen, dann macht uns das nicht glücklich. Denn wir leben irgendwie dann immer an unserem eigenen Leben vorbei, auch wenn es einfacher und bequemer ist. Es liegt an uns selbst ob wir glücklich sind oder nicht.

Wichtig ist zu wissen wo man steht und wo man hinwill. Deshalb muss man mit sich im Reinen sein und nicht mit den Paketen aus der Vergangenheit leben. Nur dann kann man in der Gegenwart leben und sich auf ein glückliches Leben einlassen. Wenn wir uns immer nur auf die negativen Dinge in unserem Leben konzentrieren bringt uns das nicht weiter und wir fühlen uns auch nicht wohl. Wir sehen dann immer nur, was wir nicht haben und nicht die Dinge, die wir alle geschafft haben und die wir haben. Deshalb ist es essientiell, dass wir für uns selbst klären wie unser Leben eigentlich aussehen soll, auch wenn wir es uns gerade nicht vorstellen können. Aber wir können unsere Ziele definieren und auch den Weg dorthin.

Ziele setzen Das ist der erste Schritt, denn wenn man weiß was man wirklich will, dann hat man die erste Hürde schon genommen. Jetzt haben wir die Möglichkeit zu schauen was wir tun müssen um unsere Ziele auch zu erreichen. Auch wenn dies einem Selbst oft utopisch erscheint, so ist es wichtig, dass wir uns trotzdem auf den Weg machen. Mut wird vom Leben belohnt.

Ziele verfolgen Man ist sozusagen „on the road“ und arbeitet an den Dingen. Hierbei ist es manchmal hilfreich, wenn man sich Unterstützung besorgt. Oft können ein Mentor oder ein Coach eine gute Hilfestellung sein. Ich habe auch ein kleines Netzwerk aus beruflichen Mädels, die sich gegenseitig unterstützen und auch immer mal wieder Hilfestellung geben oder auch Türen öffnen. Ich schreibe mir meine Ziele auch immer auf und hänge sie an eine Stelle, wo ich sie immer wieder im Auge habe.

Beharrlich bleiben Ziele erreicht man leider nicht einfach so im Vorbeigehen oder über Nacht. Zumindest ist das bei den meisten so. Aber es ist wichtig, dass man sich darauf einstellt, dass man Geduld und vor allem Ausdauer braucht und nicht aufgibt. Auch hier können Freunde und ein gutes Netzwerk einen immer wieder unterstützen und vor allem motiveren. Der Weg ist manchmal lang und schwierig, aber wenn wir kontinuierlich und diszipliniert weiter an uns und unseren Zielen Arbeiten, dann werden wir sie erreichen. Ein guter Tip ist hier sich ein paar kleine Zwischenziele zu setzen, denn dann gibt es auf dem Weg auch immer mal wieder ein kleines Hoch. Das ist wichtig, um die lange Durststrecke zu unserem eigentlichen Ziel durchzuhalten.

Geduld haben Das ist meistens das Schwerste an der ganzen Sache, denn wenn man ein Ziel hat, dann will man es auch endlich erreichen. Oft ziehen andere an uns vorbei oder wir fangen an an uns Selbst und unserem Ziel zu zweifen, aber genau das gehört auch dazu. Es ist unser Ziel und wir werden es erreichen! Wir haben hart gearbeitet und alles dafür gegeben, manchmal dauert es eben ein wenig. Aber wir bleiben fokussiert und haben die Dinge weiter klar im Blick und arbeiten dafür. Wenn man sich von Kleinigkeiten immer wieder von seinem Weg ablenken lässt, dann braucht man sich nicht wundern, wenn es nicht voran geht. Das ist oft das Schwerste, sich nicht von seinem eigenen Weg abbringen zu lassen und sich auch von der Meinung der Anderen nicht beeindrucken zu lassen.

Ziel erreichen Du hast es geschafft. Der Weg liegt hinter einem und man hat sein Ziel erreicht. Es ist an der Zeit mal kurz loszulassen und die Dinge einfach zu genießen. Dieses Gefühl ist wunderbar und wir feiern es einfach. Genieß es, sei glücklich und freu dich einfach.

Jetzt geh raus und mach deine Ziele wahr.

Where focus goes – energy flows

Die Ziele wirklich im Auge behalten und die Prioritäten entsprechend setzen, darum geht es bei dieser Aussage.

Wer kennt das nicht, man hat so viele Dinge zu tun und kommt einfach nicht voran. Immer wieder halten wir uns mit den vielen Kleinigkeiten  auf und verlieren dabei die großen Dinge, die wir eigentlich erledigen wollten aus den Augen. Wir verlieren uns regelrecht in den unwichtigen Dingen und verzetteln uns dann regelrecht. Vor allem laufen wir immer wieder in die verschiedenen Richtungen davon. Ich neige auch immer wieder dazu mich nicht an meine eigenen Prioritäten und Listen zu halten.

Wenn man die Dinge, die einem wirklich wichtig sind, in den Fokus stellt, dann geht auch die ganze Energie dorthin. Dann kann man alle anderen Dinge um seine Prioritäten bearbeiten und trotzdem sehr gut voran kommen, auch mit den kleinen nebensächlichen Dingen.

Doch dazu müssen wir mit uns im Reinen sein und wissen, was wir wirklich wollen. Zum Einen was wir wollen, viel wichtiger ist aber auch, dass wir wissen wo wir stehen und wie es uns dabei geht. Denn das macht auch viel aus in unserem Leben. Wenn wir uns wohl fühlen, mit uns im Reinen sind und wissen wo wir hinwollen, dann haben wir schon den ersten wichtigen Schritt gemacht.

Manchmal ist es wirklich kurios, denn dann wollen wir zwar etwas, aber wir sind einfach nicht bereit dafür, weil wir immer noch auf andere Dinge fokussiert sind. Das blockiert unser Vorankommen dann. Gegen diese Blockaden müssen wir etwas tun und gezielt in die richtige Richtung arbeiten. Dazu müssen wir mutig sein und uns mit uns selbst auseinandersetzen, denn nur so können wir herausfinden was wir wirklich wollen und ob wir bereit dafür sind. Vor allem können wir dann auch mit den vergangenen Dingen abschließen und wieder frei sein und uns auf unsere Zukunft fokussieren.

Es macht keinen Sinn Dinge zu wollen, wenn man noch in der Vergangenheit hängt oder gegen die eigenen Geister in seinem Inneren ankämpft. Das hält uns immer in der Vergangenheit fest und wir fühlen uns auch nicht gut dabei. Denn man hat dann immer wieder das Gefühl, dass man feststeckt und das ist nicht förderlich. Im Gegenteil, wir drehen uns immer wieder im Kreis und fühlen uns auch noch schlecht dabei. Genau daran müssen wir arbeiten. Das ist wichtig, denn wenn man sich mit den Dingen auseinandersetzt, dann kann man an sich arbeiten und sich weiter entwickeln. Dann entwickelt sich auch automatisch unser Leben weiter. Dann sind wir erfolgreich und können uns verwirklichen und unsere Ziele erreichen.

Wichtig ist es einen roten Faden zu haben im Leben. Einen Faden, der einen leitet und an dem man sich entlanghangeln kann. Wenn man die Ziele, die auf diesem roten Faden liegen dann auch noch mit Terminen hinterlegt, dann hat man eigentlich schon einen richtigen Fahrplan. Dann ist es auch einfacher zu schauen wo man gerade steht und was man noch tun muss um das nächste Ziel zu erreichen oder besser gesagt auch was einen noch davon abhält.

Es ist gut, wenn die Ziele, die auf diesem roten Faden liegen auch mit kleinen Zwischenzielen unterteilt sind, denn dann hat man zwischendurch auch immer wieder einen zusätzlichen Erfolg. Das hilft auch die oft längeren Durststrecken durchzuhalten und sich weiter zu motivieren. So werden auch die Abstände zum eigentlichen Ziel kürzer und wir fühlen uns wohl mit den Dingen, die wir tun. Es ist ein gutes Gefühl zu merken, dass die Dinge funktionieren und wir voran kommen. Das gibt uns Kraft und die positiven Gefühle lassen uns weiter wachsen.

Geht hinaus, habt Spaß und lasst eure Ziele Realität werden.

 

 

 

Das Leben ist eine Baustelle

Das Leben ist eine Baustelle. Diese Metapher ist in meinem Leben besonders zutreffend, denn es wächst und entwickelt sich immer weiter. Bei mir ist es auch so, dass nach einem Projekt meist sofort die nächste Baustelle beginnt. Da brauche ich meist nicht einmal was dazu tun. Das ist bei meiner Arbeit als Architektin so, aber auch im wirklichen Leben, wo die sogenannten Baustellen dann aber eher die Dinge in meinem Leben wieder spiegeln.

Ich liebe Baustellen. Das geht schon fasst mein ganzes Leben so. Man beginnt mit der Planung auf dem Papier und dann setzt man das Projekt in der Realität um. Die Dinge laufen vor sich hin, manchmal gibt es Störungen und doch stellt man das Projekt dann am Ende erfolgreich fertig. Wichtig ist, dass man dabei sein Ziel nicht aus den Augen verliert und daran arbeitet. Sich aus dem Tritt bringen zu lassen gehört immer wieder dazu und dann muss man sich auf seine eigenen Stärken und Fähigkeiten besinnen und ruhig bleiben. Man muss die Dinge sortieren und wieder in die richtigen Bahnen lenken.

Vor allem braucht man Geduld. Eine Tugend, die leider nicht meine Stärke ist. Aber ich habe Ausdauer und das ist viel entscheidender, denn das Ergebnis am Ende zählt.

Auch wenn die Dinge oft nicht so laufen, wie man es gerne hätte, dann bringt mich am Anfang dann immer wieder aus der Spur, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich schaue mir die Probleme an und versuche sie Schritt für Schritt zu lösen. Wenn ich alleine nicht weiterkomme hole ich mir Hilfe, entweder von Kollegen, guten Freunden oder auch von Dritten. Denn manchmal hilft es auch schon die Dinge einfach mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, dann ergeben sich auf einmal komplett neue Möglichkeiten.

Ein weiterer Punkt ist auch, dass man weiß, was man eigentlich hin will. Wo will man hin und wie sieht der Weg dorthin aus. Manchmal ergeben sich auch Störungen, die einen den Weg nicht einfach weitergehen lassen und dann muss man schaue was man tun will oder soll. Es kann sein, dass man einfach einen kleinen Schlenker gehen muss und manchmal muss man einen komplett neuen Weg einschlagen. Wichtig ist, dass man sein Ziel im Auge behält und sich nicht beirren lässt.

Im Leben ist es manchmal so, dass man Dinge erst loslassen und  sich auf anderen Ziele konzentrieren muss bevor man zu einem erfolgreichen Ende kommt. Das habe ich mehrfach durchmachen dürfen. Es ist gut, wenn man dann gute Freunde um sich hat, die einen einfach unterstützen und auch mal klar sagen, dass manche Dinge auch einfach mal nicht gut für Einen sind. Diesen Menschen bin ich immer dankbar. Ich entscheide am Ende zwar immer selber was ich tue oder wie mein Leben weitergehen soll, aber ein Blick von außen hilft den eigenen Blickwinkel zu erweitern und gegebenenfalls die Dinge zu ändern.

Man muss mutig und offen sein und sich auf sowas einlassen können, denn wer lässt sich schon gerne sagen, dass er vielleicht auf dem falschen Weg ist und die Dinge nicht gut sind. Das ist oft schwierig, denn es bringt das eigene Leben ganz schön durcheinander und man muss sich dann damit auseinandersetzen. Das heißt, dass man sich nicht nur mit den Dingen an sich, sondern auch mit sich selbst auseinandersetzen sollte. Nur wenn man sich Selbst und sein Leben reflektieren kann hat man die Chance etwas zu ändern und auch zu verbessern.

Richtig gute Freunde akzeptieren meine Entscheidungen und sind einfach da. Das macht das Leben gut.

Ich stehe oft da und denke, was soll das eigentlich alles. Es könnte doch alles so einfach sein, aber das Leben spielt gerade nicht so mit. Nicht nur das Leben, sondern auch die anderen Menschen in meinem Leben. Aber das ist genau das, was zeigt, dass man sich wieder weiter entwickeln muss und die Dinge neu betrachten muss. Ich arbeite immer wieder daran, behalte meine Ziele im Auge und bleibe einfach locker. Auch wenn ich innerlich manchmal durchdrehen könnte. Das bringt mich aber auch nicht weiter und deshalb lasse ich mich auf die guten Dinge in meinem Leben ein. Manchmal muss man einfach auch Vertrauen haben, dass die Dinge gut sind. Auch wenn es einem selbst gerade nicht so vorkommt.

Genau dann passiert es auch, dass ganz unverhofft Dinge in mein Leben treten, mit denen man gar nicht gerechnet hat und die wirklich gut sind. Das ist es, was das Leben so spannend macht. Manchmal schließen sich die Kreise dann auch.

Habt Spaß und lasst euch auf euer Leben ein.