Man muss es nicht jedem rechtmachen

Nichts auf der Welt ist so wichtig, als dass man sich dafür respektlos behandeln lässt. Keiner darf die eigene Würde verletzen. Keiner darf auf einem herumtrampeln, oder einen demütigen. Passiert es doch, dann muss man da nie wieder hin.

Schau, es gibt überall auf der Welt Arschlöcher. Es gibt Menschen, die schlecht über einen reden, einen unter Druck setzen, einen respektlos behandeln, einen nicht genügend wertschätzen. Um das schöne alte deutsche Wort zu nennen, sie ehren einen nicht. Das wird es immer mal geben, und das braucht einen weder zu verwirren, noch zu verwundern. Und das ist auch gar nicht die eigene Zuständigkeit.

Denn nur der eigene Zuständigkeitsbereich ist wichtig: Wie lässt man sich behandeln? Was lässt man zu? Wie wertvoll ist man sich selbst? Als wie kostbar erachtet man sich

Kein Mann auf der ganzen Welt ist so großartig, dass er auf einem herumtrampeln darf. Kein Partner darf einen kleinmachen, einen vor anderen bloßstellen, seine Witzchen über einen reißen, oder einen unter Druck setzen. Keine Beziehung auf diesem Planeten ist es wert, dass man dafür Demütigungen in Kauf nehmen muss, seien sie noch so subtil, versteckt, oder indirekt. Kein Mann kann so gutaussehend, reich, attraktiv, sexy, angesehen, wasauchimmer sein, dass er einen von oben herab behandeln dürfte – und man darüber immer wieder hinweggesehen müsste.

Eine Liebesbeziehung ist dafür da, dass man sich gegenseitig erhöht, inspiriert, ermutigt, pusht, und beflügelt und nicht wegen lebensverändernden Sex, finanzieller Absicherung oder damit man nicht einsam die Sonntage verbringt. Auch wenn das viele jetzt hart treffen wird. Erhöht, wohlgemerkt und nicht erniedrigt.

Kein Job des ganzen Planeten ist so wichtig, dass man dafür wie in einer Art moderner Sklaverei katzbuckeln muss – obwohl man genau spürt, dass man dem anderen nichts wert ist, und ständig von oben herab behandelt wird. Von keinem Chef der Welt muss man sich beleidigen oder terrorisieren lassen.

Keine Freundschaft ist so essentiell, als das man dafür ständige Zurückweisung oder Ablehnung in Kauf nehmen müsste.

Keine Respektperson darf einen mies behandeln. Kein Pfarrer, Pastor, Arzt, Lehrer, Chef, Elternteil, Erbonkel – niemand auf der ganzen Welt.

Man wird immer nur so behandelt, wie man sich behandeln lässt.

Kein „Aber in dieser Branche muss man das so machen, sonst kommt man nicht weiter.“ Kein „Aber so einen tollen Mann finde ich nie wieder.“ Kein „Aber diese Person ist mir so wichtig, und außerdem hat sie auch gute Tage.“

Man spürt ganz genau, wenn man respektlos behandelt wird – das kann man sich noch so schön reden, und Gegenargumente vorbringen – tief im Herzen weiß man es. Die Wahrheit ist: du bist so kostbar und so einzigartig, dass kein Mensch der Welt deine Würde mit Füßen treten darf. Keiner hat das Recht, auf einen herabzuschauen, nur, weil man noch jung ist, unerfahren, Hauptschule, Hausfrau, Ausländer oder mit einer alten Rostlaube umherfährt.

Du hast einen Wert. Du hast eine Würde. Du bist voller Schönheit, Liebe und Stärke – egal, ob du selbst es bereits wahrnimmst, oder nicht. Tief in dir drin ist dieser Schatz, deine Einzigartigkeit, die nur darauf wartet, sein Potenzial zu entfalten. Merke: wenn dich jemand nicht wertschätzt, dann wertschätzt er sich selbst in aller Regel auch nicht. Aber das ist sowieso nicht deine Zuständigkeit. Deine Zuständigkeit ist nur: du lässt das nicht zu. Du bist das Kostbarste, was du hast. Deine Ehre und Würde sind unantastbar, ganz egal, wie sehr du denkst, nicht mehr ohne ihn leben zu können.

Gott schickt keinen auf diesen Planeten, damit man mit einem Arschloch zusammen ist, der einen in seiner Art beschneidet, weil er einem ständig sagt, wo man an sich noch arbeiten müsste, einen klein macht, einen verunsichert, einen nicht respektiert oder einen subtil unter Druck setzt und manipuliert. Gott hat viel, viel bessere und schönere Wege, einen in seine Berufung zu bringen – er braucht keinen Druck, Stress oder Sklavenhaltung dafür. Der Weg zum eigenen Traum führt nicht über Selbstaufgabe, Selbstverleugnung, Demütigung oder Arschkriecherei. Wenn Gott einem etwas ins Herz gelegt hat, was in einem brennt, wenn er etwas Wunderbares für einen vorbreitet hat, dann wird er auch dafür sorgen, dass es zustande kommt. Der Weg dahin ist keineswegs frei von Herausforderungen, aber mit Sicherheit trampelt dabei keiner auf einem herum.

Keiner ist auf dieser Welt, um es allen Recht zu machen. Keiner ist hier, um jedem zu gefallen. Keiner ist hier, um sich zu verbiegen, und anderen nach dem Mund zu reden. Keiner ist hier, um jemand anderen zufrieden zu stellen.

Du bist hier, um zu lieben, und dich lieben zu lassen: strahlend, stark und schön! Jeder, der das erkennt, darf dich genießen. Jeder, der das nicht erkennt, und es nicht wertschätzt – ist deiner nicht wert.

Aber den Schritt, sich nicht länger schlecht behandeln zu lassen, kann man nur selbst gehen – keiner sonst wird ihn für einen tun, also kann man sich auch hinterher bei keinem beschweren.

Man darf keine Angst haben, sich von Menschen zu trennen, die einem nicht guttun, und einen nicht wertschätzen. Weder privat, noch beruflich. Denn diejenigen, die einen wertschätzen, stehen bereits in den Startlöchern, und warten nur darauf, an der eigenen Seite die Welt zu erobern und die eigenen Träume zu leben. Man wird immer nur gewinnen, und nie verlieren. Versprochen!

Es gibt so viele wundervolle Dinge, die man sich nicht vorstellen kann und die trotzdem stimmen, also kann man nicht danach gehen. Auf einen wartet ein wunderschönes Leben, großartige Menschen und aufregende Projekte – man kann also ruhigen Gewissens auf alles verzichten, das einen davon abhält. Das kannst du mir wirklich glauben.

Lass dich nicht verunsichern, vertrau deinem Bauchgefühl und hab Spass.

Immer im Takt bleiben

Es ist so wichtig, dass man sich immer in seinem eigenen Takt bewegt und sich von Anderen nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Es passiert leider immer wieder, dass man sich von der Meinung der Anderen abhängig macht und sich davon beeinflussen lässt. Das ist problematisch, weil man ein ganz eigenes Tempo hat.

Oft finden wir es einfacher dem Weg der Anderen zu folgen als unseren eigenen zu gehen. Wir werden zum Mitäufer in deren Leben und geben uns mit weniger zufrieden. Man überlässt den Anderen dann die Entscheidungen und gibt die eigenen Ziele einfach auf. Die Verantwortung übernehmen die Anderen und auch das Tempo. Genau das ist das Problem, denn wir haben unser eigenes Tempo. Das bringt einen Selbst aus dem Takt und wir sind mit unserem eigenen Leben nicht mehr im Einklang.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und auch seinen eigenen Rhythmus in dem er ihn geht. Denn Jeder reagiert auf die Umstände und Einflüsse in seinem Leben anders und auf seine eigene Art. Das macht jeden von uns zu einem Unikat und das macht es so wertvoll.

Den eigenen Weg zu gehen bedeutet mutig zu sein und sich auf sich selbst ein sein eigenes Leben einzulassen.

Dazu gehören auch Niederlagen und Rückschläge. Das tut weh und ist nicht immer einfach, aber es sind die Zeiten, die uns wachsen lassen. Dadurch können  wir dann weiter vorankommen. Mal verrennt man sich in die falschen Dinge, macht Fehler oder fällt hin. Das fühlt sich dann nicht gut an und man stellt alles in Frage. Aber auch das bringt uns in unserer Entwicklung weiter. Wir haben eine Erfahrung gemacht und eine neue Erkenntnis hinzugewonnen. Dazu gehört es auch schlechte Dinge loszulassen und uns auf unsere Ziele zu konzentrieren. Man kann nicht vorankommen wollen und immer weiter an der Vergangenheit festhalten. Manchmal muss man die Dinge einfach hinter sich lassen und neu anfangen. Sich auf neue Dinge einlassen und sich mutig seinem Leben stellen.

Zweifel gehören dazu. Gerade wenn die Zweifel am Größten sind, sind wir auf dem richtigen Weg und kommen unserem Ziel ein Stück näher. Durch diese Zweifel beschäftigen wir uns wieder mit uns und unserem Weg. Das ist wichtig, denn dann reflektieren wir uns selbst und schauen wo wir stehen und wer wir sind. Nur dann können wir auch feststellen, ob wir wirklich auf dem Weg zu unseren Zielen sind oder in einer Sackgasse stecken. An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit die Dinge neu zu ordnen und unseren Weg eventuell neu festzulegen. Manchmal brauchen die Dinge eben etwas länger und manchmal passieren dann ganz wunderbare Dinge dabei. Dinge, an die man vorher gar nicht gedacht hat und die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Jetzt geht es nur darum, dass wir bereit sind uns darauf einzulassen.

Wichtig ist, dass man sich selbst vertraut und die Dinge weiter verfolgt. Dabei ist es ganz egal, was andere Menschen darüber denken, denn es ist unser eigenes Leben und nicht das der Anderen. Man darf sich auf gar keinen Fall einreden lassen, dass man nicht gut genug ist. Weder um Dinge zu erreichen noch für einen anderen Menschen. Das ist immer nur die Sicht der Anderen, nicht unsere eigenen. Ein wichtiger Punkt ist uns immer wieder bewußt zu machen, was wir wirklich wollen und wo wir gerade stehen. Wenn wir auf dem Weg sind, kommen wir mit jedem Schritt unserem Ziel ein Stückchen näher.

Glaube an dich selbst. Du bist ein wunderbarer, einzigartiger Mensch mit unglaublichen Fähigkeiten, die nur du besitzt. Tu für was du tief in deinem Inneren wirklich brennst, denn das ist es auch woran du glaubst und was du wirklich willst. Andere Menschen verstehen das nicht immer und versuchen dich dann wieder klein zu machen, aber lass dich davon nicht beeinflussen – es ist dein Leben. Jetzt hast du es geschafft und die Dinge sind gut. Genieß deinen Erfolg und freu dich. Du bist ein wunderbarer Mensch.

Hör auf zu warten und geh deinen Weg. Hab Spaß und lass dich von Anderen nicht aus dem Takt bringen.