Steh zu dir selbst

Bestätigung ist absolut essentiell für die Entwicklung des Nachwuchses und uns selbst und schafft die perfekte Basis für weiteren Lebensweg. Fehlt das Gefühl, dass Jemand stolz auf einen ist, jagd man dieser Bestätigung selbst als Erwachsener noch nach. Ganz egal, wie beeindruckend und groß der Erfolg auch sein mag, wirklich zufrieden stellt einen erst der Stolz des eigenen Vaters.

Doch besser ist es, wenn man auf sich selbst so stolz ist, dass man auf Bestätigung von außen nicht angewiesen ist. Das tiefe Gefühl der inneren Zufriedenheit und positiven Sicht auf die eigene Person und eigene Leistungen erfüllt einen so sehr, dass alles andere zwar erfreulich, aber nicht notwendig ist. Cherry on top, quasi.

Stolz auf sich selbst zu sein ist wichtig und wunderschön. Hochmut kommt vor dem Fall, Stolz geht voran und Schande hinter, und überhaupt ist Stolz bei uns sehr verpönt, weil es automatisch mit Arroganz assoziiert wird. Sowas steckt tiefer in den Köpfen als viele von euch vermuten.

Tatsächlich ist das Gegenteil von Stolz Minderwert. Gleichgültigkeit oder Neutralität ist versteckter Minderwert. Wer „neutral“ sich selbst und seinen Leistungen gegenüber ist, der untergräbt dauerhaft sein Potenzial und beraubt sich der Lebensfreude. Das kann keiner ernsthaft wollen.

Fehlt der Stolz auf sich und die eigenen Leistungen, fängt man automatisch an, nach Bestätigung von außen zu jagen: in Real Life, in den sozialen Netzwerken, im Freundeskreis und der Familie. Das ist nicht nur ein ständiges Auf und Ab, sondern ein gefährliches Verhaltensmuster obendrauf, denn fehlt diese Bestätigung auf einmal, ist das Tief vorprogrammiert und Selbstzweifel an der Tagesordnung. Menschen, die ständig Bestätigung von außen suchen, sind außerdem immer etwas anstrengend – manche ganz offensichtlich, manche etwas raffinierter, aber das Endergebnis ist immer, dass man nicht so gerne dauerhaft in ihrer Nähe sein will, selbst, wenn man es sich nicht erklären kann.

Stolz auf sich zu sein, bedeutet, dass man die innere Bestätigung und den Applaus sich selbst zukommen lässt, aus purer Freude und Dankbarkeit darüber, dass es einen gibt und dass man alles ganz großartig macht. Ist man das nicht gewohnt, wird es einem anfangs fürchterlich falsch vorkommen, aber mit der Zeit lernt man diese innere „Ich bin großartig und mache das ganz wunderbar.“- Gewissheit sehr zu schätzen. Das macht einen übrigens frei von einem Haufen Selbstzweifel und lässt nicht gleich alles in Frage stellen, wenn Kritik von außen kommt – pure innere Stärke also.

Stolz auf sich zu sein = Zu sich selbst stehen.

Immer, wenn jemand etwas Spektakuläres erreicht, wird von überall applaudiert. Sichtbarer Erfolg ist beeindruckend, und das Lob angebracht. Wer beim sichtbaren Erfolg nicht stolz auf sich ist, hat tatsächlich ein echtes Problem. Man wird von anderen für Dinge gelobt, die nach Außen beeindruckend sind. Aber für die Dinge, die keiner sieht, die Innen stattfinden – für die muss man ganz alleine stolz auf sich sein.

Ich liebe die inneren Dinge, das, wo keiner offensichtlich Applaus klatscht, einem auf die Schulter klopft und einen in den höchsten Tönen lobt. Ist im Leben gerade „Spotlight on“, dann darf und soll man es genießen und feiern! Wichtig ist aber, dass man es genießt und für sich feiert, wenn keine Cheerleader sich um einen scharen. Dass man bei jeder wichtigen Entscheidung, die man trifft, unendlich stolz auf sich ist. Dass bei jeder Herausforderung, die man überwindet, unendlich stolz auf sich ist. Dass man bei jedem wichtigen Schritt, der einem zunächst nicht leicht fiel, unendlich stolz auf sich ist.

Jedes Mal, wenn man jemandem vergeben hat. Jedes Mal, wenn man Schuldgefühlen widersteht, obwohl sie dir auf dem Silbertablett angeboten werden. Jedes Mal, wenn man sich nicht jeden blöden Gedanken erlaubt und nicht jedem miesen Gefühl Aufmerksamkeit schenkt und mit dem Theater aufhört. Jedes Mal, wenn man sich nicht selbst bemitleidet.  Jedes Mal, wenn man nicht jammert, nicht schimpft, doch nicht beschwert, sondern positiv, hoffnungsvoll in die Zukunft schaut– allen Widerständen zum Trotz. Jedes Mal, wenn man Dinge durchzieht, nicht bei der kleinsten Schwierigkeit aufgibs, dran bleibt, selbst, wenn andere keine Lust mehr haben. Jedes Mal, wenn man sich nicht alles gefallen lässt, obwohl die Angst einen warnt, dass was Schlimmes passieren wird, wenn man nicht mitmacht. Jedes Mal, wenn man sich weigert, sich zu vergleichen und sich dafür entscheidet, sich selbst wunderschön zu finden. Jedes Mal, wenn man Schluss mit Ausreden und Kompromissen macht und in seinem Leben aufräumt.

Alles das, was hinter den verschlossenen Türen stattfindet, da, wo keiner daneben steht und es überprüft, das ganz Unscheinbare – ist das Allerwichtigste. Man kann stolz auf sein Talent oder seine Leistungen sein, das ist ein guter Anfang. Wichtig ist aber, dass man stolz auf sich als Person und seine Art ist, wie man Dinge zum Ausdruck bringt, wie man lacht, was man mag und wie man tickt. Also einfach auf sich selbst.

Würde man darauf warten, bis alles perfekt läuft und erst dann stolz auf sich sein, dann würde man noch im Grab denken, dass man vergessen hat, vor dem Ableben alle Unterlagen zu sortieren. Sobald man nur den Versuch wagt, stolz auf sich zu sein, wird einem vom Leben in Erinnerungen gehalten, dass es genügend Bereiche gibt, in denen man mies abschneidet.

Nichts ist zu unbedeutend, dämlich oder unpassend, um einen von seiner Wolke runter zu holen. Ist eigentlich klar, denn ist man erstmal stolz auf sich, dann tritt man völlig anders auf, hat eine vollkommen andere Ausstrahlung, einen anderen Gang, eine andere Durchsetzungspower, ist überzeugt von sich und dem, was man tut – deshalb will es das natürlich immer verhindern.

Ich lege nie eine Messlatte an mich oder meine Leistungen, bevor ich stolz auf mich bin – so dumm darf keiner sein! Das bedeutet nicht, dass ich alles ausblende, was nicht läuft, sondern… ach, ich blende es aus. Mir ist einfach das, was schön und gut ist, viel mehr bewusst, als das, was nicht so schön und nicht so gut ist. Sonst hat man irgendwann ein Problembewusstsein statt Selbstbewusstsein, und das ist enorm kräftezerrend. Aber nur aus einem gesundem Selbstbewusstsein kommt die Energie, auch die Bereiche, die nicht laufen, anzupacken und zu verändern – sie kommt nicht aus Schuldgefühlen oder Druck, nicht aus sich schlecht Fühlen oder Bereuen.

Jedes mal, wenn einem etwas so richtig präsentiert wird, wo man vermeintlich versagt hat und es nicht hinkriegt – würde ich extra und doppelt mit Nachdruck stolz auf mich sein und mich dem Looser–Gefühl so richtig verweigern. Ich würde stolz auf mich sein, weil es mich gibt. Jetzt erst recht.

Es gibt einen Bereich, in den man immer am besten von allem abschneidet. Etwas, in dem du absolut konkurrenzlos ist. Etwas, in dem einem keiner das Wasser reichen kann, so sehr er sich bemüht und alles kopiert und mit einem in einen Wettstreit tritt. Sei du selbst!

Man macht zwar immer wieder dieselben Abläufe und Dinge, aber es ist die Art wie man es macht. Dazwischen liegen Welten. Man kann seinen Morgen genau so gestalten, wie man ihn haben will, denn es ist das eigene Leben, die eigene Art und die eigene Zeit. Man kann ihn so schön, so vergnügt, so entspannt oder energiegeladen machen, wie man ist – zu einem selbst passend und wiederspiegelnd. Man kann seine Wohnung einrichten, man kann mit seinen Arbeitskollegen reden, lachen und tanzen und Dinge anpacken und Schwierigkeiten meistern und Neues wagen und Serien schauen und auf dem Markt einkaufen und dein Lieblingseis essen und eine Million Dinge tun, die andere auch tun. Aber sie tun sie niemals so wie man selbst!

Im Leben geht es nie um Dinge oder Erlebnisse – es geht nur um Menschen. Menschen können Dinge nutzen und Erlebnisse erleben, aber wie sie es tun, ist sehr individuell und  wunderschön. Deshalb ist es gut, wenn man anfängt sich daran zu freuen und stolz darauf zu sein, wie man ist und wie man lebt. Vielleicht findest du gar nicht, dass das, was du bist, und das, wie du lebst, so wunderschön ist. Auch das ist nicht schlimm. Dann änderst du das eben Stück für Stück. Und bist bei jedem einzelnen millimetergroßen Schritt stolz wie Bolle auf dich.

Das Schöne ist, dass man sich sein ganzes Leben lang kennenlernt und immer weiter herausfindet wer und was man ist, der Spaß hört also niemals auf.

Sei stolz

Es ist immer wieder schön, wenn man sich mal zurücklehnt und sich anschaut, was man schon alles erreicht hat. Dinge, die man ganz alleine umgesetzt hat und die toll geworden sind und dann ist man einfach stolz auf sich und sein Leben. Dieses Gefühl ist so wichtig, denn es gibt einem die Kraft für die weiteren Dinge, die Einen vielleicht sehr viel Kraft kosten und man vielleicht auch mal wieder ins Zweifeln kommt.

Wer stolz auf sich selbst ist braucht keine Bestätigung von außen. Das tiefe Gefühl der inneren Zufriedenheit und positiven Sicht auf die eigene Person und eigene Leistungen erfüllt einen so sehr, dass alles andere zwar erfreulich, aber nicht notwendig ist. Stolz auf sich selbst zu sein ist sehr wichtig und außerdem wunderschön.

Doch leider steckt in vielen Köpfen immer noch das Gegenteil, wie zum Beispiel „Hochmut kommt vor dem Fall“. Oft ist Stolz immer noch sehr verpönt, weil es automatisch mit Arroganz assoziert wird. Tatsächlich ist das Gegenteil von Stolz Minderwert. Gleichgültigkeit/Neutralität ist versteckter Minderwert. Wer „neutral“ sich selbst und seinen Leistungen gegenüber ist, der untergräbt dauerhaft (natürlich unbewusst) sein Potenzial und beraubt sich der Lebensfreude. Und das kann keiner ernsthaft wollen.

Fehlt der Stolz auf sich und die eigenen Leistungen, fängt man automatisch an, nach Bestätigung von Außen zu jagen: in Real Life, in den sozialen Netzwerken, im Freundeskreis und der Familie. Das ist nicht nur ein ständiges Auf und Ab, sondern ein gefährliches Verhaltensmuster obendrauf, denn fehlt diese Bestätigung auf einmal (weil: keine Likes, vom Freund getrennt, Kritik vom Chef, Streit mit der Mutter), ist das Tief vorprogrammiert und Selbstzweifel an der Tagesordnung (aber mehr so: „Ich kann nichts, ich bin nichts, keiner braucht mich.“). Menschen, die ständig Bestätigung von Außen suchen, sind außerdem immer etwas anstrengend – manche ganz offensichtlich, manche etwas raffinierter, aber das Endergebnis ist immer, dass man nicht so gerne dauerhaft in ihrer Nähe sein will, selbst, wenn man es sich nicht erklären kann.

Stolz auf sich zu sein, bedeutet, dass du die innere Bestätigung und den Applaus dir selbst zukommen lässt: aus purer Freude und Dankbarkeit darüber, dass es dich gibt, und dass du alles ganz großartig machst. Ist man das nicht gewohnt, wird es einem anfangs fürchterlich falsch vorkommen („Nachher werde ich eingebildet oder größenwahnsinnig“), aber mit der Zeit lernt man diese innere „Ich bin großartig und mache das ganz wunderbar.“- Gewissheit sehr zu schätzen. Das macht einen übrigens frei von einem Haufen Selbstzweifel und lässt nicht gleich alles in Frage stellen, wenn Kritik von Außen kommt – pure innere Stärke also.

Stolz auf sich zu sein = Zu sich selbst stehen.

Immer, wenn jemand etwas Spektakuläres erreicht, wird von überall applaudiert. Ist ja klar: Sichtbarer Erfolg ist beeindruckend, und das Lob angebracht. Wer beim sichtbaren Erfolg nicht stolz auf sich ist, hat tatsächlich ein echtes Problem. Man wird von anderen für Dinge gelobt, die nach Außen beeindruckend sind. Aber für die Dinge, die keiner sieht, die Innen stattfinden – für die muss man ganz alleine stolz auf sich sein.

Es ist so wichtig, dass man sich selbst auf die Schulter klopft und sich lobt, auch wenn keiner öffentlich applaudiert. Es einfach genießen und stolz sein, wenn man wieder eine wichtige Entscheidung für sich trifft oder eine weitere Herausforderung überwunden hat oder den nächsten wichtigen Schritt gemacht hat. Das sind alles Gründe, um stolz auf sich zu sein und zwar jedes Mal.

Das gilt auch wenn man jemandem vergeben hat, Schuldgefühlen widerstanden hat, sich keine blöden Gedanken erlaubt, sich nicht selbst bemitleidet, positiv in die Zukunft schaut, die Dinge durchzieht, sich nicht alles gefallen lässt, sich selbst wunderschön findet, Schluss mit Ausreden und Kompromissen macht, den eigenen Gefühlssumpf verlässt, sich selbst nicht gehen lässt.

Jeder kann stolz auf sein Talent oder seine Leistungen sein, das ist auf jeden Fall ein guter Anfang. Ausserdem ist es wichtig, dass man stolz auf sich als Person und seine Art ist: die Art, wie man die Dinge zum Ausdruck bringt, wie man lacht, was man mag, und wie man tickt – auf sich selbst einfach.

Würde man darauf warten, bis alles perfekt läuft und erst dann stolz auf sich sein, dann würde man noch im Grab denken, dass man vergessen hat, vor dem Ableben alle Unterlagen zu sortieren.

Sobald man auch nur den Versuch wagst, stolz auf sich zu sein, wirst man vom Teufel etliche Erinnerungen erhalten, die eine genaue Auflistung der Bereiche enthalten, in denen man mies abschneidet.

Ist man erstmal stolz auf sich, dann trittt man völlig anders auf, man hat eine vollkommen andere Ausstrahlung, einen anderen Gang, eine andere Durchsetzungspower, ist überzeugt von sich und dem, was man tut.

Sich bewußt zu machen, was schön und gut ist, ist wichtiger, als das, was nicht so schön und nicht so gut ist. Sonst hat man irgendwann ein Problembewusstsein statt Selbstbewusstsein, und das ist enorm kräftezerrend. Denn nur aus einem gesundem Selbstbewusstsein kommt die Energie, auch die Bereiche, die nicht laufen, anzupacken und zu verändern – sie kommt nicht aus Schuldgefühlen oder Druck, nicht aus sich schlecht Fühlen oder Bereuen.

Jedes mal, wenn einem etwas so richtig präsentiert wird, wo man vermeintlich versagt hat und es nicht hinkriegt – sollte man extra und doppelt mit Nachdruck stolz auf sich sein, und sich dem Looser – Gefühl so richtig verweigern. Stolz sein, weil es einen gibt. Jetzt erst recht.

Es gibt einen Bereich, in den man immer am besten von allem abschneidet.
Etwas, in dem man absolut konkurrenzlos ist. Etwas, in dem einem keiner das Wasser reichen kann, so sehr er sich bemüht und alles kopiert und mit einem in einen Wettstreit tritt. Man selbst sein. Natürlich tun die Meisten von uns exakt dieselben Abläufe. Aber die Art, wie wir es machen – Das sind Welten!

Im Leben geht es nie um Dinge oder Erlebnisse – Es geht nur um Menschen.
Menschen können Dinge nutzen und Erlebnisse erleben, aber wie sie es tun, ist sehr individuell und wunderschön.

Es ist entscheidend, dass man sich daran erfreut und stolz darauf ist, wie man ist und wie man lebt. Egal wie amn es auch gerade empfindet, aber alles hat seine Geschichte und seinen Weg und was Andere denken ist total unwichtig. Wichtig ist nur, dass man seine eigene Einstellung zu den Dingen ändert und mit jedem, auch noch so kleinen Schritt, wahnsinnig stolz auf sich ist. Sehr, sehr stolz.

Also fang an und sei stolz auf dich und dein Leben. Hab einfach Spaß dabei.