Sich den Herausforderungen stellen

Bin ich bereit dazu? Diese Frage kann man sich jeden Tag aufs Neue stellen und man hat jeden Tag die Möglichkeit sich zu verändern. Jeden Tag hat man die Chance sich und sein Leben immer wieder ein Stück besser zu machen und sich zu entwickeln.

Es ist immer wieder die Frage was man sein will: eine faszinierende Persönlichkeit oder ein Trauerkloß, der in seinem Laden sitzt und sich selbst bedauert.

Doch wird durch die Medien meistens ein vollkommen falsches Bild von großartigen Persönlichkeiten transportiert, denn dort ist Ruhm und/oder Erfolg gleichzusetzen mit bewundernswertem Charakter. Seit Social-Media reicht dafür übrigens ausschließlich zweifelhafter Ruhm und das Ganze läuft auf einem noch niedrigeren Level. Ab einem gewissen Bekanntheitsgrad wird man angehimmelt, bewundert und beklatscht – sogar dann, wenn man die Persönlichkeit einer Socke hat.

Und selbst die Großen und Erfolgreichen der Geschichte haben abseits ihres Erfolges teilweise ein solches mieses Wesen und ein solch fruchtbares Leben, dass man das kalte Grauen bekommt, sobald man etwas hinter die Kulissen schaut. Da Draußen ist oft Geld + Macht = Persönlichkeit, und das ist eine riesige Täuschung.

Ruhm und Erfolg an sich ist nichts Verkehrtes oder Negatives, ganz im Gegenteil – aber er beschert dir nicht automatisch eine großartige Persönlichkeit, einen starken Charakter oder ein anziehendes Wesen.

Zu einer Persönlichkeit wird man erst, wenn man inmitten von Schwierigkeiten und Herausforderungen sich immer wieder entscheidet. Gegen Bitterkeit und für Vergebung, gegen Angst und für Vertrauen, gegen Traurigkeit, Entmutigung und Frust und für‘s Dranbleiben, Weitermachen und Durchziehen. Gegen „Ich kann‘s nicht, ich schaff‘s nicht, das ist mir zu viel, ich gebe auf.“ und für „Jetzt werde ich gerade erst warm.“

Keiner mag Herausforderungen, und am liebsten wäre es uns, wenn alles immer glatt laufen würde, das ist klar. Aber erst dann hat man überhaupt die Chance, sich wirklich zu entscheiden. Menschen, bei denen alles immer gut läuft, sind leider meist auch strunzlangweilig. Das liegt daran, dass sie niemals die Chance hatten, echte Substanz zu bilden, Stehvermögen, Entschlossenheit, Unerschrockenheit, Personality eben.

Ja, das Leben auf der Couch ist einfacher und es geht nicht darum, viele
Schwierigkeiten zu haben – sich in Schwierigkeiten zu manövrieren kann jeder Depp. Es geht darum, angesichts von Herausforderungen sich immer und immer wieder zu entscheiden. Und dass diese Entscheidungen nicht ganz so easy sind, ist absolut klar!

Man kann Hunderte Schwierigkeiten haben – wenn man seine Entscheidungen nicht trifft, wird man einfach nur verbittert, misstrauisch oder griesgrämig. Das ist ganz sicher nicht faszinierend. Herausforderungen bringen einen kein Stück weiter, außer, man
überwindet sie, und lässt sich nicht durch sie überwinden.

Die Schwierigkeiten, die die eigene Persönlichkeit bilden, müssen größer sein, als das, was man momentan packt. Manche heulen schon beim kleinsten Problem, haben schlaflose Nächte bei Belanglosigkeiten, sind Down beim geringsten Widerstand – aber darum geht es nicht. Es muss sich so anfühlen, dass man denkt: „Das war’s. Ich kann nicht mehr. Ich gebe auf. Alles geht den Bach runter. Mein Leben ist wertlos. Alles macht keinen Sinn.“ Es muss einen eigentlich überfordern.

Genau an diesem Punkt ist das Potenzial zur allergrößten Persönlichkeitsentfaltung des eigenen Lebens. Denn genau jetzt kann man sich entscheiden, was man eigentlich will in seinem Leben. Wohlgemerkt, man kann – müssen tut man das nicht. Man kann den Dingen auch immer wieder ausweichen und alles vermeiden, was schwierig ist. Schließlich machen das alle anderen ja auch so. Das ist immer die einfachste Lösung, bietet sich auf einem Silbertablett an, der Teufel argumentiert immer hervorragend, das muss man ihm lassen.

Aber will man jemand von der breiten Masse sein? Will man im Mittelmaß fischen, ein mittelmäßiges Leben haben, eine mittelmäßige Partnerschaft, mittelmäßiges Einkommen, mittelmäßige Beziehungen, mittelmäßige Persönlichkeit?

Und genau hier und jetzt kann man sich entscheiden. Entgegen seinen Gefühlen und entgegen seinem Verstand. Das ist wichtig, denn man darf nicht darauf warten, bis der Verstand einem die Zustimmung gibt.

Man trifft eine Entscheidung, und ignoriert seine Feelings und das ganze Drama und wie schlimm alles ist. Eine hohe Anforderung , aber das Einzige, was hilft. Entweder, es wird tatsächlich das Allerschlimmste im Leben – oder ein vollkommen neuer Start. Der schnellste Boost, den man jemals erlebt hast, das größte Sprungbrett in ein völlig neues Selbstbewusstsein, die riesigste Chance für einen Persönlichkeitsschub ohne Gleichen. Also lasse sie nicht vorbeiziehen, sondern ergreife sie mit beiden Händen!

In so einer Situation Vorwärts zu gehen, Entscheidungen zu treffen und sich nicht kleinkriegen zu lassen, fühlt sich nicht gut an. Das Gefühl kann noch eine kurze Weile anhalten, aber es geht weg, versprochen. Der Verstand kann sich das selbstverständlich in dieser Situation nicht vorstellen, er zählt nur die Fakten zusammen, und sagt: keine Lösung – also ignorieren.

Das, was einen aus seiner Komfortzone rausgehauen hat, mag schmerzhaft, unerwartet oder katastrophal sein. Aber man hat es in der Hand, aus dieser Situation einen seiner größten Siege zu machen. Denn indem man das alles großartig meisterst, die Schwierigkeiten überwindet und hinterher strahlender und stärker ist als jemals zuvor.

Beim Persönlichkeitstraining ist es übrigens exakt genau wie beim Muskeltraining: nur, wer schwere Gewichte stemmen kann, ist tatsächlich stark und kommt vielleicht auf’s Podium. Je schlimmer der Umstand gerade, umso mehr Potenzial zum stärksten und schönsten Charakter überhaupt.

Vor allem muss man sich dabei auf sich selbst konzentrieren und sich dabei nicht von Menschen beeinflussen lassen, die einen nur klein machen und aus dem Konzept bringen wollen. Denn man selbst ist enorm kostbar und wichtig und hat einen tollen Impact.

Zieh es durch und lass dich nicht bremsen, weder von dir selbst noch von anderen.

Sei stolz

Es ist immer wieder schön, wenn man sich mal zurücklehnt und sich anschaut, was man schon alles erreicht hat. Dinge, die man ganz alleine umgesetzt hat und die toll geworden sind und dann ist man einfach stolz auf sich und sein Leben. Dieses Gefühl ist so wichtig, denn es gibt einem die Kraft für die weiteren Dinge, die Einen vielleicht sehr viel Kraft kosten und man vielleicht auch mal wieder ins Zweifeln kommt.

Wer stolz auf sich selbst ist braucht keine Bestätigung von außen. Das tiefe Gefühl der inneren Zufriedenheit und positiven Sicht auf die eigene Person und eigene Leistungen erfüllt einen so sehr, dass alles andere zwar erfreulich, aber nicht notwendig ist. Stolz auf sich selbst zu sein ist sehr wichtig und außerdem wunderschön.

Doch leider steckt in vielen Köpfen immer noch das Gegenteil, wie zum Beispiel „Hochmut kommt vor dem Fall“. Oft ist Stolz immer noch sehr verpönt, weil es automatisch mit Arroganz assoziert wird. Tatsächlich ist das Gegenteil von Stolz Minderwert. Gleichgültigkeit/Neutralität ist versteckter Minderwert. Wer „neutral“ sich selbst und seinen Leistungen gegenüber ist, der untergräbt dauerhaft (natürlich unbewusst) sein Potenzial und beraubt sich der Lebensfreude. Und das kann keiner ernsthaft wollen.

Fehlt der Stolz auf sich und die eigenen Leistungen, fängt man automatisch an, nach Bestätigung von Außen zu jagen: in Real Life, in den sozialen Netzwerken, im Freundeskreis und der Familie. Das ist nicht nur ein ständiges Auf und Ab, sondern ein gefährliches Verhaltensmuster obendrauf, denn fehlt diese Bestätigung auf einmal (weil: keine Likes, vom Freund getrennt, Kritik vom Chef, Streit mit der Mutter), ist das Tief vorprogrammiert und Selbstzweifel an der Tagesordnung (aber mehr so: „Ich kann nichts, ich bin nichts, keiner braucht mich.“). Menschen, die ständig Bestätigung von Außen suchen, sind außerdem immer etwas anstrengend – manche ganz offensichtlich, manche etwas raffinierter, aber das Endergebnis ist immer, dass man nicht so gerne dauerhaft in ihrer Nähe sein will, selbst, wenn man es sich nicht erklären kann.

Stolz auf sich zu sein, bedeutet, dass du die innere Bestätigung und den Applaus dir selbst zukommen lässt: aus purer Freude und Dankbarkeit darüber, dass es dich gibt, und dass du alles ganz großartig machst. Ist man das nicht gewohnt, wird es einem anfangs fürchterlich falsch vorkommen („Nachher werde ich eingebildet oder größenwahnsinnig“), aber mit der Zeit lernt man diese innere „Ich bin großartig und mache das ganz wunderbar.“- Gewissheit sehr zu schätzen. Das macht einen übrigens frei von einem Haufen Selbstzweifel und lässt nicht gleich alles in Frage stellen, wenn Kritik von Außen kommt – pure innere Stärke also.

Stolz auf sich zu sein = Zu sich selbst stehen.

Immer, wenn jemand etwas Spektakuläres erreicht, wird von überall applaudiert. Ist ja klar: Sichtbarer Erfolg ist beeindruckend, und das Lob angebracht. Wer beim sichtbaren Erfolg nicht stolz auf sich ist, hat tatsächlich ein echtes Problem. Man wird von anderen für Dinge gelobt, die nach Außen beeindruckend sind. Aber für die Dinge, die keiner sieht, die Innen stattfinden – für die muss man ganz alleine stolz auf sich sein.

Es ist so wichtig, dass man sich selbst auf die Schulter klopft und sich lobt, auch wenn keiner öffentlich applaudiert. Es einfach genießen und stolz sein, wenn man wieder eine wichtige Entscheidung für sich trifft oder eine weitere Herausforderung überwunden hat oder den nächsten wichtigen Schritt gemacht hat. Das sind alles Gründe, um stolz auf sich zu sein und zwar jedes Mal.

Das gilt auch wenn man jemandem vergeben hat, Schuldgefühlen widerstanden hat, sich keine blöden Gedanken erlaubt, sich nicht selbst bemitleidet, positiv in die Zukunft schaut, die Dinge durchzieht, sich nicht alles gefallen lässt, sich selbst wunderschön findet, Schluss mit Ausreden und Kompromissen macht, den eigenen Gefühlssumpf verlässt, sich selbst nicht gehen lässt.

Jeder kann stolz auf sein Talent oder seine Leistungen sein, das ist auf jeden Fall ein guter Anfang. Ausserdem ist es wichtig, dass man stolz auf sich als Person und seine Art ist: die Art, wie man die Dinge zum Ausdruck bringt, wie man lacht, was man mag, und wie man tickt – auf sich selbst einfach.

Würde man darauf warten, bis alles perfekt läuft und erst dann stolz auf sich sein, dann würde man noch im Grab denken, dass man vergessen hat, vor dem Ableben alle Unterlagen zu sortieren.

Sobald man auch nur den Versuch wagst, stolz auf sich zu sein, wirst man vom Teufel etliche Erinnerungen erhalten, die eine genaue Auflistung der Bereiche enthalten, in denen man mies abschneidet.

Ist man erstmal stolz auf sich, dann trittt man völlig anders auf, man hat eine vollkommen andere Ausstrahlung, einen anderen Gang, eine andere Durchsetzungspower, ist überzeugt von sich und dem, was man tut.

Sich bewußt zu machen, was schön und gut ist, ist wichtiger, als das, was nicht so schön und nicht so gut ist. Sonst hat man irgendwann ein Problembewusstsein statt Selbstbewusstsein, und das ist enorm kräftezerrend. Denn nur aus einem gesundem Selbstbewusstsein kommt die Energie, auch die Bereiche, die nicht laufen, anzupacken und zu verändern – sie kommt nicht aus Schuldgefühlen oder Druck, nicht aus sich schlecht Fühlen oder Bereuen.

Jedes mal, wenn einem etwas so richtig präsentiert wird, wo man vermeintlich versagt hat und es nicht hinkriegt – sollte man extra und doppelt mit Nachdruck stolz auf sich sein, und sich dem Looser – Gefühl so richtig verweigern. Stolz sein, weil es einen gibt. Jetzt erst recht.

Es gibt einen Bereich, in den man immer am besten von allem abschneidet.
Etwas, in dem man absolut konkurrenzlos ist. Etwas, in dem einem keiner das Wasser reichen kann, so sehr er sich bemüht und alles kopiert und mit einem in einen Wettstreit tritt. Man selbst sein. Natürlich tun die Meisten von uns exakt dieselben Abläufe. Aber die Art, wie wir es machen – Das sind Welten!

Im Leben geht es nie um Dinge oder Erlebnisse – Es geht nur um Menschen.
Menschen können Dinge nutzen und Erlebnisse erleben, aber wie sie es tun, ist sehr individuell und wunderschön.

Es ist entscheidend, dass man sich daran erfreut und stolz darauf ist, wie man ist und wie man lebt. Egal wie amn es auch gerade empfindet, aber alles hat seine Geschichte und seinen Weg und was Andere denken ist total unwichtig. Wichtig ist nur, dass man seine eigene Einstellung zu den Dingen ändert und mit jedem, auch noch so kleinen Schritt, wahnsinnig stolz auf sich ist. Sehr, sehr stolz.

Also fang an und sei stolz auf dich und dein Leben. Hab einfach Spaß dabei.

Wie das Leben so ist

Manchmal ist es kurios wie die Dinge sich entwickeln. Gerade denkt man noch ganz entspannt, dass es alles seinen Weg geht und ´Peng´ schon knallt es. Dabei muss das nicht mal etwas negatives sein, sondern kann auch ganz positiv ausfallen.

Bei mir ist das ganze Jahr so gelaufen und es geht auch gerade so weiter, sowohl beruflich als auch privat. Gerade wenn man glaubt, dass es mal wieder ein wenig ruhiger wird geht es wieder weiter.

Freunde, die ich schon mein ganzes Leben lang kenne wollen auf einmal nichts mehr von mir wissen. Dabei ist jetzt schon klar, dass wir uns schneller wiedersehen als wir denken. Das ist immer so.

Oder die Hochschule, ich hatte geschworen nie wieder einen Fuss über diese Schwelle zu setzen und jetzt werde ich dort Dozentin. All die Gefühle, die ich damals leben und aushalten musste kamen alle wieder hoch. Es war wirklich ein komisches Gefühle, aber es war gut es jetzt zu neutralisieren.

Das Leben ist kein Wunschkonzert und man muss sich einfach drauf einlassen und die Dinge einfach genießen.

Ich habe gelernt meinem Instinkt zu vertrauen und die Dinge durchzuziehen. Wenn Dinge noch nicht abgeschlossen sind, dann kommen sie sowieso wieder in mein Leben zurück, egal wie ich das dann finde. Vor allem meinem Bauchgefühl kann ich immer vertrauen, auch wenn ich manchmal ganz anders denke. Es kommt immer wie es sich auch anfühlt, auch wenn ich es am Anfang nicht wirklich glaube.

Die Wahrnehmung ist das, was man intuitiv spürt, noch bevor sich der Verstand einschaltet, und einem 3 Erklärungen liefert. Die Wahrnehmung ist ein inneres Gespür, Bauchgefühl – nicht eine Meinung oder eine Stimmungsschwankung oder Laune. Die Fähigkeit, etwas intuitiv zu spüren, ist ein Geschenk. Alles, was man wertschätzt, nimmt automatisch an Bedeutung und Größe im eigenen Leben zu. Das, worauf man seinen Fokus richtest, wird von alleine stärker.

Manchmal ist dieses Gefühl auch getrübt, dann haben einem andere Menschen beeinflusst und man richtet sich eher nach deren Meinung, als nach dem eigenen Gefühl. Das fühlt sich dann oft falsch oder orientierungslos an und man ist mit der ganzen Situation nicht glücklich.

Da hilft dann nur eins, man muss sich auf sich selbst besinnen, Abstand nehmen und einfach in sich hineinhören und feststellen wo man steht und was man will. Nur dann wird man wieder glücklich. Vor allem ist wichtig, dass man sich nicht verunsichern lässt und seinem Gefühl folgt, denn darauf kann man sich immer verlassen. Andere Menschen werden das immer wieder in Frage stellen, aber das ist unwichtig.

Immer wieder stellt sich die Frage warum gerade einem selbst diese ganzen Dinge passieren und manchmal macht es einen wirklich fertig. Aber wer sagt denn, dass alles schlecht ist. Nur wir selbst legen das fest und deshalb sind wir auch selbst verantwortlich wie wir damit umgehen. Jeder geht mit diesen Situationen individuell um und das ist auch gut so, denn wir sind alle verschieden.

Da einen die Menschen in unserem Umfeld immer wieder beeinflussen und damit auch die eigene Wahrnehmung beeinflussen ist es wichtig, dass man darauf achtet mit wem man sich umgibt. Negative Menschen ziehen einen immer wieder runter und das bringt Niemanden weiter. Wie oft und mit wem man seine Zeit verbringt, ist eins der allerwichtigsten Dinge im Leben, also sollte man darauf ganz besonders achten.

Deshalb ist es wichtig, dass wir in den Dingen die positiven Seiten sehen und sie in den Vordergrund stellen. Denn dann hat man Spaß daran zu arbeiten und mit neuem Elan die Dinge voran zu bringen. Was passiert, wenn man zum Beispiel einen Rückschlag erleidet oder sich eine neue Wohnung suchen muss, liegt an einem Selbst. Denn versinke ich in Selbstmitleid oder gehe ich die Dinge an und freue mich auf neue Räume und neue Möglichkeiten.

Es ist wichtig, dass man sich mit den Dingen auseinandersetzt und an sich arbeitet, Dinge passieren nie einfach so – es gibt immer einen Grund. Die Frage ist nur, was man daraus macht und ob man bereit ist sich darauf einzulassen.

Angst vor der neuen Situation zu haben ist nicht schlimm, im Gegenteil, es gehört dazu. Wenn es anders wäre würde es einen auch nicht weiterbringen. Je schlimmer es sich anfühlt umso wichtiger ist es endlich eine Entscheidung zu treffen. Egal wie man sich entscheidet, es wird wunderbar. Denn man hat eine Entscheidung getroffen und man hat sich überwunden und das ist super. Das Schlimmste im Leben was man tun kann ist sich von der Angst lähmen zu lassen und nichts zu tun. Man kann nur gewinnen. Vor allem geht es endlich wieder weiter.

Und wenn man einen Fehler macht – herzlichen Glückwunsch! Es gibt im Leben nichts besseres als Fehler zu machen. Das ist eine Erfahrung und das ist gut so. Das gehört einfach dazu und es macht einen stärker.

Wenn man an Dingen festhält, die einen nicht glücklich machen ist es an der Zeit loszulassen. Die Entscheidung sich darauf einzulassen ist das Schwerste, denn man glaubt, dass man danach gar nichts mehr hat, aber das ist Quatsch. Denn an etwas festzuhalten, was einen nicht glücklich macht, bringt einen nicht weiter.

Keiner, der an etwas festhält, wird dauerhaft glücklich sein. Genießen, wenn alles wunderbar läuft, kann jeder. Das Leben ist nicht unberechenbar. Das Leben ist kein Kampf. Das Leben ist ein riesengroßes, sehr spannendes, und wunderschönes Abenteuer.

Ich weiß, dass es sich nicht immer so anfühlt, und nicht immer so aussieht, aber das macht nichts. Es wird alles gut!

Wer will…?

Menschen, die ein erfolgreiches Leben führen – egal ob das eine glückliche Familie, eine befriedigende Arbeit, Gesundheit, finanzielle Sicherheit oder die Freiheit, ihre Träume zu verwirklichen bedeutet – bringen in der Regel  bestimmte persönliche Eigenschaften mit sich. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Lebenszufriedenheit haben Psychologen zwei wichtige Eigenschaften identifiziert: Intelligenz und Selbstdisziplin. Wie sich Intelligenz dauerhaft steigern lässt, haben sie noch nicht herausgefunden. Aber sie haben entdeckt wie wir uns selbst wieder besser in den Griff bekommen können.

Willenskraft ermöglicht es uns, uns selbst und die Gesellschaft, im Kleinen wie im Großen zu verändern.

Der Wille gibt uns die Kraft weiterzumachen oder wenn er geschwächt wird, die Beherrschung verlieren. Alles gesteuert durch die mentale Energie. Der Wille ist wie ein Muskel der ermüdet, wenn er überstrapaziert wird, aber sich durch Training auch langfristig stärken läßt.

Viele unserer persönlichen oder gesellschaftlichen Probleme hängen mit mangelnder Selbstdisziplin zusammen: zwanghafter Konsum, Verschuldung, Gewalt, schlechte schulische Leistungen, mangelnde Produktivität beim Arbeiten, Alkohol- oder Drogenkonsum, ungesunde Ernährung, mangelnde sportliche Betätigung, chronische Angst, Jähzorn etc.

Menschen mit guter Selbstdisziplin scheint es besser möglich, stabile und befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen. Sie zeigen mehr Empathie und sind eher in der Lage, Dinge aus der Sicht des Anderen zu sehen. Sie sind emotional gefestigter und neigen zu weniger Angst, Depressionen, Paranoia, Psychosen, zwanghaften Verhaltensweisen, Essstörungen, Alkoholproblemen und anderen Leiden. Sie reagieren weniger Häufig mit Ärger und werden seltener aggressiv, weder verbal noch psychisch.

Der erste Schritt der Selbstdisziplin liegt in einem klaren Ziel. Dabei ist das wichtigste, dass wir uns die richtigen Ziele setzen und ihnen auch die entsprechende Zeit geben. Denn wenn wir uns einfach nur Ziele setzen ohne wirklich dahinter zu stehen oder dafür zu brennen, dann können wir es im Grunde auch gleich sein lassen.Wenn man etwas nur ein wenig will, dann ist es schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Dabei ist es gut wenn wir uns Ziele für die nächste Zeit, aber auch für die Zukunft setzen. So bleiben wir nicht zwischendurch auf der Strecke und haben beim erreichen der kleinen Zwischenziele immer wieder ein Hoch, was uns für die weiteren Schritte der großen Ziele motiviert.

Das schafft immer wieder die Prioritäten, die für unser Leben wichtig sind. Nur wenn wir uns dessen auch wirklich bewußt sind und wir diese Dinge auch wirklich leben haben wir die Möglichkeit unsere Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Sich das immer wieder bewußt zu machen hilft uns stark zu bleiben und an unseren Zielen festzuhalten.

Wir haben so die Möglichkeit entspannt zu bleiben und uns nicht von Kleinigkeiten aus dem Tritt bringen zu lassen. Wenn wir unser Gehirn dazu bringen können sich kleine Ziele vorzunehmen und umzusetzen, dann schaffen wir auch die größeren Dinge problemlos. Es geht darum, sich dem immer wieder zu stellen und die Dinge durchzuziehen. Den Muskel Willenskraft immer wieder zu steigern und schwieriger zu machen.

Selbstdisziplin in dem einen Bereich, den wir gerade trainieren, wirkt sich auch auf andere Bereiche aus und erweitert so den Fokus. Dann sind wir glücklich mit uns und unserem Leben.

Es geht nicht darum mit unmenschlichen Zielen zu starten, fangt einfach an und habt Spaß. Sucht nach dem was ihr wirklich wollt und setzt es in die Tat um.

Glück ist eine Entscheidung

Jeder kann glücklich sein, wenn er das will. Es ist an uns Selbst uns dafür zu entscheiden und unsere Einstellung dementsprechend zu steuern. Auch wenn das nicht immer einfach ist müssen wir daran arbeiten.

Es gibt immer Ereignisse, Zustände und Situationen für die wir glücklich und dankbar sein können! Allein schon für das Leben, was uns geschenkt wurde, dass wir, im besten Fall, jeden morgen gesund aufstehen, ein Dach über dem Kopf und genug Nahrung haben um, zu überleben. Es werden immer wieder Dinge passieren, die uns nicht passen oder die uns aus der Bahn werfen. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Wie bewerten wir die Situation? Stecken wir schnell den Kopf in den Sand oder suchen wir gezielt nach Lösungen, die uns wieder weiter bringen?

Natürlich können wir nicht immer glücklich sein. Jeder hat auch immer wieder mal Tage, an denen man Dinge anzweifelt, wo es einem nicht so gut geht oder wo man mit sich selbst nicht so ganz im Reinen ist. Und das ist in Ordnung so. Man kann nicht immer und jeden Tag mit sich selbst und allem anderen glücklich sein. Das wäre auch nicht gut, denn dann würden wir nicht an uns arbeiten und auch nicht weiter entwickeln. Und vor allem, würden wir die Glücksmomente gar nicht mehr so wertschätzen, wenn ständig nur Sonnenschein herrscht. Alles im Leben ist polar.

Ohne die Dunkelheit, könnten wir das Licht nicht sehen und ohne das Schlechte, könnten wir das Gute nicht wahrnehmen.
Es kommt auf die Basis an. Und was diese Basis betrifft, kann ich sagen, dass ich in dieser Hinsicht doch ziemlich glücklich bin, selbst in den Tiefpunkten meines Lebens.

Wer auf der Jagd nach mehr Zufriedenheit und Glückszuständen ist, reduziert sein Leben oft automatisch auf negative Aspekte. Blickt man dann auf diese Zeit zurück, erscheint sie einem negativ. Deshalb ist die persönliche Einstellung wichtig: Geht man davon aus, dass das Leben toll ist, nimmt man die gleichen Erlebnisse anders war. Und das ist ein wichiger Punkt, denn Glüvk hat wenig mit den äußeren Umständen zu tun. Unser Verhalten und unsere persönliche Einstellung sind die Entscheidungsträger. Glück muss man sich selbst machen. Wer nicht glücklich ist, der sollte mal prüfen, welcher Filter er auf seinen Alltag legt.

Es gibt Methoden diesen Filter zu wechseln: Man kann sich zum Beispiel vornehmen, abends nur über die guten Dinge des Tages zu sprechen. Ob mit unseren Freunden, der Familie oder dem Tagebuch, ist dabei ganz egal. Wer das tut, wird nach zwei bis drei Tagen feststellen, wie sich schon tagsüber das Bewußtsein ändert. Wer die ganze Zeit denkt: Das nervt mich so, das muss ich später unbedingt meinen Freunden erzählen, ist schwuppdiwupp drin in der Negativspirale und fokussiert nur die schlechten Ereignisse. Wer aber weiß, dass er am Abend nach den guten Dingen gefragt wird, denkt auch mehr über die positiven Situationen des Tages nach und speichert diese auch intensiver im Gehirn ab.

Wir können Glück mit ein bisschen Übung also lernen.

Auch Ziele zu erreichen, macht natürlich glücklich. Wir sollten aber nicht erwarten, dass das Glück ewig anhält. Wir müssen lernen, unser Glück zu bemerken. Denn wie der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski schon so schön sagte: „Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist.“

Es gibt nicht das eine Glück.Jeder Mensch muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt aber bestimmte Lebensweisheiten, bestimmte Lebenseinstellungen, die jeden Menschen zu seinem eigenen persönlichen Glück führen.Es sind nicht die materiellen Dinge oder die Erfolge, die einem zum wahren Glück führen. Es gibt viele Ansätze dies zu tun.

Jeder kann, wenn er den Willen hat, sich das Leben seiner Träume aufbauen. Wofür bist du dankbar? Stelle dir diese Frage jeden Morgen und notiere 5 Dinge in deinem Notizbuch. Sich die Dankbarkeit immer wieder bewußt machen ist ein großer Schritt zum glückllich sein.

Viele Menschen haben das Wort „Nein“ in bestimmten Situationen aus Ihrem Wortschatz gelöscht. Jemand fragt uns, ob wir nicht etwas für ihn erledigen können. Eigentlich sagt uns eine Stimme in unserem Kopf, dass wir das nicht tun sollten, wir haben keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Lust  dazu. Aus Angst, nicht mehr gemocht zu werden, sagen wir trotzdem „Ja“. Das ironische an der Sache ist, das man sich im Kopf dann selbst für dieses Verhalten bestraft und kritisiert. Man hasst sich schon fast selbst dafür. Die Ursachen liegen in einem schwachen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Die wichtigste Beziehung in unserem Leben ist die Beziehung zu uns selbst ist.

Du bist, was du isst.Wer sich gesund ernährt und fit hält, fühlt sich glücklicher und wohler im eigenen Körper. Nach jedem Workout setzt unser Körper Endorphine frei. Nahrungsmittel wie Peperoni, Chili oder Paprika setzen ebenso Glückshormone frei. Natürlich auch der Klassiker Schokolade, aber davon lieber nicht zu viel essen. Durch eine falsche Ernährung hat man öfter Stimmungsschwankungen, ist Müde und hat keine Lust auf etwas.

Wenn man sich bewußt macht, wo man gerade steht und was man in seinem Leben erreichen will, dann hat man die Chance sein Potential zu entfalten und glücklich zu sein. zu sehen, dass man Dinge erreicht, die man sich vorgenommen hat und die einem wichtig sind, macht glücklich. Das Leben genießen und Dinge tun, die einem Spaß machen – man lebt nur einmal.

Es ist wichtig an sich selbst zu glauben und seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Andere Menschen haben andere Meinungen und Ansichten und das ist auch gut so. Wichtig ist, dass wir nicht immer darauf darauf hören und uns unsere eigenen Regeln erschaffen. Damit haben wir unser eigenes Leben selbst in der Hand und können bestimmen wo die Reise hingehen soll. Dazu gehört auch, dass wir erkennen, wenn wir nicht weiterkommen, uns in Dinge verrennen und unglücklich sind. Dann sollten wir diese Dinge ändern.

Denn oft tut man Dinge, die man selbst eigentlich gar nicht will. Das macht unglücklich! Wer seine eigenen Werte, Prinzipien und Stärken kennt und auch nach ihnen lebt ist glücklicher. Sich eigene Regeln und Ziele erschaffen hilft einem dabei ein glückliches Leben zu führen. Das tun, wofür das Herz schlägt und man wirklich brennt, und nicht das, was die Anderen wollen. Wenn man nach den Regel und Zielen anderer Menschen lebt, wird man selbst nicht glücklich.

Je mehr man anderen Menschen gibt, desto mehr wird man zurückbekommen. Dazu gehört auch, das  wir zuerst uns selbst lieben. Wenn wir diese Liebe mit anderen Menschen teilen wird sie sich vermehren. Vertrauensvolle Beziehungen sind wichtig für ein glückliches Leben. Unglückliche Menschen können auf Dauer keine glückliche Beziehung führen. Nur wenn wir mit uns selbst uns unserem Leben glücklich sind, sind wir in der Lage andere Menschen glücklich zu machen und in einer Beziehung glücklich zu sein.

Jetzt geht raus und seid glücklich.

Immer im Takt bleiben

Es ist so wichtig, dass man sich immer in seinem eigenen Takt bewegt und sich von Anderen nicht aus dem Gleichgewicht bringen lässt. Es passiert leider immer wieder, dass man sich von der Meinung der Anderen abhängig macht und sich davon beeinflussen lässt. Das ist problematisch, weil man ein ganz eigenes Tempo hat.

Oft finden wir es einfacher dem Weg der Anderen zu folgen als unseren eigenen zu gehen. Wir werden zum Mitäufer in deren Leben und geben uns mit weniger zufrieden. Man überlässt den Anderen dann die Entscheidungen und gibt die eigenen Ziele einfach auf. Die Verantwortung übernehmen die Anderen und auch das Tempo. Genau das ist das Problem, denn wir haben unser eigenes Tempo. Das bringt einen Selbst aus dem Takt und wir sind mit unserem eigenen Leben nicht mehr im Einklang.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und auch seinen eigenen Rhythmus in dem er ihn geht. Denn Jeder reagiert auf die Umstände und Einflüsse in seinem Leben anders und auf seine eigene Art. Das macht jeden von uns zu einem Unikat und das macht es so wertvoll.

Den eigenen Weg zu gehen bedeutet mutig zu sein und sich auf sich selbst ein sein eigenes Leben einzulassen.

Dazu gehören auch Niederlagen und Rückschläge. Das tut weh und ist nicht immer einfach, aber es sind die Zeiten, die uns wachsen lassen. Dadurch können  wir dann weiter vorankommen. Mal verrennt man sich in die falschen Dinge, macht Fehler oder fällt hin. Das fühlt sich dann nicht gut an und man stellt alles in Frage. Aber auch das bringt uns in unserer Entwicklung weiter. Wir haben eine Erfahrung gemacht und eine neue Erkenntnis hinzugewonnen. Dazu gehört es auch schlechte Dinge loszulassen und uns auf unsere Ziele zu konzentrieren. Man kann nicht vorankommen wollen und immer weiter an der Vergangenheit festhalten. Manchmal muss man die Dinge einfach hinter sich lassen und neu anfangen. Sich auf neue Dinge einlassen und sich mutig seinem Leben stellen.

Zweifel gehören dazu. Gerade wenn die Zweifel am Größten sind, sind wir auf dem richtigen Weg und kommen unserem Ziel ein Stück näher. Durch diese Zweifel beschäftigen wir uns wieder mit uns und unserem Weg. Das ist wichtig, denn dann reflektieren wir uns selbst und schauen wo wir stehen und wer wir sind. Nur dann können wir auch feststellen, ob wir wirklich auf dem Weg zu unseren Zielen sind oder in einer Sackgasse stecken. An dieser Stelle haben wir die Möglichkeit die Dinge neu zu ordnen und unseren Weg eventuell neu festzulegen. Manchmal brauchen die Dinge eben etwas länger und manchmal passieren dann ganz wunderbare Dinge dabei. Dinge, an die man vorher gar nicht gedacht hat und die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Jetzt geht es nur darum, dass wir bereit sind uns darauf einzulassen.

Wichtig ist, dass man sich selbst vertraut und die Dinge weiter verfolgt. Dabei ist es ganz egal, was andere Menschen darüber denken, denn es ist unser eigenes Leben und nicht das der Anderen. Man darf sich auf gar keinen Fall einreden lassen, dass man nicht gut genug ist. Weder um Dinge zu erreichen noch für einen anderen Menschen. Das ist immer nur die Sicht der Anderen, nicht unsere eigenen. Ein wichtiger Punkt ist uns immer wieder bewußt zu machen, was wir wirklich wollen und wo wir gerade stehen. Wenn wir auf dem Weg sind, kommen wir mit jedem Schritt unserem Ziel ein Stückchen näher.

Glaube an dich selbst. Du bist ein wunderbarer, einzigartiger Mensch mit unglaublichen Fähigkeiten, die nur du besitzt. Tu für was du tief in deinem Inneren wirklich brennst, denn das ist es auch woran du glaubst und was du wirklich willst. Andere Menschen verstehen das nicht immer und versuchen dich dann wieder klein zu machen, aber lass dich davon nicht beeinflussen – es ist dein Leben. Jetzt hast du es geschafft und die Dinge sind gut. Genieß deinen Erfolg und freu dich. Du bist ein wunderbarer Mensch.

Hör auf zu warten und geh deinen Weg. Hab Spaß und lass dich von Anderen nicht aus dem Takt bringen.

 

Train your body for train your mind

Das regelmäßige Training bestimmt nicht nur unsere körperliche Fitness, sondern auch unsere mentale. Wer sich regelmäßig austobt und seinen Körper fordert kann Stress und negative Emotionen abbauen und sogar langfristig seine Gesundheit positiv beeinflussen. Durch den Sport wird in unseren Körper unser Energiehaushalt wieder reguliert und positive Energie freigesetzt.

Eigentlich weiß jeder, dass Bewegung wichtig ist. Doch leider scheitern viele zu oft an ihrem inneren Schweinehund oder der Bequemlichkeit. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu dunkel, zu wenig Zeit…  Ausreden gibt’s genug.

Den inneren Schweinehund erfolgreich überwunden und runter von der Couch, eine neue Bestzeit gemeistert, eine harte Sporteinheit gerockt – jeder kennt das Gefühl danach: Man fühlt sich unbesiegbar, selbstbewusst und allen Herausforderungen gewachsen. Neben dem Körper ist Sport auch wichtig für die Psyche. Denn man ist glücklicher, zufriedener und ausgeglichener, man fühlt sich besser, attraktiver, lernt seine körperlichen Grenzen kennen und entwickelt insgesamt ein besseres Körperbewusstsein. Durch die gesteigerte Durchblutung und die daraus resultierende Sauerstoffversorgung des Körpers wird Stress abgebaut, man kann sich besser konzentrieren und besser schlafen. Auch die Lebenserwartung steigt. Man ist insgesamt nicht nur körperlich, sondern auch psychisch langfristig belastbarer.

Jede Form der Bewegung sorgt dafür, dass das Herz mehr gefordert wird, mehr leisten muss. Es pumpt schneller, der Druck in den Blutgefäßen steigt an und sie weiten sich. Trotz der höheren Belastung sinkt der Blutdruck, da das Blut leichter durch die Adern gepumpt werden kann und das Herz so gegen einen geringeren Widerstand arbeiten muss. Regelmäßige Bewegung stärkt und kräftigt so die Herzmuskulatur. Und ein trainiertes Herz kann mit jedem Schlag mehr Blut in den Körper pumpen, effizienter arbeiten und die Durchblutung verbessern. Zudem schützt euch ausreichend Bewegung vor Krankheiten wie Diabetes und Übergewicht.

Durch Bewegung wird die Knochendichte gestärkt. Besonders für Frauen ist Sport deswegen wichtig, da sie statistisch häufiger als Männer an Osteoporose (Knochenschwund) erkranken – bei Osteoporose wird die Knochenmasse immer weiter abgebaut. Die Folge: Brüchig und instabile Knochen. Zu wenig Aktivität führt auch dazu, dass der Knorpel und damit die Gelenke zu wenig Nährstoffe bekommen und dadurch trocken, spröde und rissig werden. Knorpel werden mittels Gelenkflüssigkeit „ernährt“. Diese dient der Gelenkschmiere und sorgt dafür, dass der glatte Knorpelüberzug nicht beschädigt wird.

Bewegung schützt vor dem natürlichen Abbau der Muskelmasse und dient der Erhaltung der Kraft bis ins hohe Alter. Netter Nebeneffekt: Muskeln benötigen mehr Energie als Fett, ein muskulöser Körper verbrennt im Umkehrschluss also auch im Ruhezustand mehr Fett.

Moderate Trainingseinheiten härten ab, stärken die Abwehrkräfte und können langfristig diversen Krankheiten vorbeugen. Versucht neben diesen kleinen, alltäglichen Bewegungsritualen, 3-4 Mal in der Woche richtig ins Schwitzen zu kommen. Am besten ist dazu eine Mischung aus Kraft und Ausdauer. Wenn man einen sehr vollen und durchstrukturierten Alltag habt, hilft ein Plan! Organisiert die Woche und blockt bewusst Zeiten zum Trainieren – Sport ist so wichtig! Fehlt einem die Motivation, alleine zu trainieren, trainiert gemeinsam mit Freunden.

Macht kleine Schritte und erwartet nicht zu schnell zu viel von euch selbst. So eine Verhaltensumstellung geht nicht von heut auf morgen und man wird immer wieder Rückschläge erleben. Lasst euch davon nicht entmutigen. Findet einen Sport, der zu euch passt und Abwechslung bietet. Setzt euch nicht unter Druck, sonst verliert ihr zu schnell den Spaß an der Sache.

Nutzt Bewegung als Ventil, um Frust, Enttäuschung oder Langeweile abzubauen. Denkt an all die positiven Veränderungen, die regelmäßige Bewegung auf euch haben wird. Sport ist so wichtig und ihr habt nur einen Körper – wartet nicht aufs neue Jahr, einen neuen Monat oder nächsten Montag. Legt sofort los und tut etwas für euch – ihr werdet es nicht bereuen!